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 Vault 33 - Die Offenbarung

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Micky
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BeitragThema: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 12 Jul 2012, 22:27

(neues spontanes RPG, wollte sowas auch mal machen - ihr braucht erstmal keinen Charbogen, wer mitmachen will, soll sich einfach einen passenden Char ausdenken und spielen bzw. damit antworten (einzelne NPCs dürfen auch gerne noch mitgesteuert werden, wenn Bedarf sein sollte - also bisschen mehr Freiheiten) - falls keiner antwortet, bin ich auch nicht bös XD)

Musikuntermalung (einfach "Play" auf dem Player drücken) Wink
__________________________________________________________________________

Krieg. Krieg ändert sich niemals.

Die Römer führten Krieg für Sklaven und Reichtum. Spanien errichtete ein Imperium aus Gier nach Gold und Territorium. Hitler formte aus dem zerstörten Deutschland eine Wirtschaftsgroßmacht.

Aber Krieg ändert sich niemals.

Selbst im 21. Jahrhundert wurde noch Krieg um Bodenschätze geführt. Nur wurde diesmal die Beute gleichzeitig zur Waffe: Erdöl und Uran. Wegen dieser Schätze marschierte China in Alaska ein, annektierten die USA Kanada, und der Europäische Staatenbund zerfiel in zerstrittene Nationalstaaten, nur darauf aus die letzten Bodenschätze der Welt zu kontrollieren.

2077 war der Schrecken des Weltkriegs zurückgekehrt. In nur zwei Stunden wurde fast der gesamte Planet in Schutt und Asche gelegt. Und aus der Asche der atomaren Zerstörung kämpfte eine neue Zivilisation ums Überleben.

Einige Leute schafften es sich in halbwegs sichere, große, unterirdische Vaults zu retten. Deine Familie war Teil dieser Leute, die vor vielen Jahren Vault 33 bezog. Sicher eingeschlossen hinter der riesigen Tür, unter massivem Felsgestein, lebt eine Generation, die nichts über die Außenwelt weiß.

Doch nun wird sich das Leben in der Vault ändern…


----------------------------------------------------------------------------------------------------------

In der gut beleuchteten Mensa von Vault 33 wurden mehrere Tische zusammengeschoben, welche eine Art Tribüne bilden sollen. Rund herum stehen einige Menschen in ihren typischen Vaultoveralls. Es ist laut im Raum, weil viele aufgebracht zu sein scheinen und sich rege miteinander unterhalten. Eine hübsche Frau mit lockigem blonden Haar steht auf der provisorischen Bühne und ruft mit erhöhter Stimme zur Ruhe auf. Ihr Name lautet Cathrin-Annabelle Wellington, aber die meisten nennen sie auch einfach nur Cathy-Anne, da das viel kürzer ist.
Als es dann endlich still ist, beginnt sie zu sprechen: "Es stimmt meine lieben Freunde! Ja es stimmt! Der Aufseher hat nicht vor unsere Vault irgendwann zu öffnen! Sie wird solange nicht geöffnet werden, bis Leute der Regierung hier auftauchen und uns herausholen! Ich habe diese Information aus sicherer Quelle und ich versichere euch, dass ich nicht lüge!" Sofort geht ein Raunen durch den Raum, sodass die Blondine gar nicht mehr zu Wort kommen kann.

Die Männer und Frauen werden wieder unruhig und unterhalten sich rege."Was!? Ich kann das einfach nicht glauben. Es wurde uns doch immer gesagt, dass wir sofort raus dürfen, sobald die Strahlung abgeklungen ist", meint eine rothaarige Frau total entgeistert, woraufhin ein schwarzer Mann kopfschüttelnd entgegnet: "Ach vergiss das. Die da oben hat doch schon immer versucht sich gegen den Aufseher aufzulehnen. Sie will hier nur Unruhe reinbringen. Das ist eine Schande für unsere Väter und Großväter... rausschmeißen sollten wir diese kleine Schlampe."


Zuletzt von Micky am Fr 22 Nov 2013, 23:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 13 Jul 2012, 13:11

Dana Locklear, ihres Zeichens `deeskalierendes Sicherheitspersonal´, und das in der vierten Generation, kommt gerade vom Training, als sie die Diskussion in der Mensa bemerkt. Die große und athletische Navajo-Indianerin mit dem Geisternamen Two Bears hat ihren Overall um die Taille verknotet und ihr beeindruckendes Kreuz wird momentan nur von einem knallgelben Tank Top verhüllt, auf dem vorne `Power House!´ steht. Sie lehnt sich mit verschränkten ( und ziemlich muskulösen) Armen an die Wand und lauscht dem, was gesprochen wird. Die schwarzmähnige, stille Riesin hört geduldig zu, aber als der eine Mann beginnt ausfallend zu werden, verfinstert sich ihre Mine zusehends: "Bisher tut die Frau aufgrunddessen, was sie gehört hat, nur ihre Meinung kund - nicht mehr und nicht weniger. Wenn Ihnen nicht gefällt, was sie sagt, gehen Sie bitte - und unterlassen Sie die Beleidigungen und die Aufwiegelung zur offensichtlichen Gewaltanwendung."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 13 Jul 2012, 15:16

Die imposante Erscheinung von Dana macht sogar auf den eher stämmigen Schwarzen offenbar Eindruck, noch dazu ist sie Mitglied des Sicherheitspersonals und damit in gewisser Weise eine Art Respektsperson hier in der Vault. Der Mann blickt also kurz zu Dana, sagt aber nichts, sondern unterhält sich gleich darauf mit der Rothaarigen weiter über die aktuellen Ereignisse - in normaler Art und Weise.
Aus der Menge ruft jemand in Richtung der provisorischen Tribüne. "Wenn du es aus sicherer Quelle weißt, dann beweise es!" Cathy-Anne scheint in Erklärungnot zu geraten, sie erwidert: "Ich würde, wenn ich könnte, so kann ich nur hoffen, dass ihr meinen Worten Glauben schenkt!" Ein erneutes Raunen erfüllt die große Mensa. Die Gefühle der Vaultbewohner scheinen gemischt zu sein. Manche glauben der Blondine, andere wiederum bezeichnen sie als Lügnerin und wieder andere können sich überhaupt nicht entscheiden und sind einfach nur verwirrt.

Plötzlich springt Danas Funkgerät an. Es ist die Stimme des Chefs des Sicherheitspersonals: "Krz... arzz... Der Aufseher bef... all... Sicherheitsoffiziere... zur Mensa. Sorgt für Ordnung und nehmt die Bewohnerin Wellington in... Gew..., ich wiederh... in Gewahrsam." In der Menge sind bereits 1-2 Offiziere vor Ort, die versuchen die Leute zu beruhigen und die Gruppen aufzulösen bzw. darum zu bitten in ihre Quartiere zurückzukehren, bis der Vorfall geklärt ist.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 13 Jul 2012, 16:29

`Scheiß-Empfang.´ denkt sich die Navajo - aber das Offensichtliche wurde durchgegeben. Während ihre Kollegen sich mit der Crowd Control befassen, macht sie sich auf den Weg zur Blondine. Klar ist es eine gewisse Herausforderung, sich durch eine aufgeregte Menschenmenge zu manövrieren, aber hier hilft ihr ein Trick, den ihr einst ihr Ausbilder mit den Worten beibrachte: "Beweg Dich wie Wasser."
Mit einer gekonnt unauffällig gehaltenen Eleganz, die man der Riesin nicht zutrauen würde, schlängelt sie sich so in Richtung des improvisiertem Rednerpultes und baut sich taktisch so auf, daß sowohl der Überblick gewahrt bleibt, aber auch eventuelle Fluchtrouten abgedeckt werden können. Resignierend zieht sie ihren Overall komplett an und denkt sich: `Soviel also zu meinem freien Tag.´
Zudem denkt sie sich, daß all das Gerede über `das große Draußen´ ohnehin nichts bringt - wer über die Halbwertszeiten nuklearer Materialien nur ansatzweise Bescheid weiß, weiß auch, daß diese Art Unterhaltung frühestens in etwa 20000 Jahren was bringen würde - viel Zeit zum Nachdenken also.
Im Idealfall besteht eine Einsatzdoktrin, die besagt, daß Männer von Männern festgesetzt werden und Frauen von Frauen. Was ebenso auf Leibesvisitationen zutrifft. Bis jetzt läuft alles also quasi ideal ab.
In Bunkeranlagen gibt es naturgemäß weder Tag noch Nacht - es gibt die Schicht. Drei Schichten à acht Stunden decken einen Tag ab. Das reduziert zudem die Anzahl der Menschen, die sich gegenseitig im Weg rumstehen können. So lichtete sich die Mensa auch langsam und Dana stand schließlich einige Meter vor ihrer offensichtlichen Zielperson: "Sie sind Bürgerin Wellington, nehme ich an?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 13 Jul 2012, 17:53

Es kommen weitere Sicherheitsoffiziere in der Mensa an und versuchen Ordnung zu schaffen. Alles in allem läuft der Vorgang friedlich ab. Tendenzen für einen Aufstand oder gewalttätige Übergriffe sind nicht zu erkennen. Im Normalfall zeigen die Vaultbewohner kein aggressives Verhalten den Leuten der Sicherheit gegenüber, da diese schließlich auch zu ihnen gehören und viele sich tagtäglich begegnen, sie näher kennen oder sogar mit ihnen verwandt sind.

Dana schafft es indes mit Leichtigkeit sich einen Weg zum provisorischen Podium zu bahnen. Cathy-Anne ist gerade dabei hinunterzusteigen. Die meisten unter den 500 Vaultbewohnern kennen sich untereinander, mit anderen hat man natürlich mehr zu schaffen, mit anderen weniger - je nachdem. Cathrin-Annabelle Wellington ist schon immer dafür bekannt gewesen ihre Meinung zu sagen und Dinge zu tun, die andere nicht tun würden. Wahrscheinlich sieht sie der Aufseher diese Frau eher als Rebellin an.
Als die Blondine schließlich wieder unten ist, wird sie sogleich von der Offizierin angesprochen. Sie sieht relativ niedergeschlagen aus, vielleicht sogar ein wenig angefressen. Mühsam zwingt sie sich ein Lächeln über die Lippen. "Ja, die bin ich", antwortet sie etwas verhalten. Alles in allem weiß sie jedoch nicht, was Dana nun von ihr möchte.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 13 Jul 2012, 19:17

Man kommt nicht in die Security, wenn man ein Draufgänger ist. Dana hat die Erfahrung gemacht, daß Draufgänger diejenigen sind, die im Ernstfall neben den Unglücksraben als Erste... ausfallen. Ein Running Gag besagt, daß Draufgänger genau das tun; eben... draufgehen.
Es gibt keine alten Helden - wenn doch, weil sie sich so hirnrissig anstellen, daß kein Opponent ihre Handlungen voraussehen kann - oder weil sie zu der raren Variante gehören, die man allgemeinhin als `Lucky Bastard´ bezeichnet.
Die große Navajo denkt gerne mal nach bevor sie was macht. Bald wird sie 41 und sie ist stolz darauf, daß sie zu der seltenen Kategorie Frau gehört, die mit zunehmendem Alter beginnt, sehr charismatisch zu werden - und nicht einfach nur alt. Sie mustert die blonde Frau und kratzt sich verlegen am Kopf: "Ich soll Sie auf die Wache bringen. Da setzt´s dann wahrscheinlich eine Standpauke und man wird neugierig sein zu erfahren, was das ganze eigentlich sollte."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 13 Jul 2012, 19:34

"Was!?", erwidert die Blondine und hält sich eine Hand an ihr Herz, während sie zu Boden blickt. Sie gräbt ihre Finger in den relativ eng anliegenden Overall. Man sieht ihr die Anspannung deutlich an. "Der Aufseher geht zu weit. Ich habe nichts zu sagen, denn ich habe den Leuten einfach nur die Wahrheit erzählt. Wollen sich alle hier nur noch anlügen lassen?", fragt sie ungläubig, wobei die Frage an sich vermutlich eher rhetorischer Natur ist. Eine gewisse Wut in ihrem Tonfall kann man ihr jedoch durchaus nicht absprechen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 14 Jul 2012, 08:18

Langsam dämmert es Dana, daß sie... nichts kapiert. Aber eines versteht sie dennoch - und sie erklärt es ihrem Gegenüber: "Okay - keine Ahznung, worum es hier geht, aber ich denke es ist besser, wir schlendern einfach mal rüber und hören uns an, was der Obermuckel zu vermelden hat. Danach höre ich mir an was SIE zu vermelden haben - und ich versuche dann aus der Differenz der beiden Stories schlauzuwerden. Und es ist besser, wir gehen da ganz lässig mal vorbei, als daß meine unliebsamen Y-Chromo-Boyz Sie erst anbenzeln und einpacken müssen, oder?"
Dana steht etwas... hilflos herum und grummelt: "Verdammt - können Sie nicht einfach´n Zweimeterkerl sein, der besoffen `ne Prügelei angefangen hat?"
Es ist der großen Indianerin tatsächlich fast peinlich, was hier für ein Fass aufgemacht wird, nur weil irgendjemand eine Story vom toten Hund erzählt. Andererseits ist es erstaunlich, was ein gesprochenes Wort für eine Macht zu entfalten in der Lage ist. Und seien es nur Trivialitäten wie das, was ihr der Materialwart regelmäßig sagt, wie zum Beispiel "Sie sind definitiv ein verdammt ordentliches Stück Frau." oder "Habe in meinem ganzen Leben noch keinen schärferen Hintern in einer Jeans gesehen!" Oder seien es solche Schlagsätze wie "Noch niemals vorher hatten so Viele so Wenigen so Viel zu verdanken."
Ja - wer geschickt im Reden ist, kann mit dieser Kunst so Einiges erreichen. Und nun war Dana gespannt, wer es mehr drauf hat... die Bürgerin Wellington - oder Dana´s Chef?
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 14 Jul 2012, 15:14

Während sich der kleine Tumult im Hintergrund langsam legt und auflöst, stehen die beiden immer noch an Ort und Stelle. Nachdem Dana mit ihrer kleinen Rede fertig ist, kann sich Wellington doch irgendwie aufgrund der komischen Situation an sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. "Ja, das wäre vermutlich viel einfacher für sie, nicht wahr?", meint sie fast schon scherzhaft. Dann scheint sie endlich vernünftig zu werden. "Na gut, ich komme mit, ich habe ohnehin keine andere Wahl. Wo soll ich mich in unserer Vault auch verstecken?" Cathy-Anne geht ein paar Schritte voraus, hält jedoch inne und dreht sich nochmal zu Dana um. "Oh, tut mir Leid. Also ich wollte nicht türmen. Falls sie Handschellen oder sowas brauchen..." Die Blondine streckt der Sicherheitsoffizierin etwas peinlich berührt ihre Hände entgegen und setzt gleichzeitig ein bezauberndes Lächeln auf.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 15 Jul 2012, 00:47

"Ich denke nicht, daß das nötig sein wird." hebt Dana abwehrend die Hände. Sie hingegen wüsste ganz genau, wo man sich verstecken könnte. Nach gut 22 Jahren Dienst kennt man jeden Winkel dieses Komplexes - vor allem, wenn man sich vor Augen hält, daß eine solche im Prinzip Anlage einem Haus in einer engen Höhle gleicht. So kann man sich vorstellen, daß es eigentlich ungleich viele Verstecke gibt - wenn man weiß, wo man suchen muss. Diese Gedanken gehen Dana durch den Kopf, als sie sich fast ganz normal durch die Korridore bewegen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 15 Jul 2012, 04:02

"Umso besser. Ich mag es nicht besonders eingesperrt zu sein...", erwidert Cathy-Anne noch und lässt dann Dana den Vortritt. Zusammen verlassen die beiden die Mensa, welche nun leerer geworden ist. Die paar Leute, die noch dort sind, blicken ihnen hinterher, doch ihre Gedanken zu diesem Vorgang bleiben an dieser Stelle unerwähnt.
Gang um Gang lassen die Frauen hinter sich, wobei die Blondine still bleibt. Die Wände sind fast nackt. Ab und zu sieht man Lampen oder weiter oben gen Decke einen Belüftungsschacht. Alles in allem wirkt die Vault nicht einladend. In den Quartieren hingegen richten sich die Leute gerne eher häuslich ein, denn dort ist alles privat, nicht so einheitlich, wie in der Öffentlichkeit der Vault. Identität wird hier nicht in solch trivialen Dingen wie Kleidung oder Besitz ausgedrückt. Ein jeder trägt seine blaue "Uniform" mit der 33 auf dem Rücken, hat sein Quartier. Eigentum gibt es, aber eher wenig, weil hier Sachgüter nur schwer zu produzieren sind - oft sind es nur Erbstücke aus früheren Generationen. Name, Beruf, Gesicht, Ausstrahlung, Worte und Taten, mit derlei Dingen kann man sich hier identifizieren.

Schließlich kommen die beiden vor der Türe der Kommandozentrale an, in der sich der Aufseher normalerweise aufhält. Ein Mann, ca. 1,90 mit bereits grauer Halbglatze und dickem Schnauzer, nimmt die Frauen in Empfang. Es ist Vincent McCarthy, der Sicherheitschef der Vault - wie immer ist er mit einer kugelsicheren Weste und einer 10mm Pistole bewaffnet - die Standardausrüstung des Sicherheitspersonals. "Gute Arbeit, Locklear!", brummt er zufrieden. Dann öffnet er automatische Metalltüre mit der Nummer 33 drauf. "Der Aufseher will alleine mit Wellington sprechen." Cathy-Anne zögert nicht lange und betritt seufzend den Raum. Als sich die Türe letztlich schließt, fügt McCarthy noch hinzu: "Tut mir Leid, dass ich Ihnen den Urlaub versauen musste, aber der Befehl kam direkt vom Aufseher. Ab jetzt sind Sie für den restlichen Tag selbstverständlich wieder außer Dienst. Erholen Sie sich gut." Dann wendet er sich auch schon ab und lässt Dana alleine.
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3 Tage später...

Dana Locklear ist nach ihrem Kurzurlaub zum Dienst bei den Gefängniszellen eingeteilt worden. Sie soll Wache halten, was sich nicht gerade als schwer erweisen dürfte, bei nur einem einzigen Insassen. Es gibt insgesamt sechs Zellen, die locker ausreichend Platz für bis zu 4 Personen bieten würden. Meistens sind sie ohnehin leer, da die Vaultbewohner friedlich sind, allerdings hat es die Sicherheitsoffizierin auch schon erlebt, dass nach einer sauflustigen Schlägerei sechs Leute inhaftiert wurden - da haben sich die sechs Einzelzellen natürlich sofort angeboten.
Ihr Arbeitsplatz besteht mehr oder minder aus einem Schreibtisch mitsamt Drehstuhl, welcher unweit der Zellen steht. An einer Wand hängen die elektronischen Kontrollen für die Energiefelder der einzelnen Zellen. Bei Berührung sind diese gelben Barrieren jedoch im Großen und Ganzen ungefährlich - man spürt lediglich ein Kribbeln auf der Haut.

Hinter einem der Energiefelder sitzt Wellington in ihrer Zelle. Sie hat sich an die Wand gelehnt und blickt kopfüber zwischen ihren Beinen hindurch auf den Boden. Ihr wird Verleumdung gegenüber dem Aufseher vorgeworfen. Nachdem der Aufseher mit ihr gesprochen hat, hat McCarthy die Blondine eine Woche in Arrest gesteckt, um ihr einen "Deckzettel" zu verpassen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 15 Jul 2012, 14:10

"Wow - eine Woche - das ist hart." meint Dana, als sie die Story zu dem dazu passenden Arrest gehört hat. Etwas aber findet die Navajo noch seltsamer - warum rennt ihr Chef hier mit Schutzkleidung und Handfeuerwaffe rum? Klar mag das Standardausrüstung sein - aber hey; das hier ist eigentlich eine Art Großfamilie. Dana kann sich nur schwer vorstellen, daß man hier anfangen würde, Feuergefechte zu starten. Aber vielleicht wird man nur Obervorturner der Security, wenn man vorher eine vernünftige Paranoia schiebt.
Das Häufchen Elend hinter den Gittern jedenfalls schrie in Dana´s Augen danach umarmt, getröstet und mütterlich umsorgt zu werden. Leider aber ist Fraternisieren nicht erlaubt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 16 Jul 2012, 13:43



(Nummer muss ich noch ändern, aber zur Orientierung...^^)


Leise rauschend öffnet der Duschhahn seine Schleusen und lässt glasklar geflitertes Wasser auf den wohlgeformten Körper der Mittezwanzigerin herabregnen. Halb geblendet von der kühlen Sintflunt fährt sich Nicole Benett, kurz Nico genannt, über ihr Gesicht und spühlt die Ölflecken und anderen Schmutz von ihren letzten Wartungsarbeiten den Abfluss zu ihren Füßen hinunter. Leise seufzend lässt sich die Dunkelbrünette einen langen Moment berieseln, bis sie aus ihrer Lethargie erwacht und die Dusche abstellt. Tropfnass öffnet sie die Duschzelle und langt mit einem Arm nach draußen, um das Handtuch aus seiner Halterung zu angeln. Wieder halbwegs bedeckt tappst sie tropfend nach draußen. Zielstrebig geht sie auf das Waschbecken zu und gleitet auf halbem Wege prompt aus. "Wuah!" Wild mit den Armen rudernd legt sie einen halben Breakdance hin, bevor sie sich fangen kann. Ihr Handtuch segelt derweil seelenruhig zu Boden. In Momenten wie diesen ist sie froh, das Quartier allein zu bewohnen.

Ohne ein weiteres Risiko eingehen zu wollen krabbelt sie mit dem Handtuch auf ihr Bett zu und breitet es an der Kante aus. Nachdem sie auf möglichst umständliche Weise ihre Bürste an sich gebracht hat, setzt sie sich erschöpft und kümmert sich um ihr seidig glänzendes, durch die Nässe fast schwarz erscheinendes Haar. In Gedanken ist sie wieder in der Mensa vor drei Tagen. Kann es wirklich sein, dass ihnen etwas verheimlicht wird? Aber warum sollte jemand nicht wollen, dass sie so schnell wie möglich nach draußen gelangen?

Wie es dort wohl mittlerweile aussieht...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 16 Jul 2012, 13:59

Plötzlich hört Dana laute Metallgeräusche, wie als wäre etwas umgefallen. "Ich will hier raus, verdammt!!!", brüllt Cathy-Anne herum. Die Pritsche hat die Blondine umgeschmissen, Kissen und Decke liegen verstreht herum; es sieht aus, wie auf einem Schlachtfeld. Wellington geht zum Waschbecken der Zelle und schmeißt den Hahn an. Sie schüttet sich eine Ladung eiskaltes Wasser in ihr Gesicht. Dann kämmt sie sich mit der Hand ihre kurze, lockige Frisur nach hinten. Noch ein paar Sekunden bleibt die Blondine dort stehen, um in den Spiegel zu blicken, dessen Glas das Energiefeld widerspiegelt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 16 Jul 2012, 15:24

Nachdem sich Nicole die Haare trocken geföhnt hat, schlüpft sie in einen sauberen Overall und schnappt sich den Werkzeugkasten, den sie während ihrer Frischmachpause vor der Tür geparkt hat. Barfuß tritt sie in den Gang und hält nach wenigen Schritten mit einem entnervten Seufzen inne, um noch einmal umzudrehen. Kurze Zeit darauf ist sie dann endlich abmarschbereit und macht sich auf den Weg zu den Zellen. Unwesentliche Details wie ihre Brille oder ihre Unterwäsche warten unterdessen vergebens darauf, ebenfalls von ihr mitgenommen zu werden.

Im Zellentrakt sieht sie nach, wer gerade Wache schiebt und nickt Dana mit einem kurzen Lächeln zu. "Hallo. Uhm. Was wollte ich...achja, ich soll hier eines der Energiefelder reparieren..." Meldet sie der Form halber an und wirft einen kurzen Blick in die einzige besetze Zelle. Da sitzt sie ja...

Wer Nico schon einmal über den Weg gelaufen ist, der ist auch mehr oder weniger vorgewarnt. Eine äußerst attrakive wandelne Katastrophe - durchaus intelligent und gut in dem, was sie anfasst...Andererseits fliegen in ihrer Umgebung gerne Dinge in die Luft, zerbrechen oder verteilen sich über den gesamten Boden. Nicht nur ist sie manchmal derart zerstreut, sodass man sich wundert das sie morgens nicht ihren Kopf vergisst - sie ist auch ein Tollpatsch, wie sie im Buche steht....

Immer noch freundlich lächelnd geduldigt sich die junge Frau, um von Dana durchgewunken zu werden. Ihre Unterwäsche hat sie dieses Mal wohl Zuhause gelassen, aber wenigstens hat sie offenbar an fast alles Andere gedacht...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 16 Jul 2012, 22:28



In der momentan eher ruhigen Mensa sitzt ein hünenhafter Kerl mit stark ausgeprägter Muskulatur an einem der Tische, seine langen Beine unter selbigen ausgestreckt, und verdrückt mit offensichtlichem Appetit eine seinen Maßen mehr als angemessene Portion des Tagesmenüs. Artos Carver hat gerade seine Schicht in der Küche beendet, heute ist er nicht dran mit Aufräumen. Das sind die besten Tage in seiner Arbeit, die an denen er kocht und jemand anderes ausgeben und dann wieder alles in Ordnung bringen muss. So kriegt er jedenfalls sein Essen, bevor alles nur noch lauwarm ist... Und lauwarmes Essen ist ungefähr genau so reizvoll, wie lauwarme Nuka Cola. Also... eher gar nicht, es sei denn man leidet unter massiver Geschmacksverirrung oder hat keine andere Wahl.
Gerade als sich der ansehnliche Typ mit den rotbraunen Haaren und Vollbart mit dem Dessert näher beschäftigt, macht sich seine Kollegin Lia, die noch an der Arbeit ist, bemerkbar. "Hey, Artos! Bring mal was zu den Zellen rüber, da hat auch wer Hunger." Den nach dem Runterschlucken geäußerten Protest, er sei doch noch nicht mit essen fertig, wischt sie beiseite: "Bis du endlich satt bist, gibt es Tote." Allerdings lässt sie sich dann doch noch erweichen, dem großen Koch den Nachtisch zu verwehren scheint eine schwierige Aufgabe für sie zu sein - sie scheitert nämlich nicht zum ersten Mal daran.
Als er dann das Tablett abholt, lässt Artos noch nebenbei zwei Snack-Riegel mitgehen, die er trotz dem Seufzen der Köchin grinsend einsteckt. "Muss doch in Form bleiben. Na dann, wir sehen uns." verabschiedet er sich mit einem freundlichen Zwinkern. Auf das "Iss der armen Gefangenen wenigstens nicht den Süßkram weg. Und zieh deine Uniform an." achtet er nicht wirklich, er setzt nur seine Mütze auf und trägt den beladenen Tray zu den Gefängnis-Räumlichkeiten.

Dort kommt er kurz nach Nicole mitsamt dem Essen an, blockiert mit seiner massiven Statur, die in seinem Overall ein wenig eingezwängt aussieht obwohl er ihn vorn ein Stück offen hat, halb den Eingang, und er hat es offenbar sogar geschafft, der Versuchung eines unrechtmäßig beschafften zweiten Nachtischs zu widerstehen. Der Bärtige ist zwar bekanntermaßen ziemlich verfressen, aber so gemein ist er nicht. Eigentlich kommt er im Allgemeinen sympathisch rüber und verfügt außerdem über eine recht anziehende Ausstrahlung. Er selbst scheint das zumeist eher locker zu nehmen, was aber vielleicht sogar noch dazu beiträgt.
"Hi, Essen ist da... Komm ich grade ungelegen?" fragt er der Situation wegen, hauptsächlich in die Richtung von Dana. Cathy-Anne macht einen besorgniserregenden Eindruck, und wenn Nico an irgendwas herumbasteln soll... Andererseits... hat er gerade auch nichts mehr zu tun.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 16 Jul 2012, 23:48

"Immer nur rein." antwortet Dana. nachdem sich Mrs. Wellington augenscheinlich beruhigt hat und die Monteurin die Energieanlagen wartet, kommt Carver mit einem absoluten Killertablett rein. Na gut - erst einmal die Einsitzende versorgen - und dann weitersehen: "Wer Hunger hat, mal `Hier!´ sagen..."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 17 Jul 2012, 00:20

"Schön, das haben wir gleich..." Murmelt die Technikerin gut gelaunt bei sich selbst und stellt den klapprigen Werkzeugkasten ab. Zügig marschiert sie auf die Wand mit den Kontrollschaltern zu und drückt scheinbar wahllos einige Knöpfe. Plötzlich fällt für einen Augenblick in den Gängen der Strom aus, bevor sich nach einigen Sekunden alles normalisiert - zunächst. Cathys Energiefeld leuchtet nach weiterer Prüfung in einem bedrohlich flackernden Blutorange vor sich hin. Funken stoben vom Energietransmitter ins Innere der Zelle, bis sie die richtige Energiemenge wieder einstellt und zufrieden nickt. Den wahren Übeltäter hat sie bereits herausgefiltert. Beim Rückweg stolpert sie über ihr eigenes Werkzeug und wäre beinahe in das beschädigte rote Energiefeld neben Cathys Zelle gerauscht. Rot bedeutet, man bekommt bei Berührung einen ordentlich Schlag - als hätte man in die Steckdose gelangt. Glücklicherweise reißt sie dabei nur beinahe den rothaarigen Koch um, würde er nicht wahrscheinlich ihr dreifache Gewicht und die selbe Breite aufweisen. Unsanft landet sie auf ihrem Hintern und hat selbst nur für einen kleinen Rempler gesorgt.

"Aua! "

Unbeholfen rappelt sie sich auf und atmet seufzend aus. Ihr Job verlangt wieder Mal alles von ihr ab. Ohne weitere Anschläge oder Explosionen fummelt sie an der Außenseite der Barriere herum, bis sie kurzzeitig verschwindet und dann in einem wesentlich freundlicheren Grün zurückkehrt. Mission abgeschlossen, keine Toten zu beklagen. Ein guter Tag.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 17 Jul 2012, 04:42

Artos muss sich beherrschen, um sich auf Danas Aufforderung hin nicht einfach selbst zu melden - auch wenn er kaum zehn Minuten zuvor erst gegessen hat. Aber er hat gerade sowieso keine Hand zum Heben frei, das heißt, zumindest bis er das Tablett vorläufig auf den Tisch abstellt. Dann ist er allerdings erstmal vom faszinierenden Anblick der Technikerin eingenommen, wie sie scheinbar vollkommen willkürlich an den Kontrollen herumdreht, durch die Gegend stolpert und es dabei auch noch irgendwie schafft sexy auszusehen. Vermutlich hätte ihn ihre Performance wirklich umgeworfen wenn er nicht so ein großzügig bemessenes Muskelpaket wäre, wodurch er glücklicherweise ziemlich schubsresistent ist. Anscheinend hat sich Nico, obwohl sie hingefallen ist, auch nichts getan und sie schafft es kurz darauf, das Energiefeld zu reparieren wie geplant.
Der Koch blickt leicht verwirrt drein, fährt sich über die Stirn und nimmt seine Mütze ab. Eigentlich hat er ja gerade eh keine Schicht. "Wow... das war... beeindruckend." Irgendwie beängstigend. An der einen oder anderen Stelle hat er direkt befürchtet, dass der Gefängnistrakt bald nicht mehr steht. Oder zumindest, dass es Explosionen Verletzte geben wird. "Sorry wegen grade eben, alles in Ordnung?" Zwar hat der Hüne eigentlich keine Schuld an dem Zusammenstoß, außer, dass er schwer zu übersehen dagestanden hat - aber selbst wenn jemand volle Kanne in ihn rein läuft ist es eben meistens nicht er, dem anschließend dann was weh tut.
Das Chaos scheint zumindest einen Moment lang abgeklungen zu sein... vorerst. Artos beschließt trotzdem, noch ein bisschen zu bleiben. Dann kann er den Kram nachher zurückbringen, und sich dazwischen womöglich noch etwas unterhalten...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 17 Jul 2012, 12:00

„Findest du? War doch eine Kleinigkeit.“ Strahlt Nicole mit einem blendend weißen Lächeln, als käme sie direkt von einer Zahnpasta-Werbung. In Siegerpose aufgebaut will sie ihre Brille zurecht rücken und greift dabei ins Leere. „Ah...! Ich wusste doch, ich habe beim Rausgehen etwas vergessen...“ Nuschelt sie zu sich selbst und sieht zu, wie die Löwin im Käfig gefüttert wird.

„Wie? Jaja, noch alles dran. Seltsam, irgendwie ist es heute kühler als sonst...“ Ist ihre etwas konfuse Antwort auf die Nachfrage des Riesen. Nichtsahnend bückt sie sich, um ihr Werkzeug wieder zu verstauen und gewährt dabei unfreiwillig Einblicke, die wenig Fantasie übrig lassen. Zu Urgroßvaters Zeiten hätte man sie dafür höchstverwahrscheinlich erst einmal verknackt.

„So!“ Die Technikerin richtet sich auf, streckt sich gähnend und schlendert mit unheilvollen Schritten zurück an den Kontrollschalter, um die Energie in der Nachbarszelle abzustellen.

Eine tödliche Stille tritt ein...und doch...es passiert tatsächlich nichts weiter.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 17 Jul 2012, 23:21

Der große Kerl nickt. "Klar. Wenn mir der Herd mal durchschmort werd ich mich jedenfalls an dich wenden." Und hoffen, dass sie das Ding repariert, ohne dabei zufällig die Küche in Brand zu setzen... Könnte eine heiße Angelegenheit werden. Ähmja. Dass Miss Tech beim Rausgehen womöglich etwas vergessen hat, fällt dem Rothaarigen auch bald auf - und damit ist nicht unbedingt die Brille gemeint. Was das Verknacken betrifft, ist das aber wenn schon eher der Job von Locklear. Wieso sollte Artos sowas auch tun, er wirft lieber einen guten Blick auf die schicke Aussicht... Der Vorteil ist, er muss meistens sowieso zu den anderen Vaultbewohnern hinuntersehen, also fällt es zumindest nicht so stark auf, von einem Anflug eines Grinsens mal abgesehen.
Als Nico sich wieder aufrichtet und zu den Kontrollen zurückgeht, reißt sich der Hüne scheinbar zusammen - oder aber er hat Angst, dass ihm gleich doch noch was um die Ohren fliegt. Weil dann aber doch keine unangenehmen Überraschungen folgen, streicht er sich über den Bart, lächelt und sagt mit Hinblick auf das gebrachte Essen: "Dann mal guten Appetit, Ladies." Der Koch schafft es sogar, den wehmütigen Tonfall eines Vielfraßes, der selbst erstmal nichts mehr kriegt, nahezu gänzlich aus seiner Stimme zu verbannen. "Es heißt übrigens, Schokolade ist gut für die Moral." meint er noch, und sieht kurz zu Wellington.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 19 Jul 2012, 00:46

"Dann kriegt sie meine Ration auch noch." packt Dana ihren Riegel auf Wellington´s Tablett: "Etwas Aufmunterung kann ihr wirklich nicht schaden." Die Navajo hängt ihre Dienstjacke über den Stuhl und macht es sich bequem. Ihre sportlich-athletische, einer Art-Deco-Kühlerfigur ähnliche Gestalt - obenrum nun in einem schwarzen Muscleshirt - offenbart, was die Jacke mehr schlecht als recht verbergen konnte; ein beeindruckendes Kreuz und Arme, die bedeutend mehr Bizeps aufweisen als die der meisten Männer. Und all das, ohne zu maskulin zu wirken. Entschuldigend meint sie, als sie sich an ihren Tisch zurücksetzt: "Sorry - aber es ist hier wirklich schweinewarm."
Tatsächlich heizt sich der kleinere Komplex durch die Anwesenheit mehrerer recht aktiver Personen rasch auf. Für solche Dinge wie Klimaanlagen wird nicht mehr Energie als unbedingt notwendig verschwendet. Und hey - dies ist der Knast. Der soll bestimmt nicht anheimelnd und gemütlich sein.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 19 Jul 2012, 01:00

„Nichts leichter als das.“ Meint Nicole leichthin wegen dem Herd und spaziert langsam von den Zellen zum Tisch, um irgendetwas zu entdecken, was sie noch kaputt reparieren könnte. Doch anscheinend sind ihre Dienste nicht mehr von Nöten. Jetzt stellt sich die Frage, was sie mit ihrer Freizeit anfing. Das Doofe an ihrem Job ist, dass man jederzeit wieder bereit stehen muss, sobald ihr Funkgerät eine Meldung durchgibt. Vielleicht sollte sie es einfach für eine Weile stumm schalten? „Upps.“ Meint sie leise und schaltete den Freizeitkiller aus. Vor allem nachdem sie gerade geduscht hat verspürt sie nicht die Lust, irgendwelche öligen Getriebe, staubigen Generatoren oder was auch immer in Stand zu halten. Sie will ja auch niemandem aus ihrem Team zu viel Arbeit wegnehmen...

Als Dana ihre Jacke auszieht, mustert Nicole sie für einen Moment eingehend. Dann blickt sie auf ihren eigenen Arm und piekst ihn mit dem Finger. Reiner Pudding, was auch sonst.

„Och, das macht doch nichts...auch wenn ich es nicht so warm finde.“ Sagt sie schließlich und kratzt sich grübelnd an der Wange.

„Wann kommt denn deine Ablösung? Musst du hier so lange herumhängen?“ Hakt sie ein wenig ungläubig nach. Eigentlich dürfte niemans aus der Zelle rauskönnen, solange niemand an den Kontrollschaltern herumspielt.


Zuletzt von Maki am Do 19 Jul 2012, 13:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 19 Jul 2012, 02:56

"Sie passen wohl wirklich gut auf die Gefangenen auf" meint Artos zu Dana, allerdings erst, nachdem er dem Riegel flüchtig nachgeschielt hat. "Ich schätze mal, Sie bringen das durch die Barriere, Officer - ich hab ja schon fast Angst, dass ich mal hier lande wegen unautorisiertem Zugriff auf den Kühlschrank. ... Mal abgesehen davon, dass ich das gerade überhaupt nicht gesagt habe." Er zuckt schmunzelnd mit den breiten Schultern. Dass es recht warm ist kann er eigentlich bestätigen, auch wenn er das Oberteil offen hat und man sein graues Shirt darunter sieht. Das liegt aber auch daran, dass die breite, stark durchtrainierte Statur des Kochs durchaus eine Bedrohung für den Overall darstellt. Sich zu sehr strecken sollte der Hüne keinesfalls... Verfluchter normierter Schnitt. Aber Uniform ist Uniform und eine Sondererlaubnis ist eher nicht zu erwarten. Aber wenn er aufhören würde zu trainieren, würde er vermutlich halb wahnsinnig werden wegen dem Energieüberschuss von all den Süßigkeiten und so, und sich im Aussehen langsam einem Vault-Wackelpudding annähern. Was das Problem auch nicht lösen würde. Also muss er es wohl ertragen, und inzwischen auch ohne passenden Jumpsuit gut aussehen. Hmja.
"Kein Ding Locklear, machen Sie's sich gemütlich, wir sind ja nur zu Besuch." Den einzigen Teil seiner Arbeitsklamotten den er grade dabei hat, seine Mütze, hat er auch gar nicht auf, sondern mittlerweile in eine Tasche gesteckt. "Hmm, Feierabend..." grinst er in Richtung von Nicole, und lehnt sich in den Türrahmen, um sonst nicht zu viel Platz wegzunehmen.
Dieses Grinsen verbreitert sich unwillkürlich noch ein wenig und gerät in leichte Schieflage, als sie erneut erwähnt ihr sei gar nicht so warm. Nun, ihn wundert es nicht. Ein wenig grübelt er ja, ob er sie auf den Grund dieser unterschiedlichen klimatischen Einschätzung aufmerksam machen soll - wer weiß, wann sie es sonst bemerkt. Andererseits kommt die Technikerin dann nicht umhin festzustellen, dass er es bemerkt hat... Achje, dabei ist er doch nur aufmerksam und hilfsbereit, oder so.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 19 Jul 2012, 10:39

Das Tablett mit dem Essen wandert mitsamt einer zusätzlichen Flasche Nuka Cola durch einen grob briefkastenförmigen Schlitz und steht dann auf einem kleinen Tischchen in der Zelle. Die Energiebarriere auszuschalten, um sie dann wieder einzuschalten wäre ein Sicherheitsrisiko und der erneute Start der Vorrichtung löst eine stromzehrende Spannungsspitze aus. Diese simple Durchreiche also ist die Kulminanz aus Energieeinsparung, Risikominimierung und simpler Praktikabilität.
Dana wendet sich danach an Nicole: "Naja - ich hab´ - wie jeder in der Schicht, der jetzt dran ist - Dienst bis um 1400. Dann könnte man rein theoretisch... Hm... Was machst Du so in Deiner Freizeit?"
Dann meint sie zu dem Koch: "Das ist in diesem Fall mein Job - und hey, Mrs. Wellington ist so klein und putzig, auf die MUSS man einfach aufpassen."
Daß diese stattliche Frau sich in ihrer mütterlichen Art um ihre Mitbewohner sorgt, dürfte den anderen hier im Raum weder entgehen, noch sie wirklich überraschen. Der Vorteil in einer solch eingegrenzten Umgebung zu arbeiten ist, daß man mit der Zeit wirklich fast jeden kennt. Der Nachteil ist - daß es zumeist recht eintönig und langweilig sein kann, denn es ist wohl kaum zu erwarten, daß dauernd Rambazamba herrscht und die Bewohner marodierend durch die Gänge ramentern. Daher ist Dana froh, daß hier jetzt etwas... Abwechselung herrscht.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 19 Jul 2012, 14:29

„Hm? Feierabend? Ja, wenn ich pfusche. Ansonsten niee...wenn ich Pech habe, geht das Ding auch los, wenn ich gerade unter der Dusche stehe. Der Aufseher sollte mal Arbeitsschichten oder so etwas für das Wartungsteam einführen. Wir sind doch keine Ärzte, die immer parat stehen müssen..“ Gut, nachts und frühmorgens hat sie meistens Ruhe, aber tagsüber muss sie jederzeit damit rechnen, durch die halbe Vault flitzen zu müssen – um etwa einen tropfenden Wasserhahn zu reparieren.

Nachdem Dana ihr geantwortet hat, stemmte sie eine Hand an die Hüfte und verlagert ihr Standbein. „Uhm...das Übliche. Filme im Vorführraum sehen, lesen...öhm...und trainieren, wenn ich mal Lust habe.“ Was so gut wie nie zutrifft. Aber was muss Schweiß auch so unangenehm kleben...

„Ihr beide seht so aus, als würdet ihr regelmäßig Computer stemmen...hehe. “ Eine Stange mit zwei schweren Computern im gewohnten solide-sperrigen Design...die Vorstellung hat doch was.

„Ein wenig Training könnte mir wohl nicht schaden...“ Nicole spannt ihre Muskeln an und nimmt eine Herkules-Position ein. Nicht sehr beeindruckend, wenn man sich auf die reine Muskelmasse beschränkt.

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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 19 Jul 2012, 18:06

Cathy-Anne steht noch vor dem Spiegel, als sie kurz darauf das Geräusch einer Automatiktüre wahrnimmt; offenbar kündigt sich ein Besucher an. Sie hat keine Lust nun extra nachzusehen wer es ist, dafür ist sie zu aufgewühlt. Die Stimmen kann die Blondine jedoch nicht einfach ignorieren. Noch eine weibliche, die ihr sogar bekannt vorkommt, doch genau zuordnen kann sie sie nicht.
Vom Glas widerspiegelnd sieht sie Nicole Benett, welche dem Wartungsteam angehört. Mit ihr hat sie bisher nur beruflich zu tun gehabt, nichts sonderlich Erwähnenswertes, sondern eher logisch, wenn man bedenkt, dass Wellington als Assistenzärztin auf der Krankenstation arbeitet und dort der Auto-Doc hin und wieder streikt. Trotzdem sagt Cathy-Anne nichts zu Nicole, obwohl sie nun weniger wütend aussieht als noch Minuten zuvor - vielmehr macht sie jetzt einen recht unglücklichen Eindruck.

Wenig später hört die Blondine noch mehr Stimmen, dieses Mal eine männliche. Da sie sich nun wieder mehr oder weniger beruhigt hat, geht sie zum leuchtenden Energiefeld, um zu den anderen Vaultbewohnern hindurchzusehen, jedoch ist sie nicht in der Lage ihre leicht unglückliche Miene richtig verstecken zu können. Nachdem die Barriere eine rötliche Färbung aufweist, hält sie zunächst inne - jene zu berühren wagt sie gleich dreimal nicht.
Das teils defekte gelbe Energiefeld strahlt nun in einem freundlichen Grün, welches sich ab jetzt bedenkenlos berühren lässt, daher geht sie näher an den Zelleneingang, um ihren Blick über die Leute schweifen zu lassen. Der aufreizende Aufzug von Benett fällt ihr erst jetzt auf. "Nicht nur tollpatschig, sondern auch noch eine tollpatschige Schlampe", denkt sie sich beim Anblick und der Interaktion mit dem Großen. Artos Carver, ein stämmiger Kerl, der das Essen liebt. Wahrscheinlich hat er seinen Traumberuf hier in der Vault gefunden - denn wo kann man schon mehr naschen, als in der Küche selbst? Sie hat ihn immer als recht freundlich wahrgenommen; ein großer Kerl, aber eben ein netter. Alles in allem hat Cathy-Anne nichts, weder gegen Artos, noch gegen Nico - obgleich letztere auf sie derart naiv wirkt und wohl gar nicht darüber bewusst ist, was ihr reizvolles Auftreten bei Männern auslösen kann.

"Hi, Leute", grüßt die Blondine alle Anwesenden, während sie eine Hand auf die warme Energiefläche legt und damit aussieht, wie ein Vogel im Käfig, oder noch besser: Wie eine eingesperrte Katze, die an der Türe kratzt und will, dass man sie endlich hinauslässt. "Und danke, Nicole", meint Wellington mit einem Lächeln, welches allerdings aufgrund des ansonsten eher unglücklichen Gesichtsausdrucks, nur mehr oder minder aufgezwungen aussieht. Sie kennt sich mit dem ganzen Energiekram nicht aus, aber selbst ein Blinder (oder auch nicht?) bemerkt einen Unterschied von grün zu gelb - das war für sie durchaus ein wenig besorgniserregend. Auch Artos schenkt sie ein "Danke", selbst wenn die beiden nur ihre Jobs tun, Anerkennung verdient man immer, wenn man eine Sache gut macht, so hat ihre Mutter sie jedenfalls erzogen.
Ziemlich isoliert in ihrer Zelle, ist Cathy-Anne überhaupt nicht warm. "Na wenigstens dürfte Nicole keinen Hitzschlag erleiden" Das Essen besteht aus einem Metallbecher mit Wasser und einer Art Eintopf, in dem Gemüse und ein wenig Fleisch schwimmt. "Typisch, man gibt mir wieder das was übrig bleibt..." Doch dann legt Dana noch einen Schokoriegel und eine Nuka Cola auf das Tablett, bevor es von jener sogleich hindurchgeschoben wird. Ob diese dies laut Vorschrift überhaupt darf, weiß sie gar nicht, jedoch hellt sich ihre Miene unweigerlich auf. "Danke...", gibt die Blondine kleinlaut von sich, der die Bevorzugung ein stückweit peinlich ist. Immer noch auf die gleiche Art und Weise fügt sie hinzu: "Ich weiß nicht, wie ich das wieder gutmachen soll... ihr seid alles so nett, danke Leute..." Auf das letzte Kommentar der Indianerin erwidert CA nichts mehr. Sie schnappt sich ihr Essenstablett und stellt es auf den Tisch in der Zelle, wo sie außer Sichtweite ist, damit man ihr roten Bäckchen nicht mehr sehen kann.


Zuletzt von Micky am So 22 Jul 2012, 16:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 19 Jul 2012, 22:45

Neben Carver sehen zwar wahrscheinlich die allermeisten Vault-Bewohner irgendwie klein und vielleicht sogar putzig aus, dennoch nickt er bei Danas Erklärung. "Klar. Ist auch so schlimm genug, eine Woche..." meint der Rothaarige mitleidig, er hat eigentlich nur am Rande mitgehört was Cathy-Anne 'rebellisches' gesagt hat weil er damals Schicht hatte, aber trotzdem. Er ist zwar der Meinung, dass es eher Bunker-Koller ist als sonstwas, aber das kann er nachfühlen, manchmal fällt ihm auch fast die (zu niedrige) Decke auf den Kopf. Der Overall versucht sowieso prinzipiell ihn zu erwürgen, und das bildet er sich nicht mal ein.
"Bereitschaft? Das erklärts..." Jedenfalls, wenn Nico gerade vorhin aus der Dusche geklingelt wurde. Artos grinst, als die Technikerin posiert. "Computer stemme ich nur, wenn die IT-Abteilung was umbaut und die Cracks nicht vom Fleck kommen, hehe. Ansonsten eher Geschirrberge, Vorratskisten, und Gewichte halt. Kannst ja mal mitkommen, muss da meistens alleine rumhängen, ich könnte wetten die machen das mit Absicht." Er hebt die Schultern und lacht leise. Damit, dass der Koch mehr schafft als sie, kommen manche Typen in der Vault wohl nicht klar. Dabei gibt er nicht mal an, sondern macht nur seinen Kram.
Dann schaut der Hüne wieder zu Cathy-Anne hinüber, die wohl zu selten freundlichen Menschen begegnet, dass sie so beeindruckt ist. "Ist auch nur mein Job. Ich hoff mal, es ist alles okay - meine Kollegin kippt gerne eine Spur zu viel Pfeffer rein, wenn ich nicht hinsehe. Tss." er schüttelt leicht den Kopf, schmunzelt aber.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 20 Jul 2012, 00:17

Dana gaht schwer davon aus, daß Bürgerin Wellington schon ihre Gründe hatte, das zu tun, was sie tat. Eigentlich hätten sie und Dana´s Chef nur ihre Fakten austauschen, zusammenbauen und auf einen Nenner bringen müssen - stattdessen wird sie eingebuchtet.
`Bullshit.´ denkt sich Dana. `Als ob das irgendwas ändern würde - vor allem zum Guten. Säe Zweifel - und es wird immer etwas hängenbleiben. Und sie sind gesät - und sie werden hängenbleiben. Nagen wie Termiten an den Beinen des Chefsessels. Ätzen sich in´s Holz. Und Dana ist geduldig. Sie wird sich zurücklehnen, die Show genießen und nachher eine gediegene Punktewertung abgeben.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 20 Jul 2012, 00:59

„Und was machst du sonst noch so, außer Wache schieben?“ Will sie von Dana wissen und gibt sich interessiert – klar, sie hat ja auch gerade einiges an Zeit totzuschlagen.

„Hey!“ Grüßt Nicole die Eingekerkerte zwischenzeitlich ungezwungen und hebt kurz die Hand. „Keine Sache. Muss ja nicht sein, dass man von den Dingen eine gewischt kriegt. “ Die gelben Felder sind zwar immer noch anfassbar, aber bei der kleinsten Störung ist schnell das Gegenteil der Fall. Da reicht ein kleiner Wackelkontakt.

„Och ja, vielleicht. “ Zuckt die junge Frau bei Artos' Antwort lächelnd mit den Schultern. Bei so vielen Muskeln ist es gar kein Wunder, dass sie ihn ständig futtern sieht. Aber Leute von seinem Kaliber muss es auch geben. Sie verrenkt sich nur allzu leicht das Kreuz, wenn sie sich selbst bemüht. Wozu sich abrackern, wenn es dafür die großen Jungs – oder Mädels gibt? Nicole grinst ein wenig.

„Vielleicht haben sie Angst, dass du sie mit wegfutterst, haha! “ Lacht sie über ihren Schenkelklopfer und wischt sich verschmitzt über die Lippen. „Ach ja, mal schauen. Viel zu tun gibt es ja ansonsten eh nicht.“ Ihr geht die Sache von vor drei Tagen immer noch nicht aus dem Kopf. Möglicherweise liegt es ja daran, dass Cathy direkt vor ihrer Nase eingesperrt herumsteht.

„Gut machen, hmm...wie bist du eigentlich auf den Trichter mit dem Aufseher gekommen? Vonwegen, man lässt uns nicht raus und so weiter. “ Sie findet es wenig schlau, eine so brisante Nachricht ohne jeden stichhaltigen Beweis auf den Tisch zu hauen. Hatte sie sich nichts dabei gedacht...?
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 20 Jul 2012, 11:34

"Och - so Einiges." antwortet die Navajo. Sie beginnt aufzuzählen: "Ich lese viel - ich weiß, so spannend ist das nicht... dann trainiere ich, was keinen verwundern wird... oder ich gehe ab und zu mal in´s `Cave´*, oder sehe mir gerne diese alten Abenteuerfilme an... oh ja - und ich bastel´ Kleinigkeiten und zeichne viel. Könnte mir vorstellen, daß ich auch gerne mal schwimmen gehen würde, aber das fällt ja nun mal flach."
Und dann meint sie: "Und aus allem möglichen Textilzeugs schneider ich Klamotten. Aber da hier unten zumeist der Overall getragen wird, fällt das naturgemäß eher weniger auf."

*Cave: Der... `Nachtclub´ des Vaults.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 20 Jul 2012, 12:24

"Ins Cave, huh? Da war ich noch gar nicht. Was geht da so ab? Und Abenteuerfilme...die mag ich auch, aber ich mag alle möglichen Filme...vor ein paar Tagen lief ja 'Manche mögen’s heiß', fand ich ziemlich lustig, besonders als Osgood Fielding III Daphne einen Heiratsantrag macht und blah blah..." Plaudert sie drauf los und erweckt bald den Eindruck, als hätte sie den Filmschrank geplündert und ihren Inhalt in ihrem Oberstübchen versteckt. Tatsächlich sieht sie sich abends regelmäßig irgendetwas an, egal ob es die vierte Widerholung ist oder nicht. Dank Hydrofarmen wird sogar für Popcorn gesorgt, ein weiterer Grund für sie, um dort aufzuschlagen.

"Schneiderin bist du auch noch? Hmm, ich habe mich schon immer gefragt, warum wir in vorschriftsmäßiger Einheitskleidung herumlaufen Müssen. Ja klar, da gibts dann keinen Neid und niemand läuft in unzüchtigen Klamotten herum, aber trotzdem ist das ganz schön langweilig. " Sagt ausgerechnet sie, die regelmäßig unvollständig bekleidet zur Arbeit antritt. Fast verwundert es, dass sie bisher stets an ihren Overall gedacht hat...

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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 21 Jul 2012, 00:02

"Neid... also, echt jetzt!" winkt Dana lachend ab: "Die meisten sind doch diesbezüglich selber schuld - wieviele gibt es, die sich nach ihrer Schicht mit irgendeinem Billigfusel zudröhnen und gar nix machen, außer rumzuhängen? Das wäre mir zu blöde - das ist ja gerade so, als würde man sein ohnehin schon ödes Leben mit voller Absicht noch langweiliger machen! Nicht mit mir!"
Dann wechselt Dana das Thema: "Wie ist das Cave... Hm - rustikal, würde ich sagen. Würde es oben liegen, könnte es eine Truckerkneipe sein - wo auch Mechaniker und sowas hingehen. Ich mag das. Sicher muss ich da ab und zu auch dienstlich hin, um mal ein paar Rangeleien zu beenden. Aber man lässt mich da auch privat in Ruhe, weil sich rumgesprochen hat, daß ich hinlangen kann."
Auch wenn die Navajo jetzt verlegen lächelt, lassen ihre erfahrenen, selbstsicheren Züge keinerlei Zweifel daran, daß sie notfalls auch ausgesprochen rabiat werden kann.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 22 Jul 2012, 18:05

"Klar, manche sind so langweilig, da passt eine Uniform." Lächelt Nicole und kennt da so Einige. Die Vault ist voller Menschen, die ihre Routine mögen. Aber wo führt so etwas hin? Da ist man doch nichts weiter als eine Uhr auf zwei Beinen. Wenn es nicht während der Arbeitszeiten Vorschrift wäre, würde sie wahrscheinlich auch anders aussehen.

"Truckerkneipe...wie in diesem Film...hm...mit bierbäuchigen Fahrern und fettigem Essen und schlechtgelaunten Wirten..." Zählt sie auf, wie sie sich eine solche Ecke vorstellt. Natürlich mit gelegentlichen Schlägereien und zerbrochenen Bierflaschen. Dana passt in so eine Szene irgendwie gut hinein. Sie hegt keinen Zweifel, dass sie dort mittlerweile eine ruhige Kugel schieben kann.

Nicole grinst ein wenig. "Huh, das glaube ich dir. Du musst ja nur einmal schreien, um Aufstände niederzuschlagen. " Spielt sie auf die Szene vor drei Tagen an, wo sie sogar den großen Schwarzen beeindruckt haben musste. Wie hieß der noch...aach, keine Ahnung. Ihr Gedächtnis ist nicht für Namen gedacht.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 24 Jul 2012, 00:57

Artos wirft einen amüsierten, aber zweifelnden Blick zu Nico. "Kannibalismus ist nicht so gern gesehen - zumindest solange uns nicht sämtliche Vorräte ausgehen, sollten alle davor sicher sein." schmunzelt er. Der Hüne überlegt unterdessen, wie Menschenfleisch wohl schmeckt. Jemanden dafür umbringen würde er natürlich nicht. Allgemein sind die Fleischrationen aber sehr, sehr knapp, und halt Konserven. In seinem Buch hat er gesehen, was die Leute früher so gekocht haben... Aber wenn er stirbt bevor die Vault geöffnet wird, wird er ohnehin nie erfahren wie ein richtiges Steak schmeckt. Das betrübt ihn, aber damit muss er sich wahrscheinlich abfinden. "Außerdem sind die meisten hier drin sowieso gegen jegliche Experimente..." Der Koch seufzt. Neue Dinge ausprobieren würde er ja, wenn auch eher keine menschlichen Zutaten, aber dann regt sich wieder irgendwer auf, weil es nicht haargenau so schmeckt wie in den Jahrzehnten davor.
"Ach, Overalls." meint der Rothaarige ein bisschen missmutig, als das Gespräch darauf kommt, muss aber grinsen, als die Technikerin irgendwas von unzüchtigen Klamotten redet. Dann wendet er sich an Dana: "Ich würd dich ja fragen, ob du mir mal was machen könntest, das mich nicht immer zu erwürgen versucht - leider sind die Uniform-Vorschriften in meinem Job ziemlich strikt. Zumindest lassen die meinen Bart noch in Ruhe - sonst lass ich mich vielleicht zum Secu umschulen, hehe." Eher unwahrscheinlich, dass der Große die Erlaubnis dafür bekommen würde - andererseits wäre jemand von seinem Format beim Sicherheitspersonal sicher gern gesehen, wenn jetzt schon Cathy-Anne gefährlich ist und eine Woche Arrest kriegt. Trotzdem, es ist eigentlich ein Scherz.
Als die Navajo Billigfusel erwähnt, seufzt Artos schwer. "Was soll ich auch machen, keine Zutaten, nur Vats... Wenigstens ist das Bier ganz okay." Außerdem ist er nicht alleine zuständig, und manche pfuschen eben rum. Ist halt so, und in anderen Bereichen sicher nicht anders. Der Koch streicht sich ein wenig den Bart, zuckt dann aber mit den Schultern.
"Ich geh da manchmal runter. Aber nicht so oft." Allerdings nicht, weil er sich vor Raufereien fürchtet, das wäre wohl auch eher absurd. "Ich kriege irgendwie oft unpraktische Schichten. Hm, naja. Wenn ichs aber mal schaffe, geht normalerweise alles glatt." Der Hüne grinst schief. Eine Schlägerei mit ihm anzufangen ist wohl offensichtlicherweise nicht die beste Idee. Und von sich aus fängt er eigentlich auch keine an. Zudem kommt er sowieso ganz gut mit den Meisten klar. "Naja, sonst wär ich wohl auch öfter hier..." Wenn er wirklich mal zuschlagen müsste, hätte er wahrscheinlich schon jemanden wirklich verletzt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 24 Jul 2012, 01:25

Cathy-Anne ist erstmal damit beschäftig zu essen. Den Schokoriegel hebt sie sich für später auf, genauso wie die Nuka Cola, deren Deckel sie schon immer gerne gesammelt hat. Sie hat einen Blick auf die Flasche geworfen und gesehen, dass ihr dieser eine Kronkorken von der Christmas-Edition 2076 noch in ihrer Sammlung fehlt. "Was für ein glücklicher Zufall", denkt sich die Blondine, während sie einen weitere Ladung des Eintopfs auf ihren Löffel lädt.
CA schluckt das Essen hastig herunter und antwortet Nicole mit verstohlenem Blick: "Wie gesagt, eine sichere Quelle..." Irgendwie weiß sie nicht so recht, ob sie den Leuten hinter dem Energiefeld trauen kann. Vielleicht sollen sie für McCarthy spionieren, oder noch schlimmer, für den Aufseher. Darum sagt sie weiterhin auch nichts mehr, sondern hört lediglich mit einem Ohr den Gesprächen der Leute hinzu.

Was unter den Vaultbewohnern hinlänglich bekannt sein sollte, ist die Tatsache, dass der Aufseher ihr Onkel ist und ihre Mutter sein Vorgänger war. Normalerweise wird der Titel des Aufsehers von Generation zu Generation weitervererbt, aber als ihre Mutter gestorben ist, ist die Blondine noch viel zu jung für einen solch verantwortungsvollen Posten gewesen - sie war ja noch ein Kind. Und so ist dann ihr Onkel Aufseher geworden. Wahrscheinlich hätte er jeden anderen Bürger der Vault für dieses Vergehen noch viel länger in den Knast gesteckt. Schließlich ist der Aufseher die wichtigste Person in der Vault.
Cathy-Anne ist sich sicher, dass auch der Aufseher über den wahren Grund Bescheid weiß, warum sie nicht einfach hinausdürfen. Das mit der Regierung ist nicht gelogen gewesen und ihr Onkel weiß das. Sie hat es ihm angesehen, dass er nicht ganz ehrlich ist. Hätte sie diese alte Holodisk ihrer Mutter nicht in die Finger bekommen, würde sie wohl noch genauso friedlich im Bunker vor sich hinleben, wie die anderen hier. "Aber warum diese ganze Geheimniskrämerei? Der Zweck der Vaults ist es nach dem Abklingen der Strahlung die Welt wieder neuzubevölkern - und am besten die gleichen Fehler nicht zu wiederholen", fügt sie in Gedanken noch mit an.

Es hilft jedoch alles nichts, denn sie kann ihre Behauptungen nicht beweisen. Als sie ihren Onkel zur Rede gestellt hatte, warum er die Leute nicht über die wahren Umstände hier in der Vault aufkläre, stritt er alles ab und wies McCarthy an ihr die Holodisk wegzunehmen - es war ein großer Fehler überhaupt erst das Gespräch mit ihm zu suchen, ärgert sie sich im Nachhinein darüber. Eine Drohung seitens ihres Onkels blieb natürlich ebenfalls nicht aus, doch Cathy-Anne wollte das nicht akzeptieren. Sie sah es als ihre Pflicht an die anderen Vaultbewohner davon zu unterrichten. Seit diesem Tag fragt sie sich, ob sie ihre Mutter überhaupt je richtig gekannt hat, denn schließlich haben sie und ihr Großvater ebenfalls dieses Geheimnis bewahrt.
Der Blondine fehlen die Beweise. Sie isst ihren Teller auf und blickt auf den Schokoriegel. "Ich..." Sie seufzt. "Ich kann nichts beweisen, sondern nur darauf hoffen, dass mir jemand glaubt. Meine Informationen stammen von einer Holodisk. Wenn diese Holodisk noch nicht vernichtet wurde, hat sie der Sicherheitschef bestimmt irgendwo sicher gelagert... wahrscheinlich extrem sicher. Vielleicht steht auch etwas im persönlichen Computer des Aufsehers, ich könnte mir das durchaus vorstellen. Aber, dass alles würde gegen unsere Gesetze verstoßen. Jeder der das tut, macht sich strafbar und tauscht womöglich bald mit mir und zwar für sehr viel längere Zeit." In der Vault gibt es verschiedene Strafen: Knast, Exil, Hinrichtung. Es ist alles möglich und Cathy-Anne weiß das. Doch wie weit sollte ein neugieriger Mensch, wie sie es ist, letztendlich gehen, um etwas Unrechtes herauszufinden?


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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 25 Jul 2012, 12:56

„Zum Glück. Ich kann mir fast nichts Widerlicheres vorstellen...“ Schüttelt sich die Technikerin. Ihr gefällt es nicht, dass der Hühne über ihre Bemerkung tatsächlich nachdenkt. An so etwas sollte man gar nicht erst denken. Jetzt seufzt er auch noch...meint er mit Experimenten neue Rezepte oder...etwas anderes?! Unauffällig geht die junge Frau etwas auf Abstand. Wahrscheinlich interpretiert sie da wieder zu viel hinein, aber man weiß nie...

„Hm, wenn man mit euch beiden in dieses Cave geht, steht anschließend sicher kein Stein auf dem Anderen...vielleicht eine Überlegung wert. “ Die Dunkelhaarige klatscht in die Hände und stellt sich das ziemlich lustig vor. Sie war noch nie bei einer Kneipenschlägerei dabei gewesen und könnte wahrscheinlich auch noch nicht einmal ein Kind auf die Bretter schicken – aber wozu auch, wenn Dana und Artos Muskeln für eine ganze Football-Mannschaft hatten?

Cathy macht wieder nur eine vage Andeutung. Sichere Quelle, ja klar. Nicole nickte wenig überzeugt. „Aha, Aha...“

Was sie dann hinzufügt, klingt schon etwas glaubwürdiger. Eine geheimnisvolle Disc, natürlich verschwunden. Schägt sie ihnen da gerade vor, den Sicherheitschef zu beklauen – wahlweise den Computer des Aufsehers zu hacken? Och ja, sicher. Darauf stehen ja nur nicht unbeträchtliche Strafen.

„Tja, selbst wenn das stimmt – wir können wohl kaum gegen das Gesetz verstoßen. “ Sie schielt zu Dana rüber. „Kann man da nicht irgendwie offiziell nachbohren? Auf legalem Weg eben nachfragen, was es damit auf sich hat...“ Wenig wahrscheinlich, schließlich gibt es neben dem Aufseher nur wenige Persönlichkeiten mit genügend Einfluss. Aber trotzdem...der Gedanke an Bestrafung gefällt ihr nicht. Das hier ist alles, was sie haben...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 25 Jul 2012, 13:54

Cathy-Anne glaubt bei Nicole gerade den Hauch von Gläubigkeit entdeckt zu haben. Vielleicht finden sich in diesen Leuten hier ein paar Mitstreiter. Alleine weiter zu forschen würde vermutlich nicht vorteilhaft für sie enden. Vor allem ist sie sich sicher, dass sie nach ihrer Entlassung weiterhin unter Beobachtung stehen wird. Personen, die in dieser Sache noch nicht vorbelastet sind, wären deshalb per se besser geeignet, um Nachforschungen anzustellen. "Ich halte den offiziellen Weg in dieser Angelegenheit für keine gute Idee. Als ich meinen Onkel zur Rede gestellt habe, hat mir McCarthy die Disc weggenommen. Er meinte, dass sie gefälscht sei und ich mir darum keine Gedanken mehr darüber machen solle... ich weiß, dass das nicht stimmt, ich habe es ihm angesehen."

Die anschließend wieder stille Blondine schält den Schokoriegel und beißt nur sachte von ihm ab. Sie will ihn genießen. Vor allem aber hofft sie, dass ihr Drang hier alles zu zertrümmern, mit dem kurzen Zuckerschock vielleicht nachlässt. Wenn man einen Blick auf ihre Finger wirft, wird man die abgekauten Nägel sicherlich erkennen. Der Entzug ihrer Droge macht sich bei ihrer ohnehin noch instabilen Psyche langsam aber sicher bemerkbar. In dieser Zelle ist sie eine tickende Zeitbombe. CA denkt sich, dass es vielleicht von Vorteil wäre einfach alles herauszulassen und ihrer Wut freien Lauf zu lassen. Dann würden sie ihr sicher ein Schlafmittel spritzen, um sie zu beruhigen und dann... könnte sie einfach sorgenfrei schlafen. Kurz schweift ihr nun berechnender Blick zur Nuka Cola ab. Ihre Gedanken drehen sich um die Möglichkeiten, was man mit dieser Flasche alles machen könnte.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 31 Jul 2012, 00:58

Dana denkt nach. Schließlich sagt sie: "Mrs. Wellington brummt hier, weil sie Randale Grande gemacht hat. Okay - da kann man nix machen. Danach aber kann sie natürlich loslegen, um... Beweise für ihre Behauptung zusammentragen, denn ohne stichhaltige Beweise geht nun mal gar nichts."
Auf das grenzwertige Grübeln des Kochs reagiert sie anders. Die Navajo mustert den nachdenkenden Riesen eine Weile skeptisch und meint dann fragend: "Du frisst auch alles, was sich fangen lässt, oder?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 01 Aug 2012, 04:18

Der Hüne sieht irritiert drein, als sein Kommentar das Essen von Menschenfleisch betreffend so viel Resonanz findet. Er hat doch nur überlegt, er würde doch keine Menschen verzehren. Zumindest nicht, solange er eine andere Wahl hat. "Hey, hey, das hab ich nicht mal gemeint. Ich bin kein Menschenfresser. Ich hab nur gesagt, dass sich, wenn es mal anders ist als in den letzten 50 Jahren, wieder alle beschweren. Da kann es sogar besser sein, es ist nicht 'so wie damals', und das ist natürlich ein Frevel..." Der arme, unverstandene Koch. Aber selbst wenn er ein Kannibale wäre, wär das in der Vault wahrscheinlich schon wem aufgefallen. Menschen entführen und heimlich verspeisen ist da eher schwierig. Artos ist ja auch kein Vault-Krimineller, auch wenn man es ihm durchaus zutrauen könnte jemanden ordentlich kaputt zu hauen.
Bei der Information mit der Disc zuckt er mit den breiten Schultern. "Natürlich könnten wir gegen das Gesetz verstoßen. Es wäre nur eine eher ziemlich blöde Idee. Nichts für ungut Locklear, aber dann müssten Sie uns wohl verhaften." Damit dürfte Dana auch keine Schwierigkeiten haben, weder Nico noch Cathy-Anne, die gerade sowieso eingebuchtet ist, sehen aus, als wären sie für Riots geeignet. Artos ist da schon eher ein Sicherheitsrisiko auf zwei Beinen, aber bisher sieht er keinen Grund, diese Möglichkeiten die sich ihm durch seinen Körperbau bieten auszunutzen.
"Heh. Randale Grande." brummt er belustigt auf die Aussage der Security-Frau hin. Wenn das eine große Randale ist, was C-A angestellt hat, dann weiß er auch nicht. Die hat ja nur geredet... Und niemand wurde verletzt, außer vielleicht ihre eigene Freiheit. "Klar könnte man nachsehen, ob das wirklich stimmt. Ich aber eher nicht, das Letzte, was ich gehackt habe, war Gemüse." Nicht besonders hilfreich, wenn es um Computer geht. Und zum Stehlen ist der Koch garantiert viel zu auffällig. Wie soll er sich verstecken, wenn es im Gang schon nicht einfach ist an ihm vorbei zu kommen ohne zu rempeln? "Interessant wäre es ja schon. Ich frage mich, wie es draußen ist - ist wirklich alles tot? Was es da wohl für Tiere gibt..." ... die man töten und essen könnte?
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 01 Aug 2012, 10:15

"Mir persönlich wäre es egal. Die Geschichte in der Messe war ja nicht sonderlich bedrohlich - ich hätte dreimal kurz und militärisch drüber gelacht und wäre zur Tagesordnung übergegangen. Aber ich habe in der Richtung nichts zu sagen." stellt Dana kurz und sachlich fest. Dann sah sie zu Wellington: "In der Security aber schon - und natürlich kenne ich die Leute alle recht gut.. Sollte sich herausstellen, daß an der Story was dran ist, würden wir schon gerne wissen wollen, wem wir eigentlich dienen - dem Wohl und der Sicherheit der Allgemeinheit - oder dem Wohl und der Sicherheit einiger weniger, die zudem dann noch offenbar Geheimnisse hätten. Und dann würden WIR anfangen Fragen zu stellen."
Leute von Dana´s Schlag lassen sich ungerne verarschen - schon gar nicht ein ganzes Berufsleben lang. Ist es wahr und es stimmt hier was nicht, würde der Aufseher so Einiges zu erklären haben.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 01 Aug 2012, 11:11

„Hm.“ Macht Nicole nur und grübelt vor sich hin. Irgendwie leicht verdächtig, dass diese ominöse Disc gefälscht sein soll. Wer soll so viel Langeweile gehabt haben? Natürlich kann es auch eine Fälschung sein, um bestimmte Ziele durchzusetzen...aber das hält sie für unwahrscheinlich. Allerdings...

Die Dunkelhaarige kratzt sich am Kopf. Komplizierte Angelegenheit.

„Ich glaube kaum, dass das gerade jemand ernst genommen hat...“ Meint sie auf Artos' Worte hin beruhigend und fährt sich über den Arm. Sie sieht wieder zu Cathy. Einbrechen oder den Computer des Aufsehers hacken...beides klingt verdammt gefährlich.

Sie seufzt leise. Den Aufseher in Frage stellen, alles in Frage stellen, warum sie hier sind...wo soll das hinführen? Die Technikerin weiß nicht einmal, wie es draußen aussieht. Vielleicht ist alles eine einzig große öde Wüste...Vielleicht ist es aber auch weniger schlimm als sie gerade annimmt. Es wäre auf jeden Fall interessant, wenn sie hier möglichst noch in diesem Leben herauskämen. Wenn ihnen etwas verschwiegen wird, dann ist ihr das nicht recht...

Nicole denkt darüber nach, wie schwer es wohl wäre den Computer des Aufsehers zu hacken. Wo steht er überhaupt noch mal? Kann man ihn von einem anderen Computer aus hacken? Maann, warum muss sie sich so einen Floh ins Ohr setzen?!

„Wenn solche Zweifel schon bestehen, sollte man dem nachgehen...soetwas verbreitet sich sonst schnell und sorgt für Unruhe...Die Frage ist eben, wie viel soll man dafür riskieren? “ Sie blickt zu Dana. "Meinst du, man sollte hier eine Ausnahme machen, was die Beweissuche betrifft? Nicht ganz legale Methoden in Betracht ziehen mein ich..."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 01 Aug 2012, 11:22

"Ich kann von meinem Standpunkt aus nur sagen: Ich habe nichts gehört. Und: Lasst euch nicht erwischen. Die Security muss objektiv sein, um effektiv und glaubwürdig zu bleiben." antwortet die Navajo. Grübelt aber weiter: "Ist aber schon seltsam, daß selbst McCarthy ständig mit ballistischer Weste und einer Pistole rumrennt. Was sollte er hier schon groß zu befürchten haben? Andererseits - wird das Gewölbe geöffnet, wer braucht dann noch einen Aufseher? Es ist nur eine Hypothese - aber vielleicht steht er auf seine vermeintliche Machtposition. Und er würde sie vielleicht gar nicht so gerne aufgeben. Ist natürlich nur eine Theorie."
Dieser Theorie nach wäre der Bunker sozusagen sein... Reich. Und es gibt zweifelsohne den Schlag Mensch, der darauf steht aus persönlichem Machtstreben ein eigenes Reich zu haben. Die Frage ist, ob dieser Mann dazugehört.
Weiter denkt Dana darüber nicht nach - denn sie muss... objektiv bleiben.

Bis es an der Zeit ist einen eigenen Standpunkt einzunehmen.


Zuletzt von Kaela Khan am Mi 01 Aug 2012, 23:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 01 Aug 2012, 11:34

Richtig, wer braucht ihn dann noch? Hier ist der Aufseher die oberste Instanz, fast so etwas wie ein König aus alten Zeiten. Normalerweise macht man einfach das, was von ihm angeordnet wird. Sie kennt ihn nicht besonders gut, aber wenn er diese Sache verheimlicht - und die angebliche Fälschung still und leise unter den Tisch verschwinden lässt, spricht das nicht gerade für ihn. Dana sieht ihr ehrlich aus - wahrscheinlich wird sie tatsächlich den Mund halten, wenn sie etwas versuchen sollte. Aber soll sie das wirklich...das Risiko, erwischt zu werden ist so hoch...

Nicole nagt an ihrer Unterlippe und nickt dann langsam. "Gut, ich habe ohnehin nichts in dieser Richtung vor...warum auch. Man...sieht sich, schätze ich. Ich habe jetzt Hunger... " Verabschiedet sich die Technikerin und spaziert in die Mensa, um etwas essen zu gehen. Auf dem Weg dorthin überlegt sie, welche Konsole sich für einen Hack anbietet und um welche Uhrzeit sie wahrscheinlich ungestört wäre.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 02 Aug 2012, 02:19

...

Im Laufe des Abends hat sich Nicole eine leere Holodisc organisiert und die Hülle mit drei kleinen Streifen Tesafilm an die Seite ihres auserwählten Mr. Handy fixiert. Über die manuelle Einstellung hat sie ihn zum Putzen für Sicherheitsbereich und Umgebung eingeteilt. Anschließend hat sie sich mit einem technischen Wälzer in die Bibliothek gesetzt und gewartet, bis die Bibliothekare Feierabend haben.

Gegen 23 Uhr nimmt sie vor dem Terminal Platz und schaltet ihn ein. Als nach dem Nutzernamen gefragt wird, versucht sie das System auszutricksen und den Account des gegenwärtigen Admins zu hacken, um seine Rechte zu erhalten. Sobald sie dies geschafft hat, greift sie auf die Kameras in dem Abschnitt zurück und stellt fest, ob der Bereich verlassen genug für ihr Vorhaben ist. Ihr nächster Schritt ist das Schneiden der Aufzeichnungen, sodass für einige Minuten eine Endlosschleife zu sehen wäre.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 02 Aug 2012, 10:18

Und Dana grübelt trotzdem weiter. Ist ein Floh erst mal im Pelz, kann man ihn nicht mehr so leicht loswerden. Dienstschluss? Schön und gut. Abschalten? Keine Chance.
In der Kneipe hockt sie an ihrem Lieblingstisch - in der Ecke, wo hinter ihr keiner Mist bauen kann - und betrachtet das Treiben der Leute.
Ist da tatsächlich irgendwas faul?
Läuft hier unter der Oberfläche tatsächlich etwas ab, das nicht wahrzunehmen ist?
Hätte die Navajo einen normalen Job, könnte sie sich etwas mehr trauen als nur Gedankenspiele durchzugehen. Aber solange sie bei der Scherheitstruppe ist ist sie verpflichtet parteilos zu bleiben, damit die Security - so weit es geht - notfalls als letzte Instanz dienen kann.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 04 Aug 2012, 14:34

Artos hat den Rest seiner Freizeit wie eigentlich immer mit Training und Futtern und anderen Kleinigkeiten verbracht - und damit, das über seinem ziemlich leeren Schreibtisch hängende Schwert anzustarren. Das Claymore ist laut seinem Großvater weitaus älter als die Vault, aber im Grunde hat der Hüne keine Ahnung was von den Erzählungen nur Geschichten waren, oder ob etwas davon gestimmt hat. Verrückte Geschichten... aber irgendwie auch spannend. Spannender als die Vault, jedenfalls. Obwohl sich da gerade ja auch etwas zu tun scheint... Der Rothaarige nimmt den aus sicherheitstechnischen Gründen stumpfen Zweihänder von der Wand, und legt seine großen Hände um den Griff. Es geht sich sogar problemlos aus - aber angeblich liegt überdurchschnittliche Körpergröße ohnehin in der Familie, wobei weder Artos' Großvater noch sein Vater so groß waren bzw. sind wie er selbst. Nunja. Der Koch, der normalerweise eher mit Küchenmessern hantiert, hängt die Waffe, die wahrscheinlich trotz der Stumpfheit verdammt gefährlich sein könnte wenn man es darauf anlegt, zurück an ihren Platz.
Wenn Cathy-Anne recht hat, kommen wir hier sowieso nie raus, ob die Strahlung weg ist oder nicht. denkt er, sogar eine Spur düster. Der Bunker ist einfach zu klein (oder Artos ist zu groß, das wäre auch gut möglich) und überdies irgendwo doch sehr langweilig. Allerdings führen seine Überlegungen wie es draußen wohl aussieht den Hünen auch nicht weiter. Eigentlich ist er ja auch gar kein Typ, der sonderlich viel grübelt, aber es drängt sich nun mal auf, in Anbetracht der Situation. Mit einem Brummen verlässt der Bärtige schließlich sein Quartier, und geht zur Kneipe. Einmal keine Schicht, und sich den Kopf zerbrechen bringt eh nichts, also warum auch nicht.
Dort angekommen, sieht er sich erst einmal um - und macht auch prompt Dana aus, die in einer Ecke sitzt. "Hm." Mit einem leicht unschlüssigen Schulterzucken, das mehr an sich selbst gerichtet ist, organisiert Artos zwei Bier und kommt zur Secu rüber, wo er die Flaschen abstellt. "Hey Locklear. Was dagegen wenn ich mich hersetze? Ich bemüh mich auch, die Sicht nicht zu blockieren, hehe." Das tut der Rothaarige übrigens dann tatsächlich.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 04 Aug 2012, 17:12

Es kostet Nicole zwar ein wenig Zeit, doch letztenendes schafft sie es sowohl Benutzername, als auch Passwort des Admin zu erhacken, um sich somit Zugang zu den erweiterten Funktionen des Terminals zu verschaffen. In das Netz der Sicherheit der Vault einzudringen, kostet ihr dann aber mehr Zeit, weil dieses fast rund um die Uhr überwacht wird. Stunden sitzt sie da, bis sie endlich auf die Kameras zugreifen kann - unbemerkt. Ihr gelingt es schließlich die Kamera des Büros von McCarthy so zu manipulieren, dass die Anwesenheit des Mister Handy nicht einmal auffallen dürfte - und schon gar nicht seine folgenden Taten. Nico selbst kann jedoch durch ihren eifrigen Hackeinsatz durchaus die wahren Begebenheiten durch die Kamera sehen. Sie sieht, wie der Roboter sich gerade Zugang verschafft hat und zunächst seiner gewöhnlichen Arbeit nachgeht, ohne dabei auffällig zu sein. Mit einem Besen kehrt er den Raum aus. Anschließend fährt sein Staubwedelarm aus, um den Schreibtisch vom Sicherheitschef sauberzumachen, wobei er die Lampe umschmeißt und eine Tasse, in der scheinbar noch ein ordentlicher Schluck Kaffee gewesen ist. Nun sind auf der Tischoberfläche einige Papiere nahezu überschwemmt. Falls die Technikern möchte, so kann sie dem Mister Handy nun weitere Befehle geben.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 04 Aug 2012, 18:05

Nicole reibt sich die Augen und starrt auf den Bildschirm, als es endlich losgeht. Ihr kleiner Handlanger macht sich nützlich und stößt in seinem Übereifer ein paar Dinge um - macht nichts, das passiert ihr ja auch gerne.

Sie greift auf die Wartungsroutine zurück und erstellt einen Plan:

- Nasse Papiere in den Müll werfen
- Schreibtisch putzen
- Lampe auf den Tisch stellen
- Tasse auf den Tisch stellen
- Boden wischen
- Schreibtisch durchsuchen => Gesuchtes Objekt: Holodisc
- Holodisc mit aktuell getragener Holodisc austauschen
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 04 Aug 2012, 18:46

Der ungeschickte Roboter wird von Nico umoptimiert, damit er seine Arbeit besser verrichten, und alte Fehler korrigieren kann. Nachdem er sich ein paar mal desorientiert im Kreis gedreht hat, macht er sich daran den Schreibtisch wieder in seine alte Ordnung zu bringen, was ihm auch gelingt. Danach wischt er den Boden durch. Zum Schluss widmet sich der Mr. Handy den Schreibtischschubladen. Nacheinander öffnet er die Schubladen mit seinem Greifarm. Als er alle durch hat, findet er durch heftiges Rütteln heraus, dass die letzte verschlossen ist.
Dann dreht sich der Roboter wieder um die eigene Achse und versucht es erneut. Es klappt wieder nicht und er nimmt eine Kreissäge zur Hand. In aller Ruhe sägt er das Schloss auf, während die Metallsplitter nur so im Raum herumfliegen. Nichtsdestotrotz knackt er es mit seiner unkonventionellen Methode. Im Anschluss daran fährt die Kreissäge ein und ein weiterer Greifarm heraus. Mithilfe des einen reißt er die Schublade auf und nimmt eine Holodisc heraus, der andere entfernt Nicoles platzierte Disc von seinem Körper, um den Tausch endgültig zu vollziehen - die offene, zerstörte Schublade schiebt er wieder hinein, sodass der Tisch ordentlich wackelt. Sogleich dreht er sich abermals verwirrt im Kreis, weil er keine Befehle mehr hat.
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