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 Vault 33 - Die Offenbarung

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Micky
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 29 Jan 2013, 23:08

Cathy schreckt durchaus auf, als Dana beginnt zu sprechen. Scheinbar hat sie die Navajo gerade erst bemerkt. "Dana?" Hastig dreht sie sich zu ihr um, dabei fällt aus dem Schrank etwas auf dem Boden. Eine Packung Mentats, also Drogen, die dafür vorgesehen sind die mentalen Fähigkeiten zu erhöhen. Vor dem großen Krieg waren diese roten Pillen eine beliebte Partydroge, weil sie für ihre Kreativitätssteigerungen bekannt waren. Nimmt man sie zu oft ein, besteht durchaus die Gefahr, dass man von ihnen abhängig wird - Nebenwirkungen inklusive. Die Blondine klaubt die Packung zusammen und eine weitere, welche gerade ebenfalls aus ihrer Hand gefallen ist, und legt sie schnell in den Schrank, den sie gleich darauf schließt. "So... in diesen Schränken ist einfach nie Platz", erklärt sie leicht nervös. "Der Doktor versteht nicht viel von Ordnung, das ist wohl ebenso die Aufgabe der Assistenzärztin."
Dann schneidet Cathy sofort ein anderes Thema an: "Du scheinst meine Nachricht bekommen zu haben. Bist du hier, um mich zu verhaften... oder zu reden?", fragt die junge Frau fast schon ein wenig keck.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 29 Jan 2013, 23:24

"Nur zum Reden - was gibt´s denn so Dringendes?" fragt Dana - und schaltet das auf dem Schreibtisch stehende Radio an. Möglicherweise gibt´s hier Mikros - also ist etwas Musik nicht schlecht, findet sie.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 30 Jan 2013, 23:41

Um diese Uhrzeit hat das Radio sogar Empfang. Auf dem Kanal läuft das Vault-interne Programm, was aus einem breiten Potpourri an 1930er bis 1950er Musik besteht. Während im Hintergrund das etwas laute Gedudel läuft, können sich Dana und CA mehr oder weniger ungestört unterhalten, falls der Sanitätsbereich wirklich verwanzt sein sollte.
"Ich schätze mal du hast meine Nachricht bekommen, sonst wärst du nicht hier", beginnt die Blondine, bevor sie fortfährt: "Wegen dieser Audioaufnahme musste ich 7 Tage in dieser elendigen Zelle schmoren." Cathy-Anne ballt ihre Hand zu einer Faust, beruhigt sich allerdings sogleich wieder mehr oder minder. "Ich dachte immer hier in unserem Zuhause dürfen wir immer die Wahrheit sagen... selbst wenn sie manchmal hart ist. Der Aufseher ist immerhin mein Onkel... ich kann ihm gar nicht mehr in die Augen sehen deswegen... aber nicht wegen mir, sondern weil ich mich so für ihn schäme... es tut mir Leid, Dana" Der jungen Frau fehlen sichtlich die Worte. Sie stützt sich leicht an den Rand einer Ablage unweit von ihr.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 31 Jan 2013, 00:21

Dana überlegt - und meint schließlich: "Nun, die Zeit wird´s zeigen. Wenn Du eines Tages ohnehin den Laden übernimmst - mach´ ihn einfach auf. Dann haben wir Gewissheit. Gefällt uns nicht, was wir sehen - machen wir die Bude einfach wieder dicht und aus. Das wäre der simpelste Weg."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 31 Jan 2013, 23:20

Die Blondine blickt zu Dana auf. "Ich werde den Laden ganz sicher nicht übernehmen, denn warum sollte mich mein Onkel jetzt, nach dem was ich mir erlaubt habe, noch für eine Nachfolge in Erwägung ziehen... und wer sagt überhaupt, dass ich das tatsächlich will? Es gibt sicherlich andere, die dafür besser geeignet wären."
Eine kurze Pause folgt, dann setzt Cathy fort: "Nette Idee... einfach die Bude wieder dicht machen, aber wenn du einmal die Tür eines Gefangenen aufgesperrt hast, dann geht er nicht einfach so wieder zurück in seine Zelle... wenn das hier so weitergeht, dann brauchen wir wahrscheinlich gar nicht darauf warten, dass es die Zeit zeigt. Ich habe gehört es hätten sich Leute zusammengetan, wegen dem was in den letzten Wochen so passiert ist, obwohl sie doch nicht einmal wissen können, ob meine Behauptung wahr war. Du bist eine der wenigen Leute, denen ich die Aufnahme bisher wirklich gezeigt habe."

CA geht zu einem der Patientenbetten und setzt sich. "Ehrlich gesagt würde ich die ganzen letzten Wochen wieder rückgängig machen... ich habe mittlerweile Angst, dass wegen mir ein Aufstand ausbricht und das Ganze blutig endet. Wenn sich unser Leben in der Vault auf diese Weise verändern soll, dann will ich das nicht... ich wollte das nie so. Ich war so blöd... ich hätte einfach meinen Mund halten sollen und diese Aufnahme vernichten und vergessen sollen..."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 31 Jan 2013, 23:44

"Nachher ist man meistens schlauer." ist Dana´s lapidare Antwort. Wesentlich sanfter aber meint sie: "Aber es ist besser, wenn man ein klares Zeichen setzt und eine eingehende Erklärung verlangt - und diese auch bekommt - als den Rest seines Lebens mit einer so großen Unsicherheit zu verbringen.
In der Kantine wirst Du sicher Leute treffen, die Dich unterstützen werden. Und immerhin - allzu blutig kann der mögliche Aufstand nicht werden, denn dann sitzt Dein Onkel irgendwann mit ein paar Deppen da die keinerlei Spezifikation haben, außer ihn auf seinem Chefsessel festzutackern. So funktioniert eine solche Anlage nicht. Wartung, Instandsetzung, Hydroponische Biologie, Herstellung von Alltagsbedarf - das sind alles Sachen, von denen weder ich, noch sonst irgendein Sicherheitsbeamter Ahnung hat - aber ohne geht´s nicht.
Und ohne die Unterstützung all dieser Leute sitzt Dein Onkel ruckzuck ziemlich dumm da. Also sollte er sich besser mal ein gutes Statement zurechtlegen."
Dana´s Augen wurden hart: "Wenn ihm klar wird, daß er eines Nachts im Schlaf ersticken kann, weil die Luftzufuhr zu seinem Quartier um 4 Uhr nachts plötzlich abgeriegelt wurde, er dem Wasser aus dem Hahn nicht mehr trauen kann, oder seine Lichtschalter durch Hochspanung zu Stromfallen werden können - dann sollte er daran denken, daß er von all diesen Leuten genau so abhängig ist, wie er glaubt, daß sie dies von ihm sind. Und das ist beileibe nicht der Fall - das ist leider nur eine hübsche, trügerische Illusion."
Dann muss sie grinsen: "ich hätte nicht gedacht, daß ich so unglaublich subversive Gedankengänge entwickeln kann - manchmal hab ich Angst vor mir selber. Diese Art von Krieg zeichnet sich nicht dadurch aus einen klaren Sieger zu erklären - aber sie macht Deinem Onkel klar, daß er ihn nicht gewinnen kann."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 26 März 2013, 15:48

Schließlich seufzt Cathy etwas angespannt. "Ja... du hast wahrscheinlich Recht. Aber wenn es nur so einfach wäre. Ich habe gehört, dass mein Onkel und McCarthy fast alle Sicherheitsleute sicher auf ihrer Seite haben, wenn nicht sogar alle... naja wenigstens scheinbar nicht dich. Sollte jemand Mist bauen, dann wird er diejenigen nicht einfach so davonkommen lassen. Bestimmt lassen sich dadurch die meisten einschüchtern, weil so ziemlich jedem klar sein müsste, dass diese verdammte Vault ein Pulverfass ist..." Dann steht die Blondine wieder auf und geht ein paar Schritte. "Was hast du jetzt vor, Dana? Jetzt, wo du die Wahrheit weißt..."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 30 März 2013, 19:29

"Sollte jemand Mist bauen - wird Deinem Onkel spätestens nach der 5. Festnahme klar werden, daß dieser Laden nicht von alleine läuft. Man kann hier nicht nach belieben irgendwelche Leute aus dem Verkehr ziehen. Hier hat jeder seine Aufgabe - es gibt keine `Arbeitslosen´ mehr, wie früher." erwidert Dana und meinte dann: "Das Übliche - Dienst nach Vorschrift, was bedeutet, daß ich Augen und Ohren offenhalte - und zwar in ALLE Richtungen, keine Sorge."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 04 Apr 2013, 17:50

"Ich hoffe alles wird gut", meint Cathy dann noch, aber sie hört sich nicht so an, als wäre sie von ihren Worten allzu sehr überzeugt. Ihr Gesichtsausdruck spricht Bände. "Dann werde ich mal auch hier weitermachen... es hilft ja alles nichts. Wenn wieder was ist, gebe ich dir Bescheid. Du gehörst zu den Leuten, denen ich hier vertraue." Die Blondine geht anschließend wieder zu dem Schrank zurück und versucht diesen nun irgendwie aufzuräumen. Sie ist froh, dass Dana von den Tabletten offenbar nichts mitbekommen hat, sonst stünde sie vielleicht letztendlich doch als Verrückte da.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 04 Apr 2013, 20:55

Dana weiß nichts von Tabletten - das ist richtig. Sie würde sagen: `Nur die Tatsache, daß einer angeblich verrückt ist, bedeutet nicht zwangsläufig, daß der Rest der Belegschaft ein Musterbeispiel für Normalität darstellt.´
Normal ist überdies ein fließender Begriff. Dana hat das Gefühl, in einer dieser Geheimdienst-Geschichten gelandet zu sein, die man in manchen Büchern lesen kann. Geschichten wie...`Jagd im Nebel´ zum Beispiel.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 02 Mai 2013, 19:38

Es vergeht ein Tag und Dana schnappt nichts Beunruhigendes oder Wichtiges auf, während sie wie immer pflichtbewusst ihrem Job nachgeht. Jedoch bemerkt sie doch irgendwie auf die eine oder andere Weise, dass in ihrem näheren Umfeld etwas im Busch liegt, aber vielleicht liegt das auch einfach nur an der allgemeinen Anspannung in Vault 33.

Am nächsten Morgen erhält die Navajo schließlich eine Nachricht von Mikhail.

Hallo, Dana!

Ich war die letzten zwei Tage nicht untätig und habe für unsere Sache offenbar mehr Leute gewinnen können, wie ich vermutet hätte. Zwar habe ich sie nicht gezählt, doch könnte es gut und gerne die Hälfte der Bürger sein. Wir wollen uns heute Nacht heimlich im Aufenthaltsraum treffen, natürlich ohne Kameras. Unsere Techniker sind ziemlich emsig, was die Vorbereitung angeht. Am besten du sprichst mit niemanden darüber, das würde nur das Treffen gefährden.

Grüße
Mikhail


Wenig später muss Dana auch schon planmäßig ihren Dienst antreten. Die Stimmung ist wohl nicht besser geworden, aber wenigstens ist sie fernab von den Kollegen eingeteilt, nämlich ironischerweise genau vor dem Vorraum, welcher zum großen Vault-Tor führt. Sie ist so früh dran, dass die noch Cathy sieht, die an ihr vorbeigeht, sie allerdings nur knapp grüßt - scheinbar will sie so wenig wie möglich auffallen zur Zeit und der Indianerin keinen unnötigen Ärger bereiten. Danach verschwindet die Blondine sogleich zur Krankenstation, um wohl ebenfalls ihren Arbeitstag zu beginnen.

Ungefähr eine halbe Stunde, bevor eigentlich die Kantine eröffnet, damit die Vault-Bewohner Mittagspause machen können, flackern über Dana plötzlich die Deckenlichter. Im nächsten Augenblick gehen sie aus und für ein paar Minuten ist es stockfinster. Doch dann wird offensichtlich auf das Notstromaggregat umgeschalten, wodurch nun zumindest gedämpftes Licht vorhanden ist.
Auf der Ebene von Dana geraten die Leute in Panik und blicken ungläubig hin und her. Sie fragen sich was los ist, doch können sie es sich nicht erklären. Aus der Krankenstation kommen Cathy und Dr. von Steuben herausgestürmt. "Potzblitz! Was ist denn hier los? So kann ich nicht arbeiten, der Auto-Doc benötigt eine ausreichende Energieversorgung", schimpft der Chefarzt wütend.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 02 Mai 2013, 19:49

Dana bleibt ruhig. Was soll sie schon machen - im Dunklen durch die Gegend rennen und irgendwo gegenknallen? Sie hat zwar eine Taschenlampe, aber die hebt sie sich lieber für wirklich wichtige Situationen auf und ruft: "Immer schön ruhig bleiben - setzen Sie sich auf den Boden, wo Sie stehen. es wird ja nicht ewig dunkelbleiben."
Als der Klinikchef aus seiner medizinischen Abteilung kommt, meint sie nur: "Verständlich - nur nicht aufregen, dadurch ändert sich auch nichts."
Sie nimmt ihr Funkgerät und gibt durch: "An die Zentrale - die Energiezufuhr für den Kliniktrakt muss gewährleistet sein - das hat Priorität. So weit ist hier alles in Ordnung. Aber kümmert euch bitte um Strom."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 02 Mai 2013, 20:23

Eine Bewohnerin versucht den Aufzug zu bedienen, scheitert jedoch kläglich, da dieser auf einmal irgendwie außer Betrieb zu sein scheint. Dann tut sich es auch den anderen gleich und folgt Danas Anweisungen. "Wenigstens ist es nicht ganz dunkel", meint Cathy etwas missmutig dreinblickend. Der Doktor nickt und versucht schließlich Ruhe zu bewahren. "Danke". Als die Navajo sogleich versucht mit der Zentrale in Kontakt zu treten, hört sie nur ein Rauschen. Entweder es will niemand mit ihr sprechen oder der Funk ist für den Augenblick ebenfalls gestört. Die Blondine wirkt nun besorgt. "Stimmt was nicht? Nicht, dass der Generator den Geist aufgegeben hat... wir haben nur einen..."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 02 Mai 2013, 20:41

"Wenn dem so ist, wäre es natürlich dumm." grübelt Dana. Sie überlegt: "Doktor - haben Sie so etwas wie Ascorbinsäure und Aluminiumfolie da?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 02 Mai 2013, 21:01

Der Doktor überlegt kurz, dann nickt er bestätigend. "Ja, natürlich. Im Labor gibt es allerhand solcher Stoffe. Aluminiumfolie haben wir auch. Aber was wollen Sie damit? Und warum meldet sich keiner?" Cathy geht nervös umher. "Ich glaube wir sind vom Rest der Vault abgeschnitten. Das kann sich jetzt länger ziehen, aber genauso gut in 5 Minuten rum sein, da wir keinen Kontakt mit den unteren Ebenen haben." Die Assistenzärztin ahnt Böses, spricht ihre Gedanken jedoch nicht laut aus - sie will nicht schon wieder als paranoid dastehen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 02 Mai 2013, 21:50

Dana machte die Taschenlampe an: "Gut - gehen wir in die Klinik - alle. Dann bauen wir aus dem Zeugs eine Batterie - Ein größeres Trinkglas oder was Ähnliches, Ascorbinsäure, Aluminiumfolie, zwei Teile medizinisches Besteck und Draht plus eine Glühbirne. Dann haben Sie Licht. Machen wir besser zwei davon. Immer wenn eine Birne flackert, ein wenig der Säure in das Glas tun. Und ich werde mal nach hinten gehen und nachsehen, was da so los ist. Sie bleiben hier und verschließen vorsichtshalber die Tür hinter sich, okay? Ich gebe Ihnen noch die Kontaktdaten von meinem PIP, damit wir in Kontakt bleiben können - dann sollte für´s Erste alles geregelt sein."
Sie leuchtete den Eingang der Klinik aus: "Das ist momentan die einzige Möglichkeit."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Mai 2013, 14:48

"Gute Idee!", pflichtet der Doktor der Sicherheitsfrau bei. Alle machen sich daraufhin auf in die Klinik. Dort ist genug Platz für alle und Danas Vorschlag scheint auch zu funktionieren. Wenig später ist es ein wenig heller. Man kann sogar relativ gut sehen in der Klinik, das sich stabilisierende Notstromaggregat trägt sein Übriges dazu bei. "Es ist ihr Job, sie wissen am besten, wie wir uns verhalten sollen", meint von Steuben. Cathy nickt, sagt jedoch dann entschlossen mit einem Medizinkoffer in der Hand: "Aber ich gehe mit ihr.. vielleicht gibt es einen Verletzten, wenn der Generator explodiert ist oder etwas in der Art. Dann sollte er sofort behandelt werden."
Die Türe zur Klinik schließt sich letztendlich hinter den beiden und Cathy geht schon mal in Richtung des Aufzugs. "Das ist der einzige Weg nach unten. Hoffentlich funktioniert der Aufzug noch." Sie drückt den Knopf, aber es tut sich nichts. Wütend hämmert die Blondine gegen die Schalttafel. "Verdammt... er geht nicht einmal auf."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Mai 2013, 14:59

Etwas konsterniert betrachtet Dana die Anstrengungen ihrer Begleitung und meint: "In Notfällen, die mit Feuer, Rauch oder Stromausfall zu tun haben, sollte man ohnehin eher die Treppe benutzen. Nachher bleibt der Aufzug stecken, Du bist drin - und wenn´s besonders blöd läuft, kommt von unten ein Feuer."
Dana wies dann auf die Behelfstreppen und ging vor: "Also sehen wir mal nach, was genau nicht funktioniert - und warum nicht."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Mai 2013, 15:06

"Ich glaube er scheint so oder so nicht zu funktionieren... die Löschanlage funktioniert zumindest ohne Strom... sofern der Brand nicht zu groß ist, ich vertraue da einfach mal den Leuten, die diese Anlage konstruiert haben." Sie blickt weiterhin den Aufzug an. "Wenn du die Leiter im Aufzug meinst, dazu müssten wir erstmal rein. Die Falltür im Boden kann man mit der Notzugstange aufstemmen, frag mich nicht warum das so heißt, ich hab vor Urzeiten mal die Pläne der Vault studiert. Dort dürfte jedenfalls eigentlich eine Leiter zu den nächsten Ebenen führen. Kannst du die Türe irgendwie aufstemmen?", fragt die Blondine etwas hilflos.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Mai 2013, 15:19

Dana öffnete eine Tür in einem Wandpanel und wies auf die Eisenleiter dahinter: "Ich bevorzuge einfach die Wartungsschächte für die ganzen Zu- und Abluftrohre - und die Hauptstromleitungen. Wenn man sich als Wartungspersonal nur auf funktionierende - und vor allem leere und paratstehende Aufzüge verlassen knnte, hätte man viel zu tun."
Die Navajo sieht probeweise hinunter. Nicht besonders oft benutzt, etwas staubig - aber immerhin - man kommt da hin, wo man hin will.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Mai 2013, 15:22

"Du scheinst dich ja besser auszukennen als ich", meint Cathy und muss leicht schmunzeln. "Ich kann mich nicht erinnern, dass der Aufzug jemals gestreikt hat. Siehts da unten... sicher aus? Am besten du gehst voraus...", schlägt die Blondine zögerlich vor.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Mai 2013, 15:26

"Das ist - glaube ich - das, was man allgemeinhin unter `Herrschaftswissen´ versteht. Alles, was für Sicherheit von Relevanz ist, ist den Leuten meiner Truppe bekannt - immerhin wäre dies auch ein Evakuierungsweg im Brandfall. Und wenn den keiner kennt, kann auch keiner darin Murks bauen oder ihn mit irgendeinem Krams zumüllen und somit blockieren." ging Dana runter, um sich erst mal unten umzusehen: "Aber das bedeutet nicht, daß es im Trakt unserer Obervorturner nicht ein paar Vorkehrungen gibt, die nur sie kennen."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 15 Mai 2013, 19:10

"Ob das immer so sinnvoll ist? Ich glaube dieses Recht auf Herrschaftswissen wurde in unserer Vault mehr als nur einmal missbraucht", erwidert Cathy mit einem leicht sarkastischen Unterton. Auf Danas letzten Kommentar hin, fügt sie noch hinzu: "Mach mir keine Angst, ich ahne doch sowieso schon Böses..." ~ "...oder ich bin wirklich einfach schon paranoid geworden hier unten...", fügt sie noch in Gedanken hinzu.
Im Schacht ist es staubig, eng, dunkel und der Geruch erinnert an alte Socken - getragene wohlgemerkt. Dana muss jetzt entscheiden, wo sie hinmöchte, entweder zu den Quartieren der Bürger, oder weiter runter in Richtung Kommandozentrale. Über ihr befindet sich die Blondine, die eine Hand an der Leiter, die andere an ihrem Koffer. "Wie weit ist es noch?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 15 Mai 2013, 21:09

"Ich würde sagen, dorthin, wo man herausfindet, was mit dem Strom los ist." antwortet Dana. Sie klettert weiter nach unten: "Was bedeutet, daß wir zu den Generatorkammern müssen."
Sie überlegt weiter: "Und wenn wir da nichts geregelt bekommen, finden wir bestimmt technisches Personal, das wenigstens ansatzweise wissen wird, was zu tun ist - und wie."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 15 Mai 2013, 21:45

"Dein Wort in Gottes Ohr", erwidert Cathy mit nüchternem Tonfall. Die beiden klettern eine sehr lange Leiter hinunter, da sie vorhaben sich in die tiefsten Tiefen der Vault zu begeben. Je tiefer sie kommen, desto kälter wird der Schacht. Nach mehreren Minuten erreichen sie schließlich das Ende, ein enger ovaler Raum, in dem es nur eine stabile Automatik-Stahltüre gibt. Sollte Dana jedoch versuchen die Türe zu öffnen, wird sie feststellen, dass ihr dies nicht möglich sein wird. Die Türe wurde in irgendeiner Form von innen verriegelt, sie nimmt selbst Sicherheitskarten nicht an. Erschöpft lehnt sich die Blondine gegen die Wand. "Ich bin... sowas... nicht gewohnt... oh man... bringen wirs hinter uns... puh..."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 15 Mai 2013, 23:29

Dana steht etwas ratlos vor der Tür. Dann klopft sie mal probeweise mit dem Griff der Pistole dagegen: "Juhuuu - keine Ahnung, ob da jetzt jemand drin hockt und `ne Runde vor sich hinschmollt - aber hey - es wäre sinnvoll, wenn wenigstens die medizinische Abteilung wieder Strom hätte. Denn wer weiß, wer da in der nächsten Zeit alles hin muss - und warum. Denkt mal drüber nach."
Sie lehnt sich gemütlich neben die Tür und grinst: "Uhh, wie dumm - ich bin im Finsteren in die tolle Falle eines anderen gestolpert und habe mir den Arsch gebrochen! Was nun?
Tjaaa - Beckenklammern und Notversorgung gibt´s nicht - weil im OP auch nichts funktioniert - oh, mann, hätte ich bloß den Doc in Ruhe gelassen!"
Man könnte fast auf den Gedanken kommen, daß die Navajo auch dieser Situation etwas durchaus Lustiges abgewinnen kann.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 19 Mai 2013, 12:53

Dana hämmert und spricht gegen die Türe, aber diese erwidert ihr kein Wort. Als Cathy wieder zu Kräften kommt, legt sie kurz den Koffer ab. "Warum ist die Türe eigentlich verschlossen, ist das normal? Wenn ja, dann kommen wir hier glaube ich nicht weiter." Sie geht zur Türe und probiert ihre Schlüsselkarte, aber diese wird vermutlich erst recht nicht angenommen werden, was sich gleich darauf bestätigt. "Verdammt... was ist hier eigentlich los?", meint und blickt die Navajo dabei ratlos an.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 19 Mai 2013, 14:34

"Keine Ahnung. Wir können nicht mehr tun - als einfach eine Etage höher zu gehen." macht sich Dana wieder auf den Weg die Leiter hoch.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 20 Mai 2013, 15:57

Gesagt getan, Dana und Cathy machen sich auf zur nächsthöheren Ebene, der Kommandozentrale, aber auch hier dasselbe Ergebnis; eine verriegelte Luke. Es scheint fast so, als wären die wichtigsten Bereiche der Vault absichtlich abgeriegelt worden. Dann steigen sie weiter hoch und die einzig verbliebene Ebene, den Quartieren, welche sie noch nicht untersucht haben, scheint eine Luke zu haben, die geöffnet werden kann. Die Blondine dreht etwas erschöpft die Luke auf und steigt heraus, um sich umzusehen. Auf diesem Level ist die gleiche Situation beherrschend, wie auf dem, wo sich die Krankenstation befindet. Außerdem hat sich die Luke unweit des Aufzuges befunden, um den sich auf dieser Ebene gerade sehr viele aufgebrachte Bürger scharren. Viele haben Gegenstände in der Hand, die man gut und gerne zur Not als Waffen benutzen könnte. Offenbar versuchen zudem im Augenblick ein paar Leute mit Taschenlampen den Aufzug zu reparieren - wahrscheinlich Techniker. Erstaunlicherweise hat in dem ganzen Trubel bisher niemand die beiden Neuankömmlinge bemerkt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 20 Mai 2013, 17:21

Das ist auch gut so, denn Dana´s recht hilflos-dummes Gesich wäre einen weiteren Blick durchaus wert gewesen. Die Navajo fängt sich aber schnell wieder und betrachtet sich das bunte Treiben erst einma, um sich dann den einfachsten Weg zum Fahrstuhlschacht zu bahnen. Höflich fragt sie sich vor um herauszufinden, ob hier jemand mehr weiß als sie. Was momentan zugegebenermaßen keine große Kunst darstellen würde: "Verzeihung, wenn ich stören sollte - von Ihnen weiß nicht zufällig jemand, was genau hier gerade passiert?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 20 Mai 2013, 18:51

Plötzlich legt sich der Trubel in der Quartiersebene; Stille. Recht schnell wird Dana dann als Mitglied des Sicherheitsteams identifiziert, was erstmal deutlichen Unmut unter den Bürgern auslöst. Der Navajo hagelt es sogleich wüste Beleidigungen entgegen, es sieht für einen Moment fast so aus, als würde sich ein Mob bilden und sie auf der Stelle lynchen wollen. Schließlich schreitet Cathy ein, denn jetzt wird es ihr langsam zuviel. Sie wirbelt mit dem Medizinkoffer herum und versucht die Masse zu beruhigen. "Regt euch verdammt nochmal ab!!! Hier ist vermutlich die letzte Bastion der Zivilisation auf dieser Welt, richtig? Und ihr wollt euch alle gegenseitig zerfleischen!?" Aufgerüttelt durch die Worte der Blondine, gehen die Leute zunächst nicht mehr gegen Dana vor. "Die da gehört zum Aufseher!", ruft eine rothaarige Frau aus der Menge heraus und zeigt mit dem Zeigefinger auf die Navajo. Cathy sieht die Leute entgeistert an. "Zum Aufseher? Was ist hier überhaupt los?"
Tom, einer der Techniker, die am Aufzug gearbeitet haben, tritt vor und klärt die Blondine auf: "Was hier los ist? Wir haben uns hier alle getroffen, haben geredet, und wollten uns geschlossen zum Aufseher aufmachen, um ihn zur Rede zu stellen. Es reichte uns, wir wollten Antworten, ob aus dieser gottverdammten Vault irgendwann irgendjemand rauskommen wird!" Dann schüttelt er ungläubig mit dem Kopf. "Aber jemand hat uns verpfiffen... und ich glaube sie haben Mikhail. Er hat mit uns gesprochen und uns klar gemacht, dass wir handeln müssen, wenn wir Antworten wollen. McCarthy und der Aufseher haben das alles geplant, der ganze Stromausfall, die Entführung von Mikhail... zur Hölle sie kontrollieren alles, die Waffen, das Wasser... viele Türen gehen einfach nicht auf, wir können nicht mehr zur Kommandozentrale runter, trotzdem versuchen wir den Aufzug wieder in Gang zu bringen und dann werden wir uns alle Antworten holen, wenn nötig mit Gewalt!" Cathy schweigt, sie blickt geschockt auf dem Boden. Ihre schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Warum macht ihr Onkel nur so etwas: "Warum... warum....warum?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 20 Mai 2013, 19:29

Dana überlegt kurz - und fragt dann: "Wie sieht es bei euch mit Werkzeugen aus? Und Material? Sofern ich weiß, sind nicht alle Werkstätten in Sektoren, die abgeriegelt werden können. Bauen wir uns Bergungsgerät zum Türenaufbiegen, schnappen wir uns alle Feuerlöscher und bauen wir uns Sturmschilde aus..."
Sie ging zu den Wandverkleidungen und wies auf die Verschraubungen: "...aus diesen Platten hier. Selbst die Helme der Wartungs- und Feuerschutztruppen sind hilfreich. Mit den Feuerlöschern kann man mit Hilfe von Rohren und Kleinkram darin Schrotkanonen für den absoluten Notfall bauen."
Sie steht aufrecht da und erklärt weiter: "Ich sehe, daß hier Techniker und Wartungsleute sind - was bedeutet, daß die Herrschaften sich ohnehin nicht für ewig da hinten einbunkern können - irgendwann werden die Möchtegerndiktatoren feststellen, daß sie von der lebenserhaltenden Maschinerie nicht halb so viel verstehen wie diejenigen, die darauf spezialisiert sind."
Die Navajo hebt den Zeigefinger: Aber es ist wichtig, daß wir diszipliniert und entschlossen auftreten - wie eine Einheit. Es gibt Kamerasysteme. Sehen die Leute auf den Monitoren einen Mob, werden sie sich denken, daß wir uns nach einiger Zeit zerstreuen oder gegenseitig kaltmachen werden. Sehen sie aber so etwas wie eine kleine Armee - werden sie in´s Grübeln kommen. Das, was wir an Gerät bauen, sollte also... eine einheitliche Farbe haben - grau oder schwarz, was gerade an Grundierung da ist. Das schindet Eindruck. Und das ist schon die halbe Miete."
Dana machte klar: "Sie alle hier sollten sich klarmachen, daß es ab jetzt im schlimmsten Fall zu Verwundungen oder gar zu Todesfällen kommen kann. Bedauerlicherweise ist die Verbarrikadierung ein eindeutiges Zeichen dafür, daß die Leute um den Aufseher erst einmal einen Tritt in den Hintern brauchen, um zu Verstand zu kommen. Sollten wir also diesen Plan verfolgen, der uns meiner Meinung nach erst mal am weitesten bringt muss sich jeder bewusst sein, daß es gefährlich werden kann - und ich werde keinem einen Vorwurf machen, wenn manche Leute die Krise in ihren Quartieren aussitzen wollen."
Sie lehnt sich an die Wand: "Man kann nur hoffen, daß den Leuten hinter der Tür zwei Sachen klarwerden - erstens sind sie hier mit UNS eingesperrt und nicht umgekehrt. Und zweitens - ohne UNS ist der Laden zwar klinisch rein - aber tot. Das war´s dann. Dann kann man gleich das Tor aufmachen. Also - das war mein Vorschlag - wer einen anderen oder möglicherweise sogar besseren hat - nur zu."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 20 Mai 2013, 19:43

"Das Problem ist nur, dass die dort unten die Fachmänner gefangen halten. Mikhail ist nicht nur unser Anführer, sondern er ist auch hauptsächlich für die ganzen hydroponischen Anlagen und das Wasserreinigungssystem zuständig. Darum meinte ich ja, die haben alles, wir haben... nichts. Aber deine Vorschläge klingen ganz gut, ich bin sicher viele haben solche Sachen auch in ihren Quartieren gebunkert." Dann nickt er zufrieden. "Du scheinst wohl doch zu uns zu gehören, so haben wir wenigstens eine funktionierende Schusswaffe, sehr gut. Die Kinder und ein paar Frauen haben wir in den größten Quartieren untergebracht, damit sie weitestgehend aus der Schusslinie bleiben", fügt Tom dann schließlich noch mit an.
Cathy schüttelt ungläubig den Kopf. Sie weiß, dass sie irgendetwas tun muss, um diese Rebellion zu verhindern, sie möchte hier kein Blut fließen sehen, nicht in ihrem Zuhause. Und noch dazu das Schlimmste ist, dass sie die Person sein wird, die das Blut aus nächster Nähe sehen wird. Bei dem Gedanken wird ihr schlecht, als sich ihr Magen für einen Augenblick verkrampft. "Wartet mal! Dana, du hast doch nicht gerade ernsthaft vorgeschlagen diesen Konflikt mit Gewalt zu lösen? Wir können doch nicht einfach hier aufmarschieren, als wären wir im Krieg... gibt es keine andere Möglichkeit?", fragt die Blondine mit verzweifeltem Gesichtsausdruck.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 20 Mai 2013, 20:00

"Du hast nicht oft die Geschichtsbücher in der Bibliothek durchgesehen, oder?" fragte Dana nach. Sie wies zurück in Richtung der Klinik: "Viele der Leute um Deinen Onkel sind alt und haben gewisse chronische Gebrechen. Dein Onkel selbst braucht regelmäßig gewisse Pillen. WIR haben das, was sie brauchen: Die Klinik. Und das, was wir jetzt tun würden, wäre eine abgewandelte Taktik von Julius Caesar vor Alesia - wir drehen die Belagerung um. WIR... lassen sie nicht RAUS. Und wir sind viele."
Dana wendet sich an die Leute: "Lasst sie professionell wirkende Miliztruppen sehen, bevor ihr die Kameras mit dickem Stoff zuhängt - oder die Linsen besprüht. Dann präparieren wir die momentan verriegelten Türen mit lustigen Alarmsystemen und Fallen. Wenn sie feststellen, daß sie nicht mehr rauskommen, werden sie auch in´s Grübeln kommen."
An die Techniker gewandt meinte sie: "Mit dem Abwasser kann man durch Destillation einerseits steriles Wasser gewinnen - und man gewinnt einen guten Boden für unsere eigenen hydroponischen Hilfssysteme, die von diesen Neonröhren hier mit Licht versorgt werden. Aus Aluifolie aus der Küche, Metallanoden aus langen Metallschrauben und den Indiustriesäuren aus den Werkstätten machen wir uns Batterien. Und noch ist Wasser in den Leitungen - klemmen wir die Leitungen ab und bauen wir die Rohre zu unserem eigenen Kreislauf um. Das bedeutet weiterhin: UNSER Wasservorrat ist größer als ihrer. Weil unser Teritorium größer ist als ihres. In den Sektoren, die von unseren oberen Zehntausend bewohnt werden, gibt es keine größeren Maschinenanlagen - weil sie es ruhig haben wollen. In der Villengegend will man nun mal keine Fabrik haben - das ist ein Konzept, das uns nun zum Vorteil gereicht. Sie mögen die Oberchefs entführt haben - aber WIR sind die Fachleute, die diesen Laden am Laufen halten."
Das ist das System eines Bunkerkomplexes - jeder hier unten hat eine spezielle Aufgabe - es gibt keine unbeteiligten Zivilisten, die dort nur so wohnen. Als der Bunker bemannt wurde, kam nur ausgewähltes Personal hier rein - und diese Aufgaben wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Dana hat sich oft gefragt, was mit denen passiert, die hier unten sterben - manche munkeln, daß die Leichen hemlich in die Proteinumwandlung wandern - aber das ist momentan eher unwichtig.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 21 Mai 2013, 21:45

Die Blondine ist nicht der Meinung, dass Dana Recht hat, schließlich hat der Aufseher das ganze Sicherheitsteam hinter sich - eben bis auf die Navajo. Und dass jener sich vorher nicht ausreichend versorgt hat, glaubt sie ebenfalls nicht, denn die Lager liegen schließlich in den unteren Ebenen - die haben doch viel mehr! Nichtsdestotrotz tun die Rebellen, wie es ihnen von Dana befohlen wurde. Es sieht fast so aus, als hätten sie auf jemanden gewartet, der hier die Führung übernehmen will. Mikhail hat wohl durch seine Gefangennahme eine Art Führungsvakuum hinterlassen, das nur noch mittels einer starken Persönlichkeit gefüllt werden musste.
"Die Wasserleitungen zu den unteren Ebenen können wir natürlich kappen, umleiten und damit verhindern, dass sie die Nebentanks abpumpen, aber die Wasserreinigungsanlage können wir von hier aus trotzdem nicht anzapfen, die befindet sich unter der Kommandozentrale", meint Tom, wobei sogleich noch die rothaarige Frau ihre Bedenken äußert: "Allerdings wird die Nahrung trotz allem auf lange Sicht ein Problem werden, sofern wir nicht die Kommandozentrale unter Kontrolle bekommen." Der Techniker schüttelt mit dem Kopf. "Das macht nichts, denn den Aufzug kriegen wir trotz Notstrom irgendwie wieder hin, dann können wir zwar nicht zur Wasserreinigungsanlage, jedoch zumindest einfach zur Kommandozentrale runterfahren."

Während sich die anderen an die Arbeit machen und jeder irgendwie etwas zu tun hat, bleibt Cathy wie angewurzelt bei Dana stehen. Fieberhaft versucht sie nachzudenken, wie man das ganze Problem sonst noch lösen kann, bis sie dann schließlich vor lauter Kopfweh kapituliert - sie sollte sich wohl mal wieder ein paar Mentats genehmigen, um einen klareren Kopf zu bekommen. "So... das wars jetzt also oder was? Wir stürmen die Kommandozentrale und sehen wer gewinnt, wer verliert, wer stirbt." Sie seufzt ein wenig niedergeschlagen. Es ist offensichtlich, dass die Blondine mit dem Plan nicht einverstanden ist. Aber wie will man die anderen in so einer Situation davon überzeugen, dass es das Beste wäre zu versuchen, die ganze Sache diplomatisch zu lösen?
In diesem Augenblick wünscht sie sich wieder, dass sie damals einfach die Klappe gehalten hätte. Für sie war das ein Fehler gewesen, ein ganz gewaltiger Fehler, der ihr Leben... nein, das Leben der ganzen Vault für immer verändern wird. Ihr IQ soll angeblich so hoch sein und doch ist sie nicht in der Lage gewesen, die Tragweite ihres Handelns vorauszusehen. Resignierend lässt sie ihren Rücken gegen die metallische Außenwand des Aufzugs fallen, bevor sie sich an ihr schlussendlich runterrutschen lässt. Ihr tun die Füße weh, der Ab- und Aufstieg, der Koffer, die Kopfschmerzen, der Untergang von Vault 33.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 22 Mai 2013, 07:59

"Wir stürmen gar nichts. Wir richten uns ein, das ist alles. Und wir versuchen dabei so ruhig undprofessionell wie möglich vorzugehen." erklärte Dana es so simpel wie möglich. Dann sah sie sich um und fragte: "Haben wir noch Sand aus der Bauabteilung und Stoffreste? Dann können wir mit den leeren Kästen und Becken aus der Hydrokulturanlage unseren eigenen Wasserfilter bauen."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 22 Mai 2013, 15:13

"Nur was wir zur Reparatur raufgebracht haben letztens. Und die ausgetauschten Behälter haben jetzt natürlich die Bastarde dort unten", ärgert sich Tom der Techniker. "Aber das müsste trotzdem reichen, die Filterung würde halt einfach länger dauern und wir müssten rund um die Uhr filtern, um ausreichend Wasser zu haben." Cathy blickt zu Dana hinauf. "Auch gut, dann sitzen wir es aus, und mein Onkel wird es wahrscheinlich aussitzen, ich kenne ihn nur zu gut. Er wird einfach darauf warten, dass wir aufgeben, weil er hofft alles würde sich danach beruhigen. Aber der Samen ist bereits gepflanzt, es gibt nun kein Zurück mehr...", fügt sie letzteres noch in Gedanken mit an.

Das gedimmte Licht beginnt für einen Moment zu flackern, dann ertönt aus den Lautsprechern die Stimme von Wellington: "Achtung! Hier spricht der Aufseher! Bürger von Vault 33, es mag sein, dass einige von euch verwirrt sind, aber das müsst ihr nicht. Meine Freunde, wir sind einem Akt subversiver Gewalt zum Opfer gefallen. Es gibt hier eine Gruppe von Leuten, die sich über das Gesetz unseres Zuhauses hinwegsetzen will, aber wir haben dies frühzeitig erkannt und werden das natürlich nicht zulassen. Sobald die Sache geklärt ist, wird diese Gruppe aus unserer sicheren Vault verbannt werden. Alle gesetzestreuen Bürger haben hingegen nichts zu befürchten, sofern sie sich an die Anordnungen halten und nicht mit den Terroristen konspirieren. Versucht einfach Ruhe zu bewahren, bis das Sicherheitsteam das Problem gelöst hat. Wenn sich die Terroristen freiwillig stellen, wird auch niemand, ich wiederhole niemand, zu Schaden kommen. Darum sind wir auch auf die Hilfe unserer treuen Bürger angewiesen. Lass nicht zu, dass diese Terroristen unsere friedliche Vault zerstören!" Es knackt kurz und die Übertragung scheint beendet zu sein. In den Gesichtern mancher Vaultbewohner spiegeln sich auf einmal Zweifel an der ganzen Aktion wieder.


Zuletzt von Micky am Mi 22 Mai 2013, 18:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 22 Mai 2013, 15:30

Demonstrativ setzt sich Dana auf eine Kiste und meint: "Alles, was ich sage, sind Vorchläge, wie ICH es machen würde. Aber letztendlich seid IHR es, die entscheiden - und darum geht es ja; um EUREN Willen. Ich halte euch nicht auf. Euch und auch dem Oberchef sollte aber klar sein, daß ihr weiterhin aufeinander rumhocken werdet. Und alles, was jetzt passiert - wird naturgemäß nicht vergessen werden und sich im zukünftigen Zusammenleben widerspiegeln."
`Und auch das sollte jedem hier bewusst sein.´ dachte Dana sich. Sowohl den Leuten hier als auch denen drüben. Und hey - für sie persönlich klingt `draußen´ eigentlich nicht schlecht. Ist vielleicht doe beste Option für die, die unbedingt raus wollen.
Gerade sie als Navajo versteht, daß es nicht der Sinn des Lebens sein kann, in einer betonkiste geboren zu werden, um auch darin wieder zu sterben.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 30 Jun 2013, 18:29

Die Leute scheinen hin- und hergerissen. Ein paar von ihnen wenden sich ab und verschwinden in ihre Quartiere, aber der Großteil bleibt dann doch. Tom wendet sich wieder Dana und Cathy zu: "Für viele von uns ist die Entscheidung schon gefallen. In den Aufseher haben wir kein Vertrauen mehr. Außerdem sind wir sind zu weit gegangen, wir können nun nicht mehr zurück. Es ist egal, bald wird sich alles entscheiden und wir werden sehen, was für eine Zukunft uns bevorsteht." Danach macht sich der Techniker an die Arbeit, sowie der Rest der Vaultbewohner, welche auf der Ebene ausströmen. Wenige andere versuchen weiterhin den Aufzug wieder in Gang zu bekommen.
Die Blondine ist sich nicht sicher, wie diese Zukunft aussehen soll, entweder der sichere Untergang oder das Paradies - letzteres erscheint ihr vollkommen unwahrscheinlich. Sie hat versagt und ihre Mutter auf die eine oder andere Weise enttäuscht. Ein weiterer Beitrag für den Niedergang der Menschheit, welche vermutlich ohnehin schon nahezu ausgerottet sein muss. Cathy vergräbt ihren Kopf zwischen ihre Beine, jedoch nicht um zu weinen, sondern um über einen Grashalm nachzudenken, an den sie sich klammern könnte, eine Lösung für diese Situation.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 30 Jun 2013, 19:01

Dana tut... nichts.
Es sei denn, jemand bittet sie um Hilfe.
Sie hat getan, was sie konnte - was nun passiert, muss die Bunkergemeinschaft unter sich ausmachen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 30 Jun 2013, 19:12

Ein paar Stunden später sitzt Cathy immer noch perplex und ideenlos auf dem Boden. Für einen Moment ist sie eingenickt, erst das Rauschen des Aufzugs weckt sie schließlich. Dazu gesellt sich ein Jubel, die Techniker hauen sich gegenseitig auf die Schulter. Tom betritt die Szenerie und nickt zufrieden mit dem Kopf. "Sehr schön, die Wasserleitungen stehen ebenfalls, bin gerade mit den Jungs fertiggeworden. Nun können wir sogar nach unten fahren, auch wenn das wahrscheinlich weniger gesund für uns ist." Er geht zu Dana. "Was ist eigentlich mit den Leuten oben in der Klinik, war da noch jemand? Wenn ja, würden die uns unterstützen oder stehen die auf Wellingtons Seite?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 30 Jun 2013, 19:37

"Dazu müsste man sie fragen." antwortete Dana.
"Die wissen wahrscheinlich noch gar nicht, was abgeht - vielleicht sollten wir mal hingehen und sie aufklären." steht die Navajo auf, um sich auf den Weg zu machen: "Jemand Lust, mich zu begleiten? Zündet mir aber währenddessen nicht die Hütte an."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 30 Jun 2013, 20:16

"Hm... glaube die Durchsage vom Aufseher müssten sie gehört haben, aber wer weiß was die denken, was hier unten bei uns eigentlich abgeht. Vielleicht schon Mord und Totschlag", meint Tom und versucht der Situation irgendetwas Lustiges abzugewinnen. Schließlich erhebt sich die Blondine. "Ich komm mit. Rumsitzen und nichts tun liegt mir einfach nicht. Außerdem vertraut mir der Doktor wohl am meisten von allen. Er hat ja bekanntermaßen so seine kleinen Macken, der gute Mann." Den Medizinkoffer nimmt sie nimmt. Sie geht anschließend schon mal zum Aufzug und öffnet die Türe. Dann stellt sie sich hinein, wartet auf die Navajo. Entweder es kommt ihr nur so vor, oder die Notstrombeleuchtung ist marginal heller geworden. Vielleicht halluziniert die junge Frau auch nur.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 30 Jun 2013, 22:20

"Na, dann wollen wir mal..." geht Dana ihr nach. Sie dreht sich noch mal um: "Nehmt danach besser den Strom vom Aufzug - sonst könnten die anderen auf die Idee kommen, uns böse Überraschungen zu schicken."
`Dann mal auf zum Onkel Doktor.´ denkt sich Dana auf dem Weg.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 06 Jul 2013, 00:26

Tom klopft auf die halboffene Stahltüre des Aufzugs. "Keine Angst, der läuft über eine Nebenleitung, genau wie unsere anderen Sachen. Die brauchen da unten nicht mehr wissen, wie es sein muss... zumindest erstmal. Macht aber trotzdem schnell, man weiß ja nie." Cathy nickt und schenkt Dana dann ein aufgezwungenes Lächeln im Aufzug selbst. Sie drückt den Knopf, woraufhin ein brummendes Geräusch die beiden Frauen nach oben begleitet. Die Blondine sagt in dem Zeitraum nichts und bleibt verdächtig still.
Schließlich erreichen beide die oberste Ebene der Vault. Sie werden von einer kleinen Gruppe Bewohner empfangen, welche sie aufgeregt zu den anderen auf die Krankenstation begleitet, wo auch schon der Doktor wartet. "Gott sei Dank! Die Nachrichtenübertragung des Pip-Boys ist gestört und nach der Durchsage des Aufsehers dachten wir ihr seid tot! Ein Glück, dass ihr wohl den Aufständischen entkommen seid! Er umarmt die überraschte Cathy, die dies über sich ergehen lässt - Dana bekommt ein Nicken geschenkt. "Grundgütiger, was ist da unten eigentlich los!?", fragt von Steuben schlussendlich.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 06 Jul 2013, 06:56

"Tjaaa - wie sage ich das am dümmsten? Die einen haben sich eingeigelt - und die anderen zeigen möglichst eindrucksvoll Präsenz. So könnte man es wohl am passendsten umschreiben." erklärte Dana leicht errötend. Dann wurde sie ernst: "Es wurden in der letzten Zeit einige schwerwiegende Fehler begangen - und momentan wird sich zeigen, was genau sie bewirkt haben. Aber hier oben sind wir weit vom Schuss, wenn mir das dumme Wortspiel gestattet ist. Das heißt - SIE sind weit vom Schuss - ich muss wahrscheinlich bei der erstbesten Katastrophe wieder runtergehen."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 06 Jul 2013, 18:09

Cathy bemerkt wie kryptisch sich Dana ausdrückt, sodass es wohl den Anschein macht, als würde die Navajo zum Aufseher gehören. Nun ja, schließlich ist sie Mitglied des Sicherheitsteams der Vault, wer mochte es ihm verdenken ihr dann auch letztendlich zu glauben. Vielleicht ist dies ja gar nicht schlecht, besser wie unnötig Panik auszulösen... andererseits ist belogen werden wirklich besser? Wenn die Blondine so an die vergangenen Wochen zurückdenkt, ist sie sich da nicht mehr so sicher; Gut, Böse, Schwarz und Weiß, wer weiß schon was das Richtige ist, am besten lebt es sich wahrscheinlich in der Grauzone. Sie sieht Dana nur mit einem leicht nervösen Blick an.

Schlussendlich sagt CA jedoch nichts und der Doktor dreht sich zu den anderen, dabei nickt er ein paar Mal. "Gut gut... dann hoffe ich einfach mal, dass die ganze Sache unblutig vonstatten geht. Ich würde hier ungern Freunde und Bekannte beerdigen müssen", meint er mit einem Hauch Wehmut. Dann schlägt er vor: "Es wäre vielleicht gut, wenn ich mit nach unten komme, falls es einen Notfall gibt." Cathy schüttelt mit dem Kopf. "Ich glaube das ist nicht nötig, wir brauchen Sie hier oben Doktor. Wir können nicht riskieren, dass Ihnen etwas passiert. Bereiten sie doch schon mal alles vor, falls es... Verletzte geben sollte." Lügen fühlt sich für sie falsch an und plötzlich fragt sie sich, wie sich ihre Mutter bei dieser ganz großen Lüge namens Vault 33 gefühlt haben muss...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 07 Jul 2013, 11:53

Dana atmet tief durch und lehnt sich an eine Wand.
"Es wäre toll, wenn dieser Bunker einfach mal so aufgehen würde. Dann könnte jeder selbst entscheiden, ob er hierbleiben oder rausgehen will und der Spuk wäre vorbei." seufzt sie.
"Aber vielleicht geht der Bunker nach all der Zeit ja gar nicht mehr auf?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 07 Jul 2013, 16:42

"Nun ja... es wäre durchaus gut zu wissen, ob er überhaupt aufgeht. Aber nur der Aufseher ist befugt die große Tür zu öffnen. Er weiß genau, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, sonst wäre er schließlich nicht der Aufseher. Und auch nur er kann ein koordiniertes Verlassen der Vault gewährleisten. Alles andere wäre ziemlich fatal, denn wer weiß, was uns dort draußen erwarten würde." Der Doktor hört sich eher pro Aufseher an, statt kontra - wohl jemand von der alten Garde sozusagen. Cathy traut sich nichts dazu zu sagen, sie hat schon genug Unheil angerichtet, darum bleibt sie weiterhin still und wartet was passiert.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 07 Jul 2013, 18:10

Verstehen kann die Navajo beide Standpunkte - nur die Methoden sind dermaßen unterschiedlich, daß es klar war, daß es früher oder später zu einem Zerwürfnis kommen musste.
Und nun hat sich alles so weit aufgeschaukelt, dasaß es momentan dabei ist, sich einzupendeln und für´s erste in einem unruhigen Gleichgewicht zur Ruhe zu kommen.

Bis einer den ersten dummen Fehler macht - oder so.
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