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 Vault 33 - Die Offenbarung

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Micky
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 08 Jul 2013, 05:23

"Ich glaube Dana wird mir zustimmen, dass es besser ist, wenn alle erstmal hier bleiben. Die Quartierebene ist sowieso schon total überfüllt und etwas panisch. Es könnte sein, dass es nicht mehr lange dauert, bis das Problem gelöst ist. Falls es länger dauert, melden wir uns nochmal. Stimmts Dana?" Dann sieht Cathy die Navajo an und hofft, dass diese jetzt nichts Falsches sagt, wo sie sich schon auf diese Geschichte eingelassen hat - aber warum eigentlich?
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 08 Jul 2013, 23:42

"Du hast recht - abgesehen davon tut uns allen etwas Ruhe wohl ganz gut." nickte Dana. Vor allem ihrer zierlichen Freundin - die wirkt, als würde sie gleich spontan auf möglichst spektakuläre Art und Weise krepieren, befürchtete die Navajo.
Zeit, erst mal wieder etwas runterzukommen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 14 Jul 2013, 07:14

Die Bewohner auf dieser Ebene scheinen vielleicht nicht unbedingt alle für die Rebellen zu sein, aber zumindest sind sie für den Moment ausreichend beruhigt, ohne einen weiteren Konfliktherd zu produzieren. Nachdem sich Cathy mit einem schlechten Gewissen von ihnen verabschiedet, signalisiert sie Dana ihr wieder zurück zum Aufzug zu folgen, damit sie wieder zu den Quartieren zurückkehren können.
Als die Blondine den Knopf drückt, schließt sich die schwere Aufzugtür, danach geht die Fahrt los. CA starrt gegen die Nadelanzeige, die anzeigt auf welcher Ebene sich der Aufzug gerade befindet. Sie sagt erstmal nichts und es sieht so aus, als würde sie weiterhin still bleiben, doch dann erklärt sie der Navajo teils entschlossen, teils unsicher ohne sie direkt anzusehen: "Na gut... ich bin dabei... ich schätze jetzt gibt es wirklich kein Zurück mehr..." Cathy blickt mit ihren cyanblauen Augen letztlich zu Dana. "Die Realität kann ziemlich hart sein. Natürlich, man kann von ihr weglaufen. Aber wenn sie einen irgendwann einholt, muss man sich ihr wohl oder übel stellen. Also gehen wir es verdammt nochmal an."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 14 Jul 2013, 11:38

"Ein Gewitter hinterlässt eine reine, klare Atmosphäre, heißt es." meint Dana und wird rot. "Auch, wenn ich - wie jeder hier - noch nie... `Wetter´ habe sehen können. Aber die Wahl, das in Zukunft tun zu können, sollte dennoch jedem selber überlassen werden. Vor allem nach x-wieviel Jahren auch immer."
Nun bleibt nur noch zu hoffen, daß da unten nicht schon eine höllische Ballerei vonstatten ging.


Zuletzt von Kaela Khan am So 14 Jul 2013, 20:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 14 Jul 2013, 19:51

Cathy hört Dana genau zu. Sie findet es süß, dass die Navajo auf einmal rot wird. Immerhin hat die Blondine diese immer als groß und furchteinflößend wahrgenommen, eben eine Person, der man Respekt entgegenbringt. Kein Wunder, dass sie deshalb dem Sicherheitsteam angehört. Nichtsdestotrotz scheint sie zwar einen harten Kern zu besitzen, jedoch dafür ein weiches Herz, was sie so bisher miterlebt hat - wenn ihre Menschenkenntnis ihr keinen Streich spielt. Schließlich nickt Cathy nur und lächelt ihr herzhaft zu, ein ehrliches Lächeln; und auf einmal vergisst sie, dass ihr Leben in der angespannten Vault ein hässliches Ende nehmen könnte.

Anschließend stoppt der Aufzug und die Frauen steigen aus. Davor haben sich schon einige ungeduldige Leute mit allerhand selbstgebauten Waffen im Schlepptau versammelt - von Besen mit aufgepflanzten Küchenmesser-Bajonett bis hin zu rausgerissenen Stahlrohren, ist so gut wie alles mögliche dabei. Unweit steht Tom und empfängt die beiden. "Ihr wart lange weg, ich dachte schon die haben euch da oben gelyncht. Und, wie haben sie die Neuigkeit aufgenommen, sind sie bei der Rebellion dabei?" CA denkt sich, dass es irgendwie merkwürdig ist, aber plötzlich benutzt jeder das Wort Rebellion... naja, es ist wohl wirklich eine Rebellion, eine Revolution, so wie in den alten Geschichtsbüchern über Frankreich oder Amerika.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 14 Jul 2013, 20:52

"Was ist da draußen los? Ist das etwa eine Revolte!" fragte Louis der 16 seinen Staatssekretär und der sah gehetzt nach draußen: "Nein, Sire - das ist eine Revolution."
Dana denkt an ähnliche Beispiele aus der Bibliothek wie ihre Begleiterin und sagt: "Die Leute oben sind verhältnismäßig uninvolviert und weitestgehend neutral. Noch dazu kommt beim medizinischen Personal der Hippokratische Eid hinzu. Sie halten sich dran - und wir sollten diese Entscheidung akzeptieren und respektieren. Sie wird unter Umständen, die nicht allzu unwahrscheinlich sind, auch uns zu Gute kommen."
Interessiert sieht sich die Navajo um: "Und - ist hier was Neues passiert?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 18 Jul 2013, 22:14

"Verstehe", antwortet Tom zunächst, bevor er Dana weiter zuhört. "Nicht viel, wir dachten von oben kommen vielleicht die Sicherheitskräfte des Aufsehers, um uns zu überraschen, darum der Aufruhr hier. Allgemein wundert es mich sehr, dass du offenbar die einzige Person des Sicherheitsteams bist, die nicht in die Machenschaften von Wellington involviert ist. Scheinbar misstraut dir McCarthy..."
"Oder sie wissen es nicht genau... oder es war nur Zufall, dass Dana nicht aufgeklärt wurde im Vorfeld", wirft Cathy als Schlussfolgerung ein und fügt noch hinzu: "Vielleicht können wir das zu unserem Vorteil nutzen. Ich meine, immerhin wissen mein Onkel und der Sicherheitschef wohl nicht sicher, dass Dana mit uns kooperiert." Sie fragt sich ernsthaft, ob sie gerade wirklich das Wort "uns" benutzt hat. Nun ja, sie hocken alle im selben Boot und die Blondine hat sich klar dafür entschlossen, sich an der so genannten Rebellion zu beteiligen; alles oder nichts!
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 18 Jul 2013, 22:48

"Vielleicht verstehen mich viele nicht, weil ich... zu einer - sagen wir mal ethnisch-mentalen Minderheit gehöre." erklärt Dana.
"Vor dem Krieg waren Indianer eigentlich nicht so gerne gesehen - wenn man sich die Geschichte vor Augen hält, die die ehemaligen U.S.A. ausmacht: Da kommen ein paar ehemalige Plantagenbesitzer und Sklavenhalter zusammen um... frei zu sein. Und frei sein wurde in den Vereinigten Staaten hochgehalten - es sei denn, Du warst Indianer, schwarz - oder eine Frau."
Sie sieht sich um und meint: "Ja - wie ihr wisst, bin ich eine Navajo - und auch wir hatten einen Kalender. Und der endete mit dem `Großen Reinmachen´. Und es kam sogar sehr pünktlich."
Sie fährt fort: "Also kann man sagen, daß die Navajo ein durchaus sehr spirituelles Volk waren. Während viele andere Stämme recht kriegerisch waren, waren wir eher... Beobachter - und Chronisten. Und ich lese viel - was meine langen Bibliotheksbesuche in meiner Freizeit und meine seltenen... `Sichtungen in freier Wildbahn´ außerhalb der Dienstzeit erklären dürfte. Ich lese also viel - Geschichte, Sozialpolitik, Anthropologie und alles, was mich beruflich nicht weiterbringt."
Sie lächelt verlegen: "Und da wurde mir klar, daß es irgendwann zu einer solchen Situation kommen MUSSTE. Das ist unausweichlich. Menschen sind nicht immer einer Meinung. Geheimgesellschaften und Regierungsformen überdauern selten 200 - 250 Jahre. Also entschloss ich mich einfach, meinem Erbe als Beobachter nachzukommen, hier und da einige Tips und Ratschläge zu geben, damit diese Situation so schnell wie möglich zu einem Patt kommt - mit den geringstmöglichen Verlusten. Und wie wir sehen - hat das auch geklappt. Aber auch ich kann nicht in die Zukunft sehen."
Die Navajo hält ihrer überraschten Kameradin ihre Waffe hin: "Möglich, daß es Leute gibt - auf beiden Seiten - die mir misstrauen. Sollen sie. Misstrauen erhöht die Chance einen wachen Geist zu bewahren. Meine Pflicht ist die Aurechterhaltung der Sicherheit - und momentan haben wir zwei Lager mit unterschiedlichen Interessen - aber es sind alle weitestgehend sicher. Ob ich in dem neuen System, das sich nun zwangsläufig anbahnen wird, noch diesen Posten bekleiden werde, ist fraglich - daher gebe ich meine Waffe nun der Person, die ich mittlerweile am besten zu kennen glaube."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 24 Jul 2013, 06:28

Irgendwie spürt Cathy die Anspannung, welche im Moment in der Luft liegt. Sie weiß sehr gut, zu was ein aufgebrachter Mob alles fähig sein kann - das hat die Geschichte bereits oft genug gezeigt (ein rollender Kopf war da keine Seltenheit). Allerdings hört sie - genau wie alle anderen Vaultbewohner - der Navajo in aller Ruhe zu. Sie ist schon überrascht, dass diese zunächst einen geschichtlichen Abriss serviert, um danach erst zu ihren persönlichen Beweggründen zu kommen. Aber sieht man es im Gesamtkontext, dann macht letzteres erst wirklich Sinn. Der Blondine ist zudem durchaus aufgefallen, dass Dana sich genau überlegt, was sie sagt - sie ist keine Frau leerer Worte.
Im nächsten Augenblick streckt die Navajo der Blondine ihre Pistole entgegen. Natürlich ist sie überrascht, sogar völlig hin- und hergerissen, damit hätte sie nun wirklich niemals gerechnet. Doch sie ist nicht dumm und versteht den Grund, weshalb Dana dies tut. Cathy nimmt sogleich die Waffe, während sie der Sicherheitsoffizierin weiterhin zuhört. Diese bestätigt mit ihrer letzten Aussage den Vertrauensbeweis, der für die junge Ärztin ohnehin bereits im Raum gestanden ist. Trotzdem weiß sie in den ersten paar Sekunden nicht, was sie sagen soll. Auch die anderen Bürger sind plötzlich ganz still. Sei es, weil sie nicht wissen, was nun passieren wird, oder weil sie einfach gespannt sind, wie CA darauf reagieren wird.

"Danke, Dana", erwidert Cathy zunächst, bevor sie fortfährt und sich dabei der Menge zuwendet (sie hält die Pistole hoch): "Liebe Freunde und Freundinnen! Hier seht ihr ein Symbol der Freiheit, selbst wenn es andere Leute verletzen kann, ist es in der Lage Freiheit und Frieden zu bringen. Diese Frau hat es mir gegeben, obwohl es ihre einzige Waffe ist, die sie besitzt, die einzige Pistole in diesem Raum. Warum? Weil sie mir vertraut. Und auch wenn Misstrauen in dieser Zeit breit gesät ist und das zweifellos Überleben sichern kann, so kann es zugleich trotzdem Zwietracht schüren und Freiheit in eine allumfassende Überwachung verwandeln - so wie wir es beim Aufseher gerade erleben. Ich will ehrlich zu euch sein, so wie ich es immer war... ich stehe nicht zu ihm, selbst wenn er mein Blut in sich trägt. Es gibt Grenzen und selbstverständlich... die Familie ist wichtig, aber meine Freunde... ihr seid meine Familie. Wir leben hier gemeinsam Tag ein Tag aus... seht euch an und sagt mir, dass ihr die Person neben euch nicht auch als Bruder oder Schwester bezeichnen würdet, wenn man euch fragt!" Eine kurze Pause folgt, um die Worte wirken zu lassen, dann fährt Cathy fort. "Und ebenso ist es bei Dana der Fall! Obwohl ich damals eingesperrt war, war sie mir nie feindlich gesinnt, im Gegenteil... sie wollte mir sogar helfen, MIR, einen Gefangenen... beschuldigt des subversiven Handelns! Es war nicht einfach dort eine Woche eingesperrt zu sein, denn es ist etwas anderes, als nur in dieser Vault eingesperrt zu sein. Selbst unser Zuhause ist ein Stück Freiheit, aber dieser werden wir im Moment beraubt, nur wir können das verhindern!"
Die Blondine sieht nun die Navajo direkt an. "Dana hat Courage, sie ist eine aufrichtige und herzliche Person, eine Person, die selbst denken, und für sich sprechen kann, wie man es von einem freien Menschen erwarten würde!" Ihr Blick fällt wieder auf die Menge. "Die Machenschaften meines Onkels und des Sicherheitschefs, da könnt ihr gewiss sein, unterstützt Dana mit Sicherheit nicht. Davon bin ich fest überzeugt! Und weil ich ihr genauso vertraue, wie sie mir..." Sie drückt ihrem Gegenüber die Pistole jetzt ihrerseits in die Hand. "...gebe ich ihr diese Waffe zurück, weil sie stärker ist wie ich; weil ich weiß, dass sie damit das Richtige tun wird, da sie zu unserer Familie gehört." Erneut wendet sie sich den Leuten zu. "Es mag wohl sein, Mikhail wird gefangen gehalten, jedoch ist das nicht das Ende der Welt. George Washington sagte einmal: Freiheit, hat sie erst einmal Wurzeln geschlagen, ist sie eine Pflanze, die sehr schnell wächst. Wir können das schaffen, nur... wenn wir diese Freiheit wirklich wollen, müssen wir gemeinsam dafür kämpfen, meine Brüder und Schwestern! Also... vertraut ihr uns!?", wirft sie mit ernster Miene in den Raum und wartet somit auf eine Reaktion.

Und damit endet die Ansprache von Cathy-Anne. Sie hat schon immer ein Talent für die Rhetorik besessen. Sicherlich, man sagt bei so etwas vielleicht nicht immer 100%ig was man gerne sagen würde, aber diese Ansprache gerade ist direkt von ihrem Herzen gekommen, es sind ihre wirklichen Gefühle gewesen; emotional und ungekürzt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 24 Jul 2013, 09:31

Dana steht erst mal da - in der einen Hand die Waffe und in der anderen das Magazin.
`Der Baum der Freiheit mus ab und zu mit dem Blut von Patrioten gedüngt werden - das behalten wir aber besser für uns - vorerst.´ denkt sich die Navajo finster. Jetzt kommt es erst mal darauf an, daß sie hier ihre Stellungen und improvisierten Versorgungsposten ausbauen und genügend sichern. Hoffentlich leuchtet den Leuten das auch ein.


Zuletzt von Kaela Khan am Mo 29 Jul 2013, 23:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 29 Jul 2013, 13:12

Zuerst stimmen nur ein paar Leute der Blondine zu, aber dann greift diese Zustimmung wie ein Lauffeuer um sich und erfasst den Rest der Bewohner, was sich in lautstarken Ausrufen niederschlägt: "Nieder mit dem Aufseher! Nieder mit dem Aufseher! Nieder mit dem Aufseher!" Die Rebellion scheint in vollem Gange zu sein, dabei stehen nicht wenige Leute hinter Cathy und Dana. Plötzlich gesellen sich auch noch die letzten Zweifler, welche eher aus ihrem Quartier aus sicherer Distanz die Szene beobachtet haben. Zögerlich, aber dann doch entschlossen stimmen sie ein. Die Stimmung auf der Ebene schaukelt sich deutlich hoch.
Cathy - die selbst in den Chor der Freiheit eingestimmt hat - fordert die Bürger dann irgendwann zur Ruhe auf. "Aber wir sollten uns genau überlegen, wie wir vorgehen. Daher sollten wir nichts überstürzen. Einfach mit dem Aufzug dort runter zu fahren, um die Rebellion kundzutun wäre der falsche Weg. Ich schlage deshalb vor, dass ihr hier erstmal wieder an eure Arbeit geht. Wir brauchen eine vernünftige Basis, damit wir am Ende bekommen, was wir wollen!" Dann löst sich kurz darauf die Menschentraube auf und die Leute tun wie ihn geheißen wurde.

Die junge Ärztin wendet sich der Navajo zu: "Dana? Auf ein Wort", meint sie nur zu ihr und steuert das eigene Quartier an. Es sieht so aus, als würde sie mit der Sicherheitsoffizierin gerne unter vier Augen sprechen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 29 Jul 2013, 23:28

So spontan wird also herumrevoluzzert - da staunt sogar Dana. Das war vor 4 Minuten noch nicht mal abzusehen! Da die Navajo momentan also ohnehin recht perplex ist tut sie einfach mal das, was ihre Kameradin von ihr will - und folgt ihr.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 03 Aug 2013, 15:52

Cathy geht vor zu ihrem Quartier und öffnet die Automatiktüre. Sie betritt es und sobald Dana es ihr dann gleich getan hat, schließt sie die Türe hinter sich wieder. "Setz dich doch bitte", meint sie zur Navajo und bietet ihr einen beliebigen Stuhl an. Im Raum scheint es halb ordentlich, halb unordentlich zu sein - die Motivation aufzuräumen ist wohl in letzter Zeit eher dürftig gewesen. Die Blondine stellt ihren Medizinkoffer ab, nimmt auf ihrem Bett platz und streicht sich etwas erschöpft durchs Haar.
"Ich glaube... nun liegt es wohl an uns", beginnt die junge Ärztin zu sprechen, wobei ihr ein Seufzer entgleitet. "Ehrlich gesagt spiele ich nicht gerne die Anführerin... aber ich habe erkannt, dass es sein muss. Wahrscheinlich wollte mein Onkel die aufkeimende Rebellion beenden, bevor sie überhaupt richtig hätte beginnen können. Da ist es natürlich klug gewesen, der Schlange den Kopf abzuschlagen und Mikhail gefangen zu nehmen. Alleine kann ich ihn nicht ersetzen... der Mann hat bessere Führungsqualitäten, als ich sie je haben werde. Deshalb brauche ich dich, Dana. Was schlägst du konkret vor sollten unsere nächsten Schritte sein, damit diese Rebellion ein Erfolg werden kann?" Dabei blickt Cathy-Anne die Sicherheitsoffizierin hoffnungsvoll an. Mittlerweile ist sie insgeheim für jedwede Vorschläge offen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 03 Aug 2013, 19:09

Dana sieht Cathy an. Lange und genau.
"Was genau willst Du erreichen? Und wenn Du darauf eine Antwort hast - wie willst Du es erreichen?"
Die Navajo lächelt: "Erst, wenn Du einen festen Plan hast, kann ich Dich dabei unterstützen. Das ist logisch, nicht?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 08 Aug 2013, 20:51

Eine gute Frage, wie Cathy feststellen muss. Sie weiß, dass sie es nicht alleine schaffen kann, darum bittet sie Dana um Rat. "Ich möchte, dass wir die Freiheit haben, selbst entscheiden zu können, ob wir die Vault verlassen wollen oder nicht. Und ich glaube mittlerweile, dies gelingt uns nur, indem wir meinen Onkel als Aufseher absetzen..." Es folgt eine kurze Pause. "Selbst wenn er alle Rebellen freiwillig gehen lassen würde... ich finde es nicht sinnvoll nackt nach draußen zu gehen. Je nachdem wie es dort mittlerweile aussieht, wären die Chancen zu überleben gleich Null... mit der Vault im Rücken hingegen als Rückzugsort, würde es schon wieder ganz anders aussehen. Dadurch hätten wir auch gewisse Ressourcen zur Verfügung, nicht nur die materiellen, wie das G.E.C.K., sondern auch die menschlichen - insgeheim sind doch alle hier irgendwie neugierig, was mit der Außenwelt geschehen ist, gelingt uns die Rebellion, bin ich mir sicher, dass sich auch der Rest der Bürger anschließen wird."


Zuletzt von Micky am Do 08 Aug 2013, 23:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 08 Aug 2013, 21:03

Dana´s Gesichtsausdruck verfinstert sich: "Geradeheraus: Du willst also einen Krieg. Gut - damit kann ich arbeiten. Solange Du hinter Deiner Entscheidung stehst - und Du sie den Beteiligten auch selber mitteilst. Das... schließt die Klinik mit ein. Sag ihnen, was Du vorhast - und warum Du es vorhast."
Die Statur der Navajo scheint ein wenig an Präsenz zu gewinnen, als sie aufsteht: "Wenn Du ihnen die Worte sagst, die Du mir gesagt hast - werden sie verstehen. Ich halte mich nicht für die Schlaueste - aber ich begreife, worauf Du hinauswillst. Und Dein Vorhaben ist weise und richtig."
Dana ist sich klar darüber arüber, daß nun die Zeit kommt, sich tatsächlich mit improvisierten Fallen und Waffen zu befassen. Mit Propaganda und mit... chemischer Kriegsführung in Form von Medikamentenentzug. Bald wird Cathy´s Onkel wohl auffallen, daß seine Pillen immer weniger werden.
Mal sehen, was er dann so zu vermelden hat...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 13 Aug 2013, 01:00

Ein Krieg... das hörte sich für Cathy drastisch an, aber es ist wohl nichts anderes, selbst wenn dieser Krieg momentan noch mit kalten Läufen ausgefochten wurde. Trotzdem macht die Reaktion der Navajo ihr Mut. Alle scheinen zumindest hinter ihr zu stehen. Der eine oder andere könnte vielleicht an diesem Druck zerbrechen, aber komischerweise fühlt es sich für die Blondine gar nicht so an, es motiviert sie sogar noch - wahrscheinlich ein Überbleibsel ihres hochnäsigen Stammbaums, der vor langer Zeit mehr als eine Schlacht ausgefochten hat.

Cathy erhebt sich von der Bettkante und lächelt Dana an. "Danke, du hast mir sehr geholfen... ohne deinen kühlen Kopf wären wir wahrscheinlich gar nicht so weit gekommen. Wir müssen jetzt das Beste daraus machen, denn es gibt ohnehin kein zurück mehr." Dann kommt sie plötzlich ein wenig ins Wanken, doch fängt sich gleich wieder. Sie setzt sich erneut. "Oh man... ich glaube mir ist selbst gar nicht aufgefallen, wie anstrengend die vergangenen Stunden für mich waren." Unweigerlich muss CA schmunzeln. "Ich bin eben nicht so eine starke Frau wie du, Dana. Gib mir bitte ein paar Minuten alleine... ich denke ich sollte sobald wie möglich zur Klinik rauffahren, um einige Dinge zu klären... geh ruhig schon mal vor", meint sie, während sie sich etwas den Kopf hält.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 13 Aug 2013, 01:07

"Öhhm... nein." sagt Dana knapp.
"Ich bin eine Sicherheitsfachkraft - und die Person, die momentan am meisten der Sicherheit bedarf - das bist DU." stupst Dana sie auf die Nasenspitze. Dann steht sie auf und meint: "Aber ich kann gerne vor der Tür warten. Lass´ Dir Zeit - ich muss auch über etwas nachdenken - einen - nennen wir es... `Vorschlag zur Güte´."
Dana schließt leise die Tür hinter sich.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 22 Aug 2013, 00:38

Auf die Worte von Dana hin, lächelt Cathy dieser sanft zu. "Du bist die Fachfrau, wie könnte ich dir da widersprechen", erwidert sie zustimmend. Als die Navajo dann den Raum verlassen hat, geht die Blondine langsam zur Automatiktüre und verschließt diese.

Dann überkommt sie plötzlich Hektik. In einer Schublade kramt sie wild umher, streift sich durch das lockige Haar, während sie sich im Zimmer umsieht. Sie sucht etwas bestimmtes und wird langsam aber sicher nervös, erst nach Minuten findet sie die Packung mit den Mentats erstaunlicherweise in derselben Schublade. CA schmeißt sich mehrere der roten Pillen so ein, als wären es Smarties. Nach kurzer Zeit lassen die Entzugserscheinungen der Droge nach.
Ihr Blick wird klarer, die Kopfweh, sowie das leichte Schwindelgefühl lassen langsam aber sicher nach. Cathy ist selbst erstaunt, wie schnell die Nebenwirkungen eingesetzt haben, ob es sinnvoll wäre die Dosis zu erhöhen? Anschließend geht sie ins Badezimmer und gießt einen Schwall Wasser über ihr Gesicht, um endgültig wach zu werden. Mehr schlecht als recht, richtet sie ihr blondes Haar. Für den Bruchteil eines Momentes hat sie das Gefühl, im Spiegel einer fremden Person gegenüberzustehen. Dann dreht sie sich ruckartig um, atmet tief durch und verlässt ihr Quartier.

Obwohl es Cathy nicht so vorgekommen ist, wartet Dana schon mindestens eine halbe Stunde auf sie. Als wären gerade ein paar Minuten vergangen, nähert sich die Blondine zwischen den geschäftigen Rebellen, die sich auf der Ebene umherbewegen wie die Ameisen. Auf einmal wirkt CA ganz wach, ihre blauen Augen kommen in einem scharfsinnigen Blick zur Geltung, hinter dem sich vielleicht mehr als nur purer Intellekt verbergen könnte.
"Und? Hoffe du konntest in Ruhe nachdenken?" Sie verschränkt die Arme und stellt sich etwas versetzt zu Dana. Cathy wirkt nun recht smart, tatsächlich fühlt sie sich auch so. Weniger zerbrechlich als vorhin, hakt sie dann bei der Sicherheitsoffizierin nach: "Du hast etwas von einem Vorschlag erwähnt, ich bin wahnsinnig gespannt, was es damit auf sich hat", meint sie und blickt die große Frau mit den Augen eines neugierigen Kindes an.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 22 Aug 2013, 01:00

"Kommt drauf an - es würde die Sache vereinfachen, wenn wir denen eine Botschaft senden könnten. Aber da muss ich wohl unsere Elektrotechniker interviewen." meint Dana. Nachdenklich fügt sie hinzu: "Es wäre ein sinnvoller Vorschlag zur Güte. Und ich hoffe, daß er Zustimmung findet - denn dann können wir das hier ganz friedlich über die Bühne bringen."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 22 Aug 2013, 01:19

Friedlich? Cathy hat sich schon eindeutig darauf eingestellt, diese Rebellion nicht unblutig über die Bühne zu bringen - auch wenn es ihr überhaupt nicht gefällt und sie bei dem Gedanken durchaus ein wenig Angst bekommt. Ihr Onkel ist einfach zu alt und vor allem zu stur, um anders zur Besinnung gebracht zu werden; sein Handeln spricht für sich.
Dennoch, als die Blondine den Vorschlag vernimmt, hellt sich ihre Miene auf. "Wirklich? Ich meine... wahrscheinlich hat sich hier schon jeder darauf eingestellt, dass mein Onkel uns nicht einfach so davonkommen lässt, wenn wir das durchziehen... aber wenn wir das schaffen könnten..." Kurz verfällt sie in Gedanken, bevor sie sogleich Tom heranwinkt. Wenn jemand eine Ahnung von der Technik hier in der Vault hat, dann ist es wohl er. "Dana hätte einen Vorschlag und wir bräuchten wohl deine Hilfe dabei. Also, schieß los, Dana", meint sie etwas ungeduldig zur Navajo. Sie ist wirklich gespannt, nun ist ihre Neugier nicht mehr zu stoppen. Gedanklich hofft sie: "Vielleicht gibt es doch eine Chance..."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 22 Aug 2013, 12:35

Dana reicht ihr einen Brief, den sie letzte Nacht fein säuberlich auf einer Schreibmaschine aufgesetzt hatte. Eigentlich sollte es ein größeres Memorandum für ihr Buch der Beobachtungen werden - aber mittendrin dachte sich die Navajo, daß es eine gute Idee sei, daraus eine Art Kompromissvertrag zu machen.

"Der fähigste und infektiöseste Virus ist... eine Idee. Ein Gedanke. Säe Zweifel - und es wird immer etwas hängenbleiben. Nun also fragen sich viele Leute, wie es nun draußen ist. Wieviel Zeit eigentlich genau vergangen ist. Was ein Sonnenaufgang ist.
Ob überhaupt noch jemand von dieser Einrichtung weiß.
Und wenn nicht - wer dann überhaupt noch irgendwann kommen sollte.
Wie weit der Himmel ist - und wie sich... Wind anfühlt.
Glaubt irgendeiner von Ihnen, daß man all diesen Leuten diese Gedanken wieder spurlos ausreden kann? Wer immer sich gegen die Zeichen der Veränderung stemmt, wird ein Diktator werden - hier eingesperrt mit niemandem, dem er trauen kann.
Hier nun zwei neue Gedanken.
1.: Das Tor ist offen. Es gibt viele, die sich draußen umsehen wollen - und viele, die bleiben wollen. Freiwillige Expeditionsteams werden Informationen über das Draußen sammeln und je nachdem, was draußen vorgefunden wird, können bunkereigene Ressourcen für andere Dinge eingesetzt werden. Veränderungen werden nicht mehr zu umgehen sein - in keinem Fall. Dafür ist zuviel passiert.
2.: Der andere Gedanke - Niemand ist zu Kompromissen bereit, es kommt zum Kampf - und es wird Verluste geben, die nicht mehr zu ersetzen sind. Und da dieser Bunker von einem Schutzraum zu einem Gefängnis geworden ist - werden die Verluste wahrscheinlich fatal und sehr groß sein. Niemand kann sich hier dann seines Lebens sicher sein. Auch keiner, der medikamentenabhängig ist. Denn die Klinik - müsste er erobern. Und dazu ist er exakt am falschen Ende der Anlage. Aber er hat immer noch die Chance, diese Anlage wieder in eine Schutzeinrichtung zu verwandeln - oder aber in einen sehr großen Sarg."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 27 Aug 2013, 02:59

Cathy bekommt von Dana einen Brief gereicht, der ihr beim Lesen so vorkommt, als wären in diesen Worten direkt all ihre Hoffnungen und Ängste verpackt. So nahe beieinander, dass es schon fast gruselig ist. Ja, man sollte sich wirklich genau überlegen, was man tun möchte, jeder hier in dieser Vault; vom kleinen, unschuldigen Kind bis hin zum mächtigen Aufseher.
"Das ist gut... wirklich gut geschrieben. Ich wünscht jeder würde so denken wie du, vor allem mein Onkel..." Kurz überkommt sie wieder Wehmut wegen ihrer Familiensituation, doch für dieses Gefühl hat sie momentan keinen Platz, weshalb sie es zwar zwanghaft, aber durchaus erfolgreich beiseiteschiebt. "Hast du das nur für dich geschrieben oder wen wolltest du das ursprünglich zeigen? Bestimmt nicht jemanden wie mir, der so unwichtig ist... oder besser gesagt war... hihihi." Irgendwie muss sie diese ganze Verantwortung ein wenig mit Humor nehmen, um diese große Aufgabe adäquat bewältigen zu können.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 27 Aug 2013, 12:01

"Anfangs war es für mein Buch der Beobachtungen gedacht. Aber ich denke, daß es genau das ist, was die Leute drüben mal zu hören bekommen sollten. Sollten wir eine Lautsprecherverbindung hinbekommen, solltest Du es ihnen mal vorlesen. Das zumindest war meine Idee." meint Dana.
"Ein erst einmal mündlicher Kompromissvorschlag. Sollte das nicht hinhauen - zum Kopfe einschlagen ist danach ja immer noch mehr als genug Zeit. Wir sollten nachher aber nicht zugeben müssen, wir hätten nicht alles versucht."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 31 Aug 2013, 23:57

"Buch der Beobachtungen? Ein interessanter Name, wer weiß, was da noch so alles drinsteht...", schweifen Cathys Gedanken für einen Augenblick ab. "Gute Idee! Hm... Lautsprecherverbindung, Lautsprecherverbindung...", murmelt die Blondine vor sich hin, aber Tom erwidert Dana sogleich: "Das könnten wir sogar hinkriegen, wenn ihr uns ein wenig Zeit gebt. Allerdings weiß ich nicht, ob es uns gelingt direkt in die Kommunikationsanlage einzudringen. Ich kann aber versprechen, dass wir dort unten zumindest jemanden anfunken könnten." Die Assistentsärztin nickt erfreut. "Das klingt gut, mach dich bitte sofort an die Arbeit." Und für einen Moment kommt es der Blondine schon komisch vor, dass so ein Befehl gerade aus ihrem Mund gekommen ist. "Wir warten gerne, Tom...", fügt sie noch etwas schüchtern hinzu. "Glaubst du mein Onkel würde mit uns verhandeln? Irgendwie hörte er sich nicht so an, als ob er daran interessiert wäre... wir werden ja schon wie Terroristen behandelt..." Etwas ungläubig und wütend schüttelt sie den Kopf. Sie ist gerade nicht etwa besonders hoffnungslos, nur will sie realistisch bleiben, obwohl sie das unbestimmte Gefühl hat, ihren Onkel wahrscheinlich nie richtig gekannt zu haben, wie die vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen haben.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 01 Sep 2013, 00:17

"Nicht ganz. Das hier ist ein nicht geringer Prozentteil der Gesamtbevölkerung. Du bist die wahrscheinlich fast einstimmig anerkannte Wortführerin - und ich?" sieht Dana sich fragend um.
"Hm... ich bin... der Geheimrat, so scheint es. Wir sind also über das Terroristenstadium hinaus und haben uns in die ungeliebte Opposition verwandelt." stellt Dana sachlich fest. Und sie lächelt Cathrin zuversichtlich an: "Wir sollten uns daran gewöhnen. Willkommen im Reich der Politik. Für´s Erste."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 10 Sep 2013, 23:19

Irgendwie gefallen Cathy-Anne diese Gedanken von Dana. Sie ist aber auch wirklich so etwas wie die "Geheimrätin" der Vault 33 geworden in den vergangenen Wochen. "Stimmt... stimmt, du hast Recht. Und nun hängt es eben an uns! Manchmal kann man es sich eben nicht aussuchen, aber wenigstens können wir so etwas tun. Ich glaube langsam ich würde wahnsinnig werden, wenn ich nur rumsitzen müsste und nichts für unser Zuhause tun könnte. Hier muss etwas geändert werden, auf die eine oder andere Weise, und es ist an uns, also setzen wir unseren eingeschlagenen Weg weiter fort, Dana!"
Anschließend macht sich Tom daran mit seinem kleinen Team einen Kommunikationskanal von der Quartiersebene nach unten zu freizulegen. Cathy folgt dem Techniker und beobachtet das Geschehen - zuvor hat sie der Navajo noch angezeigt, dass diese ihr folgen soll. "Ich würde ihnen gerne unsere Gedanken mitteilen. Wir müssen es zumindest versuchen, bevor wir auf alles oder nichts setzen... Dein Brief passt dafür perfekt, wenn ich ihn mit deiner Erlaubnis verwenden dürfte, oder willst du ihn sogar selbst vorlesen?", fragt die Blondine. Schließlich hat Dana den Brief verfasst, es wäre durchaus ihr gutes Recht wenn jene ihn selbst vortragen wollen würde.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 10 Sep 2013, 23:59

Überrascht, unschlüssig und mit großen Augen betrachtet die Navajo ihre zierliche Kameradin. Die große Indianerin überlegt - und dann wird ihr Gesicht wieder zu dem, was es in letzter Zeit schon oft gewesen war - mild und gütig, wie es sonst nur das einer... Mutter sein könnte.
"Gut - das kann ich machen." nickt Dana. Sie folgt dem Wartungstunnel und wird von all den anderen neugierig und erwartungsvoll gemustert, als Tom sie mit dem Mikrophon und der Breitbandanlage vertraut macht, die wirkungsvoll jede Störfrequenz überbügelt, weil sie selber so viel Strom zieht, daß sie an einem Starkstromstecker hängt, der ansonsten nur für Elektroherde oder Waschmaschinen Verwendung findet.
Die Navajo atmet aus.
"Okay - ich denke, jeder hier kennt mich - zumindest in so weit, daß ich weit davon entfernt bin ein... `extremer Charakter´ zu sein. Ich lese gerne und viel. Aber in Zeiten wie diesen mache ich mir wie jeder Andere auch natürlich so meine Gedanken. Nur sind meine - weil ich darin Übung habe, mir Gedanken zu machen - wahrscheinlich strukturierter. Und diese Gedanken schreibe ich gerne auf - und vergleiche sie mit dem, was ich so den Tag über beobachtet habe.
Der fähigste und infektiöseste Virus ist... eine Idee. Ein Gedanke. Säe Zweifel - und es wird immer etwas hängenbleiben. Nun also fragen sich viele Leute, wie es nun draußen ist. Wieviel Zeit eigentlich genau vergangen ist. Was ein Sonnenaufgang ist.
Ob überhaupt noch jemand von dieser Einrichtung weiß.
Und wenn nicht - wer dann überhaupt noch irgendwann kommen sollte.
Wie weit der Himmel ist - und wie sich... Wind anfühlt.
Glaubt irgendeiner von Euch, daß man all diesen Leuten diese Gedanken wieder spurlos ausreden kann? Wer immer sich gegen die Zeichen der Veränderung stemmt, wird ein Diktator werden - hier eingesperrt mit niemandem, dem er trauen kann.
Hier nun zwei neue Gedanken.
1.: Das Tor ist offen. Es gibt viele, die sich draußen umsehen wollen - und viele, die bleiben wollen. Freiwillige Expeditionsteams werden Informationen über das Draußen sammeln und je nachdem, was draußen vorgefunden wird, können bunkereigene Ressourcen für andere Dinge eingesetzt werden. Veränderungen werden nicht mehr zu umgehen sein - in keinem Fall. Dafür ist zuviel passiert.
2.: Der andere Gedanke - Niemand ist zu Kompromissen bereit, es kommt zum Kampf - und es wird Verluste geben, die nicht mehr zu ersetzen sind. Und da dieser Bunker von einem Schutzraum zu einem Gefängnis geworden ist - werden die Verluste wahrscheinlich fatal und sehr groß sein. Niemand kann sich hier dann seines Lebens sicher sein. Und erst recht keiner, der medikamentenabhängig ist. Denn die Klinik - müsste er erobern. Und dazu ist er exakt am falschen Ende der Anlage. Aber er hat immer noch die Chance, diese Anlage wieder in eine Schutzeinrichtung zu verwandeln - oder aber in einen sehr großen Sarg.
Im Endeffekt aber..." schließt Dana ihre Ansprache: "...ist dies eine Entscheidung von euch allen. DIES ist EURE Entscheidung - die kann euch niemand alleine streitig machen. Und werdet euch einig - bevor es darauf hinausläuft, daß unsere einzige Gemeinsamkeit die ist, daß wir alle tot sind."
Dana hat die Erfahrung gemacht, daß - so intelligent ein einzelner Mensch auch sein mag - sie dämlicher zu werden scheinen, je größer ihre Anzahl ist. Hat man eine wirklich riesige Anzahl Leute auf einem Fleck - können sie wirklich Dinge machen, die so kreuzdämlich sind, daß man sich fragt, ob all diese Typen überhaupt wissen, daß man tote Vögel nicht am Himmel sucht.
Gut - hier in den Bunkergewölben hat es verschiedene Gruppen. Die Navajo hofft das Beste.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 11 Sep 2013, 05:52

Schweigend hören Cathy, Tom und die umstehenden Leute zu, wie Dana in das Mikrofon spricht und an die Vernunft der Menschen dort unten appelliert. Als die Navajo dann schließlich zuende gesprochen hat, herrscht erstmal Funkstille. "Ich bin sicher, dass die Nachricht angekommen ist", meint er etwas entschuldigend, so als wäre er dafür verantwortlich, dass keine Antwort kommt. Er drückt und dreht an ein paar Knöpfen und sagt dann: "Ja sehr sicher..." Die Blondine, welche mit verschränkten Armen dasteht, erwidert etwas trotzig: "Ach vergiss es, Tom... war ja klar... als hätte ich was anderes erwartet als das..." Sie dreht sich genervt weg und deutet einen Facepalm an.

Irgendwann, nach Minuten des Wartens, knackt der Lautsprecher plötzlich ein paar Mal, bevor sich eine Stimme meldet - Dana erkennt sie als die von McCarthy. "Sie DÜRFEN zwei unbewaffnete Leute für Verhandlungen runterschicken..." Recht begeistert hat er nicht geklungen, so drängt sich schon fast der Verdacht auf, dass diese Antwort mehr ein Befehl des Aufsehers gewesen ist, als alles andere. "Das war alles", meint der Techniker lässt seinen Blick für einen Moment erst auf der Sicherheitsoffizierin, dann auf CA ruhen. "Hm... jetzt kommt es mir auf einmal schon wieder so vor, als wäre es zu einfach gewesen", teilt sie ihre Gedanken unzensiert offen mit. "Erst gar keine Antwort, und dann das." Cathy steht die Skepsis ins Gesicht geschrieben, aber vielleicht ist sie in den vergangenen Wochen einfach nur ZU vorsichtig geworden.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 11 Sep 2013, 10:52

"Selbst wenn es eine Falle sein sollte - was ziemlich hirnrissig wäre - unsere `Kontamination´ war erfolgreich." stellt Dana sachlich fest: "Die `Krankheit´ ist übertragen worden."
Natürlich würde Dana auch selber runtergehen. Und sich anhören, was man dort so zu vermelden hatte. Fragt sich natürlich, wer da noch mitgehen würde.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 17 Sep 2013, 00:17

"Oder besser gesagt ein Virus, der Heilung versprechen könnte...", lässt CA ihre Gedanken kreisen, bevor sie schließlich mit einer Prise Sarkasmus sagt: "Nun gut, zwei unbewaffnete Leute. Es ist ja nicht so, als würden wir in Waffen schwimmen, nicht wahr?" Sie überlegt kurz und blickt dann Dana an. "Na wie wärs, Frau Geheimrätin? Wenn nicht ich, wer dann? Und ich bräuchte jemanden, der mir den Rücken freihält, falls dort unten was schiefgeht", meint die Blondine etwas keck zur Navajo. Das Vertrauen zu ihrem Onkel hat Cathy bereits längst verloren, sie hält ihn definitiv nicht für integer.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 17 Sep 2013, 00:40

"Warum nicht? War ja immerhin so weit Vieles auf unserem Mist gewachsen - tragen wir zur Abwechselung mal `ne Runde Verantwortung." meint Dana lakonisch. Zu Tom und den anderen gewandt sagt sie: "Was auch passiert; macht weiter. Nicht, daß dies hier alles umsonst gewesen ist. Und noch was: Es gibt am Druckschott natürlich nicht direkt einen Schalter - aber man kann die Elektrik überbrücken, den Druck aus der Hydraulik ablassen - und die Innenverriegelung wird durch Imbusschrauben gehalten. Und die - kann man abschrauben."
Sollte sie eigentlich den Technikern nicht erklären müssen - aber man weiß ja nie. Bisher bestand nie Bedarf sich darüber Gedanken zu machen - daher dachte auch niemand darüber nach. Bisher war man froh, daß man DRIN war.
"Also - wollen wir?" fragte Dana ihre `Chefin´.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 17 Sep 2013, 02:10

Ja, auch wenn Dana und ihr etwas dort unten passiert, es muss trotzdem weitergehen; die Ungerechtigkeit darf niemals siegen, sie ist die Barriere auf dem Weg zur Freiheit. Sie ringt sich ein schwaches Lächeln ab, als sie sieht, wie die Sicherheitsoffizierin Tom die richtigen Tipps gibt, selbst wenn sie selbst davon nur sehr wenig Ahnung hat. Auf die Frage der Navajo, erwidert Cathy: "Gerne." Danach gehen die beiden Frauen und der Techniker mal wieder zum Aufzug. "Wenn du das Gefühl hast, dass wir zulange weg sind, leg den Aufzug fürs Erste komplett still...", meint die Blondine vorsichtig zu Tom.

CA drückt im Aufzug den Knopf zur untersten Ebene; nach einem kurzen Stocken, fährt er letztendlich los. Sie lehnt sich gegen die Wand, während sie die Zeigeranzeige der aktuellen Ebene beobachtet, welche sich langsam aber sicher immer weiter gen rechts neigt, wo einfach nur eine Drei steht. "Du kennst McCarthy bestimmt besser als sich. Was glaubst du? Bin ich vielleicht zu vorsichtig... oder denkst du auch es könnte es eine Falle sein?" Irgendwie braucht Cathy die Bestätigung, dass sie als einzige mittlerweile nicht vollkommen verrückt geworden ist.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 17 Sep 2013, 15:44

Dana grinst: "Es gab in früheren Zeiten schon mal einen McCarthy mit Verfolgungswahn, der überall Kommunisten gewittert hat. Der hat sich dann zu Tode gesoffen, während sein Kumpel Edgar J. Hoover zu Hause Frauenmoden durchprobiert hat. Über die Vorlieben unserer beiden Spezialisten allerdings weiß ich so gut wie nichts."
Die Navajo geht einfach weiter: "Aber das ist auch egal - momentan zählen keine Einzelpersonen. Wir nicht, McCarthy nicht und Dein Onkel auch nicht. Aber eines ist klar: Hören wir auf zu reden und fangen an zu kämpfen, ist der Bau dieses Bunkers eigenlich völlig sinnlos gewesen."


Zuletzt von Kaela Khan am Do 17 Okt 2013, 17:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 21 Sep 2013, 20:03

"Wirklich? Was du alles weißt!", erwidert Cathy und muss aufgrund von Danas Geschichten unweigerlich schmunzeln. Dann hört sie ihr einfach weiter zu, als diese die augenblickliche Situation zusammenfasst. "Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Wenn man sich einmal überlegt, warum diese Anlage errichtet wurde, dann sind wir ja geradezu verpflichtet, sie irgendwann wieder zu verlassen... und uns am besten nicht gegenseitig zu töten...", fügt die Blondine zuletzt noch mit einem etwas verzogenen Gesichtsausdruck hinzu.

Der Aufzug bleibt wenig später an seinem Ziel stehen und die Metalltüre öffnet sich. Vor den beide Frauen erstreckt sich der lange Gang am 'Cave' vorbei in Richtung der T-Kreuzung, die unter anderem zur Kommandozentrale führt. Sie werden von einem bewaffneten Dreiergespann empfangen: Lee, Harris und Cummings, welche mit Dana noch letztens erst die Inspektion der Quartiere vorgenommen hat; sie sind ihr also bestens bekannt. "Dana, Cathrin... bitte folgt uns", meint der kräftige Sicherheitsoffizier Harris. Ihre Waffen haben die Drei nicht gezogen, jedoch machen sie einen wachsamen Eindruck.


Zuletzt von Micky am Sa 21 Sep 2013, 20:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 21 Sep 2013, 20:21

"Natürlich tun wir das - deshalb sind wir ja hier." erwidert Dana aufmunternd lachend. Sie ist immer wieder fasziniert von den Dreien und ihrer `absoluten Leichtigkeit des Seins´. Sie sind für Dana wie ein lustiges Rätsel. Eines, das sie nicht lösen zu können scheint. Anscheinend denken die drei an nichts - außer genau das zu tun, was ihnen gesagt wird. Und sei es noch so absurd. Aber Menschen sind nun mal verschieden. Und da ist die Navajo froh drüber, denn sie ist gerne so, wie sie ist.
Also folgt sie den mysteriösen drei Orakeln, wie sie sie nennt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 03 Okt 2013, 03:49

Die beiden Frauen und ihre Bewacher biegen um den einen oder anderen Gang. Es scheint fast so, als würden die kahlen, kalten Stahlwände sie erdrücken, während sie die Vault durchstreifen. Den ganzen Weg lang würdigen die Sicherheitsoffiziere keinen der beiden eines Blickes. Ein merkwürdiges Gefühl beschleicht Cathy, so als würden sie gerade von den Dreien zum Schafott gebracht werden. Trotzdem versucht sie einen kühlen Kopf zu bewahren, denn das ist im Augenblick umso wichtiger. "Ich glaub für die sind wir der... Feind", meint die Blondine im Flüsterton zu Dana. Erst jetzt blickt einer der Offiziere grimmig zu ihnen, bevor er seinen Weg sogleich stur fortsetzt.
Schließlich erreichen sie die Kommandozentrale, in der die vielen großen, klobigen Computer rot oder grün blinken und leuchten. Hin und wieder hört man das Rauschen der riesigen Festplatten durch den Raum pfeifen, wenn wieder einmal neue Daten eingespeist oder heruntergeladen werden. Ein paar Leute sitzen vor den Terminals und sind eifrig mit ihrer Arbeit beschäftigt, doch als die Frauen die Szenerie betreten, blicken sie nahezu gleichzeitig mit einem neutralem Blick auf, von dem nicht viel deutbar ist.

Nach ein paar weiteren Schritten gelangen sie nun endlich zum Aufseher, welcher auf seinem erhöhten Kommandostuhl sitzt und die Vault überwacht und dirigiert. Als er die Besucher sieht, lässt er von seiner Arbeit ab und das hohe Podest fährt herunter. Wellington erhebt sich aus dem Stuhl, von McCarthy begleitet bewegt er sich gemächlich auf die Ankömmlinge zu. Der Aufseher ist ein Mann in den 60ern, also bereits deutlich gealtert und ergraut. Sein kurzes Haar ist nicht mehr ganz so füllig, sondern eher licht, das Gesicht wird von einer Art Spitzbart geziert, welcher ihm einen leicht schelmischen Hauch verpasst.
"Frau Locklear, Cathrin-Annabelle, es freut mich, dass ihr gekommen seid", meint der alte Mann mit kratziger Stimme und nickt ihnen höflich zu. "Für Sie Frau Wellington", erwidert Cathy in eiskaltem Tonfall, aber mit breiter Brust, wodurch sie ein gewisses Selbstvertrauen ausstrahlt. In den Augen des Aufsehers spiegelt sich durchaus eine Mischung aus Überraschung und Entsetzen wider, jedoch hält dies nur einen kurzen Moment an, bevor er sich sofort wieder fasst. Wellington antwortet anschließend: "Sicher... kommen Sie doch bitte mit." Ruhig führt er die beiden Frauen zusammen mit dem verdächtig stillen McCarthy, der im Übrigen besonders bei Dana recht wachsam scheint, zu einem Tisch in der Nähe, um welchen sich ein paar Stühle reihen. Den Frauen wird ein Platz angeboten, Wellington selbst wird sich setzen und McCarthy bleibt etwas versetzt hinter seinem Schützling stehen, um mit Argusaugen weiterhin den Verlauf des Gesprächs zu beobachten.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 03 Okt 2013, 09:40

Die Navajo wird keinerlei Anlass zu Misstrauen geben - außer der unübersehbaren Tatsache, daß sie hier ist. Egal, was passiert - sie ist bereit und hat weder Verlustängste noch das Gefühl irgend etwas unfertig zurückzulassen. Eigentlich hat sie schon mehr getan, als ihr als Beobachter zugestanden hatte - sie hat... Gedankengut in´s Rollen gebracht.
Gedankengut, das in dieser Form bei Afroamerikanern und Europäern eigentlich unbekannt ist. In dieser Form ist es das, was dazu führte, daß Custer bei Little Big Horn so richtig Pech gehabt hat.

The Dream of a Land, where the Eagle learns to fly.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 17 Okt 2013, 16:58

Der Aufseher beginnt zu sprechen: "Glauben Sie mir, ich möchte genauso wenig wie Sie, dass es hier in der Vault zu einem Blutvergießen kommt... daher bin ich bereit einen Kompromiss auszuhandeln." McCarthy bringt ein mehrseitiges Dokument feinster bürokratischer Kunst und legt es auf den Tisch, danach bezieht der 'Greif' wieder seine Position. Dann setzt Wellington mit seiner Erklärung fort, während er das Papier zu Cathy schiebt, welche es sich natürlich genau ansieht. "Mikhail McCoy wird selbstverständlich freigelassen. Des Weiteren darf jeder Bürger, der die Vault verlassen will, dies bei Bedarf ungehindert tun. Zudem hat jeder ein Anrecht auf das Mindeste an Vorräten, wie z. B. Anti-Strahlenmittel, Nahrung, Wasser. Allerdings darf niemand von diesen Personen mehr zurückkehren, die Vault wird weiterhin ihre Aufgabe als Bewahrer der letzten Bürger unserer Nation, wenn nicht sogar der menschlichen Rasse erfüllen." Die Blondine muss unweigerlich schmunzeln. "Ich denke...", fängt sie an zu antworten; gleichzeitig nimmt sie das Dokument und zerreißt es ganz langsam, wie als würde sie ihren Onkel foltern wollen - ohne dabei den Blick von ihm abzuwenden. "...das ist sehr inakzeptabel. Die Vault gehört nicht Ihnen, sondern uns." Für diese Tat erntet Cathy einen ziemlich entgeisterten Blick vom Aufseher. Außerdem scheint McCarthy gerade regelrecht auf heißen Kohlen zu sitzen, so wütend wie er junge Frau nun anstarrt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 17 Okt 2013, 17:32

Dana´s rechte Augenbraue zuckt hoch - das ist... eine Reaktion, die sie so nicht von Cathy erwartet hätte. Dann lacht sie kräftig los: "Brillant - Friedrich der Zweite: Ich bin der erste Diener meines Staates!"
Sie lächelt die Männer an: "Das hier ist im Prinzip eine... Erbmonarchie. Und das ist eigentlich nicht das Schlechteste - solange der Monarch kein Despot wird. Und ein Monarch trifft wichtige Entscheidungen für das Volk, weil er die Zusammenhänge kennt. Das verkürzt Entschlussprozesse auf übersichtliche Zeiträume."
Die Navajo lehnt sich zurück: "Verstehen Sie mich nicht falsch - ich persönlich hätte mit diesem Vertrag keine Probleme - `...und der Bock schritt hinaus in die Wüste und nahm die Sünden aller mit sich...´ hätte ich kein Problem mit, wirklich nicht."
Dann erklärte Dana weiter: "Aber ich bin nicht das Problem - das Problem ist nun, daß all die Leute hier erkannt haben, was sie VERMISSEN - um was sie sehr lange Zeit gebracht worden sind - um das Normalste, was ein Mensch tun kann: Hinausgehen, der Neugier folgen und nachsehen, was hinter dem Horizont liegt. Sie haben verstanden, daß sie eigentlich eine ganze Welt zur Verfügung haben - aber sie nicht nutzen können, weil sie... hier drin sind. Und das... muss sich ändern."
Dana zeigt auf eine Uhr an der Wand: "Zeiten... ändern sich. Es gab die Phase des Baus dieser Einrichtung - eine kleine Phase der Paranoia vor dem Knall. Es gab die Phase des Knalls und die Nachbeben, die man besser hier unten aussaß. Und nun haben wir die Phase der... Reconquista - die Zeit, wo wir aus dem Winterschlaf aufwachen und nachsehen, wie sich die Welt draußen verändert hat. Also wird es Zeit, daß der Bunkerkomplex von einem Schutzknast zu einer Forschungsstation wird. Unsere Ressourcen werden auch nicht ewig reichen - und wo wir dabei sind: WIR sitzen im Bunker - WIR sind die Beschützten - WER da draußen sollte also kommen und nach UNS sehen?"
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Vault 33 - Die Offenbarung
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