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 Vault 33 - Die Offenbarung

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Maki
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 04 Aug 2012, 19:12

Schon besser. Denkt sich Nicole zufrieden, als der Roboter aufräumt und sich nun dem Schreibtisch zuwendet. Sie beobachtet, wie er die Schubladen abklappert und wähnt sich bereits als Gewinnerin - bis der Handy die Kreissäge zückt und die Schublade demoliert. "Hoppla." Murmelt die Technikern und kratzt sich mit dem Zeigefinger an der Wange. Das zu vertuschen wird unmöglich sein...wenigstens hat die Maschine tatsächlich eine Disc gefunden und ordnungsgemäß ausgetauscht. Vielleicht sollte sie es einfach wie einen Defekt aussehen lassen. Schon gibt sie neue Befehle ein:

-Holodisc in die Bibliothek bringen + auf den Boden ablegen
- In den Sicherheitsbereich zurückkehren
- Chronik der letzten zwei Stunden löschen
- Neue Chronik nächsten Freitag um 4:00 Uhr anlegen

Als Nächstes wird sie ihren Helferling töten müssen...schade um ihn, aber anders weiß sie sich nicht zu helfen. Sobald der Mr. Handy den Sicherheitsbereich verlässt, wird sie die Kameras normal weiterlaufen lassen, sodass es nachher so aussieht, als würde der Roboter den Raum anschließend zum ersten Mal betreten.
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Micky
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 04 Aug 2012, 19:43

Vom Sicherheitsbereich zur Bibliothek ist es nicht allzuweit. Trotzdem hat Nicole Glück, denn selbst in der Nacht könnte auf diesem Weg jemand vorbeikommen, was allerdings nicht der Fall ist. Also schafft es der Mr. Handy mühelos das Büro zu verlassen und die Bibliothek zu betreten. Er legt die Disc brav auf dem Boden. Anschließend kehrt er in den Sicherheitsbereich zurück. Währenddessen beseitigt die Technikerin ihre Spuren gekonnt, indem sie die virtuellen Beweise so gut es geht vernichtet. Überdies laufen die Kameras nun wieder regulär weiter.
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Maki
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 04 Aug 2012, 20:08

Nicole atmet erleichtert aus und steht auf, um die Disc an sich zu nehmen. Da sie keine Taschen oder Ähnliches besitzt, versteckt sie die Disc einfach in ihrem Ausschnitt. Als der Mr. Handy den Sicherheitsbereich ein weiteres Mal betritt, sitzt sie schon wieder vor dem Terminal und tippt weitere Befehle ein.

- Zersäg den Schreibtisch
- Wisch die Wand
- Feg die Regale
- Singen: Die kleine Cornelia - Pack die Badehose ein + Um 360° drehen
- Gegen die Tür laufen + Chronik löschen in 1 Minute


Grinsend loggt sich Nicole aus und schleicht sich zurück in ihr Quartier...


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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 05 Aug 2012, 00:16

Absolut moralzersetzend hat Dana momentan ihr Lieblingstop an - es hat ein schräges gelbschwarzes Warnstreifenmuster und es steht in weißen Blockbuchstaben quer DIESEL drüber. Ansonsten hat sie ihren Overall um die Taille geknotet.
Sie begrüßt den Koch - endlich mal jemand, der eine vernünftige Körpergröße hat. Sie zieht einen Stuhl heran. "Immer nur heran, Meister - wo´s für einen langt, langt´s auch für zwei."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 05 Aug 2012, 01:30

Ob die Körpergröße des Hünen wirklich vernünftig ist für jemanden der in einer Vault lebt, ist ein bisschen zu bezweifeln, aber nichtsdestotrotz setzt er sich auf den angebotenen Stuhl. "Danke. Auch wenns wohl eher heißen müsste, wo ich hinpasse haben auch zwei stattdessen Platz." Artos grinst und schiebt eines der Biergläser zu Dana rüber, und prostet ihr mit seinem zu. "Cheers." Daraufhin lässt er sich erstmal einen guten Schluck die Kehle runter laufen. "Das ist erst so richtig Feierabend." Er hat zwar schon früh aus gehabt, aber danach geht ja bloß die übliche Freizeitroutine weiter. Eigentlich langweilig bis zum Ende. "Alles klar? Wie geht's Cathy-Anne?" erkundigt sich der Rothaarige, bei letzterem eine Spur vorsichtiger.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 05 Aug 2012, 01:44

Der Mr. Handy tut wie befohlen und zersägt den stabilen Schreibtisch, sodass die kaputte Schublade vermutlich gar nicht mehr so auffällt. Dann wischt er die Wand und fegt die Regale. Nach seiner Gesangseinlage rumpelt er mehrfach gegen die geschlossene Türe. Er ramponiert ihren Öffnungsmechanismus, sodass man das Büro nun nicht mehr betreten kann. Nach einer Minute ist die Chronik der Befehlsroutinen genauso verschwunden wie Nicole. Sie hört noch Rufe aus dem Sicherheitsbereich, offenbar ist der Roboter nun endlich auffällig geworden. Mit der Holodisc zwischen den Melonen macht sie sich dann schließlich über den Aufzug auf zur Quartiersebene.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 05 Aug 2012, 01:58

Nicole streckt sich gähnend und wartet, bis sich die Aufzugtüren öffnen. So spät nachts ist kaum noch jemand unterwegs - erst Recht nicht in den Quartieren, wo es normalerweise ziemlich ruhig zugeht. Müde trabt sie zu ihrem Quartier. Sie ist schon gespannt, ob sich all die harte Arbeit gelohnt hat. Wenn Cathy gelogen hat, dann...ui. Hoffentlich kommt sie mit der Aktion überhaupt davon. Fehlfunktionen sind nicht häufig, aber sie passieren. Wird schon gehen... Sobald sie sicher angekommen ist, wirft sie sich auf ihr Bett und macht sich ans Lesen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 05 Aug 2012, 08:34

"Unverändert." antwortet Dana wahrheitsgemäß. Das Gewölbe ist wie eine Stasisvorrichtung, hat sie die Erfahrung gemacht. Außer, daß die Zeit weiter voranschreitet - passiert hier eigentlich nichts von Relevanz. Das kann sehr erfrischend - andererseits auch enervierend sein.
Steht man auf Routine und ist man ein Gewohnheitstier, so könnte das Gewölbe die erste Wahl sein.
Ist man allerdings ein neugieriger Charakter, der gerne mal was Neues erlebt oder andere Länder erkunden will - dann ist das Gewölbe eigentlich ein einziges Gefängnis. Und ob man da nun in einem bestimmten Raum drinhockt oder nicht, ist eigentlich kaum von Relevanz.
Drinnen ist drinnen und draußen ist draußen.
Dana wäre draußen eigentlich lieber.
Sie ist eine Navajo.
Das bedeutet zwar `Volk aus der Erde´ - so wie ihr eigenes Wort Nihookáá Diné - bedeutet aber auch, daß sie aus der Erde kamen - und sich nicht unbedingt wieder ewig lange in sie vedrücken müssen. So gesehen wäre es schon interessant, mal wieder nachzusehen, was oben so los ist. Und es wäre interessant zu erfahren, ob und was sich da im Dunklen tut.

Und es wäre sehr unwahrscheinlich, wenn sich da nichts tun würde - nach diesem Preludium.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 06 Aug 2012, 01:57

"Hmm, okay." meint Artos, und nimmt einen weiteren Schluck von seinem Bier. "Eigentlich ein Wunder, dass sie noch nicht komplett durchgedreht ist - ich würde ausrasten, die Decke ist auch so schon zu niedrig und die Räume zu klein..." Und die Betten zu kurz und zu schmal, die Sessellehnen nicht hoch genug, und so weiter. Außerdem gibt es fast nur langweiligen Fraß - zumindest aber dauernd das gleiche Zeug. Eigentlich ist der Hüne wirklich nicht für das Vault-Leben gemacht, nicht nur wegen seiner Größe, sondern auch, weil seine Fähigkeiten in einer solchen nicht wirklich einsetzbar sind. Er hätte Boxer werden können oder so, und wenn er in einem Zeitalter leben würde wo körperliche Kampfkraft tatsächlich noch eine militärische Rolle spielt, hätte er sicherlich gute Karten. Der Koch mag seinen Beruf zwar eigentlich sehr, aber auch da kann man sich in der Vault nicht gerade austoben.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 06 Aug 2012, 02:01

"Man kann vorerst nur abwarten, wie sich alles entwickelt." entgegnet Dana. Ansonsten... könnte er sich glaich zu Wellington dazugesellen. Und dann würd´s richtig eng werden.
"Und wollen wir hoffen, daß es sich so entwickelt, wie wir uns das vorstellen." fügt sie hinzu. Dem scheint langweilig zu sein - und ihr auch, wenn sie ehrlich zu sich ist. Schön, daß es hier sicher ist - aber es ist in einem Käfig auch sicher.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 06 Aug 2012, 04:25

Der große Kerl brummt unzufrieden, und murrt, weitaus leiser, sodass ihn nur Dana hören kann: "Wie soll sich das schon entwickeln. Wenn Cathy-Anne einfach nur verrückt ist, stecken wir weiter hier drin und langweilen uns bis zum Tod. Und wenn es stimmt, was sie gesagt hat? Als ob jemand, der uns anlügt und Leute für die Wahrheit einsperrt, dann einfach aufgibt. Das könnte noch hässlich werden. Wer weiß wo die Security dann steht..." Die Security, die als einziges wirklich Equipment haben kann. In der Vault gibts ja noch nicht mal Steine zum werfen. Artos kratzt sich am bärtigen Kinn, und ihm fällt plötzlich auf, dass Locklear ebenfalls zu den Sicherheitskräften gehört. Abwartend, und wohl leicht beunruhigt obwohl sie vermutlich sonst schon bei der Diskussion vor der Zelle was gemacht hätte, sieht er sie an. "Damn." Ein paar weitere Schlucke Bier folgen. Er spricht weiter, jetzt ist es eh schon egal. "Eigentlich braucht man sich nur die meisten Leute hier drin ansehen. Glaub nicht, dass draußen ein Garten Eden ist, aber die stehen einfach zu sehr auf Routine." Der Koch weiß das ziemlich gut. Wenn einmal die Menüfolge verändert wird, wegen der Versorgung oder sonstwas, kann er sich meistens was anhören. 'Aber es gab doch immer am 14. den Eintopf!'blablabla. Der Rothaarige hat zwar auch ziemlich fixe Abläufe - aber eine Wahl hat er eh nicht.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 06 Aug 2012, 11:16

"Sicherheit - nicht Gefängniswache. Es soll hässlich werden? Inwiefern? Jeder in diesem Gewölbe ist auf seine Weise wichtig. Dementsprechend sind wir auch alle aufeinander angewiesen. Und da dies eine Tatsache ist, wird ein Kompromiss gesucht werden müssen - denn es geht nicht anders. Und das muss selbst dem größten Hardliner einleuchten." wiegelt die Navajo ab. Generatorenhalle, Energieversorgung, Instandhaltung, medizinischer Stab, Wasseraufbereitung, Luftfilter, Elektrolysekomplex... all das hat einen festen Besatzungsstab. Und dann sind da noch die `Zivilisten´, die sich auf ihre Art nützlich machen und mit der Zeit ihre eigene Art Geschäft gefunden haben: Textilverarbeiter, Literatur und Schreibkram, Reparaturen kleinerer und privater Dinge, ja - selbst Spielzeug. Ist eines dieser Standbeine weg - hat das Gewölbe eigentlich seinen ursprünglichen Sinn verloren. Dann dauert es nicht mehr lange - und alles wird kollabieren.

Und auch das sollte jedem klar sein.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 07 Aug 2012, 15:32

"Hmja, hoffentlich wissen das auch alle." grummelt der Koch mit einem Schulterzucken, seufzt, und widmet sich wieder seinem Bier - und bald darauf einem nächsten. Auch er beobachtet nun die Leute. Wo Nico Benett wohl steckt? Sie hier anzutreffen hat Artos eh nicht erwartet, aber er wüsste trotzdem gerne, was sie gerade macht. Vielleicht hat sie sogar tatsächlich was unternommen - wobei er schwer hofft, dass sie sich nicht wegen Tollpatschigkeit erwischen lässt...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 07 Aug 2012, 17:00

"Das ist die andere Sache. Mehr Menschen auf einem Haufen bedeutet meist auch mehr Dummheit." resümiert die Navajo. Nichts ist schlimmer als ein Mob. In diesen Fällen ist es durchaus sinnvoll, bewaffnet zu sein. Denn in diesem Fall geht es nicht einmal mehr primär um die Aufrechterhaltung eines wie auch immer gearteten Systems, sondern darum, mögliche Ausschreitungen und Schäden Unbeteiligter und auch Übergriffe auf die eigene Person zu verhindern.
Von daher gesehen ist es eigentlich gut, daß es so ruhig ist.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 09 Aug 2012, 02:29

Mithilfe ihres Pip-Boys macht sich Nicole daran zu erfahren was auf der Holodisk drauf ist. Von außen sieht diese eher unscheinbar aus. Eine gewöhnliche Disk, die noch nicht einmal beschriftet ist. Sie schiebt sie in den Leseschacht, woraufhin der Pip-Boy sie einliest. Nico durchsucht die Holodisk auf ihren Inhalt, findet aber außer einer Audioaufnahme ansonsten keine Daten vor. Schließlich öffnet sie die Aufnahme und lauscht.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wattz Electronics Extended-Holodisc
-Unbekannter Titel-
Dauer: 2:55


"Test 1, 2, 3..." Ein Finger tippt mehrmals dumpf auf das Mikrofon. Im Hintergrund hört man ein schreiendes Kind. "Ruhig, ruhig meine Kleine. Du bekommst gleich was zu Essen, Cathy-Anne. Spiel doch solange mit Papa", meint eine sanftmütige Stimme liebevoll. "Hugo Papa!?", antwortet das Baby. Nach wenigen Sekunden wird es plötzlich still, wohl weil die aufnehmende Person den Raum wechselt. "Wo ist nur der Aufnahmeknopf? Dort? Der leuchtet schon..."
Ein Räuspern ist zu hören. "Hallo Cathy-Anne. Wenn du das hörst, bist du wahrscheinlich schon mindestens 30 Jahre alt. Und du bist nun die Aufseherin von Vault 33. Auf diesen Posten kann man nicht vorbereitet werden und ich habe deshalb nichts anderes getan, als dich in meinem Testament als Nachfolgerin bestimmt. Da du mein einziges Kind bist, fällt die Wahl unweigerlich auf dich. Ich hoffe du bist mir deswegen nicht allzu böse, meine liebe Tochter. Irgendjemand muss diesen Posten ausführen, ansonsten ist die Vault dem Untergang geweiht. Aber solange eine Wellington die Bürger dieser Vault überwacht und leitet, wird sie noch sehr lange weiterbestehen können. Ich habe mich schon gefragt, ob in meiner Amtszeit die Vault geöffnet werden wird, doch es sieht nicht so aus, darum nehme ich auch diese Nachricht für dich auf. Die Vault darf nämlich nicht einfach so geöffnet werden, sie darf es nicht. Wir können nicht wissen, ob diese Welt da draußen bewohnbar ist, bis wir das Signal zur Öffnung bekommen haben, das sichere Signal, dass alles in Ordnung ist. Dennoch, auf ein Signal von Außerhalb brauchen wir leider nicht mehr hoffen, denn die Verbindung scheint abgebrochen zu sein. Wir müssen also warten, bis eine befugte Person der Regierung persönlich vor unserem Tor auftaucht und mit uns in Kontakt tritt. Bis dies geschieht bist du dafür verantwortlich die Ordnung in der Vault zu bewahren und einen Nachkommen zu zeugen, wenn du das nicht bereits getan hast. Der Posten des Aufsehers muss in unserer Familie bleiben, da wir die einzigen vertrauensvollen Personen hier sind, darum wurden wir von Vault-Tec ausgewählt, und das ist der einzige Grund. Sowohl alle weiteren wichtigen Informationen zu deinem Posten, als auch die persönlichen Aufzeichnungen von mir, deinem Großvater usw. wirst du in meinem persönlichen Terminal in der Kommandozentrale finden. Das Passwort lautet 'Iron Duke'.
Cathy-Anne, ich wünsche dir alles Gute, ein langes Leben und viel Glück in deiner Tätigkeit als Aufseherin von Vault 33. Ich weiß, dass du mich nicht enttäuschen wirst... ist das Ding nun an?" Ein Seufzen ist zu hören. "Vielleicht sollte ich das einfach nochmal neu aufnehmen..."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 09 Aug 2012, 15:49

Krass! Denkt sich Nicole, nachdem sie die Disc gehört hat und setzt sich langsam vom Bett auf. Sie holt einen Schraubenzieher aus ihrem Werkzeugkasten und stellt einen Stuhl in die Mitte des Raumes, um das Lüftungsgitter abzumontieren und die Disc im Schacht zu verstecken. Während sie recht leichtseinnig auf Zehenspitzen balanciert, fixiert sie das Band mit Tesa im Schacht und verschließt ihn wieder. Der Stuhl wackelt bedrohlich, sie schwankt und schließlich kippt der Stuhl um und Nicole fällt mit dem Gesicht voran auf ihr Bett.

"Uhnf" Noch etwas perplex blickt sie nach oben und stellt dann den Stuhl zurück, um sich bettfertig zu machen. Über die Sache im Sicherheitsbüro lässt sie lieber ein paar Tage Gras wachsen, bevor sie ihr Wissen weiterreicht.

Nachdem sie ins Bett gekrabbelt ist, lässt sie sich den Inhalt noch einmal durch den Kopf gehen. Es wird also kein Signal mehr geben...und ob ein Regierungsmann noch auftaucht, steht in den Sternen. Muss sie wirklich noch jahrzehntelang hier drinnen ausharren? Die Vorstellung gefällt ihr irgendwie immer weniger. Manche Leute stören sich ja nicht an der Routine, dem täglichen Trott...aber sie müssen doch wissen, was draußen geschieht...was aus ihrem Land geworden ist...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 03:51

4 Tage später...

Schon am nächsten Morgen hatte Nicole wieder genug zu tun gehabt, als sie zu Aufräum- und Wartungsarbeiten im Sicherheitsbereich antanzen musste. Aus der Nähe sah der von ihr angerichtete Schaden sogar beträchtlicher aus, wie hinter der Kamera. Anfangs war das Wartungsteam damit beschäftigt die Türe zu reparieren, damit sie nicht mehr klemmte, was durchaus mehrere Stunden in Anspruch nahm - ein solcher Schaden stand eben normalerweise nicht an der Tagesordnung in einer Vault. Anschließend untersuchte man den Mr. Handy und musste leider feststellen, dass dieser irreparabel beschädigt war. Nico hatte Glück, denn das Sicherheitsteam verzichtete auf eine genaue Untersuchung des Vorfalls, weil das Wartungsteam eine Fehlfunktion des Roboters diagnostizierte, außerdem wiesen die Protokolle im Netzwerk keine verdächtigen Befehle auf. Nach einem Tag Arbeit war das Büro von McCarthy sogar wieder voll einsatzbereit und auch von ihm kamen keine weiteren Beschwerden mehr, wobei er allerdings beim Anblick seines Zimmers allem Anschein nach ziemlich außer sich gewesen sein muss, was man sich in den 3 folgenden Tagen so in der Vault erzählte.

Währenddessen wurde Dana nach dem Abend mit dem Koch für verschiedene Aufgaben eingeteilt. Nur kurz sollte sie den Schaden in McCarthys Büro begutachten, sozusagen als Routinemaßnahme. Ansonsten durfte sie mal hier und mal da ran, sodass für sie keine große Langeweile aufkommen konnte - wenn sowas in einer Vault überhaupt möglich war. Was ihr aber hätte auffallen dürfen, war die Tatsache, dass die Patrouillen zugenommen hatten. Und damit waren nicht die einfachen Routinegänge gemeint, die man einfach mal so durchführte, weil einem gerade danach war. Der Sicherheitslevel wurde um eine ganze Stufe angehoben. Es gab auf einmal feste Patrouillen und der Sicherheitsbereich, genau wie die Kommandozentrale des Aufsehers, wurden seitdem Tag der Verwüstung von McCarthys Büro sogar fast rund um die Uhr bewacht. Die Dienstwaffe musste man nun immer bei sich tragen. Schutzwesten hingegen waren weiterhin optional und jedermanns eigene Entscheidung. Zweifelsohne lag plötzlich etwas im Busch in Vault 33.

Indes ging Artos hingegen in der ganzen Zeit seinem gewöhnlichen Job nach, in dem, wenn überhaupt, nur die täglichen Besuche bei Cathy-Anne Abwechslung vom tristen Alltag boten. Am Mittag des Tages nach dem Bierchen mit Dana grüßte die Blondine den Riesen noch, doch sie sah nicht gerade aus als wäre ihr nach reden zumute gewesen. Der Tag darauf gab eine veränderte Wellington preis, denn diese hatte gerötete Augen und ihr lockiges Haar war sehr zerzaust. Ein Tag darauf verschlimmerte sich wohl das Befinden der Inhaftierten noch weiter, denn sie wirkte sehr gereizt, wollte nichts mehr essen und lag nur mehr auf ihrer Pritsche herum. Am letzten Tag war C-A dann komplett geistesabwesend und sah noch schlimmer aus. Man wollte zwar einen Arzt schicken, der nach ihr sehen sollte, allerdings weigerte sich die junge Frau vehement - zumindest bekam Artos dies vom Wachmann des Gefängnisses erzählt.
___________________________________________________________________________________

Am 5. Tag nach der Sache mit dem Büro hat der Sicherheitschef die Durchsuchung der Quartiere angeordnet, allerdings nur oberflächlich. Die Räumlichkeiten der Bürger sollten nicht verwüstet werden, es sollte lediglich nach subversiv aussehenden Dingen Ausschau gehalten werden, welche eine Gefahr für die Sicherheit der Vault darstellen könnten - vor allem Waffen. Das Quartier von Bürgerin Wellington solle man laut McCarthy auslassen. Trotzdem hat der Aufseher erst kurz vor der Durchsuchung eine Ausgangssperre verhängt, sodass jeder gezwungen ist auf seinem Quartier zu sein, solange die Durchsuchung stattfindet.
Dana ist mit drei anderen Männern von der Security zur Inspektion eingeteilt worden: Harris, Cummings und Lee. Harris ist etwas größer, wie die Navajo. Cummings fällt durch seine längeren Haare auf, die er stets zu einem Zopf gebunden hat. Lee sieher eher hager aus, so als wäre er gar nicht so recht für einen Posten bei den Secus geeignet. Das Prozedere ist immer gleich: Zwei Leute schieben vor dem Quartier Wache, während die anderen beiden die Räumlichkeiten inspizieren. Sie sind gerade dabei ihren Rundgang abzuschließen und gelangen an das letzte Quartier ihrer Liste, nämlich das von Artos Carver.

Anderswo befindet sich Cathy-Anne in ihrem Zimmer und bekommt von der ganzen Sache gar nichts mit. Und Nicoles Quartier, das wurde bereits von einer anderen Sicherheitstruppe kontrolliert. Um ein Haar hätte jemand sogar die versteckte Holodisk gefunden, aber den Secus ist es einfach zuviel Arbeit gewesen extra im Zimmer herumzuschrauben usw., außerdem sollten sie keinen Dreck machen. So ist der eigentlich recht intelligente Vorschlag von einem der Männer den Lüftungsschacht zu untersuchen, einfach im Sande verlaufen. Artos hingegen sitzt in seinem Quartier, als es plötzlich nach ewiger Warterei soweit ist und die Klingel ertönt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 11:25

Dana hat schon viel gesehen - was die Ausstattung von menschlichen Behausungen angeht. Es gibt Buden, die sind so kahl wie ein Autopsieraum, andere sind so vollgestopft wie eine Rumpelkammer. Einige sind stilvoll und apart eingerichtet, andere sind einfach nur... pragmatisch.
Einige sind penibel sauber, andere sind reine Müllhalden. Die Navajo ist zugegebenermaßen neugierig, wie wohl die Bude des Küchenriesen absteht - wahrscheinlich randvoll mit Konservendosen, oder so.
Das Gewicht der Dienstwaffe ist immer noch ungewohnt. Sie würde ihren Chef mal fragen müssen, was das eigentlich soll. Und warum sie jetzt einen Patrouillenplan haben. Und so steht sie nun vor der Wohnung des rothaarigen Kochs.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 13:51

So viel hätte schief gehen können. Während der Aufräumarbeiten hatte sie sich nichts anmerken lassen und sogar ihre üblichen Katastrophen blieben weitestgehend aus. Glücklicherweise hatte sie den Mr. Handy ausreichend demoliert. Auf ihre Zerstörungskräfte war wohl Verlass. Trotzdem hatte sie das Gefühl, ihr Glück seit einer Weile auf eine Extremprobe zu stellen.

Am 5. Tag lehnte Nicole schweigend mit verschränkten Armen an der Wand und sah den Sicherheitsleuten bei der Durchsuchung zu. Ein Zucken ging durch ihr Gesicht, als einer der Männer mit diesem tollen Vorschlag ankam, den Lüftungsschacht zu durchsuchen. Wahrscheinlich hätte sie die Disc doch besser im Computer verstecken sollen. Wenigstens waren sie zu faul, um diesen Einfall auch in die Tat umzusetzen. Nachdem die Durchsuchung abgeschlossen war, setzte sich die Technikerin und rieb sich die Schläfe. Cathy hatte sie in arge Schwierigkeiten gebracht. Immerhin war sie so schlau gewesen, den Discinhalt nicht sofort weiterzugeben. Das Gröbste war also überstanden...jetzt durfte sie nur keinen Fehler machen.

Solange die Ausgangssperre in Kraft ist, beschäftigt sich Nicole mit einem langweiligen alten Krimi, den sie sich gestern ausgeliehen hatte.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 18:58

Artos sitzt gelangweilt in seinem Quartier herum und blättert in einem Notizbuch, als die Security an seiner Tür klingelt. Mit einem leisen Seufzen legt er das Buch weg - jetzt wollen die seine Sachen durchsuchen, und halten ihn dabei auch noch ewig auf... Toll. Er steht dann auch gleich auf, und betätigt den Türmechanismus. "Mh, hallo. Dann kommt mal rein... Hey Locklear." sagt er zu den Sicherheitsleuten, als er sie reinlässt. Zu begeistert klingt er logischerweise nicht, aber auch nicht unfreundlich, er will den Blödsinn nur mal schnell hinter sich haben. Er findet die Schnüffelei zwar nervtötend - was geht es die an was er in seiner Hütte hat, sofern es niemandem schadet? - aber Lust auf einen längeren Aufenthalt im Zellentrakt hat er auch nicht. Ist ja Cathy-Anne schon ziemlich schlecht bekommen, wie er gehört hat.
Entgegen den Erwartungen von Dana sind in der Wohnung des Hünen erstmal überhaupt keine Konservendosen zu sehen. In dem Zimmer ist es recht aufgeräumt, aber nicht übertrieben klinisch oder leblos. Nur die Kochjacke hängt über der Sessellehne, der Rest der Klamotten ist im Spind, sonst steht eigentlich auch nichts herum. Das Bett ist gemacht, und der Schreibtisch recht aufgeräumt. Darauf finden sich ein paar Stifte, Zettel mit Menü-Plänen und ähnlichem küchenbezogenen Zeug, Ähnliches auf einer Magnet-Pinnwand links davon. Ansonsten besitzt Artos noch ein altes umfassendes Kochbuch und ein paar Notizhefte, in denen Erzählungen von früher stehen - die der Koch aber eigentlich eh mehr oder weniger auswendig kennt. Zeichnungen sind auch dabei, hauptsächlich welche, die er nicht selbst gemacht hat, sondern irgendwer von seiner Familie. Die ist übrigens auch mit Bildern vertreten, rote Haare scheinen da nicht gerade unüblich zu sein. Ein letztes Notizbuch beinhaltet unbedeutendes Gekrakel von Artos selbst. An einem freien Platz hängt ein etwas verblichenes Landschaftsbild. Viel mehr fällt aber das Claymore über dem Schreibtisch auf, das diesen an Länge übrigens übertrifft, mit ungefähr 1,50m. Es ist eine schlichte Waffe, und vermutlich auch ziemlich alt, aber in einem guten Zustand. Wenn man es schleifen würde... Aber wozu braucht der Koch in der Vault einen scharfen Zweihänder? Gar nicht, oder? Eben, also ist es stumpf. Wegen der Sicherheit.
Sonstiger Kram beläuft sich auf Shampoo, Duschsachen, Rasierzeugs und zwei Kämme im Bad, ein paar Musik-Holodiscs, wenige Bücher und diverse Magazine im Nachttisch, und ein bisschen Krimskrams eben, manches mit seinem Beruf zusammenhängend, manches nicht. Im obersten Fach des Schrankes ist dann doch noch was zu Futtern zu finden, hauptsächlich Süßkram, zwei Nuka Cola und eine Flasche Schnaps. Das ist aber weniger, als man sich vorstellen würde - könnte aber auch dran liegen, dass der Koch sowieso zu den betreffenden Räumen Zugang hat im Falle des Falles.
Allgemein nichts wirklich Verdächtiges - wenn man ein großes Schwert über dem Tisch als unverdächtig ansehen kann. Allerdings hat der Rothaarige dieses schon seit sein Großvater gestorben ist, und noch nie irgendwas bedrohliches damit angestellt - seine Files bei der Security sind sauber.
Der Hüne kratzt sich am Kopf und meint "Sollte doch alles klar gehen, oder?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 19:12

"Hi.! begrüßt Dana den Koch. Sie - kommt sich einigermaßen dämlich vor, das kann man ihr ansehen. Also lehnt sie im Türstock und lässt ihre Kollegen sich umsehen. Das Schwert ist nicht zu übersehen - aber in dem Zustand ist es in etwa so gefährlich wie ein Eisenrohr. Es ist ihr also ziemlich egal. Und wenn andere ein zugelötetes M-1 bei sich rumstehen haben, sollte eine Antiquität wie diese kein Problem darstellen. Das bringt sie auch schlussendlich zum Ausdruck: "Ich sehe nichts, das irgendwie... nach was genau sollen wir eigentlich Ausschau halten? Ninjas in der Schrankwand?"
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 19:45

Harris stellt die Kiste mit den Sachen, die bisher konfisziert wurden, vor der Türe ab. Darin befinden sich so harmlose Sachen wie Taschenmesser, Baseballschläger und andere Dinge. Insgesamt wurde auch nur wenig gefunden. Der Große bleibt schließlich zusammen mit Cummings vor der Türe und hält Wache. "Bringt die Sache schnell hinter euch, ich hab Kohldampf", meint der Wachmann mit dem Zopf in Richtung des Raums. Lee, der mit Dana bereits die Räumlichkeiten von Artos betreten hat, sieht sich um. Dabei wirft er auch einen flüchtigen Blick ins Bad. Da alles recht aufgeräumt wirkt, dauert die Inspektion nicht so lange. "Wenn du nichts dagegen hast, Artos", bemerkt der hagere, junge Mann und öffnet spontan einen der Spinds, findet aber nur Klamotten vor. Gen Navajo erwidert Lee und verstellt seine Stimme, damit sie ein wenig brummiger klingt, wie die von McCarthy: "Ich zitiere: Subversiv aussehenden Dinge, halten sie nach subversiv aussehenden Dingen Ausschau... wenn ich ehrlich bin sind wir hier das einzig subversive." Mit der Hand tippt er auf seine 10mm Pistole, welche er nach Befehl mit sich herumtragen muss. "Als ob Schlagstöcke nicht genug wären." Dann räuspert sich der Sicherheitsmann und blickt zum Schwert, anschließend wieder zu Artos. "Aber da wir hier nur unseren Job tun... können wir das Schwert nicht einfach so hängen lassen dort." Im Anschluss daran fällt sein Blick fragend zur Navajo. In Danas Truppe sind alle ranggleich. Keiner von ihnen könnte alleine die Initiative ergreifen, ohne mögliche Folgen nicht tragen zu müssen, falls die Sache rauskommt. Fehler bei der Inspektion würden unweigerlich komplett auf Danas Truppe zurückfallen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 20:24

"Das ist eine Geschichte, wie `Wir haben die Lösung - aber sie passt nicht zum Problem´." antwortet Dana ihren Kollegen.
"Ich würde das Ding lassen, wo es ist. Sonst könnte es sein, daß das Essen von diversen Herrschaften zukünftig einen recht eigenwilligen Geschmack aufweist - oder daß sie vom Lokus nicht mehr runterkommen." grinst die Navajo freudlos. Und das wäre eine nur allzu menschliche Reaktion und sollte keinen von ihnen wundern. Klar - sie sind die Sicherheit - aber die Navajo hat keinerlei Problem damit, ihren Kollegen und auch dem Koch aufzuweisen, daß die Zivilisten weit entfernt davon sind machtlos zu sein. Und sie geht schwer davon aus, daß das schon im Gange ist. Also ist es nur recht, daß sie ihre Kollegen bei dieser günstigen Gelegenheit gleich mal vorwarnt.

Newton - auch hier.
Wer sich beschissen benimmt - wird beschissen behandelt.

"Abgesehen davon ist es ein Erbstück, wie man unschwer sehen kann - und weder er noch seine Vorfahren sind jemals unangenehm aufgefallen. Reicht, wenn sich unsere Vorturner unbeliebt machen - da sollten wir es nicht zu weit treiben. Und wo wir schon beim Thema sind: Besteck? Kochmesser? Radios im Badezimmer? Rein zufällig entisolierte Lichtschalter? Unter Strom gesetzte feuchte Fußmatten? Eisenrohre aus der Werkstatt? Hey, wenn wir das hier zu bunt treiben - und ich befürchte, das haben wir bereits getan, greifen sich die Leute große Hämmer oder Schraubenschlüssel - oder sie kappen die Frischluftzufuhr zu den Komplexen, wo unsere Bosse wohnen - oder spülen uns mit den Hochdrucklöschschläuchen durch die Gänge. Wenn sie wirklich wollen, bringt das hier überhaupt nichts - außer daß wir ihnen wirklich einen Grund geben, auf uns sauer zu sein. Und dann wird´s erst so richtig farbenfroh. Dann können die draußen froh sein, wenn sie nicht zu uns REIN kommen."
Dana schätzt den Koch hell genug ein, daß er diverse Vorschläge für die Zukunft nicht vergisst. Nicht, daß sie darauf wirklich Wert legen würde - aber so langsam hat sie von der sich hier aufbauenden Paranoia wirklich mehr als genug. Also verschränkt sie die Arme und sieht ihre Kollegen auffordernd an, ihre Köpfe anzustrengen: "Aber nur zu - sammelt ein Andenken an die Altvorderen unseres Kochs ein. Ich hoffe nur, er erinnert sich beizeiten daran, daß ich nichts damit zu tun hatte. Eure Entscheidung."
Und wenn sie den Koch so mustert ist er wie viele Menschen seines Formates - ein ruhiger Zeitgenosse, der gerne seine Ruhe hat.

Nur ärgern sollte man solche Leute nicht...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 21:11

Artos lässt die Durchsuchung mehr oder weniger wortlos über sich ergehen, wirkt aber entsprechend ungehalten - was anderes war nicht zu erwarten - als man ihm mitteilt, dass er sein Claymore abgeben sollte. "Das kann doch nicht euer - oder McCarthys - Ernst sein..." Der Bärtige schüttelt ärgerlich den Kopf. "Subversive Gegenstände... Das gute Stück ist nicht mal scharf. Nur um es mal anzumerken, das Schwert war schon vor dem jetzigen Aufseher in der Vault, und sofern mir keine extrem dreckigen Geschichten verschwiegen wurden, hat hier drin noch nie jemand wen damit verhauen..." Warum auch. Weder er noch seine Vorfahren sind psychopathische Mörder, die grundlos Leute häckseln wollen. Der Koch verschränkt die muskulösen Arme vor seiner massiven Brust und sieht zu den Securities herab. Er gibt ihnen eigentlich eh nicht die Schuld, wahrscheinlich machen sie nur ihren Job, aber das ist mies. Und höchst unlogisch. Vielleicht sollte er sich manche von Locklears Vorschlägen wirklich genauer durch den Kopf gehen lassen... Die hat gute Ideen.
"Klar, ich soll euch mein stumpfes Schwert geben. Kann ich machen, wenn es sein muss. Was ist mit meinem Rasierkrams? Und die Küchenmesser? Die Klinge von den Größeren misst sicher 30cm, und ist verdammt scharf..." Eigentlich könnte er durchaus wirklich ein Blutbad veranstalten wenn er wollte. Wenn er geil drauf wäre, sich 10mm Kugeln einzufangen und ansonsten wohl exekutiert zu werden oder so. Ist er natürlich nicht, aber was dieser ganze Müll soll... Sicherheit. Wenn sich der Hüne Lee so ansieht - den könnte er womöglich in der Mitte durch brechen. "Also werd ich gleich mal vom Dienst suspendiert, oder was? Oder eingesperrt. Aber nicht eine Woche wie bei Wellington, ich darf erst wieder raus, wenn mein Gefahrenpotenzial abgebaut ist. Ach, vielleicht braucht die Kleine ja auch noch einen Maulkorb, reden ist auch gefährlich, nicht? Am besten lässt mir McCarthy noch die Hände abhacken, nur für den Fall, dass ich damit was subversives anstellen will, hahaha..." Dieses Lachen klang eher unerfreut, und recht leise. Man könnte durchaus sagen, dass sich der Rothaarige etwas in Rage geredet hat. Als er allerdings wieder die Klappe hält, wirkt er sonst auch relativ ruhig. Zudem hat er abrupte Gesten vermieden, sonst erschießt ihn noch einer...
Locklear nickt er zu. Die ist in Ordnung, befindet Artos. Missmutig grummelt er "Was soll eigentlich diese ganze paranoide Scheiße, und warum auf einmal?" Er kann sich's schon vorstellen, irgendwie, aber das müsste ja heißen, dass wirklich was nicht ist wie es sein sollte... "Soll mir doch McCarthy erklären, weshalb jetzt auf einmal Sachen bedrohlich sind, die seit Jahren hier drin sind. Es kommen ja keine neuen Gegenstände aus dem Nichts rein."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 10 Aug 2012, 22:06

"Das ist die andere Sache - wo soll denn... `subversives Material´ so plötzlich herkommen?" fragt sich Dana und sieht grüblerisch an die Decke.
"Außer - oh, ich hab´s! Sie MACHEN es sich erst - zum Beispiel, wenn sie eine Veranlassung dazu haben. Wie... öhhm... jetzt, zum Beispiel? Schweißerflaschen mit handgelöteten Flammenwerfern, aus Flacheisen mit der Flex geschliffene Messer, improvisierte Armbruster... mit Pressluft verschossene spitzgeschliffene Alustangen... habe ich was vergessen?" lächelt Dana, als hätte sie eine brillante Idee gehabt. Dann sieht sie zu ihren Kollegen: "Interessant für uns als Securities sollte eher sein: Was ist es, das man uns nicht sagt? Ist da womöglich was, das uns bewusst verschwiegen wird? Wisst ihr, was das alles eigentlich soll? Also ich nicht. Ich werde diesem lächerlichen Befehl gerne nachkommen - solange ich das mit dem, was Security und das dazugehörige Berufsethos bedeutet, in Einklang bringen kann. Wie weit ihr geht - und was ihr euch für Fragen stellt, kann ich natürlich nicht beeinflussen."
Die Navajo lehnt weiterhin im Türrahmen - und überlässt ihren Kollegen das weitere Vorgehen. Auch, wenn jeder hier im Raum zugeben muss, daß diese Frau eine wahrhaft finstere Phantasie hat - abwegig sind ihre möglichen Zukunftsvisionen nicht. Sie sind sogar beunruhigend schnell zu realisieren.

Von einem angenommenen jetzigen Zeitpunkt an in einer theoretischen Dreiviertelstunde etwa.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 11 Aug 2012, 20:37

Abgesehen davon, dass Artos' und Danas Argumente gut gewählt sind und Lee sich nicht gern mit dem Koch anlegen würde, ist ihm die ganze Situation sichtlich ein wenig peinlich. "Ich tu auch nur meinen Job", verteidigt er sich und kratzt dabei seinen Hinterkopf. In einer Vault ist es auf engstem Raum eben sehr schwer Distanz zwischen Privat- und Berufsleben zu halten - schließlich sieht man sich jeden Tag, ist vielleicht sogar nicht selten miteinander befreundet. Lee muss letztendlich seufzen. "Ich bin auch ratlos, wofür das Ganze gut ein soll, aber ich vertraue den Aufseher einfach mal. Es gibt sicher seine Gründe, warum wir das tun sollen." Hundertprozentig scheint der hagere Sicherheitsmann allerdings von seinen eigenen Worten nicht überzeugt zu sein. "Wie gesagt, ich mach nur meinen Job, Artos."
Dann geht Lee kurz zu Harris nach draußen, um ihm beim schweren Zweihänder zu helfen. "Man... ihr braucht ja lange. Die Sachen sind doch nicht für immer konfisziert, glaub ich", meint der Große und spielt die ganze Inspektion damit herunter. Cummings kommt herein und scherzt mit einem freundlichen Lächeln: "Nichts für ungut, Artos. Dein Zahnstocher hängt bestimmt bald wieder dort oben." Harris schnappt sich das Schwert, während Cummings die Kiste schleppt. Immer noch etwas verlegen schleift Lee hinterher. "Feierabend!", tönt es aus Richtung des kräftigen Mannes, der nun das Fröhliche-vor-sich-hin-pfeifen beginnt. Das Securityteam ist nun im Begriff die Sachen in den Sicherheitsbereich zu bringen, um sie dort zu lagern. Cummings dreht sich kurz um. "Kommst du, Dana?"

Ab jetzt würde der normale Vault-Alltag weitergehen und die Leute dürften sich wieder frei bewegen, da nun auch die anderen Sicherheitsleute - fertig mit ihrer Arbeit - gen Aufzug ziehen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Aug 2012, 04:48

Finster dreinblickend sieht der Koch zu, wie die Sicherheitsmänner sein Schwert mitnehmen. Und er ist durchaus ein bedrohlicher Anblick, wenn er so dreinsieht... Er hätte ihnen das Claymore auch problemlos runter reichen können - aber so weit kommts noch, sicher nicht. Er rührt keinen Finger, sagt aber "Nicht für immer konfisziert, das will ich hoffen. Wenn ich es nie mehr wieder kriege, wird jemand diese Entscheidung bereuen... Ich sag nicht, dass ihr das sein werdet, ihr macht nur euren Job... Aber jemand wird diese Entscheidung bereuen." Trotz dem, dass der Hüne in relativ normalem Tonfall spricht, nimmt er die Sache merklich nicht besonders gut auf. Das war durchaus eine Drohung, wenn auch nicht an die Anwesenden selbst. Und während er die Entscheidungen des Aufsehers schon seit der Sache mit Cathy-Anne nicht gerade toll gefunden hat, ist es doch nochmal etwas anderes, wenn er selbst betroffen ist...
"Das ist kein Zahnstocher, sondern ein Schwert, das dir normalerweise das Gesicht umgestaltet wenn du's dir ernsthaft zwischen die Zähne steckst. Und wenn ich nachher schmierige Fingerabdrücke oder Rost auf der Klinge finde, dann... Dieses Claymore ist älter als die Vault, gehört meiner Familie seit ungezählten Jahren und einigen Generationen. Und wenn es in der verdammten Vault kaputt geht, dann gibt es ein Problem. Also passt gefälligst drauf auf." grollt Artos, und starrt den Securities hinterher. Allein Dana kriegt einen etwas freundlicheren Blick und ein Nicken.
"Goddamn." knurrt er als sie draußen sind, und boxt einmal gegen den Türrahmen. Damit hat er sich dann aber auch schon wieder unter Kontrolle, auch wenn seine Laune natürlich hundsmiserabel ist. Der Hüne hasst es auch so schon, wenn man ihm in seinen Kram reinpfuscht, aber wenn es dann auch noch um seine persönlichen Sachen geht die ihm wichtig sind... Er setzt sich schwer wieder auf seinen Sessel, und gönnt sich erstmal etwas Süßigkeiten und ein Nuks Cola. Aber sogar das Zuckerzeug war schon mal besänftigender...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Aug 2012, 11:55

`Und das ist genau das, was ich befürchtet habe.´ denkt sich Dana, als sie ihren Kollegen hinterher durch die Gänge geht.
`Von jetzt an - gibt es ZWEI Parteien in diesem Gewölbe. Gut gemacht, McCarthy.


Zuletzt von Kaela Khan am So 12 Aug 2012, 23:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 12 Aug 2012, 17:03

Nicole sitzt derweil auf heißen Kohlen. Worum es in dem Krimi geht, hat sie erfolgreich verdrängt. Ihre Augen sind seit einigen Seiten nur noch über Buchstaben gehuscht, anstatt sie geistig zu erfassen. Als sie länger nichts hört und schließlich eine 'Entwarnung' erfolgt, legt die Technikerin das Buch beiseite und steht auf, um einen Blick nach draußen zu werfen. Das Sicherheitsteam hat sich verdrückt. Sehr schön. Sie haben nichts bei ihr gefunden - was nicht bedeutet, das immer noch etwas schief gehen kann. Sie atmet einmal tief durch, dann geht sie auf ihr Quartier zurück und überlegt. Wem kann sie derart brisante Informationen zukommen lassen? Dana gehört zur Securety und will vorerst neutral bleiben, Cathy ist...unvorsichtig gewesen. Artos kommt auch in Frage. Von allen drei glaubt sie nicht, dass sie sie unversehens in die Pfanne hauen würden. Aber passieren kann immer was....

Grübelnd zieht sie ihre Kreise durch den Raum. Verdammt...

Kurze Zeit später erscheint eine Nachricht im Display der Pipboys von Artos und Cathy. Dana werden sie sofern nötig in einer ruhigen Minute anderswo darüber informieren. Wenn überhaupt...


Hier ist der Beweis (Nur anhören, wenn ihr absolut ungestört seid). Zweimal denken, bevor ihr das jemandem zeigt.

Darunter befindet sich ein Anhang mit einer Audiodatei...

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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 13 Aug 2012, 01:16

Artos macht sich gerade für seine Schicht fertig und steht daher im Bad und kämmt sich, als eine Nachricht auf seinem PipBoy angezeigt wird. Nach wie vor ziemlich mieser Laune wundert er sich zwar, aber vielleicht hat er ja auch mal Glück und er bekommt spontan frei wegen irgendwas... Auch wenn das eher unwahrscheinlich ist. "Huh." Die Message ist allerdings von Nico, nicht von irgendwem aus dem Küchen-Team. Nachdem er sich kurz fragt, was das wohl sein könnte, öffnet der Rothaarige die Mitteilung, und überfliegt sie rasch. "Heilige Scheiße, sie hat was..." flüstert er daraufhin zu sich selbst, und sieht sich im Bad um. Da ist alles wie immer, Überwachung sollte es hier keine geben. Der Koch ist meistens überpünktlich, um noch mit den Kollegen reden zu können, also hat er noch etwas Zeit. Er steckt kurz den Kopf durch die Tür, der Eingang zu seinem Quartier ist natürlich geschlossen. Als nächstes sperrt sich der Hüne im Bad ein, und öffnet die Sound-Datei.
[...]... Vielleicht sollte ich das einfach nochmal neu aufnehmen..." Mit einem Klicken endet die Aufzeichnung, und seinen PipBoy anstarrend als hätte er ihn noch nie gesehen, schließt Artos die Anwendung.
Der Große knirscht mit den Zähnen, und fährt sich übers Gesicht. Also ist es wahr. Das Signal, bei dem die Vault geöffnet wird, wird nie kommen, weil die Verbindung schon lange abgebrochen ist. Jahre lang. Cathy-Anne kann da nicht älter als ein paar Jahre gewesen sein. Mehr als zwei Jahrzehnte ist das her. Das Signal ist nicht wiedergekommen, und die Regierung hätte es doch sicher wiederhergestellt, in zwanzig Jahren? Was, wenn sie gar nicht mehr da ist? Niemand wird persönlich hier her kommen... Was IST da draußen überhaupt. "Argh, fuck!" McCarthy weiß es. Der Aufseher weiß es auch. Die haben gelogen, und weil sie Angst vor dem haben, was passiert wenn es raus kommt, haben sie mir mein Schwert weggenommen. Ich hätte was tun sollen. Aber dann wär ich jetzt im Zellentrakt. Es ist ihnen egal, wahrscheinlich interessiert es sie gar nicht, ob da draußen der Tod ist oder nicht vielleicht doch Freiheit. Schweine...
Während er sich durch seine jetzt wieder durcheinandergebrachten Haare streicht, meldet er sich kurz entschlossen per PipBoy krank. In den Jahren die er in der Vault arbeitet, hat er sich nie vorm Dienst gedrückt - aber jetzt einfach in die Küche zu gehen und so tun als wäre nichts... Aber er muss wohl zum Check bei einem Doc. Seine nächste Text-Message geht an Cathy-Anne:
Hey Cathy-Anne, bist du gerade in der Krankenstation? Mir tut auf einmal der Schädel weh als hätte ich das große Vault-Tor dagegengekriegt. Und ich möchte den Ober-Doc nicht wegen so kleiner Angelegenheiten stören. Wäre nett, wenn du ein paar Minuten hättest, sonst denkt mein Boss noch ich mach blau.
Jaja, das Vault-Tor. Hoffentlich versteht Wellington den Hinweis. Nur für den Fall.
Es ist nicht gerade einfach, ausreichend elend auszusehen, wenn man einerseits zunehmend wütend ist und andererseits ein zwei Meter Kerl mit Schrankstatur, aber Artos versucht überzeugend zu sein als er aus seinem Quartier ohne Eile zur Krankenstation schlurft. Da hin muss er sowieso, ob Cathy-Anne da ist oder nicht, sonst steigt ihm der Boss aufs Dach, wegen dem Schwänzen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 13 Aug 2012, 20:39

Cathy-Anne hat von der ganzen Inspektion nichts mitbekommen, wenngleich sie davon gehört hat. Sie liegt matt in ihrem Bett, blickt größtenteils zwischen einem Schlaf- und Wachzustand teilnahmslos an die Decke in das gleißende, künstliche Licht der Vault. Ihr Overall ist irgendwo neben dem Bet achtlos auf dem Boden und auch ansonsten sieht das Quartier der Blondine recht unordentlich aus. Nur mit einem Höschen und einem ärmellosen Shirt bekleidet befindet sie sich auf dem Bett, nicht zugedeckt, gedankenlos, mitten im kleinst möglichen Chaos.

Als sie vor einem Tag entlassen wurde, wühlte sie sofort panisch und irrational alles in ihrem Quartier um, nur im die eine Sache zu finden - ihre Lieblingssache. Nachdem Wellington alles auf dem Kopf gestellt hatte, fand sie endlich ihren Gegenstand der Begierde. Eine halbe Packung kleiner roter Pillen. Sie nahm gleich mehrere Mentats auf einmal, da sie bereits eine Woche keine mehr zu sich genommen hatte und den Entzugserscheinungen entgegenwirken wollte. Sofort fühlte Cathy-Anne, dass ihr Geist wie neugeboren war, doch nicht nur der, ebenso ihr Körper. Nach mehreren kleinen Halluzinationen schlief sie schließlich ein - mit einem Lächeln auf den Lippen.

Plötzlich hört die junge Frau den Signalton ihres Pip-Boys. Der Geist ist zwar willig, aber das Fleisch noch schwach - sei es aus Bequemlichkeit, oder weil der Körper noch nicht so recht will. Sie kriecht zu ihrem Nachtschränkchen rüber, um sich den Mini-Computer zu schnappen. Dann lässt sie sich wieder zurück ins Bett fallen. Ihre lockigen Haare sind auf dem Laken ausgebreitet, als sie den Pip-Boy auf dem Rücken in die Höhe stemmt und nachsieht wer ihr so überraschend eine Nachricht sendet. "Nicole? Was will sie denn?" Cathy-Anne öffnet die Message. Obgleich sie nur kurz ist, so trifft es sie wie ein Schlag. "Beweis!? Sie hat... nein, oder?"
Wieder auf Mentats-Höhe beginnt ihr Gehirn zu rattern. Ein wenig ist sie sich nämlich unsicher, ob in ihrem Quartier nicht Wanzen versteckt sind oder Ähnliches. Immerhin hat niemand ihre Räumlichkeiten inspiziert - das ist seltsam gewesen. Darum wagt es Wellington nicht die Audiodatei abzuspielen. Stattdessen checkt sie die Datei auf weitere Infos und wird fündig. Diese Informationen, gepaart mit der Nachricht von Nico passen zusammen. Irgendwie scheint die Technikerin wohl an die Holodisk gekommen zu sein.

Jetzt ist die Frage: Was nun? Doch Cathy-Anne braucht nicht lange überlegen. Die nächste Nachricht von Artos auf ihrem Display wirkt wie die Antwort auf ihre Frage. "Artos? Krankenstation?" Sie kann sich gar nicht erinnern den Riesen jemals dort gesehen zu haben, abgesehen von den üblichen Routineuntersuchungen, die jeder über sich ergehen lassen muss. Erneut liest sie sich die Nachricht von ihm durch, dann noch einmal die von Nicole. Schließlich dämmert es ihr. "Okay, sie hat auch ihm die Nachricht geschickt. Das würde alles Sinn ergeben."
Kurz fragt sie sich, ob auch Dana eine bekommen hat oder gar weitere Bürger. Bei er Sicherheitsoffizierin ist sie jedoch misstrauisch, wenngleich diese verlauten hat lassen, dass sie niemanden verpfeifen würde. Letztendlich beschließt C-A dem Rothaarigen kurzerhand zurückzuschreiben und sich im Anschluss daran anzuziehen und fix ein wenig zurechtzumachen - als sie einen flüchtigen Blick in den Spiegel nimmt, befindet sie ihr Aussehen nämlich als hinlänglich inakzeptabel.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sobald Artos beim Aufzug angekommen ist, ertönt der Signalton von seinem Pip-Boy; es ist eine Nachricht von C-A.

Hey, Großer!

Nein, bin für die nächsten Tage offiziell beurlaubt, aber wir können uns trotzdem dort treffen. Dr. von Steuben würde sich bestimmt freuen mich zu sehen und hätte nichts dagegen, wenn ich ihm ein wenig Arbeit abnehme. Also geh doch schon mal vor.

PS: Dieses Mal bitte an der Vault-Tür erstmal vorbei - du weißt ja wo's langeht zur Krankenstation. Sonst passiert dir nur noch Schlimmeres. ;-)

Liebe Grüße
C-A


Der Rothaarige fährt mit dem Aufzug in Richtung der höchsten Ebene des Bunkers. Als die Türe aufgeht, kommen ihm Kinder entgegen, welche "Cowboy & Indianer" spielen, was mit den Overalls, Hüten und Schreckschusspistolen fast schon ironisch wirkt, wenn man bedenkt, dass der Aufseher angeordnet hat subversive Gegenstände zu konfiszieren. Sie halten ein und blicken ehrfurchtsvoll zu Artos hoch, bevor sie sich an ihm vorbeidrängen, um zum Aufzug zu bekommen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 13 Aug 2012, 21:21

Dana macht Dienst nach Vorschrift. Und entweder bildet sie es sich ein - oder die Stimmung hat in der vergangenen Zeit tatsächlich gelitten. Wundern würde es sie nicht. Dementsprechend ist sie von nun an wirklich vorsichtig - und falls ihr Lieblingsplatz in der Ecke des `Cave´ nicht frei ist, verkneift sie sich den Ausgang nach Feierabend. Man soll sein Glück nicht herausfordern.
Weshalb sie inzwischen auch tatsächlich auf ihr Kantinenessen achtet - man weiß ja nie...
Aber Rottenbildung wie manche ihrer Kollegen betreibt sie nicht - das wäre eher kontraproduktiv. Im Gegenteil. Sie geht persönlich bei den Betroffenen der Durchsuchungen vorbei und entschuldigt sich in aller Form. Aber auch hier sind die Reaktionen nicht immer die erhofften.
Also weiter... Dienst nach Vorschrift.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mo 13 Aug 2012, 22:00

Nicole begibt sich in die Kantine, als längere Zeit nichts passiert. Nachdem das Chaos im Sicherheitsbüro bereinigt wurde, stehen wieder mal nur Kleinigkeiten auf den Plan – wenn überhaupt. Wichtige Gerätschaften gehen nur selten kaputt. Während sie sich bei der Essensausgabe anstellt, schaut sie sich gemächlich um. Sie haben eine Sache ins Rollen gebracht, die jetzt entweder vergessen oder weitergesponnen werden sollte. Und sie hat nicht vor, die nächsten 50 Jahre mit dem Reparieren von Lichtschaltern und tropfenden Wasserhähnen zu verbringen. Irgendwas sollte getan werden, nur was...vielleicht neue Verbündete suchen? Die Technikerin geht mit einem vollen Tablett geistesabwesend an einen freien Platz und weicht in letzter Sekunde einem anderen vollbeladenen Mitbewohner aus. Zunächst einmal setzt sie sich hin und hört sich an, was man sich in der Kantine gerade erzählt. Jemanden anquatschen kann sie später immer noch...wobei es meistens eher umgekehrt ist.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Di 14 Aug 2012, 04:59

Als der Koch aus dem Aufzug kommt, fällt sein Blick auf die spielenden Kids. Spielzeugpistolen, das ist wohl alles, was außerhalb der Security noch an 'gefährlichen' Gegenständen im Umlauf ist. Subversiv, wers glaubt. Die haben nur Angst vorm gerechtfertigten Zorn der Bürger, wenn die rauskriegen sollten, dass die ganze Vault ein Lügengefängnis ist. Diese dreckigen Bastarde, McCarthy und Aufseher Wellington brauchen ein paar aufs Maul, hab ich das Gefühl. Ich hab mich schon ewig nicht mehr geprügelt, wollte ja niemandem ernsthaft wehtun, aber wenn man sich die so ansieht... Wenn die 10mm Pistolen nicht wären, scheiße, und die haben auch noch mein Schwert... Während die Kinder kurz innehalten, grummelt er "Wartet's ab, Kids, als nächstes nehmen die euch auch die Knarren weg. Aber es geht auch so." Er formt mit seinen großen Händen zwei Pistolen, und deutet auf die Kleinen. "Bang, bang." Der Hüne grinst schief und leicht finster, ehe er weiterstapft. Vielleicht könnte er sich die Pistole von einem der Cowboys ausborgen, und damit ein bisschen die Security oder den Aufseher erschrecken, bei Bedarf. Falls die überhaupt realistisch genug aussehen. Aber lustig wäre es. Auch wenn er mit einem großen, scharfen Küchenmesser vermutlich weit mehr anrichten könnte.
Das Vault-Tor, das wohl auch auf dieser Ebene ist, beziehungsweise der Weg dahin, ignoriert Artos natürlich - er will keinen unnötigen Ärger, auch wenn er durchaus für eine dringend nötige Veränderung der Verhältnisse wäre. Bei der Krankenstation angelangt, setzt er seine beste leidende Miene auf und klingelt an der Tür. Wer weiß, ob Cathy-Anne schon drin ist, oder ob der Doc irgendwen behandelt, oder was sonst los sein könnte. Ich hoff mal, das dauert nicht alles zu lange, sonst muss ich vielleicht doch noch was kaputt machen. Fuck...
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 07 Okt 2012, 18:26

McCarthy hat bei der Wegschließung der beschlagnahmten Gegenstände keine großartigen Emotionen gezeigt. Höchstens der Zweihänder vom Bürger Carver hat ihn mit der Wimper zucken lassen. Jenen hat er auch sogleich nochmal zum Anlass genommen den Befehl vom Aufseher vor seinem Sicherheitsteam zu rechtfertigen. Ziel ist schließlich gewesen die Sicherheit in der Vault zu erhöhen, und zu verhindern, dass sich Leute grundlos die Schädel einschlagen - so sein teils buchstäblicher Wortlaut. Bei einigen Kollegen der Indianerin ist die Argumentation sogar angekommen. So wird vom Großteil des Sicherheitsteams die Inspektion anstandslos hingenommen und als nötig empfunden.

Danas weitere Eindrücke über die Atmosphäre in der Vault sind durchaus keine Einbildung. Die Stimmung ist nach der überraschenden Inspektion, und teilweisen Beschlagnahmung von trivialen "subversiven" Dingen etwas gedrückt. In der Tat hält sich die Begeisterung bei vielen Bewohnern in Grenzen. Es scheint allerdings ebenfalls solche zu geben, die sich nun sicherer fühlen als zuvor und die Inspektionen begrüßt haben.
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Auch Nicole bekommt, gerade in der Kantine, die vorherrschende Stimmung gut mit. An vielen Tischen wird über die Maßnahme rege disktuiert, da es so etwas normalerweise nicht vorkommt. Was jedoch noch mehr auffällt: Für viele ist die Inspektion - unabhängig, ob sie nun wirklich gerechtfertigt war oder nicht - wahrscheinlich eine willkommene Abwechslung vom oftmals monotonen Vault-Alltag. Während manche das Beschneiden ihrer Rechte beklagen, spekulieren andere über den Grund der Durchsuchungen.

Es kommt sogar einmal vor, dass jemand die Verwüstung von McCarthys Büro in Verbindung mit der Inspektion setzt, was die Technikerin unweit von sich mitbekommt. Sie selbst sitzt am Rand eines breiten Tisches, jedoch ein bis zwei Sitze entfernt von drei Leuten, welche das Thema ansprechen. Zwei von ihnen sind direkte Arbeitskollegen von Nico. Es sind Joe und Tom, beides zuverlässige Leute, obgleich sie dafür bekannt sind im "Cave" gerne mal die Sau rauszulassen. Joe ist dunkelhäutig und etwas lockerer drauf, während Tom durchaus als draufgängerisch bezeichnet werden kann. Sie unterhalten sich mit Mikhail McCoy, einem Mann Anfang 30, ca. 1,85 groß. Mit seinen stahlblauen Augen, den kurzgeschorenen Haaren und dem Zuhälterbart, nebst Koteletten, hebt er sich zumindest vom Aussehen her von den anderen Bewohnern relativ ab. Er ist zudem schon immer dafür bekannt gewesen ein charismatischer Sprecher zu sein, der auch hin und wieder die Anliegen seiner Mitbewohner an den Aufseher herangetragen hat - häufig mit Erfolg. Dadurch hat er sich ein gewisses Standing in der Vault erarbeitet, wodurch der eine oder andere vermutlich sogar auf ihn hören würde. In vergangenen Tagen hätte er mit seiner Redekunst als Anwalt in einem Gerichtssaal sicherlich eine gute Figur gemacht. Sein eigentlicher Job in der Vault ist allerdings das Überwachen der Hydrokultur und Wasserreinigung, weshalb er beruflich eher mit wenigen Leuten zu tun hat.
"Und ich sag dir das war ne normale Fehlfunktion, kein Grund zur Aufregung, Mik...", meint Joe in Richtung des Bärtigen. Tom würgt gerade seinen letzten Löffel herunter und fügt noch bestätigend hinzu: "Genau, ist zwar extrem selten, dass diese High-Tech Roboter nicht funken, aber das in Verbindung mit der Inspektion zu setzen... naja zu weit hergeholt würd ich einfach sagen." Mikhail muss unweigerlich schnauben. "Wenn ihr das sagt. Auch wenn ich mich mit diesen Gerätschaften im Detail nicht auskenne... ich glaube nicht an Zufälle, Genossen. Überlegt es euch einmal genau in aller Ruhe: Erst die Nachricht von Cathy-Anne, dann ihre Verhaftung, dann der Vorfall in McCarthys Büro und nun die Inspektion. Und Cathy-Anne, die wurde ganz nebenbei gesagt bei der Untersuchung der Räume sogar ausgespart. Zufall? Ich denke eher nicht. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich hier etwas hinter verschlossenen Türen abspielt und das genau vor unserer Nase. Ich für meinen Teil glaube, dass entweder Aufseher Wellington mittlerweile paranoid geworden ist, oder jemand versucht ihn wirklich zu stürzen. Ob Cathy-Anne dabei eine Rolle spielt und sie deshalb verhaftet wurde? Ich weiß es nicht sicher." Während die Tom und Joe weiteressen und Mikhail zuhören, beugt sich dieser noch näher zu den beiden. Mit eindringlichem Blick sagt er zu ihnen: "Jedoch müsst ihr auch eines bedenken: Was ist, wenn sie damals nicht gelogen hat und es wirklich kein Signal gibt? Warum sollte man sich sowas ausdenken? Ich möchte zwar nicht behaupten, dass ich mit dieser Frau befreundet bin, doch ich meine beurteilen zu können, ob jemand vernünftig ist oder nicht. Mit ihrer Behauptung würde sich doch zugleich dem Ansehen der alten Aufseherin schaden, die schließlich ihre Mutter ist. Dass sie dies grundlos tut, nur um auf sich aufmerksam zu machen oder hier in der Vault Unruhe reinzubringen, halte ich bei ihr meines Erachtens für unwahrscheinlich. Zumindest würde es mich sehr wundern und überraschen. Aber nun ja, das ist nur meine Meinung, welche ihr nicht teilen müsst." Anschließend lehnt sich Mikhail, der bereits lange mit dem Essen fertig ist, wieder zurück und nimmt einen Schluck von seinem Wasserglas.
Nachdem die beiden anderen Männer ihr Mahl beendet haben, stehen sie auf, verabschieden sich voneinander und gehen ihres Weges. Der Bärtige hingegen bleibt noch sitzen und wirkt für den Moment etwas in Gedanken versunken.
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Artos erheitert die Kinder sichtlich und sie beginnen zu lachen, strecken ihm aber auch gleich ihre Knarren entgegen. Es scheint als hätten sie nur für den Moment die Größe des Hünen bewundert, der ohne Zweifel zwischen den restlichen Bewohnern der Vault herausragt. Bei seinem Weg zur Krankenstation, dürfte Artos noch aufgefallen sein, dass einer der Sicherheitsleute vor dem Vorraum zur großen Vault-Türe ziemlich gelangweilt Wache hält - es ist Lee, der hagere Sicherheitsmann, dem er schon bei der Inspektion begegnet ist. Jener sagt aber nichts und es steht im Raum, ob er den Rotbärtigen überhaupt registriert hat.

Schließlich steht der Hüne vor der Krankenstation. Bevor er auch nur den Finger auf die Klingel gelegt hat, öffnet sich die Automatiktüre. Dr. von Steuben steht vor ihm und mustert den großen Artos, welcher versucht recht kränklich dreinzuschauen. Der kleine Arzt hat trägt einen weißen Kittel, dessen Taschen reichlich gefüllt sind - z. B. mit Stiften, einem Block und einem Stethoskop. Seine grauen Haare sind zu einer Halbglatze geformt. Kurz reibt er sich über den Schnurrbart, dann rückt er seine rundliche Brille zurecht. Ruhig blickt der Doktor zu Artos hinauf. "Ah! Mr. Craver, was führt sie denn hierher?" Man sieht dem Arzt an, dass er recht überrascht aussieht den Koch freiwillig vor der Krankenstation anzutreffen. Im Gegensatz zu Artos mutet Dr. von Steuben von der Statur her geradezu winzig an.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Mi 10 Okt 2012, 10:41

Was bleibt einem anders übrig, als das zu tun, was man machen soll? Also geht Dana weiterhin ihrem Dienst nach. Daß hier verschiedene Fraktionen heranwachsen, die sich verbal in der Kantine austauschen war unschwer zu übersehen. Sie hält sich aber zurück damit, sich einzumischen - das sollen die Leute schön unter sich auskaspern.
In ihrer Freizeit hingegen macht sie es sich in ihrem Quartier gemütlich und fröhnt ihrem Individualismus, den man als Sicherheitsbeamter in einer Bunkeranlage nur hier ausleben kann.
Ihre handgenähte Zivilgarderobe (wenn man es so nennen will, ein gutes Buch und etwas Musik. So weit, so gut. Nur irgendwann werden ihr sicherlich die Bücher ausgehen.
Aber nach dem, was sie in der Kantine gerade so auf halbem Ohr mitbekommt, ist das vielleicht auch gar nicht nötig. Also lässt sie Mikhael weiter reden, und denkt über das Gesagte nach. KLAR wird Wellington nicht einfach so Bullshit labern. Nun gut. Mikhail hat den Leuten eijnen Floh in´s Ohr gesetzt - säe Zweifel und es wird immer etwas hängenbleiben.
Das bedeutet, daß die Arbeit als auch die Freizeit in Zukunft wahrscheinlich ziemlich interessant werden wird. Sie wird einige Leute in Zukunft etwas eingehender betrachten - mal sehen, was man bei kleinen Beschattungsaktionen so alles herausbekommt...
Es ist immer gut, Bescheid zu wissen, was gerade abgeht.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 24 Nov 2012, 23:41

Erst jetzt nimmt Mikhail Dana wahr, die ja gar nicht so weit von ihm weg sitzt. Er rückt zu ihr rüber. "Hey, Locklear. Ziemlich viel zu tun in letzter Zeit, was?", fragt der Bärtige und will scheinbar ein Gespräch anleiern. "Du hattest doch Dienst bei den Zellen... ist dir da bei Wellington vielleicht irgendetwas aufgefallen? Ich meine, vielleicht hast du etwas aufgeschnappt oder so." Eine gewisse Neugier kann Mikhail wohl nicht von der Hand weisen - und eventuell möchte er das auch gar nicht.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 25 Nov 2012, 00:12

"Als ich sie das letzte Mal sah, wirkte sie nicht nur besorgt, sondern auch fertig." meint Dana leise zurück.
"Und um ehrlich zu sein: Ja, das bereitet mir ernsthafte Sorgen - ebenso wie die momentane Situation. Geht das so weiter, wird noch irgendwas Unschönes passieren." flüstert die Navajo weiter.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 25 Nov 2012, 00:33

Mikhail spricht nun auch etwas verhaltener und will wohl nun mehr auf gar keinen Fall, dass zuviele Leute seine Bedenken mitbekommen. "Deine Infos decken sich mit meiner bisherigen Einschätzung", erwidert der Bärtige zunächst, bevor er Dana weitersprechen lässt. "Du spielst auf einen möglichen Aufstand an? Gut zu wissen, es gibt wohl doch Leute bei der Sicherheit, die sich ernste Gedanken darüber machen. Mittlerweile glaube ich nämlich, dass wir auf einem Pulverfass sitzen. Unabhängig von der Tatsache, ob Wellington nun gelogen hat oder nicht, der Samen in den Köpfen der Leute ist gesetzt. Er wird keimen, Leute werden ihr Leben hinterfragen und gegebenfalls handeln. Auch ich tue das... ich meine, ich habe nie daran gezweifelt, dass das Signal irgendwann kommt. Wenn nicht für mich, dann für meine Kinder." Der Mann schüttelt etwas ungläubig über seine eigenen Worte den Kopf. "Verdammt... im Nachhinein hört sich das alles wahnsinnig naiv an."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 25 Nov 2012, 00:44

"Jahhh... im Nachhinein ist man immer schlauer. Komischerweise habe ich nie darüber nachgedacht - hatte immer viel zu tun. Aber jetzt, wo die Möglichkleit besteht, daß es NIE passiert, denke ich sogar sehr oft daran." grübelt die stattliche Frau. Dann grinst sie verschmitzt: "Und ein paar hilfreiche Tips für fachgerecht eskalierten zivilen Ungehorsam habe ich hier und da auch schon an den Mann gebracht. Was mich eigentlich selber überrascht hat."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 25 Nov 2012, 01:36

Der bärtige Mann muss unweigerlich schmunzeln. "Hm, ich glaube manche Bürger denken viel darüber nach, andere weniger. Aber ich weiß was du meinst. Irgendwie sind wir alle wie eine große Familie. Solidarität würde es vielleicht auch noch gut treffen. Die Vault bedeutet mir ebenfalls sehr viel, ich habe immer geholfen, wo ich konnte, damit das Leben hier weiterhin erträglich bleibt. Seit ich denken kann, gab es kein Problem bei uns, dass man nicht mit einer ordentlichen Diskussion hätte beseitigen können. Nur scheint es mir nach Wellingtons kleinen Besuch bei euch, dass sich die Zeiten geändert haben. Umso misstrauischer bin ich wegen der ganzen Sache. Eigentlich warte ich sogar jede Minute auf ein offizielles Statement vom Aufseher, nur das kam bisher nicht nicht. Scheinbar sind noch nicht genug Leute beunruhigt, damit so etwas nötig sein würde... und wir beide sind wohl in der Minderheit, oder irre ich mich? Jedenfalls... ich für meinen Teil glaube Cathy-Anne" Vor allem der letzte Satz ist durchaus leise bei Dana angekommen.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 25 Nov 2012, 11:25

"Ja, wir sollten damit rechnen, daß in Bälde irgendwas passieren wird - und Vorbereitungen treffen." meint Dana leise.
"Wie zum Beispiel kleinere, geheim angelegte Depots mit... entsprechenden Hilfsmitteln. Ich sollte nicht wissen, wo diese Depots sind - also überlasse ich das Anlegen dieser Depots anderen Leuten. Und die muss ich auch nicht unbedingt kennen. Solche Dinge wie Vorbereitung und Aufrechterhaltung eines Widerstandes sind aber wichtig, wenn das gesamte Vorhaben `Revealing Reality´ einigermaßen erfolgreich verlaufen soll, bevor unsere Vortänzer alles im Keim ersticken."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 01 Dez 2012, 10:00

Mikhail lächelt leicht verschmitzt. "Ich glaube der Aufseher rechnet damit, dass er und McCarthy die Sicherheitsleute fest unter ihrer Fuchtel haben. Scheinbar fällt mindestens eine Person davon aus dem Raster. Jedenfalls bin ich leider nicht in der Position großartige Depots anzulegen, da ich mich nur mit Hydrokulturen und der Wasserreinigung befasse. Falls es zu einem Aufstand kommen sollte, macht es vermutlich wenig Sinn mit Kartoffeln nach dem Aufseher zu schmeißen." Dann grummelt er ein wenig.
"Wenn genug Leute davon überzeugt wären, dass die Möglichkeit besteht, dass es kein Signal geben könnte, könnten wir mehr Druck auf den Aufseher ausüben. Eine Masse kann er nicht einfach ignorieren. Jedoch müssten wir erstmal in Erfahrung bringen, wer überhaupt unsere Meinung teilt, doch dies ist wahrscheinlich am riskantesten. Eigentlich traue ich den Leuten ja, aber seit der Sache mit Cathy-Anne... ist die Gefahr groß gleich weggesperrt zu werden, sobald man seinen Mund aufmacht."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 01 Dez 2012, 11:20

"Kartoffeln, 2-Zoll-Wasserrohr und Pressluft - fertig ist eine ziemlich dicke Kanone." erklärt Dana kurz und bündig eine erste Improvisation. Dann fährt sie fort: "Ich habe bedauerlicherweise einen sehr dicht gepackten Dienstplan - für Freizeitrevolten ist da leider kein Platz vorgesehen. ich werde also weiterhin hier und da kleine Tips geben und abwarten, was passiert. Aber eins ist klar: Wenn ihr diese Tips befolgt, wird sich niemand mehr aus dem Security-Bereich herauswagen können, ohne ein verdammt großes Risiko eingehen zu müssen. Und genau darum geht es bei einer Revolution: Dem Befehlshaber das Weitermachen oder gar die reine Existenz so unangenehm wie möglich zu machen. Lass´ Dir was einfallen - mit Wasser und dem dazugehörigen Kreislauf kann man eine Menge anstellen."
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   So 09 Dez 2012, 11:58

Zwar wird Mikhail aus Danas Worten nicht ganz schlau, doch glaubt er im Großen und Ganzen zu wissen, was jene damit gemeint hat. "Hm... dann aber hoffentlich eine unblutige Revolution. Ich möchte nicht unbedingt, dass hier jemand ernsthaft verletzt wird...", bemerkt der Bärtige etwas besorgt. "Wie auch immer, es ist schon mal gut zu wissen, dass man nicht alleine mit seiner Meinung dasteht. Und es ist ja nicht so, als hätte ich keine Ideen, was ich mit meiner Position so alles anstellen könnte... doch es ist immer wichtig sich mehrere Optionen offenzulassen... vor allen Dingen solche, die weniger harte Konsequenzen nach sich ziehen würden."
Dann erhebt sich Mikhail von seinem Platz. "Ich werde versuchen mich umzuhören. Viele Bürger vertrauen mir, dass sollten wir für unsere Sache nutzen. Sobald ich mehr weiß, melde ich mich bei dir über den Pip-Boy, zumindest der dürfte nicht überwacht sein. Nur muss ich gleich zugeben, dass ich keinen großen Bezug zum Sicherheitspersonal habe, dort wärst du vielleicht gefragt." Abschließend verabschiedet sich der Mann: "Also, bis demnächst", und klopft mit der Faust zweimal leicht auf den Tisch. Im nächsten Augenblick ist er auch schon aus der Kantine verschwunden.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 13 Dez 2012, 00:31

Nach der heftigen Prügelei im Heizungskomplex No.:04 hat Dana eine riesige Brandnarbe auf dem Rücken. Dennoch verzichtet sie bis heute auf Autoritätsabzeichen wie Tonfa, Pistole oder offen zur Schau gestellte Taser oder Handschellen.
Das hat eine dermaßen stattliche Frau eigentlich auch nicht nötig. Das Meiste regelt ihr ruhiges Wesen, ihr geduldiges Lächeln - und wenn das noch nicht reicht, wäre da noch ihr beachtliches Kreuz und die Gewissheit, daß Dana noch mehr Tricks auf Lager hat, als nur geduldig zu sein und nie in Panik zu verfallen.
Das ist ihre ganz persönliche Aura, die besagt, sie versteht die Belegschaft der Kantine, ihren Unmut und weiß, daß die Leute höchstwahrscheinlich was vorhaben. Und diese Aura besagt auch, daß Dana niemanden daran hindern wird, solange er sie damit in Ruhe lässt.
Also steht die Navajo ebenfalls auf, nimmt sich noch einige Snackriegel mit und verzieht sich wieder auf ihr Zimmer, bevor der Spätdienst anfängt.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Do 27 Dez 2012, 11:23

Die nächsten drei Tage in der Vault verlaufen erstaunlich ruhig, fast schon zu ruhig. Dana hat gerade Feierabend und ist in ihr Quartier zurückgekehrt, als plötzlich ihr Pip-Boy eine Nachricht empfängt.

Hey, Dana!

Ich hoffe es geht dir gut. Du bist eine der wenigen Personen, die ich hier für vernünftig halte. Ich hätte dir etwas Wichtiges zu erzählen, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass ich auf Schritt und Tritt beobachtet werde. Hör dir die Audioaufnahme im Anhang der Nachricht an, die Nachricht, wegen der ich eingesperrt wurde... sie ist wieder aufgetaucht.

PS: Sag mir morgen, was du davon hälst. Ich habe gehört du hast dich überarbeitet? Du weißt ja, wo du mich findest. ;-)

Liebe Grüße
C-A
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Fr 04 Jan 2013, 22:29

Leicht konsterniert betrachtet Dana die Anzeige. Das ist mal was... wahrscheinlich gibt es inzwischen sogar eine Möglichkeit, sowas abzufangen und auszuwerten, denkt sie sich.
Immer noch nachdenkend setzt sie ihren Dienst fort.
Am nächsten Tag hingegen wird ihr erster Weg sie in die Krankenstation führen - auch aus dem Grund, weil sie indirekt mit für den Gesundheitszustand von Wilkinson verantwortlich ist. Zumindest empfindet Dana das so.

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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 26 Jan 2013, 00:31

Über den Aufzug in Richtung der 1. Ebene, und an der Sicherheitstüre zum Vorraum des großen Vault-Tors vorbei, gelangt Dana schließlich am nächsten Tag zur Krankenstation. Als sie die Automatiktüre öffnet und eintritt, sieht sie schon Cathy-Anne kurz vor dem Ende des Zimmers an einem Schrank herumwerkeln. Sie trägt eine weiße Binde mit rotem Kreuz auf dem Oberarm, der sie als Assistenzärztin ausweist. Die Blondine bemerkt Dana vorerst nicht. Der Doktor scheint im Augenblick jedenfalls nicht anwesend zu sein, genauso gibt es keine Patienten zu vermelden.
Die Krankenstation selbst ist rein funktional eingerichtet. Es gibt ein paar Betten, wo Patienten untergebracht werden können, diverse Geräte, wie z. B. einen Auto-Doc, ein paar Sessel, kleine Tische, Regale, Schränke, Steuerungscomputer und am anderen Ende des Raums ein Hinterzimmer, was vermutlich das Büro von Dr. von Steuben sein soll. Hier wirken die Wände sogar noch steriler, als sie es in der Vault ohnehin schon tun.
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BeitragThema: Re: Vault 33 - Die Offenbarung   Sa 26 Jan 2013, 11:42

"Wie ich sehe, geht´s Dir besser. Sehr gut." bemerkt Dana, die sich - mitten im Raum stehend - erst einmal umsieht. Das Komische an Sanitätsräumen ist immer, daß sie - trotz der Tatsache, daß sie eigentlich fast leer sind - keinen Hall, kein Echo haben, wie andere leere Räume.
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