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 Fallout: Texas - Kapitel 1

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Cerebro
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BeitragThema: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 28 Okt 2013, 20:45

Prolog

Krieg. Krieg bleibt immer gleich...

Im Jahr 2077 stürzt ein letzter globaler Konflikt die Menschheit in den nuklearen Holocaust. Weltweit sterben Milliarden in den apokalyptischen Flammen.

Doch dies ist nicht das Ende.

Einige Menschen finden Schutz in den Vaults, gewaltigen unterirdischen Bunkeranlagen, die tausenden Bewohnern jahrzehntelange Obhut bieten. Weniger Privilegierte retten sich in öffentliche Luftschutzbunker, private Schutzkeller oder einfach in den Untergrund. Als das entfachte Inferno Jahre später verebbt, kehren die ersten Überlebenden an die Oberfläche zurück. Was sie erwartet, ist eine lebensfeindliche Einöde, heimgesucht von tödlicher Strahlung. Aus ihrem behüteten Leben herausgerissen, erwartet die Menschen fortan ein ständiger Kampf ums Überleben. Sie errichten sich neue Zufluchtsorte, siedeln auf den Überresten der alten Welt und durchwandern die kargen Steppen, auf der Suche nach Nahrung, Medizin... Hoffnung.

Später, im Jahr 2130, überzieht ein globaler Winter die Welt mit Schnee. Viele der mittlerweile überall gegründeten Siedlungen werden abgeschottet und bleiben sich selbst überlassen. Als die erbarmungslose Hitze im Jahr 2131 schließlich zurückkehrt, haben nicht alle Gemeinden überlebt, doch Handel und Expansion kommen wieder in Schwung. Der Mensch breitet sich aus und trifft dabei täglich auf neue Schrecken und Gefahren, welche ganz wie er selbst die Kälte überdauert haben.

Dies ist die Geschichte einiger Überlebender. Sie beginnt im Sommer 2136 in Johnson City, Texas...
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 28 Okt 2013, 21:36

Während der orangene Feuerball namens Sonne den Horizont hinter sich lässt und einen weiteren drückend heißen Tag heraufbeschwört, erwacht Peter Meyers in einer Gefängniszelle. Er liegt auf dem Boden, auf einer fleckigen Matratze, die den Geruch getrockneter Pisse verströmt. Die Erinnerung kommt schnell, gefolgt von einem üblen Ziehen zwischen den Rippen.

Die Karawane, mit der er von Fort Worth aus gereist war, hatte hier in seiner Heimatstadt Zwischenstopp eingelegt. Sie erreichten Johnson City am Abend und da es bis zum Morgen nicht mehr viel zu tun gegeben hatte, war er mit einigen anderen Caravanern in die nächstbeste Bar eingekehrt. Dort wurde es laut, ungemütlich und irgendwann brutal. Irgendein Arschloch war gegen seinen Tisch gekracht und musste dabei natürlich seinen noch vollen Drink verschütten! Pete hatte üble Beleidigungen gespuckt und irgendwie war die Sache dann aus den Fugen geraten...

Als er sich orientiert, bemerkt Peter zwei weitere Gestalten in seiner Zelle: Ein ihm unbekannter Kerl hockt auf der Pritsche, die Ellenbogen auf die Knie gestützt, und starrt ihn aus wachen Augen regungslos an. Dann ist da noch das seltsame Mädchen, das er vom Caravan her kennt. Das unheimliche Ding hat er bisher immer nur in Begleitung dieses Doktors gesehen, doch von dem fehlt hier jede Spur. Jenseits der Gitterstäbe reihen sich noch zwei weitere Zellen an – alle derzeit mehrfach besetzt...


Alice hockt zusammengekauert an der Wand der gleichen Zelle wie Peter und der Fremde. Warum die beiden Männer hier gelandet sind, weiß sie nicht, aber warum sie selbst hier festsitzt, liegt klar auf der Hand...

Irgendein besoffener Wichser hatte Witzchen über ihre Narben gerissen und vor ihren Augen provokativ mit seinem Messer herumgespielt. Als sie dann ihre Machete ausgepackt hatte, fanden das einige andere in der Kneipe nicht mehr ganz so witzig und der Spaß nahm seinen Lauf. Zu Tode gekommen war keiner, dem Scherzkeks mit dem Messer dürfte sie allerdings ein paar nette Andenken verpasst haben, denn am Ende hatte er geblutet wie ein Schwein. Vor dem großen Finale war dann plötzlich der Sheriff mit seinen Männern in die Party geplatzt und hatte die Sache beendet. Alice wurde gewaltsam festgenommen und zusammen mit einigen anderen 'Unruhestiftern' ins Loch gesteckt. Eine kurzes Verhör folgte, doch bisher hat sie zu allem einfach geschwiegen...


Gerry betritt mit Sheriff Dickson an der Seite dessen kleines Büro. Die Räumlichkeiten sind karg eingerichtet: Ein Tisch mit Bürosessel und Holzstuhl, eine ausgeleiertes Sofa, ein alter Waffenschrank, eine hüfthohe Kommode sowie ein bestücktes Schlüsselbrett an der Wand. Überall bröckelt der Putz und es riecht etwas muffig.

Der Sheriff ist ein hochgewachsener, schnurbärtiger Mann mittleren Alters und mit schon leicht ergrauten Schläfen. Er ist stilecht gekleidet, trägt ausgelatschte Stiefel und Jeans, ein sonnengebleichtes Karohemd mit verstärkter Lederweste sowie einen Cowboyhut. An seiner Brust prangt ein matt schimmernder Stern, der mal wieder poliert werden müsste. Mit einer saloppen Bewegung wirft er seinen Hut auf den Tisch und weist Gerry den Stuhl. Er selbst hockt sich mit einem Seufzer in den knarzenden Sessel, bei dem sich hier und da schon das Innenfutter herausdrückt. Er zieht seine 14mm Pistole aus dem Holster und legt sie in Griffreichweite auf den Tisch, dann faltet er die Hände und lehnt sich zurück.

"Na schön, fangen wir an...", beginnt er. "Zuerst nochmals danke für die Hilfe gestern, ich weiß das zu schätzen. Eigentlich haben wir hier zwei Ärzte in der Stadt, aber Doc Finch wird seit zwei Tagen vermisst und den anderen Quacksalber... naja, du hast ihn ja selbst erlebt. War so besoffen, dass er den armen Jungen vermutlich nur vollgekotzt hätte! Wahrscheinlich ist durch die ganze Verarzterei nur wenig Schlaf für dich herumgekommen, daher kommen wir gleich zum Punkt:

Dieses Mädchen… Wie mir zu Ohren gekommen ist, kam die Kleine in deiner Begleitung in die Bar und war auch vorher den ganzen Caravan Trip über nur an deiner Seite zu sehen. Entweder habt ihr beide was laufen, seid Kameraden oder sonst irgendetwas - ist mir ziemlich egal. Ich dachte mir aber, bevor das zum nem größeren Misthaufen wird, bietet sich hier ne gute Möglichkeit, die Sache auf unbürokratische Weise zu lösen. Wir sind anständige Leute hier in Johnson City und wir bezahlen unsere Schulden. Wenn du an der Kleinen interessiert bist, kannst du sie mitnehmen. Kein Haken, kein Ärger. Ich sehe das als Gegenleistung für deinen Einsatz gestern. Wenn hier Leute gewaltsam sterben, hängen sich am Ende noch die Ranger mit rein und darauf kann ich herzlich gerne verzichten!"


Plötzlich klopft es zweimal an der Tür und ein junger Mann in ähnlicher Aufmachung wie der Sheriff selbst tritt ein, an seiner Seite eine bildhübsche junge Frau mit feurig rotblondem Haar.
"Boss. Das Mädchen, ich meine die Dame hier, ist nun aussagefähig. Der Doc sagt, der Schlag auf den Kopf war halb so wild und er hat sie eben entlassen."

"Nun, das freut mich zu hören.", erwidert der Sheriff. Er nickt Malina freundlich zu und seine in Falten gelegte Stirn glättet sich. "Wir haben gestern bereits alle vernommen, Miss, aber wenn Sie noch etwas beizutragen haben, höre ich mir das gerne an. Sie können sich auf das Sofa dort setzen, das hier wird nicht lange dauern..."

Malinas Rolle in dieser Sache ist das typische 'Zur falschen Zeit am falschen Ort'. Als Mitreisende des Caravans war sie mit den anderen in die Bar eingekehrt und völlig unverhofft in die spätere Schlägerei geraten. Sie hatte miterlebt, wie ein betrunkener Kerl gegen Peter Meyers Tisch gekracht war und sofort ein heftiger Streit zwischen den beiden Männern ausbrach. Peter, der Malina vom Caravan her geläufig ist, wurde zu Boden geschlagen. Der andere gab sich damit allerdings nicht zufrieden und trat so lange nach, bis sich ein Dritter einmischte. Kurz darauf geriet die Gesellschaft komplett außer Kontrolle und irgendetwas traf Malina von hinten am Kopf.

Das Nächste woran sie sich erinnern kann, ist Gerrys Gesicht. Der junge Mann hatte sich kurz ihren Kopf angesehen, war dann aber wieder davongeeilt. Man hatte Malina in ein kleines Gebäude gebracht und in ein Krankenbett gelegt. Dort war sie dann irgendwann eingeschlafen und heute Morgen in der Obhut eines anderen Arztes erwacht. Der zweite Doc hatte den Deputy verständigt, welcher sie nun hierher geführt hatte, damit sie - wie er sagte - eine Aussage abgeben könne.
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Ortis

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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 28 Okt 2013, 22:17

Vorsichtig macht Malina einen Schritt nach vorne in das Büro des Scheriffs. Ein wenig schüchtern mustert sie kurz den Raum und folgt dann der Einladung des Gesetzeshüters und begibt sich zu dem Sofa. Freundlich nickt sie auf dem Weg sowohl dem Scheriff wie auch Gerry zu. „Guten Tag.“, sagt sie mit ihrer hellen, mädchenhaften Stimme und wendet sich dann zuerst an Gerry. „Vielen Dank noch mal das du dich um mich gekümmert hast.“. Vorsichtig fährt sie sich mit einer Hand durch die feurigen Haare und betastet sacht die kleine Beule. Dann wendet sie sich wieder dem Scheriff zu. „Viel habe ich nicht gesehen, es war recht schnell unübersichtlich. Wirklich mitbekommen habe ich nur das irgendjemand gegen Peters Tisch gestoßen ist und die beiden daraufhin in Streit gerieten.“, sagt sie während sie sich mit einem konzentrierten Gesichtsausdruck auf dem Sofa niederlässt. „Peter ging dann zu Boden und noch irgendjemand hat sich in den Streit eingemischt. Dann wollten wohl alle ihren Teil vom Kuchen und mir gingen die Lichter aus.“. Leicht verlegen und entschuldigend blickt sie den Scheriff an. Mit einem immer noch leicht brummenden Kopf lehnt sie sich auf dem Sofa zurück und versucht sich doch noch an etwas zu erinnern, was sie vielleicht noch mitbekommen hat.
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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 28 Okt 2013, 22:32

Menschen... Menschen bleiben immer gleich. Die einzige Lebensform (seines Wissens nach), die sich mit wachsender Begeisterung gegenseitig umbringt. Komisch, daß es überhaupt noch so viele gibt, daß sie es für nötig halten, sich abzumurksen. Interessanter Haufen, diese Menschen. Gerry verbringt viel Zeit damit, seine Zeitgenossen nur zu beobachten - was dank der Sonnenbrille, die unter seiner schwarzen Mähne verschwindet, ohnehin keiner bemerkt.
Manchmal wünschte er sich, er hätte ein Schild, das er sich umhängen könnte: `Ich gehöre nicht dazu!´
"Solange es Ihnen gut geht - geht es mir auch gut, Miss." entgegnet Gerry freundlich zu Melina.
Der schmale Mediziner, dessen Laborkittel - mal wieder gereinigt - gerade auf einer Wäscheleine trocknet, setzt sich auf den angebotenen Stuhl und hört dem Sheriff aufmerksam zu. Als das Gespräch auf Vermillion fällt, legt er den Kopf schief - was bei seiner marionettenhaften Gelenkigkeit etwas... skurril wirken könnte. Abgesehen davon, daß die Flexibilität seiner Gelenke in beengtem Raum (wie vollen Verletztenlagern) recht hilfreich ist, hat seine Fähigkeit, unvorhersehbare, fast groteske Bewegungen machenzu können, ihm bei einigen Messerstechereien schon oft einige Wunden erspart - wie zu der Zeit, als er Vermillion fand.
Gerry antwortet erfreut: "Das ist überaus großmütig von Ihnen, Sir. Wie Sie selber sehen konnten, hat meine Begleitung schon einige unschöne Begegnungen mit Menschen hinter sich, die gerne mit scharfen Gegenständen herumhantieren. Das hat ihr psychisch ziemlich geschadet - was so zu umschreiben bestimmt eine schamlose Untertreibung darstellen dürfte. So haben wir uns zu einer Art... Zweckgemeinschaft zusammengefunden: Sie passt auf mich auf - und ich gebe ihr psychischen Halt."
Daß der Gesetzeshüter ihn verständlicherweise recht skeptisch ansieht - so, wie er nun in seiner düsteren Aufmachung dasitzt, kann er durchaus nachvollziehen und er lächelt: "Daß wir zwei fast wirken wie Geschwister ist einer der Zufälle, die das Leben... bunt gestalten, denke ich."
Selbst dieses... Outfit ist ab und zu ganz nützlich und kann einige potentielle Angreifer verunsichern. Das ändert natürlich nichts an seiner Berufung: Er macht die Löcher zu, die andere verursacht haben. Dann überlegt er und meint: "Sollte es noch Bedarf an Nachbehandlungen geben, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Und keine Sorge - ich werde mich nicht betrinken - denn dazu gehört nicht viel, wenn man eine Statur hat wie ich."
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 28 Okt 2013, 23:03

"Nun, dein psychischer Halt hat in der Kneipe nicht viel genützt, aber ich kann dir das wohl schlecht verübeln. Paar Leute vom Caravan haben erzählt, Pete Frey - das ist der Knabe, den sie filetieren wollte - hat seine Klinge zuerst gezogen. Wäre es anders, hätten wir jetzt vielleicht nicht dieses Gespräch.", antwortet der Sheriff auf Gerrys Ausführungen und winkt den Deputy mit einem Nicken fort. Die Tür schließt sich wieder.

"Wie gesagt, du kannst sie mitnehmen, allerdings will ich hier weder Tote noch Verletzte haben, das heißt wenn ich sie nochmal beim Herumhacken erwische, landet sie aufgeknüpft am nächsten Baum. Das sage ich vor allem deshalb, weil Frey kein unbeschriebenes Blatt ist. Er und ein paar Möchtegerns stiften hier gerne Blödsinn an und ich hatte ihn mehr als einmal zwecks Ausnüchterung zu Gast. Nun, die nächste Zeit wird er nicht mehr viel anstellen, aber seine Kumpels könnten auf blöde Ideen kommen. Ihr dürft ihnen meinetwegen die Ohren waschen, wenn sie euch zu nahe kommen, aber wenn dabei mehr als ein blaues Auge herausspringt, muss ich mich der Sache annehmen."

Dann widmet sich der Sheriff der reizenden Malina. "Peter Meyers, ja...", brummt er und reibt sich das stoppelige Kinn. "Ihr kennt euch ja alle vom Caravan, aber ich kenne den Knaben von früher. Hat hier mal gelebt, sich dann aber verdrückt, nachdem ihm seine Hütte um die Ohren geflogen ist. Schlimme Sache das, er hat ne Menge Angehörige dabei verloren. War damals noch ein raues Pflaster hier und ich war noch nicht Sheriff. Angry Pete haben sie ihn immer genannt, denn seine Launen waren genauso explosiv wie die verdammten Bomben, die er immer gebastelt hat... Kein Zweifel, dass er in der Bar ne dicke Lippe riskiert hat!"

Malina kann sich sonst an nicht besonders viel erinnern. Der Ausbruch der Schlägerei schien jedenfalls nicht der Zwischenfall mit Pete gewesen zu sein, aber durch das, was der Sheriff und Gerry erzählt haben, kann sie sich einen Teil zusammenreimen. Wer ihr eine übergezogen hat bleibt für sie vollkommen unklar, denn der Schlag kam unangekündigt von hinten - möglicherweise war es sogar nur ein unbeabsichtigter 'Querschläger', der ihr gar nicht gewidmet war.
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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 28 Okt 2013, 23:15

Gerry zündet sich eine Zigarette an - der untere Teil eines glatten, hellen Gesichts unter haufenweise schwarzen Haaren - mit einer Kippe im Mund. Er beobachtet den Sheriff. Wahrscheinlich ist es tatsächlich dieser `Fels in der Brandung´, der dafür sorgt, daß es hier verhältnismäßig ruhig zugeht. Ein guter Mann für diesen Job. Und ganz offensichtlich recht effektiv.
"Nun, da ich diese zweifelhaften Herrschaften schon einer näheren Betrachtung unterziehen durfte als mir lieb war, muss ich sagen, daß ich auf eine Ohrenwäsche dankend verzichte - nachher brauche ich noch etwas gegen ansteckende Krankheiten. Aber ich werde meine Begleitung natürlich aufklären, daß ein Doktor mit der `kranken Schwester seines Vertrauens´ eigentlich nicht dazu da ist, Tote zu hinterlassen - eher, um sie zu vermeiden." gibt Gerry sein weiteres Vorgehen zum Besten. Wegen ihm braucht es keine weiteren stressigen Begegnungen. Dann fragt er: "Nun - schlafen kann man, wenn man tot ist, so sagt man - aber gibt es hier irgendwo eine Kneipe, wo man auf etwas Anderes beißen kann als Stuhlbeine?"
Dann überprüft er noch mal seine dürftigen Finanzen: "Und - oh, sieh an - es sollte kein allzu gediegenes Etablissement sein, wie ich gerade feststellen muss."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 28 Okt 2013, 23:44

"Freut mich zu hören.", erwidert der Sheriff. "Wegen dem Essen und der Unterkunft: Das 'Monday Night' in dem ihr gestern wart, ist im Grunde gar nicht so verkehrt, du hast einfach nur nen schlechten Tag erwischt und hattest deine reizbare Begleitung dabei... Ansonsten gibt's noch das 'Tipsy's' in der Nähe vom alten Postamt. Die Ranger hängen da öfter ab, aber derzeit sind viele von ihnen draußen - es schwirren wieder vermehrt Berichte über Raider umher. Die meisten Betten gibt's bei Cat, unten im Süden der Stadt. War früher mal ein kleines Krankenhaus, aber dafür gibt die Bude nicht mehr genug her. Trotzdem Platz für ne Menge Betten, wenn du nicht allzu wählerisch bist..."

Der Sheriff schlägt die Beine übereinander und blick Gerry und Malina abwechselnd an.

"Übrigens: Euer Caravan ist heute Morgen schon weitergezogen, falls ihr es noch nicht mitbekommen habt. Ein Wagen ist noch hier und tauscht Waren, die anderen sind weiter Richtung STMC. Wenn ihr denen hinterher wollt, solltet ihr euch beeilen, sofern ihr im Ödland alleine klar kommt. Andernfalls könnten wir nen zweiten Arzt für ein paar Tage sicher gebrauchen, bis der alte Finch wieder auftaucht. Weiß der Geier, wo der sich wieder herumtreibt..."

Gerry und Malina wissen beide, dass ihr Caravan primär zum STMC wollte und Johnson City lediglich als kurzer Zwischenstopp eingeplant war. Drei der vier Wagen gingen quasi leer auf die Reise, um beim STMC mit Chems und Medikamenten beladen zu werden. Einzig der vierte führte Güter, die unterwegs getauscht werden sollten. Sheriff Dickson nach dürfte das der Wagen sein, der sich noch in der Stadt befindet.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 29 Okt 2013, 09:14

Vermilion sitzt weiter regungslos in ihrer Ecke und starrt Pete an. Ein freudiges Erwachen muss das sein. Sie selbst hat kaum geschlafen, was bei ihr aber normal ist. Erstens ist die Nacht einfach ihre Zeit und zweitens schläft sie nur ungerne in einer Zelle mit Männern. Ihr ist es lieber wach zu sein und zu prüfen, ob die anderen wirklich schlafen, weil nur dann kann sie sich sicher sein in Ruhe gelassen zu werden. Dass der gefährlich aussehende Typ nun aufgewacht ist, passt ihr demnacht überhaupt nicht.

"Wir sollten nicht hier sein.", meint sie schliesslich leise und monoton, die Augen immernoch starr auf Pete gerichtet. "Nein, das sollten wir nicht. Eine Dame steckt man nicht mit Männern in eine Zelle."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 29 Okt 2013, 09:51

Nach einer gefühlten Ewigkeit richtete sich Pete leise fluchend auf und starrte grimmig auf den Boden. Scheiß Kaff, blöde Penner, dumme Idioten...dieser Ort hier ist zu einem verdammten Dreckloch mutiert. Diese mistigen Kiddos hätten sich jemand Anderen zum Herumschubsen suchen sollen. Gedanklich malte er sich bereits aus, wie er die ganze Bar samt seinen dämlich aussehenden Kunden zu Staub zerbläst. Mit einem genervten Ächzen blickte er auf, als ihn diese komische Göre schon eine Weile lang angestarrt hatte. Was faselte sie da, eine Dame? Das hatte in dem Tumult noch ganz anders ausgesehen. Das kleine Ding war verrückt, sah man ja sofort. Was war das überhaupt da in ihrem Gesicht - eine Tätowierung? Was für eine Freakshow...

"Heh, beknackte Kinder habe ich schon Zuhause. Läufst hier rum wie meine Tochter. Bist bestimmt auch eine von diesen...bah." Übel gelaunt kratzte er sich an der Schläfe und schniefte abfällig.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 29 Okt 2013, 10:16

Vermilions Blick folgt Pete nicht und auf seine Aussage bekommt er vorerst auch keine Reaktion. Pete würde wohl bemerken, dass sie nicht zu ihm gesprochen hatte.
"Wir werden sehen..." lässt sie noch verlauten, bevor sie aus ihrer beinahe schon apathischen Haltung aufwacht. Als wären diese Worte lustig gewesen, breitet sich kurz ein Grinsen auf ihrem Gesicht aus und sie richtet sich ein wenig aus ihrer kauernden Haltung auf, bleibt jedoch sitzen. Die weit geöffneten Augen werden auch wieder schmaler und sie mustert Pete misstrauisch.
"Dich kenne ich." stellt sie mit nun kühler Stimme fest. "Du hast gestern ordentlich auf den Sack gekriegt. Schneidet deine beknackte Tochter in Kneipenschlägereien auch ständig besser ab, als du?" kommentiert sie Petes freundliche Begrüssung, mit nicht minder weniger Charme.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 29 Okt 2013, 16:03

Gerry bestaunt sein schmales Handgelenk - und die Tatsache, daß er immer noch keine vernüntige Uhr hat auftreiben können.
"Da ich keinen umfangreichen gesellschaftlichen Verplichtungen nachzugehen habe, spricht nichts dagegen in der Stadt zu bleiben, bis besagter Dr. Finch wieder auftaucht." überlegt Gerry. Ist auch eine gute Möglichkeit sich hier etwas umzusehen - vielleicht findet man ja etwas Brauchbares. So auf Anhieb würde ihm zwar nichts einfallen (bis auf eine Uhr vielleicht), aber er ist sich sicher - er weiß es, sobald er es sieht. Nun gut - Gerry würde sich erkundigen müssen, was hier ein Zimmer kostet, in dem er sich für ein paar Tage eine klitzekleine... Praxis zusammenimprovisieren kann. Dann würde man weitersehen.


Zuletzt von Kaela Khan am So 17 Aug 2014, 22:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 29 Okt 2013, 21:59

Malina hört dem Gespräch zwischen den beiden Männern weiter zu, da sie sonst nichts zu tun hat. Als dann die ersten Worte über Essen fallen, steigt in ihr ebenfalls ein leichter Hunger auf. Doch ist sie sich nicht sicher ob sie auch ihre letzten Deckel noch ausgeben sollte. Also sucht sie sich die Lunchbox mit ihrem kleinen Fleischvorrat heraus und beginnt an einem der Streifen zu knabbern. Den Rest verstaut sie mit der Box wieder ihn ihrer Umhängetasche. Wieder wundert sie sich über die Art wie Gerry redet. Die Art wie er sich ausdrückt hatte schon ihren ganz eigenen Charme, auch wenn es manchmal ein wenig schwierig war eine geeignete Antwort zu formulieren. Sie horchte auf als der Scheriff erwähnt dass die Karawane bereits weitergezogen war. Ein kurzes Seufzen entfährt ihr. Eigentlich hatte sie gehofft den Händlern gegen ein kleines Entgelt beim einkaufen und verkaufen ihrer Waren helfen zu können, diesen Plan konnte sie nun nicht weiter verfolgen. Ihr Blick wendet sich an den Gesetzeshüter. „Sie wissen nicht zufällig ob ich mir irgendwo ein paar Deckel verdienen könnte? Ich bin momentan etwas knapp bei Kasse und die Zeit die ich noch hier bin könnte ich so ein wenig besser nutzen.“, erklärt sie, und beißt anschließend noch ein Stück von dem Trockenfleischstreifen ab.
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 29 Okt 2013, 22:52

Der Sheriff schaut zu Malina herüber. "Deckel? Hm. Das käme darauf an, wo Ihre Talente liegen, Miss. Ein paar Leute in der Stadt können sicher Hilfe bei irgendwelchen Arbeiten gebrauchen und der eine oder andere ist vielleicht sogar bereit, etwas dafür zu bezahlen. Was mich angeht, so könntet ihr zusammen nach dem Doc suchen. Meine Jungs sind schon mehrfach ins Ödland raus, aber sie haben ihn nicht gefunden. Ich biete 100 Deckel für den, der mir diesen verdammten Quacksalber hier ankarrt! Finch ist ein hervorragender Arzt, hat aber so seine Ticks. Oft unternimmt er lange Wanderungen und kommt dann mit irgendwelchem komischen Zeug zurück. 'Studien' nennt er das. Alleine ins gottverdammte Ödland zu latschen nenne ich bescheuert! Die Gegend ist zwar relativ ruhig, aber Geckos vermehren sich hier wie die Karnickel. Der alte Gumble ist vorigen Monat von einem dieser Viecher gebissen worden. Das Bein ist angeschwollen und hat geeitert, als gäbe es kein Morgen mehr. Hatte schon befürchtet, dass sie es ihm abnehmen müssen, aber Finch hat es wieder hinbekommen... Naja, Ich hoffe der alte Knabe ist da draußen nicht hopps gegangen - ich muss zugeben, dass mir die Sache Bauchschmerzen bereitet. Ansonsten... hm. Wie Jäger seht ihr mir ja nicht aus und körperliche Arbeit ist wohl auch nichts für euch!? Tut mir Leid, aber da fällt mir sonst nicht viel ein. Fragt mal etwas herum, wenn das nicht nach eurem Geschmack ist."

Der Sheriff rührt sich in seinem Sessel.

"Nun denn. Ich muss mich noch mit dem anderen Gesocks auseinandersetzen, das wir eingelocht haben." Dickson wendet sich an Gerry. "Wir sollten deine Freundin holen gehen..." Dann wieder an beide. "Ihr könnt mich begleiten und wenn noch Fragen sind, klären wir das unterwegs. Die Zellen sind gegenüber, im alten Drug Store."

Dickson steht auf, packt seine Kanone wieder ein und setzt sich den Hut auf. Dann angelt er sich einen Schlüsselring vom Haken und steuert die Tür an.


In den Zellen passiert derweil nicht viel. Während Alice und Peter Nettigkeiten austauschen, hockt Caine einfach nur da und mischt sich nicht weiter ein. Unter den anderen Häftlingen wird hin und wieder leise gemurmelt, einige hocken herum oder schlafen auf dem Boden, aber keiner macht Randale.

Plötzlich grapschen zwei Hände nach den Gittern der Trennwand zur Nachbarzelle. Ein Gesicht drückt sich dicht heran. "Tehe, seine Tochter! Hey Pete! Soll ich dir mal was über deine Tochter erzählen!?" Der Typ, der sich einmischt, ist etwa Anfang, Mitte zwanzig, hat einen angeschwollenen Bluterguss auf der Wange, fettiges, dunkelblondes Haar bis kurz unter die Ohren und eine tiefe Narbe am Kinn, die es mittig spaltet. Vermutlich ging die mittlerweile verheilte Verletzung bis in den Knochen.


Zuletzt von Cerebro am Mi 30 Okt 2013, 19:32 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 29 Okt 2013, 23:05

Gerry steht auf, greift sich seinen Rollkoffer - und lässt der rothaarigen Frau höflicherweise den Vortritt aus dem Büro. Dan geht er den beiden gemütlich hinterher. ganz in Schwarz machen er und sein Gepäck sicher einen kuriosen Eindruck - vor allem mit den militärischen Sanitätsabzeichen.
Gerry hofft, daß in den Zellen alles in Ordnung ist - er hat schon feststellen müssen, daß es einerseits beinahe unmöglich ist, ein so zähes Etwas wie Vermillion zu töten (und es haben schon sehr viele versucht), sie andererseits aber nicht nur in der Lage ist, mit halb ausgeweideter Unterleibshöhle noch wie ein Besenbinder ihre Gegner zu verfluchen, sondern auch, alles Mögliche in Reichweite als Wurf-, Stich- oder gar Schnittwaffe zu verwenden.
Das ist das Dämonische an dem Wesen, das zwei Seelen beherbergt - etwas, das wirklich faszinierend ist - aber wohl nur die wenigsten auch nur ansatzweise zu begreifen in der Lage wären, würde er versuchen, es zu erklären. Vermillion sorgt dafür, daß Alice am Leben bleibt - aus welchem Grund auch immer. Und Vermillion sorgt dafür, daß Alice von der Hässlichkeit dieser Welt so wenig wie möglich mitbekommt. So, wie Kakteenblüten von harten Stachelschalen geschützt werden.
`Du dummer Hund wirst wieder zu einem Philosophen!´ mahnt sich Gerry wieder zur Aufmerksamkeit.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 30 Okt 2013, 16:34

Grossartig .... denkt Caine als er auf dem Zellenbett sitzt. Da mache ich EINMAL eine Ausnahme bei meiner Politik und mische mich in eine Angelegenheit ein die mich nichts angeht, und was passiert? Ich lande im Knast. Nicht nur dass er wegen etwas das nichts mit ihm zu tun hatte im Knast sitzt. Nein, genauso könnten die Kerle auf die er hätte warten müssen nun da sind und auf ihn warten. Was wenn es so ist? Was wenn es nun eine Beschwerde geben würde? Je mehr Caine darüber nachdenkt desto brummiger wird seine Stimmung. Aber sein Verhalten passte nunmal zu seinem Verhalten. Dabei stehen wenn jemand zusammengeschlagen wird? Das war noch nie sein Fall, und in jenem Fall sah es so aus als ob die Person wirklich Hilfe brauchte. Caine steht dann auf und geht zu den Gitterstäben, lehnt sich auf selbige und sieht sich um ob jemand da ist mit dem er reden kann, damit er rausgelassen wird, und möglicherweise zurück in die Bar kommt um seinen Auftrag zu erfüllen. Auf etwaige andere Personen in seiner Zelle achtet er dabei allerdings nicht, oder ignoriert sie schlicht da er einfach nur raus will um seinen Auftrag zu Ende zu bringen, auch wenn er keine Ahnung hat wie dieser aussehen soll.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 30 Okt 2013, 19:44

Caine kann außerhalb seiner Zelle niemanden entdecken.

Er blickt auf einen leergefegten ehemaligen Verkaufsraum - hier und da liegen noch die zertrümmerten Reste alter Regale, es existiert eine Theke mit Registrierkasse und über der Eingangstür hängt ein kleines Glöckchen. Die Zellen selbst wurden hier offensichtlich erst nachträglich installiert, sind allerdings stabil gefertigt und fachmännisch verankert. Neben der Tür gibt es im vorderen Teil noch drei Fenster, doch alle sind mit Brettern vernagelt und nur spärlich drängt sich das Sonnenlicht durch dünne Ritzen hinein. Für etwas mehr Helligkeit sorgen einige Löcher in der Decke, dennoch schafft es der knallige Tag nicht, den Raum komplett zu erhellen.


Zur gleichen Zeit erreichen Sheriff Dickson, Malina und Gerry den alten Drug Store, direkt gegenüber vom Büro, auf der anderen Seite der mehrspurigen alten Hauptstraße. Die Fenster sind mit Brettern vernagelt und ein rostiges Ladengitter versperrt den Eingang. Der Sheriff sucht sich aus dem Schlüsselbund den passenden Schlüssel und sperrt auf. Quietschend zieht er das Gitter zur Seite, doch auf halber Strecke verhakt es sich und Dickson muss es mit einem kräftigen Ruck lösen.

Das Geräusch tönt bis nach drinnen und der geschwätzige Kerl aus der Nachbarzelle schluckt seine Behauptungen über Petes Tochter spontan herunter und zieht sich einstweilen zurück. Bereits kurze Zeit später öffnet sich die Tür. Das kleine Glöckchen verkündet lieblich neue Gäste im Laden und Tageslicht flutet in den Raum. Gefolgt von Malina und Gerry tritt der Sheriff ein.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 06 Nov 2013, 08:24

Vermilion hebt die Hand vor die Augen, um sich vor dem Licht zu schützen, dass den Raum flutet.
"Sieh an, Besuch!" kommentiert sie aufgeregt, springt in einem Satz auf und versucht die Gestalten zu erkennen, währenddessen sie Peter scheinbar augenblicklich vergisst. Tatsächlich achtet sie jedoch immer noch aus dem Augenwinkel darauf, was er macht, man konnte ja nie sicher sein.
Als sie Gerry erkennt, kehrt ihr Grinsen dann gleich wieder zurück.
"Hey Doc..." fängt sie an, bricht den Satz jedoch ab und lässt die Worte im Raum stehen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 06 Nov 2013, 08:45

"Ob es Dir gut geht - hier, in diesem Raum - wage ich gar nicht erst zu fragen." stellt Gerry einfach mal so fest. Aber man kann ihm die Erleichterung ansehen. Vermillion ist soweit in Ordnung - und die anderen auch noch. Wengistens etwas. Wie Gerry schon vermutet hat, ist dies genau so ein endfertiges Eck, in dem schon Unmengen von obskuren Gestalten sich aus allen möglichen Körperöffnungen entrümpelt und entleert haben - was auch erklärt, warum es hier nach sämtlichen Wohlgerüchen Asiens duftet. Er vermutet mal schwer, daß es selbst Fliegen gibt, die hier mal einfach so von der Wand fallen.
Er hat mal was Vergleichbares gerochen - das war auf einer alten Bergbautrasse - er ging ein altes, ewig langes, mit durchscheinenden und verblichenen, blass orangefarbenen Fiberglasplatten verkleidetes Förderband entlang. Es ging immer weiter hoch auf eine Geröllhalde - und ganz weit oben, wo sich die trockene Hitze von der Sonne staute, entdeckte er unter dem Förderband eine trockengeblasene Mumie von etwas, das wahrscheinlich mal ein Arbeiter war. Etwas Organisches, das seit langer Zeit in trockener Hitze vor sich hinoxydiert, hat einen ganz eigenen Geruch. Er ließe sich mit dem hier vergleichen - auch, wenn das hier... nunja, `frischer´ war.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 06 Nov 2013, 18:00

Als Caine die quietschende Tür bemerkt seufzt er erleichtert. 'Endlich raus hier aus diesem Irrenhaus von Gefängniszelle' denkt er dann erleichtert. Das ganze war alles andere als hiflrich dabei wobei er nochmals an die inhaftierung denkt, weil er sich einmal in Dinge einmischte die ihn nichts angingen, oder eben jenes Wortgefecht der zwei Hitzköpfe seiner Zelle. Das ganze hat eher dafür gesorgt dass Caine sich nun noch mehr zurückzog. Und als die besucher dann an der Zelle waren zog er langsam wieder die Arme durch die Stäbe und geht einige Schritte zurück. "Chef ... wie lange sollen wir denn noch vergammeln ... ich habe noch Arbeit zu erledigen. muss in der Bar eine Kontaktperson treffen. Und Sorgen machen dass ich nochmals hier lande müssen sie sich garantiert auch nicht ... wenn sowas nochmals vorkommt lasse ich diese idioten sich gegenseitig zerstückeln und trinke lieber weiter meinen Drink ..." sagt er dann zu Sheriff Dickson, was auch sein voller Ernst ist. Würde nochmals so eine Situation vorkommen würde er einfach nur da sitzen und nur eines machen: Trinken und warten bis sich alles beruhigt hatte, so wie er sonst eben auch getan hätte.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 06 Nov 2013, 20:53

"Immer mit der Ruhe, Fremder.", meint der Sheriff zu Caine und tritt an die Zelle. "Nichts für Ungut, aber in dem Trubel gestern war es nicht so einfach, die Unruhestifter von den anderen zu trennen. Man hat dich wild Schläge austeilen sehen, deswegen hockst du hier... Mittlerweile hab ich aber die ganze Geschichte gehört." Er wendet sich an alle in der Zelle.

"Übrigens hab ich hier wohl genau die richtigen zusammengepfercht. Ihr könnt raus. Pete: Wenn du schon deinen Hintern in die Stadt schiebst, dann solltest du deinen Leuten hier einen Besuch abstatten, anstatt dich im Monday Night zu besaufen und dabei ne dicke Lippe zu riskieren. Den Rausch solltest du mittlerweile ausgeschlafen haben, also raus mit dir. Fremder: Ich hab's schon gesagt, du kannst gehen. Behandeln wir deinen Besuch hier als Missverständnis. Übrigens ein Tipp: Wenn dein 'Date' hier mit dem Caravan gekommen ist, solltest du womöglich schnell Richtung STMC abhauen. Alle Wagen bis auf einen sind weitergezogen und abgesehen von der illustren Runde hier und einen Händler mit seinen paar Wachen sind mir keine Ortsfremden mehr aufgefallen."

Er zückt den richtigen Schlüssel. Dabei fixiert er Vermilion. Zu ihr spricht er als letztes. "Und du, Mädchen: Der Doc hier hat für dich gebürgt. Du kommst frei - aber wenn du hier nochmal Ärger anzettelst, mache ich kurzen Prozess, nur damit wir uns klar verstehen!?"

"Die Fotze lässt du frei und wir bleiben hier hocken!? Ray, was soll der Scheiß!? Sie hat Pete kalt gemacht!", kommt es erbost aus der einen Nachbarzelle gerufen. Der Sheriff kräuselt die Stirn, unterbricht kurz das Aufschließen und schnauzt zurück. "Halt die Klappe, Roose, oder ich lass dich hier noch ein paar Tage in deiner eigenen Scheiße versauern! Frey liegt beim Doc und wird durchkommen - auch wenn er sich mit seinem zugeschissenen Hirn früher oder später noch mit dem Falschen anlegen wird! Mit dir und den anderen unterhalte ich mich noch früh genug!"

Der andere verzieht das Gesicht zu einer Fratze, hält aber den Mund. Spürbar schlechter gelaunt als zuvor wendet sich der Sheriff abermals an Vermilion. "Wie gesagt, du kommst raus. Kein Ärger! Das gilt übrigens für alle hier, ist das klar!?" Den letzten Teil posaunt Dickson für die Allgemeinheit heraus. Mit einem Quietschen öffnet er die Zellentür und tritt zur Seite, um den Weg freizugeben. Er nickt Richtung Tür.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 10:32

Vermilion hört dem Sheriff mit grossen Augen zu und nickt ab und zu. Als sich ein Kollege ihres Opfers zu Wort meldet und sie als Fotze bezeichnet, schnellt ihr Kopf in seine Richtung, doch sie belässt es bei einem eiskalten Blick, gefolgt von einem zuckersüssen Lächeln, als sie ihm die Zunge rausstreckt.
"Alles klar Chef!" meint sie schliesslich in freundlichem Tonfall zum Sheriff. "Ich werde mir Mühe geben niemanden umzubringen, doch viele Leute machen es mir eben nicht gerade leicht." blickt sie kurz zurück auf Roose, bevor sie aus der Zelle tritt. Danach ist die aufgesetzte Fröhlichkeit auch gleich wieder verschwunden, das einzige was bleibt ist ihr künstliches Lächeln.
In ihrem üblichen rauen und gelangweilten Ton fährt sie schliesslich fort:
"Na dann - gehn' wir Doc. Ich muss noch meine Sachen holen."
Ohne auf Gerry zu warten läuft sie direkt zum Ausgang, wo sie in der Türe stehen bleibt.
"Ah ja - und Sheriff... schämt Ihr Euch nicht, Frauen zusammen mit Männern in eine Zelle zu stecken, im grössten Dreckloch, das gefüllt ist mit dem Abschaum der ganzen Stadt?" fragt sie mit ironischem Unterton. "Da kann ne Menge Ärger entstehen... auch wenn es Frauen sind wie ich, die solchen Fickern das Glied abbeissen und es ihnen dann als Frühstück servieren... oder vielleicht auch gerade deshalb."
Mit einem Kichern tritt sie dann auf die Strasse und sieht sich um. Auf Gerry muss sie wohl doch noch warten, da sie keine Ahnung hat wo ihr Zeug ist und wohin die Reise denn noch gehen soll.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 12:30

"Abschaum ist Abschaum - egal ob Mann oder Frau.", entgegnet der Sheriff ruhig aber ungehalten. "Wenn's dich beruhigt, Vergewaltiger werden hier ohne großen Prozess über den Haufen geschossen. Gleiches gilt übrigens auch für Mörder." Der Sheriff schenkt Vermilion noch einen misstrauischen Blick, dann wendet er sich an die anderen Ex-Gefangenen.

"Wartet kurz vor dem Store, ich schicke einen meiner Jungs rüber, der euer Reisegepäck bringt. Und jetzt raus; hier drin ist nicht der Ort für großes Palaver. Wenn noch etwas sein sollte, findet ihr mich in meinem Büro. Falls nicht, wendet euch an einen meiner Deputies." Er wendet sich an Malina. "Miss, wenn ich bitten darf." Dickson macht eine Handbewegung zur Tür. "Tut mir Leid, dass Sie das mitkriegen mussten. Sie wären vermutlich besser draußen geblieben."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 13:16

In seiner üblich unüblichen Art und Weise geht Gerry hinter Vermillion her - geht aufmerksam um sie herum - und begutachtet sie von allen möglichen Ecken und Enden. Zieht an der Zigarette. Mustert sie hier und da - geht mal in die Hocke - als würde er eine antike Standuhr begutachten und auf abgebrochene Schnitzereien achten: "Hm... soweit, so gut - wie es aussieht, bist Du... komplett."
An ihrer linken Schulter stoppr er kurz.
"Du gestattest?" klopft er ihr etwas Staub vom Rücken. Dann steht er eben so da wie sie - und wartete auf die... `Gepäckausgabe´.
"Wir werden uns wohl ein paar Tage entspannen können. Ich habe eingewilligt, so lange auszuhelfen, bis der eigentliche Arzt - ein gewisser Dr. Finch - wieder aus der Versenkung auftaucht. Obwohl Dein... `Auftritt´ wohl dafür gesorgt hat, daß wir weder mit allzuvielen Streithähnen noch Simulanten zu tun haben werden, hoffe ich doch aus nachvollziehbaren Gründen, daß Du Dich etwas bremst. Vermillion gegen eine ganze Stadt voller schießwütiger Racheengel mit Klappgalgen und aufblasbaren Scheiterhaufen ist... eine denkbar schlechte Konstellation." erklärt der Doc ihr ruhig - als er scheinbar teilnahmslos neben ihr rumsteht. Mit seinem Koffer - wie ein fremder Passagier am Bahnsteig.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 16:44

Caine verläßt dann ebenso die Zelle und als er an Gerry vorbeigeht macht es den Eindruck als ob er kurz inne halten würde dann aber mit SEHR schnellem Schrittes dem Ausgang nähert. Scheiße!! Ich will eine rauchen!! schießt es Caine durch den Kopf. Er hatte ja seitdem er eingebuchtet wurde keine Chance mehr dazu und der gedanke sich endlich mal wieder eine anstecken zukönnen ... hat etwas beruhigendes, wenn das ganze nur nicht so lange dauern würde. Er stim moment zwar nur an die 30 Sekunden da, aber dem Anschein nach sind es für ihn bereits 20 Minuten. So steht er da und wartet sichtlich ungeduldig darau seinen Schatz in Form des in Stangen gepackten Nikotins wieder in die Arme nehmen zu können. Dann dachte er allerdings nebensächlich daran dass er ebenso seine Waffen nicht vergessen darf ... Aber erstmal die kippen ... mann wie lange brauchen die! Caine wippt dann mit dem Fuß und scheint förmlich vor Ungeduld zu platzen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 18:55

Vermilion lässt sich regungslos begutachten. "Heh, Abschaum..." lässt sie sich laut die Worte des Sheriffs durch den Kopf gehen und spuckt auf den Boden. "Lustiges Städtchen hier. Ja - und dreckig auch, natürlich." antwortet sie Gerry auf seine höfliche Frage.
Auf seine Pläne reagiert sie gelassen. Sie hat zwar so nichts zu tun, doch findet sie immer einen Weg sich die Zeit zu vertreiben. Ansonsten hilft einem ein wenig Paranoia, sollte es einem langweilig werden.
"Ich bin verrückt, nicht geistig behindert oder blöd." meint sie dann zu Gerrys Warnung. "Zumindest sagst DU das - und dir glauben die Leute, weshalb ich es auch tue. Also werde ich keinen Aufstand machen, solange wir hier sind - das wäre nämlich blöd und nicht verrückt, ja?"
Sie entdeckt ihren stummen Zellengenossen, der auch aus dem DrugStore tritt - er wirkt nervös. Sie meint zu sehen, dass er auf Gerrys Zigarette schielt. Oder doch nur auf Gerry? - Er sollte dem Doc besser nichts böses wollen, sonst....
Ihr kommt eine Idee:
"Ist es eigentlich blöd oder verrückt jeden einzelnen hier im Schlaf aufzusuchen, und dann...?"
Sie greift sich um den Hals und macht einige nicht ganz normale Geräusche.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 19:14

So, wie der Doc gerade neben ihr steht - und auf ihre Frage wieder den Kopf schieflegt - scheinen sie, noch dazu in ähnlicher Aufmachung und Haartracht - tatsächlich ein ideales Gespann abzugeben.
"Das wäre vielleicht nicht gerade verrückt - das wäre... eher gruselig, denke ich." antwortet Gerry. Möglicherweise werden tatsächlich einige der in den gestrigen Vorfall Verwickelten etwas unternehmen wollen. Es wird sich zeigen, was dann passiert.
Daher meint Gerry leise: "Sollte doch jemand Ärger anfangen wollen ist es aber in Ordnung sich zu wehren und... Denkzettel zu verteilen. Das sagte zumindest der Sheriff, wenn ich ihn richtig interpretiere. Was aber nicht bedeutet, daß wir es provozieren sollten."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 19:40

"Wenn du mich fragst, hat das alles doch genau mit so einem Denkzettel angefangen. Der Typ macht mich an - und ich ihn im Gegenzug kalt - zumindest fast. Meine Fresse, ich wollte doch nur spielen! Ich glaube also der Sheriff lügt - hier ist gar nichts erlaubt..." schmollt sie beinahe schon, jegliche Verhältnismässigkeiten ignorierend, und sieht sich weiter um. Vielleicht fand sie ja etwas spannendes hier in der Stadt?
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 20:32

Dickson verliert drinnen noch ein paar Worte, dann können alle das *Katsching!* der Registrierkasse hören. Der Sheriff spricht erneut, diesmal etwas länger, dann tritt er als letzter nach draußen und schließt die Ladentür mit dem Glöckchen sowie das schwere Ladengitter hinter sich. Beides wird gleichermaßen abgesperrt.

"So, die anderen nehm ich mir nach dem Frühstück zur Brust.", meint er zu den Wartenden und verstaut die Schlüssel in der Hosentasche. "Ich hab einen meiner Jungs angefunkt, der sollte gleich - ah... das ging schnell, da kommt er ja schon. Also dann, wir sehn uns. Miss." Der letzte Gruß gilt allein Malina. Ray Dickson zupft an seinem Hut, lächelt und stapft gemütlich davon. Ihm und der Gruppe entgegen kommt ein junger Kerl, stämmig wie ein Bär, um die Zwanzig, mit stoppeligem Kinn und wuscheligem Lockenkopf. Über eine Schulter trägt er an einer Lasche Peters Rucksack, die der anderen beiden hält er in je einer Hand.

Der Sheriff spricht im Vorbeigehen eins, zwei Takte mit ihm, der Deputy nickt und stiefelt dann weiter auf die Gruppe zu. Mit einem freundlich Lächeln, das zwei Zahnlücken sowie leicht gelbliche Zähne preisgibt, legt er die drei Rucksäcke vor sich ab.

"Na, aus dem Kittchen raus!? Ich bin Wade. Der Boss sagt, ich soll euch eure Sachen bringen und - äh, ja. Hier sind sie. Ich weiß nicht, wem was gehört, also macht das unter euch aus, ok?"


Während all dies geschieht, erblickt Vermilion nicht viel mehr als das, was sie schon am Tag zuvor gesehen hat: Einstöckige, zum Teil etwas heruntergekommene oder eingefallene Häuser reihen sich nicht allzu dicht aneinander. Sie stehen im ehemaligen Stadtkern des kleinen Kaffs. Ein paar Straßenzüge weiter werden die Gebäude spärlicher und lassen dem Blick auf das Ödland freien Lauf. Am Rand der Siedlung liegen große Felder und einige Brahmin grasen. Der elektrisch gehaltene Zaun, der alles umringt, ist dann in einiger Entfernung gut zu sehen. Alles in allem eine typische Kleinstadt im gesicherten Ödland. Die Leute leben bescheiden, sind mehr schmutzig als sauber und viele gehen tagtäglicher harter körperlicher Arbeit nach.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 20:52

Malina beeilt sich den Rest Trockenfleisch zu zerkauen und herunterzuschlucken, während sie aufsteht um Gerry und dem Scheriff zu folgen. Letzerer führt sie aus dem Office heraus und zu einem alten Drug Store auf der anderen Straßenseite. Kaum das sie in den Vorraum eintraten verzog Malina bereits das Gesicht. Der Geruch gefällt ihr überhaupt nicht, aber sie beißt die Zähne zusammen und folgt den beiden anderen zu den Zellen. Der Unterhaltung hat sie nichts hinzuzufügen, also bleibt sie auch weiterhin still. Als der Scheriff sich dann an sie wendet nickt sie dankend und folgt dann seiner Geste nach draußen. „Schon in Ordnung, ich habe schon schlimmere Sachen mitbekommen.“, sagt sie und schenkt ihm zum Abschied ein freundliches Lächeln. Die einzelnen Parteien schienen, wie sie dem Gespräch entnommen hatte, aber immer noch nicht ganz auf einer Wellenlänge zu sein, also beschließt sie fürs erste in Gerrys Nähe zu bleiben. Er scheint ihr noch der vernünftigste zu sein. Auch ist sie froh darüber eine andere Frau dabei zu wissen, so grobschlächtig sie sich auch benehmen mag. Den Deputy der das Reisegepäck bringt begrüßt sie mit dem für sie üblichen freundlichen Nicken. Dann wendet sie sich an Gerry und überhört dabei absichtlich die hoffentlich scherzhafte Unterhaltung die er mit Vermilion führt. „Also, was macht ihr als nächstes. Ich würde gerne helfen wenn ich kann.“.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 21:11

Kaum sind die Rucksäcke da, stürzt sich Caine bereits auf seine Sachen. Den Revolver sowie das gewehr legt er erstmal beiseite und kramt wie ein wildgewordener Drogenjunkie nach seinen kippen sowie seinem Feuerzeug. Als er beides schließlich findet holt er sofort eine heraus, steckt sie sich in den Mund, zündet sie an und zieht daran ... und zieht ... und zieht ... und zieht ... bis sie nur noch zu einem Viertel da ist. Dann hält er den Rauch für einen moment in der lunge und stößt ihn mit Genuß und sichtlich erleichtert wieder ab. "Na ein Glück ... ich dachte schon ich werde irre ohne kippen in dem loch ..." sagt er dann in normaler Lautstärke und steckt sich den Rest der kippe in den Mund. Dann steckt er erstmal die Waffen ein und kontrolliert den Rest seines Zeugs ob auch noch alles an Ort und Stelle sowie Vollzählig ist. Besonders sorgfältig zählt er dabei die Zigaretten wobei er sie auch noch sorgsam einzeln nachzählt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 21:22

Caine kann feststellen, dass nichts von seinem Zeug abhanden gekommen ist. Abzüglich der Kippe in seinem Mund besitzt er überdies nun noch 29 Zigaretten.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 07 Nov 2013, 21:33

Da sie die hübshe Frau nicht als Gefahr betrachtet und keine Antwort weiss, kümmert sich Vermilion zuerst um den Deputy. Misstrauisch schleicht sie sich zu Wade und schnappt sich ihren Rucksack. Sie überwindet sich sogar zu einem "Danke", bevor sie zu Gerry und der Neuen zurückgeht. Man merkt, dass ihr die Situation nicht soderlich behagt, da sie in kurzen Abständen immer wieder eine andere Person fixiert. Sie mag Fremde nicht - solche mit Waffen noch weniger.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 08:08

Gerry beobachtet Caine sehr genau und analytisch - wie er sich benimmt, nachdem sein Rucksack in Sicht kommt, was er so mit seinem Gepäck alles veranstaltet - und aus welchem Grund genau.
"Faszinierend." muss der Doc dann gestehen, während Caine sich offenbar zufrieden in´s Nirvana pafft und Vermillion mit ihren Habseligkeiten wieder zu Gerry hinkommt. Dann sieht Gerry seine düstere Gefährtin an - ihm fällt etwas ein und er hebt den Zeigefinger: "Oh ja - ich kann mich nicht daran erinnern, jemals behauptet zu haben, Du seist... verrückt. Erstens ist verrückt meiner Erfahrung nach relativ; eigentlich sind wir das alle - jeder auf seine Weise." weist er mit dem Daumen nach hinten auf Caine und fährt fort: " Zweitens bist Du nur jemand mit einer unüblichen psychologischen Grundstruktur - also eine Art geistiges Unikat. Und drittens bedeutet verrückt eigentlich, auf definierbare Ursachen absolut nicht nachvollziehbare Reaktionen zu zeigen."
Er mustert sie weiter: "Du aber bist sehr nachvollziehbar. In gewisser Hinsicht bist Du genau das, was der Großteil der Menschheit verdient hat - und ironischerweise ist sie daran sogar selber schuld. Nicht mehr - und nicht weniger. Und ich müsste lügen, würde ich behaupten, daß ich dem Ganzen nicht einen gewissen... Reiz abgewinnen könnte."
Dann wendet Gerry sich der rothaarigen Frau zu, die allem Anschein nach etwas größer ist als er - was in seinem Falle nicht selten ist. Der Doc hört ihr aufmerksam zu und meint dann: "Nun - ich denke, wir suchen uns für´s Erste eine erschwingliche Bleibe, in der ich sozusagen eine kleine `Aushilfspraxis´ einrichten werde. Ich habe dem Sheriff versprochen, hier medizinische Hilfe zu leisten, bis der eigentliche Arzt wieder auftaucht - wo immer der auch stecken mag. So ist der Plan."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 21:49

Caine krallt sich nun seinen Rucksack und sieht sich sich die Gruppe nochmals genau an. Dabei bleibt sein blick einige Zeit länger bei Vermillion hängen da er sich fragen muss ob sie wohl zu Raiders gehört. Der grund dafür ist ihr wirklich eher makaber aussehendes Äußere. Als er dann aber merkt dass die Erinnerung wieder hochkommt und sich eine Wut breit macht verwirft er den Gedanken wieder und geht los. Sein Ziel ist die bar in der er gestern war, da er dort ja einen Kontakt treffen sollte und nach kurzem Gang findet er sie auch wieder. Er tritt ein, geht an die Bar und stellt seinen Rucksack ab. "Einen Whiskey ... und wurde gestern eine Nachricht für einen gewissen Caine Trevall nach der keilerei abgegeben?" bestellte und fragte er beim Barkeeper nach und sah sich kurz in der Bar um.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 22:17

Wade verabschiedet sich knapp und watschelt dann Richtung dem Gebäude, aus dem er gekommen ist. Malina, Peter, Gerry und Vermilion bleiben zurück, während sich Caine aufmacht, um die Bar vom Vorabend aufzusuchen.

Das Monday Night ist ein rustikaler Laden: Die Grundmauern sind aus Beton, allerdings steht nur noch grob die Hälfte des eigentlichen Gebäudes und der Rest wurde mit Holz, Naturstein und anderen Baumaterialien recht kreativ wieder zusammengeschustert. Tierhäute und ausgestopfte Gecko-Köpfe verzieren die Wände, nebst einigen Bildern. Etwa ein Dutzend große runde Holztische stehen im Hauptraum verstreut und es gibt sogar eine kleine Bühne für Aufführungen. Aktuell ist jedoch absolut nichts los, vermutlich bedingt durch die Uhrzeit. Lediglich ein Tisch ist mit drei älteren Männern besetzt, welche gemütlich pokern. Nachdem sie Caine beim Hereinkommen kurz mustern, schenken sie ihm keinerlei Beachtung mehr und widmen sich wieder ihrem Spiel.

Die lange Bar, am anderen Ende des Raumes, ist nicht besetzt, aber eine rundliche Frau in einem geblümten Kleid und übergestreifter Schütze wischt den Boden in der Nähe. Als Caine an die Theke marschiert, einen Drink bestellt und seine Frage stellt, lehnt sie ihren Mop an die Wand, säubert sich die Hände an der Schürze und tritt hinter die Bar. Sie mustert Caine kurz, scheint allerdings keinen besonders begeisterten Eindruck zu machen.

"Es ist früher Morgen. Die Bar ist geschlossen... Komm heute Abend wieder."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 22:28

Caine nickt knapp als die Dame ihre Antwort gibt und streift sich den Rucksack wieder über. "Können sie mit der Nachricht nicht doch mal nachsehen oder nachfragen? Es kann sein dass ich ganz schön in der scheiße sitze wenn ich nicht weiß ob ich nun was machen soll." erwiederte er dann wieder und hofft dabei auch sichtbar dass die Dame doch noch seiner bitte nachkommen würde.
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 22:39

Die Frau mustert Caine und überlegt eine Sekunde, aber ihr Gesicht wird nicht freundlicher. "Ich sagte die ist Bar zu. Da hinten ist die Tür. Stehl anderen die Zeit - ich muss hier sauber machen, bevor am Abend die Leute kommen!"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 22:52

Caine brummt auf die Antwort zwar, dreht sich aber um und geht wieder. Aber nicht ohne ein "Alte Schachtel ..." zu erwähnen wobei er in normaler Lautstärke sprach. Dabei allerdings keineswegs in beleidigendem sondern eher in einem feststellenden Ton. Dann verläßt er die Bar und hält kurz inne. Er nimmt die Zigarette, schnippt die Glut weg und steckt sie sich anschließend in die Tasche. 'Hm ... was jetzt ... denkt Caine nach und fängt an ein paar Momente zu überlegen wobei er in den Himmel sieht. Die Sonne brennt förmlich auf den Planeten und dementsprechend heiß ist es auch, was aber keine seltenheit für diese Gegend ist. 'Vielleicht sollte ich mich mal umhören ob es hier was zu tun gibt wenn ich eh hier fest sitze und mir ein paar Kronkorken verdienen kann ...' denkt er anschließend und macht sich wieder auf den Weg. Doch wohin soll er gehen? Der Sherrif ist wohl eine gute erste Anlaufmöglichkeit und so macht er sich auch wieder auf den Weg zurück. Dabei zündet er sich eine weitere Zigarette an.

Als er dann ankommt sieht er wie die Gruppe noch vor dem haus steht. 'Scheint so als unterhalten sie sich noch etwas' stellt Caine fest, geht dann aber schnurstracks in das Büro. Als er jemanden sieht geht er auf ihn zu. "Tag auch ... sieht so aus als würde ich fest sitzen ... gibt es hier vielleicht eine Art kurzzeitbeschäftigungen für Söldner? Eine alte Schachtel in der Bar weigert sich mir Auskunft darüber zu geben ob eine Nachricht für mich hinterlassen wurde, und was zu machen ist immernoch besser als Sinnlos auf dem Arsch zu sitzen."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 23:31

Das Büro ist ein einzelner, mittelgroßer Raum und der einzige, den Caine dort antrifft, ist Sheriff Dickson höchstselbst. Er hockt auf seinem Bürosessel, hat die Füße auf dem Tisch und blättert in einer Zeitschrift, die so alt und zerfleddert aussieht, als würde sie jeden Moment zerbröseln. Als Caine ohne zu klopfen einfach hineinmarschiert und anfängt zu reden, blickt der Sheriff überrascht auf. Er nimmt die Beine vom Tisch und legt die Zeitschrift beiseite. Seine Stirn kräuselt sich.

"Deine Manieren hast du wohl hinter Gitter gelassen, was!? ... Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, wen du mit 'alte Schachtel' meinst, aber wenn du im Monday Night warst, ist die Auswahl ziemlich klein und ich würde mal raten, dass mir diese Dame demnächst ein gutes Frühstück serviert, wenn ich sie besuchen gehe! Du bist hier nicht in Crow's Nest, Kumpel. Wir sind zivilisierte Leute und die Stadt ist klein. Jeder kennt jeden, aber keiner kennt dich. Du solltest dein gutes Benehmen also nicht vergessen, wenn du die Leute hier ansprichst - oder über sie sprichst!"

Dickson beugt sich vor und faltet die Hände. Sein zusammengekniffenes Gesicht wird lockerer. "So, und da wir das jetzt aus dem Weg haben: Nein, für Söldner gibt es hier keine Arbeit. Meine Jungs und ich halten die Stadt sauber, die Texas Ranger tun das gleiche mit dem Ödland, das uns umgibt. Die Gegend ist sicher - jedenfalls so sicher, wie eine Kleinstadt ohne großartige Schutzwälle nur sein kann. Wenn du Arbeit suchst, frag herum. Wir haben viele Farmer hier; wenn dir körperliche Arbeit liegt, ist vielleicht einer bereit, dich dafür zu entlohnen. Viel Geld würde ich dafür aber nicht erwarten - die Leute sind nicht reich. Wenn du was von der Jagd verstehst: Jenseits der Zäune vermehren sich die Geckos wie eine Plage. Nicht unbedingt das Schlechteste, denn man kann ganz ordentlich mit ihnen verdienen, wenn man weiß wie. Der alte Jonas kauft Häute, frische Kadaver und anderes Tierzeug an, wenn die Qualität stimmt. Er hat nen Laden auf der Main Street, nicht weit von hier. Versuchs ansonsten bei dem einen Caravaner, der noch geblieben ist. Vielleicht kann der noch ne Wache zusätzlich gebrauchen, wenn er wieder abzieht. Dürfte morgen oder übermorgen abreisen - je nachdem, wie gut die Geschäfte hier laufen."


Zuletzt von Cerebro am So 17 Aug 2014, 18:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 23:41

"Manieren habe ich nur bei leuten die mir nicht blöd von der Seite kommen und mich allem Anschein nach belügen in dem sie sagen der Laden wäre geschlossen" merkt Caine emotionslos gesprochen an. "Aber danke, ich werde mal sehen was ich so machen kann. Werde demnächst eh mal meie Vorräte aufstocken müssen. Danke für die info und 'nen Guten Wünsche ich noch." sagt er noch und dreht sich um um hinauszugehen.


Zuletzt von Caine am Sa 09 Nov 2013, 00:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : in die gegenwartsform editiert)
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 08 Nov 2013, 23:54

"Wenn dem so ist, dann solltest du dir überlegen, diese Stadt bald zu verlassen.", meint der Sheriff trocken auf die Sache mit den Manieren. Er nickt auf Caines Abschied nur und blickt ihm hinterher.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 09 Nov 2013, 00:01

Caine hebt nochmals die Hand zum Abschied als er hinausgeht und schaut sich dann um. Er seufzt einmal kurz und setzt sich am Wegesrand hin, nimmt seinen Rucksack vom Rücken und kramt ein Brahminsteak hervor da sich sein magen langsam aber lautstark meldet. Und wenn er heute noch seine Vorräte aufstocken will muss er bei kräften sein. Er beißt einmal in das Steak hinein welches bereits gebraten und mit unmengen Salz haltbar gemacht wurde hinein und kaut darauf herum. Der salzige Geschmack scheint ihn daweile kein Stück abzuschrecken und starrt beim essen vor sich hin wobei er in Gedanken versunken scheint.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 09 Nov 2013, 10:42

Vermilion bemerkt Caines Blick und gafft verständnislos zurück, bis sich dieser von der Gruppe entfernt.
"Dann bin ich nicht verrückt? Gut. Ha, wusst ichs doch!" gibt sie dann Antwort auf Gerrys Theorien. Ihm vertraute sie - und glaubte auch so ziemlich alles was er von sich gab.
"Können wir uns dann auf den Weg machen, ich will nicht länger als nötig hier bleiben." gibt sie zu, jedoch mit ihrem üblichen Ton - leicht genervt und bestimmt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 09 Nov 2013, 13:35

Ungerührt sieht Doc Strange zu, wie Caine mit jeweils wechselnder Laune x-mal hin- und herrennt, nur um schließlich zu sagen: "Gut. Ich denke, ich folge dem Rat des Sheriffs - und gehe zum `Cat´ im Süden der Stadt, um nach einer günstigen Unterkunft zu fragen. Im Monday Night brauche ich dank Dir ja wohl kaum noch mal nachzufragen."
Strange greift sich seine schwarze Rollkiste und macht sich auf den Weg in Richtung Süden.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 11 Nov 2013, 18:03

Gerry läuft die Nugent Avenue entlang. Ein beinahe 45° schiefes, rostiges Straßenschild bringt ihm diese Erkenntnis. Das er sich auf dem richtigen Weg befindet, erfährt er allerdings durch ein zweites Schild, direkt daneben. Noch nicht so alt wie das erste, steht hier 'Cat's Crash House - Günstige Unterkunft' mit weißer Sprühfarbe auf dunkles Holz gesprüht, verziert mit einem gelben Smiley, der dem Leser nett zuzwinkert. Gerry marschiert los, passiert eine Kreuzung und die Häuser - oder besser das, was davon noch übrig ist - lichten sich etwas. Leicht bergauf geht es weiter, bis er schließlich an der Nugent Avenue, Ecke 10th Street das alte Hospital ausmacht.

Es muss wohl einst eines der größeren Gebäude der Stadt gewesen sein, doch viel ist davon nicht mehr geblieben. Alles oberhalb des ersten Stockwerks ist entweder eingestürzt oder abgetragen, um das Material anderweitig zu verweden. Die meisten Fenster sind komplett offen oder bis auf breite Sehschlitze vernagelt, einige im ersten Stock aber auch mit Vorhängen versehen. Die gesamte Fassade - ehemals grauer Beton - ist kunterbunt mit unzähligen Bildern und Motiven verziert; manche klein, andere groß und einige sogar ineinander verschlungen, so dass ein chaotisches Gesamtkunstwerk entsteht. Auf einem größeren Parkplatz vor dem Haupteingang tummeln sich ausgebrannte Fahrzeugleichen auf dem überall gesprungenen Asphalt, während ein großes Steinschild nahe der Einfahrt zwar nur noch wenige der alten, aufgesetzten Buchstaben trägt, stattdessen allerdings mit roter Sprühfarbe 'Cat's Crash House' verkündet. In der Nähe steht ein wieder zusammengezimmerter Flaggenmast, an dem eine schwarze Piratenflagge auf Vollmast gehisst im Wind flattert.

Gerry bemerkt das Gelächter von Kindern, immer wieder unterbrochen von Rufen und Ballgeräuschen.


Zuletzt von Cerebro am Di 12 Nov 2013, 09:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 11 Nov 2013, 18:13

Caine selbst packt unterdessen die Reste des Steaks wieder weg und steht auf. 'Was sagte der Sheriff nochmals was man in der gegend jagen kann?' versucht er sich nochmals ins Gedächtnis zu rufen. 'Geckos?' erinnert er sich dann. Dann zuckt Caine mit den Schultern und geht los um diesen "Jonas" zu finden. Dabei versucht er nun erstmal diesen Selbst zu finden und hofft dass sein Laden irgendwie sichtbar ist in Form eines Schildes oder ähnlichem.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 11 Nov 2013, 20:44

Caine hat es nicht schwer, Jonas' kleinen Laden aufzuspüren. Er läuft die Main Street entlang, wie der Sheriff ihm gesagt hatte, und bemerkt nach einiger Zeit ein kleines, klappriges Haus, das mit Windspielen aus Knochen und anderem Schnickschnack ähnlicher Art versehen ist. Über der Tür hängt der nackte Schädel eines einst sicher gewaltigen Geckos - Caine vermutet, dass es ein goldener gewesen sein muss - und darunter steht auf einem bemalten Holzschild schlicht 'Jonas'.

Die Tür ist offen und eine Fußmatte, die aussieht, als hätte man sie zwei darum kämpfenden Hunden entrissen, heißt Besucher 'Willkommen'.


Zuletzt von Cerebro am Di 12 Nov 2013, 09:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 11 Nov 2013, 22:05

"Bitte, gerngeschehen!" meint Vermilion zu Gerrys Aussge, wobei es sich nicht ganz ausschliessen lässt, dass sie seine Ironie tatsächlich ernst genommen hat. Sie rüstet sich wieder komplett aus und folgt ihm die Strasse entlang. Dabei inspiziert sie ihre zurückerhaltenen Pistolen mit grösster Sorgfalt und einem irren Leuchten in den Augen.
Am Ziel angekommen besieht sie sich ihre neue Bleibe. "Ein wenig Bunt, he?" teilt sie ihren ersten Eindruck mit.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 11 Nov 2013, 23:44

Gerry stutzt kurz - mustert seine Begleitung und dann sich - und gibt die Ironie grinsend zurück: "Nun, dafür gibt es ja uns - ein fröhliches Schwarz belebt immer die Landschaft, nicht wahr?"
Der Doc macht sich auf und geht auf den Teil des Gebäudes zu, der am ehesten den Zugang zu so etwas Ähnlichem wie einem Eingang oder gar einer Rezeption vermittelt und fragt etwas lauter nach: "Ich hoffe, wir stören nicht in der um diese Tageszeit vermutlich allgegenwärtigen somnolenten Phase - ist womöglich jemand Ansprechbares zugegen?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 10:21

Die Lobby, wenn man so will, ist ein weitflächiger Raum, der trotz der teilweise vernagelten Fenster recht gut erhellt ist. Die Innenausstattung macht nicht viel her, das Gebäude ist wenig mehr als eine Ruine. In den Ecken liegt abgebröckelter Putz und Tapeten oder Bilder sucht man vergebens, dafür sind die Wände allerdings auch hier drinnen mit Graffiti übersät. Die Motive reichen von laienhaftem Geschmiere bis hin zu kunstvollen und fantasiereichen Bildern. Eine Ecke des Raumes war wohl einst als kleines Kiosk eingerichtet, doch viel mehr als ein nun leerer Nuka-Cola-Automat ist davon nicht geblieben. Auf der anderen Seite ist der ehemalige Wartebereich. Sitzgelegenheiten gibt es hier noch immer, doch die Möblierung ist wild zusammengesucht: Gartenstühle, eine alte Couchgarnitur, ein Schaukelstuhl sowie zwei ramponierte Sessel. Auf der Couch liegt aufgeschlagen ein zerknittertes Magazin, doch der Leser ist nirgendwo zu sehen. Ebenfalls hier gelegen ist der Zugang in ein Treppenhaus, ein Aufzug sowie zwei Toilettentüren, je für Damen und Herren - die entsprechenden Bildchen sind zwar abgewetzt, aber noch immer gut zu erkennen.

Dem Eingang genau gegenüber liegt der Empfangsschalter des ehemaligen Hospitals. Er ist unbesetzt, doch auf Gerrys Rufen hin kommt eine junge Blondine aus einem türlosen Durchgang hinter der Rezeption herbeigeschlappt. Sie hat wildes, kurzes Haar mit roten Strähnen im Pony und ein Labret-Piercing mittig zwischen Kinn und Unterlippe. Ihre Kleidung besteht aus einem weißen Tank Top sowie einer olivgrünen Cargohose.

"Genau hier, Süßer.", schnurrt sie, lehnt sich mit einem Arm halb auf den Tresen der Rezeption und mustert den Besuch.
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