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 Fallout: Texas - Kapitel 1

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AutorNachricht
Caine



Männlich
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 19:31

Caine reinigt gerade den Lauf des außeinandergebauten Reolvers als es an die Tür klopft. 'Hm ... werden wohl Cat oder Stu wegen den Rezepten sein ... ich werde sagen dass ich runterkomme sobald ich hier fertig bin' denkt sich Caine und steht auf. Er geht zur Tür und öffnet sie. Als er allerdings vor sich sieht entdeckt er .... niemanden. Erst als sein Blick nach unten wandert sieht er Vermillion.  Caine starrt sie einen moment an und scheint zu überlegen woher er sie kennt. Dann fällt es ihm schließlich doch wieder ein. Sie war allem Anschein nach in der Schlägerei gestern verwickelt und saß ebenso mit ihm in einer Zelle. "Ja?" fragt Caine nun um die Stille zu brechen.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 20:14

"Oh... ehm... wir sind an der falschen Tür gelandet, entschuldigen Sie vielmals." meint Vermilion, nun ganz klar in der Rolle von Alice, ein wenig eingeschüchtert und geht zögernd einen Schritt zurück. Sie gleicht im Moment gar nicht der Person, die im Monday Night beinahe einen Kerl zu Hackfleisch verarbeitet hat - sie wirkt wie ein verängstigtes kleines Mädchen, was sie momentan gewissermassen auch ist.

Sie erkennt zwar ihren stillen Zellengenossen, kann ihn jedoch nicht so richtig einschätzen. Er hat ihr nichts getan, wirkt aber nicht so, als ob er besonders freundlich wäre. Sie weiss im ersten Moment also nicht was sie nun tun soll, aber was sie weiss ist, dass sie einen sehr schlechten Eindruck auf ihn gemacht haben muss.
"Und... ehm... Entschuldigung, dass wir so... unerträglich waren. Wir wollen... das eigentlich nicht. Wir hoffen nicht zu viel.. P-Probleme bereitet zu haben." stattert sie und weicht dabei noch ein paar Schritte weiter zurück, weiterhin mit grossen Augen zu Caine aufblickend.
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Caine



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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 20:24

Caine kann nach Vermillions Reaktion einfach nicht anders als überrascht zu blinzeln. 'Ist das wirklich die gleiche person die sich ein paar Stunden früher mit einem Kerl angelegt hatte nur weil dieser etwas sagte was ihr nicht passte?` Dachte er und rieb sich kurz die Nasenflügel. "Schon gut ... kein Problem." entgegenete Caine. "Aber sag mal ... wieso sagst du immer 'wir'? Ich sehe hier auf dem Flur nur dich und niemand anderen? Und Angst brauchst du auch sicher keine zu haben ... ich werde nur grob wenn man mir auf die Nerven geht ... und selbst dann waren ich vorher noch, ja?" erklärt er darauf. Irgendwie weckt ihre ängstliche und verlorene Art in Caine eine Art Beschützerinstinkt, wie es in seinem Falle immer bei Kindern oder eben Frauen der Fall ist wenn man sie in Gefahr bringt oder jenen droht. Dan hob er den Arm und lehnt sich so an den Türrahmen als er sie ansieht und auch ihre Antwort wartet. 'Hm ... vielleicht kann sie mir ja auch sagen ob mein Kontakt gestern da war ... oder vielleicht IST sie es sogar.' denkt sich Caine als er so da steht.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 20:48

"S-sicher?" meint sie immernoch ein wenig unsicher und blickt auf Caines Worte links und recht den Gang runter, als müsste sie sich vergewissern, dass da wirklich niemand war. Bevor Caine noch auf die Idee kommen kann, dass sie tatsächlich jemanden dabei gehabt hatte, den sie nun plötzlich vermisste, beginnt Vermilion zu erklären. "Nun... sie hasst es, wenn ich das erzähle, sagen Sie es ihr also nicht, ja? Wir sind immer zu zweit, denn sie ist stets hier drin." erklärt sie und tippt sich auf den Kopf. "Sie kennen sie bereits. Doch wir fürchten nicht freundlich gewesen zu sein, nein. Wir wissen, dass sie böse ist, ja... Aber wir können nichts dagegen machen. Wir sind schwächer als sie..."
Beschämt blick sie auf den Boden, den rechten Zeigefinger am Mund, und wackelt mit den Zehen. Die Art wie sie das sie betont, wenn sie von ihrer anderen Seite spricht, hat etwas unheimliches an sich: beinahe wie ein Flüstern, nur in normaler Lautstärke gesprochen. Dazu blickt sie dabei immer ganz kurz in eine Ecke, als wäre sie dort zu finden.
"A-aber WIR sind nicht böse. Wir haben Angst anderen weh zu tun, wir wollen das nicht... Wir..." fügt sie dann noch hastig hinzu und blickt wieder auf Caine, während ihr gegen den Schluss anscheinend die Worte ausgehen und der Blick zurück gegen Boden sinkt.
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Caine



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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 21:01

Caine hebt nach ihren Ausführungen eine Braue. Er hat in der Vergangenheit oft von so etwas gehört. So wie es scheint hat sie wohl irgendwann in der vergangenheit eine zweite persönlichkeit entwickelt. Und so wie sie von dieser Persönlichkeit spricht scheint sie wohl eine weitaus toughere und gefährlichere "Person" zu sein. "Keine Sorge ... sie war nicht "böse" zu mir ... und selbst wenn, es gibt Menschen die es verdienen dass man ihnen böses tut. Banditen, Sklavenhändler oder auch Raider zum Beispiel ..." erklärte Caine. "Aber ich habe da mal eine Frage .. du warst doch auch gestern abend in dieser Bar ... hat dich vielleicht wer nach einem "Caine Trevall" gefragt? Ich habe dort nämlich auf meinen Kontakt gewartet. Ich bin nämlich Söldner musst du wissen." Als Caine spricht klingt er komischerweise so als ob er sich mit einem Kind unterhalten würde, doch Vermillions Art läßt ihn einfach auf unbewusste Art auf diese weise reden
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 21:32

Vermilion blickt wieder zu Caine auf und wirkt sichtlich erleichtert. Dieser Caine schien in Ordnung, er wirkte nun freundlicher und auch nicht so, als gehörte er in den Knast.
"Ja, Raider..." wiederholt sie dann Caines Worte und macht dabei ein Gesicht, als hätte sie in eine Zitrone gebissen. "Die mögen wir gar nicht. Aber nein, wir wurden von niemanden etwas gefragt. Wir meiden aber auch fremde Leute, denn die mögen uns meistens nicht." erklärt sie einfach und kurz.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 21:42

Caines lächeln verstirbt für einen moment als sie sagt dass sie ebenso keine Raider mögen. Dann brennt für einen weiteren moment der pure Hass in seinem Gesicht. "Ja ... dieser elende Abschaum verdiet nur eines ... undzwar auf die grausamste Weise die man sich ausdenken kann massakriert zu werden ..." dann jedoch bemerkt er wie die Wut aufsteigt, schließt die Augen und atmet nochmals tief durch. "Hm ... Schade, ich habe gehofft dass du jemanden gesehen hättest, aber danke. Gibt es denn etwas wobei ich dir vielleicht helfen kann?" fragt er dann im Abschluss und hat wieder ein freundliches lächeln aufgesetzt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 22:05

Als Caine wütend wird, überlegt sich Vermilion, ob sie ihn doch falsch eingeschätzt hat und ob sie sich aus dem Staub machen sollte, aber dann beruhigt er sich schon wieder. Während er von Abschaum und Massakrieren redet, regt sich gleichzeitig etwas in ihr, doch mit einem Kopfschütteln verdrängt sie die Gedanken, die ihr anderes Ich auf den Plan rufen könnten.
"Tut uns leid. Und na ja, eigentlich habt Ihr uns schon geholfen, denn wir suchen den Doc. Aber der wird dann wohl in einem anderen Zimmer sein..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 19 Nov 2013, 15:56

Und das ist er auch. Und sein Geist geht all die Kategorien der `Good Guys´ durch, die er bisher kennengelernt hatte. Oh ja - davon gibt es verschiedene Kategorien - der Träumer. Er hat zumeist keinen Plan, was genau er eigentlich will und wo er einmal hinwill - aber er will es spektakulär machen.
Der Arrangeur ist ein erstaunlicher Kamerad. Kratzt Du seinen Rücken - kratzt er Deinen - und zwar sehr effektiv, wenn er meint, Du hättest Dir das verdient.
Dann ist da der Exzentriker - jemand, der stets seine eigenen Regeln aufstellt.
Und der Gambler - jemand, der Risiken eingeht und manchmal alles riskiert - und in seltenen Fällen auch zuviel.
Dann ist da noch der Exzessmensch, der alles bis zum Extrem betreibt - die sind unterhaltsam, werden aber meist nicht alt.
Und dann sind da noch die zur Perfektion neigenden Fachidioten - zu denen sich Gerry durchaus selber zählt. Und wenn man ein Fachidiot mit dem Hobby Psychologie ist - kann man all diese seltenen Wesenheiten aus nächster Nähe beobachten - und unter Umständen von ihnen noch eine Menge lernen, auch wenn ihnen nicht bewusst ist, daß sie gerade wem was beibringen. So beschissen ist die Welt also nicht - hält man die Augen auf, kann man jeden Tag auf´s Neue staunen.
Und während Gerry absolut reglos im Tiefschlaf auf dem Bett liegt - verarbeitet sein Hirn überlichtschnell all das, was er in der letzten Zeit erlebt hat.
Träume... sind sehr kurz.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 19 Nov 2013, 18:32

Caine schmunzelt als Vermillion die Aussage wohl falsch versteht. "Ich meinte damit eher wenn ich dir in ZUKUNFT helfen kann sollst du nur was sagen. Ich weiß zwar nicht wielange ich noch hier bin, aber solange ich es bin musst du nur was sagen wenn du Hilfe brauchst. Allerdings ist es auch möglich dass ich morgen auch schon wieder weg bin." erklärt Caine.
Je länger das Gespräch mit Vermillion andauert, so merkt Caine, fällt er in uralte Muster zurück von denen er bisher dachte dass sie wohl tot und verschwunden seien. Er wird bei dem Gespräch fürsorglich, ja richtig liebevoll was man auch an dem Tonfall merkt den er nun an den Tag legt. Von dem rauen Unterton des Söldners ist kaum noch was zu hören. Stattdessen fliegt eine Gefühlvolle Art im Ton dieses Mannes mit die man vermutlich so nicht mal im Ansatz erahnt hätte.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 21 Nov 2013, 08:29

"Oh... Wir wissen auch noch nicht wie lange wir hier bleiben. Aber wir werden sicher auch weiterziehen. Hmmm..."
Sie scheint zu überlegen und kratzt sich dabei am Kopf, bis ihr offensichtlich eine Idee kommt.
"Wir wissen wie Sie uns helfen können. Es ist zwar eher eine Bitte, aber... Wenn wir uns wieder begegnen sollten, und Sie dabei ihr begegnen, dann verurteilen Sie uns nicht deswegen. Sie will uns nur beschützen... Aber sie wird wohl leider immer gleich bleiben. Geben Sie ihr also keinen Anlass sich bedroht zu fühlen und zeigen sie ihr, dass man Ihnen vertrauen kann. Dann wäre uns schon viel geholfen."
Man merkt, dass sie besorgt ist, dass sie jemanden etwas tun könnte, obwohl sie es nicht will. Auch dass sie darunter zu leiden scheint, kann man aus ihrem Gesichtsausdruck ablesen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 25 Nov 2013, 00:38

Das Treffen zwischen Caine und Vermilions besserer Seelenhälfte Alice endet nach einigen letzten Worten und der Tag schreitet ohne besondere Ereignisse weiter voran. Aus dem Morgen wird ein später Mittag. Die meisten Farmer draußen auf den Feldern gönnen sich eine Pause und viele kehren einstweilen in die Innenstadt zurück, während sich jene Gäste im Crash House, die keinen großen Wert auf auswärtiges Essen legen, in der mittlerweile beengten Lobby versammeln, um Cats Kochkünsten eine Chance zu geben.


Wie vorher angekündigt, hat man Caine um Hilfe in der Küche gebeten. Stu war vor einiger Zeit oben, hatte an Caines Zimmertür geklopft und ihm mit löffelnden Handbewegungen zum Mund hin den Grund des Besuches klargemacht.


Vermilion und Gerry haben die verstrichenen Stunden genutzt, um sich auf die eine oder andere Weise zu erholen, bis nun lautes Blechgetrommel, gepaart mit einem gebrüllten "ESSEN IST GLEICH FERTIG!!" ihre Aufmerksamkeit erregt.


Malina fand die Gemeinschaftspraxis leer vor - zumindes wollte niemand auf ihr Klopfen antworten. In den danach vergangenen Stunden hat sie nach ihrem Belieben eine Bleibe für die Nacht ausgewählt und sich dann weitestgehend tatenlos ausgeruht.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 25 Nov 2013, 13:04

Gerry kam die Treppe runter, nachdem er sein Zimmer abgesperrt hatte - er trug, weil er sich hier recht sicher fühlte, nur das lange, ärmellose T-Shirt und die übliche, knappsitzende schwarze Lederhose (Ein `Erbstück´ einer seiner Schwestern) nebst den Stiefeln. So ging der androgyne Mediziner einfach den Geräuschen nach und war schon mal etwas gespannt. Er fühlte sich ausgeruht und... sortiert, würde er sagen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 25 Nov 2013, 14:02

Vermilion erwacht ab dem Lärm und ist sofort kampfbereit. Nach einem Sprung aus dem Bett hält sie in Windeseile eine ihrer Pistolen bereit, bis sie die Situation analysiert hat. Sie bemerkt erst jetzt, dass sie nackt im Zimmer steht, da sie sich aufgrund der steigenden Temperaturen auszog, um sich hinzulegen. Also sucht sie sich neue Sachen aus ihrem Rucksack und zieht diese an. Dabei fällt ihre Wahl auf eine Art schwarzer Leggins, ihrer roten Bluse und einem kurzen, ebenfalls schwarzen, Röckchen. Mit ihren Stiefeln zusammen ergibt das etwas, das vor vielen Jahren als 'Punk-Style' durchgegangen wäre, aber das weiss sie natürlich nicht.
Sie beschliesst die Waffen im Zimmer zu lassen, nimmt sich aber ihr Taschenmesser und versteckt dieses im linken Stiefel. Nach einer kurzen Überprüfung ihres Make-ups geht auch sie nach unten, wobei sie ihr Zimmer natürlich vorher abschliesst.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 25 Nov 2013, 20:27

Gerry und Vermilion stiefeln die Treppe hinab in die Lobby. Unten haben sich bereits einige Leute eingefunden und die paar wenigen Sitzgelegenheiten weitestgehend in Beschlag genommen. Vermutlich sind nicht alle hier Gäste im Crash House. Manche sehen aus wie Farmer oder Jäger und auch Kinder und Jugendliche haben sich versammelt. Einige kleine Grüppchen stehen beisammen und unterhalten sich, andere warten für sich allein und mustern Gerry und besonders Vermilion, als sie den Raum betreten. Zwischen all dem marschiert Stu, der mit fremder Hilfe ein paar Tische und zusätzliche Stühle herbeischleppt. Das Meiste davon wird draußen aufgestellt, denn der Tag ist sonnig, der Wind nicht zu stark und das umherfliegende Ungeziefer hält sich in Grenzen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 26 Nov 2013, 08:36

Mit hinter dem Rücken verschränkten Armen beobachtet Gerry das bunte Treiben. Die Leute hier scheinen sich gut zu verstehen und Spaß zu haben. Kann man sich dran gewöhnen.
"Wenn ich mit den Tischen und Stühlen was helfen kann - sagen Sie nur Bescheid." meint er schließlich. Gerry ist zwar nicht gerade der Möbelpacker schlechthin - aber diese Möbel sehen auch nicht gerade sehr massiv aus.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 26 Nov 2013, 09:50

Caine steht daweile in der Küche und betätigt die letzten Handgriffe beim essen. Zwar muss er immer wieder nachwürzen, doch scheint das die einzige Möglichkeit zu sein manche Lebewesen die man manchmal anschleppt genießbar zu machen. indem man eben den eigengeschmack des Fleisches mit anderen Gewürzen übertönt. Als er dann fertig ist hängt er die Schürze in die Ecke und spricht mit Cat die neben ihm stehen sollte und sich Notuizen machte. "So ... immer genug gewürze rein ... wenn es sonst auch im Magen bleibt verbessert es sonst den Geschmack. Aber man muss auch auf den Grad der Schärfe achten, nicht jeder verträgt sowas. Noch irgendwelche Fragen?" fragte er dann und wartete auf Antwort.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 26 Nov 2013, 14:39

Vermilion stellt sich neben Gerry und besieht sich die Leute. "Ugh..." ist ihr einziger Kommentar. Zur Essenszeit schien hier ordentlich was los zu sein, was ihr missfällt. Das ganze Getummel ist für sie unangenehm und so sieht sie auch aus. Beinahe angewiedert zieht sie die Mundwinkel nach unten, was ihr künstliches Lachen zwar verzerrt, es jedoch nicht auslöschen kann. Mit bösen Blicken starrt sie jeden an, der sie anstarrt, wobei sie diejenigen Personen so lange mit ihrer Aufmerksamkeit straft, bis diese wegblicken.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 26 Nov 2013, 21:14

Cat steht neben Caine, schaut ihm bei der Zubereitung der Nahrung auf die Finger und geht ihm bei Gelegenheit zur Hand. Die 'Küche' in der sie arbeiten, ist nichts weiter als eine umgebaute, größere Ecke in der ehemaligen Notaufnahme. Es gibt eine offene Feuerstelle, diverse Campingkocher sowie zahlreiche zusammengeklaubte Küchenutensilien in Groß und Klein. Das Stockwerk über der der Feuerstelle ist komplett abgetragen und den beiden Köchen lacht von oben der unverhüllte Himmel entgegen, was den Rauch sauber abziehen lässt - zusätzlich ist der ganze Kochbereich mit an Wäscheleinen aufgehängten Teppichen vom Rest der Wohnfläche abgeschirmt.

"Dein Tipp ist also, einfach so viel Hot Sauce draufzuschmieren, bis man den ekelhaften Ödlandgeschmack nicht mehr mitbekommt!?", meint Cat zu Caine, schaut ihn kritisch an und zieht eine Augenbraue hoch. Nach einer langen Sekunde grinst sie jedoch breit und boxt ihm auf die Schulter. "Nah, ich verscheißer dich nur. Das sieht echt gut aus, Mann! Wesentlich besser als die letzten paar Male. Ich klau dem Monday Night noch die Kundschaft weg!"

Sichtlich zufrieden schwenkt sie ihren Blick über das heutige Essen. Es gibt gegrillte Jackalopes, die in der Gegend zahlreich vorkommen, sowie die mundgerecht zerstückelten Teile eines Geckos. Um mengenmäßig auf das benötigte Soll zu kommen, sind hier und da noch ein paar Stücke Rattenfleisch eingestreut, doch die Tiere waren bei ihrem Fang noch lebendig und weder zu stark verstrahlt noch offensichtlich krank. Für manch pingeligen Vault-Bewohner mit hoher Wahrscheinlichkeit zu exotisch, für Ödländer jedoch normal, gesellen sich auch in heißem Öl gebratene Heuschrecken dazu - einige davon so groß, das man gut zwei bis drei Bisse für sie benötigt. Serviert wird das Ganze ala Caine, also gut gewürzt. Als Beilagen gibt es die Erzeugnisse des hiesigen Ackerbaus, diverse Caravan-Importe, plus die Inhalte einiger aufgesparter Konservendosen. Insgesamt ist die Auswahl recht üppig. Sicher kein 5-Sterne Schmaus, aber handwerklich durchaus gelungene, rustikale Ödlandkost.

Cat reibt sich die Hände an ihrer Schürze. "Also... bringen wir den Ladies und Gentlemen da draußen ihr Futter. Essen für dich geht heute aufs Haus und die erste Runde Bier ebenfalls. Ich sag dir was: Für uns beide werf ich sogar mal den Kühlschrank an, damit die Bierchen schön kühl sind. Du darfst dich geehrt fühlen Mister, Energiezellen für die Dinger sind scheiße teuer!"


Gerry und Vermilion besehen sich unterdessen den Rest der Leute. Getümmel ist in diesem Zusammenhang relativ. Alles in Allem sind vielleicht 20 bis 25 Personen zusammengekommen. Stu schüttelt im Vorbeigehen nett grinsend den Kopf, als Gerry seine Hilfe anbietet und unter Vermilions mieser Miene wechseln die meisten Interessierten rasch die Blickrichtung. Einer jedoch lehnt gelassen an der Wand und starrt uneingeschüchtert zurück. Ein langer Kerl mit fettigem, schulterlangem schwarzem Haar und kristallblauen Augen. Gekleidet ist er in zweckmäßige Ödlandkleidung - zumeist aus Leder; robust aber abgetragen. Ein langes Messer hängt am Gürtel und eine Pistole sitzt im Beinholster.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 27 Nov 2013, 09:40

Caine schmunzelt auf Cat's Bemerkung hin und als sie das KALTE Bier erwähnt grinst er schief. "Da lass ich mich nicht lange bitten, aber stell am besten zwei für mich rein. Immerhin muss sich das ganze ja lohnen, und keine Sorge, das zweite bezahl ich natürlich." Dann wischt er sich an einem Handtuch die Hände ab. "Aber das servieren überlasse ich besser mal Stu und dir. Erstens bin ich nicht der Typ Mensch der gerne im Mittelpunkt steht, und zweitens will ich nicht riskieren euch die Kundschaft zu vergraulen falls mir mal wer ins Gesicht sieht. Ich hocke mich lieber in die dunkelste Ecke und schau mir von dort die Leute an." Dann marschiert er auch schon an Cat vorbei und schaut sich erstmal im Raum um. 'Hm ... ganz schön voll ...' denkt sich Caine und erblickt dabei eine Ecke ganz nach seinem Geschmack. Sie liegt direkt an einer Wand und ein wenig im Schatten, sodass man ihn nicht auf Anhieb erkennen sollte. Das ganze ist allerdings auch nur ein kleiner Tick Caines dass er an orten wo sich viele Menschen aufhalten sich schlecht einsehbare orte aussucht wo er die Zeit dann verbringt. 'Nicht bemerkt werden und dabei die leute beobachten ... genauso wie ich es mag' denkt er und geht dann in die Ecke wo er sich hinsetzt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 29 Nov 2013, 07:19

Bei Vermilions Versuch sich die Leute mit Präventivmassnahmen vom Leib zu halten, fällt ihr ein Mann besonders auf. Bei ihm scheint ihr Aussehen und ihr kalter Blick nicht zu reichen, um ihn davon zu überzeugen, dass sie ihre Ruhe will. Dabei eingeschlossen, dass man sie am Besten nicht einmal ansieht.
Sie versucht es mit einem netten, beinahe übertrieben süssen, Lächeln in seine Richtung, das auf ihrem Gesicht zu einer ihrer grinsenden Grimassen mutiert.
Sollte er sein Interesse an ihr dennoch nicht verlieren, würde sie ihm einfach noch die Zunge rausstrecken - und sich dann nach dem Essen umsehen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 29 Nov 2013, 08:03

"Wie ich feststelle, amüsieren wir uns prachtvoll?" fragt Gerry leise nach.
"Keine Sorge - niemand hier will was von Dir. Die einen können sich kaum vorstellen, etwas von Dir zu bekommen, mit dem sie was anfangen können - und die anderen wissen, was sie von Dir kriegen. Und das wollen sie bestimmt nicht."
Lächelnd sah sich der schwarzmähnige, bartlose Mediziner nach einem Sitzplatz um: "Also kannst Du Dich genau so gut entspannen und einfach mal an nichts denken. Ich kenne da diverse Personen, die sich diesbezüglich nicht mal sonderlich anstrengen müssten."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 30 Nov 2013, 02:43

"Gut, wie du meinst, Chef. Du hast deine Schuldigkeit getan - hock dich hin und genieß die Show.", gibt Cat Caine noch mit auf den Weg. Kurz darauf ruft sie nach Stu, während Caine nach vorne marschiert, um sich ein ruhiges Fleckchen zu suchen. Gut die Hälfte der Tische ist draußen aufgebaut, die andere drin in der Lobby. Einige Leute zieht es in Freie, Caine selbst bleibt dagegen drin und wählt einen Tisch in einer Raumecke aus, an dem sonst noch niemand sitzt.


Der Mann, der Vermilions Starren ungerührt erwidert, lässt sich weder von dem Lächeln noch von der herausgestreckten Zunge beeinflussen. Still und emotionslos schaut er sie weiterhin an, bis sie selbst schließlich den Blickkontakt bricht. Das Essen, das sie sucht, ist für den Moment allerdings noch nicht zu entdecken. Dafür sieht sie Caine, wie er auf einen der aufgebauten Tische zusteuert und sich setzt. Gerry bemerkt ihn ebenfalls.


Stu währenddessen überlässt die noch übrigen paar Stühle seinem Helfer und stapft in die Küche. Die letzten Leute suchen sich freie Plätze. Manche gesellen sich zusammen, andere hocken lieber alleine. Es ist genug Platz für alle da und auch Einzelgänger können noch komplett unbesetzte Plätze einnehmen, wenn sie ihre Ruhe möchten. Ganz offensichtlich wird jeden Moment das Essen angekarrt...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 01 Dez 2013, 18:08

Vermilion schnaubt, als sie Caine entdeckt, doch ihr Verlangen anderen zu schaden ist gegenüber ihm inzwischen sehr gering, nur Gerry dürfte neben allen anderen im Raum noch sicherer vor einer Vermilion-Attacke sein.

"Das Denken überlass ich auch gerne dir - ich handle lieber. Und es ist doch immer ein Geben und ein Nehmen, nicht wahr? Ja, so viele Leute nehmen sich gerne alles was sie wollen, ohne dafür etwas zu geben. Ich gleiche das aus. Ich gebe viel, ohne etwas dafür zu verlangen - ob sie es wollen oder nicht." erklärt sie immer noch mies gelaunt, wobei sie Freude an ihrer letzten Bemerkung zu haben scheint, da sie kurz ihre miese Miene ablegt.

Zurück an den unerschrockenen Typen denkend, stirbt dieser Anflug an guter Laune jedoch sofort wieder und sie überlegt sich ihn zu fragen, ob er Hilfe bräuchte. Wobei ihre Hilfe meist darin besteht den weiten Weg ins Grab deutlich zu verkürzen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 04 Dez 2013, 19:08

Caine geht nun zum Tisch und schnappt sich den Stuhl welchen er erstmal umdreht und sich dann breitbeinig darauf setzt. Die Arme ruhen dabei locker auf der Stuhllehne und er sieht sich um. Zuerst fallen Vermillion sowie Gerry in sein Blickfeld wobei Caine sofort daran denken muss dass dieser Mann wohl der "Freund" sein muss welchen Vermillion wohl erwähnte. Dann fällt sein Blick auf den Fremden der an der Wand steht. Im ersten moment steht für Caine fest dass es sich bei diesem Mann wohl um einen Söldner handeln muss. Dann erinnert sich jedoch Caine an das gespräch mit Jonas und ihm fällt ein dass es sich genauso gut um einen Jäger handeln könnte, aber wenn ja warum hat er nicht seine Flinte dabei? Caine grübelt einen moment bis ihm das Messer am Gürtel des Mannes auffällt. 'Hrm ... an der Art des Messers sollte ich einschätzen können was das für einer ist ...' schießt ihm durch den Kopf als er intensiv das Messer betrachtet um hoffentlich zu erkennen ob es sich dabei um ein Messer zum Häuten, ein Survivalmesser oder gar ein Kampfmesser handelt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 05 Dez 2013, 21:57

Caine erhascht einen sehr guten Blick auf die Messerscheide und kann erkennen, dass der Mann wohl kein Kampfmesser trägt. Für einen zum professionellen Häuten eingesetzten Skinner ist die Klinge zwar viel zu lang, doch es handelt sich wahrscheinlich um ein vielseitig einsetzbares Jagdmesser. An der Scheide lässt sich eine leicht gebogene Form erahnen. Die Klingenlänge dürfte grob geschätzt etwa 15 bis 20 cm betragen.

Caine sieht, wie der Mann Vermilion mit einem kühlen Blick verfolgt, selbst als diese ihm bereits den Rücken kehrt.

Dann kommt endlich das Essen. Cat erscheint mit Stu und beide schieben alte, klapprige Servierwagen vor sich her; ein jeder davon auf mehreren Etwagen mit dem heutigen Mahl beladen. Einer der Wagen eiert, der andere fährt nur noch auf drei Rädern. Stu stellt seinen Wagen nahe der Rezeption auf und verschwindet wieder nach hinten, um einen dritten zu holen, während Cat die 'Regeln' erklärt.

"Ok, Mädel's, das Buffet ist eröffnet! Jeder schnappt sich einen Teller und Besteck und kommt dann zu mir. Keiner schaufelt sich sein Zeug selbst drauf und keiner klaut mir mein Küchenzeug! Ihr kommt schön zu mir und sagt mir was ihr wollt! Alle schön in eine Reihe und kein Gedrängel - es ist genug für alle da! Na los, hopp hopp - sonst ess ich den ganzen Kram alleine auf!"

Die ersten stehen auf, um sich zum Essen zu begeben. Als Caines Aufmerksamkeit nach Cats Ausführungen wieder kurz auf den Unbekannten schwenkt, sieht er, wie sich der Mann von der Wand schält und ohne Eile nach draußen marschiert, während ihm andere entgegen kommen, um sich in die Essensschlange einzureihen. Ganz offensichtlich hat er wohl nicht vor, hier zu speisen...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 06 Dez 2013, 20:33

Caine reibt sich einmal kurz den Stoppelbart am Kinn als der Mann dann schlussendlich geht ohne auch nur irgendwelche Anstalten zu machen etwas zu Essen. Caine grübelt kurz einmal nach und erhebt sich dann um sich einen Teller sowie Besteck zu nehmen und sich dann in die Schlange einzureihen. Als er dann an der Reihe ist fragt er Cat offen: "Sag mal ... passiert es öfter dass leute herkommen, alles beobachten und dann ohne was zu Essen wieder abhauen? So einer war nämlich eben hier ... finde es eben sehr ungewöhnlich."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 06 Dez 2013, 23:35

Seiner selbstauferlegten guten Erziehung folgend wartet Gerry, bis er erstmal keinem mehr im Weg steht - und lässt Vermillion den Vortritt. Das bisschen Zeit kann er nun auch noch erübrigen. Seiner Profession folgend achtet er auf andere Dinge als verdächtiges Verhalten oder seltsame Messer. Er beobachtet diese lebensgemeinschaft und betrachtet Bewegungen und Gesten der Leute sehr genau - so, wie auch die Oberflächenstruktur ihrer Haut und mögliche Anzeichen von Krankheiten oder Gebrechen. Geht man davon aus, daß alle diese Leute hier in der Gegend wohnen, kann man mit etwas Übung so eine Art `Sippenübergreifendes Gesundheitsbild´ der Gegend aufstellen.
Auch das kann eine interessante Beschäftigung sein; wenn es in der ganzen Stadt so zugeht, dürften virulente Infektionen hoch im Kurs stehen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 09 Dez 2013, 18:58

Vermilion nimmt sich dankend den Vortritt, wobei ihr Dank schlicht aus Nichtbeachtung besteht. Sie ist für ihr Empfinden schon jetzt viel zu nett, sich noch ein Danke abzuringen wäre eindeutig zu viel. Erst recht nicht nach diesem komischen Typen - sie wird das ungute Gefühl nicht los, dass nicht sie ihn vertrieben hat. Und dass sie ihm wieder begegnen wird...

Als sie an der Reihe ist, schnappt sie sich Teller und Besteck und zeigt stumm auf die Sachen, die sie will. Das Essen riecht gut und Cat verdient sich damit einen weiteren Pluspunkt. Mit ihrem Bonus eine starke, unabhängige Frau zu sein, ist sie schon fast aus der Gefahrenzone Vermilions verschwunden.

Sie würde noch auf Gerry warten und sich mit ihm an einen Tisch setzen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 15 Dez 2013, 10:28

Gerry und Vermilion stehen vor Caine in der Schlange. Während er wartet, kann Gerry keine augenscheinliche Pest ausmachen, die unter den Leuten grassiert. Wie aus dem Ei gepellt (oder frisch einer funktionierenden Vault entsteigen) sieht trotzdem kaum einer aus. Besonders den etwas Älteren merkt man an, dass das Leben hier draußen kein Spiel ist. Gebeugte Rücken, fleckige Narben oder Ekzeme auf der Haut sind keine Seltenheit - weder hier noch anderswo im Ödland. Bei einigen die lachen, kommen diverse Zahnlücken zum Vorschein, einem Mann fehlen die letzten beiden Finger der rechten Hand, eine ältere Frau trägt eine Augenklappe und bei einem jungen Mädchen von vielleicht 8 Jahren wurde der linke Unterarm auf Höhe des Ellenbogens amputiert. Offensichtlich ging hier an Fachmann zu Werke, was sich dank Gerrys medizinischem Blick gut erkennen lässt. Das Kind trägt ein babyblaues Sommerkleid mit gelben Blümchen und erwidert schüchtern den musternden Blick. Hinter ihr steht ein großer, breiter Mann und hat ihr beide Hände auf die Schultern gelegt. Als Gerry ihn ansieht, begrüßt ihn ein stoppeliges, misstrauisches Gesicht.

Vermilion bekommt in der Zwischenzeit ihr Essen. "Ok Leute.", meint Cat, während sie den Teller füllt. "Ihr bekommt das Zeug heute frei Haus, wenn ihr mir später einen kleinen Gefallen tut. Der Deal von heute Vormittag steht doch noch, oder? Die Details klären wir später am Tisch, dann könnt ihr entweder zusagen oder ich kassier euch das Essen ab."

Vermilions Teller wird mit einer guten Portion versehen und Cat schaut zu Gerry, dessen Aufmerksamkeit sich gerade anderswo befindet. "Hey! Erde an Doc Strange. Du bist dran! Such dir was zum spachteln aus, hinten in der Reihe wird's schon hibbelig..."


Es dauert danach noch eine Weile bis Caine an die Reihe kommt; gut die Hälfte der Leute sitzt schon wieder an ihren Tischen. Cat begrüßt den Ex-Ranger mit einem Zwinkern. "Hey Chefkoch! Was darf's denn sein? - Was, Beobachter? Nicht das ich wüsste, hier gibt's nichts zu bespitzeln. Bist du sicher, dass du..."

"Hey Mann, macht mal Dampf, ich hab Hunger!", mischt sich eine helle Stimme unmittelbar hinter Caine ein. Es ist ein Halbstarker mit schiefen Zähnen und ein paar vereinzelten Sommersprossen um die Nase. Cat schnaubt und fuchtelt mit einer Schöpfkelle herum. "Halt die Füße still, Kiddo! Sonst stellst du dich ganz ans hintere Ende! Du bekommst schon noch dein Futter..." Dann wendet sie sich an Caine. "Ok Chef, such dir was aus. Wenn der erste Ansturm vorbei ist, stellt sich Stu hier an die Theke und ich komm mit dem Bier zu dir an den Tisch..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 15 Dez 2013, 12:07

"Solange es nicht um fachgerecht angewandten Genozid oder das Wegstemmen der alten Autos draußen geht - bin ich dabei. Das habe ich Ihnen ja bereits zugesichert." versichert Gerry der Hausherrin nochmals und bedankt sich für das Essen. Das sogar recht gut riecht, wie er findet.
Auf manchen Reisen hatte er schon dermaßen obskures Zeugs zu essen bekommen, daß er es notgedrungen einfach so geschluckt hatte, ohne es groß zu kauen - aus Besorgnis, auf etwas zu beißen, auf das man nicht beißen sollte - oder etwas zu schmecken, das ihn dazu bringen würde, alles mit einem beachtlichen Innendruck gegen die nächstbeste Ziegelwand zu kotzen.
Als Doc Strange einmal bei einem abenteuerlich anmutenden Nomadenstamm zu Gast war, dessen Chef eine nicht heilen wollende Brandwunde auf dem Rücken hatte, fand er in seinem Essen etwas, das ihn frappierend an ein... Nagelbett erinnerte.
Seine von Erfolg gekrönte medizinische Behandlung war ähnlich seltsam wie die Art und Weise seiner dortigen Nahrungsaufnahme. Gerry hat dort nicht unbedingt an Gewicht zugelegt, so könnte man sagen.
Er geht mal davon aus, daß er hier vor solchen unliebsamen Überraschungen weitestgehend sicher ist. Nunja - Essen ist und bleibt ein Abenteuer. Und als einigermaßen bewanderter Toxikologe weiß er: Man kann theoretisch alles essen. Manches aber nur ein Mal.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 15 Dez 2013, 21:36

"Alles klar." Caine zeigt auf die Speisen die er wollte, wobei er allerdings darauf achtete nicht einmal in die nähe der Insekten zu sehen. Er hat diese Viecher schon immer gehasst, und vermutlich würde er sie nur anfassen oder gar essen wenn er kurz vor dem verhungern stände. "Ich warte dann hinten." sagt er noch und zeigt in die Richtung in der der Tisch steht von dem er kam. Als er geht fällt sein Blick allerdings auf das junge Mädchen im blauen Kleid. 'Hm ... Marco wäre wohl ungefähr im selben Alter ....' Dann muss er sich jedoch den Kopf schütteln als ob er unangenehme Gedanken abschütteln will. '... aber er ist tot ... und sie lebt ...' Dann muss Caine einmal kräftig durhatmen, peilt wieder den Tisch an und setzt sich nachdem er erstmal das Essen auf seite stellt und den Stuhl herumdreht sodass die Arme auf der Lehne liegen. Einmal mehr droht Caine in melancholie zu verfallen da er über den Tod seines Sohnes, seines eigen Fleisch und Blutes nachdenken muss. Er hebt kurz einmal den Arm und dreht ihn mit der Innenseite zu sich. Dann streicht er einmal mit der Hand über das dort eintätowierte. Vieloe würden das Tattoo als eher "rotzig" in seiner Art beschreiben, doch Caine war es egal. Was dort stand bedeutete ihm mehr als nur die Art des bildes. "Marco" der Name seines Sohnes den er damals beim Raiderangriff verlor war dort eintätowiert. 'Scheiße ... das ganze ist zwei jahre her ... und immer noch ... immer wenn ich dran denke ... Dreck ... sowas darf einfach nicht sein .... Kinder sollten NIE vor ihren Eltern sterben ...' Dann fällt nochmals das Mädchen in seinen Blick und er senkte endgültig den Blick und schließt die Augen um an bessere Zeiten zu denken ... um sich ganz darauf zu konzentrieren. An Zeiten als Marco noch lebte, die ihn glücklich machten und die ihn nicht abstürzen lassen würden.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 15 Dez 2013, 23:00

Der schmale Mediziner, der aussieht wie Vermillion´s harmlose `Schwester´ hingegen hat sich vorgenommen, mal ein paar der gerösteten Vielbeiner zu probieren. Sie erinnern von Zubereitung und Geruch her etwas an die seltsamen Garnelen, die manches Mal aus dem Hafen seiner Heimatstadt gefischt wurden. Ändert sich die Strömung und der Wind - wird das Wasser manchmal klarer und man kann darin Tiere fangen, die nicht aussehen wie von einem anderen Planeten.
Also setzt er sich neben die geschäftig futternde Vermillion und betrachtet erst mal seine Tischnachbarn. An den Dingern auf seinem Teller gibt es nichts zu schälen - das Ergebnis war etwas, das eher an eine Art ausgefallenen Knabberkram erinnert: "Interessant."
Es gibt auf seinen schlanken, pianistenhaften Armen nicht eine Tätowierung - nirgendswo gibt es eine. Gerry ist der Auffassung, daß sein porzellanfigurartiges Äußeres so schon auffällig genug ist - und alles, an was er sich erinnern sollte, an das erinnert er sich auch. Unter der langen, pelzartig wirkenden schwarzen Haarmähne sieht man ab und zu, daß er eine Sonnenbrille trägt. Das bartlos-glatte, schmale Gesicht zeigt zukünftige Ansätze leicht zynisch wirkender Lachfalten in den Mundwinkeln und momentan trotz vorhandener kulinarischer Abenteuerlust noch ein wenig Skepsis gegenüber den angerichteten Gliederfüßern: "Wanderheuschrecken ohne Sprungbeine, mexikanische Schaben, einige Wolfsspinnen und oh - ein, zwei Hundertfüßer mit entfernten Mandibeln - sehr vorausdenkend."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 17 Dez 2013, 10:55

"Klar" meint Vermilion knapp zu Cat und verschwindet dann an einen freien Tisch, um zu essen. Sie ist immer noch in Gedanken vertieft und bemerkt Caine kaum, genau so wie der ungeduldige Junge, den sie ansonsten wohl gemassregelt hätte.

Irgendwas ist hier doch im Busch, denkt sie sich, das kann sie beinahe fühlen. Der komische Typ von eben war nicht ohne Grund hier - und verschwand einfach so wieder. Sie kann sich jedoch keinen Reim darauf machen und beschliesst, das Denken und sich Sorgen machen wirklich dem Doc zu überlassen. Also sieht sie auf und mustert kritisch das Essen ihres Gefährten. "Wohl bekomms..." kommentiert sie seine Wahl mit vollem Mund. Manieren? - Keine Chance.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 21 Dez 2013, 10:37

Cat fertigt nach und nach die erste Welle hungrige Mäuler ab und überlässt dann Stu alle Nachzügler und 'Nachschlag-Holer', während sie selbst kurz nach hinten verschwindt. Vermilion und Gerry nähern sich gerade dem Ende ihres ersten Tellers, als sie Cat mit drei Bierflaschen an sich vorbeirauschen sehen. Zielstrebig steuert sie Caine an, der ein paar Tische weiter in einer Ecke des Raumes hockt.


"Et voilà! Kaltes Bier.", meint Cat grinsend, als sie sich gegenüber von Caine auf den Stuhl pflanzt und klirrend die Flaschen absetzt. Kleine Tröpchen perlen das braune Glas hinab. Dann zaubert sie einen Öffner hervor und mit einem vielversprechenden *Pffft* gefolgt vom Klirren des Kronkorkens ist rasch das letzte Hinderniss überwunden. Sie schiebt Caine eine Flasche vor die Nase.

"Hier, wohl bekomms.", meint sie und widmet sich der eigenen Flasche. Doch bevor sie Caine zuprosten will, legt sie den Kopf schief. "Irgendwas passiert? Du siehts aus, als wäre dir ne Laus über die Leber gelaufen..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 21 Dez 2013, 17:33

Ein tiefes durchatmen von Caine läßt verlauten das er Cat wohl bemerkt hat. Als er dann wieder die Augen öffnet lächelt er kurz matt gen Cat. "Schlechte Erinnerungen .... das Mädel da ..." sagt er und zeigt dabei auf die kleine im blauen Kleid. " ... mein Sohn hätte jetzt im selben Alter sein müssen. Drei Jahre ist das ganze jetzt schon her ..." Mit einem weiteren tiefen durchatmen läßt Caine nun die Erinnerung verblassen und konzentriert sich wieder auf das hier und jetzt. "Jedenfalls ... und dir ist der Kerl wirklich nicht aufgefallen? Lange schwarze Haare, ne Wumme am Bein, hatte ein längeres Messer dabei und hatte ziemlich normale Klamotten an. Stand die ganze Zeit an der Wand und ist abgehauen als es das Futter gab ... vielleicht ist es ja ein Verehrer deinerseits." fügt Caine dann noch mat aber schief grinsend hinzu wobei er schließlich zur Flasche Bier greift und sie Cat zum zuprosten entgegenhält.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 21 Dez 2013, 18:25

Nun hört Gerry zu.
"Muss ich anfangen, mir Sorgen zu machen?" fragt er höflich nach. Bei finsteren Typen, die unheilschwanger in der Gegend rumstehen wird man als schmächtiges Kerlchen, wie er eines ist, schnell hellhörig.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 21 Dez 2013, 19:05

"Anne Olson...", kommentiert Cat, als sie Caines Fingerzeig folgt, und verzieht den Mund. "Als sie noch kleiner war, ist sie unter dem Zaun durch ins Ödland abgehauen. Da draußen hat sie dann irgendein Vieh in die Hand gebissen oder... gestochen. Wahrscheinlich wollte sie es streicheln; das Mädchen ist - oder besser war - verrückt nach Tieren, selbst Käfer, Spinnen und anderes Ungeziefer. Sie hat geweint und laut nach ihrer Mutter gerufen, so haben wir sie schnell finden können. Danach ging es ihr wochenlang extrem schlecht und der Doc musste ihr schließlich den Unterarm abnehmen, sonst wär sie wohl gestorben..."

Cat blickt Caine unverwandt in die Augen. "So ist das Ödland. Zu ihr, meinem Bruder... deinem Sohn. Seit dem großen Knall sind ne Menge Arschkarten im Umlauf, und nicht wenige davon landen bei Leuten, die sie am wenigsten verdienen. Wir können nur schlucken und weiter machen... oder uns die Kugel geben. Und ehrlich: Ich bin lieber für's Schlucken. Also Prost!"

Sie hebt ihre Flasche und lässt das kalte Bier die Kehle hinunterlaufen. "Ahh.", meint sie, als sie nach zwei kräftigen Schlucken absetzt. "Das zischt, was!? Bekommt man gleich viel bessere Laune von. Und was deinen Typen angeht: Ich glaube du meinst Quentin. Jedenfalls passt die Beschreibung und ich hab ihn vorhin mal kurz gesehen - aber in der Warteschlange war er dann nicht mehr dabei..."


Gerry derweil spricht entweder zu Vermilion oder zu sich selbst, denn Cat und Caine sitzen an einem anderen Tisch und obgleich er kleine Bruchstücke ihrer Unterhaltung mitbekommt, hat er definitiv nicht ihre Aufmerksamkeit. Da müsste er schon rufen oder alternativ aufstehen und sich zu ihnen gesellen...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 21 Dez 2013, 21:14

"Ist mir klar dass ich nicht der einzige bin der Scheiße erlebt hat ... nur wenn das eigene Fleisch und blut leblos vor einem liegt ... und das noch der eigene Sohn ist der einen eigentlich überleben sollte ... das ganze ist nicht nur unnatüröich ... sowas brennt sich auch in einen rein. Aber Amen und Prost." Dann setzt Caine die Flasche an und trinkt ... sehr viel sogar. Erst als sie bis über die hälfte geleert ist setzt er sie wieder ab. Dann hört er Cat weiterhin zu. "Ach ja. Und was die kleine angeht ... das ist einer der Gründe warum ich mich von solchem Viehzeug fernhalte. Und was diesen Quentin angeht, was ist der Typ denn für einer? Eher Marke Harmlos oder muss man ein Auge auf ihn haben?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 21 Dez 2013, 22:15

"Quentin ist nicht besser oder schlechter als die meisten. Wenn du ihn nicht ankackst, kackt er dich auch nicht an. Vor seinem Bruder solltest du allerdings fern bleiben, der macht gerne Ärger und ist meist besoffen - was das Ärger-Machen nicht unbedingt verbessert. Allerdings hat mir ein Vogel geflüstert, dass einer meiner Gäste ihn gestern Abend ganz nett angeschnibbelt hat und er deswegen erst mal flach liegt."

Cat nickt rüber zu Vermilion und verzieht den Mund zu einem schiefen Schmunzeln. "Kann nicht unbedingt sagen, dass mir das besonders Leid tut. War nur eine Frage der Zeit, bis Pete den Falschen anmacht." Sie nimmt einem weiteren Schluck Bier.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 21 Dez 2013, 22:42

Als Cat ihre Ausführungen beendet muss Caine einen Seitenblick zu Vermillion werfen und abshließend seufzen. "Dann hoffen wir mal dass Quentin nicht auf sowas wie Blutrache aus ist ... denn wenn doch sehe ich kommen dass wir uns allesamt eine Zelle beim Sternträger teilen dürfen ... so wie gestern Abend. War dabei als das ganze passierte. Dann nimmt er einen weiteren, wesentlich kleineren Schluck aus der Bierflasche.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 22 Dez 2013, 00:34

"Du bist ein echter Optimist, was!?" Cat schmunzelt und lehnt sich im Stuhl zurück. "Wenn du dabei warst - wer hat das Gekloppe im Monday Night angefangen? Das Mädchen oder Frey mit einem seiner Hornochsen?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 22 Dez 2013, 00:45

Caine zuckt auf Cats Frage hin mit den Schultern. "Gute Frage ... habe auch nicht wirklich mitbekommen wie es los ging ... eigentlich wollte ich nur meinen Whiskey trinken und nach dem Kontakt ausschau halten ... als dann aber eine größerer kerl mit Vollbart und brauenen Haaren am boden zusammengetreten wurde wollte ich dazwischen gehen ... kannte den typen ja nicht und er hätte genauso gut mein Kontakt der Grim Angels sein können. Dann kam auch schon der Sherrif mit seinen Deputys und man hat mich in mein Nachtquartier geleitet" erzählt Caine in einem brummenden Ton der wohlmerklich vernehmen läßt dass ihm diese Nacht wohl immernoch in den Knochen steckt, oder besser in Erinnerung ist.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 22 Dez 2013, 16:08

Vermilion hält auf Gerrys Frage hin augenblicklich inne mit essen und sieht ihn mit grossen Augen und vollem, offenem Mund an. Sie weiss nicht, dass der Doc Cat und Caine zuhörte, aber für sie scheint es gerde so, als hätte er ihre Gedanken gelesen. Den Bissen, den sie noch im Mund hat lässt sie zurück in den Teller fallen.
"Was zum Teufel?!" flucht sie dann in unangemessen lautem Ton und sieht fassungslos zum Doc.
"Wie kommst du darauf?" fragt sie ihn und sieht sich paranoid im Raum um.
Dabei entgehen ihr Cats ud Caines Blicke nicht, was sie erst recht aus der Fassung bringt. Sie beginnt sichtbar zu zittern und Gerrys Frage wird erst recht aktuell.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 22 Dez 2013, 16:52

"Nun, wenn hier tatsächlich ein Mann mit finsteren Absichten die Räumlichkeiten ausspäht - dann ist das wohl wirklich ein Grund zu erhöhter Wachsamkeit, nicht?" fragt Gerry seine Begleiterin - und stutzt: "Wenn hier bis vor Kurzem wirklich so einer rumstromerte bin ich mir sicher, daß er Dir aufgefallen ist, nicht?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 22 Dez 2013, 19:19

Vermilion hat keine Ahnung was Gerry meint, aber ihre Gedanken scheint er doch nicht lesen zu können. Sie atmet tief durch und versucht sich zu beruhigen.
"Ich habe keine Ahnung wie du darauf kommst, aber da war tatsächlich so ein Kerl. Hat mich angestarrt, als möchte er sein Leben aufs Spiel setzen."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 22 Dez 2013, 23:16

Cats Augen werden enger. "Du hast was mit den Angels zu schaffen? Und ein Kontaktmann? Hier!? ... Die Angels haben hier nichts verloren; genauso wie all die anderen - die Dogs, Striders, Grey Guard und wie sie alle heißen... Für die gibt's in Johnson City nichts zu holen. Wir haben die Ranger, wir brauchen keinen Söldnerschutz. Warum also schicken die Angels dich hier her?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 23 Dez 2013, 00:47

Als Cats Augen enger werden heben sich Caines Augenbrauen in ungeahnte höhen. "Nun ... ich habe nicht nur was mit ihnen "zu schaffen", ich gehöre zu ihnen. Und keine Ahnung ich hier erledigen soll ... naja ... keine Ahnung um genau zu sein. Laut dem was mir gesagt wurde sollte ich gestern im Monday Night eben einen Kontakt treffen, der aber nicht aufgetaucht ist. Jetzt sitze ich hier fest bis ich einen Auftrag bekomme oder dieser Kontakt sich bei mir meldet ... was den Auftrag angeht den ich hier erledigen soll ... da habe ich ehrlih gesagt keine Ahnung. Scheinst aber auch nicht gerade gut auf Söldner zu sprechen zu sein, hrm? Klar, die Ranger pattroullieren in der Gegend und halten nach Raidern, Deathclaws und so weiter Ausschau ... aber alles machen die auch lange nicht. Personen oder Karawanschutz zum beispiel. Meistens haben sie bereits genug mit Patroulliengängen und dem Schutz der Städte zu tun. Und DA kommen die Söldner ins Spiel. Als Söldner weiß man wie man mit einer Waffe umgeht und unterhält so nunmal den Lebensunterhalt, indem man karawanen oder eben Personen sicher durch das Ödland bringt. Und für nichts will ich meinen Hintern sicher auch nicht in die Schusslinie manövrieren, also lass ich mich dafür bezahlen, klingt sinnvoll, oder?" Dann greift Caine nochmals nach der Flasche bier und nimmt einen Schluck. "Klar gibt es unter Söldnern auch einen Haufen Schweine und Arschlöcher, aber nicht alle sind so. Ich habe schon einige kennengelernt die das machen weil sie bei den Rangern rausgeflogen sind aber trotzdem den leuten helfen wollen. Menschen sind eben grundverschieden."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 24 Dez 2013, 10:22

Peter hat sich nach seinem wenig amüsanten Aufenthalt im Knast ohne echtes Ziel in der Stadt herumgetrieben. Nach einer ganzen Weile hat er sich dazu aufraffen können, zum Haus seiner Eltern zu gehen, wo auch seine Kids noch leben dürften. Zum Mitbringen hat er zwar nichts, aber sein Auftauchen sollte vorerst als Geschenk genügen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 24 Dez 2013, 11:11

Cat winkt ab. "Yo, du brauchst mir hier keine Sonntagspredigt über Söldner halten, Chef - ich bin nicht von vorgestern. Mein Dad war ein Desert Trader. So hießen die Dogs früher, bevor man sie aus Worth geschmissen hat. Nach seinem Tod war ich noch ein Jahr mit dabei."

Sie nimmt einen Zug Bier, bevor sie fortfährt. "Mir ist klar, dass nicht alle Söldner Arschlöcher sind - für wie schwarz und weiß hältst du mich!? Aber de facto geht's bei denen nur ums Geld und davon gibt's hier weder für die Angels noch für andere was zu holen. Die Städter können sich individuellen Personenschutz mit Sicherheit nicht leisten und größere Karawanen haben eigene Wachen, ohne sich dabei auf Söldner verlassen zu müssen. Die einzigen Angels, die ich hier sehe, sind auf der Durchreise... und das mit deinem Kontaktmann hier kommt mir extrem spanisch vor, Amigo. Das stinkt irgendwie zum Himmel..."


Peter steht derweil vor dem Haus seiner Eltern: Ein windschiefes Holzgebäude im Kolonialstil, das schon ein gutes Dutzend Mal an einem guten Dutzend Stellen ausgebessert wurde. Das zweistöckige Haus liegt tief im Süden der Stadt an der 10th Street, nicht weit vom alten Hospital und quasi direkt am Stadtrand. Ein rostiger Wasserturm prangt ein Stück weiter in die Höhe, doch Peter weiß, dass er leer ist und lediglich als Ausguck genutzt wird. Ab und an trifft man dort einen von Dicksons Deputys, seltener sogar einen der hiesigen Ranger.

Das Fähnchen am Briefkasten vor dem Haus Peters' Eltern ist aufgestellt.


Zuletzt von Cerebro am Fr 27 Dez 2013, 10:59 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Fallout: Texas - Kapitel 1
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