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 Fallout: Texas - Kapitel 1

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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 12 März 2014, 10:29

Untersuchen wird Gerry sie nur in ihrem Zimmer - nicht in seinem. Das ist mit ein Teil seiner Maxime, ihr nie das Gefühl zu geben irgendwie von `Kerl´... umzingelt zu sein. Und Humpeln ist nie gut - er wartet, bis Vermillion den Unterschenkel freimacht, indem sie das Hosenbein hochkrempelt. SIE tut es, wenn sie bereit ist - er wird sie zu nichts drängen. Bedrängt zu werden ist mit ein Teil der Ursache vieler ihrer Probleme.
"Das Leben ist kein Rosenmgarten - und wenn doch, dann die Variante mit Dornen und ohne Blüten. Pläne misslingen, Fallen werden gestellt und funktionieren nicht - oder ein Vieh im Keller flippt aus. Das ist die Realität, die jede Planung zunichte macht. Man muss sich daran gewöhnen, mit Rückschlägen zu leben." besieht sich Gerry Vermillion´s Ferse. Die Schneidezähne haben richtiggehend in die Haut gestanzt. So scharf, exakt und punktgenau, daß es auf beiden Seiten der Ferse nur je eine u-förmige Delle gibt, die kaum blutet. Aber sie ist tief.
"Daß Du selber anfingst die Notbremse zu ziehen ist ein erster Schritt. Das tatest Du vorher nie. Kultiviere diesen neuen Wesenszug und es wird Dir mit der Zeit Vieles leichter fallen." tupft Gerry etwas Meaverin auf die zwei winzigen Wunden. Das flüchtige Betäubungsmittel wird in die Bisse eindringen und den Schmerz im Stammnerv des Unterschenkels verstummen lassen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 12 März 2014, 13:04

Gerry - inzwischen gemeinsam mit Vermilion auf deren Zimmer - reinigt die Biss- und Kratzwunden. Trotz dem behutsdamen Zureden; als kompetenter Arzt weiß er: Für Ödlandverhältnisse sehen die Verletzungen schlimmer aus, als sie sind. Besonders wenn man Vermilions Nehmerqualitäten berücksichtigt. Das Wichtigste ist, dass sich nichts entzündet, also reinigt und desinfiziert er alles sorgfältig. Der Biss am Bein könnte eventuell noch mit eins, zwei Stichen genäht werden, danach fehlt dann nur noch ein anständiger Verband für Finger und Wade.

Gerry könnte optional auch eines seiner beiden Stimpaks einsetzen und so die Verletzungen quasi binnen eines Tages nahezu rückstandslos verschwinden lassen, allerdings hat er nur zwei und die Dinger werden einem nicht gerade hinterher geworfen. Ohne Stimpak werden die Verletzungen mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenso problemlos abheilen - Vermilion wird dann nur einige Tage mit Bandagen und leichten Schmerzen herumlaufen. Beides nichts, was sie im Notfall ernsthaft einschränken würde. (Oder sich mit leichten Schmerzmitteln nicht negieren ließe.)
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 13 März 2014, 14:41

"Und wenn ich das nicht will? Ich finde es eine schlechte Veränderung, wenn mir dafür anderes schwer fällt, wie zum Beispiel jemanden umzulegen. Das ist immerhin das einzige was ich kann!" beschwert sie sich und sieht Gerry zu, wie er sie behandelt. Seine Berührung stört sie dabei nicht weiter, sie ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 13 März 2014, 19:10

"Wenn Du das nicht willst - greift am Ende simple Mengenlehre." antwortet Gerry ungerührt und lässt sie noch etwas fluchen.
"Du bist klein und allein - und die Welt ist groß. Du gegen die Welt ist also eine ziemlich schlechte Idee. Gib der Welt keinen Grund zu glauben, es müssten sich haufenweise Leute zusammenfinden, weil sie meinen, eine randalierende, tollwütige Hexe über den Haufen schießen, mal wieder misshandeln und verbrennen zu müssen - wobei diese Reihenfolge nicht garantiert sein wird."
Er entscheidet sich gegen ein StimPak - eine Schusswunde wäre vielleicht ein Grund für sowas. Das hier aber wird Vermillion kaum behindern - dafür aber weiter ärgern. Und er meinte: "Und selbst wenn Kämpfen alles wäre, was Du kannst - es hindert Dich nicht daran dazuzulernen, was Du im Übrigen gerade tust."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 15 März 2014, 18:39

"Heh, dann will ich auch gleich lernen gegen die ganze Welt zu bestehen, sollte sie sich gegen mich wenden. Ich lass die Leute ja in Ruhe, solange sie mich in Ruhe lassen, aber anscheinend muss sich jeder zuerst bei mir ein paar Verletzungen holen und sich nachher auch noch darüber beschweren.", zuckt sie mit den Schultern. Schuldgefühle kennt sie trotz ihrer neuen Hemmungen nicht - und Mitgefühl hat sie auch noch nie gehört. Für sie ist die ganze Welt sehr einfach aufgebaut, wer sie belästigt, den wird sie davon abhalten es noch einmal zu tun, ob er dafür stirbt oder nicht, und wer sie in Ruhe lässt, der darf ungestraft davon ziehen - mit genügend Abstand versteht sich.
Weshalb sie in letzter Zeit so extrem auf dumme Sprüche reagiert, weiss sie nicht, aber vermutlich liegt es daran, dass sie in Johnson City nun wieder mit vielen Leuten auf einmal klarkommen muss. Die Stadt stresst sie - und der Stress will nun mal abgebaut werden.
"Bleiben wir noch lange in dieser Stadt?" fragt sie schliesslich.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 15 März 2014, 21:11

"Hmmm... eigentlich dachte ich, daß wir uns etwas ausruhen, bevor wir mangels Kohle weiterziehen werden. Wirklich gebraucht werden wir ja anscheinend nicht - und bevor wir uns bei der Erfüllung möglicher Gelegenheitsjobs noch weiter in die Verlustsparte hineinbewegen, sollten wir besser wieder Land gewinnen." sinniert der Doc und fügt hinzu: "Vor allem, da unser nicht vorhandener Ruf hier ohnehin schon ruiniert sein wird."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 25 März 2014, 13:15

"Na klar, wer braucht schon einen Arzt?" spottet Vermilion und bestaunt Gerrys Werk. Sie hat eine Idee, auch wenn sie ihr nicht besonders gut gefällt. "Wir sollten wennschon den verlorenen Doc finden, bevor wir gehen. Auch wenn ich dem Sheriff nur ungern helfe, immerhin kämen wir so mal raus aus diesem Loch und ich kann mich vielleicht auch mal nützlich machen."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 25 März 2014, 20:45

Jetzt fällt Gerry auf, warum er immer blinzelt und seine Augen tränen - die Sonne hängt schon tief... er setzt seine Sonnenbrille wieder auf und nickt: "Das ist eine gute Idee - jetzt müssen wir nur noch herausfinden, in welcher Richtung besagter Arzt verschwunden ist. Und hoffen, daß man hier keinen Arzt braucht, während auch der zweite im Outback campen geht..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 26 März 2014, 09:39

"Dann fragen wir doch diesen Sheriff" seufzt Vermilion und beginnt ihre Sachen zu packen. Sie würde alles mitnehmen, was in ihrem Besitz war, wer weiss wo sie landen würden? Sie hoffte insgeheim unten dann nicht Cat zu begegnen und sich noch irgendwas anhören zu müssen. Sie empfand zwar keinerlei Schuld, aber das Gefühl einer Niederlage, denn sowohl in ihrer "Mission" wie auch gegen Cat hatte sie irgendwie versagt. Wobei dies vielleicht auch besser war... Eventuell könnte sie ja sogar ein paar Deckel für die wenigen Ratten verlangen, aber das würde wohl auch noch eine sogenannte Entschuldigung verlangen - nichts für sie.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 26 März 2014, 19:55

"Na, dann fragen wir ihn mal - ich gehe in mein Zimmer und packe meinen Kram. Das war... ein bemerkenswert kurzer Aufenthalt." erwidert Gerry und macht sich auf den Weg in sein Zimmer.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 26 März 2014, 21:27

Gerry und Vermilion packen ihr Zeug zusammen. Etwa eine halbe Stunde nach ihrem Rückzug aus dem Keller sind sie komplett abmarschbereit, können ihre Gepäckstücke - sofern sie wollen - aber ruhig noch stehen lassen, da sie die Zimmer für den gesamten Tag inklusive Übernachtung bezahlt haben. Im Haus bleibt es während der ganzen Zeit über ruhig. Von draußen hört man ab und an noch die Kinder toben und einmal zwischendurch schallt ein lautes Niesen durch den Flur - friedlicher Alltag also...

Die Sonne ist mittlerweile auf dem Rückzug, aber der Abend hat noch nicht begonnen und draußen ist es noch angemessen hell, was sich nach den nächsten paar Stunden jedoch langsam aber sicher ändern dürfte.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 27 März 2014, 15:33

Als Vermilion abmarschbereit ist, wartet sie im Flur auf Gerry. Sobald sie ihn sieht nickt sie ihm zu. Sie wirkt inzwischen entspannter, in etwa so als wäre über ihrem Kopf bloss noch eine dunkle Wolke getrübter Laune und nicht mehr ein Gewittersturm aus Hass und anderen Gefühlen. Eigentlich also ganz normal, wenn man ihr Äusseres mit einberechnet. Tatsächlich hat sie das Geschehene inzwischen bestmöglich verdrängt, das kann sie gut, denn an die Vergangenheit zu denken bringt ihr sowieso nie was erfreuliches.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 27 März 2014, 16:35

Gerry erwischt sich unbewusst bei zweierlei Gedanken: Es fällt ihm auf, daß Vermillion trotz Allem sehr... putzig aussehen kann - wenn sie will.
Dies kommt alle gefühlten Saturnjahre etwa einmal vor.
Und gleich darauf fällt ihm ein, daß es des Öfteren vorkommt, daß er Leute trifft, die... ihn putzig finden. In 3 von vier Fällen sind dies Leute, von denen er eigentlich gar nicht will, daß sie ihn putzig finden. Das sind genau die Gelegenheiten, wo Gerry sich wünscht, er könnte wie Vermillion jeden in Reichweite davon überzeugen, daß er so ziemlich alles, nur nicht putzig ist. Aber das nimmt ihm ohnehin keiner ab.
"Nun ist es wenigstens nicht mehr so heiß." konstatierte er also einfach und ging los in Richtung des Büro des Sheriffs.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 27 März 2014, 18:42

Als Gerry ins Erdgeschoss stiefelt, um das Gebäude zu verlassen, ist von Cat nichts zu sehen; nur zwei ältere Männer sitzen in der Lobby und spielen Schach mit selbstgebastelten Spielfiguren aus Kleinschrott. Gerry verlässt das Crash House und läuft die Nugent Avenue hinunter Richtung Innenstadt. Nach einer Weile steht er vor dem Büro von Ray Dickson, dem Sheriff von Johnson City. Die Tür ist geschlossen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 28 März 2014, 19:15

Vermilion folgt Gerry wie sein Schatten und das, wie üblich, auch fast genau so still. Tatsächlich vermeidet sie sogar unbewusst alle unnötigen Geräusche, so dass man sich des öfteren dazu verleitet fühlt sich unzudrehen und nachzusehen, ob sie überhaupt noch da ist. Aber sie bleibt hinter ihm bis zum Büro des Sheriffs. Dort bricht sie dann mit einem genervten Seufzer die Stille, als sie vor offensichtlich geschlossener Tür stehen. "Muss wirklich zuerst Blut fliessen, bis diese Typen mal zur Stelle sind?" fragt sie sarkastisch.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 28 März 2014, 22:26

"Abgesehen von der Tatsache, daß Blut immer fließen sollte, wenn es seinen Job machen soll - wird das, was Du vermutlich meinst, hoffentlich nicht nötig sein." erwidert Gerry und klopft einfach mal an. Wird sich ja zeigen, ob jemand da ist, oder eher nicht.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 29 März 2014, 03:05

Gerry klopft vergebens - es kommt keine Reaktion.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 29 März 2014, 11:00

Vermilion neigt den Kopf ein wenig zur Seite. "Wollen wir es doch mit meinen Plan versuchen?"
Es gibt keinen Zweifel, dass sie nicht jemanden aufschlitzen würde. Dennoch merkt Gerry, dass sie es nicht wirklich ernst meint.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 29 März 2014, 23:06

Gerry sieht sich zu ihr um und mustert sie. Sein für einen Mann sehr androgynes Gesicht wirkt unter der schwarzen Haarflut in seiner Reglosigkeit kurz aus wie das einer antiken Biedermeierpuppe - bis er schließlich in eine andere Richtung weist: "Dann sehen wir doch einfach mal in die Kneipe, in der wir gestern waren. Möglicherweise ist der Sheriff dort - oder wir fragen dort jemanden, der uns Auskunft darüber geben kann, in welcher Richtung wir mit der Suche anfangen könnten."
Und dann geht er einfach mal los.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 30 März 2014, 00:18

Gerry folgt der Hauptstraße Richtung Osten und biegt dann die nächste Möglichkeit links ab. Auf seinem Weg begegnen ihm nur wenige Leute - viele davon entweder sehr jung oder sehr alt, denn die meisten gehen noch immer ihrem Tagewerk nach. Es dauert nicht lange, bis er schließlich vor dem Monday Night steht, der Kneipe, in der am Vorabend die Schlägerei um Vermilion stattgefunden hatte.

Die Tür des rustikalen Baus ist geöffnet, von dem was man sehen und hören kann macht es allerdings nicht den Anschein, als sei gerade besonders viel los.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 30 März 2014, 14:19

"Na, dann wollen wir mal..." atmet Gerry aus, als er an gestern denkt - und schickt sich an, die Kneipe zu betreten. Muss ja nicht sein, daß es heute genau so abgeht wie gestern...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 30 März 2014, 18:07

Wenn es so etwas wie ein Hausverbot geben sollte, dann kennt es Vermilion nicht. Der Vorschlag ist in ihren Augen also genau so gut wie jeder andere auch. Gegen Kneipen hat sie sowieso nichts einzuwenden, bloss Kundschaft müsste ihrer Meinung nach jeweils nicht drin sein.
Vor dem Monday Night hat sie im Gegensatz zu Gerry also keine Bedenken, im Gegensatz: sie sollte nach ihrer simplen Logik nun dafür gesorgt haben, dass ihr noch so eine Situation erspart bleibt. So viele potentielle Selbstmörder konnte es ja nicht geben.
"Jaaaa..." lässt Vermilion vor dem Eintreten noch vernehmen, ein kehliger und lang gezogener Laut, als würde sie bereits an ein lang ersehntes, kühles Getränk denken.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 31 März 2014, 14:31

Gerry und Vermilion betreten das Lokal. Drinnen ist es etwas düsterer als draußen und aktuell verhältnismäßig dünn besucht. An zwei großen Tischen hocken einige Männer und spielen lautstark Karten; hier und da sitzt noch einer für sich und hat einen Teller oder ein Getränk vor sich stehen. An der Bar selbst sind ebenfalls noch Leute - unter ihnen der Barkeeper, der sich unterhält, dabei ausschenkt und Gläser sowie andere Trinkbehälter säubert.

Köpfe drehen sich nach den Neuankömmlingen um und bleiben dort einige Zeit haften. Gerry und Vermilion entgehen die teils finsteren Blicke des einen oder anderen nicht - offenkundig gelten sie hauptsächlich Vermilion.

Gerry fällt zudem ein rotnasiger, narbiger Mann mit einer dreckigen Bandage um die Stirn auf. Er erinnert sich, dass er den Verband letzte Nacht selbst gelegt hatte, nachdem die größten Wogen der Schlägerei abgeflaut waren. Inwiefern sich der zu dieser Zeit total besoffene Zeitgenosse noch an ihn erinnert, sei mal dahingestellt, jedenfalls hätte der Verband schon längst gewechselt werden sollen…


Zuletzt von Cerebro am Mo 31 März 2014, 15:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 31 März 2014, 15:23

Vermilion bemerkt die Blicke, doch stört sich nicht daran. Sie ist es sich gewohnt Aufmerksamkeit zu erregen und solange sich diese auf die Blicke beschränkt, ist es für sie ok. Bloss das ungute Gefühl unter verhältnismässig vielen Menschen zu sein, macht sich in ihr wieder breit.
Sie blickt also mindestens genau so finster in die Runde und sucht dabei nach bekannten Gesichtern. Zum Beispiel dem Sheriff, seinem Handlanger, oder irgendwelchen Typen, denen sie Gestern auf irgendeine Art und Weise auf die Füsse getreten ist.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 31 März 2014, 20:17

"Tag auch." zündet Gerry sich erstaunlich lässig eine Zigarette an.
"Nur eine Frage - und bei einer brauchbaren Antwort sind wir gleich wieder weg. Wir dachten uns, wir versuchen mal, Ihren abhandengekommenen Arzt zu suchen. Wenn einer von Ihnen wüsste, in welcher Richtung wir mit der Suche beginnen könnten, wäre das überaus hilfreich."
Möglicherweise war der Bandagenmann mit der so roten Nase schon dermaßen breit, daß er glaubt doppelt zu sehen, befürchtet er. Immerhin sehen sich er und Vermillion auf den ersten Blick recht ähnlich. Nun - er befürchtet also das Schlimmste und hofft das Beste.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 31 März 2014, 21:32

Gerry erntet hier und da eine gerunzelte Stirn. Die meisten wenden sich wortlos ab und kümmern sich wieder um ihre eigenen Angelegenheiten.

"Finch ist raus ins Ödland, welche Richtung hättest du denn gerne!?", raunt eine Stimme von einem der Tische zu Gerry und Vermilion herüber. "Die Ranger und einige fähige Trapper und Freiwillige suchen schon nach ihm. Tu dir selbst einen Gefallen, Bursche, und vergiss es einfach. So ein Großstädter wie du geht nur selbst verloren und glaub mir - nach euch schicken sie keine Suchtrupps..."

Der Mann, ein stoppeliger Vierziger mit lichtem Haar und Zahnlücke, grinst verschmitzt und einige in der Bar fangen an zu lachen oder raunen ihre Zustimmung. Die meisten jedoch kümmern sich schlicht und ergreifend nicht. Aus dem Augenwinkel sieht Vermilion, wie ein junger Mann mit blondem Wuschelkopf aufsteht und ohne Hast Richtung Ausgang stapft. Er lässt ein halbvolles Bier zurück.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 01 Apr 2014, 08:52

Vermilion überhört den unglaublichen Komiker und bemerkt den blonden Wuschelkopf. Sie findet den Mann etwas verdächtig. Es gibt kaum einen guten Grund, ein halbes Bier stehen zu lassen.
Sie nimmt all ihre Höflichkeit zusammen und versperrt ihm mit ein paar kurzen Schritten den Weg.
"Mein Kumpel hier hat etwas gefragt. Du möchtest ihm nicht etwa weiterhelfen?" fragt sie ihn und beobachtet seine Reaktion. Besonders die Füsse und Hände behält sie neben seinem Gesicht im Auge - reine Vorsichtsmassnahme.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 01 Apr 2014, 10:23

Resignierend macht Gerry eine hilflose Geste: "Tja, das ist genau das, was ich allen möglichen Leuten schon gesagt habe - daß besagter Doc garantiert schon von Leuten gesucht wird, die mehr vorzuweisen haben als nur Glück beim Suchen."
Er sieht sich suchend nach Vermillion um und fährt etwas beunruhigt fort: "Und dennoch sind ebendiese Leute geradezu besessen von der Idee, daß wir zwei in´s Outback gehen und uns dort selbst umsehen - und ich bin selber erstaunt feststellen zu müssen, daß Ideen ansteckend sein können."
Dann lächelt er: "Also - je eher wir eine brauchbare Richtung haben, desto eher können wir diesem Drängen seitens der dubiosen Allgemeinheit nachgeben."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 02 Mai 2014, 20:28

Der Blonde starrt Vermilion mit weit geöffneten Augen ins Gesicht. "Ich... ich..."

Mit den Füßen steht er wie festgenagelt still und auch die Hände machen keine Anstalten, in Richtung einer verborgenen Waffe zu gleiten. Stattdessen sieht er ziemlich überrumpelt und eingeschüchterten aus.

Im Zuge dieser Ereignisse verenden Gerrys Beschwichtigungsversuche klanglos. Einer der Sitzenden steht auf und macht einen Schritt auf ihn und seine weibliche Begleitung zu. "Hey! Lass den Jungen zufrieden!", meint er an Vermilion gerichtet und fährt dann Richtung Gerry fort: "Deine Freundin da hat gestern schon genug Scherereien angerichtet. Halt sie besser draußen oder an der Leine!"

Viele Blicke richten sich erneut auf Gerry und Vermilion, um zu sehen was weiter passiert. Gerry sieht den Barkeeper ein Glas abstellen und einen Schritt zur Seite machen...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 02 Mai 2014, 22:06

Ach Du große Scheiße - jetzt haben alle Schiß vor Vermillion - und damit sie jemanden haben, der vor ihnen Schiß hat - wenden sie sich vertrauensvoll an ihn.
`Super gelaufen.´ denkt er sich - als ihm eine Idee kommt: "Nur die Ruhe - es ist mit ihr wie mit jedem anderen auch: Geht man mit ihr respektvoll um - ist alles in Butter. Wir zwei sind eben Spezialisten auf unsere Art: Ich baue Leute funktionstüchtig zusammen - und sie baut sie auseinander, ohne die Teile zu nummerieren. Und wir sind gut darin."
Dann wendet sich Gerry zum Gehen: "Aber da Sie uns ganz offenbar keinerlei Auskunft geben können - gehen wir zwei einfach, damit Sie sich in Ruhe etwas gruseln können... Na, ist das was?"
Er geht an Vermillion vorbei zur Tür und meint im Vorbeigehen leise zu ihr: "Du hast wie immer die opulent-düstere Ausstrahlung eines Schwarzen Loches - ich bin mir nicht sicher, ob es beängstigend oder eher faszinierend ist. Es ist auf jeden Fall berauschend - habe schon wieder ganz heiße Ohren..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 03 Mai 2014, 18:53

Vermilion muss unweigerlich grinsen, ab der Ereignisse. Sie fühlt sich beinahe so, als würde man sie nicht als Mensch betrachten. Und genau so, als ob ein wildes Tier die Kneipe betreten hätte, drehen alle gleich durch. Den Jungen lässt sie gehen, sofern er sich noch fassen kann und Gerrys Worte fässt sie als Kompliment auf.
"Wenn ihr keine Scherereien wollt, solltet ihr vielleicht ein wenig höflicher zu Fremden sein. Und bestimmt nicht aufstehen und mir drohen, denn genau so entstehen Scherereien. Meine Fresse, ich hab ihm bloss eine Frage gestellt! Wenn jemand ein Problem damit hat, dass ich und der Doc ein Problem eures verfickten Kaffs lösen möchten und deswegen mal eine Frage stellen, dann kann er mir das draussen erklären und dort seine Schererein abholen.
Meint Vermilion schnaubend zum stehenden Typen, bevor sie mit Gerry hinaus geht.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 04 Mai 2014, 00:33

Möglicherweise - denkt Gerry sich - wird Vermillion eines Tages lernen, daß solch unschöne Ausdrücke sie in ihrer Klasse selbst degradieren. Bis dahin hat sie vielleicht gelernt, daß es in manchen Situationen wirksamer - und auch gruseliger - ist, nichts zu sagen. Er geht raus und setzt seine Sonnenbrille auf.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 04 Mai 2014, 16:50

Gerry und Vermilion verlassen das Monday Night. Diverse Blicke folgend ihnen - einige ungehalten, andere neugierig oder manch einer sogar belustigt - doch zumindest im ersten Moment versucht keiner sie aufzuhalten bzw. ihnen hinterher zu stürmen...

Beide stehen nun wieder auf der staubigen Straße. Die spätnachmittagliche Sonne knallt auf sie herab und eine angenehme leichte Briese streicht über ihre Wangen...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 05 Mai 2014, 13:28

"Sonst noch einen Plan?" fragt Vermilion sichtlich genervt. Ihre Hände ruhen auf den Griffen ihrer Pistolen, nur für den Fall dass einer der Typen tatsächlich so blöd sein sollte, ihrer Einladung nachzukommen. Sie beschliesst zukünftig draussen zu warten, wenn es etwas anderes zu tun gibt, als Köpfe rollen zu lassen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 00:48

Während Gerry und Vermilion vor dem Monday Night ihre nächsten Schritte überdenken, nähert sich Carol Blythe der Stadt. Ihre Hosen staubig, ihre Nägel schmutzig, die Taschen leer - jedenfalls so gut wie. Ein einfacher Botengang, um Geldbeutel und Bauch zu füllen, hatte sie vom STMC aus in diese Richtung getrieben. Etwa 100 Kilometer quer durchs Ödland...

Da sich nichts Besseres angeboten hatte, war sie einen Großteil des Weges allein und querfeldein gereist. Gut ausgerüstet innerhalb der von Rangern patrouillierten Gebiete für sie eigentlich keine allzu gewagte Sache, aber zwei Tagesmärsche vor der Stadt hatte man sie ausgeknockt und nach Strich und Faden beklaut. Ihre letzte Erinnerung an den Vorfall beinhaltet ein gut zwei Finger breites Injektionsgeschoss, das sie sich noch irritiert aus dem Bein ziehen konnte. Das Ding hatte seinen Zweck jedoch bereits erfüllt und so war der Kampf verloren, bevor er überhaupt hatte anfangen können...

Was darauf folgte war mehr oder weniger klar: Waffen, Rüstung, Deckel... alles weg! Ihr 'Wohltäter' war immerhin freundlich genug gewesen, ihr noch einige Vorräte, Trinkwasser und weniger wertvollen Krimskrams zu lassen. Kein großer Trost, aber zumindest stand sie noch auf ihren Füßen und war kein Aas für mutiertes Viehzeug geworden. Der Rest des Weges verlief dann glücklicherweise auch ereignislos, was sie hier und jetzt zurück an ihr Reiseziel bringt.

Dass der ganze Trip ein riesen Reinfall war, lässt sich kaum mehr ändern, aber ihren Auftrag kann sie noch immer ausführen: Carol soll hier einer gewissen Charlotte Catherine Norton einen Aufnäher aus Stoff überreichen, dafür etwas in Empfang nehmen und damit dann wieder zurück zum STMC, um die versprochene Belohnung einzustreichen. Stolze 1000 Deckel, sofern sie innerhalb von spätestens zwei Wochen wieder bei ihrem Auftraggeber vorstellig wird und ihm dann den Gegenstand dieser Norton in die Hand drücken kann...

Carol marschiert den Highway 290 entlang, der schlussendlich in Johnson Citys Main Street mündet. Das Städtchen ist mit einem Elektrozaun gesichert, aber wenn sie diesen Weg weiter verfolgt, erreicht sie den Haupteingang, über den auch die Karawanen in die Stadt kommen...


Zuletzt von Cerebro am Di 06 Mai 2014, 10:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 02:21

Sich durchstreckend überlegt der schmale Mediziner: "Ich gehe davon aus, daß den Mann die Suche nach diversen Kräutern in das Outback trieb. Wir könnten den Bruder unserer Gastgeberin fragen, wo er so etwas hier suchen würde. Immerhin geht er ja oft jagen - da wid er sicherlich einige Ecken kennen, wo so etwas wächst, nicht?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 08:51

"Cats Bruder?" fragt Vermilion ungläubig. "Dem Typen hat man die Zunge abgeschnitten! Solange du ihm die nicht wieder annähst, kann ich, denke ich, auf seinen Rat verzichten." Sie schnalzt mit der Zunge und grinst hämisch. "Und ich glaube Cat würde ihn nicht mit uns gehen lassen, damit er uns rumführt. Ich würde direkt einen Jäger suchen, oder wir ziehen einfach so los."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 10:27

Wenn sie diesen Pisser erwischt, wird er seines Lebens nicht mehr froh. Carol hat noch immer eine Mordswut im Bauch, während sie unermüdlich weitermarschiert. Sie wie eine feige Memme zu überfallen - nicht mal seine Visage kennt sie jetzt. Das Projektil hat er zwar mitgenommen, aber so eine Waffe sollte nicht allzu geläufig sein. Früher oder später muss sie also fündig werden. So nahe vor der Stadt ist es nicht unwahrscheinlich, das dieser Typ hier irgendwann einkehrt. Bis auf ihr Messer ist ihr so gut wie nichts geblieben. Aber das bekommt er auch noch. Ins Auge oder gleich in die Fresse. Und dann dreht sie ihm den Hals um und verfüttert ihn an die nächstbeste Hundemeute.

Mit düsterer Miene nähert sie sich allmählich dem Haupteingang. Sobald sie die blöde Alte gefunden hat, wird sie sich irgendwie neue Ausrüstung beschaffen müssen. Zwei Wochen sollten genügend Zeit sein um zwischendurch noch eine andere Arbeit zu finden.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 19:50

Carol nähert sich dem Haupteingang - im Prinzip nichts weiter als eine Öffnung im Zaun, der mit seinen anderthalb Metern Höhe mit oder ohne Strom keinen besonders pompösen Eindruck hinterlässt. Wer hier wirklich mit Macht herein will, dürfte wenig Probleme haben, aber vermutlich hält es unliebsames Getier draußen...

Johnson City selbst ist das, was man eigentlich als Kuhkaff bezeichnet. Vor Ausbruch des Krieges wurden hier und da noch ein paar mehrstöckige Gebäude hochgezogen, aber abseits der Hauptstraße finden sich fast nur einstöckige Häuser, viele davon aus Holz oder Naturstein. Zum Stadtrand hin liegen größere Weideflächen für Brahmin und die Gebäude dort stehen meist in größeren Abständen zueinander, so dass keine Rede von Großstadtfeeling sein kann. Carol war noch nie vorher hier, dafür gab es schlichtweg keinen Grund. Vom Hörensagen weiß sie nur, dass die Ranger vor Ort eine Station unterhalten und das umliegende Ödland absichern. Sie bilden aber wohl nicht die örtliche Polizei, sondern lassen die internen Angelegenheiten vom zuständigen Sheriff sowie einem gewählten Bürgermeister regeln.

Als Carol den Eingang erreicht, sieht sie einen Wachmann am Wegesrand, der auf einem einst weißen Gartenstuhl aus Plastik hockt, die Beine überschlagen und eine Zeitschrift im Schoß. Sein Gewehr lehnt gegen den Stuhl. Carol geht noch ein paar Schritte, bis er schließlich aufblickt und sie zur Kenntnis nimmt. Es ist ein relativ junger Typ mit Basecap und fusseligen Stoppeln um Kinn und Wangen. "Howdy. Ganz allein unterwegs?", spricht er sie an und legt das Magazin zur Seite. "Hab dich schon von weitem kommen sehen... Haste deinen Caravan verloren oder sowas?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 20:06

"Hi." Lässig hebt Carol die Hand zum Gruß und mustert den Wachmann mit nüchternem Gesichtsausdruck. Sie hat nicht wirklich damit gerechnet das sie in diesem Kaff auf gescheite Hilfe bei ihrem kleinen Problem trifft. Aber wer weiß, immerhin fragt der Typ da schon mal nach. In der Stadt muss es noch einen echten Sheriff geben. Mal sehen, wie der so drauf ist. Aber erst einmal nimmt sie sich die Zeit, den Vorfall für Stoppelkinn kurz anzureißen.

"Nee. Hat sich nicht viel ergeben, also hab' ich mich entsprechend eingedeckt und bin allein losgezogen...Komm' gerade aus STMC für einen Botengang. Zwei Tagesmärsche von hier meinte son Spaßvogel mich mit einem Betäubungsgewehr abzuknallen und sich mein Zeug unter den Nagel zu reißen. Benutzt ihr hier sowas? Auch wenn er mich am Leben gelassen hat - ich steh nicht so drauf, wenn jemand Mein und Dein verwechselt. Ich schätze, der Knilch kommt aus eurer Gegend. Ansonsten gibts hier in der Nähe ja nicht viel. Achja, ich muss außerdem noch eine Charlotte Catherine Norton finden. Sagt dir der Name was? "
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 20:20

"STMC? Scheiße, was sind das... 80, 90 Meilen!? Dir müssen ganz gut die Füße qualmen, schätz ich. Das mit deinem Zeug tut mir Leid, Mann. Ziemlich feige Aktion - kann dir mit dem Gewehr aber nicht helfen. Kenne keinen, der Betäubungspfeile verschießt." Als Carol die gesuchte Frau erwähnt, runzelt der Mann auch nur die Stirn und fasst sich ans Kinn.

"Charlotte Catherine Norton, eh!? Doppelname... klingt ziemlich hochgestochen, wenn du mich fragst... aber nee, kenn ich nicht. Bin mir auch ziemlich sicher, dass hier keine mit so einem Namen wohnt. Ist ein kleines Örtchen. Die Leute hier kennen einander. Vielleicht eine auf der Durchreise oder so. Gestern war ein Caravan hier und hat wieder nen Schwung Leute in die Stadt gespült. Die meisten sind aber schon wieder weitergezogen - glaube Richtung STMC, wo du herkommst. Paar sind noch da... könntest dein Glück im Monday Night oder im Crash House versuchen. Da kommen die Leute für gewöhnlich unter, wenn sie hier einkehren und paar Nächte bleiben."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 20:42

Die Brünette zuckt gelassen mit den Schultern. Die ersten Male ist so eine Lauferei sicher anstrengend, aber über die Monate und Jahre gewöhnt man sich daran. Sie findet diese Strecke sogar noch verhältnismäßig kurz.

"Geht, ich habe schon längere Märsche hinter mir. Nur ist sowas ohne Knarre nicht wirklich zu empfehlen." Betäubungsgewehre sind in dieser Ecke also nicht wirklich üblich, hätte sie sich auch denken können. Wahrscheinlich panscht dieser Typ sich diese Brühe irgendwo selbst in seiner Bude zusammen. Soll er sich nur sicher fühlen. Man begegnet sich immer zweimal.

"Hrm, ok." Brummelt sie nur und schiebt ihre Hände in die Jackentasche.

Der Name ihrer Ansprechperson sagt ihm auch nichts. Noch dazu scheint sie nicht aus diesem Kaff zu kommen. Na sauber, das macht hren Job nicht gerade einfacher. Aber irgendwo wird die Alte schon sein. Immerhin hat er schon mal zwei mögliche Anhaltspunkte genannt.

"Monday Night oder im Crash House, alles klar. Besten Dank auch, dann schau ich da gleich mal vorbei. Man sieht sich. " Mit einem kurzen Nicken setzt Carol ihren Weg fort. Wer oder was diese Frau nun genau darstellt, darüber hat sie sich keine sonderlichen Gedanken gemacht. Der Name klingt tatsächlich irgendwie nach studiertem Eierkopf. Ihr kann das im Grunde auch egal sein. Sie ist nur hier, damit sie in Kürze abkassieren kann. Unterwegs hakt sie bei den nächstbesten Passanten nach den beiden erwähnten Orten nach und steuert im Anschluss eins von beiden an - je nachdem, was gerade näher dran ist.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 20:54

Vom Haupteingang aus ist das Monday Night Carols nächste Station. Sie muss nicht weit laufen, um es zu erreichen: Etwas weiter die Main Street hinunter und dann an der ehemaligen Poststation, die nun den Rangern als Quartier dient, weiter nach rechts in die G Street. G Street Ecke 7th Street erreicht sie schließlich die gesuchte Bar und bemerkt direkt zwei Gestalten, die optisch so rein gar nicht zum bisher Gesehenen passen: Ein langer schlaksiger Kerl, den man mit seiner schwarzen Mähne fast für eine Frau halten könnte sowie eine recht fies aussehende junge Frau mit stark geschminktem Gesicht. Sollte sie versuchen, ihre schlimmen Narben zu übermalen, so gelingt ihr dies zweifelsohne nicht: Diverse üble Verletzungen - alle verheilt, aber nicht minder unschön - lassen sich bei genauem Hinsehen erkennen.

Die beiden sind ganz offensichtlich in ein Gespräch vertieft und stehen nur ein paar Meter vor der Tür des Monday Night.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 21:15

Die beiden Gestalten sehen ihr doch glatt so aus, als würden sie nicht nicht unbedingt aus dieser trüben Gegend kommen. Der junge Mann bildet einen lustigen Kontrast zu ihr selbst, wie ihr gleich aufgeht. Wahrscheinlich wird er von nicht wenigen ausgelacht. Und das Mädel hat ein bisschen was von psycho und nekrophil. Zumindest sind das die ersten Begriffe, die ihr bei ihrem Anblick direkt durch den Kopf gehen.

"Hey, ihr beiden. Ihr seid nicht von hier, hm? Seid ihr mit dem letzten Caravan gekommen? Ich suche eine Miss Norton. Charlotte Catherine Norton. Klingelts da zufällig bei euch?"

Carol selbst ist eine hochgewachsene, gut durchtrainierte Frau (auch wenn der erste Eindruck etwas Anderes sagt) mit markanten Gesichtszügen. Nicht unattraktiv, wenn ihr Auftritt auch eindeutig maskulin erscheint. Bei näherer Betrachtung lässt sich auch erkennen das sie entfernt asiatische Züge besitzt. Ansonsten fällt wohl noch das leere Seitenholster und ein großes Jagdmesser auf, das sie bei sich trägt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 23:20

Die zwei könnten Geschwister sein - sie sehen sich ziemlich ähnlich in Style, Frisur und auch Figur. Der Knirps mit den unter der Mähne unsichtbaren Augen überlegt - und meint dann: "Nun, wie Sie schon so richtig bemerkt haben - wir sind nicht von hier. Wir nächtigen im sogenannten Crashhouse - was uns zu CAT, der Besitzerin bringt. Möglicherweise ist Cat die Abkürzung von Catherine?"
Abgesehen vom verstaubten und irgendwie... fledderig leeren Äußeren wirkt diese stattliche Person geradezu obszön gesund. Beeindruckend, präsent und nicht unsympathisch. Gerry muss feststellen, daß sie zwei irgendwie dazu neigen, interessante Personen anzulocken. Das Studium diverser Bücher und Romane in der Bibliothek damals hat ebenfalls seine Spuren hinterlassen - seine ausgezeichnete Beobachtungsgabe kooperiert mit dem, was er in Sir Arthur Conan Doyle´s alten Werken über deduktives Denken gelernt hat und lässt ihn sagen: "Ich gehe mal schwer davon aus, daß Ihre bisherige Reise nicht ganz so verlaufen ist, wie Sie es geplant hatten? Und Ihre Expertise, was das Reisen durch das Outback angeht, hat Sie vor weiterem Ungemach bewahrt?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 06 Mai 2014, 23:55

Cat, Catherine...Das leuchtet ein. Aber hatte der Wachmann nicht gemeint, so einen Namen gäbs hier nicht? Vielleicht kennt er sie auch einfach nicht unter ihrem vollen Namen.

"Hm...Könnte hinkommen. Schätze, ich werde diese Cat mal fragen." Carol kratzt sich am Kinn und mustert den jungen Mann mit halb belustigter Miene. Seine Ausdrucksweise ist - gewöhnungsbedürftig, wenn man von klein auf ein raueres Pflaster gewohnt war. Er klingt wie einer dieser Eierköpfe aus STMC. Er und Frankensteins Urenkelin hier fallen auf wie bunte Hunde in einer grauen Katzenwelt. Aber etwas Farbe könnte diesem Kaff wohl nicht schaden. Sie kann sich kaum vorstellen, das hier mal was Besonderes passiert. Abgesehen davon das man auf halbem Wege von einem Großwildjäger überfallen wird. Die Söldnerin kneift leicht die Augen zusammen und übersetzt gedanklich das Büchergefasel in verständliches Chinesisch.

"Eh...Ja, kommt hin. Gut kombiniert. Das Ödland ist mein zweites Zuhause, wenn man so will. Aber früher oder später hat man dann trotzdem mal Pech und es taucht ein lebensmüder Vollpenner aus der Versenkung auf. Wenn ich den finde, gibts Spacko-Eintopf. Tz. Und was macht ihr hier so? " Für mehr als einen Zwischenstopp scheint ihr dieses Kaff nicht groß genug zu sein.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 07 Mai 2014, 00:06

Gerry fällt auf, was diese Frau für eine Hünin ist, als sie näherkommt. Nun, im Gegensatz zu ihm sind die meisten Frauen groß - aber die hier ist... angenehm groß. Leicht errötend räuspert er sich: "Wir kamen hier vor einiger Zeit mit einer Karawane an. In einem Saloon sorgte meine Begleiterin nach massiven Provokationen dann für `Spako-Eintopf´, wie Sie es so passend bezeichneten - und verbrachte die Nacht im örtlichen Knast, während ich diverse Verarztungen vorzunehmen hatte. Und momentan vertrete ich die durch Abwesenheit glänzende Ärzteschaft in diesem Dorf. Wir vermuten, daß zumindest einer von ihnen auf der Suche nach medizinisch relevanten Kräutern in der Wildnis abhandengekommen ist. Und wir spielen momentan mit dem Gedanken ihn zu suchen - ein Vorhaben, daß meiner Meinung nach etwas... nunja, aussichtslos ist."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 07 Mai 2014, 00:19

Die beiden Stöpsel spielen also grob zusammengefasst Samariter und helfen der notleidenden Bevölkerung aus? Das klingt noch unvollständig. Es muss einen guten Grund geben, weshalb sie sich diese Umstände überhaupt machen wollen. Die Kleine ist also anscheinend so etwas wie ein bissiges Hündchen, wie niedlich. Ein hämisches Schmunzeln geht über ihre Lippen und wird mit einer beiläufigen Daumengeste wieder fortgewischt.

"Huh, warum wollt ihr ihn suchen? Ihr seht nicht so aus, als hättet ihr Ahnung von der Wildnis. Springt da irgendwas bei heraus?" Das ist wohl die für sie logischste Schlussfolgerung. Natürlich tun sie das hier nicht für lau, da wären sie ja schön blöd. Der Kurze ist also Arzt, sieh einer an.

"Bist aus STMC, heh? Da komme ich gerade her. " Stellt sie plötzlich fest und reibt sich schniefend unter die Nase. Vielleicht eine ganz günstige Gelegenheit um etwas dazu zu verdienen. Dank diesem Typi muss sie quasi wieder von Null anfangen. Und ihre Vorräte reichen kaum aus um ihren Magen langhaltig zu beschäftigen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 07 Mai 2014, 00:27

Der schmale Arzt stutzt kurz - und räuspert sich erneut: "Gut möglich, daß eine Belohnung ausgelobt wurde - ist dem so, habe ich es allerdings wieder vergessen. Wie dem auch sei - man sollte manche Dinge einfach tun, weil sie das Richtige sind. Würde dies jeder tun, wäre das Land nicht so, wie es nun ist - und Ihr Holster nicht so leer, wie er nun ist. Und immerhin bin ich Arzt geworden, weil ich es vorziehe, etwas Produktives zu leisten. Etwas kaputtzumachen ist simpel - das machen bekanntlich alle."
Gerry weist in eine bestimmte Richtung: "Und wo wir bei Produktivem sind - fangen wir doch gleich damit an, Ihnen besagte Cat einmal vorzustellen. Lassen Sie uns zu ihr gehen, bevor die Leute in der Bar auf die dumme Idee kommen, die `Diskussion´ von neulich fortzusetzen."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 07 Mai 2014, 00:46

Vergessen? Ein wenig baff ist sie schon, als sie das hört. Das ist ja wohl nicht sein Ernst. Wovon leben die beiden? Wenn sie Geld haben, dann ist es ein Wunder das sie bisher noch nicht über den Tisch gezogen worden sind. Vielleicht ist seine Begleitung auch ein besonderes Kaliber. Das kann sie gerade nur mutmaßen. Der junge Arzt dagegen sieht so aus, als könnte er nicht mal gegen n' Mädchen im Armdrücken gewinnen. Carol unterdrückt ein leises Prusten und nickt ernsthaft.

"Klingt gut. Hey, wenn ihr schon auf eine Belohnung verzichtet - ich bin drauf angewiesen regelmäßig was zwischen die Kiemen zu schieben. Wenn ihr diesen Doc wirklich suchen wollt, wendet euch vertrauensvoll an mich. Und vergesst die Bezahlung nicht. Könnt mich fürs Erste Carol nennen." Ihre alten Freunde kennen sie unter einem anderen, äußerst treffenden Namen. Aber den bindet sie den beiden noch nicht auf die Nase.
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