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 Fallout: Texas - Kapitel 1

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AutorNachricht
Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 11:20

Ja, die scheint in der Tat ansprechbar zu sein. Gerry räuspert sich verlegen und meint: "Verzeihen Sie die Störung - aber der Sheriff hat uns Ihr Etablissement empfohlen."
Er weist auf seine Begleitung: "Dies ist Vermillion und mein Name ist Doc Strange - ich bin sozusagen die medizinische Vertretung für Dr. Finch, der momentan wohl gerade durch Abwesenheit zu glänzen scheint."
Leicht errötend durchsucht er noch mal seine Barschaft in der Hoffnung, sie hätte sich auf geheimnisvolle Art und Weise vermehrt. "Was genau also kostet hier ein Zimmer so... ?"
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 12:26

"So, der gute Ray füttert mich also mit Kundschaft. Ist das nicht nett!?" Die Frau grinst den errötetenden Gerry an und lässt dabei ein paar weiße, makellos sortierte Zähne blicken - etwas das im Ödland definitiv nicht oft anzutreffen ist und dementsprechend auffällt. "Ich bin Cat, herzlich willkommen in meiner Bruchbude. 12 Caps pro Nacht, 75 für ne ganze Woche. Wie ihr seht, kann man hier nicht mehr allzuviel kaputt machen. Fühlt euch also wie zuhause, aber lasst die Ballermänner stecken, wenn's geht - die Wände haben schon genug Löcher. Es sind noch genug Zimmer frei, ihr könnt euch also aussuchen, ob ihr vernagelte Fenster mit Schießscharten, Frischluftlöcher oder nette Vorhänge haben wollt..."

Gerry muss feststellen, dass seine imaginäre Deckel-Presse offensichtlich nicht funktioniert. Er besitzt nach wie vor 40 Deckel - keinen mehr, keinen weniger.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 13:13

"Ja, schwarz ist gut. Ich hoffe nur der Schuppen ist immerhin genauso gut wie bunt, oder dafür genau so günstig." teilt sie ihre Hoffnungen mit und folgt Gerry in das Etablissement, wo sie wie gewohnt ihm den ersten Schritt überlässt.

Als Cat auftaucht wird sie von Vermilion aufmerksam von Kopf bis Fuss skeptisch betrachtet, aber sie scheint ihre imaginäre Prüfung zu bestehen. Ihre Zähne gefallen Vermilion und ein kurzer, nur ganz leicht blutiger, Gedanke fliegt durch ihren Kopf. Sie verwirft diesen jedoch, denn sie hat das Sammeln von hübschen Sachen aufgegeben, zu oft sind sie nur schwer und sperrig, oder gehen früher oder später doch kaputt.

"Wir brauchen zwei Zimmer, unten. Eines mit Löchern, durch die ich durchpasse... und eines als Praxis für den Doc. Ich übernehme auch die erste Nacht für uns zwei. Ah, und habt ihr Betten? Verletzte hören erst auf über den Boden als Liege zu jammern, wenn sie keine Behandlung mehr brauchen. Und ich hätte auch gerne mal wieder ein Bett, wobei das zweitrangig ist."

So viel Sinn und Grosszügigkeit auf ein Mal von Vermilion zu vernehmen, dürfte genau so auffällig sein wie perfekte Zähne. Wobei ihr etwas leiser, von einem ihrer Grinsen untermalten, angefügtes: "Verletzte sind auch ganz bequem, wenn man ihnen die Behandlung verkürzt.", dies wieder in den Schatten stellt. Wenn man sie kannte, musste sich schon fast überwinden, dass man dies als makaberen Witz und nicht als ihren Ernst auffassen konnte - Cat jedoch, sollte noch an ihren Verstand glauben.
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 13:52

Cat wendet sich an Vermilion. "Betten!?" Sie zieht eine Braue nach oben. "Mann, ich will gar nicht wissen, in welcher Höhle ihr das letzte Mal eingecheckt habt... Natürlich haben wir Betten! Hier im Gebäude allerdings keine Zimmer im Erdgeschoss. Vom Empfangsbereich abgesehen gibt's hier unten nur noch die Notaufnahme und den OP. In der Notaufnahme wohne ich mit meinem Bruder und der OP hat keine Fenster und wird von uns als Lager genutzt. Die Patientenzimmer sind alle im ersten Stock. Da hinten, am Treppenhaus vorbei, gibt's noch ne Tür in einen Hof - da ist die ehemalige Cafeteria. Die liegt ebenerdig und hat offene Fenster, allerdings keine Betten. Das Ding wird eigentlich nur sporadisch genutzt, wenn die Bude hier komplett voll ist. Übernachtung da geb ich euch für die Hälfte, wenn ihr unbedingt scharf drauf seid."

Cat verzieht den Mund und schaut Gerry kritisch an. "Und was die Arztnummer angeht bin ich mir nicht so sicher, Leute. Ich mein, ich würde lügen, wenn ich behaupte, das hier ist ein Hotel und kein Krankenhaus, eh!? Aber Todsterbenskranke vergraulen mir die Gäste und auf Schmerzensschreie fahren die sicher auch nicht ab - mal davon ausgegangen, dass hier nicht nur welche mit nem Husten vorbeischauen. Wie habt ihr euch das überhaupt vorgestellt? Wenn du wirklich die Vertretung für Finch bist, wieso benutzt du nicht einfach die Praxis von ihm und Doc Collister? Oder hat euch der ranzige alte Furz vor die Tür gesetzt?"
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 14:26

Vermilions Blick wird eine Stufe düsterer. "Du willst wirklich nicht wissen in welchen Höhlen ich schon 'übernachtet' hab - einchecken konnte man da gar nicht erst..."
Bevor sich jedoch ein aus Erinnerungen und Phantasien geborenes Übel in ihr ausbreiten kann, besinnt sie sich wieder auf die Gegenwart und ihre Miene wird zur gewohnten, relativ emotionslosen Maske.
"Dann tut es ein Zimmer mit Vorhängen oben auch, den Luxus zieh ich der Cafeteria vor." willigt sie ein. Sie würde sich wohl gleich kurz mal hinlegen gehen, der Knast war nicht besonders erholsam für sie. Und ihr versteckter Wunsch, in der Nacht unbemerkt ein- und aussteigen zu können, würde sich ein wenig erschweren, sollte ihr aber trotzdem möglich sein, wenn nicht sowieso unnötig.
"Und was die Arztnummer angeht: Gute Frage! Ja, warum noch mal benutzen wir nicht einfach die Praxis des verschwunden Arztes?" fragt sie in Richtung Gerry nach.
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Ortis

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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 18:44

Ein wenig verloren bleibt Malina einfach eine Weile stehen, nachdem Gerry ihr erläutert was er als nächstes geplant hat. Ihre paar Deckel würden wahrscheinlich nicht für lange reichen, und an dunkle Ecken als Nachtlager hatte sie sich eh schon gewöhnt. „Ich frage mal ein wenig herum ob jemand mehr über den Aufenthaltsort des Arztes wissen könnte.“, sagt sie, ist sich jedoch nicht sicher ob die beiden sie noch gehört hatten. Dann blickt sie sich um und geht auf die Suche nach der Praxis des Vermissten.
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Caine



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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 19:24

Caine bemerkt das Haus dann doch auf Anhieb. 'Den ganzen Knochenverzierungen  nach wohnt da drin entweder ein Stammesmedizinmann oder'" ... "Jonas." beendet Caine seinen Gedanken mit Worten als er das Holschild liest. Als Caine dann näher kommt bemerkt er ebenso den Schädel und er läßt ein anerkenndes pfeifen los. 'Würde mal gerne wissen wieviel Pfund das Teil am Stück wog ...' schießt ihm dann durch den Kopf. Dann konzentriert er sich aber auch wieder auf das weswegen er hier ist, klopft an die Türe und tritt anschließend ein bevor er sich erstmal umsieht ob es drinnen genauso viele "Kunstwerke" aus Knochen gab wie draußen, aber hauptsächlich um jemanden zu finden der ihm weiterhelfen kann.


Zuletzt von Caine am Di 12 Nov 2013, 20:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 20:22

"Na schön, ein Zimmer mit Vorhang, kommt sofort.", zwitschert Cat, die sich von Vermilions düsterer Miene nicht aus der Ruhe bringen lässt. "Macht dann wie gesagt 12 Caps. Wie sieht's mit dir aus Doc Holliday? Wo soll's denn hingehen? Oder wollt ihr ins gleiche Zimmer, dann such ich euch eins mit nem besonders weichen Bett!?" Sie grinst wieder und wartet auf Gerrys Reaktion.


Malina hat es unterdessen nicht schwer und erreicht die gesuchte Gemeinschaftspraxis nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt in der 9th Street, in der Nähe vom Marktplatz, wo der meiste Handel betrieben wird und sich die Gruppe Tags zuvor auch vom Caravan getrennt hatte. Es handelt sich um ein geräumiges, einstöckiges Haus aus zumeist Holz und Backstein. Von außen sehr unscheinbar, doch auffallend gut intakt bzw. ordentlich wieder hergerichtet. Die Fenster besitzen allesamt Glas, allerdings sind überall die Vorhänge zugezogen, so dass man von draußen nicht hineinsehen kann.

Ein Schild neben der Tür weist das Gebäude als die Arztpraxis von Doktor Tadeus Finch und Doktor Richard Collister aus. Die Tür selbst ist geschlossen - es existiert ein Klingelknopf sowie ein simpler Türklopfer aus Messing.


Jonas' Laden ist nicht besonders groß, dafür jedoch umso mehr vollgestopft. Drinnen angekommen erblickt Caine ein Sammelsurium an ausgestopften Tieren - mache davon bereits ausgestorben. An den Wänden hängen Waffen, Häute und Tiertrophäen und in den in Regalen sind einfache Tierfallen, wie Käfige für Kleingetier oder Bärenfallen für größere Beute ausgestellt. Ein lebensecht wirkender, jedoch präparierter Gecko steht angriffslustig direkt neben dem Eingang und begrüßt Besucher mit ausgestreckten Krallen, während an der Wand hinter ihm aufgereiht drei Köpfe seiner Artgenossen hängen. Caine erkennt sie ohne Mühe als Vertreter von Grau-Gecko, Gold-Gecko und Feuergecko.

Hinter dem Tresen sitzt ein runzliger alter Mann, mit Halbglatze und weißen Stoppeln im Gesicht. Seine Nase ist krumm, er hat mehrere Narben im Gesicht und schon diverse Altersflecken auf der Haut. Gekleidet ist er in strapazierfähiges Leder - definitiv ein Nachkriegserzeugnis.

"Ja?", spricht er Caine mit rauer Stimme an. Seine Zähne sind gelblich und einige bereits verschwunden. "Willst du was kaufen? Dann komm rein und sieh dich um, Bursche!"


Zuletzt von Cerebro am Sa 25 Jan 2014, 11:55 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 20:44

Caine tritt dann ein sieht sich um und muss bei den zum Teils wirklich großen Raritäten nochmals anerkennend pfeifen. Speziell der zweite Gold Gecko läßt ihn eine Braue heben. "Jonas nehme ich an? Caine Trevall mein Name. Und nein, ich bin weniger hier um etwas zu kaufen als um ein kleines Geschäft vorzuschlagen. Wissen sie ich kenne mich zwar gut damit aus wo sich eben Wildtiere finden lassen ... aber was das Ausnehmen und häuten angeht habe ich keinen wirklichen Plan. Jedoch muss ich langsam mal wieder meine Vorräte aufstocken, und der Sheriff meinte dass sie Tiere und Tierhäute kaufen würden. Mein Vorschlag wäre also folgender. Caine fallen nun die ganzen Gewehre ins Auge und er geht einige Schritte näher heran um sie sich genauer anzusehen. "Sie sagen mir was sie an Tieren brauchen und ich jage die für sie. Als Bezahlung würde dann nur das essbare Fleisch mitnehmen nachdem die Tiere gehäutet wurden, wobei der Rest wie Häute sowie Knochen hier bleiben würden. Naja ... ich muss zugeben die Munition die ich verbrauche würde ich auch gerne noch rausbekommen. Aber ich denke das wäre für sie dennoch ein Lohnenswertes Geschäft. Und jemand der solche Lebensechten Kunstwerke herstellen kann dürfte einige Kronkorken mit dem Verkauf rausholen ... ein paar der viecher hier gibt es ja nichtmal mehr. Wie lange machen sie das ganze denn schon?" fragt Caine dann abschließend als er glaubt ein gut gepflegtes Gewehr an der Wand zu sehen und darauf zu geht.
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 21:26

"Mein ganzes Leben schon, Junge.", antwortet Jonas erzählfreudig auf die letzte Frage zuerst. "Als die Bomben runter kamen war ich 5. Mit 14 bin ich mit meinen Eltern wieder an die Oberfläche gekommen und von da an ging das Überleben los. Mein Vater war seinerzeit Jäger und hat mir alles beigebracht. Er und ich haben für die Familie gesorgt, bis er dann gestorben ist. Tja, und jetzt bin ich der letzte, schon über 60 und zähle die Jahre nicht mehr. Viele werden's nicht mehr sein..." Er lacht, teils grimmig, teils belustigt in sich hinein. Dann reibt er sich die Finger und leckt sich über die Lippen.

"So, ein Geschäft willst du mir also anbieten!? Nun, wir werden sehen. Ich kaufe Tiere und Tierhäute und den ganzen Kram, wenn die Qualität stimmt, das ist richtig. Wenn du mir gute Ware lieferst, kannst du das Fleisch behalten und ich behalte den Rest. Ob ich etwas drauflege hängt davon ab, was du mir bringst. Ohne die Ware zu sehen geb ich dir keine Garantie. Ich bin alt, aber ich bin nicht blöde. Ich hatte schon Idioten hier, die mir erlegtes Viehzeug andrehen wollten, das sie mit Maschinengewehren zur Strecke gebracht hatten. Kaum mehr Verwertbares dran gewesen!  Ein echter Jäger braucht genau einen Schuss, ein guter Trapper noch nichteinmal den! Kennst du dich mit Fallen aus, Bursche? Beste Methode ein Tier zu erlegen, ohne es dabei durch den Fleischwolf drehen zu müssen! Keine Löcher oder Schnitte. Ein Fallkäfig und vergiftete Köder... ja, was Besseres gibt's nicht, wenn die Tierchen den Braten nicht riechen, hehe."

Der Alte erzählt und erzählt. Caine betrachtet sich derweil das Gewehr an der Wand. Es ist ein gängiges Modell: Colt Rangemaster, Kaliber .223 mit einem aufgesetzten Zielfernrohr für erhöhte Treffsicherheit. Für einen geübten Jäger sicher eine probate Waffe, die überdies in einem top Zustand ist.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Di 12 Nov 2013, 23:29

Gerry´s Reaktion ist... leicht verwirrt, aber erleichtert. Vermillion und Cat scheinen sich auf Anhieb auf ihre ganz eigene Art zu verstehen - das findet er... bemerkenswert. Er sieht zwischen den beiden hin und her, bis sie ihn beide ansehen und warten, was er zu Dr. Finch´s Praxis zu sagen hat. Und zu seiner wie auch immer gearteten Bleibe. Gerry steht da, es dauert ein wenig, bis er sich wieder fängt - und hebt den Zeigefinger: "Handeln wir es chronologisch ab, damit keiner den Anschluss verpasst. Zuerst muss ich sagen, daß wir die Praxis nicht nutzen können, weil uns der Sheriff dies nicht angeboten hat - und zwar höchstwahrscheinlich, weil offenbar weder der `alte, ranzige Furz´ noch sein Kollege da sind - und es nachvollziehbarerweise niemand gerne hat, wenn jemand in seiner Bude rumklabastert, während er selber nicht da ist. Klar soweit?"
Mit verschränkten Armen als Zeichen dafür, daß dieses Thema nun wohl hinreichend erklärt ist, sieht Gerry zu Vermillion rüber - und zuckt mit den Schultern: "Und nun zu Thema Nr.: 02 - ich denke dann wohl, daß ich gezwungenermaßen irgendwo draußen übernachten werde - ich verfüge nur noch über 40 Caps - und ich brauche ab und zu noch was zu essen und zu trinken. Was mich zu einem weiteren Thema bringt - ich habe seit geraumer Zeit nichts dergleichen mehr getan - weil ich damit beschäftigt war, bis vor Kurzem diverse Schnittwunden und Prellungen zu verarzten."
Er verbeugt sich kurz in Richtung Cat: "Nun - meine Reisegefährtin ist dann immerhin untergebracht, vielen Dank für Ihre Mühen. Ich werde mich nun mal nach etwas... Nahrung umsehen - da ich keine Ahnung habe, was das hier so kostet, werde ich auf Unterkunft wohl erst einmal verzichten müssen."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 00:24

"Dass Collister nicht da sein soll, halte ich für ein Gerücht.", entgegnet Cat trocken. "Erstens hab ich ihn gestern noch gesehen und zweites verlässt er nie die Stadt - im Gegensatz zu Finch, der ständig im Ödland herumwuselt. Und wenn ihr etwas Asche verdienen wollt, dann geht ihn suchen! Ray scheißt sich schon beinahe in die Hosen, weil der Doc nicht mehr aufgetaucht ist und hat, soweit ich das mitbekommen habe, ne fette Belohnung auf ihn ausgesetzt. Und wegen dem Zimmer: Wenn dir 12 Deckel für vier Wände und ein Bett oder 6 für die Cafeteria zu teuer sind, Bruder, dann musst du wirklich draußen pennen. Was günstigeres findest du in der Stadt nicht. Solltest allerdings wissen, dass hier nachts ein übler Wind pfeift. Wenn deine Braut dich nicht einlädt, dann hast du vielleicht was Nettes zum tauschen in deinem schmucken Köfferchen da? Wie sieht's aus? Bist doch Arzt!? Medikamente? Verbandszeug? Oder was Normales, wie Kippen oder Alkohol? Ich bin sicher, wir kommen irgendwie ins Geschäft..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 00:38

"Zugegeben - von diesem Mr. Collister höre ich gerade zum ersten Mal." grübelt Gerry. Und er denkt sich, daß er wahrscheinlich länger die Stellung halten muss, als er Geld hat - da er nicht die Spur davon versteht, Leute aufzuspüren, die verschüttgegangen sind.
"Und eine Belohnung für entlaufene Mediziner ist natürlich eine interessante Sache - für jemanden, der in diesem Metier bewandert ist, verschwundene Personen aufzuspüren. Allerdings wäre es etwas sinnverfehlt, wenn die Vertretung des Arztes den Arzt sucht - und dann ebenfalls nicht da ist, sollte er gebraucht werden, nicht?" sinniert er weiter. Andererseits ist diese Unterkunft wirklich recht günstig - dafür, daß er kein Finanzgenie ist, kann Cat ja nun nichts.
"Gut - sagen wir, ich nehme ein Zimmer für zwei Nächte - dann bleiben mir noch 16 Caps. Wo kann man hier günstig essen - wissen Sie da was?" kramt Gerry den passenden Betrag raus.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 01:19

"Collister ist der, den ich mit 'ranziger alter Furz' gemeint hab, Sweety. Hast nicht so ganz aufgepasst, hm?" Cat zwinkert Gerry nachsichtig zu.

"Neben Finch ist er der zweite Arzt hier in der Stadt, die Quacksalber sind uns also noch nicht völlig ausgegangen. Leider ist er ein ziemlicher Säufer und nicht gerade umgänglich, macht seinen Job aber ansonsten halbwegs brauchbar. Wegen dem Zimmer kannst du mich tageweise bezahlen, wenn du schwach auf der Brust bist und nichts zum Tauschen hast. Eine Tagesrate genügt also für heute. Kannst mir aber auch gerne gleich alles geben - wie du willst, so lange du keine Schulden machst. Ich schreib hier keine Schuldscheine, klar? Was das Futter angeht, geht nichts am Tipsy's vorbei. Bestes Essen in der Stadt. Leider weiß Tipsy das und lässt sich entsprechend bezahlen. Bei den Rangern macht er ne Ausnahme, weil es ihr Stammlokal ist, aber das bringt wohl weder dir noch deinem Mädchen was... Im Monday's Night gibt's normalen Fraß zu normalen Preisen. Nicht die Wucht, wenn du mich fragst."

Cat grinst, als sie auf die Schlußpointe zusteuert.

"Natürlich... wäre da auch noch mein kleines Etablissement hier. Zugegeben, die ganze Kochchose ist noch etwas Neuland für mich, aber mein Bruder Stu und ich haben uns in den letzten Monaten etwas Küchenzeug von den Caravans organisiert. Die Kochbücher waren rausgeschmissenes Geld - von dem Zeug was da drin steht, ist kaum mehr was zu bekommen - aber ein paar Gäste haben mir diverse Rezepte beigebracht. Wenn ihr mutig genug seid und was für den kleinen Geldbeutel sucht, seid ihr hier also genau richtig. Vielleicht finde ich sogar paar kleine Arbeiten oder Botengänge für euch. Wenn ihr mir etwas zur Hand geht oder mich mit nützlichem Kram oder Infos versorgt, gibt's die Fresserei freihaus! Na, ist das ein Deal oder was!?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 01:37

Gerry lächelt: "Gut - das lässt sich hören. Wenn ich helfen kann, helfe ich gerne. Habe immerhin auf die mir eigene, etwas altmodische Art und Weise den hippokratischen Eid geleistet - nicht den hypochondrischen. Und unter uns gesagt - schlimmer als das, was ich so in der Küche abliefere, kann es nicht sein, dafür sehen Sie geradezu unanständig gesund aus, Werteste."
Der schmale Mediziner holt seine Zigaretten raus, zündet sich eine an und bietet ihr auch eine an: "Doc Strange - stets zu Diensten. Wenn es mir also möglich ist, werde ich Ihnen gerne zur Hand gehen."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 09:10

Vermilion hört den beiden zu, nimmt sich ebenfalls eine Zigarette aus ihrer Manteltasche, und meint schliesslich ein wenig verständnislos: "Ich sagte doch ich übernehm das Zimmer für den Doc? Aber wenn kein Bedarf besteht...", während sie ihren Geldbeutel aus einer Innentasche ihres Mantels kramt und trotzdem 24 Deckel hervorsucht, die sie auf den Tresen legt. Nach einem prüfenden Blick hinein kommt sie auf Cats Angebot zurück: "Was sagtest du, kann man für dich erledigen?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 10:35

Verblüfft sieht Gerry seine Begleitung an: "Offenbar habe ich das wirklich nicht mitbekommen - nun, das ist nett, aber da wir beide nicht gerade zum `Geldadel´ gehören, würde ich Dir ohnehin nur ungern auf der Tasche liegen wollen."
Dennoch ist er weiterhin fasziniert davon, wie prächtig sich Cat und Vermillion zu verstehen scheinen. Dies alles hinterlässt einen derart normalen Eindruck, das es schon fast gruselig ist.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 12:53

"Da hat aber einer tief in Muttis 'gute Manieren-Kiste' gegraben, hm? Besten Dank auch, Doc.", quitiert Cat Gerrys Aussage sowie auch die angebotene Kippe. Als sie Vermilions Deckel einsteckt fügt sie an diese gerichtet an: "Das sagtest du, aber ihr wart euch ja irgendwie nicht einig, Schwester. Wie dem auch sei, muchas gracias auch hier."

Cat packt die Kohle weg, nimmt einen Zug, dann verschwindet sie mit einem "Eine Sekunde..." kurz hinter die Rezeption. Mit je einem großen Vorhängeschloss in der Hand kehrt sie unverzüglich darauf schon wieder zurück - die Zigarette hängt ihr schief aus dem Mundwinkel.

"So.", meint sie, als sie die Dinger auf den Tisch legt, den Glimmstängel in die Hand nimmt, einfach auf den ohnehin schmutzigen Boden ascht und Rauch nach oben hin ausbläst. "Das sind eure Schlösser. Schlüssel stecken, wie ihr seht. Ich hab euch zwei benachbarte Zimmer im Quarantänebereich ausgesucht, die haben Einzelbetten. Die normale Patientenunterbringung ist für vier Betten ausgelegt - teilweise haben wir bis zu sechs reingeballert. Eure Zimmer haben keine Bretter, ihr könnt also die reizende Aussicht genießen. Die auf den Schlössern eingeritzte Nummer findet ihr auf den Türen wieder. Geht einfach im Treppenhaus hoch in den ersten Stock und dann den Gang runter - der Rest ist ausgeschildert. Ach ja, und nur weil ein paar ganz Schlaue schon danach gefragt haben: Der Aufzug da hinten funktioniert natürlich nicht! Alles klar soweit?"

Sie blickt zu Vermilion. "Wegen den Jobs komm ich auf euch zurück. Im Moment drückt nichts, aber mir fällt schon was ein."


Zuletzt von Cerebro am Mi 13 Nov 2013, 20:03 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 13:51

"Ist mir doch egal. Ich habe lange genug ohne einen einzigen Deckel überlebt." vernichtet Vermilion Gerrys höfliche Geste auf ihre monotone, unfreundliche Art und zieht an ihrer Kippe.

Sie raucht nicht oft, mitunter weil sie grosse Angst vor Feuer hat. Eigentlich raucht sie nur dann, wenn es ihr gut geht und sie gerade 'am normalsten' ist, so wie es zur Zeit der Fall zu sein scheint.

Als Cat mit den Schlössern zurückkommt und ihnen die Anweisungen gibt, bleibt sie regungslos, bis Cat fertig ist. Danach schnappt sie sich mit einem "Gut", auf Cats Versprechen, eines der Schlösser und marschiert Richtung Treppe. "Dann bin ich weg."

Sie besieht sich das Schloss in ihrer Hand und betet, dass die Zimmer nicht genau so aussehen, wie der Rest der Bude. Sonst müsste sie sich Gedanken über schwarze Farbe machen. Oder rote... blutrote...
Sie würde versuchen Cats Beschreibung zu folgen und ihr Zimmer anhand der Nummer ausfindig zu machen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 20:41

Vermilion steuert das Treppenhaus an und marschiert hoch in den ersten Stock. Dort angekommen erwartet sie ein Flur, der in beide Richtungen verläuft. Nach rechts geht es am kaputten Aufzug vorbei, bis der Gang dann nach links abbiegt. Ein mit schwarzer Sprühfarbe an die Wand gespayter Wegweiser besagt, dass dort die 'Gemeinschaftszimmer' liegen. Der Spray-Pfeil in die andere Richtung sagt 'Einzelzimmer' - also steuert Vermilion nach links. Es geht um eine Kurve, dann steht sie in einem Flur, der am hinteren Ende in einem Loch in der Fassade endet, das den Blick ins Freie gestattet. Linkerseits sind Fenster in der Wand, rechts die gesuchten Zimmertüren. Eine davon trägt (abermals mit Sprühfarbe) die gleiche Nummer, die auch auf Vermilions Vorhängeschloss steht.

Die Türen sind noch die des Krankenhauses, allerdings wurden sie bei Bedarf repariert, d.h. vorhandene Löcher mit Holzplanken abgedeckt sowie mit schweren Riegeln versehen, die eine entsprechende Möglichkeit zur Anbringung des Schlosses zulassen, so dass die Tür verschlossen werden kann.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mi 13 Nov 2013, 23:06

Auf dem Weg die Treppe hinauf erwidert Gerry: "Ich schätze mal, Sie wären unangenehm überrascht, wenn Sie meine Mutter kennenlernen würden. Meine Umgangsformen sind das Ergebnis langwieriger autodidakter Anstrengungen, wie ich mit gewissem Stolz hinzufügen möchte."
Gerry ist der Auffassung, daß mehr zu einer... `Zivilisation´ gehört als halbautomatische Waffen und Baseballmützen. Und irgendjemand muss ja mal einen Anfang machen, nicht wahr? Nun aber ist er ebenfalls gespannt auf seine momentane Unterkunft - da sich die Verpflegungsfrage ja nun hinreichend gelöst hat, kann er ebenfalls mal etwas entspannen.
Und bei aller Liebe zum Detail - etwas Ruhe könnte ihm momentan gar nicht schaden, da ist er sich sicher.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 14 Nov 2013, 00:33

"Na dann streng dich einfach weiter an, Doc!", meint Cat mit einem Zwinkern, raucht ihre Kippe zu Ende und lässt den Arzt ziehen. Gerry folg Vermilion die Treppe hinauf in den Hausflur des ersten Stockes. Sein Zimmer liegt direkt neben dem seiner Kollegin.

Die Wände hier oben sind nicht so extrem bemalt wie unten oder die Außenfassade, dennoch hat man sich auch hier ausgetobt. Als die beiden ihre Zimmer betreten, finden sie sehr einfache, dennoch halbwegs saubere Räumlichkeiten vor. Vom Boden sollte man nicht gerade essen, aber er ist durchgekehrt. Beide Zimmer haben je ein halbwegs gut erhaltenes Krankenhausbett, vermutlich aus den noch verwertbaren Restbeständen des Hospitals. Neben den Betten stehen Eimer, ansonsten sind die Räume noch mit je einem Stuhl, Tisch sowie einer kleinen Kommode möbliert.

An der den Betten zugekehrten Wand sind noch gut die unzähligen Stecker und Anschlussmöglichkeiten für elektronisches bzw. medizinisches Gerät zu sehen - allesamt natürlich vollkommen unbrauchbar und die Überbleibsel einer längst vergangenen Zeit. Die Fenster haben zwar keine Verglasung mehr, doch es existieren auch keine verbliebenen Scherben im Rahmen und dicke Vorhänge lassen sich auf- und zuziehen, um so möglichen Wind gut abzufangen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 14 Nov 2013, 00:42

"Ich bin angenehm verblüfft." gesteht Gerry sich selber, während er seine Jacke über den unteren Teil des Bettgestells legt. Bevor er sich langmacht, räumt er seinen Koffer aus und stellt sein Equipment so auf, daß er im Ernstfall effektiv damit arbeiten kann. Erst, nachdem er weitestgehend mit dem Ergebnis zufrieden ist, kümmert er sich um das Schloss und somit um ein Mindestmaß an Sicherheit und breitet schließlich seinen Schlafsack auf dem Bett aus, um sich darauf anschließend auszuruhen.
Keine Hektik, kein Lärm, keine dummen Kommentare - keine Querschläger und kein anderes Bier.
Ja - so kann man es definitiv eine Zeitlang aushalten.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 14 Nov 2013, 00:45

Gerry und auch Vermilion können - nachdem sie die Tür von innen betrachten - feststellen, dass die Türriegel beidseitig angebracht sind. Man kann das Schloss also sowohl innen als auch außen anbringen, je nachdem, ob man sich im Zimmer einschließen möchte oder den Raum gesichert zurücklassen will.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 14 Nov 2013, 01:01

`Äußerst sinnvoll gelöst.´ denkt sich Gerry, als er das Schloss anbringt. Schließlich hängt er sein Doppel-Holster in einer Manier über die Stuhllehne, wie es ein Privatdetektiv aus einem Film Noir getan haben mochte - immerhin hat er früher in der Bibliothek auch einschlägige Kriminalromane gelesen und auch die haben ihren Reiz - vor allem, wenn es um obduktionstechnische Details geht.
Er mustert die Stadt aus dem Fenster raus. Rost- und Sandtöne dominieren. Hier und da ein verblasstes Blau auf alten Reklametafeln oder eine durchscheinende Erinnerung an Grün in einer brüllend heißen Welt, die langsam zu vergessen scheint, was Flüssigkeit ist.
Er zieht die Vorhänge zu und genießt das Dämmerlicht auf dem Bett. Dies ist die Zeit, die man tief im Süden `Siesta´ nennt - zu fortgeschrittenerer Stunde wird es wahrscheinlich etwas lebhafter zugehen.
Oder auch nicht.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Do 14 Nov 2013, 09:13

Vermilion findet den Weg leicht und bestaunt ihr neues Zimmer. Immer noch bunt, aber erträglich. Schade nur, würde sie sogar in der Nacht noch Teile der Bemalungen sehen. Sie sollte sich ebenfalls Sprühfarbe beschaffen und das Zimmer mit ein paar ihrer Zeichnungen verschönern... Aber das konnte warten. Sie schliesst die Tür und überlegt kurz ihren nächsten Schritt.

Sie stellt schliesslich ihren Rucksack an die Wand und schlüpft aus ihrem Ledermantel und den Handschuhen, welche auf dem Stuhl landen. Dann kramt sie ihren Schlafsack und ihre Lieblingswerkzeuge, den Wetzstab und ihr Pistolenputzzeug aus dem Rucksack hervor und wendet sich dem Bett zu. Dieses prüft sie mit einem Klopfen auf die Matratze und nach einem zufriedenen "Guuuut" legt sie ihren Schlafsack darauf und hüpft rein. Dort lässt sie ihre Stiefel fallen und zieht den Waffengurt aus, aus welchem sie auch ihre Waffen entfernt. Sie hatte das Gefühl diese bald brauchen zu müssen und so wollte sie ihre Lieblinge mal wieder auf Vordermann bringen.

Bei den Pistolen ist der Schlitten schnell entfernt, der Lauf und das Magazin rausgenommen und das Putzzeug bereit. Der Staub und Russ, falls es hätte, muss raus, ein wenig Fett rein - Vermilion scheint in ihrem Element zu sein, während sie mit ihren Pistolen wie Kindern umgeht.

Das anschliessende Wetzten und reinigen ihrer, bisher immernoch schmutzigen, Machete ist dann schon weniger friedlich und leise, sogar Gerry dürfte das schleifende Geräusch hören.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Fr 15 Nov 2013, 11:25

Das Schleifen findet durchaus seinen Weg in Gerry´s Gehörgang - und von dort aus auch in seinen momentan im Tiefschlaf schwebenden Geist. Oh ja - ein wacher Intellekt beschäftigt sich zu passenden Gelegenheiten schon ab und zu mal mit... Gedankenspielen. Damit, Möglichkeiten theoretisch auszuloten, was-wäre-wenn-Szenarien auszuarbeiten.
Und es ist ja nicht so, daß Gerry nicht schon diversen Personen begegnet wäre, die seiner Meinung nach eine gewisse `Sonderbehandlung´ verdient hätten. Und daß er mit all seinem anatomischen Wissen nicht wüsste, wo man wem richtig wehtun könnte - was man tun muss, um jemanden irreparabel zu verkrüppeln - oder auf äußerst unerfreuliche Art und Weise in den Tod zu befördern.
Und hey - Gerry hat ebenfalls... Messer. Und eines davon ist verdammt scheißgroß! Aber die wahre Kunstfertigkeit ist es, all das sehr schnell machen zu können - während der jeweilige Gegner versucht, diese Angriffe zu verhindern. Das ist der größte physische Unterschied zwischen Vermillion und Gerry.
Die Tür schwingt in beide Seiten.
Und viele Leute, die ihn zu kennen glauben, wären überrascht, wie strange Doc Strange wirklich sein kann - wenn er es zulässt. Das ist der Zeitpunkt in seinem Traum, wo er in einen angelaufenen Spiegel sieht und eine schemenhafte, finstere Version von sich selber sieht, die eher an eine alte Comic-Figur, Evil Ernie, erinnert.
Und Gerry denkt sich - es wäre ziemlich einfach, es so zu machen wie alle anderen. Aber dann käme die Menschheit wohl nie wieder auf die Beine. Abgesehen davon ist er viel zu... weich, um in voller Absicht etwas zu tun, das so völlig gegen sein Naturell geht. Abgesehen von der Tatsache, daß er nicht gerade der geborene Nahkämpfer ist.
Und wenn es so viele schlechte Beispiele gibt - muss es wenigstens eines geben, das zeigt, daß es auch anders geht.

Evil Ernie schleift ein großes Messer.
Und da, wo er ist, kann er das auch gerne tun.


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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 16 Nov 2013, 21:26

Als der alte Mann die Ausführungen seines Lebens beendet hat dreht Caine sich zu ihm um und nimmt den Blick von dem Gewehr. "Fallen? Nicht wirklich ... aber ich will behaupten dass ich ein verdammt guter Schütze bin. Ich leg mich nun bereits seit zwölf jahren mit Raidern an ... nun, ich stehe noch. Und der Abschaum der mir über den Weg lief nicht mehr." sagt Caine wobei er schief lächelt. Dann kommen allerdings die Erinnerungen wieder hoch. Der Überfall auf sein Dorf, wie er zum sterben liegen gelassen wurde, aber vor allem die Leichname seiner Frau und der seines Sohnes schießen ihm in den Kopf und das lächeln verstirbt sofort. Er reibt sich dann kurz über den Unterarm auf dem der Name "Marco" tätowiert ist und spricht dann weiter. "Nun ... und was das mit den Fallen angeht, ich weiß nicht wie schwer es genau ist welche aufzustellen, da ich mich nie damit beschäftigt habe, aber wenn eine Erklärung ausreicht um es zu können denke ich werde ich es ebenso hinbekommen. Und wenn das nichts wird ... ich denke mit den Gewehren hier läßt sich auch was jagen, wenn sie mir eins, natürlich gegen ein Pfand, für die jagd leihen sollten."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 16 Nov 2013, 21:53

Jonas unterbricht seinen Redefluß und schaut Caine einen Moment lang an wie ein Auto. "Leihen!? Du bist ein verdammter Komödiant, Bursche! Das Gewehr da an der Wand ist 1500 Caps wert! Wenn du glaubst, dass ich dich einfach so damit rausspazieren lasse, bist du nicht mehr ganz bei Trost. Willst für mich jagen, hast aber weder Ahnung von Fallen noch die nötige Bewaffnung!? Was für ein Jäger bist du? Elmer Fudd!?"

Jonas fängt über seinen eigenen Witz an zu lachen und klopft sich auf den Schenkel. Caine hat absolut keine Ahnung, wer oder was 'Elmer Fudd' sein soll...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 16 Nov 2013, 22:49

Caine hebt zuerst eine Augenbraue und verschränkt darauf die Arme vor dem Brustkorb. Zwar hat er keine Ahnung wer oder was ein "Eimer Fudd" oder so sein soll, doch eins war ihm klar. Gerade wurde wohl auf seine kosten ein Witz gerissen. "Um genau zu sein bin ich Söldner und kein Jäger. Nur so wie es scheint sitze ich wohl vor erst in dieser Stadt fest. Der Sheriff empfahl mir herzukommen falls ich Arbeit suchte. Und nein das mit dem Gewehr war KEIN Witz sondern nur eine simple Frage. Denn eine Sache ist beim Jagen und bei Söldneraufträgen gleich: Je besser das Wissen und je besser die jeweilige Ausrüstung ist, umso größer ist die Chance auf Erfolg und ebenso hängt so auch die höhe des Gewinns ab richtig? Und ich BIN bewaffnet. nur sind eben die Waffen die ich dabei habe weniger zum Jagen geeignet als ein "Jagd"gewehr, sondern eher um eben Löcher in Banditen, Raider und ähnlichen Abschaum zu pusten."

Dann geht Caine ein paar Schritte zurück an den Türrahmen und zündet sich dort eine Zigarette an. "Ich bin nicht hier um den Clown zu spielen, Ärger zu suchen, oder die Zeit von anderen zu verschwenden. Ich suche einfach nur Arbeit die ich verrichten kann solange ich hier festsitze damit ich eben an diesem Ort überleben kann. Denn in einer Sache denke ich Stimmen sie mir zu ... das Ödland ist ein Drecksloch was NIEMANDEM etwas schenkt ... wenn man hier überleben will muss man sich selbst die Hände schmutzig machen und eben das tun was man kann ... sonst ist man ganz schnell am Arsch, oder?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Sa 16 Nov 2013, 23:50

Jonas lacht in Ruhe zu Ende, dann sieht er Caine schief an und fuchtelt belehrend mit dem Zeigefinger. "Ganz recht, Junge. Das Ödland schenkt niemandem etwas. Und genauso wenig verschenke oder verleihe ich meine besten Gewehre an fremde Leute, die sich damit auf und davon machen könnten! Wenn du Arbeit suchst und dafür nicht das nötige Wissen oder Handwerkszeug besitzt, dann geh und such dir etwas anderes! Ich bin zwar kein junger Hüpfer mehr und gehe kaum noch selbst ins Ödland raus, aber es gibt genug Trapper und Jäger in der Gegend, die mich mit Rohstoffen versorgen. Oder hast du geglaubt, ich sitze hier den lieben langen Tag auf meinem Hintern herum und warte darauf, dass sich ein Reisender erbarmt, mir ein paar Geckos zu jagen!? Krieg das nicht in den falschen Hals, aber auf dahergelaufenes Volk wie dich bin ich nicht angewiesen. Wenn du mir Ware bringst, die ich gebrauchen kann, dann können wir Handel betreiben oder Tauschen. Wenn du hier etwas siehst, das dir gefällt, dann leg die Deckel auf den Tisch und es gehört dir... Aber so wie du hier stehst und redest, hast du mir nichts von Belang anzubieten..."

Plötzlich bemerkt Caine, wie sich jemand nähert. Im gleichen Augenblick klopft es an den Türrahmen und ein großer junger Kerl mit kurzgeschorenem schwarzem Haar und stoppeligem Henriquatre-Bart tritt ein. Er grinst Jonas an und hebt wortlos die rechte Hand. in der Linken hält er einen mittelgroßen Sack aus Leinen; gekleidet ist er in staubige Jeans, Stiefel sowie ein schlichtes helles T-Shirt.

"Ah!", sagt der alte Ladenbesitzer und unterbricht die Standpauke. "Stu, dich schickt der Herrgott! Hast du alles bekommen?" (Der junge Mann nickt) "Sehr schön! Stell es einfach da in die Ecke und hier, wie immer. Bestell Cat einen schönen Gruß von mir!"

Der Mann namens Stu nimmt einen Beutel Deckel entgegen und stellt den mitgebrachten Sack wie von Jonas gewünscht in eine Ecke des Raumes.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 00:14

Caine schüttelt knapp mit dem Kopf. Dabei lächelt er jedoch. "Schon gut. Im Gegensatz zu manchen Sachen die ich mir bereits anhören musste war das noch freundlich. Aber mir ist es auch lieber wenn man mir die Wahrheit ins gesicht sagt. Verblümt oder nicht. Ist zwar schade dass es nichts wird, aber da kann man nichts machen. Noch zwei Fragen bevor ich gehe. Können sie mir denn sagen ob es hier vielleicht Arbeit für Leute meines Schlages gibt? Außerdem wäre es schön zu erfahren wo man sich hier mal aufs Ohr hauen kann ... ich plane zwar nicht lange zu bleiben aber sicher ist sicher." Als dann der Mann eintritt geht Caine zur Seite und mustert ihn erstmal. Von seiner Kleidung her schätzt er ihn weniger als Trapper oder Jäger ein, deswegen vermutet Caine am ehsten dass er wohl jemand ist der Jonas mit Dingen versorgt die er wohl braucht. Immerhin ist er nicht mehr der jüngste.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 00:30

Während Stu noch mit dem Sack hantiert, bekommt Caine von Jonas eine Antwort. "Leute deines Schlages... Du meinst Leute, die andere für Geld erschießen!? Nein, Bursche. Johnson City hat einen Sheriff und die Ranger halten die Umgebung sicher. Auf angeheuerte Kanonen sind wir gottlob nicht angewiesen. Wenn du nichts anderes kannst, dann soltest du dich einem Caravan anschließen - Wachen können die fast nie genug haben. Und wenn du eine Mütze Schlaf suchst, dann könntest du gleich mit dem guten Stu hier mitgehen. Seiner Schwester gehört das alte Krankenhaus, unten im Süden der Stadt. Hätte nicht gedacht, dass das alte Gemäuer noch zu etwas taugt, aber sie hat eine schöne Unterkunft draus gemacht. Sicher kein 5-Sterne Kasten, aber günstig und fair."

Stu gesellt sich dazu und grüßt Caine mit einer Handbewegung.

"Ach ja, du hast es wahrscheinlich gemerkt, aber der Junge kann nicht sprechen.", ergänzt Jonas.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 00:40

"Hey ... ich erschieße nur die die es verdienen, ja? Also Banditen und ähnlicher Abschaum. Und wäre wirklich freundlich wenn sie mir bescheid geben könnten wenn sie was von Arbeit hören die zu mir passt. Denn auch wenn der Sheriff und die Ranger da sind ... es gibt immer was wofür der eine oder andere sich nicht zuständig fühlt. Und wenn nicht, auch nicht schlimm. War aber nett mal endlich mit jemandem in der Stadt zu sprechen der mich nicht direkt loswerden wollte." sagt Caine noch schmunzelnd und hebt die hand zum Abschied bevor er dann zu Stu sieht. "Hast du denn sonst noch irgendwelche Botengänge zu erledigen?" fragt er dann. "Falls ja klemme ich mich einfach an dich damit ich es auch zu diesem alten Krankenhaus schaffe. Also sofern es genehm ist heißt das." Dann wartet Caine erstmal auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 00:50

"Sicher, Bursche, sicher. Schönen Tag noch." meint Jonas, wirkt aber mittlerweile wenig interessiert und widmet sich dem Sack und dessen Inhalt.

Stu beantwortet die Frage nach weiteren Botengängen mit einem Kopfschütteln und läd Caine mit einer Handbewegung ein, mitzukommen. Dann stiefelt er nach einer letzten Verabschiedung seitens Jonas gemütlich nach draußen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 01:00

Caine geht hinaus und folgt Stu einfach mal. Er hat ja keine Ahnung wo es hingeht und so begnügt er sich damit ihm zu folgen und sich dabei die Gegend anzusehen und sich gewisse Punkte einzuprägen. immerhin hat er ja keine Ahnung wie lange genau er noch hier sein wird.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 01:35

Draußen vor der Tür steht eine alte Schubkarre, beladen mit zwei größeren Leinensäcken. Stu steuert darauf zu und schiebt sie dann vorwärts durch die Stadt, während Caine ihm folgt.

Der Weg führt Caine wieder zurück in die Richtung, aus der er gekommen ist. Er marschiert die Main Street entlang, spaziert am Tipsy's vorbei, einer Bar, die von außen her zwar kleiner als das Monday Night, aber gut in Schuss und rustikal gemütlich aussieht, und erblickt die gleichen mehr oder weniger ramponierten Behausungen, wie schon auf dem Weg zu Jonas. Ab und zu kommt den beiden Männern jemand entgegen und manch einer grüßt Stu, welcher widerum mit einem Lächeln oder einer Handbewegung antwortet, doch die meisten Menschen widmen sich ihrem Tagesgeschäft. Caine weiß, dass am Stadtrand diverse Felder bestellt und Brahmin gehalten werden, doch obgleich der Ort nicht besonders groß ist, wird die Sicht von hier aus meist durch Gebäude versperrt.

Schließlich erreicht er in Stus Begleitung wieder den alten Drug Store sowie das Büro des Sheriffs direkt gegenüber. Von Gerry, Malina und seinen ehemaligen Zellengenossen ist nichts mehr zu sehen. Stu biegt nach links und Caine bemerkt neben einem windschiefen Straßenschild, das 'Nurgent Avenue' besagt, auch eine Wegbeschreibung für 'Cat's Crash House' in weißer Sprühfarbe. Von hier an geht es schnurgeradeau Richtung Süden. Die Abstände zwischen den Häusern werden größer und wahrscheinlich sind derzeit auch weniger davon bewohnt. Die Straße führt leicht bergauf, bis Caine schließlich Nugent Avenue, Ecke 10th Street das alte Hospital erreicht.

Die Klinik ist ein größerer Bau, der neben dem Erdgeschoss noch ein intaktes oberes Stockwerk besitzt und von oben bis unten mit Graffiti vollgesprüht ist. Es müssen damals noch zusätzliche Etagen existiert haben, doch davon sieht man jetzt nur noch abgerissenes Mauerwerk. An einem sichtbar mittels Schrott reparierten Fahnenmast flattert im mäßigen Wind eine Piratenflagge und auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang stehen diverse Fahrzeugwracks, jenseit jeglicher Reparaturmöglichkeit. Ein Steinschild vor dem Gebäude weist den Ort als das besagte 'Crash House' aus.

Stu steuert mit der Schubkarre direkt auf den Haupteingang zu. Caine hört in der Nähe einige Kinder herumtollen, kann sie jedoch nicht sehen.


Zuletzt von Cerebro am So 17 Nov 2013, 01:57 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 01:51

Caine folgt Stu auf Schritt und tritt bis zu "Cat's Crash house". Auf dem Weg dorthin bemerkt Caine dann ebenso dass die Stadt zwar eine ordentliche Größe hat, aber viele der Bauten unbewohnt scheinen. Als sie dann schlussendlich ankommen hört Caine plötzlich einige Kinder herumtollen, woraufhin sein Verhalten merklich anders wird. Sein Blick wird leerer und er scheint schlagartig in Gedanken versunken zu sein. Langsam aber sicher driftet sein Bewusstsein in seine Erinnerungen ab: Caine saß gerade auf der Veranda eines notdürftig, doch bewohnbaren Hauses und reinigt seinen Revolver. Die heutige Fürung durch die Gegend war wieder erflogreich und er hatte wieder genug Kronkorken eingenommen damit er sowie seine Familie überleben konnten. Als Caine dann aufsah konnte man in etwas Entfernung eine hagere Frau mit braunem haar sowie einen kleinen Jungen ausmachen der winkte. Caine winkte zurück und der junge kam auf ihn zugerannt um ihm dann um die Arme zu fallen wobei er "Papa" rief .... Caine selbst folgt Stu dabei vollkommen in Gedanken in das Haus.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 02:15

Stu schiebt die Schubkarre durch die geöffneten Doppeltüren und betritt so den Empfangsraum. Die Rezeption ist leer, im Raum dahinter sind jedoch Geräusche zu vernehmen. Stu stellt den Karren ab und bedeutet Caine mit einem Finger vor den Lippen, leise zu bleiben. Da er es nur schnell und von der Seite aus tut, scheint er dabei die geistesabwesende Art von Caine nicht zu bemerken. Der junge Mann greift in die Schubkarre und holt etwas hervor, das er scheinbar extra nicht in einen der Säcke gepackt hatte. Dann geht er zur Rezeption, stellt das kleine Ding ab und drückt zweimal mit dem Finger darauf. Ein liebliches *Ding, Ding* ertönt und die Geräusche im Hinterzimmer legen sich.

Kurz darauf kommt eine junge Frau nach vorne. Sie trägt ein Piercing zwischen Kinn und Unterlippe und hat kurzes, blondes und wildes Haar, das vorne am Pony mit roten Strähnen versetzt ist. Als sie den breit grinsenden Stu sieht, lächelt auch sie. "Hey Stu, was..." Ihr Blick fällt auf die Hotelklingel auf dem Tresen. "Du hast uns eine Bimmel organisiert!? Wie geil ist das denn!? ... Oh, und wen hast du da im Schlepptau? Ein neuer Gast?" Stu nickt und Cat legt den Kopf schief.

"Na Mister? Auf der Suche nach nem günstigen Bett?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 02:24

... Caine fängt den Jungen und hebt ihn hoch. Dabei lacht er aus ganzem Herzen und er entscheidet sich dazu eine Runde mit ihm zu spielen indem er ihn ein Stück in die Luft wirft. Caine hatte dies gerade getan und machte sich bereit ihn zu fangen als er ein lautes Klingeln hörte und seine Gedanken schlagartig in die Realität zurückkehrten. Er war nassgeschwitzt was wohl an der Hitze lag und wirkte schlagartig ziemlich blass im Gesicht. Als er dann wieder da ist schaut er sich sofort um und erkennt dass er in einem gebäude ist. Als er dann Stu sieht der neben einer Frau steht denkt sich Caine dass das wohl dessen Schwester sein muss. Er wischt sich nochmals durch das gesicht und atmet tief durch um wieder er selbst zu werden. Dann geht er in Richtung des Tresens und sagt "Ja ... ein Zimmer. Je günstiger es ist umso besser ... erstmal nur für eine Nacht ... und wie sieht es hier mit dem Essen aus?" fragte er am Ende noch und wartet auf die Antworten.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 02:39

Cat entgeht nicht, dass Caine einen leicht verdatterten Eindruck macht - Caine erkennt es an ihrem Blick. Doch sie fragt ihn nicht und beantwortet direkt seine Fragen, während ihr Bruder Stu ihn etwas irritert mustert.

"Nun, es sind noch nette Einzelzimmer für 12 Caps die Nacht zu haben. Wenn du das Billigste vom Billigen bevorzugst: Im Hof hinten gibt's noch ne leere Cafeteria. Kein Bett und keine großartige Möblierung, aber vier Wände und ein Dach. Wenn du mit deinem Schlafsack da parken willst, geb ich dir das für die Hälfte. Essen kannst du in der Stadt oder auch hier, aber ich bin kein Meisterkoch, ich sag's dir besser gleich. Mache dir aber nen sehr günstigen Preis und gestorben ist hier auch noch keiner - zumindest nicht am Essen. Versprochen!"

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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 02:47

Langsam aber sicher scheint Caine sich auch wieder zu fangen. "12 Caps ... klingt vernünftig. Und was das Essen angeht keine Sorge. Zur Not kann ich mich auch selbst in die Küche stellen, sofern es erlaubt sein sollte ... das eine oder andere Rezept hab ich ja hier drin." Dann deutet Caine kurz auf seinen Kopf und greift daraufhin in seine Tasche. "Aber ... ich habe draußen einige ... Kinder spielen gehört ..." stammelt er bei dem Thema wieder ein wenig. "Kommt es öfters vor dass Kinder in der Gegend hier spielen?" fragt er dann. Seine hand verweilt daweile noch in seiner Tasche.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 02:55

"Cool, du hast Rezepte drauf!?", meint Cat, als die Sprache auf das Kochen kommt. "Ich sag dir was, Muchacho. Wenn du mir was zeigst, das ich noch nicht kenne und das gut schmeckt, gibt's Futter freihaus für dich!"

Als Caine dann von Kindern spricht, runzelt sie allerdings die Stirn. "Äh, ja. Die Kids kommen gerne zum Spielen hier her. Stu und ich haben ein paar Bälle geflickt und wieder fit gemacht. Wir haben sogar nen Basketball samt Korb, den wir hinten an die Wand gedoktort haben... Hast du ein Problem mit Kindern? Falls ja, suchst du dir besser ne andere Bude, Kumpel - nichts für ungut."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 03:07

Caine schüttelt den Kopf. "Nein, nein ... ist eher so eine Art "Geist" aus der Vergangenheit der mich nicht losläßt ... aber wegen den Kids hab ich kein Problem. Ich nehm das Zimmer." Dann zieht er die Hand aus der Tasche und zählt einige Kronkorken in selbiger ab. Er legt sie dann auf den Tisch, zwanzig an der Zahl. Es scheint wirklich nicht die beste methode zu sein sein Geld auszugeben, doch kann Caine einfach nicht anders als er hört dass sie etwas für die Kinder des Ortes tun. "Stimmt so ... schaut einfach dass ihr den kurzen für den Rest was gutes tut, ja?" Dann wischt er sich nochmals mit der Hand durch das schweißnasse Gesicht und holt nochmals tief Luft. Die erinnerung an seinen kleinen Sohn war allgegenwärtig. Doch irgendwie macht es ihm nicht nur ein schlechtes gefühl ... irgendwie fühlte er sich dadurch auch ausgeglichen, denn durch die lachenden Kinder wurde er nicht nur daran erinnert dass sein Sohn tot war, sondern auch an die ganzen guten Zeiten die er mit ihm erlebte, doch ist das ganze ziemlich ungewohnt für Caine, da die letzten jahre einfach die schlimmen Erinnerungen mehrfach hochkamen und er die gute zeit von damals eben schlicht und einfach fast vergessen hatte.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 03:27

Cats Blick weicht auf, als Caine die 20 Deckel auf den Tisch legt, von einem 'Geist' erzählt und darum bittet, dass sie sich weiter um die Kinder kümmern sollen. "Oh. Sorry, ich dachte...", fängt sie an, bricht den Satz dann aber ab. Ein paar lange Sekunden vergehen. "Weißt du...", setzt sie dann leise wieder an. "Scheiße passiert überall auf der Welt. Meinem kleinen Bruder hier haben sie die Zunge rausgeschnitten als er 12 war. Einfach so, nur aus Spaß..."

Dann schüttelt sie den Kopf und seufzt. Stu macht einen Schritt nach vorne und betätigt die Hotelklingel. Cat schaut auf und ihre Miene erhellt sich. "Ja, Auszeit kleiner Bruder, du hast recht!" Sie wendet sich an Caine. "Kümmern wir uns also um dein Zimmer, ja!? Uno Momento." Cat verschwindet kurz in den Raum hinter der Rezeption und kommt dann mit einem Vorhängeschloss samt Schlüssel zurück. "So.", meint sie. "Hier ist dein Schloss. Da hinten geht's das Treppenhaus hoch. Oben dann den Gang nach links lang und du kommst zu den Einzelzimmern. Die Nummer auf dem Schloss passt zur Nummer auf der Zimmertür."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 03:40

Caine hört zu und schließt dann für einen Moment die Augen wobei er noch einmal tief durchatmet. Dann sah man sichtbar dass sich alle seine Muskeln anspannen. Als er die Augen wieder öffnet sieht man auch wieder die typische härte darin. Er sieht dann nochmals zu Cat und nimmt das schloß entgegen. Dann dreht er sich um und geht die Treppe hinauf. Im hinaufgehen ruft er allerdings auch nochmals herunter: "Auch wenn viel Scheiße passiert! Bis zu jenem zeitpunkt wo man sie erlebt passiert auch viel gutes! Auch daran sollte man sich erinnern!" 'Das ist mir eben klar geworden ...' fügte er dann noch gedanklich hinzu. "Und was die Rezepte angeht, da muss ich erstmal wissen was da ist. Wenn Zeit da ist klopft ans Zimmer und ich werde mich mal umsehen, in Ordnung?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 03:56

"Aye, der Deal  steht!", ruft Cat Caine hinterher, als dieser das Treppenhaus betritt und in den ersten Stock marschiert. Oben angekommen zeigt eine mit schwarzer Farbe gesprayte Wegbeschreibung, dass es rechts zu den Gemeinschaftszimmern geht und links zu den Einzelzimmern. Caine geht links und erreicht nach einem kurzen Stück Weg eine Tür, welche die Nummer seines Schlosses trägt. Sie ist mit einem Riegel versehen, an dem man das Vorhängeschloss anbringen kann.

Bereits einige Zeit davor nimmt Caine komische Schleifgeräusche wahr und nun, direkt vor seinem Zimmer stehend, muss er feststellen, dass sie genau aus dem Nachbarzimmer zu kommen scheinen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 04:18

Caine betritt sein Zimmer und wirft seinen Rucksack in eine Ecke. Die Schleifgeräusche überraschten ihn keineswegs, wieso sollte er auch der einzige Gast im haus sein? Aber was genau wurde da geschliffen? Ein Messer? Egal ... irgendwann würde er es herausfinden, und auch auf welche Art würde sich dann zeigen. Er sieht sich erstmal im Zimmer um und geht dann zu seinem Rucksack um einen weißen lappen sowie eine Schatulle herauszuholen. Er setzt sich dann einfach auf den Boden sodass er die Tür im blick hat, und löst seine Waffen aus den halftern wobei er den Revolver auf den vorher ausgebreiteten weißen lappen legt und das Gewehr in direkte Griffreichweite. Anschließend öffnet er die Schattulle und holt ein Set hervor in dem alles vertreten ist um Waffen auseinander zu bauen und zu reinigen. Er nimmt sich ein paar Werkzeuge und beginnt dann den Revolver außeinanderzubauen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   So 17 Nov 2013, 11:27

Caine braucht sich um die Tür und mögliche ungeladene Besucher keine großen Gedanken machen. Er kann sehen, dass es auf der Innenseite einen ähnlichen Riegel gibt wie auch von außen, so dass er das Zimmer bei Bedarf von innen abschließen kann.


Zuletzt von Cerebro am Mo 18 Nov 2013, 18:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 1   Mo 18 Nov 2013, 18:16

Als Vermilion fertig ist, besieht sie ihr Spiegelbild in der Machete und ihr Blick wird... weicher, sogar ein natürliches Lächeln findet den Weg auf ihre Lippen, während sie ihre Sachen wieder verräumt und den Rucksack, die Stiefel, die Kleider und ihren Waffengurt schön ordentlich in der Nähe des Bettes verräumt.

Aus dem Nachbarzimmer hört sie Geräusche und in der Hoffnung noch ein paar Worte mit Gerry wechseln zu können, geht sie barfuss und ohne Mantel oder Waffen aus ihrem Zimmer und klopft nebenan an die Tür - jedoch an die von Caine, den sie zwischen den Geräuschen der Machete hindurch gehört hatte.

Würde Caine die Tür öffnen, konnte er auf die kleine Vermilion herabsehen, die ihn, ab der Verwechslung, erstaunt aus grossen Augen ansieht.
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Fallout: Texas - Kapitel 1
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