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 Vor- und Nachkriegszeit

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Micky
El iluminado grande
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BeitragThema: Vor- und Nachkriegszeit   Mi 29 Dez 2010, 18:34

Der Beginn des Ressourcenkriegs
In Fallout fällt das Amerika des 21. Jahrhunderts in ein Zeitalter der politischen Paranoia und des Wahnsinns, ähnlich wie es in den 50er Jahren der Fall war. Die Regierung der USA wurde immer militanter und aggressiver gegen seine echten und eingebildeten Feinde. Als die Vorräte der fossilen Brennstoffe in der Welt anfingen sich dem Ende zuzuneigen und sich Umwandlungen der vorhandenen Infrastruktur des fossilen Brennstoffs zur kürzlich erfundenen Kernfusionsenergie verzögerten, begannen die Leute in den Vereinigten Staaten und der restlichen Welt zu verzweifeln. Die Vereinten Nationen lösten sich im Jahre 2052 auf, als die natürlichen Bodenschätze des Planeten aufgebraucht waren, was viele Nationen in den finanziellen Bankrott führte. Der europäische Staatenbund und die Öl produzierenden Staaten des Nahen Ostens, zogen in einen langen Krieg, um die wenigen übrig gebliebenen Ölfelder für sich zu erobern.

Die Dritte Rote Angst
Die "Neue Pest", eine Krankheit die genau, wie die Grippe leicht übertragbar war und ähnliche Symptome aufwies, entstand 2053, nachdem chinesische Spione es geschafft hatten einen Virus zu stehlen, den die USA selbst entwickelt hatte. Die Spione versuchten danach zu flüchten und wurden daraufhin getötet, Proben des Virus gingen aufgrund dessen zu Bruch und er wurde sofort freigesetzt. Die darauf folgende Epidemie tötete etwa 200.000 Bürger in den Vereinigten Staaten, einschließlich in Städten wie Denver, Boulder und Colorado Springs. Im gleichen Jahr zerstörten Terroristen mithilfe einer Atombombe die Stadt Tel Aviv in Israel. Die Vereinigten Staaten schlossen deshalb ihre Grenzen und es gab die allererste nationale Quarantäne. Anfang des Jahres 2054, reagierten die Vereinigten Staaten auf die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines Atomkriegs, indem sie das Projekt "Safehouse" ins Leben riefen. Dieses Projekt, dass durch den Verkauf nahezu wertloser Schatzanweisungen einer zugrunde gehenden Regierung finanziert wurde (die Inflation wütete, als die Wirtschaft sich zunehmend verschlechterte), war dafür verantwortlich große unterirdische Schutzeinrichtungen, so genannte Vaults zu bauen, die entworfen wurden, um radioaktiven Niederschlag oder Pandemien standhalten zu können.

Die Höhepunkte des Ressourcenkriegs
Im Jahre 2060 trockneten die Ölfelder des Nahen Ostens schließlich endgültig aus, was den Krieg mit Europa beendete. Der europäische Staatenbund löste sich bald infolge von Streitereien auf, ähnlich wie es nach dem Fall des römischen Reiches geschah, nur um die letzten verbliebenen Vorräte an fossilen Brennstoffen auf der Erde zu kontrollieren. Im Winter 2066 griff China Alaska an, wo sich wahrscheinlich die letzten Tropfen Erdöl befanden. Die Vereinigten Staaten reagierten darauf natürlich sofort. Dennoch dauerte es 10 Jahre bis der Konflikt beigelegt war. In einem verzweifelten Manöver fielen beide Supermächte in Nachbarstaaten ein, um sich deren letzte Ressourcen unter den Nagel zu reißen. 2076 annektierten die USA Kanada. Kanadisches Holz und Öl waren wichtige Rohstoffe für das amerikanische Militär und es gelang ihnen Alaska im Januar 2077 von den Chinesen wieder zurückzuerobern.

Der Große Krieg
In den frühen Morgenstunden am Samstag des 23. Oktobers 2077, wurde der Himmel über die Vereinigten Staaten mit Atomraketen und chinesischen Bombern gefüllt, die Hunderte von Atombomben transportierten. Keiner weiß wer den Großen Krieg begann. Zwei Stunden lang verwüsteten Nuklearwaffen den Planeten, als auch die europäischen Staaten und die Sowjetunion ihre Kernwaffen losschickten. Wegen häufiger Fehlalarme in den Monaten vor dem wirklichen Kernangriff, machten sich nur wenige Amerikaner zu den Vaults auf, als der letzte echte Alarm ertönte, besonders an der Westküste, wo die Bomben zuerst fielen. Die meisten Menschen waren draußen gefangen, weil sich die Türen der Vaults geschlossen hatten.

Das Leben nach der Apokalypse
Das Ergebnis des großen Krieges verwandelte den größten Teil des Planeten in ein radioaktives Ödland. Diejenigen, die nicht sofort im nuklearen Inferno starben (wahrscheinlich weniger als die Hälfte der Weltbevölkerung), lebten fortan jahrzehntelang in Finsternis oder radioaktivem Elend. Viele Pflanzen wurden ausgelöscht und die meisten Tiere starben an den Folgen von Nahrungsmangel, Sonnenlicht und der hohen Radioaktivität. Gebäude, Straßen, Denkmäler und ähnliche Dinge wurden zerstört oder beschädigt. Noch dazu wurde fast das gesamte Wasser verstrahlt. Die Oberfläche der Erde und ihre Atmosphäre wurden ebenfalls beschädigt und durch die Katastrophe verändert. Und dennoch verharrte die Menschheit (zumindest in den USA) in den unterirdischen Vaults. Die meisten Menschen außerhalb der Vaults, wurden durch die Druckwelle der Atombomben oder die Radioaktivität getötet. Diejenigen die Glück (oder Unglück) hatten und überlebten, mutierten und veränderten sich damit teilweise. Die ersten Effekte der Radioaktivität bei den Überlebenden, wurden 2080 beobachtet. Viele Mutationen kamen bei Tieren, Pflanzen und natürlich Menschen vor. Diejenigen, die auch noch die Effekte der Mutation überlebten, veränderten sich dauerhaft. Neue Arten wurden fast über Nacht erschaffen.

Der Wiederaufbau
Zwei Jahrzehnte, nachdem die Bomben fielen, öffneten sich die ersten Vaults und ihre Bewohner machten sich daran, die zerstörte Zivilisation wieder aufzubauen. Obwohl viele Gebiete, der früher zivilisierten Welt, langsam wieder begannen eine Zivilisation zu bilden, hat die Menschheit noch einen langen Weg vor sich, wenn es darum geht ein Fünkchen Normalität wiederherzustellen. Technisch gesehen, wurde der Ressourcenkrieg nie beendet, aber die Vereinigten Staaten als eine Nation (und vermutlich auch China), hörten in den letzten Stunden des Krieges auf zu existieren. Die Bevölkerung des Ödlands auf der Erde, hat jetzt allerdings bei weitem viel größere Probleme und Sorgen.
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