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 Forbidden Knowledge

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Kaela Khan
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BeitragThema: Forbidden Knowledge   So 07 Sep 2014, 19:19

Die Theorie der Weltgeschichte

Zusammengetragenes Wissen
um die nicht erklärbaren und
nicht wegzulügenden Erkenntnisse aus
Geologie, Anthropologie, Archäologie
und Geschichtsschreibung

von Messinah Pendragon



Ich habe mich Zeit meines Lebens nie mit dem `So war es´ zufriedengegeben – mich interessierte schon immer das `Aus diesem Grund ist es so´ - kurz; ich bin eine verdammt neugierige Person. Vor etwa 3,4 Milliarden Jahren beginnt nun also unsere Reise zur Beantwortung von vielen Fragen, deren Antworten wir nicht kennen. Und von denen viele Personen vielleicht auch gar nicht wollen, daß wir sie kennen. Es kann also sein, daß ich mir mit diesem Schrieb mal wieder eine ganze Menge neuer Freunde schaffe.

Zuerst werden wir versuchen unseren Geist aufnahmefähig zu machen für die Fakten, Daten und Erkenntnisse, die nun im folgenden beschrieben werden. Ich verwende hierbei die Schocktherapie. Die stockkonservativen Hardliner werden sehr schnell das Handtuch werfen – bis zum Schluß, wo dann die enthusiastischsten und wachsten Geister hoffentlich begreifen werden, daß die Zivilisation, die diesen Planeten der Klasse M3-Sol9 beherrscht, eigentlich in einer Art Traum der Profanität gefangengehalten wird – zum Teil sogar beabsichtigt, im Auftrag einer kleinen, schattenhaften und mächtigen Elite.

Zur Sache: Es gibt auf der Erde eine Unzahl Lebewesen, welche der Wissenschaft jede Menge Rätsel aufgeben. Es sind zum Teil sehr kleine Wesen, welche eine primitive DNA-Struktur aufweisen aber auch komplexere Spezies. Doch haben sie meistens nur eines gemeinsam: sie mögen es dunkel. Von einigen Tintenfischen (Kraken, Kalmaren und Nautiloiden) zum Beispiel ist ja allgemeinhin bekannt, daß sie ihre Farbe – ja sogar ihre Textur oder gar ihre Körperform dem Untergrund nahezu perfekt angleichen können. Andererseits sind einige dieser Wesen ziemlich intelligent und sollen sich sogar verlieben können. Die Sepia-Substanz, welche im Gefahrenfall ausgestoßen werden kann, ist ähnlich geheimnisvoll – sie ist für das Pigment Melanin in vielen Fällen viel zu schwarz (Tatsächlich ist bis jetzt auf wissenschaftlichem Wege noch keine plausible Erklärung für dieses Phänomen gefunden worden) und an der Luft (oder im Licht?) gerinnt es unter leichter Hitzeentwicklung.

Manche Wesen unter der Erde oder in der Tiefsee sind ebenfalls tiefschwarz – was seltsam scheint, da viele Lebensformen welche in lichtlosen Lebensräumen zuhause sind, meistens überhaupt keine Pigmente – und in vielen Fällen nicht einmal Augen haben. Nicht selten steht die Forschung vor einem Rätsel, wenn es gilt herauszufinden, mit welchen Sinnesorganen diese Wesen sich orientieren.

Vor 3,4 Milliarden Jahren begann das Leben in bescheidenen Formen und tastete sich langsam auf unserer Welt vor. Braunalgen, Bakterien, Graphitolithen und Stromatolithen waren die vorherrschenden Spezies. Dann muß etwas Gravierendes passiert sein. Ich stelle hier einen Himmelskörper in Szene, welcher einen Großteil von uns unbekannter Materie und Zusammensetzung mit großer Flüchtigkeit in das Sonnensystem injiziert hat, bevor er offenbar in der heutigen Antarktis niederging. Gewißheit haben wir nur über die Tatsache, daß die flüchtigste Gestalt der Materie etwas tiefschwarzes, öliges ist. Also ist ein Großteil der Akte-X-Serie auf einen reellen Hintergrund gestützt worden – der Schöpfer von Moulder und Skully (Netter Name, nicht?) bewegt sich also auf dünnem Eis. Ebenfalls ist eine Tatsache, daß wir von Zeit zu Zeit von ähnlichen aber erheblich kleineren Himmelskörpern unter Beschuß genommen worden sind – der letzte schlug 1908 in Sibirien ein. Man könnte meinen, daß man diesen Planeten kontaminieren will – ihn umwandeln will, um es sich darauf so richtig gemütlich zu machen (Siehe auch H. P. Lovecraft und die Großen Alten).

Damals war der Mond der Erde viel näher als heute und die Sonne noch nicht einmal halb so hell – sie mußte sich erst warmlaufen. Es war also ein ausgewogenes Lichtverhältnis – in etwa so wie heute bei einer Sonnenfinsternis. Als es dann heller wurde, begannen die Lebensformen, deren genetische Struktur sich mit der Dunklen Materie (nennen wir sie einfach X-9) verbunden hatte, in dunklere Lebensräume abzuwandern. Tatsächlich brennt reines X-9 in grellem Sonnenlicht fast explosionsartig ab.

Anhand von verschiedenen Expeditionen in die Antarktis und deren Ergebnissen deutet alles darauf hin, daß es so etwas wie eine fremdartige, prähistorische Kultur in der Nähe des heutigen Mount Erebus gegeben hat, welche sich eine gewaltige Stadt aus Kobaltgestein gebaut hat. Eine Architektur wird erwähnt, welche bei normalen Menschen ein irrationales Unbehagen auslöst, da die Gebäude manchmal geometrischen Naturgesetzen zu trotzen scheinen. Diese Stadt ist etwa 450 Millionen Jahre alt und wird in alten Sagen als die blasphemische Metropole R´lyeh auf der Hochebene von Leng bezeichnet – eine besorgniserregende Parallele zu dem sogenannten Cthulhu-Zyklus. Es gibt in antiken schriftlichen Werken erstaunlich detaillierte `Weltkarten´, welche sich zum Teil erheblich unterscheiden. Das liegt aber nicht daran, daß sie vielleicht ungenau sind, sondern am zeitlichen Unterschied von mehreren Millionen Jahren. Da stellt sich doch gleich die Frage, wer denn damals über die Möglichkeit verfügte, Weltkarten zu erstellen, nicht wahr? Und warum es auf der südlichen Halbkugel zwei Orte gibt, deren Bezeichnung sich über diesen Zeitraum hinweg nicht geändert hat; Angstland und Feuersee.
Auf der Nordhalbkugel hat sich mit der Zeit eine eigene Kultur enwickelt. Also gibt es auf Gondwanaland die Zivilisation der sogenannten Yoma oder Byuméa – auf Laurasia die der Santovasku oder auch Sanji Yan Unkara (Indien), Saiyajin (Japan) oder Sanjiyan (China). Beide nur getrennt durch das recht schmale und seichte Thetismeer. Wie diese beiden Völker genau hießen ist nicht überliefert – es sind Bezeichnungen, die ich aus der altindischen Mahabarata und den Sagen der Yamata, der Ainu und der Ezo übernommen habe.

Die kulturelle Hochzeit dieser Völker war vor etwa 160 000 000 Jahren – zu einer Zeit also, da es Dinosaurier gab – noch ein kleiner Hinweis auf die Tatsache, wieso manche Naturvölker aus Ton Figuren von diversen großen Sauropoden herstellten – obwohl sie diese nie zu Gesicht bekommen haben können. Oder die Sagen von Drachen, die sich ebenfalls in jeder Kultur der Welt finden lassen. Das Zauberwort heißt hier wohl Überlieferung – so unwahrscheinlich das auch klingen mag. Belthánaar-Gòn ist der Name der Hauptstadt des damaligen Santovasku-Imperiums. Diese riesige Stadt wurde im Himalaya-Massiv gefunden, und zwar in einer gewaltigen, darüber gewachsenen Kaverne. Diese Stadt ist zum großen Teil noch intakt – die chinesische Regierung versucht alles, diesen Fund zu schützen, da er für das chinesische Volk eine enorme Inspiration ist und einen nicht unerheblichen religiösen Schatz darstellt. Gesehen habe ich sie noch nicht – ich habe aber vor, das zu ändern. Wann kriegt man schon mal die Gelegenheit, die Wiege unserer Altvorderen zu sehen; einen Ort, der mehrere hundert Millionen Jahre alt ist? Es gibt viele Hinweise darauf, daß die Menschheit in nahezu gerader Linie von den Santovasku abstammen – auch wenn die Geburtswehen unserer Rasse geradezu apokalyptisch gewesen sein müssen – doch das liegt momentan noch in ferner, ferner Zukunft...
Unschwer zu erkennen, daß zwei so unterschiedliche Völker wie die Santovasku und die schattenhaften Yoma (H. P. Lovecraft würde sie wahrscheinlich Shoggoten nennen) sich nicht verstanden. Die geradezu lichten, naiven und - von unserem Standpunkt aus – mit einer geradezu tierischen; wenn nicht gar engelsgleichen Unschuld gesegneten Santovasku, deren Gesellschaftssystem allein auf Stärke und Führungsqualität basiert, waren den ständigen Überfällen der aus dem X-9 und den davon, damit und darin lebenden Wesen abstammenden, verschlagenen und hinterlistigen Yoma ausgesetzt – bis es schlußendlich zu einem Krieg noch nie dagewesenen Ausmaßes gekommen sein muß.

Um die Dimensionen faßbar zu machen; es gibt, seit wir uns im Sonnensystem umgesehen haben, deutliche Anzeichen dafür, daß wir nicht die ersten waren, die den Mars, den Mond, oder gar Callisto, Ganymed, Europa, Io, Titan oder gar die Uranus- und Neptuntrabanten beobachtet haben – es gibt offenbar sogar Hinweise auf Siedlungen auf Uranus und Neptun selbst; Planeten mit sehr hoher Gravitation. Ein Zeichen dafür, welch außergewöhnlichen Metabolismus unsere Vorfahren gehabt haben müssen.

Technisch gesehen müssen die Yoma beachtliches geleistet haben; sie hatten genügend düstere Phantasie, um sich Vernichtungswaffen von unvorstellbarer Effektivität zu ersinnen. Doch wo sie erfanden und bauten – da erschufen die Santovasku auf ihre Art und Weise. Technisch so versiert wie ein Pflasterstein, hatten sie andere erstaunliche Gaben. Alles, was sie brauchten, ließ die Formerkaste wachsen. Die Santovasku kannten zwar Metall, aber nur wenige konnten es bearbeiten. Ihr Werkzeug, ihre Waffen, ihre Fortbewegungsmittel und später sogar ihre Weltenschiffe waren ausnahmslos aus organischem Material. Manche von diesen Schiffen - später wurden es immer mehr – sollen sogar gelebt haben, und mit höherem Alter eine anthologische Intelligenz besessen haben.



Wir reden hier von einem interplanetaren Krieg, in dessen Verlauf die Santovasku den Planeten Phaeton, auf dem die Yoma gesiedelt haben sollen, regelrecht pulverisiert haben. Aus diesen Trümmern entstand unser rezenter Asteroidengürtel. Die Yoma hingegen bombardierten die Erde, welche als Ursprung der Santovasku einen heiligen Planeten darstellte, mit eben solchen Bruchstücken – wobei der größte in etwa so groß wie der Mt. Everest gewesen sein muß – woraufhin es einen globalen Winter gab, in dessen Verlauf die Saurier ausstarben. Während die wenigen Santovasku auf der Erde noch härter und zäher wurden, wanderten die Yoma wieder in die Tiefen des Alls ab – doch sie sollten wiederkommen. Dies trug sich vor etwa 65 000 000 Jahren zu.

Währenddessen entwickelte sich aus nuklear degenerierten Artgenossen die Klasse der Säugetiere und trat ihren Siegeszug an. Kurz darauf (in geologischem Maß versteht sich) wuchsen die ersten `echten´ Menschen heran: Australopithecus, Aethiopicus, Cro-Magnon und Neandertaler betraten nach und nach die Bühne des Dramas, welches selbst heute noch nicht abgeschlossen ist. So entwickelten sich die ersten Zivilisationen: In Mesopotamien, Ägypten, China und an anderen Orten der Welt. Es gab immer noch Santovasku auf der Erde – und sogar noch Yoma, welche sich daran machten, die Menschen – hervorragende unwissende Werkzeuge zu manipulieren. Beide Rassen müssen extrem langlebig und mit einem hervorragenden Langzeitgedächtnis ausgestattet gewesen sein. Die Yoma bereiteten die Menschen behutsam darauf vor, daß die Götter in absehbarer Zeit ihren Zorn auf die Erde losließen, um diejenigen zu richten, die ihnen mißfielen.

Der Sündenbock war schnell gefunden. Denn die Santovasku unterschieden sich zum Teil gravierend von `normalen´ Menschen. Sie waren größer, beängstigend stark, wild und kannten solche Begriffe wie Gewissen (schließlich handelten sie wie in die Enge getriebene Tiere) und Scham nicht. Noch dazu gibt es im Erbgut der Santovasku eine Besonderheit: Latent sind sämtliche Merkmale rezenter Säugetiere vorhanden. Nach Eintreten der Pubertät fangen die Santovasku an, ihr Erscheinungsbild ihrer Seele anzupassen. Damit waren sie die perfekten Bösewichte. Die Yoma wollten die Erde endgültig von den Santovasku befreien. Wozu dieser Aufwand, sollte ich erst später erfahren. Währenddessen wollten die Santovasku ihre auf der Erde und dem Mars verbliebenen Verwandten offenbar evakuieren – und die Yoma wußten durch ihre Spione davon. Auf der Erde gab es mehrere Sammelpunkte, die für eine Evakuierung geeignet schienen – zwei davon sollten traurige Berühmtheit erlangen. Sie wurden von den Hebräern Sodom und Gomorrha genannt – und waren bekannt für ihre Lasterhaftigkeit und Verderbtheit – aus ihren Augen.

Man muß hier dazu sagen, daß Pergament, Papyrus und andere Schreibmedien, die wesentlich leichter waren als Steinplatten schon seit längerem bekannt waren – doch die Menschen hielten ihre Wissenshorte lieber auf Stein für die Nachwelt fest – Stein, der dem Zorn des drohenden Göttersturms hoffentlich stand halten würde. Gerade als die ersten Santovasku-Schiffe die äußeren Planeten passierten kam es zum zweiten interplanetaren Krieg. In dessen Verlauf verlor der Mars seine Atmosphäre, ein orbitales Bombardement ging auf die Erde hernieder, wodurch die Pole schmolzen, Atlantis versank und es zu bis zu 8 km hohen Tsunamis kam, welche in Küstennähe auf einfach nicht mehr vorstellbare 60 – 70 km Höhe anwuchsen. Sodom und Gomorrha hingegen vergingen im Nuklearen Holocaust – etwas, worüber man auch in der Mahabaratha nachlesen kann. Sie berichtet von Kriegsszenen, die einem ziemlich viele Assoziationen zu modernen Waffensystemen in den Sinn kommen lassen.

Nach Hochrechnungen zufolge verloren bei diesem Genozid etwa insgesamt 11 000 000 000 Individuen das Leben. Danach war der Mars tot – die flachen Meere gefroren an den Polen und das ungestüme tektonische Leben dieses Planeten, angeregt durch zahlreiche Meteoriteneinschläge und daraus resultierende Erdbeben erschuf einen Vulkan, den höchsten Berg des gesamten Sonnensystems, den Olympus Mons mit einer Höhe von etwa 26 Kilometern und der Grundfläche von Wisconsin. Nur die größten Bauwerke überlebten diesen Holocaust und sind zum Teil heute von der Erde aus noch sichtbar. Und aus der nuklearen Wüste der Erde krochen schließlich unsere Vorfahren hervor – um ein phantastisches Erbe gebracht, mit einem Totalverlust von etwa 96% unserer eigentlichen Geschichte, um auf einem geschändeten Planeten die Pyramiden zu errichten, das `Ewige Rom´ zusammenzupfuschen und dazu verdammt von nun an mit einem verdammt schwarzen Fleck auf der inzwischen leicht dunkelgrauen Weste zu existieren. Wir brauchen keine Feindbilder mehr wie die Santovasku oder die Yoma – wir bekämpfen uns auch so; und allem Anschein nach mit wachsender Begeisterung... Sieht so aus, als würden die Yoma am Ende doch noch gewinnen. Und sie haben Zeit... Selbst heute haben wir noch mit dem Erbe der Abstraktion des Bauplanes des Lebens vor etwa 3 400 000 000 Jahren zu kämpfen. Ich rede hier bewußt von Abstraktion, da X-9 zwar in der Lage ist so etwas wie einen Lebensgrundstoff zu kopieren aber nicht im eigentlichen Sinne lebt. ( Siehe Abhandlung über Herkunft der Vampire – in Zusammenarbeit mit Prof. Dunkirk) Untote und andere nette Wesen stammen sozusagen von den Yoma ab – während die Hengeyokai und die Werwölfe in Extremsituationen auf das Erbe der Santovasku zurückgreifen können – ihnen anverwandt sind die zentralasiatischen Yamata und die nordjapanischen Ezo, welche sich bis in die heutige Zeit retten konnten. Auch wenn sie – vor allem die Yamata – sehr zu meinem persönlichen Bedauern immer seltener werden.

Ich für meinen Teil fühle mich schäbig. Meine Vorfahren haben unsere Ahnen an einen Feind verraten, dem wir sämtliche Alpträume dieser Welt verdanken – wenn sie die Alpträume nicht sogar erfunden haben. Und die Menschheit erkennt ihr Glück nicht – nicht mal, wenn es sie küßt. Es geht ja noch weiter; In der Artefaktsammlung des Vatikan gibt es ein Ornat eines ziemlich radikalen Inquisitors. Es sind Hörner und Reißzähne daran zu sehen, die keiner bekannten Art von Lebewesen zuzuordnen sind – aber beunruhigend viele Parallelen zur menschlichen DNA aufweisen. Das, was damals die Inquisition und die Hexenverfolgung auslöste, waren angeblich mehrere Dämonen `von blasphemischem und verführerischem Aeusserem, durchaus in der Lage, Menschen von instabilem Gemuet und ohne festen Gottesglauben in ihren Banne zu ziehen´, so wurde es geschrieben. Es gibt Hinweise darauf, daß Santovasku eine Reihe von ungewöhnlichen anatomischen Merkmalen aufweisen können, jedoch nur die Herrscherkaste so etwas wie Hörner entwickelt. Unterbewußt kopieren also die Könige der Menschheit unsere Ahnen, indem sie sich eine Krone aufsetzen... Zacken... Hörner...



Es gab also in der Vergangenheit immer wieder gut gemeinte Besuche der Santovasku, Besuche, sich zu vergewissern, wie es ihren armen, mutierten und aus dem Krieg geborenen Kindern ergangen ist. Wir hatten ungeahnte Möglichkeiten – und zum Teil haben wir sie noch. Nahezu 88% unseres Hirns sind nutzloses, graues, faltiges Gewebe, das passiv unseren Schädel aufschwemmt und nur zu einem gut ist – zum Kopfschmerzen bekommen. Jeder, der uns hätte beibringen können, diese Masse an Potential einzusetzen, wurde auf die Scheiterhaufen geschickt. Nach der Inquisition kam dann im Zeitalter der Aufklärung die auf Logik basierende Wissenschaft, die uns glaubhaft versichern konnte, daß es weder Ufos, noch Vampire, Drachen oder andere Hirngespinste gibt – erst mit dem Aufkommen des Esoterikbooms und den bescheidenen Anfangserfolgen der New-Age-Jünger lernen wir langsam wieder, was es heißt, zu denken – und vielleicht auch zu leben.
In dieser Hinsicht ist uns jeder Indianerstamm am Amazonas überlegen, ebenso die Leute, die wir für Voodoo-Spinner oder Freizeithexer halten. Sie haben es begriffen, diese Wahrsager, Medien und paranormal begabten Leute, von denen wir gerne behaupten, daß sie Psychos sind. Was sie nicht wissen – wenn sie es richtig machen, brauchen sie keine Glaskugeln, Puppen oder Krötensaft-Powerdrinks. Alle diese sogenannten Kraft-Foki und magischen Gegenstände sind größtenteils überflüssig. Denn sie haben den besten Kraftfokus den es gibt, immer bei sich – die Zirbeldrüse.

Der Ursprung dieses Organs reicht zurück bis in die ichthyoide Vergangenheit sämtlicher Wirbeltiere. Viele Wesen aus der Gattung der Fische und Amphibien – sowie einige primitive Reptilien – haben ein sogenanntes Scheitel- oder Stirnauge, mit dem sie Licht und Schatten oder sogar Bewegung wahrnehmen können. Bei den Grubenottern hat sich dieses Organ geteilt und gab diesen Schlangen ihren Namen. Zwischen Nasenlöchern und Augen befinden sich eben diese Gruben, durch welche diese Tiere in der Lage sind im Infrarot-Spektrum zu `sehen´. Bei den Menschen ist es das Dritte Auge, welches seit jeher ihre Phantasie anregt. Das Kastensymbol der Inder zum Beispiel wird direkt über der Zirbeldrüse aufgemalt. Wenn wir das Beispiel Sonne, Lupe, Feuer nehmen wollen so ist die Sonne das Gehirn und die Zirbeldrüse die Lupe. Über das Feuer wollen wir hier nicht reden.

Aber wenn wir in der Lage wären unsere cerebralen Fähigkeiten voll auszuschöpfen, dann bräuchten wir weder Werkzeuge, Fahrzeuge und – was hier vielleicht beunruhigend klingt und als Warnung verstanden werden sollte – auch keine Waffen.
Die Menschheit weiß nicht viel von sich und kann die Geschichte nicht ändern – aber sie kann sie für die Zukunft positiv beeinflussen. Ich würde sagen in ihrem eigenen Interesse. Denn ich bin sicher, daß wir, wenn wir die Augen aufhalten, in näherer Zukunft wieder von unseren Ahnen hören werden – oder aber von ihren Feinden.

Und wir sollten uns ganz genau überlegen, wie wir dann handeln – denn eines ist klar; in einem Krieg würden wir so was von unter die Räder kommen, daß nicht einmal mehr ein Bremsstreifen von uns übrigbleiben würde. Aber wir haben ja unsere vernunftbegabten Politiker und friedliebenden Militärs – oh, oh... so langsam beginne ich mir ernsthaft Sorgen zu machen! Sobald dieser Text sich im Netz selbst vervielfältigt und jedem zugänglich gemacht worden ist, werden ich und meine 6 engsten Kollegen uns damit beschäftigen, die unabwendbare Schadensbegrenzung voranzutreiben. Also so profanes Zeug wie Fragen beantworten, Beziehungen spielen lassen, diplomatisches Muskelspiel proben, Briefbomben bekommen und sich über 22 Ninjas in der Schrankwand freuen.

Messinah Pendragon

Denkt immer daran:
Man muß nicht sehen, um zu glauben
-
man muß glauben, um zu sehen.

P.S.: Sie werden es nicht für möglich halten, aber mich mit diesem Thema zu befassen war nicht meine Idee - sondern ursprünglich die von Megara Stone, einer engen Verwandten von mir.
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Kaela Khan
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BeitragThema: Wer war zuerst da - das Huhn, oder das Ei!   Di 09 Sep 2014, 16:23

Um es kurz zu machen: Werwölfe sind die `Ältesten´. Danach kommen die Phantasiegebilde - die mit Flügeln, Hörnern, Ziegenhufen und Heiligenscheinen - und dann kommen erst wir - die `Symbionten´. Aber der Reihe nach.

Werwölfe sind demzufolge, was ich herausbekam, am nächsten mit den Santovasku verwandt - sie sind eine stabile Mentalitätslinie, weshalb sie sich in ihrer `wahren Gestalt´ auch alle recht ähnlich sehen. Sie gab es schon, bevor andere humanoide Gestalten sich entwickelten - als Form der `Universellen Konvergenz´. Diese besagt, daß manche Umgebungsspezifikation der Evolution nur einige wenige Lösungsmöglichkeiten lassen. Kurzum: Willst Du fliegen - brauchst Du Flügel. So sind gewisse zukünftige anatomische Übereinstimmungen nicht nur voraussehbar - sie sind unausweichlich. Also wurde der Mensch, was er ist - eine `nackte´ Existenz.

Aber: Menschen und Werwesen sind vernunftbegabt - sie sind in der Lage, abstrakt zu denken und vorausschauend zu planen. Und sie haben... Phantasie. Und da unsere Hirne wesentlich leistungsfähiger sind, als sie es eigentlich sein müssten (und die Natur nichts ohne Grund macht), entsteht bei jedem Gedanken, bei jedem Wunsch und bei jeder Vorstellung eine Menge überschüssiger Energie - weil die wenigsten Personen wissen, wie man mit dieser Energie umgeht. Energie aber verpufft nicht - sie wandelt sich nur um. So entstatden die ersten PSI-Entitäten, welche später als Engel oder aber als Dämonen in Erscheinung treten sollten. Wahrscheinlich die ersten Urkonstrukte quasigöttlicher Wesenheiten -entstanden zu der Zeit, da die vernunftbegabten Wesen die `Religion´ erfanden.
Um das klarzustellen: Angst, Wut, Freude und andere Emotionen haben schon weit früher zur Bildung dieser artspezifischen PSI-Ansammlungen geführt - aber in den archaischen Zeiten hatten die Leute keine Erklärungen für ungewöhnliche Naturphänomene - also schrieben sie diese ihren Göttern zu - die schon da waren. Denn da, wo die Vernunft nicht weiterkommt, beginnt das Reich der Phantasie. Alles, was diese frühen Kulturen ihnen noch geben konnten, waren ihre Gestalt - und ihre Namen. Und daß in dieser heutigen Welt das Böse übermächtig erscheint, sollte niemanden ernsthaft verwundern, nicht wahr?

Die Santovasku und unterbewusst auch die Hengeyokai und Werwesen WISSEN, daß es für dieses Universum einen Masterplan gibt - daß es da eine schaffende Entität gibt. DIe Menschen ahnen es nur. Dennoch bedient sich diese Entität der positiven PSI-Energie, um gewisse Wesen zu schaffen, die die Macht haben Gutes zu bewirken - ebenso wie die aus der Finsternis zwischen den Dimensionen stammenden finsteren Wesenheiten sich der negativen PSI-Energie bedienen. Und das ist der Grund, weshalb Engel und Dämonen für den Normalsterblichen körperlos erscheinen.

Wir hingegen... entstanden vor etwa 12000 Jahren, als ein ahnungsloser neolithischer Jäger in einer tiefen Höhle in dem Landstrich, der einmal Siebenbürgen heißen sollte, eine dicklich wirkende, seltsam schwarzölige Flüssigkeit entdeckte, die aus einem uralten Eisenerzasteroiden sickerte - und sich daran `infizierte´. So nahm das Schwarze Meer gerade seine heutige Form und Größe an, als riesige, schmelzende Gletscher der gerade ausklingenden Eiszeit den Meeresspiegel ansteigen ließen - und die Sage der Sintflut überschattete überlebensgroß die Geburt des ersten Nospheraten. Und als Jäger konnte er bis zur Sesshaftwerdung der ersten Bauern und Stadtbewohner die Existenz seiner Art auch weitestgehend geheimhalten.

Diese außerdimensional schwarze Flüssigkeit, die auf paradoxe Art und Weise ähnlich einem virulenten Eiweißbaustein zu leben scheint, sich aber nicht reproduzieren kann ist das, was uns zu Nospheraten macht. Und da sie sich nicht selbsttätig vermehren kann, werden unsere Nachkommen auch von Mal zu Mal schwächer werden. Bis wir in der Zukunft nur noch Menschen sind, die ein seltsames Erbgut aufweisen, das sie ziemlich alt werden lässt.

Dann wird es nur noch drei Hauptgattungen übernatürlich erscheinender Lebewesen auf der Welt geben. Bis der Mensch lernt, seine PSI-Energien gewinnbringend einzusetzen - so, wie wir es alle ab und zu tun, wenn wir `magische Tricks´ ausprobieren. Das wird die Geburtsstunde einer neuen Evolutionsstufe des Menschen sein, des HOMO SVPERIOR. Den Esoterikern und dem Maya-Kalender nach wird dies der Beginn eines neuen Zeitalters sein, das auch als das AGE OF AQVARIVS bekannt ist. Und das... hat seit 2012 schon begonnen. Und wir werden voraussichtlich über 5000 Jahre lang daran Freude haben.

Und ich bin schon sehr gespannt darauf zu sehen, was Megara´s Freundin Stacey so alles lernen wird...
Denn dieses schwarze Öl, das ich mir erlaubt habe X-9 zu nennen, kann ebenso als Evolutionsbeschleuniger benutzt werden.


Zuletzt von Kaela Khan am Di 28 Okt 2014, 00:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: The Masterplan   Mi 10 Sep 2014, 09:31

In der hebräischen Mythologie gibt es das `Haus der Seelen´. Dem Mythos nach beginnt der jüngste Tag, sobald dieses Haus... leer ist. Doch das wird nicht passieren. Denn wenn es immer eine gleiche Anzahl von Seelen gibt, da sie ja wiedergeboren werden - warum leben plötzlich weit über 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, hm?

Schlechtes Timing? Gott ist mies in Mathe? Nun, ich denke, da gibt es noch etwas Anderes. Da gibt es einmal sehr alte, weitgereiste Seelen - und dann auf einmal brandneue - Anfänger sozusagen. Wie das? Nun, ich weiß es nicht. Unter all den wirklich alten sind auch Seelen mit einer sogenannten Erbschuld - Seelen, die in der Vergangenheit Dinge getan haben, die wirklich ziemlich verdammt böse sind. Nun, da Seelen ja immer im Spiel bleiben und nur von Zeit zu Zeit inaktiv sind, wenn ihr organisches Chassis den Löffel abgibt - können sie diese Schuld natürlich abzuarbeiten versuchen.

Denn Gott mag mies in Mathe sein - aber er ist ein echt netter Kerl.

Dummerweise ist er so beschäftigt, daß er vielleicht nicht gerade auf die Erde blickt - das Universum ist groß, nicht wahr? Da kann es dann schon passieren, daß die eine oder andere Seele verschüttgeht - oder als PSI-Twix von irgendeinem Wesen gefressen wird. Das erklärt das Auftauchen neuer Seelen - aber nicht ihre Zahl. Und ja - Wiedergeburt ist ein FAKT. Eine Seele ist PSI-Energie - durchschnittlich wiegt die PSI-Energie, die von einem Menschen ausgeht etwa acht Gramm. Sobald ein Mensch stirbt, verliert sein Körper schlagartig ungefähr acht Gramm an Eigengewicht. Mächtige Wesenheiten haben natürlich auch dementsprechende Seelen - die sogenannten Astralleiber.



Und so ein Astralleib, der gestaltgewordene pure Geist - kann wirklich riesig sein. Manche Leute erinnern sich an Episoden eines ihrer früheren Leben - so konnte ein Mann aus Oldenburg Archäologen helfen, eine eisenzeitliche Hügelfestung in Irland zu rekonstruieren - weil er genau wusste, wie es dort mal ausgesehen hatte, da er dort gelebt hat. Wenn also jemand `dem Teufel seine Seele verkauft´ - verkauft er SICH. WIR sind diese Seelen. Der jeweilige Körper ist nur ein maßgeschneidertes Werkzeug für diese Welt. Interessant wird es werden, wenn die Seele in der Lage ist, ihren Körper ihren Bedürfnissen anpassen zu können. Und das wird schon bald passieren, da bin ich mir sicher.
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BeitragThema: Ein Platz an der Sonne   Do 11 Sep 2014, 13:52

"Sag mal - wozu ist dieses Ding eigentlich gut?" betrachtete Diane den mehrere Tonnen schweren Tensorgenerator, der auf Standby vor sich hinbrummte, während Messinah mit einem Diagnosetablet Versuchsprogramme lud. Messinah grinste: "Oh - zu Verschiedenem! Mit einem gut 30 cm dicken und vier Meter langen Eisenrohr quer in diesem Ding, das aussieht wie ein breiter Türrahmen hat man die beste Möglichkeit, einen dicken EMP-Impuls auszulösen, der uns verrät, wer innerhalb von etwa 15 Kilometern alles einen Herzschrittmacher hat - weil sie danach einfach umkippen werden..."
"Und dafür baust Du so ein Teil?" fragte Diane, wenig überzeugt.
"Hähä, nein, natürlich nicht - es hat was mit unserer Molekularbiologie zu tun..." antwortete Messinah geduldig und Diane musterte den unter einem cremeweißen Anstrich verborgenen Spannungsumwandler: "Deshalb machst Du... Leute klein?"
Messinah sah breit grinsend auf - und lachte schallend los: "THARHARHARHAR! Nein, das ist nur... ein interessanter Nebeneffekt. Angeregt durch die hohe Ultravibration werden Molekülbindungen aufgelöst und ein Körper mit eigenem bioelektrischem Feld - einer sogenannten `Kirlian-Aura´ beginnt schlagartig zu verdampfen - er... `taut ab´, könnte man sagen. Das ist wie gesagt ein Nebeneffekt, der zwar sehr interessant, aber eigentlich unbeabsichtigt ist - mir geht es um Folgendes..."
Messinah setzte sich ihre Lesebrille auf und zog ihren weißen Laborkittel an, während Diane interessiert auf eine Antwort wartete, mit der sie was anfangen konnte. Dann sah Enielle um die Ecke, gefolgt von einer neugierig plötzlich auftauchenden Fin. Und als Messinah emsig ein weißes Flipboard aufstellte und mit verschiedenen Boardmarkern innerhalb kürzester Zeit beängstigend naturgetreu das Bild einer kompletten Chromosomengruppe darauf abbildete (wofür sie für die 4 Hauptgruppen A, C, G und T tatsächlich verschiedene Farben verwendete) - saßen sie alle drei einträchtig auf dem gut vier Meter langen Tageslichttisch, mit dem man verschiedene Mikroskop- und Röntgenaufnahmen in riesigem Maßstab ausleuchten konnte.
"Das hier... ist nur ein Ausschnitt aus dem typischen Ebgut eines Homo Noc Pheraton - also von jemandem wie... Uns." erklärte Messinah: "Das mit den X- und den Y-Anordnungen ist klar, weiß mittlerweile jeder, nicht?"
"Y-Chromosomen sind die von Männern?" fragte Fin nach und Messinah grinste: "Ganz genau - evolutionstechnisch sind sie einfach Alterationsträger, die Erbgut abändern können, um die Biodiversität zu erhöhen. So entsteht Vielfalt."
"Das heißt - eigentlich braucht das Leben keinen Mann?" fragte Enielle nach und Messinah zieht einen Flunsch: "Najaaa... eigentlich nicht - aber ohne diese Spinner, die ab und zu Kriege anzetteln und ansonsten meistens einen Riesenhaufen Scheiße bauen, wäre es doch echt langweilig, nicht?"
Fin lächelte - sie mochte die seltsame Art ihrer Oma. Und die fuhr fort: "Wie dem auch sei - wir verfügen aus mir unbekannten Gründen über acht Basenpaare - die Menschen über nur vier. Egal - tut nichts zur Sache. Interessant sind zwei Merkmale - unsere DNA-Enden sind mit Kohlenstoff-Doppelbindungen versiegelt, so daß Strahlungsmutation und die natürliche Alterung für uns ausfallen. Klar soweit?"
"Deshalb leben wir so lange?" meinte Diane. Messinah klatschte in die Hände: "YESS! Diesen beiden Merkmale verdanken wir unsere vererbbare Andersartigkeit - acht Basenpaaren und der Kohlenstoffversiegelung der DNA, weshalb freie Radikale keine Chance haben, an unseren Erbinformationen herumzubraten! ABER: Es gibt eine dritte Sache, die uns einzigartig macht - sogar so einzigartig, daß wir uns tagsüber nicht draußen blicken lassen zu brauchen - unsere Aminosäuren drehen sich... linksrum."
Den Blicken ihrer drei `Studentinnen´ nach zu urteilen konnte Messinah erahnen, daß sie... nichts begriffen. Sie atmete aus: "Okayhhh... Moleküle von Aminosäuren haben die Eigenart, daß sie rotieren. Bei allen Lebewesen rotieren sie im Uhrzeigersinn. Nur bei uns nicht - da geht´s linksrum. Und das hat Folgen: UV-Licht - wie der UV-Licht-Anteil der Sonne zum Beispiel - heizt diese Aminosäuren und die sie umgebenden Kohlenstoffatome auf und versetzt sie in eine ungesunde Vibration - bis sie auseinanderfliegen. Das, was wir als `Spontane Selbstentzündung´ kennen. Das hat was mit der Wellenlänge des Lichts zu tun. So weit - so schlecht."
Dann wies sie auf den immer noch dumpf vor sich hinbrummenden Tensorgenerator: "Dieses Ding aber bombardiert uns mit elektromagnetischer Strahlung, die diese Rotationsrichtung UMKEHREN kann!"
"WIe jetzt? Dieser kleine Depp von neulich hätte einfach so in die Sonne rausgehen können?" staunte Diane und Messinah nickte: "Genau - allerdings gibt´s da, wo er jetzt ist, verflucht wenig Sonne."  
"Na gut - da brauchen wir uns nicht zu wundern, was der Kerl hier genau wollte." schlussfolgerte Enielle.
"Aber wenn das Ding die Leute klein macht, ist das natürlich nicht so toll..." warf Fin ein und Messinah stimmte zu: "Ja, das ist wahr - es wird schwer werden, diese `Kinderkrankheit´ in den Griff zu bekommen... Denn wir brauchen diese gigantische elektromagnetische Strahlung für die Umkehr der Rotation - aber genau diese Strahlung macht... `die Leute klein´."
"Hähähä... Ihr werdet´s nicht fassen, aber ich kenne da ein paar Leute, die würden sich das echt was kosten lassen, so klein zu sein..." grinste Diane vergnügt - worauf Fin wieder etwas weiter von ihr wegrutschte.


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BeitragThema: Warum tut ein Kreuz weh?   So 14 Sep 2014, 03:01

Messinah stammt aus einer Zeit, da der christliche Glaube noch jung war. Mit der Zeit begriff sie, daß sie mit der Kraft ihres Wissens erstaunliche Dinge bewirken konnte. Was sie allerdings NICHT begriff, war der Grund für die Tatsache, daß gewisse sakrale Gegenstände in der Lage waren, ihr einen elektrischen Schlag zu verpassen - oder sie zu verbrühen.
Dabei war die Lösung so einfach - der eine jüdische Wanderprediger Jesus von Nazareth war von seinen Zeitgenossen mit sehr viel Vertrauen gesegnet worden - und mit mehr. Deshalb konnte er tun, was er tat - und wurde so zum Grundstein einer neuen Religion. Man steht ja nicht eines Tages mit der fixen Idee auf, eine neue Weltreligion aus dem Boden stampfen zu wollen.
Und so wuchs die Menge der PSI-Energie, die für diesen Glaube aufgebracht wurde. Und die schiere Menge an dieser Energie die aufgebracht wird ist gewaltig. Deshalb tut ein Kreuz weh - weil es so mit PSI-Kraft beladen wird - von denselben Leuten, die das Christentum als `gut´ wahrnehmen und Vampire als `böse´.
Das ist die ganze Kunst.
Und der Teil der Erkenntnis, daß Messinah dagegen wohl nichts unternehmen kann. Daraus resultiert ihr Wahlspruch `Alleine gegen den Rest der Welt ist eine schlechte Idee´.
Eine bessere Idee hingegen ist es, herauszufinden, warum Werwesen so stark auf Silber reagieren.
Silber ist wie Gold und Platin ein Edelmetall. Allerdings... läuft es an. Teilweise so stark, daß es völlig dunkelblau-schwarz wird. Silber hat also eine atomare Oberflächeneigenschaft, die die Oxydation begünstigt. Werwesen hingegen stammen wie bereits erwähnt von den Santovasku ab - einer Rasse von urzeitlichen, konvergent-humanoiden Chordaten, die es nur äußerst bedingt mit Metall hatten. Höchstwahrscheinlich hat sich in der Vergangenheit gezeigt, daß Silber mit seinen oxydierenden Eigenschaften bei Werwesen für allergene Reaktionen sorgen kann.
Und Werwesen scheinen wenn schon kein Kollektivbewusstsein, so dennoch eine Art kollektiven Instinkt zu teilen. So kam es zustande, daß Werwesen eine solch starke Reaktion auf dieses Metall zeigen.
Und auch da kann sie nichts tun - Werwesen sind sehr unterbewusstseinsgesteuert.
Vor allem in ihrer `wahren´ Gestalt. Dies ist ein uraltes Erbe - wahrscheinlich konnten Santovasku aus der Herrscherkaste telepathisch miteinander kommunizieren. Möglicherweise auch weitere andere - aber da es wirklich schwer ist auf der Erde noch welche zu finden, wird die Beantwortung dieser Frage wohl noch lange auf sich warten lassen.


Zuletzt von Kaela Khan am Di 28 Okt 2014, 00:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Tales of the Gun   Do 25 Sep 2014, 20:09

Man braucht keinen supergeheimnisvollen Ultrakiller

...um Leute umzunieten, die `zuviel wissen´. Zwangsläufig würde dieser Killer selber viel rausbekommen - und dann hat man einen Ultrakiller, der wirklich randvoll mit Geheimnissen ist. Dumm, das. Aber auch hier bietet die Politik Auswege - vor allem in der ziemlich chaotisch-enthusiastischen Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, wie Messinah sehr wohl wusste. Denn kaum waren die Nazis weg - waren die Russen die Bösen.
Nun, für die CIA waren sie das aus zwei Gründen: Erstens weil es deren Job ist - und zweitens - weil sie es sind. Haben einfach ungefragt eine Atombombe nachgebaut... Und für die Europäer waren die Russen die Bösen, weil sie... nunja, gleich nebenan sind - und wirklich scheißviele Panzer haben. Aber wozu hat man einen Geheimdienst? Damit der geheime Sachen machen kann - genau. In diesem Fall hat der frisch gegründete CIA überall in Europa guerillatechnisch ausgebildete Gruppen und Zellen von Untergrundkämpfern etabliert, die unter der Bezeichnung STAY BEHIND geführt worden waren.
Um dort mitzumachen, musste man voller Tatendrang sein - vielleicht noch Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg haben und sich vor den Russen fast in den Frack machen. Und damit diese Leute sich nicht langweilten, konnte man ihnen auch noch nebenbei was zu tun geben. So wurden Unmengen von Waffen gebunkert und Entführungs- und Todeslisten aufgestellt, auf denen sich sogar einige sozialdemokratischen Politiker fanden - wie Herbert Wehner zum Beispiel. Und was man in Italien beispielsweise etwas sehr übertrieb (und wodurch der ganze Sums dann auch aufflog): Attentate verüben und danach versuchen, diese den bösen Kommunisten in die Schuhe zu schieben - wie der berühmt-nebulösen `Fünften Kolonne´. Und so konnten hochrangige Geheimnisträger diesen Stay-Behind-Leuten beispielsweise auch Namen von Zielpersonen zukommen lassen, die auf gewisse Art und Weise gefährlich waren. Man brauchte ja nur verlauten zu lassen, daß diese Leute kommunistische Kollaborateure seien - der Rest regelte sich meistens von selber.
Solcherlei geartete Machtstrukturen dürften selbstverständlich auch diversen Behörden und Politikern bekannt gewesen sein - nicht zuletzt OPVS DEI und der italienischen Geheimloge P-2.
Messinah findet das amüsant. Italiener sind nicht gerade dafür bekannt dafür, so wahnsinnig diskret vorgehen zu können. Und während alle Welt davon redet, daß der israelische Geheimdienst MOSSAD (hebräisch: Das Institut) der beste Geheimdienst der Welt ist - hat niemand den polynesischen Geheimdienst auf dem Schirm. 
Wie jetzt - noch nie von gehört? Tja, da kann man mal sehen, wie gut der ist. Und das ist er in der Tat - und Polynesier können nachtragend sein. Die vergessen nichts. Und das können sie auch schlecht. Denn dafür ist das, was die moderne Welt ihnen schuldet einfach zu groß. 
Also: Man braucht keine finsteren Verschwörungstheorien von nichtmenschlichen Wesen - das kriegen die Menschen untereinander selber schon ganz gut hin. Das hier ist nur eine von VIelen.

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BeitragThema: Note to myself: Telling me, how intelligent I am!   Sa 27 Sep 2014, 19:34

Aus Messinah´s Black Book

Roswell? Klar - man kann nicht für knapp 80 Jahre in Uesanistan abhängen, ohne davon was mitbekommen zu haben. Und die Lösung ist simpel: Klar haben die Amis versucht etwas nachzubauen, was die Deutschen erfunden haben - und sie haben es verbauert. Das lag daran, daß ihnen ein paar Eierköpfe fehlten - die entweder bei den Russen oder tot waren. Oder Beides. Kernstück der sogenannden `Aldebaran-Technologie´ war ein experimenteller Ionenantrieb auf der Grundlage von Schauberger´s `Repulsine´, die zwar eher mit der Megarotation gearbeitet hat - aber das ist eine andere und sehr lange Geschichte.
Fakt ist: Mit leichten und robusten Materialien, einigen exotischen Materialien und einer konstanten und langlebigen Quelle für Hochspannung kann prinzipiell jeder Idiot eine fliegende Untertasse bauen - man muss nur eben erst mal drauf kommen. Der Ionenantrieb besteht aus zwei übereinanderliegenden Rahmen - und im oberen wird eine Spannung von 10.000 Volt aufwärts initiieret, was einen Ionenflug zum unteren Rahmen startet - und das Ionenkissen lässt die Apparatur fliegen. Da ist nichts Außerirdisches dran - es ist simple Physik. Aber wie wir wissen, hat unser Universum, das zwar unendlich ist, aber sich immer noch weiter ausdehnt viel Platz für Außerirdische. Gab mal einen klugen Kerl namens Frank Drake, der sogar eine stochastische Formel für das Errechnen möglicher Intelligenz im All erstellt hat:



Ja - da sieht man´s mal wieder: Leute, die´s draufhaben, heißen irgendwas mit Drache - Sir Francis Drake, Frank Drake, Messinah Pendragon - hui, gleich FÜNF Drachen, die muss ja wirklich was auf dem Kasten haben... Alles Physik.

Und genau so simpel verhält es sich auch mit der Möglichkeit unsere Welt nicht voran, sondern zurück zu werfen - in´s Mittelalter zum Beispiel. Und dazu braucht man eigentlich nur ein paar wirklich dicke Kondensatoren. EMP heißt das Zauberwort - und alles, was technologisch anspruchsvoller ist als Transistorradios gibt den Löffel ab. Ein starker, elektromagnetischer Impuls bringt das bemitleidenswert primitive Stromnetz der U.S.A. zum kollabieren - die Umspannwerke flippen aus und die Umspanntrafos schmoren durch. Und solche Trafos werden erstaunlicherweise sehr schwer zu ersetzen sein. Und aus diesem Grund besitzen die U.S.A. sogar eine Behörde zur Vorausberechnung des Weltraumwetters. Denn falls die Sonne mal ausflippt kann sie mal eben eine kleine Eruptionswelle auf die Erde loslassen - was im Bronzezeitalter keine Sau interessiert hätte. Nun aber - in einer hochtechnisierten Welt wie der unseren - interessiert das einfach jede Sau. Denn ein EMP-Volltreffer hätte äußerst fatale Folgen. Das bedeutet in einer Großstadt: Kein Licht, keine Heizung, kein Strom, kein Wasser. Keine medizinische Versorgung - keine Knastwachen (denn die passen wie die Polizisten auf IHRE Familien auf), keine Hemmschwellen, keine Zivilisation. Der Westen wird wieder wild. Und ich hege das Gefühl, daß darauf nicht wenige Leute zu spekulieren zu scheinen.
Manche Terrororganisation versucht schon, sich einen PING zu beschaffen - und diese Dinger neben Umspannwerken oder generell Kraftwerken zünden zu können. Oder man stellt einen Kastenwagen mit einem EMP-Generator vor der Börse in der Wall Street ab - und freut sich über den nachfolgenden Funkenflug. Denn das Tolle an einem solchen Gerät: Es ist wiederverwendbar! Na, wenn DAS nicht nachhaltig gedacht ist! Solche EMP-Generatoren sind eigentlich genau so schlimm wie Nuklearsprengsätze - sie töten zwar nicht sofort - aber sie töten die Funktionen eines Staates ab. Sie strahlen nicht, so daß man sie mit Geigerzählern nicht orten kann - und im Ruhemodus könnten sie alles Mögliche sein.
Und auch solche EMP-Generatoren kann prinzipiell jeder Idiot bauen - wenn er weiß wie. An der Technologie ist weder etwas Verbotenes dabei, noch etwas mordsmäßig Kompliziertes. Man kriegt die Einzelteile wirklich überall - teilweise sogar umsonst in Industriebrachen oder auf Schrottplätzen.
Die Homeland Security und die NSA hätte es wirklich schwer, jemanden zu finden, der vorhat, sich so ein Ding zu bauen.

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BeitragThema: Elementary!   So 28 Sep 2014, 15:03

Ganz erstaunlich!

...empfing Messinah Elaine und Pearl eines Nachts in ihrem Labor: "Kind - Du bist was ganz Erstaunliches - Du bist sozusagen ein... Halbdämon!"
"Wow - ich muss sagen, Sie haben `ne lustige Art, Leute zu begrüßen!" gab Pearl zu und Elaine dachte sich: `Und das ist sogar die Light-Version.´
"Wie kamst Du überhaupt dazu, mein Erbgut untersuchen zu wollen?" fragte Pearl und Elaine erwiderte: "Ganz einfach - ich bin nicht normal - und in diesem Teil des Pendragon-Towers ist es wahrscheinlich niemand. Und ich konnte spüren, daß auch Du... anders bist."
Und zu Messinah gewandt meinte sie: "Nan habe ich wieder eine ungewöhnliche Persönlichkeit gefunden - aber eine, die ich sehr schätze. Ist ihre... Abstammung ein Problem?"
Messinah lachte: "Ach wo - Pearl ist wundervoll - passt auf: Jedes Tier auf diesem Planeten hat einen Satz Grundgene - die sind aufgeteilt in eine Kette aus acht Gensequenzen, die den Aufbau vom Kopf bis zum Fuß - oder Schwanz - regeln. Form und Farbe der einzelnen Extremitäten sind nur Feinheiten, die an diese Grundgene anknüpfen. Aber in Deinem dritten Grundgen - dem für den Schultergürtel - sind eigentlich ein Paar Flügel vorgesehen, Pearl".
"Ja, nee - ist klar." lächelte Pearl unsicher. Elaine fühlte sich sehr an sich selber erinnert - es dauerte lange, sie davon zu überzeugen, daß sie ein Engel war: "Pass´ auf - ich zeig´ Dir was."
Sie zog zwei Reißverschlüsse auf ihrem Jackenrücken runter - und mit einem Rauschen erschienen zwei mächtige, nachtschwarze Flügel - alleine die Federn der Handschwingen waren gut anderthalb Meter lang. Messinah nickte: "Immer wieder faszinierend, nicht wahr?"
Pearl stand nur da - und sah aus als hätte sie Maulsperre.
Messinah huschte aber zu einem großen Gerät, das einem Tomographen ähnlich sah: "Und dies hier ist mein Psychotron! Damit kann ich einen 3D-Atlas Deines Geistes erstellen - des sogenannten Psychoversums - und feststellen, ob und inwiefern Du psychisch begabt bist. Bei gewissen Wesenheiten ist es nämlich so, daß der Geist bestimmt, wie der Körper auszusehen hat. Toll, nicht?"
"ich soll... mich jetzt da auf diese Liege schmeißen... ?" fragte Pearl skeptisch nach und Messinah nickte: "Tut auch gar nicht weh!"
"Okayhhh... Bin ja mal gespannt." legte sich Pearl bereitwillig auf dies Ding - und sah noch mal zu Elaine. Einfach unglaublich... Die Liege fuhr in den bläulich leuchtenden Tunnel der massiven, weißen Maschine und sie fing an zu summen. Auf einem flachen Monitor erschien das Bild von Pearl´s Körperaufbau scheibchenweise und Messinah staunte: Wow - hat ja einen ganz schön großen Mund, flexible Kiefergelenke - und ihr Esophagus ist erstaunlich breit. Der Abdomen ist verblüffend einfach und robust konzipiert... ja, das ist definitiv was Besonderes!"
"Ist das... ungesund?" fragte Pearl nach und Messinah schüttelte den Kopf: "Ach wo - mit Blinddarmentzündungen, Nieren- und Gallensteinen und sowas wirst Du nie Probleme haben!"
"Weil sie das alles nicht hat?" sah Elaine Messinah über die Schulter und sie nickte: "Ganz genau - Pearl besteht praktisch nur aus einer leistungsfähigen Lunge, Reproduktionsorganen und einem zentral gelegenen Sackmagen. Und nun starten wir das Psychotron!"
Kurzzeitig flackerte das Licht und Messinah fluchte: "Dieses Land ist unglaublich - schickt ferngesteuerte Schuhkartons auf den Mars, die so viel kosten wie ein verdammter Bentley - aber eine vernünftige Stromversorgung?"
Und da baute sich ein Enzephalogramm auf, das es in sich hatte - und die 3D-Abbildung ihres Hirns zeigte eine Synapsenaktivität, die wie Messinah erwartet hatte nur von einer Kleinigkeit gebremst wurde - vom Frontallappen: "Wie ich´s mir dachte - die psychische Evolutionsbremse. Aber das haben wir gleich..."
Wortlos stand Messinah auf, holte aus einer Ecke einen Vorschlaghammer hervor - und als Pearl wieder aus der Röhre herausfuhr - bekam sie den Hammer schwungvoll direkt auf´s Hirn geknallt.
"BIST DU WAHNSINNIG?!" rief Elaine aus, lief zu Pearl hin und Messinah stellte den Hammer wieder in die Ecke: "Aber sicher - das weißt Du doch!"
Sie wies auf die bewusstlose Pearl, die mit einem blauen Fleck an der Stirn und einem denkbar dämlichen Gesichtsausdruck alle Viere von sich streckte: "Nur die Ruhe - wenn sie wieder zu sich kommt, können wir ernsthaft mit dem Training beginnen. Und Du wirst das übernehmen!"
"Ich?" staunte Elaine und Messinah sah sie fragend an: "Natürlich - Du hast Flügel - ich nicht. Was denkst Du denn?"
"Oh, Mann - ich bin wirklich die mit der Arschkarte." grummelte Elaine.
"Naja - immerhin hat Pearl einen ganz schicken Arsch, findest Du nicht?" fing Messinah an, ihre Forschungsunterlagen zu vervollständigen. Elaine fragte nach: "Hast Du eine Theorie, wie sie so... wurde?"
"Theorien gibt es viele - aber ihr Psychogramm zeigt seltsamerweise nichts Dämonisches. Ich denke, sie wurde etwas ausgesetzt, das nicht komplett war - möglicherweise eine Art Experiment. Und wer weiß - wenn dieses Experiment geglückt wäre, hätte möglicherweise Pearl die Arschkarte gezogen."
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