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 Fallout: Texas - Kapitel 2

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Cerebro
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BeitragThema: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mo 08 Sep 2014, 22:14

Der Tag in Johnson City verstreicht...

Eddy und Cathy-Anne streunern durch die Stadt und fragen nach Arbeit. Am Tag findet sich nichts, allerdings lassen diverse musternde Blicke vermuten, dass der Rotschopf im horizontalen Gewerbe wahnsinnig gut verdienen könnte. Doch egal wie ihre Einstellung dazu sein mag - die Ranger und ihre strengen Vorschriften gegenüber Drogen und Prostitution schieben dem einen Riegel vor. Erfolglos kehren die beiden wieder im Crash House ein, wo sie von der Jobbesprechung am nächsten Morgen erfahren und sich zwei Gemeinschafts-Schlafplätze in der alten Cafeteria für 2x 6 Caps sichern.

Am Abend ziehen beide nochmal los. Im Monday Night kann Cathy tatsächlich ein bisschen als Bedienung aushelfen, während Eddy versucht, mit seinen Muckis zu Geld zu kommen.

Cathy kommt bei der überwiegend männlichen Kundschaft extrem gut an und verdient als Blickfang ein sehr gutes Trinkgeld von 56 Caps - muss sich aber mit dem einen oder anderen Patscher aufs Hinterteil abfinden. Es bleibt trotzdem halbwegs gesittet, zumal auch ein paar Ranger in der Schenke hocken...

Eddy kann wie gewollt einen kleinen Armdrückwettbewerb aufziehen. Er bietet 5 Deckel und jeder, der mitmachen will, muss ebenfalls 5 setzen. Es finden sich nach etwas Sucherei acht Freiwillige, so dass ein einfaches KO-Turnier, bestehend aus vier Viertelfinals, zwei Halbfinals und einen finalen Endkampf aufgezogen wird. Keiner will sich abziehen lassen, entsprechend melden sich nur kräftige Kerle, die glauben, auch wirklich gewinnen zu können.

Eddy vernichtet im ersten Viertelfinale einen kräftigen Farmer-Burschen von etwa Anfang 20 und kommt damit unter die letzten vier. Zur Halbfinal-Runde ist die Stimmung um ihren Tisch so gut, dass der Wirt den Gewinnerpott von 40 Deckel auf 80 erhöht. Im Halbfinale trifft Eddy als zweites auf einen Söldner, der nach eigener Aussage ebenfalls im Crash House hausiert und allgemein ein netter Typ zu sein scheint. Der Ex-Boxer schenkt ihm trotzdem keinen Zentimeter und drückt ihn souverän auf den Tisch. Das Finale findet schließlich zwischen ihm und einem der Ranger statt - ein kantiger Mann, unter dessen weitem Mantel sich seine Statur nicht wirklich gut einschätzen lässt. Eddy steigt mit aller Kraft ein, muss aber schnell feststellen, dass der andere ihm den Wind aus den Segeln nimmt. Der Schwarze wird Stück für Stück Richtung Tisch gedrückt, lässt sich aber nicht endgültig besiegen. Was ihm sein Gegner zunächst an Kraft voraus hat, büßt er lange Sekunden später an Ausdauer ein. Eddy gewinnt an Boden und während das Geschrei um sie herum immer lauter wird, holt er sich - erst nach einem mehrere Minuten dauernden Kraftakt - schlussendlich den Turniersieg und kehrt um 80 Caps (sowie diverse konsumierte Freibier) reicher zum Crash House zurück...


Der Tag von Gerry, Vermilion und Carol verstreicht weniger ereignisreich. Vermilion bekommt gegen Mittag Rationen für gut 25 Tage überreicht und sieht sich vor dem Problem, dass viel Trinkwasser für viele Tage unterwegs ziemlich viel wiegt. Cat bietet ihr eine Schubkarre für den Transport diverser Wasserkanister an, meint aber auch, dass dies im Ödland ziemlich behindert und schlägt alternativ vor, beim Wasser etwas einzusparen und sich unterwegs stattdessen an Kakteen zu bedienen. Je nach Gewächs kann das mitunter zwar auch eklig bis gesundheitsschädlich sein, doch sofern ein erfahrener Survival-Mensch mit an Bord ist, der weiß was man verzehren kann und was besser nicht, sollte das kein Problem darstellen.

Die Entscheidung wird auf den nächsten Morgen vertagt und während Cat bis zum Abend ihren eigenen Angelegenheiten nachgeht, schiebt die Gruppe eine ruhige Kugel. Zum Abendessen, das im Crash House ausfällt, pilgern alle mit Cat nochmal in die Stadt. Die Blondine geht wie abgemacht zu Sheriff Dickson, während der Rest den Gun Shop aufsucht.

Vermilion ersteht für 250 Caps 50 zusätzliche Patronen vom Kaliber .45 ACP und hat danach (die 8 Kugeln von Cat mitgerechnet) nun 2 voll geladene Waffen, 2 volle Ersatzmagazine und 40 lose Patronen. Ihr verbleiben 291 Caps, die sie bei Bedarf auch am nächsten Morgen noch für letzte Einkäufe verwenden kann.

Gerry stockt ebenfalls seinen Haushalt an Kugeln auf. Der Händler hat nur 25 Patronen vom Kaliber .44 AMP vorrätig. Gerry kauft sie alle und wird dadurch um 125 Caps ärmer. Ihm bleiben nun noch 65 Caps übrig.

Carol streunert mit dem Rest mit, gibt hier und da Ratschläge und Infos, kauft mangels Geld aber nichts.


Als die drei zum Crash House zurückkehren, ist Cat entweder noch nicht wieder zurück oder hat sich bereits rar gemacht - jedenfalls ist sie nicht aufzufinden und so gehen alle schließlich früh zu Bett.


Der nächste Tag bricht an. Eddy und Cathy-Anne erwachen etwa zeitgleich in der Cafeteria. Sie liegen nebeneinander, zusammen mit vielleicht einem Dutzend anderer fremder Leute, in einem großen, unmöblierten Raum, der lediglich mit ein paar einfachen Decken ausgestattet ist. Die Räumlichkeit selbst ist staubig, aber sauber - was man von einigen der Besucher allerdings nicht zu 100% behaupten kann. Viele waren ebenfalls im Monday Night und stinken nach Alk. Die Duftnote von Schweiß liegt dahinter knapp auf Platz 2, dicht gefolgt von kaltem Rauch. Die beiden konnten sich zwar ausruhen, der harte Boden verdient allerdings keine Bestnoten in Bequemlichkeit und sowohl Eddy als auch Cathy-Anne fühlen sich etwas steif.

Gerry, Vermilion und Carol nächtigen in ihrem eigenen Zimmer und Bett eine Preisklasse bequemer. Sie erwachen zu ähnlicher Zeit wie Eddy und Cathy-Anne, fühlen sich ganz anders als die beiden aber putzmunter.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 09 Sep 2014, 01:24

Der Tag verläuft nicht grad prima. Keiner scheint Arbeit für ihn oder die beide zu haben, auch wenn viele Blicke auf Cathy-Anne was anderes sagen. Dezent guckt er die Typen an und dann die Kleine, die sich klein wenig unwohl fühlt, aber Eddy denkt sich, dass ihr klar sein müsste, dass er im Notfall für sie da wäre. Schon komisch, warum ausgerechnet er sich um sie kümmert, ein komisches Gespann.
Als sie im Crash-House ankommen, ist zumindest der Schlafplatz gesichert und es kann unbeschwert ins Monday Night gehen, wo sowohl Cathy-Anne, als auch Eddy zu Geld kommt. Jeder einzelne Kampf ist hart umkämpft und verdient gewonnen, besonders der letzte Kampf. Umso stolzer zündet er sich dann eine seiner wenigen Zigarren an und raucht sie mit Genuss. Der letzte Sherriff war wirklich ein Brocken, doch was er an Stärke hatte, hatte Eddy in Ausdauer. Breitgrinsend, mit einen freundschaftlichen Händedruck für einen fairen und ehrlichen Wettkampf, bedankt er sich bei seinem Kontrahenten und pafft in Ruhe seine Zigarre. Nachdem beide dann der Meinung sind, dass genug für den Tag gemacht ist, kehren sie ins Crash-House zurück und legen sich auf den Boden der spartanisch eingerichteten Cantina, genauso wie eine Handvoll Besucher des Monday Nights. Eddy roch zwar den etwas unangenehmen Geruch von Rauch und Schweiß, worauf er sich etwas schämt, als er so nahe neben dem Rotschopf lag, aber zu belebend war der Abend, worauf er nicht lange nachdenkt und einschläft, nahe an Cathy-Anne gekuschelt.

Am nächsten Tag erwacht Eddy etwas verkatert und erhebt sich still, um die anderen nicht zu wecken. Nachdem er sich den Staub von den Klamotten abgeklopft hat, sich ausgiebig gestreckt und wieder eingerengt hat, kümmert er sich um seine Pflege, wenn es hier überhaupt möglich ist, um dann die erste Hälfe seiner Ration zu vernichten, um Fit für den Tag zu sein. Danach heißt es, ab in die Stadt, Rationen zu kaufen, worauf er zwei ordentliche Rationen kaufen wird, eine besondere Ration für den Hinweg und eine besondere Ration für den Rückweg, der Rest wird etwas spartaner und notdürftiger ausfallen. Doch da er nicht weiß, wie viel und wie weit sie reisen werden, sorgt er dafür, dass er mit seinen Caps so viel Rationen zusammen kriegt, dass er 30 Tage überbrücken könnte. Sollte er wirklich viel Wasserflaschen bekommen, wäre es zwar ein Platzproblem, nicht aber ein Gewichtsproblem, da Eddy immerhin ein Packesel ist, der mit Leichtigkeit ein oder zwei Extrakilos mitschleppen kann.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 09 Sep 2014, 08:04

Verblüffenderweise mit einem wirklich optimistischen Grundgefühl gesegnet steht Gerry auf, macht sich so weit es geht landfein, rüstet sich aus und hinterlässt das Zimmer aufgeräumt mit zusammengelegtem Bettzeug. Er sieht sich genau um, daß er es so hinterlässt, wie er es vorgefunden hat - nickt zufrieden und geht mit seinem gepackten Rollkoffer nach unten. Um die Schattenseite des Hauses um diese Tageszeit zu genießen packt er seine Lederjacke auf einen Stuhl, setzt sich gemütlich darauf und raucht erst mal eine Morgenzigarette.
Ja, denkt er sich - so kann man durchaus einen Tag beginnen.
Nun heißt es warten, bis die anderen sich blicken lassen...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 09 Sep 2014, 08:48

Carol erwacht schlecht gelaunt und packt ihr Zeug zusammen, nachdem sie ihr Bett zumindest grob wieder hergerichtet hat. Bei der Schubkarrensache hatte sie sich dafür ausgesprochen. Extrawasser ist nie verkehrt und sei es weil unterwegs Verletzungen, Lecks oder andere unvorhergesehene Dinge passieren. Außerdem lässt sich so eine Schubkarre als Deckung gebrauchen - vom Transport von nützlichem Zeug und eventuellen Verletzten ganz zu schweigen. Nachdem sie alles beisammen hat, marschiert sie in die Lobby und hält Ausschau nach Cat.

Bah, diese Reise wird ne schöne Scheiße. Kippen für kaum 2 Wochen..danach heißts durchschnorren. Und die Kids zahlen schon fürs Essen. Nervig... Schulden, sie hasst so etwas. Aber wer weiß, wem oder was ihnen noch alles über den Weg läuft. Vielleicht macht sie den beiden ein paar Ketten aus Pfeilmanns Zähnen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 09 Sep 2014, 15:42

Vermilions Tag beginnt... neutral. Sie ist zwar froh, endlich aus der Stadt zu kommen, ist zugleich aber auch unsicher, ob sie das Reisen mit ihrer Truppe überstehen wird, besser, ob ihre Nerven dies aushalten werden. Sie wird es sehen.
Sie packt ihr Zeug zusammen und schnappt sich dazu ihre schmutzige Bettwäsche, um diese in der Lobby neben die Rezeption zu knallen. Das Schloss legt sie auf den Schalter und begrüsst dann Carol, die ebenfalls in der Lobby steht. "Morgen", knurrt sie und sieht sich in der Lobby um.
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 09 Sep 2014, 22:34

Eddy, der schon öfter im Ödland unterwegs war, weiß, dass man in der Regel nicht wenig Wasser verbraucht. Unter 2 Liter pro Tag geht absolut überhaupt nichts und das setzt voraus, dass man sich kaum anstrengt, am Tag rastet und nur in der Kühle des Abends wandert. Während der meist bullenheißen Tage zu marschieren dürfte gut und gerne doppelt so viel verbrauchen. Die bei 30 Tagesrationen also mindestens 60 zusätzlichen Kilo (+ Gewicht der Behälter) dauerhaft am Rücken oder sonst wo zu tragen, würde auch ihn auf die Dauer schaffen - vom Platzproblem ganz abgesehen... Dass man ihm zig Flaschen in die Hand drückt, wäre allerdings sowieso unwahrscheinlich. Auf eine solche Weise Großvorräte zu kaufen bedeutet in Bezug auf Wasser eigentlich immer die Benutzung von Kanistern. Da Benzin nicht mehr wirklich geläufig ist, sind davon nun weiß Gott genügend leere im Umlauf und können so ziemlich überall erworben werden...

Der Hüne macht sich darüber Gedanken, während er vergebens gescheite sanitäre Anlagen im Gemeinschaftsraum sucht. Es gibt nur die beiden ehemaligen Toilettenräume, von denen bis auf vier Wände und eine löchrige Decke nicht viel übrig geblieben ist. Nicht ein einziges Waschbecken hat den Zahn der Zeit (und vermutlich diverse ungehobelte Besucher) überlebt und es gibt nicht einmal eine Tür, die man hinter sich versperren könnte. Wenn er sich frisch machen will, dann inmitten der anderen, von denen inzwischen auch schon einige aufgestanden sind und herumwuseln.

Was er auch tut, er verlässt bei Zeiten die Cafeteria und kommt auf seinem Weg Richtung Stadt in die Lobby des Crash House, wo er bereits Carol und Vermilion am Tresen stehen sieht.


Carol kann Cat in der Lobby nicht ausmachen, dafür kommt kurz nach ihr Vermilion herunter...


Gerry hockt derweil vor dem Crash House und lässt sich die morgendliche Sonne gutgehen, als er Cat und Stu den kleinen Hügel heraufkommen sieht. Offenbar gehörten die beiden heute zu den Frühaufstehern...

Cat grüßt aus der Ferne und nähert sich zielstrebig. Vor dem Arzt kommt sie zum Stehen. "Na, wach und munter? Schon das Neuste gehört? Sie haben Doc Finch endlich gefunden..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 08:13

Ungerührt mustert Gerry das ungleiche Paar und denkt sich: `Als hätt´ ich´s nicht geahnt - welch ein geradezu perfektes Timing. Ein Schelm, wer...´



"Sieh mal an, so ein Zufall aber auch... wie haben sie den werten Herrn Doktor denn gefunden? Geschnitten - oder am Stück?" fragt Gerry nach, lehnt sich zurück - und verschränkt die Arme im Genick. Aber gleichzeitig denkt er sich: `Eigentlich eine echt selten dumme Frage - solche Kerle können durch Minenfelder tanzen und ihnen passiert NIE etwas. Aber kaum sitze ich mal auf `nem Fahrrad, zieht extra seit Urzeiten wieder ein Gewitter auf - nur, damit es einen plausiblen Grund dafür gibt, daß mich der Blitz trifft - darauf könnt´ ich wetten...´


Zuletzt von Kaela Khan am Mi 10 Sep 2014, 12:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 12:39

"Geschnitten.", antwortet Cat trocken. "Durchgeschnittene Kehle, mehrere Stichwunden. Ich hab ihn nicht selbst gesehen, aber Ray hat's mir gestern Abend erzählt. Ein Trupp Ranger hat ihn wohl gefunden, als sie Spuren des verschwundenen Caravans nachgegangen sind. Sie haben die Sache erst mal flach gehalten, aber ich komm gerade vom Market und da zieht sich die Nachricht mittlerweile wie ein Lauffeuer durch die Reihen. Den meisten wird langsam klar, dass wir hier ein akutes Problem haben..." Sie nickt Richtung Crash House.

"Lass uns den Rest drinnen besprechen, wenn die anderen zusammen sind. Dann muss ich gewisse Punkte nicht jedem einzeln erzählen..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 12:44

`So dumm war meine Frage also offenbar gar nicht mal...´ steht Gerry auf, greift sich Stuhl und Jacke, um dann in´s Haus zu gehen. Caravan überfallen, Arzt kaputt - hier in der Nähe geht es ja ganz schön zur Sache, findet er. Und möglicherweise war es keine allzu blöde Idee, sich etwas Ballermasse zu besorgen. Würsde im Ernstfall wahrscheinlich gar keinen so große Unterschied machen, trägt aber sehr zur Beruhigung bei.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 13:22

"Morgen..." Nickt Carol der Kleinen leicht abwesend zu und steuert nach kurzer Suche gemächlichen Schrittes den Vorhof an. Vielleicht findet sie ja draußen jemanden.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 14:22

Eddy wandert erstmal in die Lobby und sieht etwas zerknautscht aus von der Nacht, doch für ein müdes Nicken in die Runde reicht es. Es scheint so, als würden einige Warten, was Eddy ihnen dann gleich tut und sich einfach am Tresen stellt und anlehnt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 17:35

Die Exilantin hat natürlich kein Interesse ihren Körper einfach so gegen Entgelt anzubieten. Denn das muss man sich ja mal vorstellen: Prostitution gegen Flaschendeckel! Leider muss sie jedoch die perversen Besucher der Kneipe ertragen - richtigerweise vermitteln ihr die Ranger (wenn es hier überhaupt so etwas wie Gesetz geben sollte in diesem ruchlosen Ödland...), sowie Eddy durchaus ein gewisses Maß an Sicherheit. Am Ende ist das Trinkgeld schließlich gerade noch Entlohnung genug für die Strapazen, die sie hier gezwungenermaßen auf sich nehmen muss...

-----------------------------------

Cathy-Anne erwacht schlussendlich völlig gerädert nach der gestrigen Nacht. Sie kann sich nicht mehr daran erinnern, wann sie das letzte Mal in einem anständigen Bett gut geschlafen hat. Mit Erstaunen stellt sie leicht schmunzelnd fest, dass der Riese sich mehr oder weniger an sie gekuschelt hat. "Harte Schale, weicher Kern? Trifft auf ihn jedenfalls scheinbar zu. Immer noch besser, als wenn jemand anderes das tut...", denkt sie ganz rational. Wenig später richtet sie ihren Oberkörper auf, um sich durch ihre wilde Löwenmähne zu wuscheln. Irgendwie kann sie es selbst gar nicht glauben, dass sie sich an den ätzenden Geruch des Pöbels hier fast schon gewöhnt hat. Dennoch braucht der Rotschopf mal frische Luft, also wird beschlossen endlich aufzustehen, nachdem Eddy bereits weg ist. Zwar versucht sie sich an eventuellen Bruchstücken von ehemaligen Spiegeln - sollten denn welche da sein - irgendwie zurechtzumachen, doch selbst dies sollte nicht über ihren momentanen Zustand hinwegtäuschen können. Selbstverständlich wird sie in jedem Fall nach ihrem hünenhaften Beschützer Ausschau halten, während sie durchs Crash House spaziert.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 19:30

Cathy betritt die Lobby und sieht Eddy beim Rest stehen, lässig an die Theke gelehnt und ruhig abwartend.

Carol will gerade Richtung Ausgang gehen, als Cat mit Stu und Gerry im Schlepptau das Crash House betritt. "Ah.", meint sie, halb überrascht. "Ihr hockt ja alle schon in den Startlöchern!?" Sie steuert auf den Durchgang zu ihrem Privatbereich zu und winkt den anderen ihr zu folgen. "Na schön. Lagebesprechung, wenn ihr soweit seid. Kommt einfach mit..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 19:34

"Na schön." Carol winkt dem ungleichen Duo von gestern noch halbherzig und folgt dann Cat. Mal sehen, ob der Job wirklich so schlecht ist wie sie befürchtet. Ihr einziger Vorteil bei der ganzen Sache ist noch, das sie alle zusammen legen. Auf diese Weise kommen sie vielleicht noch einmal vom Fleck...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 10 Sep 2014, 20:48

"Endlich" meint Vermilion, als hätte sie schon lange gewartet und folgt der Truppe. Eddy und Cathy ignoriert sie einfach, aber dem Doc schenkt sie noch ein freundliches Grinsen, das bei ihr zwar eher gruselig aussieht, aber zumindest nett gemeint ist, bevor ihre Miene wieder erstarrt und nichts als ihr aufgemaltes Lächeln zurückbleibt.


Zuletzt von Vermilion am Do 11 Sep 2014, 14:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Do 11 Sep 2014, 13:14

Eddy nickt der kleinen Rothaarigen zu und folgt Cat, als diese hinein tritt und meint, dass ihr alle folgen sollen zur Lagebesprechung.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Do 11 Sep 2014, 13:53

Cathy tut es Eddy kurzer Hand gleich, allerdings ist sie den anderen gegenüber immer noch misstrauisch. Besonders Vermilion kommt ihr heute irgendwie noch gruseliger als gestern vor - oder liegt dies einfach an der vergangenen schlechten Nacht? Sie wischt sich durch ihre Augen, um den letzten Schlafmohn zu Boden zu betten.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Do 11 Sep 2014, 21:16

Cat und Stu, gefolgt vom Rest der Gruppe, durchqueren die selbst eingerichtete Küche und steuern eine Tür hinten rechts an. Danach geht es durch einen kurzen Flur, bis Cat vor einer verschlossenen Tür Halt macht. Sie zieht einen Schlüsselbund aus der Hosentasche und sperrt das vorgehängte Schloss auf.

"Na dann, herein in die gute Stube." Sie geht vor und schmeißt den Schlüsselbund auf einen Tisch, als sie eintritt. Der Raum hier ist vollgestopft mit Zeug aller Art, doch ein markanter Stil lässt sich nicht erkennen. An einer Wand hängen zahlreiche Waffen für Nah- und Fernkampf, eine andere ist mit bunten Postern versehen und eine dritte mit einem großen, bonbonfarbenen Graffiti verziert - die dazu passenden Sprühdosen stehen direkt davor. In einer Ecke steht eine Staffelei Marke Eigenbau, darauf ein durchaus gut gemaltes Bild, das Johnson City, Teile des umliegenden Ödlandes und einen schönen Sonnenaufgang zeigt. Bilder von Mutanten, Raidern und das Portrait eines stolz wirkenden Mannes liegen in der Nähe angelehnt. Ansonsten ist überall Tinnef verstreut, Kisten und Kanister stehen herum und ein Traumfänger aus Federn und kleinen Knochen hängt an der Decke, direkt über einem bequem aussehenden Bett - keines der Krankenhausbetten, die in den Zimmern stehen.

Um einen Tisch in der Mitte stehen vier Stühle, zusätzlich gibt es noch eine Couch, die unter den aufgehängten Waffen platziert ist, sowie eine Art Sitzkissen, das im Neuzustand einmal knallgelb gewesen sein muss.

"Hockt euch einfach irgendwo hin...", meint Cat und steuert selbst das Sitzkissen an. Stu macht es sich auf der Couch bequem...


Zuletzt von Cerebro am Fr 12 Sep 2014, 08:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Do 11 Sep 2014, 21:30

Während der Hühne, mit den Händen in den Taschen, der kleinen Gruppe wortlos folgt, schaut er sich dann im Endziel, den kleinen Raum etwas um. Er mustert all die Waffen, die Poster, Grafitti, Gemälde, geht zu diesen und schaut sie sich etwas an, wobei er nur die davorstehenden leicht anklappt, um einen kurzen Blick auf die dahinter zu erhaschen. Er selbst hat keine Ahnung von Kunst oder dergleichen, doch die Neugierde hat ihn etwas gepackt und betrachtet sie kurz, während alle anderen sich nieder lassen. Eddy schaut dann in den Raum rum und wackelt kurz an einem Hocker, ob dieser sein Gewicht aushält? Vorsichtig probiert er dies aus.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Do 11 Sep 2014, 21:39

Hinter den Gemälden findet Eddy... nichts. Der Stuhl, auf den er sich kurze Zeit später setzt, knarzt dann zwar etwas, ist aber durchaus in der Lage, einen 90 kg schweren Mann auszuhalten.

"Gefallen dir die Bilder?", fragt Cat beiläufig und beobachtet, wie sich der Rest im Zimmer verteilt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Do 11 Sep 2014, 21:42

Carol lässt beim Eintreten den Blick über die bunte Inneneinrichtung schweifen, wobei sie eher die aushängten Waffen als der Kunstkrempel interessiert. Sie haut sich dann einfach neben Stu auf die Couch. Gerade rechtzeitig sieht sie davon ab, ihre Füße auf den Tisch zu knallen. Soweit sie die Personen überblickt, sind außer den beiden Kurzen und dem ungleichen Duo sonst keine anderen Geier mehr dazu gekommen. Wenigstens etwas. Die Söldnerin lässt sich zurücksinken und verschränkt die Arme hinter den Kopf, während sie schweigend wartet.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Fr 12 Sep 2014, 07:56

Gerry zieht es vor, sich an den Tisch zu setzen - aber nicht, ohne Vermillion einen Stuhl zurechtzurücken. Auch er mustert die recht avantgardistische Wohnkultur, die sich hier bunt präsentiert - in der sich seiner Meinung nach eine äußerst expressionistische Persönlichkeit vorstellt, die zwar eine ziemlich dubiose Vergangenheit hat - aber auch in dieser Vergangenheit Momente findet, an die es sich zu erinnern lohnt.
Natürlich sagt Gerry nichts dergleichen - aber er denkt es sich - was Miss Cat in seiner Achtung noch steigen lässt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Fr 12 Sep 2014, 08:50

Vermilion nimmt den Stuhl, natürlich ohne zu danken, dankbar an und setzt sich. Sie betrachtet vor allem die Waffen und dann ein paar der Bilder. Besonders die der Raider stechen ihr dabei ins Auge. Sie bemerkt dann, dass der einzige freie Platz für Cathy genau ihr gegenüber ist, was sie ein wenig belustigt. Sie wartet also mit einem kleinen Schmunzeln darauf, dass jemand das Wort ergreift.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Fr 12 Sep 2014, 20:29

Carol tut gut daran, ihren Reflex zu unterdrücken, denn die Couch steht direkt an Wand, während sich der Tisch - mit Beinen und Füßen nicht erreichbar - in der Mitte des Raums befindet.

"Na schön…", setzt Cat an. "Bevor ich zum Punkt komme, bringe ich euch mal auf den neusten Stand... Vor einigen Tagen verschwand einer der beiden Stadtärzte – Tadeus Finch. Mittlerweile hat man ihn gefunden. Tot; mit durchgeschnittener Kehle. Ein paar Ranger sind im Ödland über seine Leiche gestolpert, als sie Spuren des verschwundenen Caravans verfolgt haben. In der Nähe fanden sich noch Fahrzeugspuren, was die Sache wirklich unangenehm macht... Finch wurde außerdem ein Zettel zugesteckt - also wollte man wohl, dass er jetzt gefunden wird. Ray hat mir das Ding gezeigt. 'Er war der erste. Fürchtet der Reiter Herolde.' steht drauf. Was das bedeutet, geht an mir vorbei, aber man kann davon ausgehen, dass der Mord an unserem Doc und der Überfall auf den Caravan zusammenhängen. Vielleicht sogar dein kleines Zwischenerlebnis, Carol...

So wie sich die Sache darstellt, hocken irgendwelche Arschlöcher in irgend nem dunklen Loch in der Nähe und machen sich einen Spaß daraus, Johnson City zu ficken. Durch die Fahrzeugspuren geht man natürlich davon aus, dass Wheeler den Caravan einkassiert haben, aber wenn ihr mich fragt, ist das Bullshit. Genau das hab ich gestern auch Ray gesagt... Ich rieche schon Lunte, seit du, Carol, mir diesen Aufnäher gebracht hast. Ich denke da muss angesetzt werden und deswegen muss wer aus der Stadt raus und ein paar Erkundigungen bei einigen Freunden von mir einholen. Das ist der Job. Zu den Details komme ich sofort. Bis hierhin irgendwelche Fragen?"

Cat blickt in die Runde...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Fr 12 Sep 2014, 21:20

"Ganz chick.", meint der Hühne nur auf den Kommentar zu den Gemälden.
Der Hocker hält und dass soll er auch. Wortlos nimmt er Platz, mustert kurz flüchtig alle Beteiligten und hört dann mit verschränkten Armen das Gespräch zu. Auf die Frage, ob es fragen gibt, schüttelt er dezent mit dem Kopf. Soweit so gut.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Fr 12 Sep 2014, 21:58

Carol verzieht bei Cats Erzählung das Gesicht und denkt missmutig nach. Für ihren Geschmack sind ihr das ein paar Vorfälle zu viel für so ein unwichtiges Kaff.  Schließlich stemmt sie ihre Hände auf die Knie und beugt sich vor.

"Ich hätte nen Sack voll Fragen. Zuerst - was zum Henker ist ein Herold? Warum ist euer Doc allein im Ödland unterwegs gewesen - und wie sahen die Reifenspuren aus? Haben die Spurensucher ne Ahnung, was die Typen gefahren haben? Dann die Sache mit dem Aufnäher. Die Herolddinger sagen dir nix - aber das die Wappenknilche zu diesem Zeitpunkt aufkreuzen, ist wohl kein Zufall. Wärs nicht langsam an der Zeit, das du uns mehr über meinen alten Auftraggeber erzählst, wenn du schon eine Verbindung ziehst? Stu und du scheinen ja eine gemeinsame Vergangenheit mit Oberst Verarschmich zu haben. Wenn Leute einfach so in einem von Rangern kontrolliertem Gebiet auf die Kacke hauen - ohne jemals gesehen zu werden, dann klingt das nicht mehr nach Raidern. Para-Militär vielleicht. " So sieht ihr zumindest der Aufnäher aus...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Fr 12 Sep 2014, 22:30

Vermilion hört so aufmerksam zu, wie sie kann und überlegt, ob sie etwas schlaues beitragen kann. Immerhin hat sie nicht nur Bekanntschaft mit Raidern gemacht, sondern den grössten Teil ihres Lebens mit ihnen verbracht. Auch wenn sie nicht gerne zurück denkt, wenn ihr Leben davon abhängen könnte, muss sie wohl oder übel versuchen sich daran zu erinnern.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Sa 13 Sep 2014, 07:40

In Gedanken lobt Gerry Carol´s geistige Beweglichkeit - diese Frau ist nicht nur groß, stark und schnell - sondern auch noch schlau. Um den Fortlauf der sich anbahnenden Diskussion nicht zu gefährden, hält er aber lieber mal den Rand.
`Sieh an! Carol haut rein - mein lieber Herr Gesangsverein!´ dachte sich derr schmale Mediziner.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Sa 13 Sep 2014, 12:33

Vermilions Vergangenheit kann ihr aktuell nicht dabei helfen, Rückschlüsse auf die Situation hier zu ziehen. Sie weiß immerhin, dass Wheeler nicht in Crow's Nest verkehren. Ähnlich wie der Unterschied zwischen Slaver und Raider stellen sie eine abgetrennte Abart von Outlaw dar, die grob verallgemeinert weniger Wert auf Mord und Totschlag legt...


Cat verzieht den Mund zu einem schiefen Schmunzeln. "In der Tat. Ich schätze es ist wirklich an der Zeit, etwas in meine Vergangenheit zu leuchten, huh!? Aber mal der Reihe nach: Ein Herold ist eine Art Bote. Doc Finch war öfter alleine im Ödland - das ist nichts Ungewöhnliches. Er hat immer Pflanzen gesammelt und war quasi so ne Art Natur-Hippie... Zu den Reifenspuren kann nicht nicht mehr sagen. Ich hab sie nicht gesehen und mit keinem der Ranger darüber geredet. Was ich euch erzählt hab, weiß ich von Ray.

So, und jetzt der vermutlich interessante Part: Nein, von den 'Herolddingern' weiß ich nichts. Der Begriff ist uralt - den benutzt so keiner mehr. Keine Ahnung, warum die sich auf dem Zettel so verquert ausdrücken, aber ja, das Wappen mit dem Hund, das du hier angeschleppt hast, kenne ich natürlich." Cat greift in die Tasche und zieht das Stück Stoff heraus, so dass es alle sehen können. Es ist ein Aufnäher mit der Grundform eines Wappenschildes. Darauf abgebildet ist der Kopf eines Schäferhundes, hinter dem sich zwei Gewehre kreuzen.

"Das hier ist das Logo einer Splitterfraktion der Desert Dogs. Der Name sollte denke ich allen etwas sagen!? ... Mein Vater war ein Dog und ich lange Zeit auch. Nach seinem Tod bin ich dann raus. Das ist jetzt schon paar Jährchen her - ich war vielleicht 18 oder 19. Schon damals waren die Dogs zerstritten. Es gibt einen Teil, der die Verbannung bedauert und eine Rehabilitierung anstrebt. Dieser Teil will einfach nur wieder ein gesundes Geschäft aufziehen, ohne die Ranger dabei anzupissen. Der andere Teil will nur Profit, egal wo er herkommt. Sie kooperieren mit Raidern und haben soweit ich weiß sogar Beziehungen zu Crow's Nest aufgebaut. Sklavenhandel, illegale Chems, Waffen - die liefern alles, wenn der Preis stimmt."

Cat blickt zu Carol. "Der Mann, der dich angeheuert hat... Du sagtest etwas von Ende dreißig und einer auffälligen Narbe am Hals. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Rick Kayser war. Richard, wenn man's genau nehmen will. Als ich noch mit ihm zu tun hatte, war er ein starker Fürsprecher für den von mir beschriebenen 'dunklen' Teil der Dogs. Mein Vater und er waren sehr gute Freunde; die beiden kannten sich schon in ihrer Kindheit. Dad hatte allerdings andere moralische Grundsätze, daher gingen die beiden letztendlich getrennte Wege. Kayser hat das übel angepisst.

Ich hab hin und wieder noch ein Ohr am Boden und weiß, dass er zwischenzeitlich die Führung übernommen hat. Bin mir nicht sicher, ob das aktuell noch immer so ist, aber ich geh mal stark davon aus... Was er jetzt hier mit Johnson City erreichen will, ist mir nicht klar. Dass sein ganzer Verein nur wegen mir hier antanzt, ist mehr Aufmerksamkeit, als ich ihm Wert sein dürfte, aber vielleicht hat's zu seiner Zielauswahl beigetragen... Natürlich gibt's keine wirklich eindeutigen Beweise, aber ich fress nen Besen, wenn wer anders hinter all dem steckt und dieser Aufnäher nur zufällig gerade jetzt auftaucht. Die Dogs haben Fahrzeuge und genug Leute und Ausrüstung, um dieses Ding abzuziehen - was man von den üblichen Raider-Clans hier in der Gegend nicht behaupten kann. Allerdings ist Kayser dumm, wenn er glaubt, den Rangern auf Dauer ins Gehege pissen zu können. Wenn die Sache hier groß genug wird und aus Worth Verstärkung anrückt, blasen die seinen stinkenden Hundehaufen in tausend Stücke..."


(Cathy hat vorher noch nie von den Desert Dogs gehört. Eddy hat in seiner Zeit bei den Caravans hin und wieder ein Mitglied der Dogs getroffen und eventuell ein kurzes Wort gewechselt. Wahrscheinlich handelte es sich dabei aber nicht um Leute der genannten Splitterfraktion. Alle anderen kennen die 'normalen' Desert Dogs, haben aber nie persönlich mit ihnen verkehrt. Dass einige Dogs Geschäfte mit Crow's Nest machen, kann Vermilion - bedingt durch ihre Herkunft - bestätigen.)
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Sa 13 Sep 2014, 13:10

"Ein Herold ist meines Wissens nach ein Wappenträger - sowas gab es bis vor etwa 800 bis 1000 Jahren in Europa. Meistens reiste er seinen Herren voraus und kündigte in Städten auf deren Reiseroute deren baldige Ankunft an, damit man sie standesgemäß empfangen konnte." sagt Gerry nach etwas Überlegung.
"Jede Familie, die was auf sich hielt, hatte ein eigenes Wappen - und nicht wenige davon wurden so einflussreich, daß ihre Wappen sogar in Stadt- oder sogar Staatsbeflaggungen übernommen wurden." fuhr er fort und erklärte dann: "Und da es so viele Wappen gab, musste ein Herold natürlich dementsprechend ausgebildet sein - in der Wappenkunde, der sogenannten `Heraldik´."  
Dann sieht er sich um - und meint: "Öhhm... ja... also all das, was bisher vorgefallen ist, stellt meiner Meinung nach eine Art `psychologische Kriegsführung´ dar. Mit dem Ziel, die Position derer zu stärken, die z. B. Finch ermordet haben. All das allerdings mit dem Ziel von günstigen Verhandlungspositionen für unsere Widersacher. Denn wie wir alle wissen: Verluste brauchen in einer solchen Welt lange, bis sie ersetzt werden. Futsch - ist futsch. Deshalb: So viel Terz wie möglich machen in der Hoffnung, daß nachher alle eine Heidenangst haben und brav das tun, was verlangt wird."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Sa 13 Sep 2014, 13:48

Carol nickt kurz. Gut, hätten sie den Begriff schon mal geklärt.

"Okay, ein Bote und Wappenträger...und die Reiter wollen irgend eine große Nummer darstellen. Klingt so, als ob sie einiges geplant hätten..." Gerrys Verdacht ist wohl naheliegend. Zusammen mit dem was Cat endlich rausrückt, kommen sie schon mal ein Stück weiter. Sie lächelt grimmig. Seit sie die Blondine im Keller erlebt hat, hat sich ihre Vermutung nur verstärkt. Ihr Dad kommt also aus der gleichen Branche wie ihrer. Das mit der Splitterfraktion ist ihr allerdings neu. Jede Söldnerorganisation hat seine schwarzen Schafe...

"Ich schätze...dein alter Freund wird schlau genug sein, um die Ranger wie bisher zu meiden. Er hat die Umgebung im Blick, weiß, wann er wo zuschlagen muss. Kennt er sich in Johnson City gut aus? Sie wissen zumindest, wo sie Finch abfangen konnten, wie die Routen der Ranger aussehen. Kanns sein, das sich seine Jungs jetzt in diesem Moment hier aufhalten? Der Zettel lässt darauf schließen, das euer Doc nicht das einzige Opfer bleiben wird. Wahrscheinlich werden sie bekanntere Persönlichkeiten auf ihre Liste setzen und im geeigneten Moment um die Ecke bringen, um die Stadt zu demoralisieren. Könnte sein, das sie es auf Sklaven abgesehen haben. Aus dem überfallenen Caravan fehlte ja ein Haufen Leute..." Besonders reich ist die Stadt nicht und nur um Cat wird es sicher nicht gehen. Sklaverei dagegen scheint ziemlich lukrativ zu sein...Und die Bewohner sehen ihr bisher vergleichsweise fit aus.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Sa 13 Sep 2014, 14:16

"Was zu gut Englisch bedeutet, daß mein schon mal geäußerter Verdacht zutrifft - es gibt todsicher irgendwo Penner mit Fernrohren, die hier alles im Blick haben." schlussfolgert Gerry.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Sa 13 Sep 2014, 15:29

"Schon möglich, dass Rick Spitzel in der Stadt hat, um die Lage von innen zu überwachen. Relativ wahrscheinlich sogar." Cat grinst verwegen. "Möglicherweise sogar einer von euch!?" Sie blickt zu Carol. "Und die Dogs kennen sich so gut wie überall gut aus. Die sind darauf spezialisiert, Waren durchs Ödland zu karren - meist abseits der normalen Routen. Das funktioniert nicht, wenn du blind in den nächsten Hot Spot oder Hinterhalt rennst. Da sind extrem gute Scouts, Fährtenleser und Ödlandexperten am Start..." Sie lehnt sich in ihrem Sitzkissen zurück. "Was der Quatsch mit den Herolden soll, ist mir allerdings schleierhaft. Nicht ihr Stil, mit Begriffen aus dem Mittelalter herumzupalavern und einen auf Angst zu machen. Normalerweise suchen sie Kunden und transportieren Zeug von A nach B. Bei Ricks Haufen kann ich mir noch vorstellen, dass dazu auch der Überfall auf einen Caravan zählt, um die Ware dann anschließend wem anders zu verkaufen, aber eine pseudo-Belagerung macht wenig Sinn... naja... das klärt sich vermutlich noch auf...

Kommen wir mal konkret zum Job: Die Ranger hier haben nen Kurzwellensender, man kann also davon ausgehen, dass das Hauptquartier in Worth schon Bescheid weiß. Trotzdem sind heute bei Sonnenaufgang ein paar in diese Richtung entsandt worden. Ich weiß nicht genau wieso, aber ich kenne eins, zwei der Jungs ganz gut und einer war bereit, mir eine Nachricht mitzunehmen. Das war die Sache, die ich Carol beziehungsweise euch allen ursprünglich anbieten wollte. Hat sich nach dem Gespräch mit Ray zwar anders entwickelt, aber ich hab trotzdem noch was für euch...

Wie gesagt sind Wheeler auf der offiziellen Verdächtigen-Liste ganz weit oben. Ich weiß glücklicherweise, wie ihr ein paar von ihnen aufspüren könnt und ich will, dass ihr zu ihnen geht, mit ihnen sprecht und so viel an Infos sammelt wie möglich. Ich gehe davon aus, dass sich Kayser mit irgendwelchen Clans zusammengeschlossen hat. Meine Leute können euch vielleicht sagen mit wem und wieso. Außerdem kommen sie viel herum und wenn sich bei den Outlaws im Westen etwas Großes tut, haben sie mit hoher Wahrscheinlichkeit davon Wind bekommen. Die Spur ist auf den ersten Blick vielleicht nicht so heiß, wie der direkte Draht zu den Dogs, aber ich denke da lässt sich was ausbuddeln... das heißt, wenn ihr noch Interesse habt!?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Sa 13 Sep 2014, 23:26

"Ich bin ja nun weiß Gott nicht so der... Heldentyp. Aber es widerstrebt mir, das Feld einfach so zu räumen, weil irgendein Kerl meint, er könne sich alles erlauben - und dann noch nachher damit angeben." stellt Gerry seinen Standpunkt in einem beiläufigen Tonfall klar.
"Falls es also etwas Produktives für mich zu tun gibt, wäre ich auf jeden Fall dabei. Denn auch das ist etwas, das uns voranbringen würde - wenn es alle so handhaben würden."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mo 15 Sep 2014, 13:11

"Pfft..." stösst Vermilion erstmals einen Laut am Tisch aus. "Als würde ich deswegen gleich aufgeben." meint sie etwas mürrisch. Vermilion kennt sich bestens aus in der Disziplin 'eine gegen alle' und dieses Mal ist sie nicht einmal alleine.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 16 Sep 2014, 18:14

Während Cat weiter ausführt, wirft Carol einen zweiten Blick auf die Bilder. Auf ihre nicht ernstgemeinte Vermutung geht sie nicht weiter ein. So viel Humor hat sie in ihrer gegenwärtigen Situation dann doch nicht. Eine Sache macht sie aber stutzig. Mit prüfender Miene wendet sie sich der ehemaligen Dog-Frau zu. Ist nur ihr das aufgefallen?

"Deine Leute? Du bist wohl weit herumgekommen, wenn du auch noch mit Wheelern zu tun hast. Wie kommts? Ich sags direkt - Ich arbeite nicht gern mit Raidern zusammen. Aber ich schätze, du warst bisher großzügig und bleibst es auch weiterhin. Und General Dummdödel soll nicht ohne Abreibung davon gekommen. Gerade, wenn er mit dem ganzen Scheiß zu tun hat." Soweit ist sie also dabei. Solange sich die Umstände nicht gravierend ändern. Ein paar Prinzipien hat sie schließlich auch. Aber Cat schätzt sie nicht als die skrupellose Sorte Mensch ein, die besser schnell unter die Erde gehört.

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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 16 Sep 2014, 18:50

Cathy folgt Cat, wobei sie immer in der Nähe von Eddy bleibt - die ganzen fremden Leute machen sie immer noch mulmig, da sie diese nicht so recht einschätzen kann. Das Aussehen des verschlossenen Raums lässt ihre blauen unweigerlich neugierig über alles Interessante schweifen. "Wem gehört das Zimmer eigentlich?" Diese Frage stellt sich die Rothaarige, da hier einfach mal so ein Bett drinsteht. Dann setzt sie sich wortlos neben den Hünen, welcher den Stuhl an sein knarzendes Limit bringt. Zu ihrem Unglück vis-à-vis Vermilion, weshalb sie versucht deren Blick auszuweichen.

"Ein Quacksalber wurde getötet, na und? Wahrscheinlich hat er jemanden krank gemacht und wurde deswegen gemeuchelt...", denkt sie sich gleichgültig und hört der Frau weiter bei ihren Ausführungen zu. Wheeler, Oberst Verarschmich, Desert Dogs, Crow's Nest, General Dummdödel... Cathy blickt überhaupt nicht mehr durch - zumindest sagen ihr Wappen etwas, wenngleich sie diese in keine logische Verbindung mit dem restlichen wirren Zeug bringen kann. Vor allem... ist sie sich nun erst recht nicht mehr sicher, ob es wirklich so klug wäre diesen Auftrag anzunehmen. Die Exilantin räuspert kurz, um auf sich aufmerksam zu machen: "Darf ich fragen was Wheeler sind?" Sie kratzt sich am Hinterkopf, wo ihre Locken ein chaotisches Eigenleben führen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 16 Sep 2014, 19:16

Cat will Carol gerade antworten, als Cathy-Anne mit ihrer Frage dazwischenkommt. Cat dreht sich zu ihr und schaut sie für eine Sekunde fragend an. Nachdem sie sich sicher fühlt, dass das eben kein Witz war, meint sie. "Du... bist nicht zufällig das erste mal von - wo auch immer du herkommst - weg und im Ödland unterwegs?"


Zuletzt von Cerebro am Di 16 Sep 2014, 21:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 16 Sep 2014, 20:58

Noch bevor Cathy-Anne antworten kann, schaltet sich Eddy ein und springt für sie ein: "Als ich auf der letzte Caravan war, streunerte sie ganz schön durchs Ödland. Sie sah ziemlich verloren aus, sie sagte mir, dass sie von ziemlich weit weg kam, also wirklich wirklich weit weg. Am besten erklärst du es ihr, ist nicht böse gemeint. Keiner soll dumm sterben, hm?", brummt er nur etwas und zündet sich gelangweilt eine Zigarette an. Das ganze Gequatsche über Wheeler, irgendwelchen Dogs und so, juckt Eddy eh nicht. Er hat eh nicht viel zu verlieren, höchstens sein Leben. Ihm sind die Umstände mehr als bewusst, aber auch zeitgleich sowas von egal. Egal was er macht, ob er sich jetzt ins Abenteuer schmeißt oder in der Stadt bleibt, kurz oder lang wird es ihm beschissen gehen, wenn das der zukünftige Status ist, warum dann so lange warten, wenn man das ganze nicht beschleunigen kann. Der Umstand, dass er nichts an Waffen, außer seinen Schlagring bei sich trägt, lässt ihn immer gleichgültiger auf den Tod werden. Er wird irgendwie, irgendwann sterben, die Frage ist nur, ob er einfach darauf wartet und krepiert oder ob er ihm entgegen läuft und noch versucht, all seine Karten auszuspielen und mögen sie noch so beschissen sein.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 16 Sep 2014, 22:13

Cat zieht die Stirn kraus. Ihr Gesicht zeigt Vieles, aber Überzeugung sieht anders aus. "U-huh...", meint sie. "Man merkt ihr ja auch an, dass sie weit herumgekommen ist..." Ihr Mund formt ein gewaltiges Schmunzeln und sie zwinkert der Vault-Frau neckisch zu. Als sich Eddy eine anzünden will sagt sie jedoch: "Mach die bitte wieder aus. In diesem Raum hier wird nicht geraucht..."

Als das geklärt ist, lehnt sich Cat in ihrem Sitzkissen zurück und schlägt entspannt die Beine übereinander. "Wheeler sind... gar nicht mal so einfach zu erklären...", fängt sie an. "Frag irgendwen hier in der Stadt und du bekommst als Antwort: 'Raider mit fahrbarem Untersatz'. Ist in vielen Fällen wahrscheinlich nicht die bekloppteste Antwort. Sie sind der Albtraum jedes Caravans, denn im Wettrennen Brahminkarren gegen Highwayman setz ich meine Deckel auf das Gefährt, das mit Fusionszellen unterwegs ist. Brahmin sind übrigens diese dicken Dinger mit zwei Köpfen und vier Beinen, die ständig 'Muh' machen und alles vollscheißen. Sind dir auf deinen Reisen sicher schon aufgefallen..." Cat grinst und lässt ihre auffällig hellen Zähne sehen. Dann wird sie wieder etwas ernster.

"Aber genauso wie es Raider und Raider gibt, gibt es auch Wheeler und Wheeler - damit meine ich: Es gibt solche und solche. Nach meinem Abgang bei den Dogs bin ich bei einer Gruppe von ihnen gelandet. Nicht die abartige Sorte, sondern die, die einfach nicht dazugehört. Nicht dazugehören will. Abgefahrenes, buntes Volk eben, das sich seine eigenen Regeln macht. Zugegeben, mit Ackerbau, Jagd und Viehzucht hatten sie's nicht so. Tauschhandel hat's auch nicht immer gebracht, also haben wir uns hin und wieder kleinere Caravans geschnappt. Welche, die nicht allzu dick bewaffnet waren... Wenn du anderen was wegnehmen willst, ist Konflikt oft unumgänglich, aber wer nicht unbedingt den Helden spielen wollte, hat solche Tage in der Regel überlebt." Cat zuckt mit den Achseln. "Wo dich das Leben hin spült, eh!? Ich will keine Story draus machen. Es gab viele tolle Zeiten und genauso viele beschissene. Irgendwann bin ich weg. Was anderes machen; irgendwas... Produktives. Ich hab Freunde zurückgelassen und hin und wieder noch Kontakt. Wenn ihr zu ihnen geht und erzählt, dass ich euch schicke, werden sie mit euch reden. Ach ja, und bevor ich's vergesse: Der Sheriff weiß davon, die Ranger wissen davon. Wenn also irgendein besonders Schlauer von euch meint, jetzt etwas zu haben, mit dem er mich erpressen kann, dann muss ich ihm den Spaß hiermit leider verderben. So... war's das zum Thema Wheeler? Stu, sei so gut und hol mal die Karte. Zeit den Jungs und Mädels hier zu zeigen, wo sie hin müssen..."

Stu nickt wortlos, steht auf und verlässt kurz den Raum...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 16 Sep 2014, 22:48

"Beiße nicht die Hand, die dich füttert..." Murmelt Carol und fährt sich unter der Nase entlang. Nach Cats Version hing sie also mit den nicht ganz so kriminellen Ganoven ab. Sollte sie nicht weiter stören, zumal die Geschichte eh von gestern ist. Ein gleichgültiger Blick streift kurz Cathy. So wie sie aussieht, wäre sie in einem Bordell ganz gut aufgehoben. Wahrscheinlich kommt sie eh aus der Ecke. Ob die nicht nur überflüssiger Ballast ist?

"Bin gespannt..." Meint sie noch, als Stu Kartenmaterial besorgt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 16 Sep 2014, 23:24

Auf den Hinweis, dass hier nicht geraucht wird, verzieht der Hühne etwas die Augenbraue, weniger der Skepsis oder des Hohns, eher der Gewissheit, ob er richtig ehört hat. Ohne groß was zu sagen, drückt er die Kippe an seinem Feuerzeug aus und nurschelt nur ein "Tschuldige." herau. Auf die Zusatzerklärung, was ein Brahmin ist, muss Eddy unweigerlich lauthalt lachen. Erst im zweiten Augenblick denkt er sich, dass sich Cathy-Anne etwas veralbert kommen müsste, doch das Gelächter bricht so aus ihm heraus, worauf er sich auch gleich wieder zusammen reißt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Di 16 Sep 2014, 23:42

"Nun, Miss Cat - Sie sind tatsächlich genau so, wie ich Sie eingeschätzt habe." sagt Gerry in neutralem Tonfall.
"Um so mehr muss ich Ihnen sagen: Dem Wesenszug zu folgen, von sich aus die Kurve zu kriegen und sein Leben umzukrempeln - ist mit das Schwerste, was ein Mensch zustandebringen kann. Sich selbst zu ändern ist für die meisten unmöglich - meine Hochachtung. Ändert erst recht nichts an dem, was ich gesagt habe. Wenn ich helfen kann - dann helfe ich. Möglicherweise gibt es bei diesen Wheelern ja ebenfalls Leute, die noch das Eine oder Andere mit... `Colonel Verarschmich´ zu bereden hätten..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 17 Sep 2014, 08:57

Vermilion verdreht ab Cathy nur die Augen. Carol scheint es dabei ähnlich zu ergehen.
Sie stellt sich vor, wie Cathy auf die Wheeler reagieren wird. Oder noch besser, was in Crow's Nest mit ihr geschehen würde.
So wie sie es verstanden hat, sind die Hunde die Arschlöcher und sie sollen nun mit Wheelern reden und den Hunden Manieren beibringen. Hört sich nach einer Geschichte aus ihrem alten Leben an. Wären es Raider und keine Wheeler, hätte sie deshalb vermutlich nein gesagt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 17 Sep 2014, 22:15

"Ich denke zwar nicht, dass sich mein Wesen großartig geändert hat, aber danke für die Blumen, Doc. Ich find's übrigens unwahrscheinlich, dass die Wheeler etwas mit Kayser am Hut haben, aber man weiß ja nie..."

Cat hat kaum ausgeredet, als Stu wieder den Raum betritt. In der Hand hat er einen zerknitterten Kartenatlas, den er sogleich auf dem Tisch ausbreitet. Er nickt Carol herbei und auch Cat erhebt sich. Sie stellt sich neben Stu, blickt kurz auf die Karte und zeigt dann auf eine Position. "Hier. Da sind wir: Johnson City. Und da..." Sie fährt mit dem Finger über die Karte, dem Kompass in der Legende nach in nordwestlicher Richtung, bis sie auf einem Ort namens Mason landet. "Da ist Mason. Etwas größer als Johnson City, aber immer noch ein Kaff. Seit dem Großen Winter eine Geisterstadt. Der einzige, der da noch lebt, ist Earl, ein Scavenger. Als ich noch bei den Wheelern war, haben wir oft mit ihm Handel getrieben. Ich hab zwar schon ewig keinen persönlichen Kontakt mehr zu ihm, hatte aber erst vor ein paar Wochen einen Caravaner zu Gast, der hin und wieder mit ihm Geschäfte macht - er lebt also noch. Problem ist, ihr werdet ihn in Mason nicht finden. Earl ist paranoid. Er trifft sich nur nach Absprache und nur nach seinen Bedingungen. In der Stadt nach ihm zu suchen wäre Zeitverschwendung. Wenn wir uns mit ihm treffen wollten, sind wir hier hin."

Cat deutet auf einen Punkt etwas außerhalb von Mason. "Da ist ein alter Flugplatz. In einem der Häuschen war immer ein CB Funkgerät deponiert. Damit haben wir ihn angefunkt und spontane Treffen ausgemacht. Die Frequenz hat sich öfter geändert, aber Earl hat jedes Mal Hinweise und Notizen hinterlassen, für alle die wissen wonach sie suchen. Wenn ihr euch umseht, werdet ihr die schon rausbekommen. Nehmt Kontakt zu ihm auf und wenn sich die Welt nicht komplett auf den Kopf gestellt hat, kann er euch sicher sagen, wo die Wheeler derzeit campieren. Er hatte zu einigen von uns nen ziemlich guten Draht. Kackt übrigens nicht ab, wenn ihr ihn nicht sofort erreicht. Wenn er sich nicht in seiner Stadt verschanzt, streunert er im Ödland herum, um Vorräte und Zeug zu sammeln. Wartet notfalls ein paar Tage - nehmt entsprechend etwas mehr Vorräte mit."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 17 Sep 2014, 22:42

Nachdem Stu die Karte ausbreitet, steht Carol auf und sieht sich die Route genauer an. Nach Mason - besser gesagt zum Flughafen also. Die Söldnerin misst anhand der Legende die Entfernung und überschlägt wie lang die Reise wohl mindestens sein wird. Schnitzeljagd mit einem alten Kauz spielen, sie hatte auch schon bessere Aufträge...

"Du kennst ja die Strecke. Mit was dürfen wir auf dem Weg rechnen? Irgendwelche Nester, Raider oder andere Auffälligkeiten in der Nähe?" Fragt sie Cat und schnieft leise. Irgendetwas sagt ihr, das dieser Trip äußerst nervenaufreibend wird.

"Und dieser Earl, will er für Infos dann ne Gegenleistung?" Guter Draht hin oder her, Informationen sind fast nie umsonst...



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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 17 Sep 2014, 23:12

Wenn man dem Highway folgt, der nicht in gerader Linie nach Mason verläuft, sondern sich eher L-förmig zieht, beträgt die Strecke Mason / Johnson City etwa 110 Kilometer. Der direkte Weg querfeldein durchs Ödland ist rein von der Wegstrecke her zwar kürzer, vermutlich aber auch schwerer begehbar. Am Ende läuft alles auf eine Reise von 5 bis 7 Tagen hinaus, bis sie den Flugplatz erreichen - 5 wenn alles glatt läuft, 7 oder mehr, wenn sie Pech haben oder sich verlaufen...

"Sowas wie 'die Strecke' gibt es nicht.", meint Cat auf die Frage hin. "Der Highway dürfte rein technisch gesehen der einfachste Weg sein, aber er verläuft nicht in gerader Linie und führt außerdem auf halber Strecke durch Fredericksburg - oder wie ich es nenne: Hot Spot City. Das erste Stück Highway aus Johnson raus könnt ihr noch nehmen, das machen auch die meisten Karawanen so, aber weder Fredericksburg noch Mason sind bewohnt, daher zieht dort auch kein Treck hin. Je weiter ihr der Straße folgt, desto größer wird also die Gefahr durch Highwaymen - und ich meine nicht die Automarke. Ranger patrouillieren zwar dieses Gebiet, aber sehen wir der Wahrheit ins Gesicht: Das Ödland ist scheiße groß und es latscht vielleicht alle paar Wochen oder Monate mal ein kleiner Haufen von denen über genau dieses Stück Erde... Querfeldein habt ihr die gleichen Chancen, nur ist die Wahrscheinlichkeit auf Raider zu treffen geringer, wenn ihr wisst, wie ihr in der Natur zurechtkommt und euch orientieren könnt. Was das Viehzeug angeht: Nichts Extravagantes - zumindest nicht in der Zeit, als ich da durchgebraust bin. Radscorpions, Geckos, wilde Hunde... Macht nen Bogen um die großen Ameisenhügel. Die Nester von den Krabbelviechern wollt ihr nicht aus Versehen von innen sehen! Strahlenknoten und Anomalien gibt's wie fast überall, aber das Gelände ist vergleichsweise zahm und kein Vergleich zu dem Clusterfuck tiefer im Westen. Ist eigentlich nichts Neues oder Aufregendes für jemanden, der schon mal durch die Wastes getigert ist... für andere wird's aber wohl ein Abenteuer..."

Sie schenkt Cathy einen kurzen Seitenblick und zieht einen Mundwinkel nach oben, widmet sich dann aber wieder der Karte.

"Was Earl angeht: Hängt davon ab, wie er drauf ist und ob er euch leiden kann. Mit Fremden hat er's in der Regel weniger, aber wenn ihr meinen Namen nennt und ihm verkaufen könnt, dass ihr Freunde von mir seid, lässt sich eventuell was reißen. Ich geb euch was für ihn mit, falls er sich auf ein Treffen einlässt. Ein Beweis, dass ich euch schicke und ein Geschenk, mit dem er etwas anfangen kann. Für die Wheeler bekommt ihr auch etwas: Ein paar meiner Buttons, die ich von ihnen hab. Zeigt sie am besten Raven, Tool oder Tyler. Ich will die Dinger aber wieder haben! ... Ach ja, noch was: Bedenkt, dass Johnson City vermutlich beobachtet wird. Keine Ahnung, ob sich Kayser und seine Dogs um euch scheren werden, aber seht zu, dass euch niemand verfolgt oder auflauert! Der tote Finch reicht erst mal!"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Mi 17 Sep 2014, 23:52

"Dann wäre es ja unter Umständen sogar intelligent... nachts aufzubrechen?" fragt Gerry mal so am Rande nach.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Do 18 Sep 2014, 19:58

"Kein schlechter Punkt, wenn ihr die Stadt unbemerkt verlassen wollt.", meint Cat. "Aber falls man euch bemerkt, weckt ein Spaziergang bei Nacht wohl eher Interesse, als wenn ihr einfach am hellichten Tag zum Haupttor rauslatscht, so wie jeder Reisende auch. Sicher sind die Leute nach der Caravan-Sache etwas vorsichtiger, aber noch ist die Lage nicht gekippt und keiner fühlt sich so richtig gefangen oder belagert. Ist im Endeffekt eine Sache, die ihr entscheiden müsst..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 2   Do 18 Sep 2014, 20:46

"Ich bin für die Nacht." gibt Vermilion ihr Statement ab und blickt dann wieder desinteressiert in die Runde. Sollen sich die anderen den Kopf über solches zerbrechen, ihrer ist schon kaputt genug. Sie ist für die Drecksarbeit zuständig - so war es immer schon.
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