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 Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks

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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 02 Nov 2016, 14:31

Nun bleibt allerdings nur noch ein Gedanke: `Fuck!´, gefolgt von: `Warte, bis das Ding fliegt!´
Sobald die Granate in der Luft ist - macht Mac blitzschnell ähnliche Schwungbewegungen wie vorhin mit ihren Beinen, biegt ihr Kreuz durch - und wuchtet sich auf die Füße, um gleich darauf hinter die nächstbeste Deckung zu springen. Aber aus den Augenwinkeln sieht Mac dann auch noch Aiyana.
"ne Nackte auf `nem Vieh mit `nem Stöckchen.
Ganz toll.
Und dennoch...
Zum ersten Mal kriegt Winston mit, daß Mac auch laut werden kann - sehr laut sogar: "VERZIEHT EUCH HIER!"
Und ihr Bein kämpft mit der Schulter um den ersten Platz, was das Aussenden von Schmerzimpulsen angeht.
Abrollen ist das Nächste.


Zuletzt von Kaela Khan am Mi 02 Nov 2016, 16:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Orcamaster
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 02 Nov 2016, 15:07

Während sich Eddy etwas umschaut, verschiedene Gravuren entdeckt und dann das Gecko-Netz, brummt er etwas abfällig.

"Hey, schau mal. Hier ist das Gecko-Nest. Scheint so, als hättest du das Muttertier erledigt."

Eddy sucht das tote Muttertier auf, um es kurz zu untersuchen.

"Zwar danke, dass du mich gerettet hast, aber zeitgleich bist du ein Arsch."

Eddy steckt den Revolver weg und greift sich an seine Kette, am Zahn. Etwas in Gedanken:

"Du hast mich um einen Sieg gebracht. Wie glorreich wäre der Sieg und episch die Geschichten."

Sichtlich unzufrieden seufzt der Hüne über den gestohlenen Sieg.

"Jedenfalls herzlichen Glückwunsch.",

mit einer missgünstigen Miene schaut er Jizai an.

"Ich denke aber, dass Tommy hier nicht ist. Bei so nem Vieh wäre der Bengel sofort abgehauen. Wir sollten vielleicht zurück gehen. Was meinst du?"
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Micky
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 03 Nov 2016, 15:23

Trading Post

Macs Manöver klappt nicht wie gedacht, denn ihre verkrüppelte Schulter behindert sie doch mehr als gedacht. Während sie in Deckung gehen will, bohrt sich die Salve einer Maschinenpistole wie ein Stakkato hinter ihr staubaufwirbelnd in den sandigen Boden, bis sie schließlich erneut im rechten Oberschenkel getroffen wird. Auch dieses Körperteil ist unbrauchbar geworden, doch zumindest scheint keine Arterie getroffen zu sein, und eine drohende Verblutung bleibt somit erstmal aus. Sie rutscht im Zuge dessen gerade noch so neben ein paar schützende dicke Kisten und Fässer. Als die Splittergranate wenig später schließlich hochgeht, schallt es in ihren Ohren - fast schon eine echte Kriegssituation. Diega sitzt jetzt hier fest, aber Krieg bleibt eben immer gleich, weswegen ihre Gegner nicht locker lassen; eine Nachladepause folgt, und wer weiß, wann die nächste Granate fliegen wird?


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Alte Ruinen

Eddy untersucht das Muttertier und stellt fest, dass er davon durchaus etwas verwenden könnte. Beispielsweise könnte er u. a. die Haut mit ein bisschen Arbeit abziehen, denn Häute lassen sich immer gut zu Deckel machen. Oder vom Rest einfach einen schmackhaften Echsensnack grillen. Alles in allem eine gute Beute!
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 03 Nov 2016, 16:17

Jetzt reichts aber! Auch wenn sie jedes Leben schätzt, oder gerade deshalb, greift Aiyana nun ebenfalls ein, um dem Töten Einhalt zu gebieten. Ihr Plan ist es dabei die Wachen davon abzuhalten weiter auf Mac zu schiessen, ohne sie dafür gleich töten zu müssen.

Noch während sie ihren Speer verräumt und stattdessen einen Pfeil auf den Bogen spannt, gibt sie Manapi die Sporen, oder eher die Fersen. Sie muss neben die Wachen kommen, damit deren Deckung nichts mehr bringt. Sobald sie auf der entsprechenden Höhe ist zielt sie auf die Arme und Schultern der nächsten Wache - und lässt den Pfeil fliegen. Noch bevor dieser sein Ziel finden kann legt sie nach und zielt auf die nächste Wache.

Im Gegensatz zu Schusswaffen hat sie den Vorteil eine lautlose Waffe zu besitzen, weshalb sie hofft den zweiten Pfeil noch unbemerkt abschiessen zu können, um gleich danach zu wenden und sich wieder in Deckung zu bringen.
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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 03 Nov 2016, 16:27

Es hilft alles nichts. Nun richtet Mac sich so ein, daß der erste, der sich blicken lässt, einen Feuerstoß abkriegt. Sie hat immerhin zwei taktische Vorteile.
1.: Kein Zivilist ist gefährdet, weil die Penner auf sie ballern.
2.: Sie hat eine harte Schule durchlaufen. Daher kann sie abschätzen, wohinter die Kerle in etwa stecken.
Eigentlich sogar einen dritten.
Daß Mac die Kerle gerade nicht sehen kann, bedeutet nicht, daß das Sturmgewehr nicht durch ihre Deckung kommt. Die übliche Munition kann auf 120 Meter immer noch durch Ziegelmauern oder 8 cm Beton kommen. Also beobachtet sie die Gegenseite genau - und betrachtet auch deren Deckung genau. Irgendeinen kleinen Bonus gegen Granaten muss sie ja rausholen...
Zeitgleich versucht die Soldatin auszublenden, daß das nackte Etwas auf dem eigenartigen Lebewesen offenbar auch was plant. Sie hat schon genug um die Ohren - neben Querschlägern und Splittern.
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Micky
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 03 Nov 2016, 19:05

Trading Post

Mac kommt gerade einmal dazu, zwei mehr schlecht als recht gezielte Feuerstöße auf die Reise zu schicken. Ob sie jemand damit in Mitleidenschaft ziehen konnte oder nicht, vermag sie allerdings nicht zu sagen. Danach fliegen ihr Kugeln und gesplittertes Holz schon wieder nur so um die Ohren. Zu ihrem Glück passiert ihr vorerst nichts weiter. Nichtsdestotrotz tut ihr die Fortsetzung des Kampfes nicht sonderlich gut. Um ihren Gesundheitszustand scheint es doch schlimmer zu stehen als gedacht. Sie kann nur erahnen, wie sehr Arm und Bein erst schmerzen werden, sobald das Adrenalin abgeklungen ist.

Aiyanas Attacke erweist sich als kluger Schachzug und steigert Diegas Überlebenschancen auf einen Schlag um ein Vielfaches. Die Wachen sind vom Feuergefecht abgelenkt. Erst durchschlägt ein Pfeil unbarmherzig die Rüstung des Mannes mit der Maschinenpistole. Der nächste findet ebenfalls sein Ziel; beide Schüsse sind - wie beabsichtigt - nicht tödlich gewesen. "Du verfluchte Sipplingshure mischt dich ein!?", tönt es in Richtung der Schamanin. Sogleich wird auch sie von eine der Caravan-Wachen befeuert. Dadurch dass sie auf Manapi reitet, besitzt sie jedoch eine größere Wendigkeit als zu Fuß, weswegen sie sich gleich darauf an der Häuserecke des Trading Posts verschanzen kann.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 03 Nov 2016, 19:07

"Ein Arsch? Du solltest mir dienen Bananen-Bimbo!", sagt Ginji so abwertend, dass Eddy wohl kaum etwas weniger respektloses gehört hatte.
"Von was für einem Sieg sprichst du? Dem Sieg der Echse, während sie deine Eingeweide frisst?", fügt das 2. Gesicht schließlich hinzu.
Jizai klatscht seinem zweiten ich gegen den Kopf und sagt ihm, dass er die Schnauze halten soll. Ginji tut dies sogleich lachend. "Jetzt wo die Frauen nicht da sind, wirst du wohl Schwul!", sagt er schließlich. Jizai hählt seine Waffe im Anschlag. "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Ich habe das Gefühl dass mehr hier ist als es den Anschein hat.", sagt Jizai nun. Natürlich sieht es in seinem Kopf anders aus. Er würde niemals zurück in die Stadt gehen...und Tommy ist ihm redlich egal...er will nur eventuell etwas nützliches finden und sich dann aus dem Staub machen! Sollte Eddy ihm nicht folgen wollen würde er die Fackel übernehmen und anstadt seine Waffe seine Klinge ausrüsten, damit er nebenbei die Fackel nutzen kann. Kommt Eddy mit ihm, würde er alles so belassen und mit dessen Hilfe den nächsten Raum genauestens erkunden. Natürlich feuert der Guhl bei den ersten Anzeichen einer Echse sofort.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 03 Nov 2016, 21:06

Sobald sich einer zeigt, wird Mac wieder schießen. Das alles hier sollte schnell aufhören, sonst sieht sie am Ende noch alt aus. Zudem... Mit Pfeil und Bogen und ohne ballistische Schutzkleidung auf Typen mit Knarren loszugehen ist zwar mutig - aber fast noch dümmer als das, was sie selber zu tun gezwungen war. Andererseits... irgendwie schien diese seltsame Frau instinktiv zu wissen, was das Richtige war - zum richtigen Zeitpunkt. Nun sind die Penner erst mal abgelenkt - und tatsächlich - da ballert einer auf die wegreitende Frau.

Geradezu perfekt.

Mac betätigt den Abzug.
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Orcamaster
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 04 Nov 2016, 10:54

Auf die Frage und dem vorherigen Dialog - wobei es eher ein beschwerender Monolog war, wie sich Eddy beschwerte - bekam Eddy nur beleidigende Worte von Ginji entgegen geworfen. Wörter wie: "... du mir dienen..", "Bananen-Bimbo" und Verhöhnungen waren zu vernehmen und Eddy's Stimmung kippte schlagartig. Der Hüne wird ruhiger, was kein gutes Zeichen ist und auch Jizai müsste die ansteigende Spannung bemerken, die sich grad entwickelt. Wohl mehr Glück im Unglück, dass der Ghul seine Waffe im Anschlag hat und Eddy seinen Revolver eingepackt. Es wäre sonst sofort zum Schusswechsel gekommen.

Eddy hat ein dickes Fell und hat sich schon so einiges angehört, aber irgendwann ist auch genug. Zähneknirschend:

"Du Furunkel am Arsch deines Wirtes, du verdammter Mitesser und Schmarotzer...",

erwidert er nochmal kurz, aber ruhig, aber auch wütend gen Ginji. Seine Hand fasst sich fester um die Fackel, streckt sie gen Jizai:

"Da! Nimm! Schnapp dir deinen hässlichen Mitesser und such alleine. In unser beider Interesse werde ich die Echse schnappen und mich draußen abreagieren. Stopf ihn das Maul. Nochmal son Ding und er bekommt Blei zu fressen. Mir scheiß egal, ob du dran hängst oder nicht!"

Sichtlich angepisst, packt der Hüne die Echse am Schweif und schleift sie nach draußen. Eddy zu verärgern, besonders wenn er eher ein Verbündeter und Fürsprecher für den Ghul ist, ist nicht gesund. Sollte nichts mehr von Jizai kommen, würde Eddy die Echse vor den Ruinen abladen, sein Messer schnappen und ihn wutentbrannt filetieren. Es wäre wohl im Augenblick für niemanden gesund den Ex-Boxer anzusprechen.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 04 Nov 2016, 11:18

Das klappte besser als gedacht! Sie kann sich gerade noch hinter die Hausecke verzeihen, bevor sie ebenfalls noch ein paar Kugeln abbekommt.

Anscheinend stehen ihr die Geister zur Seite, oder halten ihren Eingriff zumindest nicht für unmoralisch. Die Worte der Wache bekräftigen Aiyana dann auch noch zusätzlich - diese Leute sind überhaupt nicht nett!

Doch was nun? Noch einmal wird sie vielleicht kein Glück haben, zumal die Wachen nun mit ihr rechnen könnten. Schafft Mac den Rest alleine? - Sie hat keine Ahnung.

Also reitet sie vorerst einmal um den Trading Post herum und hält hinter der Ecke an, bei der sie für die Wachen wieder sichtbar wäre. Sie springt ab und späht um die Ecke, um die Situation beobachten zu können.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 04 Nov 2016, 19:25

Jizai hört dem wutentbranten Eddy zu und seuftst. "Verdammt nochmal was habe ich denn damit zu tun!!! Denkst du es gefällt mir seit mehr als einem Jahrhundert als Sündenbock darzustehen wegen meinem Hinterkopf! Leider ist jedoch mein Leben mit dem von Ginji verknüpft...solltest du also einen Angriff wagen, werde ich mein Leben verteidigen!!! Und gnade dir Gott dass du der jenige bist der schneller zieht!", der sonst so ruhige Jizai scheint ebenfalls geladen zu sein. Er nimmt sich die Fackel aus der Hand des Boxers und legt seinen Rucksack ab als dieser davon geht. Sogleich sucht Jizai den Boden nach einer Art Ranke ab die er als Leine benutzen kann. Ansonsten würde er in seiner Toolbox nach etwas Tape suchen. Die Fackel würde er sogleich mit diesen Hilfsmitteln an seinem Rucksack befestigen damit er seine Jackhammer weiter führen kann.
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Micky
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 05 Nov 2016, 15:19

Trading Post

Mac kann gerade einmal hinter ihrer Deckung hervorlugen, für mehr ist sie aufgrund ihrer schmerzhaften Verletzungen nicht imstande. Ansonsten hätte sie vielleicht sogar einen ihrer Gegner mit einem weiteren Feuerstoß niederstrecken können. Wahrscheinlich wissen die Wachen gar nicht, wie es um ihren Gesundheitszustand bestellt ist. Doch sobald jene ihre Geduld verlieren und die ganze Sache mit einer tödlichen Splittergranate beenden, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Es sieht so aus, als wäre Diega ziemlich hinüber, allerdings sind ihre Feinde ebenfalls angeschlagen - vor allem nach Aiyanas Angriff aus dem Hinterhalt. Einer der Kerle scheint sich selbst jetzt wohl auf die Schamanin abkommandiert zu haben. Wachsam hält er den Trading Post im Auge. Sobald sie sich zu weit aus ihrer Deckung wagt, fallen auch schon Schüsse, weswegen sie im Moment nicht viel tun kann.


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Alte Ruinen

Jizai befestigt die Fackel erstmal an seinem Rucksack. Dadurch hat er weiterhin beide Hände frei, falls sich irgendwo in den Ruinen ein weiteres Vieh aus dem Schatten heraustraut. Soweit scheint sein Plan also aufzugehen.

Eddy nimmt den getöteten Grüngecko mit nach draußen. Hier ist genug Platz, denn er kann sich hierfür sogar auf einen etwas größeren Stein setzen. Als er mit der Arbeit beginnen will, muss er feststellen, dass er kein Messer mehr bei sich hat - sollte er eines besessen haben.
Jedoch fällt ihm wenig später in der Stille des Ödlands auf, dass er plötzlich eine Explosion wahrnimmt, dann sogar Schüsse! Außerdem, da die Ruinen etwas höher liegen kann er aus der Entfernung sehen, wie ein paar Milizsoldaten westlich des Friedhofs zwischen den Bewohnern des Dorfes in Richtung des Lärms eilen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 05 Nov 2016, 15:29

Das verletzte Bein anwinkelnd wartet Mac ab. Dies tut sie einfach aus dem Grund, weil es sinnvoll ist. Denn Gravitation hört auch im Körper nicht auf. Das ist das Mindeste, was sie in ihrem einhändigen Stadium tun kann - Blutverlust minimieren.
Dann mustert sie weiterhin die Stellung ihrer Gegner und hält sich für den nächsten Angriff bereit.
Oder aber für einen neuen Stunt - falls diese Typen mehr Granaten als Hirnzellen haben.
Mehr ist nicht drin.
Aufgeben aber ist keine Option.
Das wurde ihr nicht beigebracht.
Wenn Du etwas tust - gib alles.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 05 Nov 2016, 16:51

Natürlich versucht sich Jizai zu rechtfertigen, dass er für Ginji nichts kann, doch nichtsdestotrotz ist Eddy ziemlich angepisst und schafft den Gecko nach draußen.

In sich hinein murmelnd:

"Ist mir scheiß egal, ob es zwei Personen sind. Bei schizophrenen Leuten bekommt der Körper auch eine geknallt. Ja, genau. Vielleicht sollte ich ihn wie einen Schizophrenen ansehen. Hundert Jahre plagt er sich schon mit ihm rum? Da hätte er ihn ja schon längst mal das Maul stopfen können oder klar machen können, dass sie als eine Einheit arbeiten sollten, anstatt dass der Hässliche permanent das Maul aufreißt und den Starken macht. Sobald er rauskommt und mich doof anmacht, knall ich ihn ab! Ich hab die faxen dicke!"


Wütend setzt sich Eddy auf einen Stein hin, greif an seine Tasche, um ein Messer zu greifen, greift aber ins leere. Irritiert, tastet er sich die Hüfte ab, steht auf, kontrolliert alle Taschen.

"Hatte ich nicht ein Messer gehabt? Wo ist das nur?!"


Egal wie genau er sucht, er findet keins. Er ist der felsenfesten Überzeugung, dass er eines hatte - ob dies stimmt, sei dahingestellt. Wutentbrannt trat er gegen die Rippen des Geckos, worauf zeitgleich eine Explosion ertönt.

Zuerst irritiert, denkt sich, dass sein Tritt und Explosion im Zusammenhang stehen, doch schnell wird im klar, dass das Quatsch ist. Ein Gewitter? Eddy schaut gen Himmel, doch nichts war zu sehen. Gefolgt von einigen Schüssen, schaute Eddy gen Siedlung, worauf er auch gleich einpaar Milizsoldaten gen Lärm rennen sieht.

"Verdammt?! Was ist da los?!"

Zwei Schritte entfernt, bleibt der Hüne stehen, dreht sich um und schaut auf den unverarbeiteten Gecko. Verachtent und unzufrieden mit der Situation, zischt er die Luft zwischen den Zähnen aus und tritt dem Gecko nochmal gegen dem Kopf:

"Du kommst auch noch ran!"

Dann dreht er sich um und läuft zur Quelle des Lärmes, worauf er kurz vor Erreichen die Waffe ziehen wird und sich etwas verstecken wird, um die Situation zu sondieren. Vielleicht erwischt er auf dem Weg auch einen Milizsoldaten oder Bewohner, der ihn aufklären konnte.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 06 Nov 2016, 09:12

Irgendwann muss diesen Typen doch die Munition ausgehen? Aber im Moment scheint dies leider noch nicht der Fall zu sein.

Aiyana steigt wieder auf Manapi und reitet ein Stück vom Trading Post weg, so dass sie immernoch in Deckung bleibt. Ein wenig Abstand ist immer gut. Falls sie verfolgt wird, kann sie so auch schnell das Weite suchen. Sie atmet tief durch und betet zu den Ahnen, dass sie ihr helfen mögen. Mehr kann sie im Moment nicht tun.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 06 Nov 2016, 11:30

Jizai ist wie immer redlich egal was die Leute über ihn denken. Was zählt ist seine eigene Existenz im ganzen, welche er mit allen Mitteln verteidigen wird. Selbst wenn der Ghul dafür einen zweiten Fallout verursachen muss!!! Jizai sieht jetzt endlich mehr in der Dunkelheit. "Ginji halt mir den Rücken frei klar?", sagt Jizai und rückt in den zweiten Raum vor. "Willst du mir jetzt auch schon befehle erteilen du kleiner Hund!", sagt Ginji genauso abwertend wie damals zu Eddy. Jizai und Ginji halten ausschau nach Feinden und wichtigen Gegenständen, sowie Hinweisen auf Tommy.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 06 Nov 2016, 17:54

Trading Post

Als die Tribal-Schönheit vom Trading Post in Richtung Wasteland reitet, sieht sie von Weitem, dass sich eine Gruppe von Texas Ranger hinter Felswänden und einem alten Fahrzeug verschanzt hat. Einer der Rangers beobachtet das Geschehen aus dem Fernglas, der andere hantiert mit einem klobigen Funkgerät herum. Dass sich die Schamanin von ihrer Position entfernt hat, haben sie vielleicht bisher noch nicht bemerkt, offenbar haben sie nämlich ein anderes Ziel im Blick - entweder Diega oder die Wachen.

Für Mac sieht es weiterhin zappenduster aus, von Aiyana oder gar der Miliz scheint ebenfalls keine Spur zu sein. Die Söldnerin ist offensichtlich auf sich allein gestellt. Plötzlich hört sie einen Schuss fallen, doch nicht in ihre Richtung! Der Schuss kommt von weiter hinten, hinter der Barrikade der Caravan-Wachen. Ein zweiter Schuss folgt, dann ein dritter und schließlich ein vierter.
Anschließend tritt eine bedächtige Stille ein, es ist wieder so ruhig wie vor dem Kampf. Menschen, die sich im Trading Post selbst und dem Cafe versteckt haben, kommen zögerlich heraus, um das Ergebnis des Kampfes zu begutachten. Viele Zivilisten des Caravans bleiben noch aus Angst im Hintergrund. Winston läuft zu Diega, kniet sich neben ihr hin und blickt auf ihre Wunden. "Ich möchte nicht lügen und sagen müssen, dass ich nicht froh bin, dass sie die Kerle umgelegt haben. Aber wieviele aus diesen Caravan müssen noch sterben...", spricht der ältere Mann zu Diega und seufzt nachdenklich. Dann dreht er sich auch schon in Richtung der restlichen Caravaniacs um: "Steht euch nicht die Beine in den Sand! Bringt einen Arzt hierher, Herrgott nochmal!"

Aiyana sieht die Caravan-Wachen eine nach der anderen zusammenbrechen. Die letzte windet sich lauthals am Boden und wird schließlich durch einen Gnadenschuss mitten in den Kopf zum Schweigen gebracht. Jetzt sieht sie endlich woher die Schüsse gekommen sind, zwei Scharfschützen gegenüber den Twin Rocks, die somit das Geschehen perfekt überblicken konnten.
In gemächlichen Schritten, doch nach wie vor mit der Waffe im Anschlag, nähern sich die Texaner der Szenerie vor dem Trading Post - die Scharfschützen halten derweil ihre Position. Nun entdecken sie auch die Schamanin, welche sich bislang im toten Winkel befunden hat. Sie werfen ihr nur einen kurzen bedrohlichen Blick zu, sagen aber ansonsten kein Wort oder machen Anstalten ihr Schaden zufügen zu wollen.

Die Leute sind offenbar zu beschäftigt, als dass sie sich mit Eddy befassen könnten. Allerdings ist dies auch gar nicht nötigt. Wenig später kommt er nämlich fast zeitgleich mit der Miliz am Ort des Geschehens an. Am Boden vor einem der Karren sitzt eine verletzte Mac, während Winston die anderen aus ihrem Caravan anschreit. Überfordert von der Situation versucht die Miliz die Lage zu sondieren - Campell ist bislang noch nicht eingetroffen.


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Alte Ruinen

Als Jizai den Hauptraum verlassen will, entdeckt Ginji aus dem Augenwinkel ein paar Einkerbungen bei den Gravuren. Die Tatsache, dass die Wand dieser Ruine nicht ganz eben ist, sollte zwar nicht verwundern, aber diese verborgenen Erhebungen verwirren ihn irgendwie etwas. Ob er sich die Gravuren jetzt allerdings genauer ansieht, bleibt letzten Endes ihm überlassen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 06 Nov 2016, 18:19

Mac sieht Winston ausdruckslos an und erwidert lakonisch: "Alles, was ich tat, war meinen Auftrag zu erfüllen: Den Caravan beschützen. Meine Einsatzbereitschaft beträgt momentan etwa 20%, Tendenz sinkend."  
Sie sichert das Sturmgewehr und atmet aus: "Medizinische Versorgung wäre in der Tat vonnöten. Brauchen Sie zuerst mein Medipack in meinem Rucksack auf. Ich muss nicht mehr Ressourcen verschwenden als nötig."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 06 Nov 2016, 20:14

Wie der Teufel versucht der Hüne sich zu beeilen, um ein Schlimmeres zu verhindern. Weitere Schüsse. Doch nicht aus der Siedlung. Der Donner grollt durch die Luft. Das kann nur heißen, dass die Schüsse aus einer weiten Entfernung abgefeuert wurden. Einem Scharfschützengewehr? Doch wo?! Noch immer in Eile sprintet Eddy, doch noch bevor er da ist, ist die Situation schon beendet. Mit dem Revolver in der Hand, kommt er so gut wie zeitgleich mit der Miliz an, sieht nur vie tote Caravan-Leute und eine verletzte Mac. Während Winston den Rest zusammenfaltet und anschreit, geht Eddy sichtlich irritiert zu Mac:

"Was ist hier passiert?!",

fragt er sich eher, anstatt an Mac gewandt. Es dauert noch einpaar Schritte, bis er bei ihr ist und schaut das Chaos um sich. Tod, wohin man schaut.

"Verdammte scheiße?! Was ist hier passiert?!",

brüllt Eddy Mac an. Der Tag konnte ja nicht besser werden. Erst dieser vorlaute Ghul, dann Mac, die vor sich hinblutet. Dabei hatte er sich gedacht, dass Mac und Aiyana keine Dummheiten machen würden. Immer noch sichtlich irritiert, gen Mac:

"Wie konnte das passieren?!"

Eddy schaut etwas um sich. Da Winston hier steht und herum brüllt, die Miliz anrückt und die Bewohner ansatzweise neugierig aus ihren Häuser schauen, scheint die Gefahr beendet zu sein. Der Ex-Boxer steckt seinen Ballermann weg und kniet sich zu Mac, betrachtet sie und schaut sie erwartungsvoll an, in der Hoffnung eine Erklärung zu hören.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 06 Nov 2016, 20:27

Den Hünen ruhig ansehend überlegt Mac, wie sie all das kurz und knapp verpackt. Hm - so langsam beginnt all das doch etwas schmerzhaft zu werden.
"Kurzform: Du warst nicht da - also musste ich reden. Die Miliz war nicht da - also musste ich den Caravan bewachen - was ich getan habe."
Die Soldatin lehnt sich gegen die Kiste in ihrem Rücken und entspannt sich: "Der Verlust von Mason hinterlässt ein Machtvakuum. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sowas passierte. Deshalb wollte ich hierhin zurück. Die Miliz konnte - oder wollte ja nicht."
Mac sieht Eddie wieder an: "Also habe ich auch den Ruf dieses Handelspostens verteidigt - weil es sonst keiner tat. Fazit: Es war laut, riskant und schmerzhaft - aber alles in allem gute Arbeit."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 07:17

Das... War knapp. Ohne die Ranger hätte Mac wohl den kürzeren gezogen. Und Aiyana daraufhin vermutlich auch. Doch wieso mussten es gerade Leute der TC sein? Ausgerechnet die Leute, die ihresgleichen jagen und versklaven erscheinen zu ihrer Hilfe nachdem sie die Geister um Hilfe gebeten hat.
Wollen die Ahnen ihr eine Lektion erteilen? Wird sie verspottet, da sie diesen Leuten nicht helfen konnte? Doch wie soll das gehen? Sie will keine Leute töten, um andere zu retten. Wie kann sie es sich anmuten ein Leben höher als ein anderes zu stellen?

Ihr brummt der Schädel, ab all diesen Fragen, weshalb sie sich kurz die Schläfen reibt und versucht einen klaren Kopf zu bekommen. Sie soll mit diesen Leuten reisen - und ihnen helfen, wo auch immer sie kann. Auf das sollte sie sich konzentrieren! Und Mac kann ihre Hilfe gebrauchen. Also reitet sie los, um medizinische Hilfe anzubieten.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 12:01

Trading Post

Während die Texas Ranger und die Miliz von Bluff die Leute am Ort des Geschehens befragen, holt Winston gerade den Erste Hilfe-Kasten aus Macs Rucksack. Dann kommt auch schon Aiyana angeritten. "Bist du eine... Ärztin?", fragt der Mann etwas unsicher. Sollte diese die Söldnerin untersuchen, wird sie feststellen, dass sowohl deren rechte Schulter, als auch rechter Oberschenkel verkrüppelt geschossen wurden. Sofern die Kugeln nicht zu tief sitzen sollten, wäre es vermutlich ihre Priorität, eben genau jene zu entfernen. Winston sieht zwar, wie Eddy vor sich hinschimpft, doch er schüttelt ratlos den Kopf: "Wer soll jetzt unseren Caravan beschützen?"


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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 13:58

Er war nicht da? Wegen seinem Fernbleiben war es seine Schuld, dass sie reden musste, die Caravan verteidigen, gar den ganzen Handelsposten? Fünf Tote, selbst fast am Verbluten und das noch als "Gute Arbeit" bezeichnen grenzt fast an Größtenwahn.

Würde sich Eddy in diesen "Größtenwahn" nicht selbst wiedererkennen, würde er wohl anders reagieren. Teils resigniert und doch etwas amüsiert, nimmt er die Sonnenbrille ab, hält sich mit Daumen und Zeigefinger den Nasenrücken, schüttelt den Kopf und lacht ruhig, fast bedächtig.

Vor einem Augenblick hätte er noch gebrüllt, dass es keine "gute Arbeit" wäre, wenn sie selbst dabei fast drauf ging, doch in diesem Augenblick käme er sich vor, als hätte er sich selbst ausgeschimpft. Wie einst sein Vater ihn anschnauzte.

"Mädchen? Du lebst. Die Anderen nicht. Gute Arbeit.",

grinste Eddy und griff sein Zigarrenetui. Er fummelte eine Zigarre heraus, reichte sie Mac und hielt eine Flamme seines Feuerzeuges hin:

"Siege sollte man feiern, wie sie fallen, hm?"

Da haben sich wohl zwei gefunden. Beide durchgeknallt genug, dass sie es gegen eine Übermacht aufnehmen würden und alles als "Sieg" verbuchen würden, wenn sie noch leben würden, im Gegensatz zu ihren Wiedersachern.

Auf Winston's weinerliche Frage hin:

"Ist die Caravan dann bis jetzt schutzlos? Soweit ich weiß, atmen wir noch, oder?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 16:04

Kennt man die Soldatin schon länger, kann man an ihrer dezenten Mimik auch Stimmungsänderungen erkennen. Kleine, samtige Falten auf ihrer Nasenwurzel zeigten an, daß sie ihre Brauen zusammenzog - wie ein Puma mit schlechter Laune. Sie dachte nach und kam zum Schluss, daß ihre erste Erwiderung eventuell als Vorwurf gewertet werden könnte. Und dann sah Eddie etwas Erstaunliches: Mac... wurde rot.
"Du hast gesagt, Du magst nicht, wenn ich was sage - denn das, was ich sage, mögen die Leute nicht. Also wollte ich eigentlich das Maul halten. Ging aber nicht. Und Elimination ist die korrekte Wahl bei Verrätern. Soll ich sie schonen, damit sie so einen Stunt bei der erstbesten Gelegenheit gleich mal wiederholen?"  
Dann tauchte eine riesige Zigarre vor ihrem Gesichtsfeld auf - und Mac´s Schmollmund verzog sich zu einem winzigen Lächeln. Strahlung, tieffliegende Munition, abenteuerliche Schnäpse und Kampfdrogen aller Art - wen kümmert da noch Nikotin, egal, wie zerballert die eigene Gestalt gerade ist? So viel Klonsoldat kann Mac gar nicht sein, daß eine kuschelige und schnurrige Scheißegalstimmung ihr jetzt nicht gerade recht käme.
Vor sich hinpaffend meinte sie beiläufig zu Eddie: "Wetten, daß die Umfaller gerade schon von irgendwem ausgeräumt werden? `ne Schande, daß ich da nicht beisein kann. Medizinische Behandlungen sind nun mal nicht billig..."
Zu Winston´s Bedenken sagt Mac einfach: "Wäre ich vor Adam eingeknickt, wäre nichts mehr zum beschützen da - wäre Ihnen das lieber?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 16:31

Aiyana steigt ab und besieht sich Mac. Es sieht schon auf den ersten Blick schlimm aus - gut dass sie da ist. "Ja so kann man dem auch sagen." antwortet sie Winston und beginnt Mac zu untersuchen. "Das sieht gar nicht gut aus. Ich kann dir helfen, aber das wird schmerzhaft." bietet sie der Soldatin an. "Dafür verlange ich wenigstens keine Gegenleistung."
Diese Ärzte scheinen ja ganz miserable Leute zu sein, wenn sie solche Notlagen ausnutzen um sich zusätzlich zu bereichern.
Wenn Mac nicht widerspricht wird sie anfangen die Kugeln zu entfernen. Mit ihrem Equipment aus dem Schamanenbeutel und dem modernen Erste-Hilfe-Kit von Mac wird sie bestimmt genügend Material dafür besitzen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 16:43

"Nur zu - schlimmer kann´s nicht werden. Aber wenn was abfällt, musst Du´s essen." bemerkt Mac überraschend ruhig. Hat man einen Beruf wie ihren, sind Arztbesuche immer mit Schmerzen verbunden - man geht nicht zum Arzt, wenn alles passt. Wäre sie Winston, würde sie wahrscheinlich sagen, daß, abgesehen von der Tatsache, daß sie noch lebt, die ganze Geschichte ein einziges Verlustgeschäft war.
Mac ist aber nicht Winston.
Und nun weiß jeder: Wenn Mac sagt, sie beschützt einen Caravan - dann tut sie das verdammt noch mal auch.
Und wer das nicht glaubt, riskiert einen Riesenarschvoll Mische.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 17:43

Es war schwer in Mac zu lesen und dann noch aus ihr schlau zu werden. Aber wen kümmerts. Wenn ihr etwas missfallen solllte, würde und sollte sie schon das Maul aufmachen. Immerhin schien sie eine grade Schnauze zu haben. Das mochte Eddy.

Auf die Diskussion, was sie hätte tun sollen, bei nem Verrat, schwieg Eddy erstmal und ließ sie ausreden. Während sie die Zigarre nahm und anfing zu paffen, setzte sich der Hüne neben sie auf den Boden in Schneidersitz. Auf die Frage, ob sie die "Verräter" verschonen soll, wenn sie das gleiche nochmal machen, erwidert Eddy etwas lockerer:

"Ich kann und ich werde dir keine Vorwürfe machen. Ich weiß nicht was abgelaufen ist. Ich hätts vielleicht anders gemacht, aber "Hätte, Hätte, Panzerkette.",

Eddy schmunzelte etwas und packte sein Etui wieder weg.

"Ich muss einfach daran glauben, dass du das Richtige, zur richtigen Zeit getan hast. Tod ist Tod. Die Knackköppe können sich eh nicht mehr rechtfertigen, also was solls.",

zuckte der Schwarze mit den Schultern. Als Mac meinte, dass die Toten ausgeräumt werden, reagierte Eddy nicht. Er kapierte einfach nicht, was sie meinte.

Als Aiyana dazu kam und sich prompt dran machte, Mac zu versorgen, sie aufklärte, dass das schmerzen würde, knallte Eddy etwas Unsanft seine Hand auf ihre Schulter:

"Da muss sie nun durch. Ich denke, das Mädchen ist schon einiges gewohnt, hm?",

grinste er gen Soldatin. Auf Mac's Erwiederung, sollte was abfallen, müsse Aiyana es essen, lachte er schallend. Während Aiyana am werkeln ist, lehnt sich Eddy zurück und schaut gen Leichen. Wie ein Blitzschlag fegt ein Gedanke durch seinen Kopf: "Messer."

Seine Augen weiten sich, bis er sich erhebt.

"Genau?!",

brummte er zu sich, geht zu den Leichen und durchsucht diese nach brauchbaren Sachen, wie Munition, Caps, Messer, Ausrüstung, alles, was verwertbar ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 17:51

Die Soldatin muss zugeben - sie mag den Typ.
Sie sieht ihm nach und beobachtet dann Aiyana - und meint respektvoll: "Du bist ziemlich mutig. Dich mit Kerlen anzulegen, die Handfeuerweaffen haben... Und Du kannst hervorragend zielen, so scheint es."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 22:28

Trading Post

Dass die Soldatin, aufgrund ihrer Aktion, in ihrem Umfeld einen beträchtlichen Anteil an Respekt gewonnen hat, lässt sich wohl kaum bestreiten. Mac und Eddy bringen Winston zudem gekonnt zum Schweigen. Da geht er lieber Aiyana zur Hand, um wenigstens etwas Nützliches beizutragen. "Wenn ich helfen kann...", meint der Mann zögerlich zur Schamanin.
Der schwarze Hüne hingegen durchsucht lieber die Leichen der fünf vermeintlichen 'Übeltäter'. Er wird fündig; sowohl Waffen, Munition, Caps, Messer und weiteres geht in seinen Besitz über. Da sich die Ranger ebenfalls etwas bedient haben, was für sie als brauchbar erscheint, wagen es die Einwohner der Stadt erstmal nicht sich über die toten Leiber herzumachen.

Die Tribal-Schönheit sieht sich den Erste Hilfe-Koffer an, doch was sich darin befindet, unterscheidet sich größtenteils schon sehr von der Medizin ihres Stammes. Bei vielen Sachen kann sie nur mutmaßen, was es damit auf sich hat. Wenigstens die Verbände sollten brauchbar sein. Sie macht sich vorsichtig daran, in Macs Schulterwunde herumzustochern. Offenbar hat Diega Glück gehabt, dass es sich fast nur um Durchschüsse gehandelt hat. Die Entfernung der ersten Kugel ist also zwar schmerzhaft, aber verkraftbar, ihre Schulter sollte wieder werden. Anders sieht es da schon beim Oberschenkel aus, zwei Kugeln und eine davon scheint (wie ein Dum-Dum-Geschoss) gesplittert zu sein. Aiyana entfernt also die erste der Kugeln, bei der zweiten ist sie sich unsicher, ob es beim Versuch nicht zu einer größeren Blutung kommen könnte. Auf Macs Gesicht zeichnet sich bereits ab, dass sie wohl bald aufgrund ihres Blutverlustes, das Bewusstsein verlieren wird.

In der Zwischenzeit trifft Campell am Ort der Schießerei ein. Seine Miliz kommt sofort auf ihn zu, um ihn zu instruieren. Er sieht nicht gerade erfreut auf. "Was zur verfickten Hölle!?", hört man ihn brüllen. Auch die Texas Ranger sind jetzt alle versammelt, um sich mit dem Milizführer zu unterhalten.

Beute(+):
 
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 22:39

"Auftrag ausgeführt." empfängt Mac den Milizführer - bevor sie sich ihre futuristische Sonnenbrille aufsetzt und sich zurücklehnt. So kann wenigstens nicht jeder gleich sehen, daß sie einfach ohnmächtig wird. Da sitzt sie nun - zurückgelehnt an einer Kiste - und immer noch die Zigarre im Mundwinkel.
Wie eine humanoide Maschine, die gerade Wartung und Reparatur durchläuft.
In der Tat - eine harte Frau.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 07 Nov 2016, 23:07

Mit gutem Auge und mit etwas zu viel Freude, durchwühlt der Hüne die Taschen der Toten. Fast wie ein Kind zu Weihnachten, packt Eddy alles in seinen Rucksack, was er gebrauchen kann. Bei den Waffen hadert er noch etwas, überlegt, wägt ab und entscheidet sich dann aber. Das Messer aber, wandert sofort in seine Tasche.

Gelegentlich geht ein Blick hoch, ob sich noch andere Aasgeier um die Leichen bewegen und siehe da, die Ranger. Ohne ein Kommentar zu verlieren, lässt er diese Links liegen und kümmert sich um seinen Kram. Die würden noch früh genug Stress machen. Von weitem ist schon Campbell zu hören. Ob er ihm verklickern soll, dass das nicht passiert wäre, wenn er einpaar Wachen abgestellt hätte? Doch das würde wohl eher Probleme verursachen und mit ihm will er es sich nicht verscherzen. Immerhin will er auch in Zukunft durch Bluff und nicht noch nen Bogen drum herum machen müssen.

Nachdem alles eingesammelt ist, geht Eddy wieder zu Mac, sieht sie mit stylischer Sonnenbrille, Zigarre im Mundwinkel, fett grinsend. Posig, die Hände in der Hüfte, schaut er zu ihr runter und würde ihr notfalls die Zigarre abnehmen und ausmachen, sollte sie wirklich KO sein. Die gute Zigarre könne sie ein anderes mal zuende rauchen.

Nun aber schaut Eddy zu Winston und Aiyana, wie sie Mac versuchen zusammen zu flicken. Er schaut dabei ab und an zu Aiyana, mustert die Schönheit und fragt sich, was so ein chices Mädel hier überhaupt sucht. Vision hin oder her. Sie muss genauso nen Schuss haben, wie Jizai/Ginji, Mac oder Eddy selbst. Etwas amüsiert über einpaar Gedanken, grinst der Ex-Boxer und schnauft amüsiert aus, wobei sein Blick wieder gen Mac geht.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 08 Nov 2016, 17:38

"Danke." erwiedert Aiyana auf Macs Lob. Wobei es ihr lieber wäre wenn sie später für ihre Arbeit als Schamanin gelobt werden würde, anstatt für Dinge, die einen guten Krieger ausmachen. "Bring uns Wasser, sie muss viel trinken." bittet sie Winston, als dieser seine Hilfe anbietet.
"Die Schulter bekommen wir hin, aber das Bein wird heikel. Eine Kugel ist zersplittert." informiert sie Mac dann und überlegt das weitere Vorgehen. Gegen Blutverlust hilft abbinden am besten. Bei der Schulter würde das schwer, aber ein Bein eignet sich ziemlich gut dafür. Sie nimmt für diesen Zweck das Verbandsmaterial und macht sich an die Arbeit. Bein abbinden, Kugel herauspulen, dann die Wunden desinfizeren und für einen ersten Schritt mit Heilessenz behandeln. Danach sollten sich die Blutungen im Rahmen halten. Vielleicht kann sie danach sogar eine der Wunden vernähen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 08 Nov 2016, 18:45

Jizai und Ginji bekommen von all dem Tumult am Trading-Post nichts mit! Für sie gibt es gerade wesentlich interesantere Dinge zu erkunden! Jizai und Ginji fallen sofort die Gravuren auf. Normalerweise würden sie dem keine Beachtung schenken...doch die Fakten, dass Eddy nicht hier ist und Jizai sonst keine Anhaltspunkte auf den Verbleib von Tommy hat, treiben ihn an. Sogleich geht er zu den Gravuren um sie genauer zu untersuchen...er hofft einen geheimen Mechanismus oder Spuhren zu entdecken. Währendessen begutachtet Ginji den hell erleuchteten Rücken des Ghuls um diesen vor Gefahren frühzeitig zu warnen oder gleich die Kontrolle über den Körper zu übernehmen. "Ich hab ein ungutes Gefühl...", sagt Jizai. "Halt dein Maul du faulige Gresslichkeit! Du heulst ja fast so schnell wie der Schwarze!", sagt Ginji abwertend.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 08 Nov 2016, 18:57

Wundohnmacht ist etwas Anderes als Ohnmacht wegen Kreislaufkollaps - oder Reizüberflutung. Man fühlt zwar nichts - aber alles dröhnt und dreht sich irgendwie - und ab und zu dringen Geräusche und Wortfetzen zu einem vor. Und besonders ärgerlich: Man bringt es einfach nicht zustande in irgendeiner Form zu reagieren. Es ist nun mal trotz alledem eine Ohnmacht. Da kann Mac nur hoffen, daß es bald vorbei ist...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 08 Nov 2016, 20:20

Trading Post

Nachdem Eddy und die Ranger sich von den Leichen entfernen, kommen die Leute schon angerannt und holen sich das restliche Hab und Gut. Das Zurückgebliebene würde vermutlich nicht mal für die Beerdigung von einen von ihnen reichen. Auch die Miliz sieht sich die toten Leiber nochmal an, bevor sie einen Karren herwinkt, wo sie - unter Aufsicht von Dr. Rick - einen nach dem anderen draufschmeißen.

Winston nickt und tut wie ihm befohlen. Er holt seinen Flachmann raus, dann zwingt er Mac das Wasser rein, da sie offenbar nicht einmal mehr dazu in der Lage scheint. Die Söldnerin ist gerade noch so bei Bewusstsein, doch es spielt sich eben alles mehr wie ein Echo in ihrem Kopf ab.
Aiyanas Heilkünste werden hier eindeutig auf die Probe gestellt. Sie führt hier ihren eigenen Kampf, nämlich den gegen den Tod dieser Frau. Allerdings ist sie schlau genug, um sich bei diesem Kampf zu behaupten. Die Blutung kann sie stoppen, anschließend entfernt sie vorsichtig Splitter für Splitter. Ihre Idee mit der Heilessenz ist wohl auch keine schlechte. Aufgrund der Tatsache, dass die Wunde nicht mehr allzulang offen sein sollte, schafft sie es sogar noch diese ordentlich zu vernähen. Nichtsdestotrotz steht fest, dass sich Diega für eine gewisse Zeit auf Krücken fortbewegen muss. Nun steht der Schamanin in der heißen Sonne der Schweiß auf der Stirn.

Ziemlich genau als die Tribal-Schönheit mit ihrer Behandlung fertig ist, stößt Campell zur Gruppe dazu. Ihm fällt zu diesem ganzen Debakel einfach erstmal nur ein wütender Satz ein: "Ich frage mich, was ihr nicht daran versteht, dass ich in meiner scheiß Stadt Mord und Totschlag nicht toleriere!?" Die Verärgerung steht dem Schwarzen ins Gesicht geschrieben, so einfach wird er sich vermutlich nicht besänftigen lassen.


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\\\\\\\\\\//////////


Alte Ruinen

Der Ghul betrachtet die Gravuren genauer. Abgesehen von den Symbolen wie Tiere/Mutanten, Sonne, Mond und Sterne, sind darauf z. B. auch Menschen mit archaischen Waffen, wie Bögen, abgebildet. Unter diesen ganzen Symbole scheint es einen Druckschalter zu geben, welcher jederzeit betätigt werden kann. Außerdem lassen sich die Symbole wie ein Bilderrätsel kompliziert hin- und herschieben.

--> Gravuren
--> Gravuren (nummerierte Variante)


Zuletzt von Micky am Do 10 Nov 2016, 19:10 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 09 Nov 2016, 11:16

Aiyana zeichnet sich nach getaner Arbeit mit den noch blutigen Fingern jeweils einen Streifen unter die Augen - es sieht beinahe so aus als hätte sie Blut geweint. "Ihr Blut klebt auch an meinen Händen." murmelt sie dabei, wischt sich die Hände am staubigen Boden ab und steht auf.
Es ist für sie üblich sich mit dem Blut ihrer Beute zu kennzeichnen, um die Schuld, die man mit dem töten auflädt, auch nach aussen hin sichtbar mit sich zu tagen. In diesem Fall bedeutet es jedoch, dass sie einen Teil der Schuld an Macs Zustand auf sich nimmt.
"Diese Frage könnte Ihnen nur noch eine Person hier beantworten - und diese ist im Moment auch nicht dazu imstande. Sie braucht jetzt Ruhe, sonst wird es bald noch eine Tote mehr geben - und Sie bekommen nie eine Antwort." deutet sie auf Mac.
"Eddy, kannst du sie in ein Bett bringen?" fragt sie diesen dann, nicht dass Mac noch mehr von Campbells Wut abbekommt.

Dann wendet sie sich wieder an Campbell: "Aber glauben Sie mir, es tut zumindest mir mehr als nur Leid, dass es soweit kommen konnte. Ich hätte nicht von ihrer Seite weichen dürfen... Diese Frau hat versucht einen Streit unter den Leuten des Caravans zu schlichten, was in unser aller Sinne gewesen sein dürfte. Dass dies gleich in einem Blutbad endet war bestimmt nicht ihre Absicht und auch nicht ihre Schuld alleine."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 10 Nov 2016, 16:19

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"Soll das jetzt bedeuten, dass wir schon mal unseren Friedhof erweitern können?", erwidert Campell weiterhin wutentbrannt. Und Aiyanas Ausführungen scheinen ihn auch nicht zu begeistern. "Da haben mir meine Männer und die Texaner anderes berichtet. Sie hat einen dieser Typen einfach mit ihrer Wumme umgeholzt, obwohl er nicht einmal eine Waffe gezogen hat. Das war bestimmt nicht in unserem Sinne! Es ist ja fast ein Wunder, dass sonst niemand durch irgendwelche Querschläger verletzt wurde!!" Winston interveniert und versucht für Macs Taten Partei zu ergreifen: "Wir haben nur unser Hab und Gut verteidigt!" Der Milizführer packt den älteren Mann am Kragen und drückt ihn gegen den Brahmin-Karren. "Hier leben Menschen, das ist nicht das Ödland oder euer Hinterhof, verfickte Scheiße!!! Ich glaube eher wir können alle froh sein, dass die Ranger das so früh beendet haben. Ansonsten wäre von dieser schießwütigen Frau noch weniger übriggeblieben." Anschließend lässt Campell von Winston ab und fährt etwas ruhiger fort: "Die Texas Ranger haben mir vorgeschlagen, dass euer Caravan sobald wie möglich... am besten heute noch... Bluff verlassen sollte; und ich bin ehrlich ehrlich gesagt dafür!" Er sieht sich fragend um. "Wo ist euer Ghul eigentlich hin!?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 10 Nov 2016, 16:29

Auf einer Seite konnte Eddy Campbell verstehen. Für ihn war die Caravan ein Störfaktor und sowohl die Ranger, als auch der Milizführer konnten nur das schlussfolgern, was sie sehen konnte. Ob die Toten verbal nen Massenmord angekündigt hätten, war irrelevant, weil solange sie nichts taten, waren sie nur "Opfer". Auf der anderen Seite wars Eddy aber auch egal. Dieses ständige: "Was wäre wenn...", interessierte ihn nicht. Fakt ist, was war und was nicht war und keine ausgedachten Hypothesen.

Auf die Frage, wo der Ghul sei, kratzte sich Eddy am Hinterkopf, steht auf, streckt sich und brummt etwas gleichgültig:

"Noch in den Ruinen. Es gab ne... kleine Meinungsverschiedenheit. Daher haben sich unsere Wege getrennt."

Kurz überlegt er, noch voller Groll, wenn der Ghul drauf geht, wäre es für Eddy auch OK, doch dezent schleicht sich sein Gewissen an, dass es falsch ist. Eddy verdankt dem Ghul sein Leben und somit steht er bei ihm in der Kreise. Ein Umstand, den der Hüne ungern auf sich sitzen lassen will. Etwas zähneknirschend überlegt sich der Ex-Boxer, wie er diesen Interessenkonflikt beseitigen könnte. Auf einer Seite kann er Ginji nicht leiden und auf der anderen Seite hat der Ghul bei ihm noch was gut.

"Tommy haben wir auch noch nicht gefunden.",

brummt Eddy hinzu und fragt:

"Wie siehts bei euch aus? Ergebnisse?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 10 Nov 2016, 16:45

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"Solange er nicht abhaut", meint Campell, was man durchaus als Warnung verstehen kann. "Das ist schlecht, wir brauchen Beweise. Egal ob euer Ghul nun schuldig ist oder nicht. An diesen Tommy scheint was faul zu sein, seit der Entdeckung von Masons Leiche, hat ihn niemand mehr gesehen. Inwieweit unsere Zeugen zu gebrauchen sind, kann ich nicht sagen. Die geben Widersprüchliches von sich. Einerseits sagen manche, dass sie den Ghul nicht mehr in der Nähe von Mason gesehen haben, andere behaupten das Gegenteil. Ich möchte nicht abstreiten, dass es in unserer Stadt bestimmt den einen oder anderen Rassisten gibt, welcher den Ghul einfach nur gern hängen sehen will", gibt der dunkelhäutige Milizführer schließlich offen zu.


Zuletzt von Micky am Do 10 Nov 2016, 18:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 10 Nov 2016, 18:25

Aiyana's Frage hat er vernommen, ob er Mac in ein Bett legen könne. Doch seine Aufmerksamkeit gilt erstmal Campbell. Er schaut zwischen allen dreien hin und her und meint dann:

"Habt ihr ein Bett, oder so? Mac kann hier schlecht liegen bleiben. Sie könnte auch in ner Gefängniszelle liegen, weil dann wäre sie somit erstmal kalt gestellt, wenn sie wieder erwacht und von ihrer Seite aus gibts erstmal keine Gefahr."

Die Worte von Campbell versteht er nur zu gut. Eddy besitzt immerhin nun auch einen gewissen Groll gegenüber dem Ghul.

"Vorschlag am Rande: Aiyana und ich gehen zu den Ruinen, sammeln den Ghul ein und kommen dann direkt zu dir.",

schlägt er gen Campbell vor.

"Dort können wir dann weitere Schritte überlegen."

Eddy zieht seinen Revolver, prüft die Patronen und fügt noch hinzu:

"Ich kann das verstehen, dass die Leute und Ranger uns so schnell wie möglich hier raus haben wollen. Dem kann ich mich nur anschließen. Aber Tommy und Jizai muss noch eingesammelt werden, hoffentlich ohne Gewalt.",

mehr laut denkend, anstatt bewusst an jemanden gewandt:

"Noch mehr Tote kann ich nicht gebrauchen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 10 Nov 2016, 18:51

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"Meine Rede", pflichtet der eine Afroami dem anderen zu. "Wenn ihr das ohne Zwischenfälle schafft, dann gern. Ansonsten seid ihr wahrscheinlich die nächsten, die von den Rangers unter die Erde gebracht werden. Es hätte vorhin genauso gut auch eure Mac treffen können. Wo wir grad dabei sind... ich lass sie von meinen Männern erstmal in eine Zelle verfrachten. Die Pritsche dort ist zwar nicht die bequemste, dafür aber wohl die sicherste hier in dieser Stadt. Und es wird dann auch erstmal nicht zu weiteren Fragen kommen." Erneut folgt eine Intervention von Winston: "Nur, wenn ich sie begleiten darf. Ich würde sie gerade ungern alleine lassen..." Campell seufzt und schubst den Alten in Richtung der Miliz. "Wir haben Platz für zwei... kommt her Männer!", brüllt er in Richtung der Milizen. Ihr Anführer dreht sich nochmal zu Aiyana und Eddy um: "Findet diesen verdammten Tommy."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 10 Nov 2016, 19:00

Groß Beifall klatschen muss der Hüne nicht. Immerhin klingen die Vorschläge des Milizanführers logisch und gut und es hört sich nach einem Plan an. Dass Winston mitkommt, mit Mac, gefällt ihm auch, wobei er nun Aiyana anschaut.

"Gut, da waren es nur noch zwei."

Er verstaut seinen Revolver wieder und meint dann:

"Wir sollten zu Jizai, in die Ruinen und ihn abholen. Wir sollten uns nicht mehr trennen.",

"Und der leckere Gecko gehört auch noch zerhackstückelt.",

denkt er sich mit einem grinsen.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 11 Nov 2016, 11:11

Was genau passiert ist, kann Aiyana nicht sagen, sie ist erst dazugestossen, als die Schiesserei bereits begonnen hat. Aber bei der Fremdenfeindlichkeit die hier vorherrscht, ist es gut möglich dass die Leute nur das sehen, was sie sehen wollen und Mac die Schuld nur zu gerne in die Schuhe schieben. Dennoch will sie sich nicht weiter einmischen, auf Eddy scheint dieser Campbell eher hören zu wollen.

"Okey, gehen wir. Ich hoffe wir finden Tommy noch bevor ihn Canpaza findet. Oder zuerst den Ghul und dann auch noch Tommy." meint sie und steigt wieder auf Manapi. Sie hat immrenoch das Gefühl, dass die Sache noch nicht überstanden ist, obwohl sich das Omen bereits bewahrheitet hat.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 15 Nov 2016, 21:49

Jizai mustert das Rätsel und hat zuerst nicht den Hauch einer Ahnung was dies alles zu bedeuten hat. Nach einiger Zeit des musterns seufst er. Angesträngt versucht er seine grauen Zellen zu beanspruchen um vielleicht doch noch einen entscheidenden Hinweis zu ergattern. Anschließend würde er es mit Learning by Doing versuchen!  Eventuell kam er auf eine Idee während er bereits einige der zusammenhängenden Teile zueinander fügt.

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- Jizai erkennt einen Fuß in Nummer 17 und verbindet diesen mit Nummer 12 um einen stehenden Menschen zu bilden.
- Den Speer mit der Nummer 3 fügt er an den Menschen mit der Nummer 13 an.
- Nummer 18 wird ebenfalls mit Nummer 12 verbunden um dem Schützen einen Pfeil zu geben.
- Nummer 10 stellt eindeutig den Kopf des Mannes mit der Nummer 13 dar und wird sogleich angefügt.
- Die Nummer 15 erkennt der Japaner als Schwanz des Säbelzahn tigers und fügt diesen ebens oan.
- In die Ausspahrung von Nummer 16 wird Nummer 9 eingefügt.
- Nummer 4, 7 und 19 versucht der Japaner ebenso zusammenzufügen.

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Üer die Bedeutung der restlichen Symbole denkt Jizai nocheinmal gründlich nach...in der Hoffnung etwas in seinem Super-Computer-Hirn zu finden!
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 15 Nov 2016, 23:14

Milizstation

Mac bekommt den Transport vom Caravan in ihre Zelle gar nicht mit, da sie längst vollends das Bewusstsein verloren hat. Während ihr Kopf ziemlich dröhnt, hört sie das undeutliche Echo von Winston, der gemerkt hat, dass die Söldnerin langsam aber sicher wieder erwacht. Ihr Körper schmerzt zwar bei jeder Bewegung ihrer rechten Körperhälfte, doch wenigstens nicht mehr ganz so höllisch schlimm wie direkt nach dem Kampf. Immerhin lebt sie, was genau genommen soviel bedeutet, dass Aiyana ihre Arbeit wohl gut gemacht hat. Sie befindet sich nun liegend auf einer unbequemen Pritsche, aber Diega ist wahrscheinlich Schlimmeres gewohnt als das. Die unregelmäßig flackernde Lampe in der kargen Zelle spendet nicht viel Licht; gerade einmal genug, um die besorgte Mine des alten Händlers abzulesen - zumindest würde sie das, wäre ihre verdammte Sicht nicht so elendig verschwommen. "Sind... wach... Mac???", hallt es in ihren Ohren bruchstückhaft wider.


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Alte Ruinen

Eddy und Aiyana kommen schließlich recht bald an; vom Baum-Ghul ist nichts zu sehen, er könnte also noch drinnen sein. Je näher die Schamanin den Ruinen kommt, desto mehr stellt sich ihre Körperbeharrung zu einer Gänsehaut auf. Offenbar hat dieser alte Ort mehr als eine Geschichte zu erzählen. Der schwarze Hüne hingegen sieht erstmal nur seinen getöteten grünen Gecko, der immer noch dort liegt, wo er ihn zurückgelassen hat. Was ihm allerdings diesmal auffällt, sind ein paar verwischte Spuren im Sand hinter einem Stein. Aufgrund seiner vorherigen Wut, hat er jene schlicht und ergreifend übersehen - für die Medizinfrau bleiben sie jedoch verborgen, weil Eddy wohl der bessere Spurenleser zu sein scheint.

Jizai schiebt einige der Symbole nach und nach zusammen. Manches ergibt durchaus Sinn und erscheint logisch, bei anderem kommt es ihm so vor, als würde es nicht ins Bild passen (siehe 6/7 und 12/13). Die kleinen Symbole im linken Eck (4) kommen ihm weiter Spanisch vor. Betrachtet er sie aus einer primitiven Sicht, könnte es sich bei ihnen durchaus einfach um Löcher handeln. Zudem ist er sich fast sicher, dass ein paar der Symbole - seien sie bereits fertig oder nicht - sich nicht unbedingt an der richtigen Stelle befinden. Vor allen Dingen, wenn man es aus der Perspektive sieht, dass der Mond vielleicht schon richtig ist, nämlich zumindest oben am Himmel.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 16 Nov 2016, 07:34

Mac öffnet die Augen - und sieht zur Decke. Was aber keiner sehen kann wegen ihrer exotischen Sonnenbrille, dem `vollverglasten Vorderkopf´, wie Eddie sie mal so passend bezeichnet hatte. Er ist der Auffassung, Brillen sind wie Bärte sehr praktisch - da weiß man doch gleich wo vorne ist.
"Meine Nervenbahnen melden positive Signale. Schmerzen beweisen, daß ich noch lebe. Das... ist schon mal gut - denke ich." ist ihr erster Kommentar. Sie bewegt sich lieber nicht -. erstens tut das noch mehr weh - und zweitens... sollte sie das auch vielleicht nicht. Noch hat sie nichts Gegenteiliges vernommen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 16 Nov 2016, 07:46

"Von wegen Schwachsinn" murmelt Aiyana. Dieser Campbell würde besser einmal auf die Leute hören.
"Dieser Ort hier ist uralt und sehr nahe an der Geisterwelt. Hier lebten und starben bestimmt viele meinesgleichen." erklärt sie Eddy. "Meinst du wirklich Tommy versteckt sich hier irgendwo?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 16 Nov 2016, 13:47

Die Ruinen sind schnell erreicht. Auf Aiyana's Erklärungen, dass wohl hier viele ihresgleichen lebten und starben, antwortete er nichts und nimmt dies nur zur Kenntnis.

Auf die Frage hin, ob Tommy sich hier wirklich verstecken würde, erwidert er nur ruhig, was desinteressiert:

"Keine Ahnung. Aber irgendwo müssen wir ... anfangen.",

während dieser kleinen Sprechpause inspziert er den Gecko und sieht etwas weiter eine verwischte Spur. Interessiert betrachtet er diese und zieht seinen Revolver. Er versucht mehr aus der Spur zu lesen, wie viele dort waren, in welche Richtung sie führen und was das für Spuren es überhaupt waren. Aus jedem Detail konnte man Informationen gewinnen. Waren es tiefe Spuren, schließe das auf eine Person mit hohem Gewicht hin. Entweder schwerer Körperbau, schwer beladen oder dieser trägt jemanden. Weite Fußabdrücke deuten auf eine schnelle Bewegung hin. Tierspuren zwischendrin könnten auch sagen, dass Transporttiere verwendet werden.

Eddy kniet sich neben die Spur, um diese etwas gründlicher zu untersuchen.

"Man hat hier auch keine Fünf Minuten Ruhe. Dämlicher Gecko.",

brummt er eher für sich rein, anstatt dass er es laut aussagt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 18 Nov 2016, 19:40

Nach einer kurzen Pause ist sich Jizai sicher, dass er nocht nicht ganz auf dem richtigen Weg war. Doch langsam fügt sich das Bild im Kopf des Japaners zusammen. Einige Dinge erschinen ihm nun um so klarer. Sogleich macht sich der Ghul wieder an die Arbeit, während Ginji weiterhin wache hält. Freudig verschiebt er weiter die kleinen Steinfiguren, anscheinend hat der Japaner großen Spaß an dieser Tüftelaufgabe:

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- Jizai versucht die Sonne (Nummer 1) in die Einkerbungen von Nummer 4 einzusetzen.
- Anschließend verschiebt er die Tiere (Nummer 2, 5 und 6) nach unten in eine Reihe, whärend er die Menschen in einer Reihe über ihnen anordnet (Nummer 9 und 10)
- Ebenso versucht er nun 6ummer 3 und Nummer 6 zusammen mit Nummer 13 zu einer Hand zusammen zu setzen. (Sollte dies nicht möglich sein würde er versuchen Nummer 12, 3 und 6 zu einem fuß zusammen zu schließen.
- Die Sterne (Nummer 11) verschiebt der Japaner in die Mitte des "Himmels"

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Kurz betratet der Japaner schließlich sein bisheriges Werk, er denkt nocheinmal genau nach um den Aller letzten Schliff zu in die ganze Sache zu bringen!
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 19 Nov 2016, 14:08

Milizstation

Diega bemerkt jetzt, dass ihre Betäubung wohl von der schamanistischen Medizin Aiyanas stammen muss, anders kann sie sich ihre verzerrte Wahrnehmung nicht erklären. Nichtsdestotrotz ist die Betäubung nicht ausreichend, weswegen sie immer noch so starke Schmerzen hat. Aber Medizin ist bei ihr noch nie so effektiv gewesen, wie ihr immer versprochen wurde.
"Dann... ja.... mal beruhigt", hallt das Echo weiter durch die Ohren der Söldnerin. "Und danke... Opfer, um... Caravan... beschützen." Zusätzlich zu ihrer angeschlagenen Wahrnehmung, kommt es ihr so vor, als würde sich der Raum drehen - doch nur sobald sie ihre Augen schließt...


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Alte Ruinen

Eddy untersucht die verwischten Spuren genauer. Sie führen wahrscheinlich von den Ruinen weg in die Stadt, und kommen aber sicherlich von der anderen Seite des Berges, wo sich weitere Ruinen befinden. Die Spuren selbst stammen vielleicht von mehreren Menschen; Tiere oder Gegenstände dürften es wohl eher nicht gewesen sein. Weitere Informationen kann er leider nicht herausfinden, dafür ist er schlicht und ergreifend zu wenig Naturbursche.

Die scheinbar unbeweglichen Einkerbungen gepaart mit der Sonne erscheinen für den Ghul im Nachhinein doch nicht so logisch. Überhaupt wirkt die Anordnung der bereits fertigen Symbole im Gesamtbild recht chaotisch auf ihn - es gibt sicherlich noch unvollständige, wie beispielsweise das unterste Symbol (1). Vor allem wenn man es so betrachtet, dass nach dem oberen Teil, welcher vermutlich den Himmel darstellen soll, der restliche untere Teil im Umkehrschluss als Boden gilt.

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