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 Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks

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Vermilion
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 27 Jun 2016, 18:11

Weiss der Ghul etwa von ihrem Traum? Aiyana ist ein wenig überrascht, aber im Moment spielt das auch keine Rolle. Sie lässt von Jizai ab und wendet sich an Mac. "Ja - du bist eindeutig Mathowin. Ich bin Aiyana, sehr erfreut. Ich suche euch schon seit einer halben Ewigkeit!" Sie hält ihr strahlend die Hand zum Gruss hin.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 27 Jun 2016, 23:43

Etwas konsterniert betrachtet Mac die dargebotene Hand - und ergreift sie ganz vorsichtig. Eine recht zierliche Hand - passend zur Besitzerin.
"Mac ist die Kurzform von Mathowin. Das reicht." hat die Soldatin soeben beschlossen. Nicht, daß sie sich demnächst noch eine Liste mit ihren Namen in´s Logbuch schreiben muss... Dann sieht Mac die Frau schief an: "Frage: Weshalb werden wir gesucht?"
Hm... möglicherweise haben sie sich irgendwo reingesetzt, von was Mac und ihre zwei Kumpelz noch gar nicht wissen. Möglicherweise hat jemand ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt? Höchst unwahrscheinlich. Und dies - ein Boumty Hunter?

Negativ: Eine Kopfgeldjägerin würde
1.: garantiert anders aussehen und
2.: garantiert anders vorgehen.
Schlussfolgerung: Zivilisten sind noch seltsamer als gedacht.
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Micky
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 27 Jun 2016, 23:48

Eddy bestellt Bier, bekommt aber kein einziges, weil er nicht genug Deckel hat (ein Bier kostet 5 Deckel!).
Auf seine Anfrage hin, zuckt der Barmann nur mit den Schultern. Es ist ihm also erstmal ziemlich gleich.
Der Hobbymusiker hat auch keine Konkurrenz, weswegen er einfach so loslegen kann. Erst hört niemand zu, aber nach und nach scheint er das Interesse an seiner Kunst zu wecken. Dies zeigt sich vor allem daran, dass ihn bereits zwei Leute zu einem Bier eingeladen haben. Manche in seiner Nähe klatschen mit und geben so anfeuernd den Takt vor, wodurch Eddy ziemlich gefordert wird. Doch der Ex-Boxer hat einen langen Atem, nicht nur im Ring!

Jizai hat Pech, denn niemand möchte mit ihm spielen. Bis auf seine Caravan Kumpels und Aiyana kommt auch keiner in seine Nähe. Um ihn herum ist deshalb erstaunlich viel Platz!
Nichtsdestotrotz gelingt es ihm beim Barmann einen Schnaps der besonderen Art zu bestellen (-20 Deckel). "Hab ich letztens ein paar Tribals abgekauft. Die nennen das Ödlandessenz." Der Ghul sieht das grüne, blubbernde und zischende Getränk vor sich stehen. Es macht für einen Moment den Anschein, als wäre es lebendig - aber nur für den Bruchteil einer Sekunde. "Du wolltest das stärkste, beschwer dich danach nicht!", mahnt er den Caravaniac schließlich etwas schroff.

Aiyana kennt die Ödlandessenz nur zu gut, und weiß über die Wirkung des Getränks Bescheid - selbst wenn sie dieses noch nicht selber brauen kann. Es gehört zu den effektivsten Mitteln, sich in eine tiefe Trance zu versetzen, oder auch große Schmerzen herzuwerden. Hierbei hat sie bereits selbst miterlebt, wie es den einen oder anderen gestandenen Krieger nach dem Trinken umgehauen hat. Demnach ist eine Ödlandessenz wirklich nur mit Vorsicht zu genießen und in einer Kneipe eigentlich Fehl am Platz!

Sollte Mac ebenfalls etwas zum Trinken wollen, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt. Der Barmann sieht sie gerade ohnehin schon erwartungsvoll an.
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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 27 Jun 2016, 23:56

Bevor die seltsame Frau antworten kann, bemerkt Mac den Barmann. Ihr Kopf dreht sich ungewöhnlich gleichmäßig in seine Richtung - und sie sagt knapp: "Wenn Sie hier Nuka-Cola haben - hätte ich gerne eine - eine große."
Unschwer zu begreifen, daß Mac, nachdem sie deses eigenartige Gebräu von Ginji gesehen hat, nicht sicher ist, ob man hier auch was halbwegs Normales bekommen kann. Sie mustert das Zeugs skeptisch und fährt fort: "Und solange die Mahlzeiten hier sich nicht von selber auf das dort zubewegen..." zeigt sie demonstrativ auf die grüne Brühe, "...hätte ich gerne auch etwas zu essen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 00:00

Langsam kommt Stimmung auf. Zwar hören die Leute anfangs nicht zu, doch mit der Zeit fangen einige an, mitzuklatschen und sich über die Musik zu freuen. Somit jamt er noch etwas auf der Mundharmonika herum, bis er nach einer Weile unterbricht und die zwei Einladungen auf ein Bier dankend annimmt.

"Danke, danke, danke. Ich mache jetzt eine kurze Pause, benetz meine Kehle und dann gehts weiter.",

an die Zwei "Spender" gerichtet:

"Habt dank, ihr wohltätigen Leute. Bluff war schon immer ein einladender Ort. So hab ich es auch stets in Erinnerung."

Zunächst geht er an die Bar, wo Eddy dann auch gleich zwei Bier bekommt, erst da bemerkt er eine junge Frau beim Ghul sitzen und auch Mac war nicht weit weg. Etwas verwundert, horcht der Hühne auf, schiebt sein zweites Bier gen Ghul, nimmt dann seines zur Hand und kippt die Hälfte in einem Zug weg, bis er das Bier abstellt und genüsslich seufzt:

"Puh... das tut gut."

Erst jetzt widmet sich Eddy mehr der jungen Frau zu, mustert sie dezent und interessiert und muss sich zugestehen, dass sie schon ein "interessantes Fahrgestell" besitzt. Doch da die Situation recht entspannt scheint, muss er sich ja nicht einmischen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 00:25

"Sicher", entgegnet der Barmann und schiebt ihr eine eiskalte Nuka Cola rüber (-3 Deckel). "Glaub mir, bei mir ist alles mehr als tot. Ich bring dir unsere heutige Spezialität." Kurz verschwindet er, bevor er sogleich geschwind wieder zurück ist. Er stellt Mac einen Teller mit Rattenpastete vor die Nase (-10 Deckel). "Lass es dir schmecken! Meine Frau ist die beste Köchin vom Bluff", schwärmt der Mann. Ob dies nur ein Marketingspruch gewesen ist, oder er dies todernst meint, wird die Söldnerin wohl noch herausfinden müssen.
Tommy setzt sich neben Mac. Kurz blickt er zu Jizais Getränk. "Also ich nehm lieber mit meinem Bier Vorlieb. Dieses Reaktorwasser würde ich mir niemals antun! Aber vermutlich macht das bei diesem... Ghul nicht viel Unterschied." Er nimmt einen Schluck und wischt sich danach mit dem Arm über den Mund. "Ahhh... das tut gut! Genehmige dir lieber auch ein Bier, besser für die Verdauung." Auch der Jungspund hat sich eine leckere Rattenpastete bestellt, welche ebenfalls alsbald vor ihm auf dem Tisch steht.

Der blonde Paradiesvogel kommt bei den Leuten in Bluff gut an. Bestimmt kann sich auch der eine oder andere an seinen letzten Besuch erinnern. So jemanden wie Eddy vergisst man einfach nicht so schnell! Er genehmigt sich schließlich das kalte Bier, was ihm von der Wirkung her auch erstmal nicht viel ausmacht, denn der Ex-Boxer ist hart im nehmen (-0 WA).
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 00:30

"Das Essen riecht schon mal gut." muss Mac anerkennend zugeben - und freut sich auf ein gemütliches Abhängen an der Bar. Nach Tommy´s Kommentar aber sieht sie zu Ginji rüber, kommt kurz in´s Grübeln und meint: "Frage: Wie kommt es, daß jeder so tut, als hätte Ginji es sich ausgesucht, so auszusehen? Das ist... verwirrend und unlogisch."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 00:39

Der Barmann lächelt aufgrund von Macs Kommentar - und es ist ein aufrichtiges Lächeln.
"Heißt er nicht Jizai? Dachte ich zumindest... wobei man ja nicht genau weiß bei diesem Ghul", erwidert Tommy. Es folgt ein weiterer Schluck aus der Bierflasche, bevor die Söldnerin schließlich ihre Antwort bekommt. "Naja... schau ihn dir an! Also für mich sieht das nicht normal aus. Mir persönlich ist es ja gleich, und eigentlich hab ich sowieso nichts gegen Ghuls... solange ich mich nicht die ganze Zeit mit ihnen abgeben muss. Und ich muss ja auch nicht Jizais bester Freund werden. Also ich kann jedenfalls gut verstehen, warum manche Leut ihn nicht mögen!"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 00:41

"Das Aussehen von Leuten kann täuschen. Beispiel..." Mac steht auf und lässt sich von Tommy und dem Barmann begutachten: "Was ist der erste Eindruck... von mir?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 00:51

In der Tat ist der Barmann mit halbem Auge und Ohr bei der Unterhaltung dabei.
"Der erste Eindruck?", fragt Tommy und überlegt kurz. "Naja als ich dich das erste Mal gesehen hab, dacht ich mir gleich: Toughe Frau, die muss ne Söldnerin sein! Obwohl ich bisher eher selten so... durchtrainierte Frauen gesehen hab. Aber keine Ahnung, was du jetzt von mir hören willst..." Sein Gesicht läuft etwas rot an, während er hastig sein Bier hinterkippt, um gleich darauf ein zweites zu bestellen. Danach vergräbt sich der Jungspund ein wenig beschämt hinter seinem Essen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 01:14

"Erklärung: Ich bin das, was dabei rauskommt, wenn Zivilisten - also Leute wie ihr - einen Soldaten entwerfen. Jemanden entwerfen, der in der Lage ist zu tun, was sie selber nicht können." gibt Mac trocken zurück.
"In der Enklave Val Verde sind alle so wie ich. Braune Haut, gut zur Tarnung und als UV-Schutz. Wir wurden alle als Soldaten entworfen - und auch so erzogen. Daß ich ein X-Chromosom-Typus bin, ist sekundär." fährt sie fort und nimmt die Brille ab. Und da sehen der Barmann und Tommy, wie sich... so etwas wie Kontaktlinsen über ihre grünen Augen schieben: "Damit kann ich unter Wasser bestens sehen. Ich bin in der Lage, um die 10 Minuten ohne Hilfsmittel zu tauchen. Leute wie wir wurden zudem dazu entworfen und ausgebildet, auch schwerere Waffen ohne Lafette zu bedienen. Und ich verfüge über das Wissen, durchschnittliche Zivilisten auf mindestens 29 verschiedene Arten ohne Waffen kampfunfähig zu machen - notfalls mit der bloßen Hand. Ich bin also eben so ein Nicht-Mensch wie Ginji. Und wie er... habe ich nicht darum gebeten."
Sie setzt sich wieder hin und setzt ihre Brille wieder auf: "Sich einen objektiven Standpunkt zu bewahren kann lebenswichtig sein. Nur so kann man etwaige Kontrahenten korrekt beurteilen und einschätzen. Vorurteile aber behindern die Sicht auf das Wesentliche."
Sie betrachtet das Cola-Glas und dreht es in der Hand: "Als Kampftaucher-Modell bin ich nicht alt - mir fehlt es noch an Erfahrung. Das Leben außerhalb der Enklave ist immer noch neu für mich. Daher kommt es manchmal vor, daß ich Fragen stelle, die seltsam erscheinen mögen."
Daß sie allerdings auch Fragen stellen kann, die in der Fiorm noch niemand je gestellt hat - darauf ist Mac noch nicht gekommen. Die Antworten darauf aber dürften interessant sein.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 06:08

"Na ich habe euch gesucht, um mich euch anzuschliessen." meint Aiyana zu Mac und wendet sich dann an Eddy, der sich somit nichtmal einzumischen braucht. "Und du bist dann wohl... Hasapa-Tanka, ja. Ich bin Aiyana, Schamanin der Kanoi."
Auch er wird kurz von ihr in die Arme geschlossen, wobei sie dank seiner Grösse beinahe Mühe hat ihn mit ihren Armen komplett zu umschliessen.
Während Mac ihr Essen bestellt und über Vorurteile spricht, tippt sie Jizai dann kurz auf die Schulter. "Ich würde das nicht trinken, es ist eher als Medizin gedacht, als als Getränk.", warnt sie ihn.
Wieder an Eddy gewandt fährt sie fort: "Du spielst sehr gut. Was ist das für Musik?"
Tatsächlich hat sie kaum eine Ahnung von der Kultur der 'Zivilisation'. Die Musik, die bei ihnen gespielt wird ist nicht mit dem zu vergleichen, was Eddy auf seiner Mundharmonika spielt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 10:36

Jizai mustert nur mit Ekel im Gesicht, das "lebende" Gesöff. "Das kommt mir nicht in dne Magen Ginji...", sagt er abwertend und weigert sich nach dem Getränk zu greifen. Ginji schluckt laut hörbar. "Em...MEISTER...ich hätte das gerne als Proviant für die Reise...schütte es mir doch in eine Flasche...ja...ich nehme doch ein Bier?", soso, also konnte auch Ginji höflich sein, wenn er denn musste. Wenn nicht der Barmann wollte, würde Jizai sich das Gesöff selbst irgendwo abfüllen und in die Tasche verschwinden lassen. So eine Agressive Flüssigkeit eignete sich sicher für eine schöne kleine Granate, denkt sich der Guhl!!!

Lächelnd lauscht Ginji schließlich dem Gespräch zwischen Tommy und Mac. Er ist verwundert, dass die Frau so verständnissvoll dem Guhl gegenüber war. "hahahaha, Mac ich muss sagen deine Einstellung ist wahrlich einzigartig! Würden doch nur alle so denken, dann hätte ich wesendlich weniger Probleme!", sagt Jizai freudig, auf sein Bier wartend. Die lange Rede von Mac hört sich der Guhl stumm an und Ginji ist es diesmal der antwortet. "Siehst du? Die geile Kanone versteht es. Ich habe mir nicht ausgesucht aus dem Hinterkopf einer Pussy zu ragen!!!", schon bekommt Ginji einen Schlag von Jizai ab. Schlißelich klärt Jizai kurz noch Tommy auf "Ich bitte dich zu unterscheiden...ich bin Jizai...und mein ungehobelter Hinterkopf nennt sich Ginji...eigendlich ist die Geschichte woher ich diesen Namen habe recht lustig...", sagt er kurz Gedankenverloren.

Schließlich wendet er sich zu Aiyana. "Sich uns anschließen? Kannst du mir dann kurz erklären warum du fast in Freudentränen ausgebrochen bist als du mich erblickt hast?!", fragt der Guhl verwundert, während Ginji im Hintergrund einen besonders assotialen Spruch bringt. "Na ist doch klar, die Süße hat nen Wasserfall in der Hose, weil sie meiner Anziehungskraft nicht wiederstehen kann!", ja...Ginji...wie er leibt und lebt...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 11:37

Während die Unterhaltung gut im Fluss ist, schnappt sich Eddy sein Glas und gesellt sich mehr in die "Mitte" der Gruppe, um dem Treiben etwas besser lauschen zu können, anstatt am Rande nur die Hälfte zu verstehen. Somit hört er Mac's Ausführungen zu und muss hier und dort skeptisch, teils auch amüsiert aufprusten, verklemmt sich aber einen Kommentar.

"10 Minuten unter Wasser.... "entworfen"...",

witzelt er in seinem Gedanken, doch ohne es bewusst zu machen, entfleucht ihn dann doch ein Kommentar auf die Ausführung Mac's:

Mac: "... auf mindestens 29 verschiedene Arten ohne Waffen kampfunfähig zu machen...",

"Ha! Es braucht nur eine richtige, um den Gegner auf die Matte zu schicken.",

kommentiert er nur lautdenkend, bis er wieder am Bier ansetzt. Als dann Aiyana sich an Eddy widmet, zieht er aufmerksam die Augenbrauen hoch, nimmt die Brille ab, da diese eh viel zu dunkel hier drin wäre und schaut die kleine Frau an.

"Hasapa-Tanka?",

wird aber gleich von einer Umarmung überrumpelt, was Eddy zwar überraschenderweise mit sich machen lässt, zart auf ihren Rücken tippt, als Zeichen, dass sie damit aufhören darf.

"Ist ja schon gut...",

entgegnet er der Umarmung, doch noch bevor er etwas sagen kann, dreht sie sich wieder Jizai zu. Als er dann wieder ihre Aufmerksamkeit hat, erklärt er:

"Tatanka.. heißt glaube ich Büffel.. aber kein Plan, was du meinst mit "Hasapa-Tanka". Freut mich aber, dich kennen zu lernen, Aiyana. Darf ich vorstellen? Eddy Vincent.",

er war kurz davor, mit seinem Boxer-Titel anzugeben, doch wahrscheinlich würde die Kleine das nicht verstehen, worauf er es bei einem Handschlag und bei der Kurzform belässt. Auf die Frage der Musik, entgegnet er:

"Hm? Das ist einfach klassischer Jazz. Sowas hat man oft in Bars und Ortschaften wie diesen gespielt.",

gemeint sind "Ortschaften" wie das Cafe. Aufgrund der dynamischen Gesprächsführung, bekommt er auch mit, wie sich Aiyana sich der Gruppe anschließen will und ist sichtlich verwundert. Zunächst tastet er dezent seine Taschen ab, ob die Frau ihn nicht insgeheim beklaut hat und fragt sich dann, was eine fremde Frau von der Gruppe will. Immerhin kommt sie gleich auf den Ghul zu und will gleich in die Gruppe. Eddy beäugt das klein wenig skeptisch.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 16:40

Der Barmann schnaubt nur auf Macs Ausführungen hin, schenkt dem aber keine weitere Beachtung.
Bei Aiyanas Verhalten muss er dann jedoch durchaus seine Nase rümpfen, wie sie so den Ghul umgarnt.
Dann antwortet er noch pampig dem Ghul: "Ich hab doch gesagt keine Beschwerden!" Da sich das Getränk bereits in einer Flasche befindet, braucht er diese nur zuschrauben und in seinem Rucksack verstauen. Als Granate würde sich das Gesöff übrigens höchstwahrscheinlich nicht eignen!
Des Weiteren hat der Ghul bereits von Eddy ein Bier spendiert bekommen.

"Val Fard? X-Chrom-Typ?", stammelt Tommy immer noch eingeschüchtert vor sich hin. Es macht den Anschein als hätte er nicht die leiseste Ahnung, was ihm die Söldnerin da eigentlich klarmachen möchte. Anschließend zu Jizai gewandt: "Aha..." Er schaufelt sein Essen schneller in sich rein und kann einen Rülsper nicht unterdrücken. Schließlich meint er in die Runde: "Ähm... ich geh nochmal raus!" Und dann verschwindet er schon mit seinem restlichen Bier aus dem Cafe.

Eddy stellt fest, dass Aiyana ihm nichts gestohlen hat.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 17:50

"Freut mich, Eddy." meint sie und lacht. "Hasapa heisst so viel wie Schwarzhaut und tanka bedeutet gross. Wir benennen Leute gerne nach sehr einfachen Regeln, bitte sei mir nicht böse. Aber ja, Tatanka heisst Büffel, wobei wörtlich übersetzt eher 'grosser Höcker'".
Warscheinlich war sie in ihrer Freude ein wenig zu stürmisch, da die Leute noch gar nicht verstehen wieso sie sich so freut und sich ihnen anschliessen will.
"Also, ich möchte euch gerne begleiten, da ich von euch geträumt habe. Es war ein sehr schlechtes Omen, aber ich sah, dass ich eine Menge Unheil verhindern kann, wenn ich euch begleite. Und seither habe ich schon einige Monde lang nach euch gesucht." erklärt sie also. "Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie froh ich bin euch nun endlich gefunden zu haben."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 18:05

Mit einem Nicken, verabschiedet er sich vom Jungspund, bis dann Aiyana die Begriffe erklärt. Auch hier, beruhigt er sie:

"Keine Angst. Ich seh es nicht als Beleidigung an. ... große .. Schwarzhaut.",

wiederholt er dann nochmal und lässt sich den Begriff durch den Kopf gehen.

"Ich finde, Hasapa Tanka steht mir besser.",

lacht er dann schallend. Auf die Erklärung, warum Aiyana mitkommen will, runzelt er dann aber doch die Stirn:

"Warte mal... du hast von uns geträumt, das war aber ein böses Omen und wenn du mit uns mitgehst, erhoffst du dir Schadensregulierung? Das hört sich nicht nur schwachsinnig an, sondern auch lebensmüde. Ich glaub, du bist der einzige Mensch im Ödland, der die Gefahr sucht und hofft, diesen zu mindern?!",

Eddy ist sichtlich verwirrt über die Intension der Frau.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 18:12

"Nein, es war sehr deutlich, dass ich das Unheil abwenden kann, wenn ich euch begleite und dafür meinen Stamm verlasse. Das schlechte Omen war für den Fall, das ich bleibe." stellt sie klar.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 18:20

Erhellend, nickt er:

"A...chso..."

Dabei meint er es weder abwertend, noch unglaubwürdig. Wirklich erhellend und verständig.

"Aber sag mal. Was macht dich so sicher, dass wir die Richtigen sind?! Immerhin könnten wir auch Räuber, Erpesser, Diebe und Vergewaltiger sein?! Du solltest fremden Menschen nicht so einfach vertrauen?!"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 28 Jun 2016, 23:27

Mac futtert in Ruhe ihr Essen. Diese Reaktionen hat sie erwartet. So hat Mac Dinge, die die anderen nicht mal ansatzweise begreifen - und die haben Dinge, bei denen Mac sich fragt, was das alles soll. Zugegeben: Es war auch für sie selber schwer zu begreifen, daß jeder lebende Körper in acht Segmente unterteilt ist - und er mittels Molekularbausteinen konstruiert ist, die man als Retrogenetiker lesen und neu kombinieren kann. So hat Mac auch gelernt, nach anderen geborenen Soldaten Ausschau zu halten. Die wie Mac selber sind.
Absolut symmetrisch.
Das ist mit ein Grund, weshalb Mac mit Links das tun kann, was sie mit Rechts macht. Personen retrogenetischer Abstammung sind total symmetrisch. Wenn man weiß, worauf man achten muss, fällt diese Besonderheit auf. Aus diesem Grund trägt Mac ihre Haare auf der linken Seite länger: Tarnung. Das hilft nicht viel - aber wenigstens etwas.
Daß Eddie zu allem seinen Senf dazugeben muss - selbst, wenn er es zehnmal nicht begreift - das ist sein Style. Nun, dann kann er sich ja auch mit dieser lebhaften Zivilistin vergnügen - hat er wenigstens was zu tun. Und Mac kann in Ruhe essen.

So ist jedem gedient.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 29 Jun 2016, 06:06

"Hast du schon einmal einen laufenden Baum gesehen?" fragt sie Eddy. "Ich nicht, bis ich Canpaza hier bemerkte. Deswegen bin ich mir sehr sicher, dass ihr die richtigen seid. Und dass mich die Geister zu schlechten Leuten führen sollten kann ich mir nicht vorstellen. Ausserdem würde ich bemerken, wenn ihr mir etwas vorspielt oder etwas böses im Sinn habt." meint sie dann. Tatsächlich scheinen diese Leute eigentlich sehr nett zu sein, bis auf das zweite Gesicht des Ghuls. Mit diesem wird sie sich wohl noch befassen müssen, auch wegen seinem Umgangston.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 29 Jun 2016, 09:40

"Hm.",

nickt er bestätigend. Das Argument mit dem laufenden Baum ist stark genug, dass Eddy sich geschlagen gibt. Rhetorik und Diskussionen waren nie sonderlich seine Stärke.

"Ja, ja. Unser Baumfreund da,"

und deutet mit einem Nicken gen Jizai:

".. ist schon was besonderes.",

grinst und lacht Eddy. Ob Menschen "Gut" oder "Böse" seien, wollte er sich kein Urteil bilden. Es gibt immer einen Beweggrund, warum Menschen so handeln, wie sie handeln. Doch solange niemand Eddy das Licht ausknipsen will, soll ein Großteil der Menschen ihn egal sein.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 29 Jun 2016, 09:57

"Laufender Baum?...", der Guhl wirkt etwas gekränkt nach der Aussage der Frau und trinkt sein Bier - wenn es denn schon da ist. Jizai wendet sich während die anderen reden zu Mac. Natürlich vergisst er nicht die Flasche zuzuschrauben und diese einzupacken. "Mich verwundert dass du verstehen kannst, dass ich mir dieses Aussehen nicht ausgesucht habe!", sagt er freudig. "Man trifft nicht oft auf normal denkenden Menschen in der Ödnis.", fügt er noch hinzu. Ginji will auch seinen Senf hinzugeben und mischt sich ein. "NAHAHAHA von allem Abschaum der auf der Welt rumläuft bist du mir sogar sympatisch!!!". Das war ein hohes Lob, schließlich war es weit weniger beleidigend als sonst.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 29 Jun 2016, 10:11

Inzwischen fertig mit dem Essen hat sich Mac bequem mit dem Rücken an die Bar gelehnt. So hat sie den Laden gut im Blick. Auf das Gesagte antwortet sie einfach: "Niemand hat sich ausgesucht so auszusehen, wie er es tut. Jemanden deswegen auszugrenzen ist irrational und unlogisch. Und selbst, wenn man es könnte - jeder ist anders. Würden alle gleich aussehen, wäre es verwirrend. Menschen sind keine Klone."
Mac´s eigenen Vorfahren waren zwar welche - aber das ist in diesem Fall irrelevant. Dann aber sagt sie etwas, das vielleicht zum Nachdenken anregt: "Meine historischen Daten sind eindeutig. Die meisten Kriege wurden begonnen, weil sich zwei verschiedene Bevölkerungen wegen ihrer Unterschiede angefeindet haben. Wenn die Menschheit aus der Vergangenheit nicht lernt, wird es auch in dieser Weise weitergehen. Das ist unausweichlich."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 29 Jun 2016, 18:10

Nachdem sie Eddy alles erklärt hat verfolgt Aiyana auch noch die Ausführungen von Mac. Sie nickt anerkennend, scheinbar hat Mac ein gewisses Verständnis für das Gleichgewicht der Welt. "Du sprichst weise, Mathowin." meint sie.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 29 Jun 2016, 23:41

Verwirrend. Mac schaut sich abwechselnd den Ghoul, Eddie und diese Halbnackte an. In der Tat. Unterschiedlicher und individueller als sie vier kann man eigentlich kaum noch sein. Dann wird sie kurz rot. Darf ein Soldat Sachen sagen, die `weise´ sind? Bevor sie wieder verlegen in der Gegend rumguckt, beginnt Mac lieber, sich mit ihrem Colaglas zu beschäftigen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 30 Jun 2016, 22:04

Der Abend nimmt weiter seinen Lauf und es fließt noch das ein um das andere Getränk die Kehle hinunter. Die Bewohner der Stadt nutzen den frischen Wind, den die Reisenden mitbringen; das Cafe wird voll bis auf den letzten Platz.
Eddy spielt zwischendrin immer mal wieder ein Ständchen mit seiner Mundharmonika. Er wird im Zuge dessen nochmal zu einem Bier eingeladen, und sogar vom Barmann zum Essen, wodurch er sich mehr oder weniger kostenlos stärken kann.
Später begeben sich dann schließlich alle im Trading Post zu Bett. Diese Nacht ist für die Caravaniacs besonders erholsam, da sie die letzten Wochen mit dem geschmeidigen Wüstenboden Vorlieb nehmen mussten.

________________________________________________________________________________________________




Bluff, Utah. 7. Juni 2211. 7:44 Uhr.

Während Diega, Eddy, Jizai und Aiyana noch im Bett liegen, scheinen schon die Sonnenstrahlen zwischen den brüchigen Rolladen in das Haus hinein. Draußen ist ein wenig Lärm zu hören, scheinbar ist es zu dieser Uhrzeit bereits relativ geschäftig vor dem Trading Post. Einzig und allein Masons Drill Instructor-Manier fehlt gerade irgendwie. Heute scheint er wohl mit seinen Caravaniacs gnädig zu sein, und sie ausschlafen zu lassen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 30 Jun 2016, 22:11

Eddy schläft wie ein Stein. Der letzte Abend war sehr belebend, das Bier, das Essen und nun das weiche Bett. Das kommt nicht alle Tage, daher fiel er auch wie tot ins Bett, als sein Kopf das Kissen berührte.

Die Brille, Weste und Hose aufeinander gestapelt, ordentlich wie es sich gehört, schnarcht der Hühne - mit etwas Sabber am Mundwinkel - vor sich hin und träumt weiter den Schlaf der Gerechten. Wahrscheinlich muss man ihn einen kalten Eimer Wasser überziehen, dass er aufwacht, wobei man dann aber flinke Füße haben muss oder man lässt ne Bombe neben ihm platzen. Es ist lange her, dass er so gut geschlafen hat, wie auf Wolken.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 30 Jun 2016, 23:23

0800.

Sieht nach einem guten Tag aus. Mac setzt sich auf. Sieht sich um. Ein freier Tag ist ein guter Tag - denn auch, wenn man vielleicht nichts zu tun hat - kann man immer noch trainieren. Also beginnt die Soldatin den Tag mit einhändigen Liegestützen und Dehn- und Streckübungen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 01 Jul 2016, 05:47

'Diese Betten sind schon eine wahnsinnige Sache. Als würde man auf einer Wolke liegen... Kein Fell dieser Welt ist so weich und bequem.' muss sich Aiyana eingestehen, als sie erwacht. Sie steht gut erholt auf, kämmt sich kurz die Haare und zieht dann ihren Kopfschmuck an. Danach geht sie auch schon raus, wo ihr die Sonnenstrahlen auf dem Gesicht kitzeln. Es ist Zeit nach Manapi zu sehen. Sie hat ihren treuen Freund hinter dem Trading Post angebunden, wo ihn nicht gleich jeder sieht.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 01 Jul 2016, 11:06

Auch Jizai und Ginji schlafen wie Steine. Der Guhl erwacht wie gewohnt sehr früh, in all den Jahren seines Lebens konnte er sich einfach nicht abgewöhnen ein Frühaufsteher zu sein. Der Guhl denkt über seinen Tagesablauf nach. Er Entschließt sich schließlich seine Waffen zu Warten und nochmal genau auf Fehler zu checken, damit diese im Ernstfall nicht versagten. Danach entschließt sich der Guhl in die Bar zu gehen um eventuell erneut nach jemandem zu suchen, der mit ihm Karten spielt! Sollte dies nicht gelingen kann er eventuell bezahlte Dienste anbieten, wie Waffenreperatur und der gleichen - zumindest solange er von niemandem der Gruppe gebraucht wurde.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 01 Jul 2016, 22:32

Jizai hat um die Uhrzeit schlechte Karten! Das Cafe ist geschlossen und auch sonst ist wohl niemand wach zu sein. Er sieht wie Aiyana gerade den Trading Post verlässt, um in aller Ruhe das Gebäude zu umrunden. Kurze Zeit später folgen weitere Leute aus dem Caravan, die sich zu den Karren mit den Brahmin begeben, um nach diesen zu sehen. Sie beginnen miteinander zu reden. Mason scheint sich selbst bereits hingelegt zu haben, um ein bisschen Schlaf nachzuholen, denn der Ghul kann ihn auf den ersten Blick nicht ausmachen. Alles in allem offensichtlich ein ganz normaler Tag in Bluff.

Als die Schamanin schließlich bei Manapi ankommt, findet sie ihr Känguru so verstört wie schon lange nicht mehr vor! Das gehörnte Tier krächzt und schnalzt laut, als es seine Besitzerin erblickt (auch alle im Umkreis hören die Geräusche). Die Ursache für die Unruhe von Manapi ist auch schnell gefunden, denn in der Ecke entdeckt Aiyana eine Leiche, welche am Fuße des blutverschmierten Felsen lehnt! Während die Sonne am Himmel immer höher steigt, legt sich just in diesem Moment der Schatten der Twin Rocks über die gesamte Szenerie. Vielleicht ein böses Omen!?
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 01 Jul 2016, 23:00

Der ungewöhnliche Lärm, reißt den Ex-Boxer aus den Schlaf, dass er ziemlich verpennt aufrecht hochschreckt und um sich schaute:

"Was..? Wie..?",

doch es war keiner zu sehen. Mit verkniffenen Augen schaute er raus. Die Sonne ist schon längst aufgegangen. Etwas brummend, schiebt er seine Füße aus dem Bett, streckt sich, zieht sich dann an, setzt seine Brille auf und schluft etwas verpeilt raus, um die Quelle des Lärmes ausmachen zu können.

Etwas mürrisch:

"Schlafende Hunde soll man doch nicht wecken..",

wobei er langsam um den Trading Post geht und erst Aiyana und ihr komisches Vieh sieht. Etwas überrascht, schreckt er etwas zurück.

"Wow! Was ist das fürn Vieh?!"

Im Affekt zieht er seine Waffe und zielt auf das Känguru.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 01 Jul 2016, 23:33

Sobald Eddy auf den Plan tritt, wird Manapi noch unruhiger als ohnehin schon! Das Tier schnattert lauter und reißt sich fast los. Dabei schmeißt er Aiyana um, die sich jedoch nicht ernsthaft verletzt.

Der Ex-Boxer sollte eigentlich wissen, dass es sich hierbei um ein gehörntes Känguru handelt, was ihm nach dem Verfliegen des Halbschlafes endlich klar wird. Diese Wesen werden vorwiegend als Reittiere von den Tribals genutzt. Es gibt allerdings auch wilde Exemplare.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 02 Jul 2016, 08:50

Was bei allen Geistern ist denn hier los? Aiyana versucht ihr Känguru zu beruhigen und redet beschwichtigend auf Manapi ein. "Wanyaka, tuwena icunsni!"
Als sie dann die Leiche entdeckt schlägt sie erschrocken die Hand vor den Mund. Damit hat sie nun nicht gerechnet. Als sich auch noch der Schatten über die Szene legt schiesst ihr sofort ein Gedanke durch den Kopf: 'Gefahr'! Die Sonne steht für Leben und wenn sie sich verdunkelt bedeutet dies Tod. Wenn sich jedoch etwas vor die Sonne stellt, also einen Schatten wirft, so bedeutet dies meistens, dass sich jemand dem Leben anderer in den Weg stellen will und vielleicht plant auf künstliche Art und Weise den Tod herbeizuführen.

Sobald Eddy um die Ecke kommt, wird Manapi noch wilder und erwischt sie mit dem Schwanz, was sie von den Beinen reisst. "Au!" protestiert sie, rappelt sich wieder auf und sieht ihn mit seiner Waffe. "Halt! Nicht schiessen! Er gehört mir!" sie stellt sich neben Manapi und bemerkt, dass er irgendwie ein Problem mit Eddy zu haben scheint. "Da liegt eine Leiche, deshalb ist er so unruhig. Ich bringe ihn weg hier, halte ein wenig Abstand." gibt sie Anweisungen und tut wie gesagt, wenn Eddy ein Stück zur Seite geht. Sie sucht nach einem anderen Platz, wo sie ihn anbinden kann.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 02 Jul 2016, 09:10

...444...

...445...

...446...

...Lärm.

Bestimmt hat Eddie oder Ginji was damit zu tun. Besser mal nachsehen. Mac steht auf und geht mal in Richtung des Lärms. Und das Erste, was sie sieht ist Eddie, der mit seinem Revolver auf... Wasweißich zielt - und die halbnackte Zivilistin, die sich dazwischenstellt.
Und dann fällt Mac der Tote am Felsen auf. Nun, der dürfte schon vor etwas längerer Zeit und vor allem leise gestorben sein - sonst hätte Mac einen Schuss gehört. Die Sauerei am Felsen ist aber nicht schlecht. Möglicherweise keine Profi-Arbeit - aber wenn sie einen psychologischen Effekt haben soll - den kann man ihr nicht abstreiten.
Die Soldatin geht zu der Leiche. Vielleicht findet sie heraus, wie diese Person um´s Leben kam... Oder wer das überhaupt ist - und ob sowas wie ein Plan dahintersteckt. Theatralisch genug dafür wäre es.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 03 Jul 2016, 10:46

Auch Jizai entgeht das Stimmengewirr von draußen nicht, er entschließt ebenso nachzusehen was draußen los ist. Als er sie leiche sieht, fährt er kurz über seine Flinte und den Napalmwerfer...anscheinend werden seine süßen Babys bald verwendung finden. Sein Blick fällt schießlich auf Eddy und Aiyana....em...und das gehörnte etwas!

Ginji ruft lauf: "Hey du scheiß Japse...lass mich auch was sehen...", schon dreht sich Jizai kurz um damit Ginji die Szenerie betrachten kann. Er dreht sich wieder zureckt. "Was für ein komischer Morgen...", sagt Jizai schließlich und schließt sich seinen Gefährten an. "Guten Morgen...", sagt er kurz. Er sieht zwischen dem Känguru und Eddy hin und her. "Lass mich raten schwarzer! Das Känguru hat deine Ehefrau gefickt und jetzt willst du Rache?", Ginji lacht so laut und lang auf, dass seine Augen tränen. "Vielleicht hat er auch einfach Hunger...und lust auf Känguru!", stimmt Jizai ein.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 03 Jul 2016, 12:57

Immer noch etwas schlaftrunken, zielt er auf das Känguru, bis er mit den Daumen und Zeigefinger unter die Brille ans Nasenbein fasst, kurz die Augen schließt und wieder versucht, Sehschärfe zu erlangen. Erst jetzt erkennt er das Känguru und schnaubt nur, während er die Waffe senkt.

"Hmpf. Dacht schon, dass wäre der hässlichste Mutant, den ich je gesehen hab."

Während er die Waffe weg packt, macht er Aiyana trotzdem Platz, damit sie ihn wegbringen kann, behält das Vieh aber trotzdem im Auge, weil Eddy und Tiere waren noch nie große Freunde. Als Mac und Jizai dann kamen, grüßte er sie kurz und erblickte erst jetzt die Leiche mit großen Augen.

Auf Jizai's "spitzfindigen" Kommentar, entgegnet er nur lakonisch:

"Zwei Personen und das ist das Beste, was ihr rausbringen könnt? Habt ihr euch das überhaupt selbst... ausgedacht?",

gen Ende wird er immer ruhiger, schreitet gen Leiche um sich den Leichnam anzuschauen. Gen Mac gewandt:

"Und? Was sagst du?! Und sag mir jetzt nicht, er ist tot. Das seh ich auch!"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 04 Jul 2016, 22:49

Etwas entfernt von der Szenerie, findet die Schamanin einen stabilen Holzpfosten, der wohl früher für andere Reittiere gedacht war.
Sie sieht, dass andere Leute im Begriff sind ihren Weg zu kreuzen, um die Ursache des Lärms festzustellen.

Mac geht näher zur Leiche und muss mit Erschrecken entdecken, dass es sich um ihren Caravan Chief Mason handelt!!! Neben ihm liegt sein Sturmgewehr, was ebenfalls mit Blut besudelt ist.
Offensichtlich wurde ihm die Kehle mit einem Messer durchgeschnitten, weswegen er dann logischerweise verblutet ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 05 Jul 2016, 06:47

"Ahpe" meint Aiyana zu Manapi und bindet ihn am Pfosten an. Sie streicht ihm noch kurz über die Stirn und kehrt zur Stelle mit der Leiche zurück, wo sich die Leute bereits versammeln. Sie rechnet schon jetzt mit Mord, ohne die Leiche genauer angesehen zu haben - und es könnte nicht der letzte gewesen sein. Armer Manapi, vermutlich musste er alles mitansehen.
"Und, was ist geschehen?" fragt sie Mac, welche den leblosen Körper untersucht hat.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 05 Jul 2016, 09:53

Auch Eddy - dehr neben Mac stand - erkennt den Leichnam, dass es Mason ist. Die tiefe Halswunde sichtlich im Blick:

"Urghs, was fürn grausamer Tod. Aber merkwürdig.",

Eddy schaut sich um, sucht nach Schleifspuren, nach Blutflecken und will herausfinden, ob er hier vor Ort getötet wurde oder ob er hergezogen wurde.

"Warum sollte Mason hier her gehen?! Zum Pissen? Hat er jemanden getroffen?! Und wer profitiert von seinem Tod?!"

Eddy reibt sich das Kinn gedankenversunken, bis er von der Leiche weggeht, der "Meute" entgegen, die wohl schon auf den Weg ist. Mit offenen, breiten Armen, stoppte er diese und erklärte:

"Stopp! Es wurde eine Leiche gefunden. Wir brauchen einen Arzt zur Todeszeitfeststellung. Bitte kommen Sie nicht näher, sonst zertrampeln sie irgendwelche Spuren."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 05 Jul 2016, 12:03

Jizai wartet geduldig auf die Aussage von Mac. Trotz seiner unbekümmerten Kommentare ist der Guhl wegen der Leiche besorgt. Er mustert die Leiche von der Ferne genauer und erkennt nun um wen es sich handelt. Trauriger Tot...irgendwo in dieser gottverlassenen Einöde. Jizai umfasst seine Flinte und sieht sich genau um...er traut der Ruhe nicht...er hofft eventuell Hinweise oder auffällige Personen zu finden.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 05 Jul 2016, 15:52

Mac steht auf. Dreht sich um.
"Alles, was für Raider von Belang sein könnte, ist noch da. Niemand mit taktischem Verständnis und Bedarf lässt so etwas wie ein Sturmgewehr zurück."
Sie hebt es auf und überprüft es: "Ich im Übrigen auch nicht. Mein Ausbilder sagte einmal, wenn er ein Sturmgewehr brauchen würde, würden schon welche davon rumliegen. Er hatte wohl recht."
Sie wendet sich an die Leute: "Meine Meinung: Das hier ist komplex. Keine Kampf- und keine größeren Schleifspuren, soweit ich das ausmachen kann. Das bedeutet, daß Mason den Mörder höchstwahrscheinlich kannte - oder ihm als Bewohner dieser Siedlung weitestgehend vertraute. Mason war schon älter - und Alter bringt unweigerlich Erfahrung mit sich. Wenn er nachts Wache schiebt - noch dazu mit einer Kriegswaffe wie der hier - wäre es schwer, ihn zu überraschen - und noch dazu sehr riskant."
Mac blickt auf Mason zurück: "Noch dazu ist er nicht lange genug tot, um Tiere anzulocken. Es ist höchstwahrscheinlich um etwa 0500 - 0600 passiert."
Sie dreht sich dem Ghul und Eddie zu: "Schlussfolgerung: Dieser Mord hat verschiedene Deutungsmöglichkeiten. Zum Einen könnte es eine Racheaktion sein, deren Beweggründe wir nicht kennen - oder aber dies ist eine möglichst dramatisch inszenierte Warnung, die an alle gerichtet ist. Unter Umständen vielleicht sogar beides. Einwände? Andere mögliche Szenarien?"
Die Soldatin sieht die Leute fragend an.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 05 Jul 2016, 18:06

"Ein Racheakt? Möglich. Dann hätten sie damit nichts groß am Hut. Wer weiß, was der Haudegen alles gerissen hat. So einen Tod hat er aber trotzdem nicht verdient. Aufgrund der Todesart muss es ein plötzlicher und sehr feiger Angriff gewesen sein. Mich würde es nicht wundern, wenn es Ranger waren. Feige Schweine. Doch wenn es für alle ein Warnzeichen war, warum dann nicht öffentlicher, wo man es mehr sehen kann?! Zum Beispiel neben der Karawane?! Ich würde ja erst tippen, dass der Ort schon bewusst gewählt wurde, weil Mason neben dem Känguru-Vieh lag, doch wer würde gestern noch ahnen, dass wir Aiyana treffen, geschweige, dass sie sich uns anschließt?! Angenommen, die Person wäre gestern Abend noch im Cafe und hätte das Spektakel noch mitbekommen, hätte er wissen können, dass Aiyana zu uns gehört und auch ihr Reittier. Somit müsste er dann Mason als neben dem Känguru platziert haben, als Zeichen der Gruppe. Wo ist eigentlich der Bengel von gestern?!"

Egal wie viel Eddy nachdenkt, er kommt zu keinem Nenner. Was sollte er auch tun?! Er ist kein Ranger, keiner der Miliz und hat auch nicht das Potenzial, einen Mord aufzuklären?! Dies überlässt er lieber den fähigeren Händen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 28 Jul 2016, 16:25

(So - gebe ich mal einen weiteren Kommentar ab in der Hoffnung, daß dies hier nicht nur ein Strohfeuer war.)

"Ich wurde gefragt, was ich von alledem halte. Nun, das war meine Antwort." gibt Mac zurück. Sie blickt zurück zu der Leiche: "Falls mich nun jemand fragt, wie es weitergehen soll... muss ich passen. Ich weiß es nicht. Und ich weiß ebensowenig wo der Junge ist."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 29 Jul 2016, 00:37

Eddy kann keine Schleifspuren erkennen. Entweder der oder die Mörder sind ziemlich gründlich beim Platzieren gewesen, oder Mason ist tatsächlich an Ort und Stelle gestorben.
Als sich der Hüne vor der Meute aufbaut, hält diese erstmal ein. Allerdings spricht sich schnell rum, was passiert ist, denn dies ist wohl offensichtlich. "Eine Leiche, hier!?", ruft jemand, ein anderer: "Wer!?" Jemand gibt sich schließlich damit einverstanden, den wahrscheinlich einzigen Arzt dieser Kleinstadt zu holen.

Von Ruhe kann nicht unbedingt die Rede sein. Jizai bemerkt deutlich, dass die Stimmung angespannt ist. Die meisten Blicke liegen auf ihm und er kann hören, dass der eine oder andere bereits Vermutungen anstellt, wie der Ghul darin verwickelt sein könnte! Jedoch scheint Aiyana ebenso zum Kreis der Verdächtigen zu gehören, da sie vor allen anderen hier gewesen ist. Es ist wohl klar, dass in Bluff so etwas nicht jeden Tag geschieht. Etwas abseits der Meute sieht Ginji den jungen Tommy stehen, welcher deutlich nervös aussieht.

Die Meute wirkt von Macs Ausführen zwar nicht überzeugt, doch zumindest findest sie Gehör bei den Leuten. Viele hier kennen den Caravan Chief bestimmt schon länger. Umso aufgebrachter sind sie, dass die Söldnerin auch die Bewohner in den Verdächtigenkreis miteinschließt. Plötzlich fällt jemanden nichts Besseres ein, als zu rufen: "Der Ghul war's!" Dies wiegelt die Menge auf, welche sich momentan auf einer Schwelle zwischen Panik und Wut befinden. Von der Miliz und den Rangers ist bislang keine Spur.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 29 Jul 2016, 06:20

"Wieso, hast du ihn etwa gesehen?" fragt Aiyana prompt, bleibt dabei aber nett und ruhig, und kann sich die ehrliche Antwort auf diese Frage schon vorstellen: nein. Sie spricht in lauterem Ton zu den Leuten und hofft mehr Anklang zu finden als Mac:
"Für den Moment ist hier niemand in Gefahr, also sollten wir uns alle beruhigen und abwarten was der Arzt sagt." - Man sagt den Heilern hier doch so?, fragt sie sich kurz, ist sich aber ziemlich sicher, dass es stimmt. "Danach kann man die Sache ruhig und überlegt angehen - und dann finden wir so auch denjenigen, ders wirklich war."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 29 Jul 2016, 11:20

Keine Schleifspuren sind zu finden. Der Tatort muss die Ort und Stelle sein.

Nachdem die Meute fragt, wer das Opfer sei, erklärt Eddy kurz:

"Mason."

Mehr Worte bedarf es nicht. Doch schnell schaukelt sich die Situation hoch und der Guhl wird bezichtigt. Selbst wenn, wäre es ziemlich dumm. Die Feindschaft gegenüber dem Guhl war von Anfang an hoch, es wäre dumm von ihm, nach der Tat noch hier zu bleiben. Eddy würde dann an seiner Stelle eher das Weite suchen, weil der Verdacht automatisch auf ihm fallen würde.

Da Aiyana schon interveniert und fragt, ob die Person den Guhl denn gesehen habe, muss er selbst nichts tun. Doch er behält die Menge in Augen. Nicht, dass er noch nen Warnschuss abgeben muss, um die Meute unter Kontrolle zu halten. Eddy hat nen komischen Geschmack im Mund, dass das hier noch lange nicht ausgestanden ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 29 Jul 2016, 15:48

Den Rufer musternd fährt Mac fort: "Anschuldigungen bringen keimen etwas. Mr. Mason war einer der wenigen Leute, die Jizai kannten und ihm Arbeit gegeben haben - weil sie wissen, daß er wesentlich kompetenter auf seinem Fachgebiet ist, als so manch mormaler Mensch."
Die Soldatin beobachtet den Haufen: "Meine Beobachtungen und Erfahrungen haben gezeigt, daß Ghule sich durchschnittlich intelligenter anstellen als Menschen. Und das ist bei ihrer anatomischen Sonderstellung auch kein Wunder. Viele Menschen könnten von ihnen lernen - doch dazu sind sie nicht intelligent und anpassungsfähig genug."
Dann sieht Mac wieder zu dem Mann, der Ginji beschuldigt hat: "Sie sind jedenfalls nicht der Mörder - mangels kognitiver Fähigkeiten. Wenn jemand so auffällig ist wie Ginji - und so unbeliebt - wäre er ausgesprochenj dämlich hierzubleiben, wenn er damit etwas zu tun gehabt hätte. Das sollte jedem hier einleuchten."
Dann stellt Mac sich einfach vor die Leute und mustert den Haufen erneut: "Die Frage, die jeder von Ihnen sich nun stellen muss ist folgende: Will ich einen Sündenbock - oder will ich wissen, was hier los ist?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 30 Jul 2016, 12:02

Nun, als sich Mac einmischt, hört Eddy aufmerksam zu und da kommt auch gleich das, was er befürchtet hat. Mac beleidigt - ob indirket oder direkt - die Leute, dass sie dümmer seien als ein Guhl. Aufgrund der Sonnenbrille kann man nicht sehen, wie Eddy mit den Augen rollt.

Aufgrund der weiteren Ausführung Mac's, dass Jizai dumm wäre, als potenzieller Mörder danach noch hier zu bleiben, entsprach ganz seinem Gedanken, worauf er sich denkt: "Gutes Mädchen.. gut kombiniert.". Doch noch immer sieht er keinen Grund, sich einzuschalten. Was gesagt werden muss, wurde gesagt. Weitere Worte sind sinnlos.
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Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks
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