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 Kapitel 2: Gift und Knochen

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Micky
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BeitragThema: Kapitel 2: Gift und Knochen   Do 19 Jan 2017, 20:07



Die Grass Canyon Road ist eine Handelsstraße im Südwesten. Sie verläuft direkt am Mesa-Verde-Nationalpark vorbei und ist die beste Möglichkeit eben diesen zu umgehen. Denn von dessen Gebiet aus planen die Vipers ihre Überfälle auf ahnungslose Caravans und Reisende. Die Vipers sind eine mysteriöse Raidergruppe, sowie Anhänger einer angeblich alten Religion. Normalerweise trauen sie sich jedoch nur nachts aus ihrem Versteck heraus, um zu jagen oder Überfälle durchzuführen. Teilweise patrouillieren hin und wieder Texas Ranger auf der Straße. Leider meistens nur dort, wo es endlich in Richtung New Mexico bzw. texanisch-konföderalistisches Gebiet geht.

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Grass Canyon Road, Colorado. 10. Juni 2211. 18:22 Uhr.


Der NTC-Caravan ist nun schon 3 Tage lang unterwegs, doch die Reise zieht sich hin - man merkt es fehlt seit Bluff an Arbeitskraft. Trotzdem kämpfen sich die Männer und Frauen durch das teils sehr karge Ödland, obwohl das Ziel New Salem noch 3 bis 4 weitere Tage entfernt ist. Ein Highlight ist allerdings sicherlich der Zwischenstopp am Grass Canyon gewesen, da dieser seinen Namen durchaus verdient hat. Als sie dort gerastet haben, haben sie die Gelegenheit gehabt, relativ dichte, weitläufige Grassflächen zu bewundern. Dies ist in dieser Gegend des Südwestens zwischen den roten Felsen eher eine Seltenheit.

Während dem ganzen Trip fällt auf, dass Winston versucht Mason in kleinen Punkten zu imitieren. Beispielsweise geht er immer an vorderster Spitze des Caravans voran, oder kommandiert die Leute unsanft herum. Vor allem Letzteres dürfte ihm niemand so recht abnehmen. Er hat vermutlich in seinem Leben niemals eine Führungsposition inne gehabt und trauert wohl auch Mason ein Stück weit hinterher. Nichtsdestotrotz verstehen die meisten, was er mit solch einem Verhalten gerne bezwecken möchte.

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Jizai/Ginji spüren immer noch die Nachwirkungen des verbrandten Baumes auf ihrem Kopf. Hin und wieder ereilt sie gleichzeitig ein Schwindelgefühl, da sie sich schließlich das Gehirn teilen. In der Zwischenzeit ist zwar sogar eine kleine Frucht auf ihrem Kopf nachgewachsen, doch ob diese genießbar ist, vermag keiner der beiden zu sagen.

Diega ist ebenfalls angeschlagen. Sie ist die meiste Zeit gezwungen, tatenlos auf einem Brahminkarren zu sitzen, da sie sich ausschließlich auf Krücken fortbewegen kann. Wenigstens haben die Schmerzen ein wenig nachgelassen, sodass sie sich nicht ununterbrochen quälen muss; jedenfalls solange sie sich weiterhin brav schont.

Bei Aiyana sieht es nicht viel besser aus. Ihr rechter Zeigefinger ist mittlerweile größtenteils starr geworden und hat eine eigenartige, bräunlich-grüne Farbe angenommen. Er ist weder blass, noch blau oder lila, demnach braucht sie sich zumindest keine Sorgen darüber machen, dass er gleich abfällt. Ihre Medizin hat offenbar erstmal keinen nennenswerten Effekt erzielt.

Zumindest scheint Eddy als einziger wohlauf zu sein. In den letzten Tagen wurde er überdies von einer anderen Caravaniac auffallend oft angeflirtet. Ihr Name ist Sara, eine durchaus ansehnliche Blondine. Scheinbar findet sie etwas an diesem imposanten schwarzen Hünen, was man ihr nicht unbedingt verdenken kann - es gibt weitaus hässlichere Gestalten im Ödland.

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Winston hat sich zu Mac auf den Wagen gesetzt. Der neue Caravan Chief blättert die hinterlassenen Unterlagen von Mason durch. Insbesondere die Karte untersucht er genau. "Der alte Haudegen hat hier einen genauen Plan gemacht, wie der Caravan bei dieser Tour vorgeht. Wir brauchen uns also nur daran halten und sollten sicher am Ziel ankommen", meint der Händler, wobei er optimistisch vor sich hinnickt. "Aber trotzdem... die Vipers könnten ein Problem werden... obwohl wir ja schon einen sehr großen Bogen um ihr Gebiet machen. Da gibt es andere Caravans, welche schon mal riskantere Routen genommen haben. Das haben mir zumindest die Leute erzählt... die dabei waren und halt überlebt haben." Erneut nickt Winston, während er neugierig in die Routenplanung blickt. Der Händler zeigt auf die Karte. "In 1-2 Stunden sollten wir dort ankommen und vielleicht eine Rast machen? Steht hier zumindest als möglicher Zwischenstopp. Was da genau ist, weiß ich leider nicht."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Do 26 Jan 2017, 01:03

"Es ist gut, nach verifizierten Koordinaten zu reisen." stimmt Mac dem neuen Chef zu. Sie sieht sich um: "Ebenfalls positiv ist es, hier weit sehen zu können. Eine denkbar miese Wahl für einen Hinterhalt. Solange sich die eventuellen Gegner nicht in Gruben verstecken - aber dann würde man das sehen - das hinterlässt feine, aber immer noch erkennbare Farb-und Texturunterschiede auf der Oberfläche."
Die Soldatin achtet auf sowas - die Ausbildung, die sie absolviert hat, war sehr gründlich. Guerillataktiken sind ihr sehr wohl bekannt. Dann fragt sie: "Haben wir eigentlich noch Munition für das Sturmgewehr?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Do 26 Jan 2017, 08:26

Aiyana hat sich selber den Job als Späher des Caravans gegeben, da sie dank Manapi auf allen Seiten des Caravans das Gebiet auskundschaften kann, ohne dabei den Anschluss zu verlieren. Ausserdem weiss sie wo der Caravan steckt und insbesondere wessen Gebiet sie mit ihrer Route streifen: das der Vipers. Obwohl ihr letztes Zusammentreffen schon sehr lange her ist, kann sie sich gut an die blutrünstige Nacht erinnern, in der sie beinahe gestorben wäre - und auf weitere Begegnungen verzichten.

Sie streicht beim Gedanken daran mit ihrer Hand über den rechten Oberschenkel, bis hoch zur Hüfte, wo sie damals verletzt wurde, wobei ihr auch ihr Finger wieder einfällt. Was damit wohl los ist? Viel genützt hat ihre Medizin nicht, aber er scheint auch nicht vergiftet zu sein. Womöglich ist es eine Krankheit, doch da hilft bekanntermassen nur abwarten. Wobei sie ein solches Krankheitsbild noch nie gesehen hätte.

Da sie ein gutes Stück vorausgeritten ist, hat sie etwas Zeit sich umzusehen. Sie sucht dabei nach allem, was nützlich sein könnte - Wurzeln, Früchte, Blätter - oder Hinweise auf irgendwelche Vipers, die sich in der Gegend herumtreiben.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Do 26 Jan 2017, 15:27

Bereits 3 Tage zieht sich die Caravan durchs trockene und öde Ödland. Immer wieder flirrt die Luft am Horizont.

Meile um Meile, schaut der Hüne gen Horizont, in der Hoffnung, das Ziel zu erspähen. Es ist still. Nur das Knarren des Caravans und das Brummen des Brahmin ist zu hören. Vielleicht noch der Wind, doch die Einöde gibt wenig her. Um die Stimmung aufzulockern, spielt Eddy hier und da auch mal auf seiner Mundharmonika, wobei er die interessierten Blicke einer gutaussehenden Blondine registriert. Soweit er noch weiß, heißt das Mädel "Sara", ein gutaussehender Leckerbissen.

Winston's versuchter strenger Ton wird mit einem - fast amüsierten - Lächeln begegnet. Man merkt, dass dem Jungen Führungspotenzial fehlt, doch das soll nicht stören, da jeder mitdenkt und klar ist, was er will. Dazu kann sich die Caravan es sich nicht erlauben, noch mehr Leute zu verlieren. Sie sind schon unterbesetzt. Eines ist klar, in dieser Einöde wird der Hüne nicht sterben und sollte jemand aufmucken und durchdrehen, würde Eddy ihn - notfalls mit Gewalt - beruhigen.

Eddy schaut ab und an nach vorne, wie die Indianerfrau als Späher voraus reitet, wobei dem Hünen ab und an einige seltsame Gedanken kommen. Darunter, wie Manapi wohl schmecken würde und auch Aiyana (wenn du weißt, was ich meine ;P). Ansonsten - solange sie voraus reitet - würde er sein Glück bei Sara versuchen und mit ihr etwas flirten. Wer weiß was da läuft, sobald sie New Salem erreicht hätten.
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Micky
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Do 26 Jan 2017, 23:50

"Da sind wir einer Meinung; warum sollte sich Mason bei diesem Trip irren? Er hat das ewig gemacht und hat immer überlebt... bis man ihn hinterrücks abgestochen hat...", sagt Winston und knirscht mit den Zähnen. Schließlich blickt der Händler von seiner Karte auf: "Also hast du sein Sturmgewehr damals an dich genommen? Das ist wahrscheinlich besser so, wir können es ja gebrauchen. Was die Bewachung angeht, verlasse ich mich jetzt übrigens auf euch. Dein Bein mag zwar lädiert sein, aber ich hoffe doch noch, dass du schießen kannst." Er kramt im Karren herum und drückt Mac drei unterschiedliche Magazine in die Hand (5mm: AP, FMJ und JHP). "Die hier habe ich bei Masons Sachen gefunden. Sollten vom Kaliber her passen denk ich!"

Mit Manapi ist Aiyana weit schneller unterwegs, als der gesamte restliche Caravan. Damit eignet sie sich tatsächlich am besten als Späher. Während sie das Gebiet auskundschaftet, entdeckt sie zwar Spuren, doch diese könnten gut und gerne bereits einen Tag alt sein. Sie weiß natürlich aus erster Hand, dass die berüchtigten Vipers vorwiegend nachts aus ihren Gruben herausgekrochen kommen. Tagsüber sieht man sie sehr selten, außer man legt es tatsächlich darauf an. Doch über ihr genaues Versteck weiß wahrscheinlich niemand Bescheid, bis auf die Raider selbst. Dies ist vermutlich mit ein Grund, warum sie sich schon so viele Jahre unbehelligt in Mesa Verde verschanzen können.
Auf ihrer Erkundung findet sie außerdem eine kleine Oase. Allerdings stellt sie schnell fest, dass es sich wohl um hochgradig verseuchtes Dreckwasser handeln muss. Den Spuren nach zu urteilen kommt hier kein Tier hin, das sich daran laben würde. Zumindest wachsen unweit davon ein paar Agavenfrüchte, blaue Beeren sowie Solarpilze. Des Weiteren stößt sie auf einen Hügel, auf dem wertvolle Brocblumen und Xanderwurzeln wachsen. Leider wird er im Augenblick von zwei Komodowaranen bewacht. Offenbar hat hier auch schon mal ein Reisender einen unverhofften Tod gefunden, wie der Leichnam am angrenzenden Hang beweist. Sicherlich würden dort deshalb weitere Dinge zu finden sein, aber die hochgiftigen Warane wären sofort in Alarmbereitschaft.

Der Ex-Boxer hat Glück, denn Sara ist zwar im Gespräch mit anderen Caravaniacs gewesen, doch ihr fiel offensichtlich seine momentane geistige Abwesenheit auf. Ihre Hand landet schließlich auf Eddys Rücken. "Ganz schöner Paradiesvogel diese Schamanin was? Aber die Sipplinge kommen ja eh immer in so komischem Aufzug daher, wie immer!", meint die schätzungsweise Mittzwanzigerin und lächelt. Dabei fällt dem Hünen der offenherzige Ausschnitt der Blondine auf, welche wohl bei der Hitze einen Knopf zuviel offengelassen hat. "An den Männern hier hat sie scheinbar sowieso kein Interesse, ihr Beuteschema ist wohl eher unser Ghul, was ich so mitbekommen hab." Er kann zwar nur mutmaßen, jedoch ist dies vielleicht ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass sich Eddy lieber mit ihr befassen sollte?
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 27 Jan 2017, 00:35

"Das hilft uns schon weiter - vielen Dank." nimmt Diega die Magazine entgegen. Sie mustert das Sturmgewehr - und meint: "Eine vollautomatische Kriegswaffe wie diese sollte wenn schon bei Jemandem sein, der damit umzugehen versteht. Man hat gesehen, was passieren kann, wenn die Leute mehr Munition als Hirnzellen besitzen. Abgesehen davon habe ich eine Aufgabe - die ich in Mason´s Sinne zu vollenden habe."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 27 Jan 2017, 08:12

Die Früchte, Beeren und Pilze sammelt sie fröhlich und murmelt jedes Mal einen Dank an die Erde, wenn sie etwas pflückt. Als sie damit fertig ist, gibt sie Manapi das Kommando zu warten, während sie sich langsam zu Fuss dem Hügel nähert. Die heilende Wirkung der Gewächse dort ist zu verlockend. Sie wird dankbar nehmen was sie kann und falls die Distanz ausreichend ist, den Toten untersuchen. Man sollte ihn eigentlich bestatten, aber das könnte die Echsen dann doch zu sehr verärgern, zumal es ihre Beute ist.

Sie hat keine Angst vor den Waranen, aber behält diese dabei genau im Auge. Solange sie die Tiere in Ruhe lässt, dürften sie diese auch in Ruhe lassen. Zumindest hat das bisher meistens funktioniert. (Tierfreund)
Ansonsten kann sie immernoch die Beine in die Hand nehmen und nach einem kurzen Sprint auf Manapi springen, um das Weite zu suchen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 27 Jan 2017, 13:47

"Du meinst den Caravan beschützen? Das scheinst du dir wirklich auf die Fahne geschrieben zu haben, und dafür gehst du über Leichen. Aber mir kann es recht sein, solange wir sicher sind", erklärt Winston, bevor er einen nachdenklichen Gesichtsausdruck annimmt. "Eine loyalere Wache hätte Mason wohl nicht finden können. Bestimmt hat er sich auch eingehend über deinen Werdegang informiert. Er war immer so genau bei derartigen Dingen. Nur am Ende hat es ihm trotzdem nichts geholfen..." Den letzten Satz spricht er mit etwas Wehmut in der Stimme, dann vertieft er sich wieder in seine Karte.

Aus den blauen Beeren könnte Aiyana u. a. Wein herstellen, die Agavenfrüchte sind eine Grundzutat für die hauseigene Wüstencola ihres Stammes. Und die Solarpilze sind schmackhaft, sowie schön anzusehen, weil sie nachts leuchten - beliebt bei den Ödlandstädtern.
Die Komodowarane schleichen in ihrer gewohnt gemütlichen Art hin und her. Aber das täuscht, denn Aiyana weiß wie diese Tiere ticken. Jederzeit könnten die Warane aus ihrer Lethargie erwachen und eine bedrohliche Schnelligkeit an den Tag legen, um ihre Beute mit einem einzigen hochgiftigen Biss zu erlegen. Alleine wäre Aiyana den Tieren hier definitiv ausgeliefert. Für den Moment zumindest, scheinen sie sich nicht für die Schamanin zu interessieren. Vielleicht mag dies auch damit zu tun haben, dass ihr Futter bereits in der Sonne gebraten wird. Sie bedient sich schließlich großzügig an den Wurzeln und Blumen, welche für ihre Heilmedizin essentielle Grundzutaten sind.
Anschließend untersucht sie den Leichnam näher, sobald die Komodowarane nicht mehr so nahe dort herumschleichen. Offenbar ist der Tote ein Texas Ranger gewöhnlichen Ranges und noch nicht lange tot - eventuell erst in den frühen Morgenstunden an dieser Stelle verstorben. Er trägt ein Nachtsichtgerät und sein Rucksack wurde mit einer scharfen Waffe aufgeschlitzt. Überraschenderweise stellt sie fest, dass die Warane ihn zwar schon angeknabbert haben, aber er wohl ohnehin an den Folgen einer Vergiftung gestorben wäre. Dies beweist die Einstichwunde an seinem Hals. Allzu weit kann er mit dieser Vergiftung nicht gekommen sein, selbst wenn er mehr Stimpaks bei sich gehabt hätte. Zudem fällt ihr das Gegengift auf, das er bei sich trägt - weder die Warane, noch die brandgefährlichen Vipers benutzen solche schwachen Gifte. In der Regel sind Rangers nicht alleine unterwegs, doch Spuren von weiteren Männern kann sie beim besten Willen nicht ausmachen.

(+)Beute:
 
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Orcamaster
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 27 Jan 2017, 14:13

Da die Blondine auch ab und an in einem Gespräch war, spielt der Hüne einige Melodien, um sich irgendwie zu beschäftigen. Den Blick stets gen Horizont, um mögliche Gefahren zu erspähen. Als er eine Hand auf seinen Rücken spürt, unterbricht er sein Spiel und schaut zur Seite, wessen Hand es wohl sei. Natürlich von Sara. Auf ihren Kommentar, dass die Indianerin ein Paradisvogel sei und immer so komisch gekleidet wären, erwidert der Schwarze locker:

"Paradiesvogel triffts ganz gut. Ob mir auch son Federschmuck stehen würde?",

worauf er lauthals los lacht. Auf den weiteren Kommentar, dass sie wohl kein Interesse habe an den Männern, wohl eher am Ghul, lacht der Hüne nur kurz spöttisch. Wer weiß, was in Aiyana's Kopf vorgeht, doch Eddy hat nicht das Gefühl, dass sie ein Auge auf den Buchsbaum geworfen hat. Der Ghul ist nur eine seltene und ungewöhnliche Rarität, nicht mehr und nicht weniger. Jedenfalls kommentiert er dies nicht und schaut dann gen Sara, wobei ihm ihr Dekoltee auffällt. Dank seiner Sonnenbrille, ist sein Blick auf den ersten Blick nicht sofort zu sehen.

"Chic, chic.", denkt sich Eddy.

"Weißt du, wozu in die Ferne schauen, wenn der Vorgarten auch sehr schön sein kann.",

grinst er gen Sara und springt auf ihr Flirten an. Doch es hier inmitten der Caravan zu treiben, ist etwas ungünstig. Eddy hätte da lieber etwas mehr Zweisamkeit mit einpaar wenigeren Augenpaaren, die dazu schauen.

"Du bist mir schon vorher aufgefallen?! Jemanden wie dich,",

er deutet auf ihre blonden Haare hin:

"... übersieht man nicht.. es sei denn, man ist blind.. oder ein Ghul.",

worauf er wieder lacht.

"Was macht eigentlich so ein süßes Ding wie du, bei unserer Caravan? Die Welt etwas sehen?"

Etwas neugierig ist Eddy schon, was - nicht nur - eine Frau, sondern sie als Person dazu bewegt, mit der Caravan zu reisen. Immerhin ist der Job etwas körperlich schwer und auch nicht ungefährlich.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 27 Jan 2017, 15:12

Etwas verwundert, wie der Ranger hierher gekommen ist, durchsucht Aiyana seinen Leichnam. Es ist eigentlich nicht ihre Art Tote zu plündern, doch er wird das Zeug ja nicht mehr brauchen. Ganz im Gegensatz zu ihnen, denn wenn die Vipers doch noch auftauchen, werden sie vermutlich alle Waffen gebrauchen können, die sie nur bekommen können. Diese Leute sind derart gierig nach allem was sie bekommen können, dass sie dafür über Leichen gehen ohne mit der Wimper zu zucken. Und dann verehren sie bloss irgendwelche Schlangen, anstatt die gesamte Welt und die Geister.
Der Wunde nach zu urteilen ist der Ranger auch eines ihrer Opfer, das für eine Weile alleine entkommen konnte.

Sie nimmt alles was ihr nützlich erscheint, die Kleidung lässt sie jedoch sein. Das würde ihm seine letzte Würde nehmen und das will sie nicht zulassen, auch wenn er ein Ranger war - einer derjenigen die ihr Volk jagen, als wären sie Verbrecher.

Sobald sie alles beisammen hat, gibt sie dem Toten einen Kuss auf die Stirn und macht sich auf den Rückweg. "Mögest du in Frieden ruhen und deine Ahnen finden. Ich bete, dass sie mir das hier vergeben." wünscht sie ihm noch leise zum Abschied.

Beute:
 
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 27 Jan 2017, 18:19

Diega mustert Winston: "Ich bin Soldat. Meine Primäraufgabe ist es zu funktionieren - und weitere Aufgaben zu erfüllen - vornehmlich solche, die nur Soldaten übernehmen können."
Sie sieht wieder hinaus in die Gegend: "Zivilisten haben es meistens sehr einfach - sie können eine Arbeit wählen, die ihnen liegt. Ich hingegen wurde für meine Arbeit geschaffen. Aber damit habe ich auch kein Problem."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 27 Jan 2017, 19:14

Jizai und Ginji sitzen auf einem der Wägen des Karawans und halten mit gezogener Jackhammer ausschau nach eventuellen Angreifern. Sie kommunizieren redlich wenig mit allen anderen. Jizai hatte aus der Pleite der letzten Stadt gelernt...und will sich von nun an weniger einmischen. Er hat nicht die Absicht irgendwann als durchlöcherter Guhl-Käse zu enden! Nun leider hatte Ginji nicht dazugelernt, denn er beschwerte sich pausenlos über das Schwindelgefühl das beide überkahm. "Mir ist schlecht...", sagt Ginji in regelmäßigen Abständen und Jizai antwortete nur mit einem leisen "hm...". Nit der Zeit gewöhnten sie sich an das Gefühl und Ginjis beschwerden wandelten sich in Gespräche über dessen Langeweile. "Hey Hey...Jizai! Lass doch die Schamanin mal von der Gammelfrucht auf unserem Kopf probieren! Ich wette sie wird dann ein hübsches Guhl-Mädchen!", danach bricht Jizais bessere Hälfte in Gelächter aus. Jizai hat genug von dem verdammten gerde von Ginji und entschließt sich ihn zu ignorieren und weiter ausschau zu halten. Sein Blick fällt hier und da auf alle anwesenden und er ringt mit sich, eventuell doch ein Gespräch anzufangen. "Hey Jizai! Ist dir eigendlich schon der Finger der kleinen Schamanin aufgefallen? Ich denke wir haben eine neue Superkraft entdeckt! Die "Verfuhlifizierung!" wir sollten auch mal andere Leute beisen...ich frage mich ob wir jemanden eine 3. Titte wachsen lassen können!", wieder lacht dieses vulgäre Scheusal auf...Jizai ist drauf und ran sich selbst in den Kopf zu feuern...damit Ginji endlich seine Fresse hält. Doch er starrt einfach weiter in die Einöde...und wartet auf ein Ziel auf das er feuern kann. So ein Raiderangriff...ach ja...das wäre es jetzt...
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Sa 28 Jan 2017, 01:39

Sara lächelt zwar auf Eddys Worte hin und scheint ihm auch recht zugetan zu sein, doch allzu leicht will sie es ihm dann wohl trotzdem nicht machen. "Danke, Großer! Wobei ich glaub, dass der Ghul nix dagegen hätte auf Tuchfühlung zu gehen. 150 Jahre oder wie alt er vielleicht sein mag... ob da noch was fließt?" Dann lacht auch die Blondine einstimmend mit dem Hünen.
Auf seine Frage hin antwortet sie: "Aye! Das Ganze hier is schon interessanter, als mit 'nem Pflug durch Äcker zu marodieren. Aber abgesehen davon natürlich in erster Linie Deckel verdienen und im besten Fall ein Job in New Salem. Die haben doch da irgendwie... irgendwo so einen Vorkriegsbunker, sicher gibt's da irgendwas zu tun. Ansonsten geht's eben wieder zurück nach Kinlani. Hab ja dann Zuhause einiges zu erzählen!" Wenngleich Sara eine Frau ist, so sieht man ihr dennoch an, dass sie ordentlich anpacken kann, sollte es die Situation erfordern. Leute, die ihr Leben lange Zeit auf einer Farm gefristet haben, sind körperliche Arbeit durchaus gewohnt.

Indes trudelt Aiyana mit fetter Beute im Gepäck wieder ein. Da sie über die Route Bescheid weiß, konnte sie schnell wieder zum Caravan zurückfinden, der sich zudem bedeutend langsamer als sie fortbewegt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Sa 28 Jan 2017, 03:38

"Die Kundschafterin ist zurück." stellt Diega sachlich fest, als sie das eigenartige Tier - und den Zuwachs an... irgendwie Allem rund um die exotische Frau auf dem Sattelkonstrukt bemerkt. Diega´s linke Braue zuckt hoch: "Und weil die Post so schwer ist - hat sie dieses hüpfende Wesen dabei - nun ergibt das alles Sinn."
Die Soldatin hatte als Erste beschlossen stillschweigend davon auszugehen, daß Aiyana ein perfekter Kundschafter ist - warum auch nicht? Sie ist hier ja ganz offenbar aufgewachsen - und hat nebenbei bemerkt noch immer keine passenden Klamotten gefunden. Und hat es trotzdem offenbar auch ohne ballistischen Stoff geschafft großzuwerden. Heimvorteil zu haben ist also nicht ganz ohne.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Sa 28 Jan 2017, 13:05

Auf die Erwiderung, dass der Ghul gerne auf Tuchfühlung gehen mag und die Frage, ob bei seinen ca. 150 Jahren noch was fließe, bevor sie in Gelächter ausbricht, fügt Eddy hinzu:

"Mit Terpentin bestimmt.",

und lacht mit. Zwar würde sie nicht verstehen, was er damit meint, doch das spielt keine Rolle. Für Eddy – der ja Terpentin dabei hat – ist es schlüssig. Doch die Frage ist kurz, meint sie damit, dass der Ghul bei Aiyana auf Tuchfühlung gehen will oder sie. Zweiteres wäre etwas eklig. Der Ghul sieht aber auch hässlich aus. Dies stellt Eddy nochmal in all seiner Deutlichkeit, bzw. Hässlichkeit fest, als er zum Ghul schaut.

Während Sara und Eddy etwas ins Plaudern kommen, schnupft Eddy etwas Tabak weg und genießt das kribbelige Gefühl in der Nase.

Es ist interessant Sara zuzuhören und etwas unbefangen zu plaudern. Eddy war ein Showmaster und gestandener Mann, daher hat er auch keine Berührungsängste oder Probleme mit Frauen zu sprechen. Aufmerksam hört er ihr zu und tippt sie dann kurz mit den Ellenbogen an:

"Hey, du kommst aus Kinlani? Was fürn Zufall?! Ich bin dort geboren?! Als ich meine Reise begonnen hab, haben mich die Deckel auch in eine Caravan getrieben, bis ich in Vegas – mehr oder minder – gestrandet bin. Aber solltest du mal wieder in Kinlani sein, such eine Frau auf - Rebecca Vincent – und grüß sie bitte von ihrem Sohn.",

Eddy muss unweigerlich etwas schmunzeln.

"Du wirst sie irgendwo am Aquädukt finden. Sie sorgt dafür, dass das Wasser sauber bleibt."

Als Chemikerin kannte sie sich mit Prozessen aus, die sowohl am Aquädukt oder Kohlekraftwerk gebraucht werden können.

Auf den Kommentar, dass sie dort viel erzählen könne, ließ er es dabei. Dass Sara eigentlich neben eine (gewisse) "Berühmtheit" sitzt, erwähnt Eddy nicht.

"Du hast gewiss ne Menge zu erzählen. Was ich schon alles auf den Reisen durchhab.. heh.",

lacht er amüsiert. Auf den Hinweis, dass die Kundschafterin zurück ist, schaut Eddy mit spitzen Ohren auf, eine Hand an seinen Revolver, doch da kein panischer Ruf oder Warnung kommt, entspannt er sich auch gleich wieder.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 30 Jan 2017, 08:55

Zurück beim Caravan steuert Aiyana als erstes Winston an, welcher anscheinend gerade mit Mac im Gespräch ist. "Howgh." grüsst sie die beiden. "Ich habe schlechte und gute Nachrichten. Die Gute ist, das ich einen Ranger gefunden habe, von dem ich Waffen und anderes mitnehmen konnte. Die Schlechte ist, dass er tot war.  Er hatte eine, sehr wahrscheinlich vergiftete, Stichwunde am Hals. Sieht ganz nach Vipers aus - und das in der Nähe, denn weit ist er mit dieser Verletzung bestimmt nicht mehr gekommen." erklärt sie ihren Befund.

Mit einem prüfenden Blick zur Sonne versucht sie abzuschätzen, wie lange es noch hell sein wird. Denn sobald es dunkel wird, könnte es unangenehm werden.

Dann ist es an der Zeit den ganzen Ballast loszuwerden. Diese modernen Waffen sagen ihr so gut wie nichts, auch wenn sie das Prinzip in etwa versteht: es ist eine Kugel drin und wenn man unten am Hebel zieht, so fliegt diese dank dem Schwarzpulver raus. Trotzdem will sie dies besser den anderen überlassen - das sind Waffen zum Töten, nicht zum Jagen.

"Hier, das ist für dich." reicht sie, neben dem Wagen reitend das lange, äusserst schwere Gewehr an Mac. Dann kramt sie ein Magazin mit unheimlich grosse Patronen drin und eine unförmige Kugel aus ihrer Tasche und überreicht diese ebenfalls. "Das gehört wohl noch dazu. Und damit" sie hebt die Phosphorgranate "kannst du das nächste Mal zurückwerfen."
Sie überlegt einen kurzen Moment und zieht noch ein paar Handschellen hervor. "Und kannst du damit umgehen?" fragt sie die Soldatin - anscheinend komplett ahnungslos was alles zu einer militärischen Ausbildung gehört.

Gegenstände an Mac:
 


Restliche Items (werden später Ingame verteilt):
 
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 30 Jan 2017, 16:25

Mit erstaunlich ungerührter Mine sieht Mac der Frau zu, wie sie all das bei ihr ablädt. Ein schweres Präzisionsgewehr nebst passendem Reservemagazin, eigentlich gedacht zum Zerstören von leichtem Gerät wie Hubschraubern, Geländewagen oder Radaranlagen, eine ausgewachsene Brandgranate - und als wäre das noch nicht genug - ein Satz Handschellen.
Diega mustert die Indianerin ruhig.
Sie kennt solche Leute.
Man schickt sie los - und sie machen irgendwas Unfassbares. Oder sie finden etwas Unfassbares. Dann kommen sie zurück - und machen damit was Unfassbares. Und ab und zu machen sie alles zusammen - dann wird´s wirklich unheimlich. Denn das Erstaunliche ist - zumeist wissen sie gar nicht mal, was genau sie da tun - aber es passt immer. Es sieht aus, als wäre es von Vorneherein so geplant gewesen - und das Simpelste, was es gibt. Andere aber brechen sich was ab - und verbauern es total.
Das kann deprimierend sein.
"Es gibt das Wahrscheinlichkeitsprinzip - und dann gibt es Dich. Ich bin beeindruckt." sagt Mac knapp und nickt anerkennend.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 30 Jan 2017, 20:03

"Ich kenne dieses Prinzip zwar nicht, aber ich bin mir sicher das es mich tatsächlich gibt. Wenn sich das also widerspricht, dann ist es vermutlich kein sehr gutes Prinzip." erklärt Aiyana selbstbewusst. Anscheinend hat sie die richtige Entscheidung getroffen, denn auch wenn die Bärenfrau es nicht zeigt, ist Aiyana sich sicher, dass sie sich über die Waffe freut.
"Ich hab auch noch etwas für Hasapa gefunden, bin gleich zurück" erklärt sie und macht sich auf den Weg zu Eddy.

Dieser scheint gerade mit einer hübschen jungen Frau im Gespräch zu sein. Über was sie wohl reden mögen? Vielleicht kommt sie gerade ungelegen, aber sie will den Ballast auch nicht noch länger mitschleppen.
"Howgh!" grüsst sie also die beiden. "Entschuldigt die Störung, aber ich habe da etwas für dich." meint sie zu Eddy.
Sie reicht ihm einen Revolver und ein paar Patronen dazu. "Das kannst du sicher gebrauchen. Ich habe das alles einem toten Ramger abgenommen, vermutlich sind die Vipers Schuld daran. Das hier hatte er auch noch dabei." zieht sie weiter einen Schnellader, einen Beutel mit Geld, einen Zettel, eine Portion Kautabak und ein seltsames Gerät aus ihrem grossen Beutel. Eddy wird bei näherem Hinsehen bemerken, dass es sich um ein Nachtsichtgerät handelt.
"Ich kann damit nichts anfangen, aber wenn es hilft eine mögliche Gefahr abzuwenden solltest du es haben."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 30 Jan 2017, 21:40

Zwar etwas im Gespräch vertieft, hält Eddy die Augen und Ohren auch offen und bekommt mit, wie Aiyana vorbei kommt, um ihn zu sprechen. Mit einem Fingerzeig, bittet Eddy Sara um einen Augenblick, um sich dann Aiyana zuzuwenden, was sie denn da habe.

Erst wortlos, nimmt er ihr den Revolver ab, dann die Munition und den Tabat, staunt aber dann nicht schlecht, als er das Nachtsichtgerät bekommt. Sichtlich überrascht und froh, bedankt sich der Riese und fragt nur bestätigend:

"Ein toter Ranger, hm? Was die an Krams rumschleppen, unglaublich.",

dann reicht er Aiyana etwas Kautabak.

"Auch etwas?",

fragt er erst Aiyana, bevor er dann auch Sara was anbietet. Natürlich nachdem er alles verstaut hat. Mit den Instruktionen kann Eddy wenig anfangen. Ein buter Zettel, lustig bekritzelt, doch dessen Inhalt ist ihm schleierhaft. Immerhin kann er nicht lesen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 31 Jan 2017, 15:00

"Nein danke." lehnt Aiyana ab. Sie ist Tabak zwar nicht gänzlich abgeneigt, aber sie gönnt sich nachher lieber ein wenig Gras aus ihrer Pfeife, da braucht sie den Geschmack des Kautabaks nicht auch noch dazu.

Als Eddy kurz den Zettel mit den Instruktionen mustert, fällt ihr auf, dass er damit wohl nichts anzufangen weiss. So wie er den Zettel angesehen hat... Es ist zwar nur ein Gefühl, aber meistens hat sie Recht in solchen Dingen. Mit einem freundlichen Lächeln fragt sie ihn also: "Sag mal, kannst du das lesen? Sonst würde ich mal nachsehen was drauf steht." Sie will nicht, dass er dies als Beleidigung auffasst, aber lesen und schreiben ist im Ödland ja sowieso eine Kunst für sich, die nicht jeder beherrscht. Wäre sie nicht zur Schamanin ausgebildet worden, hätte sie davon auch keine Ahnung. In ihrem Stamm kann man die Leute, welche lesen können, an beiden Händen abzählen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 31 Jan 2017, 17:14

Nachdem Aiyana sein Angebot mit dem Kautabak ausgeschlagen hat, steckt er diesen wieder weg. Auf ihre Frage hin, ob er die Instruktionen lesen könne, antwortet dieser selbstverständlich, fast selbstsicher:

"Nö.",

und kramt das Papier wieder raus, um nochmal einen Blick drauf zu werfen. Er kann es wirklich nicht lesen, da er das Lesen und Schreiben nie gelernt hat. Wozu auch?! Er überreicht ihr den Zettel wieder zurück, in der Hoffnung, dass sie ihm sagen könne, was drauf steht.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 31 Jan 2017, 18:27

Aiyana nimmt den Zettel entgegen und sieht sich an was darauf steht.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Do 02 Feb 2017, 22:41

Aiyana kann dem Zettel entnehmen, dass es sich hierbei um Missionsinstruktionen für einen Trupp Texas Rangers handelt. Wie es aussieht sollte dieser das Gebiet der Vipers genauer unter die Lupe nehmen, vor allem in Sachen Kartografierung (z. B. mögliche Wachposten oder sogar das Vipers-HQ selbst) und geschätzte Mannstärke der Raidergruppierung, sowie deren weitere besondere Merkmale, die vorher eventuell noch nicht bekannt waren.
Bei Gelegenheit wären Informationen über etwaige "Sipplingsstämme" im Umland ebenso erwünscht. Südwestlich von Mesa Verde sollen sich beispielsweise angeblich derartige Tribals aufhalten. Hintergrund der Mission sei die mögliche Errichtung eines befestigten Grenzpostens ins Bluff. Unterschrieben wurden die Instruktionen schließlich von Chief Captain José María Gonzales. Überdies ist den Instruktionen ein weiterer Zettel bzw. eine Karte des Gebiets mit den bisherigen Erkenntnissen angeheftet.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 06 Feb 2017, 20:36

Aufmerksam hört der Schwarze zu und nicht ab und an verständlich. Aufgrund des besagten Inhaltes und Eddy's Unfähigkeit zu Lesen, wiegelt er ab:

"Kannst behalten. Ich kann es eh nicht lesen.",

erklärt er, als Aiyana ihm die Karte zurück geben will. Leise murmelnd:

"Viper also, hm? Scheint so, als wären sie nicht weit gekommen. Scheiß Ranger.",

erklärt er zugleich bedrückt, als auch abfällig.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 07 Feb 2017, 07:35

"Chief Captain José María Gonzales der `Scheiß-Ranger´ ist mein ehemaliger Ausbilder. Er ist ebenfalls aus Val Verde." stellt Diega sachlich fest. Von den tollen Rangers kann man ja halten, was man will - aber ihr ehemaliger Chef ist tabu. Wer den beleidigt, muss damit rechnen, daß die Soldatin etwas angeknittert reagiert.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 07 Feb 2017, 14:24

Eddy verzieht die Augenbrauen: "Ehemaliger Ausbilder? Du kanntest ihn?",

fragt er neugierig nach. Dass sich Winston, Diega und der Ranger im Gefängnis unterhalten haben, kann Eddy nicht wissen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 07 Feb 2017, 17:00

Wenigstens dieser Ranger wird keine Informationen über 'Sipplinge' mehr weiterleiten können, denkt sich Aiyana und weiss dabei genau um wen es eigentlich geht: um ihr Volk, die Kanoi. Sie kann die Ranger einfach nicht verstehen - wie kann man gegenüber friedlichen Leuten nur so feindselig sein?

Aiyana beschleicht da ein Verdacht: Es wäre gut möglich, dass dieses 'Unheil', das ihren Stamm hätte heimsuchen können, durch die Texas Ranger verursacht worden wäre. Wäre dieser Ranger also vielleicht noch am Leben, hätte sie sich nicht auf ihre Reise begeben? Hätte er mitgeholfen ihren Stamm zu attackieren?
Dann waren da noch die anderen Ranger in Bluff, die ihnen mit den Söldnern geholfen haben - oder war der tote Ranger sogar einer von denen? Wie gross dieser Trupp für den diese Instruktionen geschrieben wurden wohl ist? Und vielleicht lebt inzwischen gar keiner mehr, denn dieser Auftrag ist äusserst riskant - die Vipers wollen nicht gefunden werden und werden dies auch zu verhindern wissen.
Irgendwie scheint alles einen Sinn zu ergeben und trotzdem könnte alles ganz anders sein.

Bevor ihr der Schädel vor lauter Möglichkeitsformen zu brummen beginnt, begutachtet sie jedoch neugierig die angeheftete Karte mit den bisherigen Erkenntnissen.

Sie hofft sehr, dass sich ihr Volk eine andere Region sucht, sollte sich die TC tatsächlich in Bluff niederlassen. Aber sie vertraut einfach mal auf ihr Gefühl, welches besagt, dass ihr Häuptling weise genug ist - und die Geister ihm den richtigen Weg weisen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 07 Feb 2017, 17:52

"Er ist Soldat wie ich. Früher war er Chief Instructor in Val Verde - nun ist er offenbar von den Rangers angeheuert worden. So, wie ich diese Leute inzwischen einschätze, wahrscheinlich eine der intelligentesten Aktionen der Rangers seit Langem." erklärt Diega.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Do 09 Feb 2017, 16:42

Auf Eddys Frage hin, obwohl Winston eigentlich gar nicht gefragt wurde: "Ja, das kann ich bestätigen, er hat sie besucht. Obwohl es ein eigenartiger Besuch war. Einen, den ich so jetzt nicht erwartet hätte. Sein Name war mir nicht bekannt, aber gut zu wissen. Nichtsdestotrotz gehört er zu den Texas Rangers, und die sind mir seit den Vorfällen in Bluff ehrlich gesagt ein Dorn im Auge. Ich kann ihnen nur zugute halten, dass sie Mac gerettet haben. Vielleicht hatte Gonzales da auch seine Finger im Spiel?", mutmaßt der Händler und Caravan Chief in Personalunion.

Dass die Texan Confederacy nicht MIT Sipplingen handelt, sondern mit IHNEN handelt, ist allseits bekannt. Nach allem, was Aiyana von befreundeten Stämmen in der Vergangenheit gehört hat, werden die wehrhaften Krieger im Normalfall als erstes getötet. Alle die sich ergeben, kommen in die Sklaverei. Angeblich werden manchmal die verwaisten Kleinkinder ebenfalls getötet, sollte die restliche Familie umgekommen, und niemand sonst bereit sein, sich um jene zu kümmern. Manche überleben auch den langen Marsch durchs Ödland zur nächsten Stadt nicht. Was davon Schauergeschichten sind und was nicht, vermag die Schamanin (wahrscheinlich zu ihrem Glück) nicht zu sagen.
Die Tatsache, dass mindestens einer der Rangers die Flucht ergriffen hat, weist jedenfalls darauf hin, dass der Trupp aufgerieben worden ist. Vielleicht hat jemand von ihnen überlebt, doch das bleibt erstmal im Ungewissen. Abgesehen vom niedrigeren Rang, der aufgrund des wenigen Schmucks auf der Uniform für Aiyana klar erkennbar ist, konnte sie keine weiteren Informationen heraus ziehen - zumal sie mit den militärischen Angelegenheiten der Städter nicht viel anfangen kann. Der Ranger könnte zwar zu den anderen aus Bluff gehören, aber dies bleibt bestenfalls Spekulation.
Auf der Vorkriegskarte ist das Gebiet des Mesa-Verde-Nationalpark abgebildet, sowie ein abgegrenzter Bereich drumherum, wo scheinbar die hauptsächlichen Aktivitäten der Vipers vermutet werden. Dass sich die Raidergruppe allerdings nicht ausschließlich auf ihr Stammgebiet beschränkt, weiß die Schamanin aus erster Hand. Kein Wunder daher, dass der abgegrenzte Bereich mit einem Bleistift bereits erweitert wurde, ein paar eingekreiste Orte ergänzen dies. Außerdem erkennt sie mehrere Spuren eines Radierers, was zusätzlich auf mehrere Korrekturen seitens der Rangers hinweist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Sa 11 Feb 2017, 10:51

So wie es aussieht haben diese Ranger nicht viel über ihren Stamm in Erkenntniss gebracht. Und sollten sie die Vipers dezimieren, so soll es ihr recht sein. Solange sie und ihr Stamm nicht dazwischenkommen, dürfen sich die beiden Gruppen gerne gegenseitig ausmerzen.

"Ranger hin oder her, wir sollten wachsam bleiben. Sobald es dunkel wird sind wir alle in ernster Gefahr. Die Vipers scheinen sich in der Nähe rumzutreiben - und dieser Besuch wird auf jeden Fall unangenehmer als es die Ranger bisher waren." mahnt sie noch einmal zur Vorsicht, bevor sie die Instruktionen an Winston gibt. "Vielleicht kannst du damit noch etwas anfangen, es ist sogar eine Karte dabei. Ich ziehe noch einmal los."

Sofern keine Einwände bestehen würde sie also die Zügel in die Hand nehmen und dem Caravan voraus reiten. Dabei wird sie insbesondere auf mögliche Spuren von Vipers achten. Alles was nach menschlichem Werk aussieht ist verdächtig genug, seien es zertretene Pflanzen, Überreste toter Tiere oder leere Patronenhülsen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Sa 11 Feb 2017, 12:49

"Ich beginne, diese ungewöhnliche Person zu schätzen. Wer nachts Wache hält, sollte dieses Nachtsichtgerät parathaben - nur um sicherzugehen." stellt Mac sachlich fest, während sie der Frau und ihrem mopsgedackelten Windhund nachsieht.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Sa 11 Feb 2017, 15:35

Etwas flaksig antwortet Eddy, eher eingeworfen:

"Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich die Nacht ruhig schlafe oder? Mit diesem Teil sollte man genug in der Nacht sehen können. Ich bin auch der Meinung, dass derjenige das Scharfschützengewehr haben sollte, um die lästigen Kakerlaken vom Leib zu halten."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Sa 11 Feb 2017, 18:24

Eine Braue hochziehend mustert die Soldatin den Hünen.
"Wenn Du Dich dadurch besser fühlst... Mir war zwar bekannt, daß manche Personen irrationale Ängste haben - aber daß Du dermaßen insektophob bist, ist mir neu..."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Sa 11 Feb 2017, 21:47

Eddy schaut Diega mit runzelnden Augenbrauen an:

"Insekto... was?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   So 12 Feb 2017, 01:12

Zivilisten...
"Wenn Du ein Hochleistungsgewehr gegen Schaben und Artverwandte brauchst, um Dich sicher zu fühlen - bist Du insektophob - was bedeutet, Du hast eine unrational große Angst vor in diesem Fall flügellosen Insekten." erklärt die Soldatin. Sie fährt ernsthaft und sogar etwas besorgt fort: "Aber es ist höchst unwahrscheinlich, daß Dir das Gewehr helfen wird. Schaben sind recht klein - und zumeist treten sie in großer Zahl auf. Eine Fackel und etwas Brennspiritus wäre effektiver."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   So 12 Feb 2017, 12:51

Eddy runzelt weiter mit der Stirn. Hat sie ihn wirklich grad missverstanden? Zwar erklärt sie ihm, was "insektophob" heißt, doch wie es aussieht, muss er ihr erklären, was er eher meint:

"Ähm.... ja... danke... Ich glaub, du hast mich missverstanden. Ich meinte mit Kakerlaken nicht die Insekten, sondern die Viper und allerlei ungebetene Gäste, die uns eher tot, anstatt lebendig sehen wollen.",

doch dann lacht der Hüne amüsiert:

"Trotzdem danke für die Erklärung."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   So 12 Feb 2017, 13:13

Mit einer undeutbaren Mine beobachtet die geklonte Frau den Hünen. Nun sagt er, Kakerlaken seien Vipern - also beinlose Reptilien. Es sei denn... So langsam dämmert es ihr. Sie wendet sich wieder dem Entstauben und Putzen des Gewehres zu: "Eure Alltagssprache ist voller... `farbenfroher Metaphern´. Manches Mal verkompliziert dies die Kommunikation erheblich."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   So 12 Feb 2017, 19:31

Ohne dass man es unter der Sonnenbrille sehen kann, rollt Eddy mit den Augen und greift an den Echsenzahn, den er als Kette um sich hat. Eher unterbewusst, um diesen zu fühlen. Wohl eine kleine Art der Stressbewältigung.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 13 Feb 2017, 21:25

Winston bedankt sich und sieht der Schamanin hinterher. "Vielleicht lassen sich durch die Karte, Masons Planungen ergänzen. Wenn ich doch nur so viel Ahnung wie er hätte...", flucht der Händler leise vor sich hin, während er die Unterlagen miteinander vergleicht.

Aiyana reitet indes voraus, damit der vorausliegende Weg schon einmal ausgekundschaftet werden kann. Sie trifft glücklicherweise weder auf Getier, noch auf anderes Ungeziefer à la Vipers. Doch ihr wird schnell klar, dass auf diesem Weg heute bereits einige Leute unterwegs gewesen sind. Die Spuren führen jedoch eher in entgegengesetzter Richtung zum Caravan. Natürlich weiß sie, dass dies nicht unbedingt etwas heißen muss.
Ein paar Minuten später trifft die Schamanin schließlich auf einen vollständig geplünderten Caravan. Mehrere zerstörte Karren wurden wahllos umgeschmissen oder auseinandergerissen. Ausgeblutetes Vieh sowie Menschen liegen verstreut in der Gegend herum, wo sich die Aasgeier bereits über sie hermachen. Auf dem Boden findet sie verschossene Kugeln, aber vor allen Dingen Pfeile mit Knochenspitzen - ein möglicher Hinweis auf einen Raid der Vipers.

Nachdem Winston die ganze Lage persönlich in Augenschein genommen hat, beschließt er trotzdem weiterhin der geplanten Route zu folgen. Er vertraut Masons Unterlagen voll und ganz. Zwar wollen ein paar der Caravaniacs die übrigen Leichen fleddern, jedoch gibt es hier definitiv nichts mehr zu holen. Viele wurden sogar bis auf ihr letztes Hemd geplündert.

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Der Caravan macht letztlich nach ungefähr 2 Stunden Rast am geplanten Ort - mittlerweile ist die Sonne schon nahezu untergegangen. Beim Rastplatz handelt es sich um eine verlassene Tankstelle. Wahrscheinlich hat dieser Ort schon diversen Caravans als Unterschlupf gedient. Hier gibt es nicht mehr viel zu holen. Da es in dieser Gegend hin und wieder zu heftigen Sandstürmen kommen kann, ist es allerdings besser als im Freien.

Die einen Caravaniacs kümmern sich um die Brahmin, die anderen füllen mehrere Tonnen mit Müll, um sie wenig später anzuzünden - schließlich brauchen alle bald Wärme und Licht. "Beeilt euch, die Sonne geht bald unter!", schallt Winstons Stimme über den Platz, als er durch die Reihen gen Diega schreitet. Dann kommentiert er das Offensichtliche: "Sieht ziemlich verlassen aus."

Sara drückt Eddy eine Kiste voller Dörrfleisch in die Hand. "Ziemlich einseitig diese Caravan-Rationen! Aber hier draußen braucht man wohl nicht regelmäßig auf Frischfleisch zu hoffen, was?", scherzt sie und packt selber ordentlich mit an. Wenig später fragt die Blondine: "Was hat es eigentlich mit deiner Kette auf sich? Ist die irgendwie wichtig oder nur Deko?"

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Vor ungefähr einem halben Tag wurde Jacopo Sorrentinos kleiner aber feiner Caravan von den Vipers in einem Hinterhalt auseinandergenommen. Die Raider sind gut organisiert gewesen und es hat fast so ausgesehen, als hätte man den Caravan bereits erwartet. Obwohl der Händler nicht an der Qualität seiner Wachen gespart hat, hat sein Trip dennoch in einer Katastrophe geendet. Dabei lief der Hinweg von Las Vegas nach New Salem nahezu reibungslos. Er hätte zurück in Vegas einiges an Geld machen können, doch das Schicksal hat ihm abermals seine Träume zerschlagen. Am Ende hat sich die riskantere, wenngleich schnellere Route als fataler Fehler entpuppt.
Nichtsdestotrotz hat der Italiener Glück im Unglück gehabt und ist als einziger nochmal mit seinem Leben, sowie seinem wenigen Hab und Gut davon gekommen. Er hat sich noch an die verlassene Tankstelle erinnert, welche sich eigentlich auf dem Rückweg befunden hätte. Also ist er ein paar Stunden in diese Richtung gegangen, um dort für die Nacht wenigstens einen Unterschlupf finden zu können. Selbstverständlich auch in der Hoffnung, dass hier so schnell keine Vipers mehr aufschlagen würden versteht sich. Gegen Abend jedoch hat er aus dem zerschlagenen Fenster der Tankstelle schon von weitem den anrollenden Caravan erblickt, der offenbar plant hier Halt zu machen; bisher hat ihn keiner bemerkt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 13 Feb 2017, 23:15

"Mit etwas Glück bleibt´s auch dabei." entgegnet Diega knapp. Normalerweise würde sie nun einen kleinen Rundgang machen - nur um sicherzugehen - aber mit gehen hapert´s ja nun gerade. Und wenn sie trotzdem dauernd rumlatscht, verheilt das nie anständig. Also muss es reichen, sich gründlich umzusehen. Dennoch merkt man, daß ihr das wirklich nicht taugt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 14 Feb 2017, 14:33

"Uns wird nicht das gleiche Schicksal wie dem anderen Caravan bevorstehen." meint Aiyana entschlossen und steigt von Manapi runter, sobald Winstons Caravan angehalten hat. Sie hängt den grossen Lederschild vom Sattel ab und nimmt einen ihrer Speere in die andere Hand. So sieht sie regelrecht kampfbereit aus - und man erkennt an der Art, wie sie ihre primitiven Waffen hält, dass sie damit zumindest umzugehen weiss.

Mit einem "Usi maya ye." macht sie sich auf die Tankstelle zu untersuchen. Wer weiss, ob im Inneren noch Schlangen stecken? Nur weil es verlassen aussieht, muss es nicht verlassen sein.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Di 14 Feb 2017, 20:23

Die Reise geht weiter, vorbei an einem ausgeplünderten Caravan, mit unzähligen Toten. Etwas murmelnd und runzelig, betrachtet der Hüne die Szenarie. Nicht grad schön anzusehen.

An der Tankstelle angekommen, hält die Caravan und es geht darum, einige Vorräte auszuladen und sich ein Lager zu bauen. Die Sonne berührt grad so noch den Horizont und ist kurz davor, zu entschwinden, als die ersten Fässer angezündet werden.

An der Caravan selbst, drückt Sara Eddy eine Kiste Dörrfleisch in die Hand, die er ihr abnimmt und runter trägt. Dabei fragt sie nach seiner Kette:

"Hm? Diese hier?",

er greift nach dem Zahn und fühlt diesen, bis er ihr diesen zeigt:

"Dieser Zahn - Schätzchen - ist ein Zahn von einem Riesengecko.",

erzählt er stolz.

"Mein Bruder und ich haben dieses Mistvieh vor Jahren zerschossen und erlegt, schlussendlich die Zähne rausgebrochen und als Schmuck verarbeitet. Diese Kette ist ein Zeichen an meinen großen Bruder,",

schwelgt der Schwarze etwas:

"Joe. Auch wenn wir Zwillingsbrüder sind, könnten wir nicht unterschiedlicher sein, aber wir sind ein unschlagbares Team. Er hat mich bei all meinen Boxkämpfen begleitet.",

dabei scheint Eddy klein wenig wehmütig zu sein und mehr auf die Kette zu deuten, anstatt von der Person in Natura zu erzählen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 17 Feb 2017, 16:14

Ach was war das doch nur für ein Tag gewesen, denkt sich der füllige Italiener, während er die Ringe an seinen dicken Fingern musterte. Nun wenigstens lies sich sagen, dass der Händler mit dem Leben davon gekommen war. Außerdem ist sein Anzug beim Angriff und der Wanderung nicht zu Schaden gekommen. Es war also wohl Glück im Unglück gewesen. Natürlich war es schade um all die toten Angestellten...doch so war es nunmal im Busines des Ödlandes. Der Mann seufste laut in der leeren Tankstelle auf. "Noch ein Handelsprojekt gescheitert...", sagt er leise und verflucht insgeheim die Texas Traders und die Raider. Kurz darauf sieht er sich nochmal in der dunklen Tankstelle um. Es ist wohl mehr als offensichtlich, dass es hier nichtsmehr zu hohlen gab...nun somit musste Jacobo wohl erneut von Null beginnen. Sich auf seinen Stock stützend sieht er gedankenverloren aus dem zerbrochenen Fenster. Er spielt mit dem Gedanken sich eine seiner Zigarren anzuzünden...doch er entschied sich diese für eher besondere Momente aufzuheben. Zumal er nun wohl erstmal kein Geld für eine neue Ladung hatte. Eigendlich wollte er sich gerade für die Nacht einrichten, als er am Horizont sogleich die wandelnde Karawane erblickt. Das Herz rutscht dem massigen Mann in die Hose...sogleich duckt er sich hinter der Wand und schielt so unaufällig wie möglich durch das Fenster. Laut knurrt der Magen von Jacobo. "Ich hoffe mal dass sind "zivilisierte" Menschen...", sagt er leise zu sich selbst und beobachtet weiter. Er erkennt dass sich eine Frau mit einem Speer bereits auf den Weg in die Tankstelle macht. Jacobo entscheidet sich sogleich, dass er wohl keine andere Wahl hatte als sich zu erkennen zu geben. Wer will verhindern dass sie ihm im Affekt angriffen. Er geht also zur zerstören Tür der Tankstelle und hebt die Hände in die Luft. Seinen Gehstock umklammert er dabei mit der rechten Hand. Er wartet sogleich dass ihn einer der Karawane erblickt. Er hält es für weniger klug herrum zu brüllen und das Bienennest womöglich aufzuscheuchen...
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 24 Feb 2017, 20:09

"Ein Riesengecko!?", antwortet Sara mit überraschter Miene. Sie sieht sich die Kette jetzt genauer an. "So groß wie dieser Zahn ist, muss der wirklich richtig groß gewesen sein." Sofort honoriert sie Eddys Leistung mit einem beeindruckten Pfeifen. Noch überraschter zu vor hakt die Blondine schließlich nach: "Wie es gibt zwei von dir?"

Gerade Diega sollte sich schonen, wirken doch die verabreichenden Medikamente nicht so effektiv wie gedacht. Bis sie wieder vollständig im Einsatz ist, kann es wohl noch einige Zeit dauern. Hier im Dunkeln kann sie momentan sowieso nicht viel entdecken, ohne tatsächlich alles erstmal persönlich inspiziert zu haben.

Aiyana kommt gar nicht dazu, die Tankstelle genauer in Augenschein zu nehmen, denn da tritt ihr bereits ein fremder Mann mit erhobenen Händen entgegen. Auf den ersten Blick kann sie keine Bewaffnung feststellen und es wäre bei der Überzahl vermutlich auch nicht besonders schlau, sich gegen den Caravan aufzulehnen.

Nun werden auch andere Caravaniacs auf den Fremden aufmerksam. Ein paar greifen sofort zu ihrem spärlichen Waffenarsenal, das sie besitzen. Gemeinsam nähern sie sich vorsichtig dem Rücken der Schamanin, wobei sie ihr jedoch zunächst eindeutig den Vortritt lassen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 24 Feb 2017, 21:07

Gerade eine angenehme Ecke gefunden, wo sie sich hinhocken kann - dann das. Die Klonsoldatin mustert den Mann. Und beschließt, ihn erst mal zu ignorieren - der Mann ist offensichtlich Zivilist, nicht in Form, unbewaffnet und er wird selber wissen: Sollte er unangenehme Kumpelz versteckt haben, wird er als Erster sterben.
Gut.
Zeit, sich mal wieder um ihre beiden Pistolen mit den ungewöhnlichen blauen Griffen zu kümmern. We all live in America - America ist wunderbar. Von vielen unterschätzt sind Automags gute Dienstwaffen. Sie sind massiv, zuverlässig und sie rosten nicht. Und tatsächlich laufen sie, wie viele Revolver auch, wunderbar mit gefiltertem Motorenöl. Nun kann man natürlich sagen, daß ihre Magazinkapazität etwas dürftig ist - aber Diega ist der Meinung, daß das Kaliber dieses Manko mehr als ausgleicht. Wenn einer bei Kaliber .50 nach mehr als drei Treffern noch mitpielen kann - auf den hätte man gleich mit etwas Größerem schießen sollen.
Wie mit einem Heavy Duty Precision Rifle.
Es ist gut, so etwas griffbereit zu haben. Auch, wenn die Wahl des Reittieres und die allgemeine Aufmachung von Aiyana etwas... ungewöhnlich sind, Mac ist sicher, daß jede Aufklärungsabteilung mit einem solchen Teammitglied sehr glücklich wäre...
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Fr 24 Feb 2017, 22:10

Der honorierende Pfiff bezüglich des Gecko-Zahns lässt Eddy schmunzeln, doch als sie nachfragt, ob es zwei von ihm gäbe, muss Eddy etwas lachen. Nur aus der Entfernung bekommt er die Szenarie bei Aiyana und einem Unbekannten mit. Geschwindt greift Eddy unter seine Weste, an seinen Revolver, zieht die Waffe aber nicht. Eddy's Aufmerksamkeit ist etwas auf den Unbekannten gelenkt, sondierend und bereit die Waffe zu ziehen und mitzuballern.

Gen Sara murmelnd:

"Na ja. Mehr oder minder. Joe ist der Klügere von uns beiden. Ich der Schönere.",

wobei er sie wieder anschaut und dann herzhaft lachen muss.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 27 Feb 2017, 08:13

Ein wenig überrascht vom Auftritt des Mannes in Weiss, lässt Aiyana schnell den Speer sinken. Er sieht nicht nach Raider aus - der Kleidung nach zu urteilen eher nach Stadtmensch und absolut nicht so, als wäre er eine Gefahr. Die Frage ist nur warum er hier inmitten des Ödlandes steht und nicht in einer Stadt? Viel deplatzierter als er kann man ja kaum aussehen.

"Howgh!" grüsst ihn Aiyana und mustert den Mann etwas genauer. "Was machst du denn hier? Bist du alleine?", wechselt sie für ihre Fragen dann auf eine Sprache, die so gut wie überall besser verstanden wird. Inzwischen fällt ihr dies schon viel einfacher, auch wenn sie bestimmt noch weiter daran arbeiten könnte.

Sie ist wohl nicht gerade das Sinnbild eines "zivilisierten" Menschen, wie es sich Jacobo erhofft hat, aber wenigstens wirkt sie freundlich - und hat einen typischen Caravan im Rücken, der ziemlich zivilisiert aussieht.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 27 Feb 2017, 16:22

"Deinen Bruder würde ich auch gern mal kennenlernen", meint Sara noch durchaus amüsiert, als sie die nächste Kiste ablädt. Aber nun wird auch sie auf den kleinen Tumult aufmerksam, vor allem weil sich Eddy heimlich bereitmacht. "Ist da was los?" Die Blondine schiebt ihr Gewehr von der Schulter nach vorne und ist vorsichtiger als der Hüne. Es ist wohl zudem nicht das erste Mal, dass sie so eine Waffe benutzt. Im Ödland ist - wenigstens rudimentäre - Waffenexpertise wahrscheinlich eine Existenzgrundlage, wenn man nicht gerade in der ruhigeren New California Republic (NCR) oder in Texas beheimatet ist. Da sich die Leute fast direkt hinter der Schamanin sammeln, wird die Sicht immer schlechter - einzig Eddy schafft es über die Köpfe der Ödländer hinweg zu spähen. Sara geht näher dran und fragt schließlich: "Siehst du was?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 27 Feb 2017, 16:35

Auf das Gewitzel, dass Sara seinen Bruder kennenlernen will, geht er nicht ein. Eher auf die Frage, ob was los sei. Kurz erklärt er, was er sieht und geht dann mit Sara an der Seite zu Aiyana:

"Hey.",

begrüßt er die beiden, wobei er sich so eher mehr Gehör verschafft.

"Was gibts? Bist du alleine?",

Eddy hat dabei immer noch die Hand unter der Weste am Revolver, bereit zu ziehen. Die Frage - besonders die zweite - gilt dem Unbekannten.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Gift und Knochen   Mo 27 Feb 2017, 17:46

Mac bleibt einfach sitzen. Erstens, weil der weißgekleidete Mann nicht für Ärger taugt, höchstens als gut sichtbare Zielscheibe - und zweitens, weil sie immer noch nicht auf dem Damm ist. Das nervt sie tierisch, ist aber nicht zu ändern. Aber wenigstens sieht man ihr das nicht an. Der Mann wird schon was sagen, wenn er was zu sagen hat.
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