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 Broken Hills

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Saalko



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Ödländer(in): Chandra Smith
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BeitragThema: Re: Broken Hills   Di 14 Feb 2012, 17:47

Ihre Augen weiten sich als er die Liste aufführt. Jeder der Anwesenden der sich je gefragt hat, wie ein Mädchen wohl blicken mag, wenn sie in das Schlarafenland kommt. Der kann jetzt beruhigt sterben. Denn Chandra spielt diesen Gesichtsausdruck den anderen vor. Das kleine hilflose Mädchen welches von einem Wohltäter in eine vollkommen neue Welt geführt wird, das ist ihre Lieblingsrolle.

"Ich liebe Leguan und Trokenfleisch und Obst. Ich, ich also ..."

Sagt sie mit überschwang und stürzt fast vom Hocker als sie sich zu ihrem Rucksack beugt und ihren Rucksack öffnet. Sie kramt drin herum als ob sie etwas sucht, allerdings sucht sie nur einen mittleren kleinen Sack in ihren Lumpen den sie nach oben weit geöffnet platziert. Damit sie später das Essen hineinwerfen kann, ohne das ihre anderen Lumpen dreckig werden.

Sollte einer der anwesenden in den Rucksack schauen, der wird sich denken, aha eine typische Frauenhandtasche in XXL, oder aha wenn Messies keine Wohnung haben, dann haben sie also einen Armeerucksack. Lumpen, Patronen, alles was sie hat ist dort reingestopft und fliegt wild herum.

"... BRIAN."
Ruft sie als sie den Sack richtig platziert hat und richtet sich ruckartig wieder auf. Und gibt ihm einen kuss auf die Wange.
"du zahlst ja. Also dann fange ich mit einem, nein, nein 2 Leguanspießen an. Dann Trockenfleisch, Ich liebe ja Trockenfleisch. Und noch etwas Obst dazu. Also frisches Obst. Und und und."

Wo sie gerade noch wie ein Kleinkind im Spielzeugladen ihr Essen aufgezählt hat, wird sie nun langsamer und demütiger, ihre Augen werden kleiner, das übergroße lächeln weicht. An deren Stelle tritt ein Schlafzimmer blick und ein nettes kleines flirt lächeln was sagt, ich bin ja so schwach, bitte ich brauche deine große Starke Männerhilfe.

"Ich würde mich sehr freuen wenn du mit deinen starken Händen mir etwas Saft pressen könntest."

Wahrscheinlich ist es ein stämmig gebauter Barmann, der seine Knabberreien selber ißt wenn ihm langweilig ist. Er ist kräftig, aber sein Leitspruch heißt, wer braucht schon muskeln wenn er Fett hat?
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Micky



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Ödländer(in): Brian Flannigan
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BeitragThema: Re: Broken Hills   So 26 Feb 2012, 23:26

Die meisten Fenster sind mit Brettern verrammelt, vor allem die des Schuppens an der Hinterseite des gesamten Gebäudes. Bei allen anderen sind die uralten Rollos unten, welche schon fast wie ein Schweizer Käse anmuten. Zwischen einem schmalen, tiefhängenden Brett hat Ray jedoch Glück und kann dennoch einen Blick in den Laden werfen. Es ist dunkel, doch zwischen den Löchern der teilweise nicht ganz geschlossenen Jalousien erkennt er schemenhafte Silhouetten von Regalen, Tischen und vermeintlichen Müllansammlungen in sämtlichen Variationen, welche sich auf jenen befinden.
Nach getaner "Spionagearbeit" macht sich der junggebliebene Ghul wieder auf zum Bus. Als er dort ankommt, stellt er fest, dass dort nur die üblichen Wachleute der Abenteuergruppe sind, wie beispielsweise das Mädchen, das Brian durchaus ähnlich sieht.
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Nach sekundelangem Händeringen um das Gewehr, geht Tetsuyas Plan schließlich auf, weil der junge Mann darauf spekuliert hatte schnell an sein Messer zu kommen. Im Zuge dessen war der Widerstand seiner Kraft nicht mehr in dem Maße gegeben, als dass er den ruckartigen Hieb des Shi mit seinem eigenen Gewehr hätte standhalten können. Der Aufprall der Waffe hinterlässt eine klaffende Platzwunde nahe der Schläfe der Wache. Unweigerlich lässt der Typ vom Messer ab, um sich an den Kopf zu greifen, während er kurz aufschreit. Wenige Sekunden später verliert er am Boden liegend das Bewusstein.
Der Schrei des Wachmanns dürfte umliegende Personen in der Kaserne alarmiert haben, aber der Weg durch die Türe dürfte nun zumindest frei von Hindernissen sein.
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Brian mit einem Bein draußen, muss feststellen, dass Nat nicht genau weiß wo Tetsu hingegangen ist, aber wohl in Richtung Gefängnis. Kurz beobachtet er noch Chandra, wie sie sich wie ein Kind aufführt, das gerade frisch im Paradies angekommen ist und vermutlich seit einigen Tagen keinen Bissen zu sich genommen hat. Zu guter Letzt bekommt er von ihr noch einen Kuss spendiert. Damit hätte der Revolverheld nun wirklich nicht gerettet, hatte er sie doch noch vor Minuten eher verärgert, weil er keinen Hehl aus seiner Einstellung ihr gegenüber gemacht hat. "Äh... ähm, öh ja... wie vereinbart, oder?" Auf einmal scheint er nicht mehr der lässige Junge mit den beiden Schießeisen zu sein, den er immer vorgibt. Sein etwas gerötetes Gesicht versteckt er schnell, indem er sich fast schon ruckartig umdreht - Nat braucht schließlich nicht zu sehen, wie er auf die überraschende Geste von Chandra reagiert. Fluchs verlässt der Braunhaarige also sogleich vollends die Bar, um sich auf die Suche nach dem Shi zu machen.

Der Barmann scheint nun voller Elan zu sein - nach dem Motto: Endlich gibts mal was zu tun für mich. "Okay, wenn der Junge zahlt. Hoffe der kommt auch wieder. Nicht das ihr mich übers Ohr haut und dann einfach verschwindet", meint er noch durchaus mahnend, bevor er sich der Bestellung widmet und im Kühlschrank unter der Bar herumwühlt. Er holt gleich darauf einen Teller hervor, auf dem zwei Leguanspieße und das Trockenfleisch gerade so Platz finden. Auf einem weiteren liegt das mutierte Obst und noch ein wenig Trockenfleisch. Dazu gibt es natürlich noch Messer und Gabel. Anschließend macht sich der wahrlich eher stämmige Wirt daran einen Saft zu pressen. Er scheint geübt zu sein und wenig später steht das Getränk samt pinkem Strohhalm neben den Tellern. Der Saft sieht aus wie eine grünliche Brühe, welche jedoch durchaus sehr süßlich schmeckt, allerdings auch einen leicht sauren Beigeschmack besitzt, der dem Getränk eine ganz eigene Note verpasst. "Guten Appetit!", gibt ihr der Mann mit dem Holzfällerhemd noch mit, bevor er sich wieder einem anderen Gast zuwendet.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   So 26 Feb 2012, 23:41

Perplex sieht Cortez dem Revolverjungen nach, sie hätte wenigstens so etwas wie eine Reaktion, wenn schon keine fachkundige Antwort erwartet. Wie sagte ihre Oma immer: `Das Erste, was inne Binsen geht - sind vorzeigbare Umgangsformen. Da gibt´s dann ruckzuck Leute, die sich benehmen, wie´n Löwe umme Füße riecht.´
Recht hatte sie.
"Santa Mierda - fettes Sorry, daß ich gefragt habe..." wendet sie sich grummelnd wieder ihrem Drink zu und pafft weiter ein paar Rauchringe in die ohnehin miserable Luft hier drin. Sollte es nachher etwas hastig werden, würde sie das wahrscheinlich schon früh genug mitbekommen.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   Di 28 Feb 2012, 02:10

Mit einem Hieb haut der Shi dem Wachmann K.O.. Als dieser schreiend zursammen bricht, durchzuckt es ihn. Den Schrei muss jeder im Haus gehört haben, daher heißt es jetzt schnell handeln und deeskalierend Handeln. Als erstes prüft er, ob dieser Tod ist, was er verneinen kann, nimmt dann des Wachmanns seine Waffen ab, bevor dieser ihn noch hinterrücks angreifen sollte, dann klopft er an die Tür zu Ruger. Noch bevor ein "Herein" kommt, betritt er den Raum, schließt hinter sich die Tür und begrüßt den oder die Personen im Zimmer. "Guten Tag. Sie müssen Ruger sein.", dabei hält der Shi die Waffe des Wachmanns am Lauf und versucht so wenig bedrohlich wie möglich zu wirken. Immerhin kann es auch sein, dass Ruger auf den erst besten schießt, der rein kommt.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   Mi 07 März 2012, 21:03

Neben dem Gewehr hat der Wächter nur noch ein Kampfmesser als Waffe bei sich getragen. Er hat bei der Aktion zwar eine Platzwunde davongetragen, lebt allerdings noch, obwohl er natürlich weiterhin nicht bei Bewusstsein ist. Ob Klopfen alleine jetzt noch Sinn macht, darüber scheiden sich die Geister. Fakt ist jedoch, dass die Gegenseite diese Geste auf jeden Fall verwirren könnte, da Angreifer sich selten selber in so einer Form ankündigen.

Sogleich betritt der Shi also den Raum und findet sich in einer Art Aufenthaltsraum wieder, indem ein paar Tische mit Stühlen herumstehen. Hinten im Eck des Zimmers befindet sich ein großer Kühlschrank, der wohl in Betrieb zu sein scheint. An der Wand hängen ein oder zwei Regale, jedoch schief, genau wie die Bilder, welche hin und wieder dort verteilt sind - darauf sind für Tetsu unbekannte Leute einer längst vergessenen Zeit abgebildet, offensichtlich Geschäftsmänner und Arbeiter aus der Bergbaubranche. Die Ziergegenstände teilen sich ihren Platz letztendlich mit einigen faustdicken Löchern, welche den Wänden ihr Alter anpreisen. An manchen Stellen ist jedoch - manchmal besser, manchmal schlechter - mit zusätzlichem Putz nachgeholfen worden, um den Raum zu verschönern. Alles in allem ist der Aufenthaltsraum der Kaserne allerdings ganz auf Funktionalität bedacht.

Tetsu bewegt sich keine drei Schritte im Raum, dann stürmen bereits - auf dem ersten Blick - an die fünf Leute in den Raum. Sofort richten sie zwar ihre Waffen auf ihn, schießen jedoch nicht, da er offenkundig selbst keine gezogen hat und mehr oder weniger unbewaffnet ist. "Waffe fallen lassen und Hände hoch! Und keine falsche Bewegung, Schlitzauge!", brüllt sofort der wohl Ranghöchste unter den Männern, die allesamt erfahrener wirken als der junge Wächter vor der Türe. Die Unity-Leute tragen Metallrüstungen und sind sogar mit schwerem Geschütz in Form von Miniguns ausgerüstet - jene Leute haben sich an den Flanken im Aufenthaltsraum positioniert, wo sie freies Schussfeld auf den Eindringling haben. Zwei andere Wachen, die Sturmgewehre bei sich tragen, stehen neben dem - mit einer Kampfschrotflinte ausgerüsteten - Rädelsführer der Fünfertruppe. Dieser sieht sich um, ob er hinter Tetsu vielleicht einen Blick erhaschen kann, doch der hat vorhin bereits die Türe hinter sich geschlossen. "Wer bist du und was willst du hier!? Und wo zum Teufel ist Jayden? Der sollte aufpassen, dass hier keiner reinkommt... hast du ihn etwa abgemurkst, Schlitzauge!?" Der Unity-Typ wirkt wie auf Kohlen, und so, als würde ihm jeden Moment - ob absichtlich oder nicht - der Finger am Abzug entgleiten. Offenkundig scheint sich keiner im Raum spontan angesprochen zu fühlen oder gar als Ruger zu outen - wenn sie die Begrüßung des Asiaten überhaupt mitbekommen haben.
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Seitdem Martin Feinth mit der letzten Karawane aus New Reno in Broken Hills angekommen ist - der im Übrigen auch Cortez angehörte - hat er sich nur aus Langeweile in der Stadt umgesehen und dabei nach einem guten Geschäft Ausschau gehalten. Leider wurde er nicht fündig, aber nun weiß er zumindest besser über Broken Hills Bescheid, sofern er nicht schon einmal früher hier war. Während seiner Zeit hier ist im zudem aufgefallen, dass die Bewohner ein wenig angespannt wirken, allen voran die Mutanten unter ihnen. Einen Fremden wie ihn, der in Broken Hills einfach mal so herumläuft, beäugt man somit mehr also ohnehin schon. Wahrscheinlich wird der eine oder andere ihn wegen seines Aufzugs sogar für einen Mafiosi aus Reno halten.
Nun steht er ziemlich im Zentrum der Stadt neben einem Brunnen, zwischen ein paar Häusern. Eins davon sieht aus wie ein größeres Gefängnis, unweit davon befindet sich wohl ein Gebäude, welches zu einer Art Kaserne umfunktioniert wurde, da dort heute bewaffnete Leute bisher ein- und ausgingen. Etwas weiter davon scheint es eine Bar zu geben. In der Nähe des Häusergespanns, allerdings eher dem Brunnen zugeneigt, steht ein schwarzes Brett herum.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   So 11 März 2012, 02:23

Ein Kaff - ein hoch technetisiertes Kaff - war soweit seine Einschätzung, immerhin war es irgendwie ein lustiger Grad zwischen nicht erwähnenswertem Dörfchen, das eig. auf keiner Karte seine Würdigung finden würde und Stromerzeuger, das ja mithilfe dieser Raffinerie und Uran nicht gerade wenig und schlecht Strom herstellen sollte. Mit einem gelangweilten Recker gen Sonne grüßte ihm diese auch direkt zurück, so dass er blendete schlagartig wieder zurückzog, den Hut ins Gesicht gezogen und die Augen zusammengekniffen.
Nach mehrmaligen Blinzeln waren auch seine ersten Schritte direkt auf das schwarze Brett gerichtet. Viel Glück hatte er mit diesem Alles-Verkäufer nicht gehabt, wollte ihm unglaublich viel Schrott andrehen mit dem er nicht wirklich etwas Anfangen konnte. Wozu brauchte er denn einen Toaster? Bei dem Gedanken schüttelt er den Kopf und stand dann auch schon vor dem Brett, über das seine Augen nun huschten bis er dann nochmal den Zettel mit der Raffinerie erblickte.
"Ob die wohl auch eine Aushilfskraft für ein paar Tage annehmen? Würde nur ungerne hier rumsitzen ohne Kronkorken zu verdienen." Bei dem Gedanken ließ er noch mal seinen Blick durch die Gegend schweifen - bis dieser bei der Bar landete. "Und dort ist meine Fahrkarte für ein paar Informationen."
Schlagartig drehte er sich Richtung Bar und ging dann auch direkt auf diese zu. Vor der Tür rückt er sich noch den Hut zurecht, ehe er dann langsam die Tür öffnet und dieser gleichzeitig mit den Schritten nach Innen folgt. Mit einem ausschweifenden Schwenken seines Kopfes fährt einmal sein Blick durch die komplette Bar, dabei musternd die Gäste , wobei er dann am Ende an die Hutkrempe fast und diese zum Gruß kurz nach unten zieht. Nun bewegt er sich auf die Theke zu, suchte sich einen freien Platz und nahm dort Platz, den Koffer direkt vor sich gestellt. Er nahm noch mal den Wirt kurz unter die Lupe, ehe er dann mit freundlichem grinsen sagte
"Eine Flasche kaltes Wasser bitte - und keine Eile, ich kann mir denken das sie bei diese Kundschaft eher andere Sachen auf Eis legen." dabei legte er dann beide Arme auf die Theke und schaut auch nach rechts und Links zu den anderen "Sitzern".
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BeitragThema: Re: Broken Hills   So 11 März 2012, 09:55

Cortez sieht sich nach dem Blick auf die Tür wieder zu Nat um - und stellt fest, daß ihre neue Bekanntschaft offenbar... verdunstet zu sein scheint. Diese berufsmäßigen Scharfschützen sind wahre Verschwindibus-Künstler. Wahrscheinlich ist sie mal probeweise draußen unterwegs, die Lage checken. Gut, drauf gehustet - sie sieht sich den schmnalen Kerl im Sontagnachmittags-Balkonsteh-Outfit an und kommt dann auf die Idee, daß es wegen der Schlechtwetterlage draußen noch geraume Zeit dauern könnte, bis sie endlich loseiern, um die kaputte Karre zu reparieren. Also meint sie mit ihrem berühmten Haigrinsen zum Wirt: "Sooh... Habe beschlossen Hunger zu haben. Falls noch was zu baggern da ist, wäre ich einer kleinen Fresserei nicht abgeneigt..."
Hm - die Zigarre ist runtergeraucht - aber das macht nix. Cortez packt den kalten Stummel zu den anderen in einen kleinen Beutel, macht ihn zu und legt ihn auf die Theke. Dann haut sie ein paar Mal da drauf rum - und hat einen Beutel voller Tabak. Dann nimmt sie ihre langstielige, alte Palisanderpfeife und stopft sie sich, um zufrieden grinsend weiterzupaffen. Schon sieht die ganze Welt wieder anders aus. Nebliger, zum Beispiel.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   So 11 März 2012, 15:11

Der Wirt wundert sich an diesem Tag schon gar nicht mehr, dass Broken Hills offenbar heute so gut besucht ist, vor allem im Hinblick auf Gestalten, die wegen ihres Aufzugs sofort als Fremde auffallen. So sagt er zu Martins Bestellung nichts Großartiges, sondern stellt ihm einige Sekunden später ein Glas Wasser vor die Nase und kassiert im Gegenzug drei Deckel.
Anschließend wendet sich der Mann im Holzfällerhemd sogleich Cortez zu, welche unweit vom Unternehmer sitzt. "Klar, wenn du mir sagst was du willst. Ich hab immer noch das Gleiche im Kühlschrank. Fleisch, Obst oder irgendwelche Sonderwünsche? Obwohl ich sagen muss, dass die Kleine da ordentlich aufgetischt hat, aber mir solls recht sein."
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Luke Woern fuhr erst einige Tage durch das Ödland und ging anschließend notgedrungen zu Fuß weiter, da der Tank seines Motorrads irgendwann leer war. Glücklicherweise war Broken Hills nicht mehr weit entfernt. Durch den befreundeten Händler wusste er, dass die Stadt ungefähr westlich seiner Werkstatt liegen musste. In dessen Erzählungen hörte er diverse Dinge über Broken Hills. Dort sollten erstaunlicherweise gleichermaßen Menschen und Mutanten zusammenleben - und das friedlich. Solche Leute wie er es war, so genannte Ghuls, aber auch andere mutierte Lebewesen, die als Supermutanten bezeichnet wurden gäbe es dort. Es war wohl eine Art Bergbaustadt mit einer Uranmine und einer dazugehörigen Raffinerie. Mehr wusste Lucky über diese bisher Stadt nicht, allerdings würde er bald mehr erfahren, da sich am Horizont bereits etwas auftat, was unter Umständen Broken Hills sein könnte.

Als der Ghul in der Stadt schließlich unter der Glut der Nachmittagssonne ankommt, findet er zunächst keine Menschenseele vor. Insgesamt kommt ihm die Stadt auch recht ruhig vor - fast wie eine Geisterstadt. Jedoch wird er nach ein paar Schritten eines Besseren belehrt. Er entdeckt neben ein paar Gebäude zwei parkende Fahrzeuge. Zum einen wäre da ein zusammengeschustertes Bike und ein gräulicher Schulbus. Neben und in dem Bus scheinen Leute zu sein. Ihm fällt vor allem der grünliche Ghul auf, der sich gerade dem Gefährt nähert. In einem Hinterhof unweit der Fahrzeuge treiben sich ein paar Menschen herum, welche wohl für das örtliche Karawanenunternehmen arbeiten.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   So 11 März 2012, 16:06

In dieser Hitze ist Luckys Durst unerträglich. Er könnte zwar seien Whisky trinken, aber das würde ihm in der Hitze nich bekommen. Das die Stadt wie ausgestorben wirkt beunruhigt ihn, da er befürchtet das er nirgends etwas zu trinken auftreiben kann. Als er den Schulbus mit den Leuten sieht, ist er daher sichtlich erleichtert. Obwohl er eigentlich nach den Ereignissen die er grad erlebt hatte vorsichtig sein müsste, geht er schnurstracks auf den fremden Ghul zu. "Entschuldigen sie bitte? Ich will sie nicht stören, aber ich habe sehr viel Durst. Können sie mir sagen ob ich hier irgendwo etwas zu trinken bekomme?"
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BeitragThema: Re: Broken Hills   So 11 März 2012, 18:08

"Fleisch und Obst ist gut - ich hab wirklich einen Monsterkohldampf!" freut sich Cortez. Zur Feier des Tages macht das Showgirl ohne Show wieder ein wenig Musik. Zu was ein fünfsaitiger Halbakustikbass gut war, soll gleich mal jeder mitbekommen. Ein wenig an Ennio Morricone erinnert die Musik schon - aber sie passt auch wunderbar in dieses fertige, ausgedörrte Kaff. Das ist eine von Cortez´ heimlichen Begabungen - sie trifft tatsächlich `den richtigen Ton´.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   Di 13 März 2012, 21:45

"Danke." antwortet er und zieht seinen Hut als Danke-Geste an der Krempe kurz nach unten, ehe er dann das Glas zu seinen Lippen empor hebt und einen Schluck nimmt, dabei in seiner rechten Hosentasche kramt und daraus 3 Deckel nimmt, die er über die Theke zum Wirt schiebt. Paralell drönt dann von rechts wie die Frau bestellt und dann auch noch Akustikbass spielt. Fast sofort zieht das seien Aufmerksamkeit auf sie und er dreht sich zu ihr um.

"Sie scheint ja ein wahrer Segen für dieses Lokal zu sein - möchte viel Essen und bewegt mit der Musik vielleicht noch mehr Kundschaft in den Laden zu kommen." überlegt er dabei und hebt sein in ihre Richtung. Auch wenn es nicht sein Musik Stil ist, so bewundert er doch irgendwo immer noch die Leute, die in dieser Zeit versuchen mit Kultur und Kunst Geld zu verdienen. Ob er diese Frau in Vegas wiedersehen würde?.. Natürlich, niemand der mit solchen Fähigkeiten Geld verdienen will, bleibt in diesem atomaren Kaff. "Da fällt mir ein... ist diese Frau nicht mit mir in der Karawane gewesen? Vielleicht sollte ich später mal mit ihr reden, wenn sie wirklich nach Vegas will könnte ich vielleicht an ihr verdienen." Nun drehte er seinen Kopf wieder zum Wirt und senkte sein Glas wieder.

"Sagen sie mal, die Raffinerie sucht doch wieder Leute. Was genau wird denn dort verlangt?" fragt er in einer Lautstärke, bei der man ihn hoffentlich noch hören kann, er allerdings das Spiel der Latina nicht unterbrechen würde.
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BeitragThema: Re: Broken Hills   Mi 14 März 2012, 08:17

Der Ghul sieht keine sonderlichen Probleme bei einem etwaigen Einbruch, denn er kann noch nicht einmal offensichtliche Wachen entdecken. Für einen Eingang sorgen sie irgendwie schon...Als er zum Bus zurückkehrt, wirft er dem brianähnlichen Mädchen einen kurzen, missmutigen Blick zu und lehnt sich an das Fahrzeug. Warum leiden hier alle Frauen an Zwergwuchs? Zurück in die Erde mit ihnen! Da muss erst mal etwas um gut die Hälfte wachsen, bevor ihm überhaupt erst einer abgehen könnte. Beleidigt über diesen Umstand würdigt er sie keines Blickes. Entnervt starrt er Löcher in die Luft, bis er von einer weiteren Person aus seinen Gedanken gerissen wird. Bei näherer Betrachtung handelt es sich um eine lebendige Trockenpflaume. Was er in diesem Moment sogar bestätigt.

„Brauchst nich' so förmlich zu sein. Da drüben ist ne Bar, da gibt’s Wasser, Alk und so weiter...“ Meinte er nur und deutete in die Richtung, in der sie zu finden war.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   Mi 14 März 2012, 19:27

Der Barmann präsentiert nach ein paar wenigen Minuten einen Teller, auf dem sich Trockenfleisch und Obst befindet. Es ist eine ordentliche Portion, die normalerweise auch sattmachen müsste. Neben dem Teller legt der Wirt noch Messer und Gabel, da Cortez dies vielleicht beim Essen benötigt. Anschließend kassiert er von ihr 15 Deckel, wobei er einen kritischen Blick in Richtung Chandra wirft, deren Bezahlung für die Mahlzeit noch aussteht. Als er danach kurz die Bar überblickt, meint er zur Latina eher nebenbei: "Scheint so als würde dein Geklimmper bei den Leuten gut ankommen", und spielt dabei wohl auf die neuerlichen Besucher seiner Kneipe an.

Fluchs meint der Mann dann zu Martin, während er ein Glas poliert: "Kann sein, ich meine da auch was gelesen zu haben. Musst einfach mal aufs schwarze Brett gucken. Eigentlich müsste dort stehen, an wen du dich bei einem Job in der Raffinerie wenden musst. Glaub die Ghuls dort brauchen nen neuen Eierkopf, kenn mich aber mit dem ganzen Uranzeugs nicht aus. " Dann endet er und begibt sich zu einem Tisch in der Nähe der Theke, um Gäste zu bedienen.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   Mi 14 März 2012, 19:32

"Fettes merci!" packt Cortez erfreut den ausstehenden Betrag auf den Tisch. Sie packt den Bass neben sich an den Barhocker und futtert ordentlich los. Ah - schon besser. So kann man´s aushalten. Mit einem gesegneten Appetit ausgestattet werkelt die Latina mit ihrem Besteck zufrieden auf dem Teller herum. Können sich ruhig alle gegenseitig den Zylinder einbeulen, solange ihr keiner den Teller klaut.

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BeitragThema: Re: Broken Hills   Mi 14 März 2012, 23:15

"Danke!" Mit diesem Wort drückt Lucky in diesem Moment mehr aus als ein einfaches Dankeschön. Jemand mit guten Meenschenkenntnis hätte sicher gehört das mit einem mal jegliche Anspannung von Lucky abfiel. Durch die Bar würde wohl die größte seiner Sorgen verschwinden. Wenn er ersteinmal etwas getrunken hätte, könnte er sich auch Gedanken darüber machen wie es weitergehen sollte. Mit Geräuschen, die man mit Müh und Not als Gesang identifizieren kann, geht der Ghul in die Richtung die ihm der Fremde gezeigt hatte. Endlich steht er vor der Türschwelle der Bar. Nur noch wenige Augenblicke, dann wäre sein Durst gelöscht - und der Barinhaber um einiges reicher.
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