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 Geschichte der Bruderschaft

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Maki
Magi
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BeitragThema: Geschichte der Bruderschaft   Di 10 Mai 2011, 11:55

Entstehungsgeschichte:

In der Zeit der scheinbar bevorstehenden atomaren Vernichtung der Welt wurde ein Netzwerk von Schutzbunkern finanziert, um die besten und klügsten Köpfe der Menschheit für eine spätere Wiederbevölkerung sicher zu stellen. Bevor dieses Netzwerk an Vaults fertig gestellt werden konnte, kamen die Bomben. In Kalifornien suchte eine militärische Einheit Zuflucht in einer Forschungsvault. Dort fanden sie heraus, dass Wissenschaftler Menschen für inhumane Versuche missbrauchten und machten dem ein Ende. Sie desertierten aus der Armee und verharrten lange Jahre in der Vault, bis es ihnen draußen sicher erschien.

Unversehrt und mit Zugriff auf eine große Menge an Vorkriegstechnologie entwickelte sich aus ihnen im Laufe der Zeit eine mächtige Organisation, die Brotherhood of Steel. Im Namen der Menschheit stellten sie sich den Bedrohungen des Ödländs und suchten nach neuen Technologien, welche beim Wiederaufbau einer Zivilisation helfen würde. Obwohl sich die Bruderschaft zu der wohl mächtigsten Gruppe des Ödlands nennen konnte, schwanden langsam aber sicher ihre Zahlen. Die Frage, wie man an neue Rekruten kommen konnte, war jedoch ein strittiges Thema. Ein Teil sprach sich für die Rekrutierung von Sipplingen, also Außenseitern aus. Andere dagegen wollten die Bruderschaft rein erhalten, um eine Gefährdung ihrer Ziele zu vermeiden. Zwei bisherige Grundsätze waren: Keine Rekruten von außerhalb. Dies war nicht rassistisch begründet, man traute Fremden eine solch große Verantwortung einfach nicht zu. Die andere lautete eine sparsame und wohlüberlegte Verteilung an Technologie. Der Missbrauch dieser Technologie konnte nach ihrer Überzeugung langjährige Erfolge binnen kurzer Zeit zunichte machen.

Am Ende blieb die Mehrheit bei ihrem Entschluss, die Bruderschaft traditionell weiterzuführen. Die Ältesten, die in diesem Streit der Ideologien eine Abspaltung ihrer Organisation fürchteten, schickten die Minderheit, wo sie keinen Schaden anrichten konnte. Jene, die sich für Expansion und Unterstützung von außerhalb aussprachen, wurde mit eigens konstruierten Luftschiffen über die Berge weit nach Osten geschickt, um dort einen Restposten einer Supermutanten-Armee zu beobachten und Informationen zu sammeln. Auf der Reise ereignete sich jedoch eine Katastrophe. Der Luftkonvoi wurde unterwegs von einem schweren Gewittersturm überrascht. Viele Luftschiffe wurden zerstört und mit ihrer Besatzung fielen auch die Anführer der Expedition. Die Überlebenden waren gezwungen außerhalb der Ruinen von Chicago zu landen, außerstande, Kontakt zur Hauptbasis herzustellen und um Unterstützung zu bitten. Nachdem die Verwundeten versorgt waren, sammelten die Überlebenden alles ein, was sie aus den Wracks der Luftschiffe borgen konnten. Schnell wurden sie sich mit den Eingeborenen handelseinig und versprachen ihnen Medizin sowie Schutz im Austausch für Vorräte und Arbeitskräfte. Schon bald wurden Eingeborene als Rekruten mit offenen Armen empfangen, welche die ausgedünnten Reihen der Soldaten ausfüllen konnten. Befreit von der einengenden Ideologie der Hauptorganisation, war die Midwestern Brotherhood frei, ihren eigenen Weg zu gehen.



Werdegang:

Am Anfang versuchte die Bruderschaft das Territorium um Chicago für sich zu behaupten. Sie schickte Soldaten in die umliegenden Dörfer und bezog aus diesen neue Rekruten. Im Austausch wurden sie vor den Überfällen der Raider beschützt. Squad One, eine damals vielversprechende Gruppe von Außenseitern war maßgeblich an der Vernichtung der umliegenden Raiderlager beteiligt. Systematisch zerstörte die Bruderschaft ein Lager nach dem Anderen und stellte gekreuzigte Raider als Warnung aus. Danach widmete man sich dem eigentlichen Ziel: Eine Kampagne über die große Prärie in Richtung der Rocky Mountains auf der Suche nach Vault Zero. Diese Vault war vor dem Krieg als Kommandozentrale für das Netzwerk gedacht. In ihr wurden die wichtigsten Köpfe der Regierung, der Wissenschaft und des Militärs beherbergt, sowie eine kaum vorstellbare Menge höchster Technologien. Die nächste Hürde bestand aus der verstärkten Aktivität der Beastlords, mutierten Menschen, die in der Lage waren Tiere mit geringer Intelligenz unter ihre Kontrolle zu bringen. Dieser Gruppe gelang es, die Matriarchin eines Deathclaw-Rudels gefangen zu nehmen und zwang ihr Rudel dadurch, auf ihrer Seite zu kämpfen. Nach ihrer Befreiung stellte die Matriarchin ihr Rudel in die Dienste der Bruderschaft.

Die nächste Bedrohung führte nach Missouri, eine Gegend, die als „Der Gürtel“ bekannt war. Reste einer alten Armee von Supermutanten wurden zur Zerstörung ausgesandt. Ihre Bekämpfung bezahlte die Bruderschaft mit vielen Leben. Waffentechnisch unterlegen und in der Unterzahl wurde ein Teil des Trupps vor St. Louis überrannt. General Barnaky, das Oberhaupt der Bruderschaft, wurde dabei von Toccomata, dem Anführer der Supermutanten gefangen genommen.

Obwohl sich die Bruderschaft zurückziehen konnte, litt sie weiterhin unter ständigen Überfällen. Mehrere Squads wurden ausgeschickt, um eine Munitionsfabrik der Mutanten zu sabotieren. Stattdessen fanden sie ein Labor vor, in dem nach der Lösung des Sterilitätsproblems geforscht wurde. Die Bruderschaft behauptete die Forschungseinrichtung für sich, anstatt sie zu zerstören. Mit dieser durchaus nicht uneigennützigen Entscheidung wurde der erste Schritt für eine Annäherung zwischen Menschen und Mutanten getan. Einige paar Tage später fanden Kundschafter in der Ghulstadt Gravestone auf den Ruinen von Kansas eine intakte Atombombe, welche von den Einheimischen verehrt wurde. Nach der Verteidigung der Stadt vor dem Ansturm mehrere Mutanten-Gruppen wurde der Bruderschaft erlaubt die Waffe in einen sicheren Bunker unterzubringen.

Kundschafter fanden die Mutantenbasis schließlich in Osceolla, in der einer der alten Zeppeline abgestürzt war. Squad One kämpfte sich ins Innere der Basis und fand dort den sterbenden Mutantenanführer vor. Er berichtete, dass General Barnaky gewaltsam an eine unbekannte Bedrohung aus dem Westen ging, die selbst für die Mutantenarmee zu mächtig war. Der Squad spürte Paladin Latham auf, einer der verloren geglaubten Anführer des Luftkonvois. Er erzählte, dass Gammorin, der Kopf der Supermutanten ihm die Rolle des Anführers in Aussicht gestellt hatte, wenn er ihn in einem Zweikampf besiegte. Latham ging mit viel Glück tatsächlich siegreich aus dem Kampf hervor, zog sich jedoch eine Kopfverletzung zu, die sich entzündete. Wahnvorstellungen plagten ihn und er nahm die Identität von Gammorin an, um die Supermutanten gegen seine alten Kameraden zu führen. Er wurde noch vor Ort vom Squad exekutiert.

Bald wusste die Bruderschaft, dass sie es mit einem neuen Feind zu tun bekamen: Eine Roboterarmee bahnte sich unaufhaltsam einen Weg durch den mittleren Westen. Ein Tech-Kult, dessen Anhänger sich als Reaver bezeichnen wurde zwischen der Bruderschaft und den Robotern aufgerieben, als die Parteien in Kansas aufeinander trafen. Zunächst stellten sie sich dem aussichtslosen Zwei-Fronten-Krieg und wurden dabei beinahe ausgelöscht. Um ihrer völligen Vernichtung zu entgehen, suchten sie Schutz bei der Bruderschaft und boten ihnen als Gegenleistung den Prototypen einer elektromagnetischen Pulswaffe an, die zur Bekämpfung der Roboter entwickelt wurde.

Die Bruderschaft willigte ein und Squad One schaffte es auf dem Vormarsch nach Vault Zero in Colorado mithilfe der neuen Waffe eine Reparaturstation der Roboter zu vernichten. Ihnen lagen Informationen zu Grunde, dass die aus Vault Zero stammenden Roboter von einem rätselhaften Wesen, dem Calculator gesteuert werden. Die Bruderschaft erfuhr bei ihren Nachforschungen, dass diese Kreatur aus einer Fusion von Computern und menschlichen Gehirnen bestand. Die Roboter organisierten sich neu, doch der Brotherhood war es möglich, diesen Ruhemoment zu ihrem Vorteil zu nutzen. Sie zerstörten eine Maschinenfabrik und landeten damit einen schweren Schlag gegen die Roboter. Doch dieser Erfolg wurde dadurch überschattet, dass der Calculator den Händler Bartholomew Kerr gefangen nehmen konnte. Dieser war von Bunker zu Bunker gezogen und besaß damit wichtige Informationen für den Feind. Sollten die Roboter die Standorte der Bunker in Erfahrung bringen, so bedeutete dies das Ende der Brotherhood. Squad One traf ein, um den zu Versuchszwecken missbrauchten Händler von seinem Leid zu erlösen. Doch ihr Eingreifen kam zu spät.

Als letzte Lösung fasste die Bruderschaft den Plan, das Eingangstor der in Cheyenne Mountain aufgespürten Vault Zero mit ihrem sichergestellten nuklearen Sprengkopf zu öffnen. Der Plan ging trotz erbitterten Widerstands auf und zwei Squads stürmten den Eingang. Während Squad One versuchte die Aufzüge in Betrieb zu setzen, wurden die Bunker der Bruderschaft attackiert. Auf ihrem Weg zum Kern der Anlage begegneten sie General Barnaky, dessen Körper vom Calculator vercybert wurde. Die Erinnerung an sein Lebensziel, die Welt zu einem besseren Ort für seine Frau zu machen, hinderte ihn daran, den Squad anzugreifen. Stattdessen gewährte er ihnen, ihn zu seinem letzten Frieden zu führen. Squad One besiegte die letzten verbleibenden Wachroboter und zerstörte die Gehirne, welche den Calculator am Leben erhielten.

Der nun wehrlose Calculator stellte dem Squadleader in Aussicht, seinen Verstand mit mit ihm zu teilen und so den Krieg zu beenden und dem Ödland Frieden zu bringen.
Er lehnte jedoch den Vorschlag ab und erlaubte dem Calculator sich selbst zu zerstören. Dies war gleichbedeutend mit der Außerkraftsetzung sämtlicher Roboter, die mit ihm verbunden waren.

Die Midwestern Brotherhood eroberte letztendlich Vault Zero und benutzte sie als primäre Operationsbasis. Ohne die Datenbänke und die Roboter des Calculators war die Vault nicht anders als die anderen. Die sichergestellten Vorkriegstechnologien stellten einen großen Gewinn dar und glichen die massiven Verluste an Mensch und Material aus, die der Krieg gefordert hatte. Trotzdem hatte sie aufgrund der geringen Mannstärke einen schweren Stand. Gegen die ansteigende Anzahl der Raider wandten sie Guerilla-Taktiken an und rekrutieren weiterhin aus dem Ödland. Diese Soldaten wurden schneller befördert als noch zu Anfangszeiten und zudem wurde ihnen ein breiteres Spektrum an Waffen für ihre Missionen bereitgestellt, um Herr der Lage zu werden. Mutanten war es nach wie vor gestattet, sich der Bruderschaft anzuschließen und bekamen fast die gleichen Rechte wie ihre menschlichen Kameraden. Das Rudel der Deathclaws folgte ihrer Matricharchin hinaus ins Ödland und führten ein ungestörtes Leben abseits der menschlichen Siedlungen.

Der Leader von Squad One, Maxwell Anderson, wurde in den Rang eines Generals erhoben und für die Führung des neu eröffneten Bunkers Zeta eingesetzt.
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