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 Kapitel 1 - Choices & Consequences

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Cerebro
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BeitragThema: Kapitel 1 - Choices & Consequences   Do 19 Jan 2017, 21:16

Ich fand Mickys Idee hier ziemlich cool, daher kopiere ich das Schema mal ganz dreist für Texas. Kapitel 1 läuft zwar noch (bzw. hat ein großes Kapitel 2 noch nicht angefangen), aber das große Intro mit der Raider-Verfolgungsjagd ist überstanden und so kann man schon ein paar Punkte durchgehen. Das, was in der Zukunft noch innerhalb des Kapitel 1 Threads passiert, editiere ich später dazu. (Bei dem was bereits passiert ist hoffe ich mal, dass ich mich noch gescheit erinnern kann. ^^)



Peco Station:
Wären die Raider zu spät bemerkt worden oder hätte man anderweitig gezögert, wäre der Caravan gezwungen gewesen, eine erste Angriffswelle innerhalb der Station abzuwehren, um sich die Flucht hart zu erkämpfen.


Kampf gegen die Wheeler:
Definitiv das größte "wenn > dann" ... Wäre der Caravan zu irgend einer Zeit geschlagen worden, wären die Überlebenden nach Crow's Nest verschleppt worden und hätten ein Abenteuer dort erlebt, um (vielleicht) irgendwie wieder zu entkommen. Es wäre keine Sackgasse / kein Game Over für euch gewesen, aber die Story hätte hier einen komplett anderen Weg eingeschlagen. (Vermutlich wären die meisten - wenn nicht sogar alle - NPCs dabei ums Leben gekommen.)


Sonya und der Dune Man im Buggy:
Der Kampf hing an den Würfeln, aber es war abzusehen, dass der leichte Buggy nicht lange durchhält. Wäre Sonyas Rettung auf den Bus gescheitert, wäre sie im Sand gelandet und von den Raidern aufgelesen worden. Danach hätte der Caravan vermutlich zwangsweise gegen die Raider verlieren müssen, denn ich will und kann nicht 2 komplett verschiedene Storys fahren: Eine mit Sonya in Gefangenschaft und eine komplett andere mit dem Rest. Ergo auch hier der Weg nach Crow's Nest - doch das wurde verhindert.

Dune Mans Rettung hing allein an den Würfeln. Seinen eigenen Wurf hat er verpatzt, entsprechend wäre er ohne Sonyas Hilfe gestorben. Nur wegen Sonya ist er noch am Leben.


Die Sache mit Sage:
Wenn man Sage während des Angriffs komplett ignoriert hätte, wäre sein Geheimnis evtl. nie ans Licht gekommen. Hier gab es insbesondere zwei Situationen: Einmal als sich Sonya wunderte, warum er nicht mithilft, die Wheeler zu bekämpfen und sich deshalb nach ihm umgesehen hat. Ein anderes Mal, als er schwer verwundet wurde und nur durch Corvus' Hilfe überlebt hat. Mit seinem Tod wären diverse Dinge nie ans Licht gekommen und er hätte z. B. nie von den Rangern im Pelt Hub verhört werden können. (Natürlich wäre auch die Sache mit dem Peilsender nie ans Licht gekommen.)


Sich den Wheelern ergeben oder weiterkämpfen:
Aufzugeben hätte die 'Crow's Nest' Storyline gestartet, allerdings wäre zumindest ein NPC bei der Gefangennahme exekutiert worden - das stand vorab fest.


In die Anomalie flüchten oder weiterkämpfen:
Hätte man sich gegen die Anomalie entschieden, wäre der Kampf weitergeführt worden. Ich hatte hier nicht alle Details geplant, aber es wäre MINDESTENS noch eine große Angriffswelle gekommen, bevor eine Flucht theoretisch möglich gewesen wäre und die Chancen standen gut, dass der Dragon schlicht und ergreifend zermürbt und besiegt worden wäre.


Kit und Mancera:
Die beiden waren von dem Moment an tot, als beschlossen wurde, durch die Anomalie zu fahren. Ihr vergleichsweise leichter Pickup war den Kräften dort einfach nicht gewachsen und Claire hat sie - wenn auch ohne bösen Willen und ohne dies mit Sicherheit zu wissen - tatsächlich in den Tod geschickt.


Crash in der Anomalie:
Der Bus-Crash stand nicht fest, war aber vergleichsweise wahrsacheinlich. Schlussendlich haben die Würfel entschieden. Auch der Dragon hätte theoretisch crashen können, wenn Raven extrem mies gewürfelt hätte, doch sie war / ist ein besserer Fahrer und hatte ein robusteres Fahrzeug - also bessere Chancen als Buckner. Im schlimmsten Fall wären beide Fahrzeuge zerstört worden und diverse NPCs hätten evtl. ihr Leben verloren. Eine 'Die Überlebenden müssen zu Fuß durch die Wüste latschen' Story stand auf Abruf parat. Ebenso hätten die Überlebenden von den Wheelern aufgegriffen werden können.

Hätte man bei der Bus-Rettung gewartet, bis die Anomalie komplett abgezogen ist, wären die Wheeler wieder zum Problem geworden, denn die waren definitv noch in der Nähe.


Roxy:
Wäre man bei der Sache mit dem Gecko anders vorgegangen und hätte Caroline nicht so extrem gut gewürfelt, als es darum ging, den Hund zu beruhigen, wäre Roxy jetzt nicht Teil des Teams. Sie ist quasi das Resultat eines 'Kritischen Erfolges'.


Marv:
Marv war auch ein potentiell Toter, wenn Corvus und Stirloq anders vorgegangen wären. Möglichkeiten gab es diverse: Hätten sie gezögert und wären nicht direkt die Böschung heruntergesprungen, wäre es zu spät gewesen. Hätten sie ihn nicht verarztet, wäre er vermutlich verblutet usw...

Eine 'Corvus und Stirloq latschen zu Fuß durch die Wüste' Story stand ebenfalls auf Abruf parat, wenn die Verhandlungen mit Claire in die Hose gegangen wären. Ein schnelles Fahrzeug hätte es im Pelt Hub definitiv nicht gegeben - höchstens einen Caravan nach einigen Tagen Warterei, den sie hätten begleiten können.



So, das fällt mir aus dem Kopf alles ein. Wenn noch konkrete Fragen bestehen, könnt ihr sie gerne stellen. Smile


Zuletzt von Cerebro am Do 19 Jan 2017, 21:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Choices & Consequences   Do 19 Jan 2017, 21:30

Joa, sowas ist immer ganz interessant. Da war Sonya ja nicht so doof wie gedacht. Razz

Wenn die Gefangenschaft passiert wäre, wären dann Rape und / oder Brandzeichen eine Konsequenz gewesen? Da Ranger Kriminelle brandmarken, können Raider das ja einfach kopieren, damit sich keiner mehr an die Gesetzeshüter wenden kann denk ich mir.

Und hätten Kit und Mancera auf eines der Fahrzeuge springen können? Wollte es Sonya nicht vorgeschlagen lassen, weil es mir etwas zu Meta vorkam. Soweit, dass die Annomalie sie wahrscheinlich zermatscht, hat sie eben nicht gedacht.
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Choices & Consequences   Do 19 Jan 2017, 21:47

Zitat :
Da war Sonya ja nicht so doof wie gedacht.

Nö, war sie nicht. Überhaupt ging die ganze Sache rückblickend betrachtet sehr positiv für euch aus. Hätte alles viel schlimmer kommen können - selbst wenn es nur ein (sehr langes) Intro war. Smile

Zitat :
Wenn die Gefangenschaft passiert wäre, wären dann Rape und / oder Brandzeichen eine Konsequenz gewesen?

Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Vom Grundsatz eher nicht, denn Rape ohne Chance auf Verteidigung sehe ich - auch in der theoretischen Welt eines RPG - als potenziell sehr erniedrigend für den Spieler. (Wenn ich komplett 'realistisch' spielen würde, wären alle Frauen definitv vergewaltigt worden, aber ich glaube das braucht und will hier keiner...)

Und ein Brandzeichen hätte euch schon direkt nach dem 'Intro' super viele Probleme bereitet, auch wenn sich daraus spannende Situationen ergeben können. Wäre eher eine Extrem-Bestrafung für Fälle von 'Spieler verhält sich in der ungünstigsten Situation absolut dämlich' gewesen. (Trifft natürlich alles nicht auf NPCs zu - die hätten vermutlich mehr durchgemacht ^^)

Für die Zukunft, wenn die Gruppe mehr Erfahrung unter der Haube hat und die Quests und 'Shit Happens' Situationen härter werden, aber durchaus eine Option. Wink



Zitat :
Und hätten Kit und Mancera auf eines der Fahrzeuge springen können?

Ich hatte diese Möglichkeit ehrlich gesagt nicht bedacht, aber wäre der Vorschlag gekommen, und hätte man dies ingame entsprechend überzeugend vorgeschlagen, hätte dies durchaus eine Option sein können.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Choices & Consequences   Do 19 Jan 2017, 22:34

Da ich das hier auch teilweise verfolge:
Zitat :
Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Vom Grundsatz eher nicht, denn Rape ohne Chance auf Verteidigung sehe ich - auch in der theoretischen Welt eines RPG - als potenziell sehr erniedrigend für den Spieler. (Wenn ich komplett 'realistisch' spielen würde, wären alle Frauen definitv vergewaltigt worden, aber ich glaube das braucht und will hier keiner...)

Hätte ich jetzt nicht erwartet, dass du im fiktiven Bereich des RPGs Grenzen ziehst, was sowas angeht. Vor allem verstehe ich nicht, was daran für den Spieler erniedrigend sein sollte? RPG und RL war doch schon immer getrennt voneinander und sollte auch immer so bleiben. Falls ich da etwas falsch verstanden haben sollte, darfst du mich gerne korrigieren.
Wobei ich persönlich den Vorgang nicht durchspielen bzw. mehr time-skip-mäßig umschreiben, statt explizit beschreiben würde. Genauso handhabe ich es allerdings generell mit sexuellen Szenen, da ich da keinen Reiz darin sehe, sowas Post für Post durchzugehen. Schließlich weiß so auch jeder was abgeht. Somit reicht das Wissen über den Akt an sich plus ein paar Umschreibungen, was grob passiert ist. Das schmälert schließlich nicht die Bedeutung dessen, nur weil man es nicht Post für Post durchgegangen ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Choices & Consequences   Do 19 Jan 2017, 22:49

Man identifiziert sich ja trotzdem ein Stück weit mit dem Charakter und es ist auch zu Mad-Max Zeiten ein traumatisches Erlebnis, was die ganze Figur umkrempeln kann. Das ist nix, was man so einfach wegsteckt.

Zumal man auch Empathie gegenüber fiktiven Chars zeigt und da ist Folter (neben anderen Themen) so eine Sache.

Hat man zu Cafezeiten schon gemerkt, dass Kindesmissbrauch, Sklaverei, Rape und dergleichen schon harter Stoff für die meisten Mitspieler ist. Gerade weil es ein reales Problem ist. : o
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Choices & Consequences   Do 19 Jan 2017, 23:02

Ich ziehe nicht aus Scheu irgendwelche Grenzen, aber im konkreten Fall wäre das eine "Teabagging" Situation für den Spieler. Der Charakter ist gefangen und kann sich gegen hunderte Raider nicht zur Wehr setzen. Und dann wird er gegangraped ohne Option auf Ausweg oder Hilfe. Das ist vielleicht realistisch... aber ich denke nicht, dass es für einen Spieler im Intro eines RPGs besonders motivierend ist. Es vermittelt: "Ich mache mit deinem Char was du willst und du kannst genau 0 dagegen machen. Du bist kein Held - du bist meine Bitch!"

Es gibt kein Thema, um das ich bewusst einen riesen Bogen mache, allerdings will ich keinem Spieler nen Char-Rape unüberwindbar aufs Auge drücken, nur um ihm zu suggerieren, was für ein Wurm er doch ist... erst Recht nicht im Intro, wenn jeder erst mal nen Faden finden und sich einleben will. Die Spieler sind Ödland-Helden, keine gebrochenen Rape-Opfer. (Außer jemand will ein gebrochenes Rape-Opfer spielen, aber das entscheidet derjenige ja dann selbst. Wink)


(Und für die Unwissenden: Was ist teabagging!? Wink
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Choices & Consequences   Fr 20 Jan 2017, 07:42

Ist ja wieder mal typisch. Da hockt man tagelang vore Kiste - und nix passiert.

Und kaum hat man mal Nachtschicht, überschlagen sie sich hier alle.

So langsam komme ich mir verarscht vor.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Choices & Consequences   Fr 20 Jan 2017, 07:49

@Khan: ist doch fast immer so, erlebe ich jedenfalls auch öfters. Rolling Eyes

Aber siehs positiv: es geht mal wieder rund - alle sind da und leben - und es geht bald weiter. Und man kann ja alles nachlesen, verpasst also nichts.

@all:

Denke wir haben praktisch überall richtig gehandelt, obschon mich ein Abstecher nach Crows Nest schon interessiert hätte. Aber da kommen wir schon noch hin, braucht nur eine erneute Begegnung mit dem Wheeler-Haufen.
In dem Sinne: tolles Kapitel - weiter so!
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