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 Fallout: Texas - Kapitel 3

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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mi 16 Sep 2015, 20:59

Gerry und die anderen treffen Ernest und seinen Sohn beim Zusammenpacken ihres provisorischen Ladens an. "Oh. H-Hallo.", grüßt Ernest zögerlich. "Ich... ich will keinen Ärger mit dem Bund, Leute. Nehmt's mir nicht krum, aber Josh und ich machen die Biege. Ihr... ihr wollt einen Arztkoffer und ein Erste-Hilfe Kit, ja? Gut, schön, ich verkauf euch welche. Aber danach tut mir den Gefallen und seht euch anderswo nach Sachen um, ok? Bitte, ihr müsst das verstehen."

Torque runzelt die Stirn. Er geht nicht groß auf Ernest ein, sondern wendet sich direkt an Gerry. "Da die Schulter noch zwickt und ich die verkackte Kugel loswerden will... ich hab nur 58 Deckel. Wie wär's mit 25? Zombie-Girl hier hat noch wesentlich mehr einstecken, wenn ich mich richtig erinnere..."

(Vermilion besitzt aktuell 364 Bottle Caps. Carol hat 91 und Vikki 237.)
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mi 16 Sep 2015, 21:04

"Tja - dann müssen wir wie gesagt wohl ein wenig zusammenschmeißen. Aber seht den Vorteil..." grübelt Gerry - und grinst wieder breit: "Wie ich schon festgestellt habe - ich werde euch mit dem Rollkoffer nicht mehr aufhalten."
Er überlegt weiter: "Hatten wir nicht noch Zeugs, das wir anderweitig loswerden wollten?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Do 17 Sep 2015, 07:38

Vermilion wirft Gerry ihren Beutel zu. "Nimm ruhig" knurrt sie mürrisch, "im Moment stellt mich eh keine Kohle der Welt zufrieden. Das Gesicht der Alten, in Stücken auf dem Boden verteilt - das wäre schon besser. Aber das kann man ja nicht kaufen."
Dieser Bund scheint aus lustigen Gesellen zu bestehen und die Stadt, oder zumindest dieses Distrikt eng im Würgegriff zu haben. Wenn sie bei diesem Laden anfängt, wird sie wohl den ganzen Bund aufräumen müssen. Ausser natürlich, sie wird nicht gesehen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Do 17 Sep 2015, 15:38

"Öhhm... okay - gut." lässt Gerry sich überreden. Dann lächelt er scheu: "Ich kann nachvollziehen, daß Du diese Person am liebsten in `Madame PENG!´ umtaufen würdest. Ich tippe jedoch darauf, daß wenn das passiert wie aus dem Nichts 2003 Klageweiber, Fanbusse und dunkelschwarze Schafe der Familie hinter uns her wären. Sieh´s einfach so - höchstwahrscheinlich ist bei ihr in spätestens etwa 9 Jahren auf natürliche Weise Schluss. Es sei denn, sie hüpft mal eben in so ein Einmachglas..."
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Cerebro
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   So 20 Sep 2015, 13:09

Ernest beobachtet, wie Vermilion Gerry den Geldbeutel zuwirft. Als Gerry spricht, wirkt er gehetzt und blickt sich zur Seite hin um.

Nun, was ist jetzt?", fragt er nervös. "Mehr Taten, weniger Worte! Ich bin etwas in Eile... kauft ihr nun den Kram oder nicht?" Er streckt die Hand aus, Handfläche nach oben.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   So 20 Sep 2015, 13:24

Wenn Gerry die gewünschte Summe beisammen hat, wird er sie Ernest schon geben - und sagt dann: "Falls Sie nach HUND gehen, suchen Sie den Alimentari-Laden auf - da hilfr man Ihnen weiter, wenn Sie sagen, daß Sie Gerry Dale Arden kennen. Meine Schwester Terry ist sicher bereit Ihnen eine Unterkunft zukommen zu lassen. Sie können sie leicht erkennen, den Terry..."
Gerry räusßert sich und wird rot: "...sieht aus wie ich."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   So 20 Sep 2015, 16:06

Gerry gibt all seine Caps aus und ergänzt den fehlenden Betrag mit Vermilions Geld. Ernest drückt ihm im Gegenzug einen Arztkoffer und ein Este-Hilfe-Set in die Hand.

"Alles klar, danke." bedankt er sich. "Ich hoffe für euch, dass ihr sie nicht so schnell brauchen werdet. Vielleicht sehen Josh und ich uns wirklich mal im Hunde-Distrikt um, auch wenn sich da nicht viel verdienen lässt... Jedenfalls bauen wir unseren Laden jetzt erst mal woanders auf... Alles bereit Josh?" "Ja, Pops.", antwortet der Junge, der die anderen Koffer und Kits zwischenzeitlich auf einen rappeligen Holzkarren geschafft hat. Ernset hebt die Tragegriffe des Karrens an und will aufbrechen.

"Also dann, viel Glück bei... was auch immer ihr hier vor habt."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   So 20 Sep 2015, 16:26

"Ich denke, das werden wior brauchen können." beginnt Gerry die Utensilien zu verstauen. Dann sieht er sich zu den anderen um: "Und nun... geht´s zu besagtem Tiefseeforscher, denke ich?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   So 20 Sep 2015, 23:08

Torque zuckt die Achseln. "Hab jedenfalls keine bessere Idee... Geh vor..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mo 21 Sep 2015, 13:22

Mit prächtig mieser Laune folgt Vermilion den anderen. In ihrer Phantasie brütet sie bereits Pläne aus, was sie mit der alten Frau so anstellen wird. Aber Gerry hat recht, sie sollten wirklich zuerst die Sache klären, weswegen sie nach Corpus kamen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mo 21 Sep 2015, 14:02

"Und in einer ruhigen Minute - falls es sowas hier gibt - werde ich mich erst mal um eure Blessuren kümmern." fügt Gerry noch hinzu. Mit einer Kugel im Pelz und einem Loch in der Hand sollte man keine allzugroßen Sprünge machen - das war ihm schon klar.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mo 21 Sep 2015, 16:54

Die Gruppe marschiert weiter in Richtung Hafen. Sie kommen an neuen Menschen und Geschäften vorbei, doch irgendwie scheint keiner ein klares Ziel zu haben. Torque, dem die verkrustete Schusswunde zwickt, bringt das Thema zur Sprache, als er plötzlich meint.

"Ey! An diesem Händler da sind wir doch schonmal vorbeigekommen!? Hat überhaupt irgendeiner nen Plan, wo dieser Kerl steckt, den wir suchen!? Ken-Peng oder sowas?"

(Da das Adrenalin Vermilion nun schon lange verlassen hat, beginnt auch sie mehr und mehr ihre verletzte Hand zu spüren. Diese scheint von innen zu pochen und fühlt sich taub an. Die notdürftigen Verbände sind mehrfach durchgeblutet, auch wenn Vermilion aktuell kein Blut mehr verliert. Sie hat zwar schon genug im Leben mitgemacht, um auch ohne Medizinkenntnisse zu wissen, dass sie das hier sicher nicht umbringen wird - jedenfalls so lange sie keine fiese Infektion erwischt - allerdings ist es auch für einen zählen Knochen wie sie nicht minder unbequem, mit so einer Wunde herumzurennen. Der Messerwerfer hat wirklich gut getroffen...)
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mi 23 Sep 2015, 20:52

"Ken Po" korrigiert ihn Vikki, ist aber ansonsten mindestens so ratlos, wie Torque. "Wir sollten am besten einfach jemanden fragen. Wenn der Herr wirklich ein Schiff hat und angeblich genügend Mittel, diesen Wahnsinn zu finanzieren, dann wird er auch entsprechend bekannt sein." Zumindest hofft sie dies.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mi 23 Sep 2015, 21:23

"Klingt logisch.", nickt Torque. "Dann laber doch einfach jemanden an. Besser so jemand wie du macht das, als so jemand wie ich. So nem Babe wie dir beantwortet man fast jede Frage." Er schmunzelt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Do 24 Sep 2015, 07:59

"In der Tat - manchmal sogar mit Antworten, die man gar nicht hören will." bemerkt Gerry. Dann wendet er sich direkt an Torque und Vermillion: "Also... während Vukku sich umhört, könnten wir uns gerade mal etwas um eure Verletzungen kümmern..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Do 24 Sep 2015, 20:03

Li verbeugt sich noch mit einer halbherzig gemurmelten Entschuldigung und verlässt mit den Anderen den Laden. Sie hätte sich ja denken können, das die Alte nichts zugibt. Warum sollte sie auch, schließlich hat sie den halben Bezirk auf ihrer Seite und kann tun was sie will. Fürs Erste sollte sie sich bei der Ömi wohl nicht mehr blicken lassen. Gibt sowieso nicht viel in dem Laden was sie gekauft hätte, von daher ist Vermillions Gezicke jetzt auch kein Beinbruch gewesen. Trotzdem...Besser, sie hält die Kleine an der kurzen Leine. Zumindest gegenüber Ken sollten sie doch einen etwas besseren ersten Eindruck hinterlassen.

"Okay...Wir suchen uns jetzt eine ruhige Ecke. Gerry, verarzte dann erst mal die beiden. Vikki und ich ziehen los und fragen ein wenig herum. " Die Söldnerin schnieft kurz, räuspert sich und hält Ausschau nach einem passenden Treffpunkt Schrägstrich weniger überfüllten Ort, wo der Doc in Ruhe arbeiten kann...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Do 24 Sep 2015, 23:38

Es gibt genug ruhige Ecken und geeignete Plätze, um sich wiederzufinden und es ist auch gar nicht nötig, weit auseinanderzudriften.

Während Gerry endlich Vermilion und Torque verarztet, fragen Vikki und Carol nach dem gesuchten Laden. Torques Schusswunde ist kein ernstes Problem. Nachdem die Kugel herausgepult ist, fließt erneut etwas Blut, aber desinfiziert und verbunden kann die Verletzung jetzt in Ruhe abheilen und wird den Hünen nicht großartig behindern. Vermilions Hand hat es da schon übler erwischt. Der tiefe Schnitt ist zwischenzeitlich wieder aufgebrochen und wird von Gerry mit einigen Stichen genäht. Vermilion wird für eine gewisse Zeit die betroffene Hand nicht ganz so effektiv einsetzen können.


Carol und Vikki haben schnell Erfolg. Die meisten Einheimischen sprechen zwar Englisch, doch es kommt besser an, sie in der eigenen Zunge anzureden - insofern ergänzen sich die beiden Frauen mit Aussehen und Einheimischen-Bonus sehr gut. Sie finden heraus, dass der Laden von Ken-Po noch ein Stück weiter Richtung Hafen liegt, nahe den Armenvierteln am Wasser. Das Geschäft trägt den Namen 'Das blaue Haus' und ist in passender Farbe gestrichen.

Nachdem der Weg dorthin geklärt ist, kehren die beiden Frauen zurück zum Treffpunkt. Gerry und die anderen erwarten sie bereits.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 00:01

"Da sind wir wieder. Keine bleibenden Schäden oder so, hoff ich." Meint Carol zur Begrüßung und kratzt sich missmutig die Nase.

"Wir sind fündig geworden. Dachte mir schon, das es irgendwo direkt beim Hafen sein muss, aber jetzt wissen wirs genauer. In der Nähe zu den Armenvierteln steht ein blaues Haus. Sollte sich finden lassen. Heißt auch genau so." Die Dunkelhaarige verbirgt eine Hand in der Hosentasche und betrachtet die Verbände einen Augenblick lang. Sieht ja soweit fertig aus.

"Gehen wir gleich hin und sprechen den Typen an. Vielleicht haben wir so direkt ne Unterkunft in Aussicht." Sie rechnet zwar nicht mit einem großzügigen Auftraggeber, aber er wird schon irgendwie dafür sorgen das die Todesmutigen problemlos in greifbarer Nähe untergebracht sind. Nützt ihm sonst auch nichts, wenn er sonst den halben Tag Leute zusammentrommeln muss.

"Hrm. Und Verm. Verhalte dich friedlich gegenüber Kenpo und seinen Leuten. Der Job wird gefährlich genug, da will ich weder Gehaltskürzungen erleben noch über Bord gehen müssen." Selbst dem halbirren Ding da sollte klar sein das man die Hand, die einen füttert, nicht beißen sollte.

Wenn der Rest nichts zu bestanden hat, macht sie den Anfang und marschiert gleich weiter in Richtung Hafen um Kens Laden ausfindig zu machen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 07:41

"Wollen wir hoffen, daß der Besitzer nicht zum Haus passt." gibt Gerry zurück - und packt zusammen: "Bleibende Schäden fallen leider aus - vielleicht nächstes Mal."
Unterwegs dann denkt sich Gerry: "Na, daß der Knabe am Hafen wohnt, war mir klar - allerdings ist es gut, daß wir nun wissen, wo am Hafen - denn der ist nicht klein..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 19:05

Die Gruppe marschiert los. Gerrys Vermutung ist richtig: Das Hafengebiet ist weitläufig; doch mit der erfragten Wegbeschreibung finden sie sich gut zurecht.

Obgleich noch diverse Läden in Wassernähe stehen, ist der Bereich ein Slum - mehr noch als der Rest der Stadt. Dreckige, verarmte Skags wohnen hier in löchrigen Zelten oder windschiefen Buden aus Wellblech und Müllresten. Viele verdienen sich einen Hungerlohn mit Arbeiten an den reichlich vorhandenen Schiffwracks, die in der Bucht vor sich hin rosten. Vom Hafen aus sind viele davon in der Ferne zu sehen; ihre stählernen Hüllen wie die Kadaver gefallener Kolosse, bisweilen erleuchtet durch Fackeln oder Lampen. Ein Schiff in der Ferne scheint zu brennen - zumindest ist eine breite Rauchsäule zu sehen, die schwarz in den trüben Himmel steigt.

Das Meer selbst ist eine dunkle, grünlich graue Brühe, die einen unangenehmen Geruch verströmt. Das Wasser ist dreckig und verseucht, doch ungeachtet dessen von mutiertem Getier bewohnt. Wer verzweifelt ist, kann einige davon sogar verzehren, doch auf diese Weise gestillter Hunger geht oft mit Krankheit einher.


Die Gruppe bleibt am Rand des Ghettos und hält Ausschau nach dem Blauen Haus. Es dauert nicht lange, bis sie fündig werden: Eine mit blauer Farbe angestrichene Ruine ragt 2 Stockwerke hoch aus einer sonst dem Erdboden gleich gemachten Wohnsiedlung heraus. Auf dem Hof davor stehen einige Karren und Wagen voller Güter. Das Gelände ist durch aufgehäuften Schutt sowie Zäune mit Stacheldraht abgeriegelt. Ein großes Holzschild prangt über dem Eingang, die Schriftzeichen dick in Hanyu gepinselt. In Englisch steht etwas kleiner darunter: 'Lebensmittel, Werkzeug, Bauteile und mehr'

Zwei Wachen stehen in der Nähe des Eingangs und unterhalten sich, beide mit Lederrüstungen und Sturmgewehren ausgerüstet sowie mit kleineren Zweitwaffen in Holstern um die Hüfte.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 19:56

Nachdem sie das gesuchte Haus ausfindig gemacht haben, steuert Li ohne Eile auf die beiden Wachen zu um sie einfach anzusprechen. Besser, sie übernimmt solche Sachen. Wenn das hier nicht klappt, stehen sie schön blöd da.

"Hallo. Wir haben gehört, das Mr. Kenpo noch Leute für sein Vorhaben sucht. Ist er gerade zu sprechen?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 20:07

Die beiden Männer mustern die Gruppe aus der Entfernung. Als Carol sie anspricht wechseln sie kurz einen undefinierbaren Blick miteinander, dann sagt der eine: "Ihr kommt zu spät... Wenn ihr Fragen habt oder Arbeit sucht, sprecht mit Jia, seiner Nichte." Er nickt zur Eingangstür. "Ihr findet sie im Laden. Behaltet die Waffen im Holster und verhaltet euch friedlich. Es wird keinen zweiten Hinweis geben."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 20:12

"Klar, machen wir." Li nickt nur, ehe sie sich an die Gruppe wendet.

"Wir sprechen erst mal mit seiner Nichte. Nicht mit Waffen herumspielen und so." Wiederholt sie überflüssigerweise und hebt die Schultern. Da die Anderen nicht auf den Kopf gefallen sind, braucht sie das wohl nicht noch extra zu betonen. Schon geht sie auf den Eingang zu, um den Laden gleich zu betreten.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 20:28

Der Wachmann nickt zurück und lässt die Gruppe passieren.

Das Innere des Gebäudes erinnert zunächst überhaupt nicht an ein Geschäft, sondern scheint einmal ein normales Wohnhaus gewesen zu sein. Einige Stufen führen zu den Wohnungen im Erdgeschoss. Es gibt eine Tür links und eine Tür rechts. Zweisprachige Schilder erklären, dass es links zum Lager und rechts zum Verkaufsraum geht. Links steht eine weitere Wache, die auch die Treppe ins nächste Stockwerk bewacht. Sie nickt und deutet mit einer Hand in Richtung Verkaufsraum.

Die Tür dorthin steht offen. In der entsprechenden Wohnung wurden beinahe überall die Zwischenwände zu den verschiedenen Zimmern herausgebrochen, so dass ein großer, verwinkelter Raum entstanden ist. Die Wände sind großflächig mit Schränken und Regalen versehen, ebenso finden sich aber auch zugestellte Tische. Die sichtbaren Fenster sind von außen mit Metallstangen gesichert, lassen aber den Tag hinein. Da sie keine Scheiben mehr haben, riecht es hier drin ebenso wie draußen.

Vor einem der Regale steht eine junge Asiatin mit Kurzhaarschnitt und einfacher Stoffkleidung. Sie hält einen Schreibblock und notiert sich gerade etwas, als Carol eintritt. Die Frau blickt auf, lächelt verhalten und beugt den Kopf. Auf den ersten Blick macht sie einen etwas müden oder abgeschlagenen Eindruck. "Seid willkommen im Blauen Haus. Womit kann ich behilflich sein?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 21:24

Li folgt der wortlosen Aufforderung der nächsten Wache mit einem weiteren knappen Nicken und betritt den Verkaufsraum. Als sie die junge Frau bei der Arbeit vor irgendwelchen Regalen antritt, neigt sie mit einem Lächeln ebenfalls den Kopf.

"Guten Tag, Frau Jia. Mein Name ist Li. Meine Gruppe und ich sind auf der Suche nach gutbezahlter Arbeit und haben von dem Vorhaben Ihres Onkels gehört. Die Wache am Eingang meinte, wir sollten uns an Sie wenden. Wir stören Sie nur ungern bei der Arbeit, aber können Sie uns mehr über sein Vorhaben erzählen? Werden noch Leute gesucht und wie viel wird bei dieser Sache bezahlt? Wenn Sie nichts dagegen einzuwenden haben, unterhalten wir uns in englisch weiter. Meine Begleiter verstehen sonst kein Wort von dem was wir sagen."   Erkundigt sich die Dunkelhaarige auf die höflichste Weise die ihr möglich war - ihrer Mutter sei Dank weiß sie ja zumindest theoretisch wie man gepflegte Konversationen führt.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 22:17

Jia nickt. Als sie antwortet, spricht sie ein klares und fehlerfreies Englisch, ohne jeglichen Akzent.

"Es freut mich, eure Bekanntschaft zu machen... Und es betrübt mich es zu sagen, aber die Gelegenheit, wegen der ihr hier seid, ist verflogen. Mein Onkel ist fort. Vor nun beinahe schon drei Wochen stach er in See, um sein Glück zu finden und kehrte nicht wieder zurück." Ein Schatten huscht über Jias Gesicht. "Ich habe lange gehofft und gewartet, aber nun glaube ich, dass er nicht wieder zurückkehren wird." Sie schüttelt den Kopf und spricht eher für sich selbst, als sie fortfährt. "Immerzu sprach er von unglaublichen Schätzen, die uns für alle Zeit reich machen würden... Es war seine große Hoffnung, nachdem die Geschäfte schlechter wurden. Und jetzt ist er fort." Sie blickt auf. "Ich habe nicht viel Geld und nur die Besitztümer meines Onkels zur ehrenwerten Verwaltung. Doch bald werde ich seine Angestellten nicht mehr halten können und der Bund wird sich sein Geschäft und seine Habe aneignen. Alles würde ich geben, um ihn zu finden, doch so gerne ich euch diese Arbeit anbieten würde, ich kann sie nicht bezahlen..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 22:49

Das klingt...reichlich ungut. Nicht nur ist ihr möglicher Auftraggeber verschollen, das Erstbeste was ihr dazu einfällt ist auch nicht ohne Weiteres möglich. Mit einem leisen Seufzen verschränkt Li die Arme.

"Tut mir Leid, das zu hören. Eine Suchmannschaft zusammen stellen ist bei Ihrem Budget auch nicht drin? Hier sollte es ja ein paar fähige Seeleute mit brauchbaren Schiffen geben. Sonderlich viel dazu beisteuern können wir bei erster Betrachtung wohl nicht - zumindest sind wir keine Seeleute. "

Li überlegt kurz, wie das mit dem Bund geregelt ist. Wenn Kenpo offiziell verschollen ist, wird seine Nichte wohl vor die Tür gesetzt und Ersatz nimmt den alten Platz ein. Es könnte ihr ja relativ egal sein, aber...Sie wären nicht hier, wenn sie nicht ansatzweise an die Geschichte mit den Reichtümern geglaubt hätten. Und Kenpo ist wohl der Einzige, der so eine irrsinnige Idee umsetzen kann. Wenn sie ihn retten, ist er ihnen noch dazu einiges schuldig. Ist es den Aufwand wert? Tagelöhnerei ist nichts für sie. Dann doch besser ein Risiko eingehen.

"Hrm...Ich kann nicht alleine für die ganze Gruppe sprechen, aber meine Idee wäre, das wir zusammen legen und versuchen Ihren Onkel zu finden. Wir haben eine weite Reise hinter uns, nur um für ihn zu arbeiten. Wenn wir ihn finden, ist uns beiden geholfen. Wissen Sie zumindest die ungefähre Route...Hat er Kartenmaterial zurückgelassen oder Ähnliches? Und wie viel Geld können Sie aufbringen? Ein Schiff samt Besatzung mieten die weiß was sie tut, wird wohl nicht ganz billig..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 23:16

Jia schaut Carol neugierig ins Gesicht. Ein abschätzendes Funkeln, aber auch ein Schimmer Hoffnung schweben in ihrem Blick.

"Ich weiß genau, welche Route mein Onkel genommen hat. Er hat das, was er suchte und zu finden glaubte, lange studiert und viele Pläne geschmiedet. Sein Problem war zuletzt die Mannschaft. Viele hier fahren zur See, aber die meisten bleiben in der Bucht und wagen sich nicht weit hinaus auf das offene Meer. Die Welt tobt dort noch, heißt es. Ich frage mich nur, woher es so viele wissen wollen, wenn keiner je den Mut hat, es herauszufinden..."

"Das heißt keiner außer dein Onkel hat jemals genug Eier in der Hose gehabt, das Meer zu erforschen!?", hakt Torque nach. Jia zögert. "Nicht viele zumindest... Es gibt einige, die zurückgekommen sind und welche die nicht mehr wieder kehrten... Aber wo ist der Unterschied zu hier? Einige, die die Stadt verlassen, kommen irgendwann wieder zurück und andere werden nie wiedergesehen! Mein Onkel war... IST ein mutiger Mann, jedoch kein lebensmüder Narr! Er wusste, dass er etwas finden würde! Ich glaube... ich glaube irgendwas hält ihn davon ab, von dort wieder zurückzukommen. Vielleicht hat das Schiff auch Maschinenschaden erlitten oder..."

Sie schüttelt den Kopf. "Jedenfalls habe ich nicht die Mittel, um nach ihm zu suchen. Ich habe schon herumgefragt und wollte alte Gefallen einfordern, aber Ehre ist für viele nicht mehr als ein Wort ohne Bedeutung." Sie schaut in die Runde. Auf Torque und Vermilion bleibt ihr Blick besonders lange haften, dann sieht sie wieder zu Carol. "Ihr... seid kampferfahrene Leute, oder?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 23:36

Etwas in der Art hat sich Li bereits gedacht. Ist auch meistens gesünder kein ungewisses Risiko einzugehen. Nur reich wird man von so einer Einstellung ziemlich selten. Die Route herauszufinden ist also kein Problem. Die Mannschaft schon eher...Das heißt dann wohl, das sie erst die nötigen Mittel aufbringen müssen, wenn sie irgendetwas in der Richtung versuchen wollen.

"Naja...Ich nehme an, er hat sich gut auf diese Reise vorbereitet. Gehen wir erst einmal davon aus, das sein Schiff liegen geblieben ist und er noch genug Vorräte hat." Das wäre natürlich der ideale Fall, aber man soll ja positiv denken...

Auf Jias eher rhetorische Frage nickt Li bestätigend.

"Wir bringen ein paar unterschiedliche Fähigkeiten mit, aber unterm Strich sind wir für Konfliktlösungen wohl am Besten geschaffen. Haben Sie schon eine Idee?" Jetzt heißt es wohl oder übel Geld beschaffen und eine Mannschaft finden die sich nicht vor Angst in die Hosen macht...Klingt bereits wieder anstrengend. Dabei kommt der richtig schwere Teil erst anschließend...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Fr 25 Sep 2015, 23:47

Jia nickt, dann schaut sie unschlüssig auf den Boden. Sie zögert, bevor sie spricht. "Wenn ihr... wenn ihr ein Schiff hättet, Vorräte und eine Mannschaft - würdet ihr dann nach meinem Onkel suchen? Kein 'Vielleicht' oder irgendwelche Ausflüchte. Würdet ihr ihn suchen??"

Torque reibt sich über das stoppelige Kinn. "Wenn er da abhängt, wo jede Menge unentdeckter Vorkriegs-Scheß herumliegt..." Er schaut seine Kollegen an. "Mh... Was sagt ihr?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 00:00

Li fährt sich kurz über die Haare. Lange braucht sie nicht, um darüber nachzudenken. "Ich mein...Wenn der ganze Kram praktisch nur noch geborgen werden muss..." Stimmt sie Torque zu und nickt langsam, ehe sie Jia direkt ansieht. "Aber ich erwarte später einen fairen Anteil, wenn wir erst einmal soweit sind. Sofern wir die nötigen Mittel zusammenkriegen, würde ich ihn suchen. Mein Wort darauf." Die Söldnerin bleibt da lieber ehrlich. Sie macht das hier nicht, weil ihr Gegenüber eine nette Person ist oder sie Kenpo gut leiden kann - den hat sie noch nie zuvor gesehen. Viel Geld auf einmal ist ein ziemlich guter Anreiz, wie sie findet. Sie gehen damit zwar eigentlich gleich mehrere Risiken ein...Aber was solls. Wenn sie es irgendwie vermeiden kann, wird sie auf weitere Tagelöhnerscheiße tunlichst verzichten. Dann doch lieber über das dreckige Meer schippern.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 07:46

Kleine, schmale Mediziner hingegen tun so etwas genau aus einem Grund - weil es Aterns: das Richtige ist und Btens: Nach einer fast legalen Chance aussieht, dieser ihm langsam aber sicher auf die Nerven gehenden Mafia selber etwas in die Suppe zu spucken. So tritt der schwarzmähnige, schwarzlederne und androgyne Arzt elegant vor und lüftet höflich den Riverboat: "Ich hingegen tue es genau aus dem Grund - meine Mutter hat ein ähnliches Geschäft drüben im Distrikt HUND - und ich weiß, daß Familie gerade in der heutigen Zeit etwas sehr Wichtiges ist. Vor allem, weil einem mit Begeisterung jeder in´s Genick zu springen scheint, sollte die Familie einmal Schwäche zeigen. Doc Strange - stets zu Diensten. Ich werde also helfen, wo ich kann - dessen können Sie sicher sein."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 09:24

Vermilion bleibt schön brav, wie Carol dies wünschte. Dass das Schiff bereits weg ist, hat sie nicht erwartet und die Idee es suchen zu gehen ist nicht gerade sehr verlockend - aber am Ende ist das Meer ein genau so guter Ort zu sterben, wie jeder andere auch.
"Hört sich nach einem beschissenen Plan an. Wieso also nicht?", zuckt sie mit den Schultern.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 11:42

Jia lächelt etwas verlegen auf Gerrys üppige Vorstellung und nickt ihm zu. "Gut. Das ist gut! Folgt mir bitte."

Sie legt den Schreibblock in ein Regal und marschiert aus dem Raum. Im Treppenhaus weist sie die Wache auf Hanyu an, aufzupassen, dass gerade kein weiterer Kunde empfangen werden soll. Sie wartet auf die Gruppe und schließt hinter ihnen den Verkaufsraum. Dann führt sie sie das schmale Treppenhaus hinauf in den oberen Stock. Hier gibt es wieder zwei Türen. Jia sperrt die rechte Tür auf und bittet die Gruppe hinein. Als alle eingetreten sind, schließt sie als letzte die Tür.

Die Wohnung hier oben ist bescheiden, aber im Vergleich zu dem, wie die Skags am Hafen hausen, mehr als luxuriös. Direkt hinter der Eingangstür geht es rechts in eine kleine Küche, eine Tür weiter gibt es ein kleines Bad. Links geht es in ein Schlafzimmer und am Ende des Flurs hinten in eine Wohnstube. Jia für die anderen dorthin. Es findet sich ein Tisch mit vier Stühlen sowie ein alter, löchriger Sessel. Die Wände sind kahl und fleckig. An einer Stelle hängen zwei Bilder, an einer anderen ein asiatisches Schwert. Ein Schrank in der Ecke ist vollgestopft mit dicken Büchern.

"Setzt euch bitte. Für alle ist leider nicht genug Platz, aber ich bleibe gerne stehen."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 13:59

"Also gut." Li setzt sich dann gleich mal an den Tisch, nachdem sie sich einen Moment lang umgesehen hat. Schickes Schwert...Ansonsten gibt es nicht viel, das ihre Aufmerksamkeit beansprucht. Ziemlich schnell konzentriert sie sich wieder auf Jia. Hat ja ganz den Anschein, als wüsste sie trotz ihres engen Budgets eine Möglichkeit doch noch loszufahren. Hoffentlich läuft das nicht auf einen löchrigen Sparkurs hinaus. Schlimm genug, das sie überhaupt diese Giftbrühe durchfahren müssen...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 18:41

Jia wartet, bis sich alle eingefunden und gesetzt haben. Ein paar Sekunden ist sie noch still und mustert die Gruppe, dann beginnt sie zu erklären. "Ich... vertraue auf euer Wort und darauf, dass ihr dieses Gespräch hier für euch behaltet. Nicht einmal die Angestellten meines Onkels dürfen wissen was wir nun bereden!" Sie schaut der Reihe um jeden eingehend an, dann seufzt sie leise und fährt fort. "Es gibt viele seetüchtige Boote und Fischkutter in der Stadt. Die Menschen haben zwar Angst vor dem Meer, aber die Wracks der großen Kriegsschiffe in der Bucht sind unsere größte Geldquelle und wir schlachten sie aus, um ihren Stahl und ihre Technik gegen Dinge zu tauschen, die wir nicht selbst erzeugen können. Diese Geschäfte bringen es mit sich, dass viele Leute tagtäglich in die Bucht fahren müssen, ob es sie es wollen oder nicht. Meist sind es arme Menschen, die keinen anderen Beruf bekommen. Die Arbeit ist anstrengend und gefährlich - viele machen sie nicht freiwillig..."

Jia macht eine kurze Pause. "Es... gibt da einen Fischkutter mit dem Namen Beijixing. Er gehört einem größeren Händler hier im Schlange Bezirk und ist somit Besitz des Bundes. Der Kapitän heißt An-Hoang. Er und mein Onkel haben schon Geschäfte miteinander gemacht und ich habe ihn bereits um Hilfe gebeten. Er... er hat sich mir verweigert, so wie es auch andere des Bundes getan haben... An-Hoang ist ein strenger und aufbrausender Mann. Ich weiß, dass er seine Mannschaft nicht gut behandelt. Ein paar von ihnen sind sogar sein persönliches Eigentum. Seine Sklaven... Ich..." Jias Gesicht ist eine Mischung aus Verzweiflung und Entschlossenheit. Sie ballt die Fäuste, als sie fortfährt. "Ich bitte euch, An-Hoang zu töten und sein Schiff in eure Gewalt zu bringen. Ich bin davon überzeugt, dass der Großteil seiner Mannschaft euch helfen wird, wenn ihr ihnen im Gegenzug die Freiheit gebt."


Zuletzt von Cerebro am Sa 26 Sep 2015, 21:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 19:38

"Irgendwie wird mir diese liderliche Vereinigung immer unsympathischer." meint Gerry leise - interessanterweise stellt er sich gerade vor, diesen Kapitän mit seinem geklauten Koffer an den Füßen - dieses Mal gefüllt mit rostigen Ankerketten -auf dem Grund des Hafenbeckens zu versenken: "Sklaverei..."
Er sah sich zu Torque um: "Und nun weißt Du ganz genau, weshalb ich da, wo ich wohnte, ganz zufrieden war."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 20:34

Das hat Li jetzt nicht unbedingt kommen sehen. Jia kommt ihr nicht wie der Typ Mensch vor, die normalerweise zu solchen Methoden zurückgreift. Nicht, das sie ein Problem damit hätte. Solange sie am Ende anständig bezahlt wird, schickt sie auch einen herrischen Kapitän zu den Fischen. Ein paar Probleme sieht sie dabei allerdings.

"Hrm...Wie groß ist sein Einfluss? Kommt uns der Bund nicht in die Quere, wenn er plötzlich verschwindet und wir einfach sein Schiff benutzen? Und dann bleibt noch die Frage, wie wir an ihn herankommen. Wissen Sie etwas über seine Gewohnheiten?"
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 20:59

"Der Bund ist streng, aber wichtig.", erklärt Jia zunächst auf Gerrys Aussage. "Er sorgt dafür, dass die Gangs in den Außenbezirken der Stadt bleiben und bringt uns damit Frieden und Schutz. Alle Händler im Schlange-Distrikt - auch mein Onkel - gehören ihm an. Es ist die Voraussetzung, hier ein echtes Geschäft führen zu dürfen." Sie schüttelt den Kopf. "Dass was ich euch bitte zu tun... es richtet sich direkt gegen den Bund, aber... ich sehe keine andere Möglichkeit mehr, meinen Onkel zu finden. Nicht in so kurzer Zeit..."

Sie blickt zu Boden, während Carol ihre Frage stellt. Dann schaut sie auf, ihr direkt in die Augen. "Der Bund darf nie erfahren, was wirklich passiert ist. Mein Onkel, ich und auch ihr würden es sonst büßen! Ich weiß nicht genau, wie ihr es am besten anstellen könnt, aber mein Vorschlag wäre, sich an Bord der Beijixing zu schleichen und zu warten, bis sie auf See ist. Wenn niemand von euch weiß und An-Hoang während der Überfahrt verschwindet, wird es so aussehen, als habe die Mannschaft gemeutert und das Schiff gekapert. Sobald ihr An-Hoang aus dem Weg geschafft und die Mannschaft auf eure Seite gebracht habt, wechselt ihr Kurs auf das hohe Meer und folgt der Route meines Onkels. Was dann passiert, ist dem Schicksal überlassen. Sofern ihr das Schiff meines Onkels seetüchtig vorfindet, solltet ihr nicht mit der Beijixing nach Corpus Christi zurückkehren, doch wenn es nicht anders geht, legt nicht am Hafen an, sondern abseits der Stadt, so dass ihr den Augen des Bundes entgeht... Ich kann nicht voraussehen, was euch widerfahren wird, ihr müsst also vermutlich improvisieren..."

Jia legt eine kurze Pause ein und beobachtet die Reaktionen der Gruppe. "Was An-Hoang angeht...", fährt sie fort. "Er besitzt keinen besonders großen Einfluss, gehört mit seinem Schiff und seinen Sklaven aber sicherlich zu den wohlhabenderen Bewohnern der Stadt. Viele fahren zur See, weil sie keine andere Möglichkeit haben, er aber kann andere für sich arbeiten lassen. Er transportiert wie viele Seeleute das abgebaute Material von den Kriegsschiffen zurück in die Stadt und übergibt es an seinen Arbeitgeber. Das Geld dafür behält er zu großen Teilen für sich selbst - seine Untergebenen bekommen nur genug Nahrung und Arznei, damit sie ihre Arbeit verrichten können. Über seine Gewohnheiten weiß ich nicht viel zu sagen. Es geht das Gerücht, dass er der Droge Red Sand verfallen ist, aber ich weiß nicht, ob das stimmt oder nicht."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 26 Sep 2015, 21:15

"Die können auch woanders wichtig sein." grummelt Gerry. Klar ist sein erstes Erlebnis mit diesen Leuten eher subjektiv - allerdings ist es negativ subjektiv. Und das prägt eben. Wegen dem Kapotän - irgendwie denkt er an Vermillion - das könnte direkt ein Job für sie sein...
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   So 27 Sep 2015, 10:24

An Bord schleichen? Carol überlegt, wie sie das anstellen könnten. Selbst wenn der Fischkutter einigermaßen groß ist, werden sie doch innerhalb von kürzester Zeit gefunden wenn sie sich vorher reinschmuggeln.

"Wenn er schon Sklaven hat, wird er wohl kaum neue Leute suchen. Und ob sein Schiff groß genug ist, um sich da zu verstecken...keine Ahnung, klingt nicht besonders erfolgsversprechend. Vielleicht schnappen wir uns jemandem mit einem kleineren und vor allem leisen Boot und kapern das Schiff nachdem sie abgelegt haben? Hält er seine Sklaven unter Verschluss, oder haben sie freien Ausgang? Bevor wir da was versuchen, sollten wir besser irgendwie in Kontakt mit ihnen treten. Nicht, das wir die ganze Mannschaft nachher am Hals haben."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   So 27 Sep 2015, 11:08

"Vielleicht können wir ihn auch einfach überreden uns mitzunehmen. Fehlt nur ein guter Grund, den wir ihm als Vorwand auftischen können." schlägt Vikki vor.
Anstatt alles heimlich zu erledigen, können sie auch so lange die braven Schafe spielen wie nötig und müssen keine Risiken eingehen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   So 27 Sep 2015, 11:42

"Das ist natürlich eine Möglichkeit, allerdings müsstet ihr dann eventuell erklären was passiert ist, sobald ihr in die Stadt zurückkehrt und gesehen werdet.", gibt Jia zu bedenken. Dann wendet sie sich an Carol. "Die Sklaven bleiben meist an Bord. Manchmal schickt er sie aber auf irgendwelche Botengänge..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mo 28 Sep 2015, 15:16

"Wie wäre es mit Meuterei? Solange die Sklaven in der Überzahl sind, wäre das doch ein mögliches Szenario? Und uns haben sie am Leben gelassen, da wir... unschuldig sind."
Sie zuckt mit den Achseln und wartet ab, was die anderen dazu sagen. Etwas besseres fällt ihr im Moment jedenfalls nicht ein. Wenn möglich, möchte sie auf jeden Fall Ärger vermeiden. Die aufgehängten Toten vor der Stadt sieht sie als Beweis dafür, dass diese Idee äusserst weise ist.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mo 28 Sep 2015, 16:25

"Mit welchem Vorwand sollen wir aufs Schiff kommen können? Ein anderes Problem ist auch, das er dann wahrscheinlich unsere Waffen einkassiert. Meuterei ist nur eine Option wenn unsere Seite so gut wie nicht verlieren kann. Noch wissen wir ja nicht einmal wie viele Wachen unser Kapitän um sich hat. Vielleicht 5, vielleicht 10...wenn die alle automatische Waffen tragen, werden die Sklaven sich eine Meuterei sehr gut überlegen." Gibt Li zu bedenken und überlegt selbst was eine gute Ausrede wäre. Sich als Arbeiter ausgeben stellt sie sich problematisch vor...Und das ist so ziemlich der einzige plausible Grund um offiziell an Bord gehen zu wollen.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Do 01 Okt 2015, 01:41

"Er hat nicht viele Wachen.", berichtet Jia. "Vielleicht zwei oder drei - ich bin mir nicht sicher. Die ganze Mannschaft dürfte nicht viel mehr als 10 Mann stark sein. So viele werden aber gar nicht benötigt, um das Schiff zu steuern. Die Leute sind dazu da, beim Ausschlachten der Kriegsschiffe mitanzupacken. Während der Überfahrt sind die meisten unter Deck eingepfercht... Ich bin kein Seefahrer, aber mehr als zwei oder drei fähige Leute werdet ihr nicht brauchen, um euer Ziel zu erreichen. Manche Fischer segeln sogar alleine in die Bucht..."

Jia überlegt. "Hm. Ich denke, wenn ihr überzeugend seid und einen plausiblen Grund vortragen könnt, weshalb ihr zu einem der Kriegsschiffe wollt, würde euch An-Hoang gegen Bezahlung sicher mitnehmen. Das Geld könntet ihr euch wiederholen, sobald ihr ihn beseitigt habt. Oder aber ihr schmuggelt euch in einen der Transportbehälter. Dann würde man hier in der Stadt nicht sehen, dass ihr an Bord geht. Über eine Stangenkonstruktion sind links und rechts Behälter mit dem Schiff verbunden, in denen das Material transportiert wird. Habt ihr diese Art von Schiff schon einmal gesehen? Ansonsten könnt ihr jederzeit zum Hafen gehen und euch dort umsehen und umhören. Dabei solltet ihr nur nicht unnötig viel Aufmerksamkeit erregen!"

(Da Carol und auch Gerry aus der Gegend stammen wissen sie, wie die Transportschiffe aussehen. Je nach Techniker ist zwar alles etwas anders zusammengezimmert, aber bei der Bauweise, auf die sich Jia bezieht, wurde schlicht das alte System der ausfahrbaren Fangnetze umgerüstet: An verstärkten Metallkonstruktionen, die von der Mitte des Schiffs aus seitlich schräg bis über das Wasser hin abstehen, sind an Seilen schwimmende Boxen befestigt, mit denen Ladung transportiert wird. Über Winden und Flaschenzüge können die Transportbehälter hochgezogen und auf dem Deck platziert werden. Abseits der Seile gibt es aber in der Regel keine direkte Verbindung mit dem Schiff selbst, d. h. wenn sie unbemerkt in den Boxen sitzen und auf See dann das Schiff entern wollen, müssten sie klettern.

Die Details können sie natürlich erst wissen, wenn sie An-Hoangs Boot in Augenschein genommen haben...)


Zuletzt von Cerebro am Do 01 Okt 2015, 01:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Do 01 Okt 2015, 01:45

"Das mit dem in den Containern mitfahren könnte tatsächlich funktionieren..." meint Gerry und lächelt entschuldigend: "Denn ich bin richtig pleite. Ich denke, so pleite wie jetzt war ich noch nie."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Sa 03 Okt 2015, 17:11

Jia lächelt verständnisvoll. "Nun, ihr könnt es sicherlich versuchen..."
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Mo 12 Okt 2015, 14:44

"Dann sollten wir uns einfach mal umsehen gehen. Wie das Schiff aussieht, was für Wachen der Kerl hat und wo sich ein Trottel findet, der uns zu seinem Schiff fahren würde." schlägt Vermilion vor. Ihr gefällt die Idee das Schiff ein wenig ausserhalb der Bucht zu entern.
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BeitragThema: Re: Fallout: Texas - Kapitel 3   Do 22 Okt 2015, 10:32

"Dann empfehle ich, daß wir uns das alles mal nachts ansehen. Wir sind so schon auffällig genug, das muss man ja nicht noch extra forcieren." meint Gerry. Er weiß, wie `wahnsinnig begabt´ er ist, wenn es um Nacht-und-Nebel-Aktionen geht, aber erstens gibt es ohnehin gerade nicht mehr zu tun - und zumindest einen flüchtigen Überblick sollten sie sich schon mal verschaffen...


Zuletzt von Kaela Khan am Fr 23 Okt 2015, 00:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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