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 Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks

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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 30 Jul 2016, 12:06

Der Guhl ist solche Anfeindungen bereits gewohnt und lässt sich nicht weiter stören. Ginji ruft jedoch "Das ist Diskriminierung!!! Guhle haben auch Rechte!!!". Dann bemerkt er den auffälligen Tommy...die Stimmen um ihn herrum interesieren ihn nicht. Wie immer handelt es sich wohl um eine Diskusion ob Guhls nun Monster sind oder nicht. NAch dem ersten Schrei wird Jizai aus den Gedanken gerissen. Er versucht garnicht erst sich zu rechtfertigen...normalerweise wird es nur schlimmer wenn er den Mund aufmacht. Ginji hält zur Abächslung auch mal die Schnauze. Jizai umklammert seine Schrotflinte und wendet sich zu Mac. "Ich verziehe mich besser...da hinten steht Tommy...irgendwie sieht er sogar nocht nervöser aus als sonst...", sagt der Guhl leise - nachdenklich - und macht sich mit umklammerter Waffe auf dem Weg zu Tommy. Er will genauer checken, was mit dem Jungen los ist. Er versucht dabei nicht zu sehr durch die MEnge zu marschieren und behält sie im Auge. Er will vorbereitet sein, falls einer der Bewohner plötzlich anfängt ihn mit etwas MEHR nachdruck zu beschuldigen.
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Micky
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 02 Aug 2016, 21:52

Der Schamanin gelingt es, durch ihre weisen Worte, die Meute wenigstens soweit zu beruhigen, dass an Ort und Stelle keine unnötige Panik ausbricht.
"Dass er tot ist, das sagt der Arzt!", tönt es aus der Menge.
"Einfach den Ghul hängen und gut ist!"
"Jetzt haltet mal euer Maul, soll die Miliz das erledigen!", brummt jemand von der gegenüberliegenden Seite.

Dann zieht Mac erneut die Aufmerksamkeit auf sich, jedoch erneut in negativer Hinsicht - was Eddy bereits richtig erkannt hat.
Sofort brüllt einer inmitten der Meute: "Auf jeden Fall brauchen und wollen wir keine verdammten Mörder in unserer Stadt! Wer ist als nächster dran, ich, er oder vielleicht der Milizführer!?"
Die Ansprache der Söldnerin lässt die Leute wieder leicht unruhiger werden.

Wie so oft, interessiert kein Schwein, was Jizai da von sich gibt. Die Bewohner wollen vielleicht tatsächlich schnellstmöglich einen Sündenbock finden. Dafür bietet sich diese Scheußlichkeit von einem Ghul natürlich perfekt an.
Als der Mutant versucht den augenblicklichen Ort des Geschehens zu verlassen, blockiert ihn die Meute sogleich vehement. "Hier wird erstmal niemand durchgelassen", belehrt ihn ein stämmiger Farmer.
Trotzdem scheinen glücklicherweise ein paar wenige jetzt endlich etwas Vernunft zu zeigen: "Richtig, zumindest bis der Arzt und die Miliz da sind."
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Kaela Khan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 03 Aug 2016, 07:16

"Das ist ein vernünftiger Kompromiss." bestätigt Mac - und bleibt genau da stehen, wo sie ist. In der Tat war das bis jetzt so ziemlich das Schlaueste, was sie heute gehört hat. Auch wenn sie ihrem kaum vorhandenen Glück nicht vertraut, hofft sie, daß es so in der Art erst mal weitergeht.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 03 Aug 2016, 17:10

Da Mac vollkommen ignoriert was der Guhl sagt und dieser sogar von der Menge aufgehalten wird, seufst er leise. Er hat immernoch seine Waffe umklammert und sieht zu dem stemmigen Farmer. "Ist ja gut...ich bleibe hier...aber tut mir einen Gefallen ja? Etwas abseits steht ein junger Mann...Tommy sein Name...er wirkt etwas nervös...könntet ihr ihn bitte mit in unsere schöne Runde hohlen?", sagt er freundlich...nun so freundich wie eine missgestalt wie er es nur sagen konnte und zeigt auf Tommy. Ihm kommt seine nervosität wirklich abartig komisch vor. Er wollte auf jeden Fall auf Nummer sicher gehen. Dann geht Jizai sogleich zu seiner Gruppe und bleibt ruhig, aber zur verteidigung, stehen. "DANN HOHLT DOCH MAL EINER DIESE SESSELPUPSER HER!", ruft Ginji genervt. "Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit, davon wird er auch nicht langsamer faulen!", sagt der Hinterkopf schließlich mit Bezug auf die Leiche.
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Vermilion
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 03 Aug 2016, 18:08

Einmal tief durchatmen... Diese Leute scheinen sehr aufgewühlt zu sein und jedes weitere Wort misfällt mindestens einem von ihnen, egal was man sagt. Sie würden wohl besser schweigen, bis der Arzt endlich da ist.
"Shhh..." mahnt Aiyana also lächelnd den lauten Ginji und hält ihm sachte den Zeigefinger vor den Mund. "Wir sollten so bleiben, wie wir die anderen Leute auch gerne hätten: ruhig und friedlich. Manche von ihnen warten anscheinend nur darauf, dass sie einen guten Grund finden deinen Kopf vom Rumpf zu trennen. Oder gleich beide Köpfe."
Sie hofft, dass sie ihn so noch eine Weile ruhig halten kann. Und sie betet zu den Ahnen dass der Arzt sich tatsächlich beeilen möge.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 03 Aug 2016, 18:53

Tatsächlich hört der Hinterkopf von Ginji auf zu fluchen und zu toben, als sich der Finger der Schamanin über seine Lippen legt. Er sieht sie kurz verdutzt an und Jizai erschaudert kurz bei den Gedanken die Ginji durch den Kopf gehen. "Du willst mir den Mund verbieten Weib? Köfpen sie mich, sind eure Köpfe auch nichtmehr lange sicher!", sagt Ginji bit einem bösen lächeln auf den Lippen, aber ruhig und bestimmt. Dabei bleibt er jedoch ziemlich leise damit ihn keiner versteht außer die Schamanin.. Er beißt ihr sogar ziemlich schmerzhaft in den Finger!!! Jizai schließt kurz vor Scham die Augen...bitte...bitte er soll nicht sagen was er gerade dachte. "Ruhig und friedlich? Gibs doch zu, jemand wie du hätte es doch gerne hart und weniger friedlich...in den...", nuschelt er so, dass nur die Schamanin ihn hören kann. Jizai atment lange aus und murmelt das Wort "Entschudligung" leise vor sich hin. Dafür würde der dreckige Bastard von Hinterkopf büßen! Glücklicherweise versteht die Schamanin das letzte Wort nicht, da es kurzzeitig wieder vom Geschwafel der Menge unterdrückt wird. Langsam wird wohl jedem klar warum der Guhl ein so schlechtes Charisma besitzt...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 03 Aug 2016, 19:27

"Wer zur Hölle ist Tommy? Du Verrückter bleibst jetzt schön hier bis das alles gekärt ist!", motzt ihn der Farmer an. Die restlichen Kommentare und Aktionen machen das Bild über den Ghul nicht gerade besser.

Am Rande der Menschenmenge tummeln sich mittlerweile ein paar Texas Rangers, die das ganze Treiben still aus der Ferne beobachten.

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Wenig später trudelt der Arzt ein. Er wurde bereits instruiert und begibt sich sogleich zu Masons Leiche. Währenddessen ist auch die gesamte Miliz dazugestoßen, welche erstmal Ordnung in die Meute reinbringt. Genau zum richtigen Zeitpunkt, bevor sich ein paar Leute aus dem Caravan beinahe mit den Bewohnern angelegt hätten!
Zudem ist Campell ,der Anführer der Miliz, nun ebenfalls am Ort des Geschehens. Campell ist dunkelhäutig und hat sein kräusliges Haar zu einem Zopf gebunden. Des Weiteren trägt er, wie alle Mitglieder der Miliz, eine Rüstung aus Brahminleder. Er fungiert gleichzeitig als Sprecher der Kleinstadt, und ist demnach so etwas wie eine Mischung aus Sheriff und Bürgermeister. Da nur Eddy ihn kennt, stellt er sich der restlichen Gruppe kurz vor.

Nachdem der Arzt fertig ist, bespricht sich dieser kurz mit dem Milizführer. Dann gehen beide Leute zum Hauptverdächtigenkreis, der die Gruppe des Ghuls umfasst.
Der untersetzte Arzt mit Brille spricht in die Runde: "Ich bin Rick, der Arzt von Bluff." Er richtet seine Brille, die ihm scheinbar zu groß ist. "Euer Caravan Chief ist an Ort und Stelle verblutet. Das habe ich eindeutig an dem Schnitt durch seine Kehle feststellen können. Wie es aussieht ist das so zwischen 3 und 4 Uhr nachts passiert, als es noch dunkel gewesen ist."
Campell fügt noch hinzu: "Seine Hosenstall ist offen gewesen, könnte also beim Pissen passiert sein. Habseligkeiten wurden ihm jedenfalls nicht gestohlen, also war es kein Raubmord. Bis auf seine Waffe eben, die ist nicht auffindbar." Er wischt sich ein paar Schweißperlen von der Stirn. "Ich habe gehört, dass ihr gestern mit den Texas Rangers aneinandergeraten seid. Ziemlich viel Ärger, dafür dass ihr noch nicht lange da seid", stellt der Milizführer in nüchternem Tonfall fest.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 03 Aug 2016, 20:33

"AU! Bist du denn von allen guten Geistern verlassen?!" protestiert Aiyana und schüttelt ihre Hand, als möchte sie damit den Schmerz vertreiben. "Gar nichts will ich dir verbieten! Ich versuche nur zu helfen, da du anscheinend nicht wahrnimmst wie schlecht die Lage tatsächlich ist. Man sollte meinen dass sich jemand mit zwei Köpfen schlauer anstellt."
Auf seine Behauptung dass nicht nur er seinen Kopf verlieren würde möchte sie nicht wetten. Vorallem nicht wenn er sich weiter so aufführt. Auf den Rest geht sie gar nicht erst ein.
Zum Glück tauchen auch endlich die gesuchten Leute auf. Da sie Eddy anscheinend kennt überlässt sie ihm das reden.
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Jizai Ginji
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 04 Aug 2016, 14:17

Jizai hört dem Arzt und dem Milizführer zu. Natürlich verdächtigen sie sofort die Gruppe...nun man kann es ihnen auch nicht verübeln...schließlich wirkte Jizai seeeeer auffällig. Männer mit Bäumen auf dem Kopf und einem zweiten Gesicht erweckten sicher nicht gerade viel Vertrauensseeligkeit. Jizai legt seine Hand schonmal zur Vorsorge auf den Hinterkopf damit Ginji nicht sprechen kann. Zwar versucht er zu beißen, doch der Guhl lebt lange genug mit seinem Begleiter um vorbereitet zu sein. Fest presst er die Lippen von Ginji zusammen. Ginji kann also leider nichtmehr auf Aiyanas Beschwerde antworten. "In der Tat gab es Ärger...dieser wurde aber schnell beigelegt.", sagt der Guhl bestimmt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 05 Aug 2016, 15:52

Eddy - der wohl als Ruhepol dient und die Schnauze hält - steht da und rührt sich weniger vom Platz. Als die Meute Jizai aufhalten will, beäugt er die Gruppe genau. Zur Not hätte er dazwischen springen müssen. Doch schlussendlich kommt der Arzt und der Milizanführer.

Als der Arzt fertig ist, Eddy aufmerksam zuhört, geht er zu Campell, begrüßt ihn kurz und fügt dann hinzu:

"Richtig. Gestern kamen zwei Ranger auf uns zu und sahen den Guhl. Sie wollten uns dazu drängen, den Ort zu verlassen und fingen fast eine Schlägerei an. Als Mason dazu kam, vertrieb er die Beiden, worauf wir alle - außer Mason - ins Cafe gegangen sind. Danach sind wir schlafen gegangen. Wie geht ihr denn mit einem Mord um?!",

fragt Eddy direkt Campell. Trotzdem fügt er noch hinzu:

"Ein Mord ohne Raub kann ja fast nur ein Mord aus Hass sein. Ich frag mich die ganze Zeit, warum er?!"

Eddy hat zwar einpaar Gedanken, wollte aber Campell's Ideen nicht beeinflussen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 06 Aug 2016, 08:00

Plötzlich taucht Mac neben Tommy auf - denn tatsächlich... jetzt, wo Ginji es erwähnt hat... der Junge wirkt wirklich etwas nervös. Die Soldatin mustert ihn mit ihren grünen Augen - und stellt fest: "Deine Körpersprache drückt Unruhe aus. Warum?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 11 Aug 2016, 01:22

Mac wird gar nicht erst von der Meute durchgelassen. Sie ist völlig eingekesselt und müsste sich erstmal den Weg freikämpfen. Somit kommen ihre Worte niemals an.
In der Zwischenzeit sucht Tommy wieder das Weite und begibt sich in Richtung der restlichen Leute des Caravans. Man kann nur vermuten über was diese im Augenblick diskutieren.

Campbell muss unweigerlich schnauben. "Das wundert mich gar nicht, Mason mochte die Texas Rangers nie sonderlich. Allerdings hättet ihr lieber die Miliz zu Hilfe holen sollen. Das hier ist immer noch unsere Stadt und wir entscheiden, wer hier willkommen ist und wer nicht!" Im gleichen Atemzug belehrt er die Caravaniacs: "Und das sind ja bisher alles nur Mutmaßungen, die nur noch zu mehr Unruhe führen."
Er stemmt die Hände in die Hüften. "Ich schlage vor, dass ihr erstmal mit mir zur Milizstation kommt, damit sich die ganze Sache erstmal ein wenig beruhigt. Ansonsten wird euer Ghulfreund hier wohl bald gelyncht werden." Er winkt ein paar Mitglieder der Miliz zu sich heran. "Falls ihr den anderen Caravan-Leuten noch was ausrichten wollt, dann ist jetzt die Gelegenheit dafür. Derweil werden ich und die Jungs mal eben diesen Mob da auflösen."

Sogleich machen sich Campbell und seine Leute auch daran, wodurch die Meute sich mehr und mehr beruhigt und langsam aber sicher zerstreut.
Indes sieht man den Arzt und zwei Milizen beim Leichnam von Mason. Sie bahren ihn auf einer abgehalfterten Trage auf, um ihn scheinbar irgendwohin abzutransportieren.


Zuletzt von Micky am Sa 15 Okt 2016, 06:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 11 Aug 2016, 15:21

Eddy nickt zustimmend.

"Hab verstanden.",

somit dreht er sich gen Mac und Aiyana:

"Holt Tommy her. Der Bengel weiß was."
,

dann an Campbell gewandt:

"Nenn es nur ein Gefühl, aber den Kleinen sollten wir mitnehmen. Wir folgen dir dann und in der Milizstation besprechen wir das weitere Vorgehen."

Somit schaut sich Eddy nur leicht um, sieht Mason provisorisch auf einer Trage aufgebarrt, während die Miliz langsam die Meute auflöst.

Gen Jizai:

"Hey, Spaltkopf. Komm am besten gleich zu mir. Muss nicht sein, dass du abhanden kommst."


Eddy's Stimme ist weder herablassend, noch sonderlich bedrohlich, fast schon fürsorglich und nett - abgesehen vom Spitznamen. Dabei winkt er den Ghul heran, als wolle er ihn unter die Fittiche nehmen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 11 Aug 2016, 18:58

"Hoye." nickt Aiyana, die ihren Finger mit der anderen Hand umschlossen hat und massiert. Wenigstens blutet es nicht, aber dennoch: diesem hasserfüllten Geschöpf wird sie noch so einiges beibringen müssen. Woher kommt dieser Hass bloss?

"Dann sehen wir doch mal, was uns dieser Tommy erzählen kann." meint sie an Mac gewandt und bahnt sich ihren Weg zu den Caravanleuten. Jetzt wo sich der Mob auflöst dürfte sie damit auch Erfolg haben.
"Na, ist alles ok bei dir?" fragt sie den Jungen schliesslich, mit einem fürsorglichen Lächeln.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 11 Aug 2016, 23:36

Zivilisten... Nichts als Ärger... Mac folgt der seltsamen Frau einfach mal und hält den Mund. Die Soldatin versteht den Sinn hinter alledem und dem Benehmen der Leute nicht. Und Eddie manchmal auch nicht. Was ist falsch daran, die Wahrheit zu sagen? Das Leben ist auch unter normalen Umständen oft kompliziert und kurz genug - wenn man da jedem was vorkrücken wollte, müsste man sich all das ja auch noch merken...
Gut. Offenbar wollen die Leute keine Fakten hören - aber wenn man ihnen Unsinn erzählt und dies auffällt, ist es ebenfalls nicht in Ordnung. Sehr inkonsequent, das alles...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 14 Sep 2016, 11:56

Der Guhl findet es amüsand, dass seine "Gefährten" die Sache mit Tommy endlich ernst nehmen. Er beschließt auf Eddie zu hören und geht zu diesem. "HAHAHA unglaublich früher waren diese Buschtrommler unsere Sklaven und jetzt geben sie uns Befehle!!!", sagt Ginji lachend und Jizai säuftst nur leise. Jizai sieht zu Aiyana und verbeugt sich leicht, während er mit seinen Lippen das Wort "Entschuldigung" formt. Erneut säuftst der Guhl. "Ginji reiß dich zusammen...ich will nicht noch ein paar Arschlöcher mehr bekommen, nur weil du deine Klappe nicht halten kannst...", führt Jizai schließlich aus. "Oh wird der kleine Jizai mutig? Hast dich wohl in die Kifferin oder den Cyborg verkuckt häh?", Ginji umschreibt hiermit wohl Aiyana und Mac. Jizai bleibt einfach still und verpasst seinem Hinterkopf einen Schlag.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 08 Okt 2016, 14:30

CyBorg? Hat Mac etwas verpasst? Sie sieht sich vorsichtshalber etwas genauer um. Ihres Wissens nach ist ein CyBorg als Mischwesen definiert - ein ehemaliger kompletter Mensch mit massiven synthetischen Erweiterungen zur Leistungssteigerung - oder so.
Sie kann so jemandem in näherem Umfeld nicht entdecken. Sehr verwirrend... So geht sie zu dem Ghul hin und sieht ihn fragend an: "Definiere... CyBorg?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 14 Okt 2016, 12:13

Jizai sieht Mac Schuldbewusst an. "Nun em...wenn du mich so fragst, dann handelt es sich hierbei wohl um eine Metapher. Ginji will wohl andeuten...em...andeuten, dass du mit fast schon mechanischer präzision agierst...fast wie eine Masch...", er kann nicht zuende sprechen, da sich Ginji auch schon einmischt. "hahaha Ich meine damit dass du einen Stock im Arsch hast Lady! Aber krieg das jetzt nicht in den falschen Hals! Ich steh ja auf diese kalte, berechnende Art. Und Jizai hier anscheinend auch!!!!", Ginji lacht laut auf.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Fr 14 Okt 2016, 23:55

Mit hochgezogener Braue mustert Mac den Ghul. Dann meint sie sachlich: "Ich habe keine Daten über den Sinn von Stöcken, Stielen und Ähnlichem in derart unpraktischen Körperregionen. Ich nehme an, es handelt sich dabei um eine sehr farbenfrohe Metapher?"
Sie sieht ihr Gegenüber weiterhin an und fährt fort: "Aber es gibt Techniken, die das Schmuggeln von Gegenständen in dieser Art vorsehen - bestimmte Kapseln und Ähnliches kann man auch schlucken - weshalb mir der Brechreiz wegtrainiert wurde."
So also kommt die Soldatin vom Stock im Arsch zum falschen Hals.
Dann legt sie den Kopf schief: "Sollte ich wie eine Maschine wirken, ist das wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß ich objektiv und sachlich bin und auch so trainiert wurde. Emotionen sind oftmals schlechte Ratgeber."
Und während alledem hat Mac ihren Körper kaum bewegt. In ihrer Metabolismuswelt sind unnötige Bewegungen nicht vorgesehen - denn deren Energieaufwand summiert sich.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 15 Okt 2016, 08:29

Aiyana fällt langsam aber sicher auf, dass ihr gebissener Finger von Minute zu Minute zunehmend anfängt zu jucken. Erst ist es wirklich nur ein banales Kribbeln gewesen, doch nun juckt es bereits immer heftiger.

Die Gruppe versucht Tommy zwar ausfindig zu machen, jedoch ist es bereits zu spät. Dieser scheint aus irgendeinem Grund das Weite gesucht zu haben. Auch die anderen Caravaniacs wissen nicht, wo er genau hin ist. Allerdings deuten sie in Richtung der Stadt.
Sie scheinen zudem ziemlich ratlos zu sein, wie es nun weitergehen soll, schließlich hat ihr Caravanführer das Zeitliche gesegnet. Gleichzeitig steht manchen eine gewisse Aufgewühltheit ins Gesicht geschrieben - was kein Wunder ist, schließlich muss Mason unter diesen Leuten auch Freunde gehabt haben, mit denen er einiges erlebt hat. Ob diese Menschen nach Rache sühnen, ist noch nicht abzusehen. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung des Caravans sehr angespannt. Zumindest befindet sich der Ghul bei ihnen nicht zwangsweise im Kreis der Hauptverdächtigen, denn das macht offensichtlich nur für die Wenigsten von ihnen tatsächlich Sinn. Daher ist es nur verständlich, dass die Caravaniacs mit den Bewohnern der Stadt leicht aneinandergeraten sind.

Nachdem der Anführer der Miliz fertig ist, stößt er, flankiert von zwei weiteren Milizen, wieder zu den Ghul-Leuten. "Alles klar, ich denke wir sind hier erstmal fertig." Er deutet mit dem Kopf an, dass Jizai & Co. ihm folgen sollen. "Dann kommt mal mit zur Station. Dort können wir uns in Ruhe über die Angelegenheit unterhalten."

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Campbell bringt die Caravan-Leute schließlich zur Milizstation. Dem alten Schild über dem Eingang des steinernen Gebäudes nach zu urteilen, muss dies früher ein Gefängnis gewesen sein. Bei dem Nebengebäude, das wiederum daran anschließt, hat es sich wohl um ein Feuerwehrhaus gehandelt - auf dem ersten Blick vor allem gut an der Sirene und dem großen Rolltor zu erkennen. Im Inneren findet die Gruppe aber keine Zellen vor, sondern ein Haufen morscher Tische, Stühle, und größtenteils geplünderte Regale, in denen hier und da zerschlissene Bücher kreuz und quer herumstehen. Ein ziemlich abgewetzter Schreibtisch am Ende des Zimmers sieht so aus, als würde er das spartanische Büro von Campell komplettieren. Der hintere Bereich, der zum Nebengebäude führt, ist mit einer rostigen Zellentür abgetrent. Der Milizführer schickt die beiden Männer zur Bewachung vor die Eingangstüre der Station, damit anscheinend nichts weiter anbrennt.
Schließlich lehnt sich der Ordnungshüter gegen den Schreibtisch und verschränkt die Arme. "Also ich sehe hier drei Probleme für Bluff, mich und euch: Erstens gestatte ich weder Mord und Totschlag, noch irgendwelche Anfeindungen hier in dieser Stadt, vor allen Dingen wenn möglich nicht mit den Texas Rangers. Was ihr aber alle außerhalb unserer Grenzen treibt, ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Zweitens haben wir mit Mason einen toten Caravan-Chief der NTC innerhalb dieser Grenzen zu beklagen, wovon jene sicherlich in den nächsten Wochen oder Monaten Wind bekommen wird. Ich mochte diesen Bastard eigentlich, er hat meiner Meinung nach zu denen gehört, die durchs Ödland noch keine Arschgeigen geworden sind. Und drittens muss ich jetzt dieses verdammte Verbrechen auf jeden Fall so bald wie möglich aufklären. Solche Sachen, wie das was da mit eurem Chief passiert ist, werden in Bluff ganz schlecht aufgenommen. Ihr seid in dieser Stadt mehr oder weniger Fremde. Deswegen erwarte ich vollste Kooperation von euch, ansonsten kann ich nicht mehr für die Freiheit und Sicherheit eures Ghulfreundes garantieren, falls er denn wirklich unschuldig sein sollte!" Gerade den letzten Satz betont Campell nochmal extra mit etwas Nachdruck, danach ist sein Monolog beendet.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 15 Okt 2016, 11:09

Mac steht einfach nur da - und sagt nichts. Eddie hat ihr klargemacht, daß es nichts bringt, wenn jeder andere es nicht hören will - und wenn es zehnmal die Wahrheit ist. Schlaue Leute hätten festgestellt, daß es sehr schwer ist eine solche Schlachtsauerei anzurichten - und dabei selber sauber zu bleiben. Oder aber sich zu waschen. Und die Kleidung - und sie zu trocknen. Abgesehen davon: Wasser wird in diesen Breiten eher zum Trinken hergenommen denn zum Waschen - noch dazu wäre die Zeitspanne dafür zu kurz gewesen.
Schlaue Leute hätten ebenfalls bemerkt, daß Mason der Einzige war, der Jizai einen angemessenen Job gegeben hatte - und der ihn effektiv vor diesen sogenannten `Rangern´ in Schutz genommen hatte. In gewisser Hinsicht war Mason Mac recht ähnlich gewesen - er sagte stets, was er gerade dachte. Deshalb konnte sie auch so wunderbar mit ihm zusammenarbeiten - dieser Mann machte klare Ansagen. Und dann ist da noch etwas...
Schlaue Leute laden keine drei fremden und mordverdächtigen Individuen in ihre Bude ein - wenn sie zugehängt sind wie die Weihnachtsbäume mit Ballistik-Hardware aller Art. Und der Hauptverdächtige ist das größte und brisanteste wandelnde Waffenarsenal weit und breit. Sollte der jetzt ausrasten und abgehen weil er sich womöglich in die Enge gedrängt fühlt, haben sie hier bald einen Krater.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 15 Okt 2016, 21:31

Bei den Ausführungen von Mac sind die beiden Köpfe kurz still. Anschließend beginnt Ginji zu lachen "HAAHAHAH genau das meine ich Süße!!! Wer braucht schon Emotionen wenn er solche Muskeln hat!", er spielt natürlich auf den trainierten Körper der Frau an. Anscheinend interesiert Ginji die Lage recht wenig, während Jizai immernoch Schuldbewusst zwischen Mac und Aiyana hin und her blickt. Gerade will er etwas hinzufügen, als auch schon der Anführer der Miliz seinen Schackzug macht. Um vorzusorgen legt Jizai seinem kleinen Anhängsel schonmal eine Hand auf den Mund und folgt still...Jizai gefällt diese Situation nicht...

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Schließlich kommen sie wohl im Büro des Anführers an. Jizai nimmt die Hand von Ginjis Mund und beobachtet die beiden Schergen des Sheriffs genau. Sie scheinen sich wohl vor der Tür zu positionieren. Dem Guhl gefiehl immer weniger was er hier sah. Die Wachen, eine rostige Zellentür und dieser Milizheini selbst lassen Jizais nervosität nicht gerade weniger sinken. Natürlich bekommt auch Ginji dies alles mit. Als sie das Zimmer des Mannes betreten, bemerkt Jizai schließlich, dass Ginji langsam aber sicher versucht die Kontrolle über seine Arme zu erlangen. Mit ein bischen Anstrengung hält er seinen derzeit stummen Freund zurück. Der Bogen ist jedoch bis zum Zerreisen gespannt...sollte Jizai eine Sekunde nachgeben, kann er nicht garantieren, dass sich Jizai noch weiter zurückhalten lässt. "Entschuldigen sie meinen Einwand Mister...aber ich bezweifle doch stark, dass sie einen ganzen Mob von Mordlustigen davon abhalten können mir meine verrottete Haut vom Leib zu reißen.", sagt er ruhig, höflich und bestimmt. Wieder muss er sich kurz konzentrieren Ginjis Versuche zu unterbinden. Dem Ghul fällt ebenso die Betonung des Wortes "FALLS" auf. "Mason hat mir und meinen Fähigkeiten genug vertraut, um mich einzustellen...ich glaube sie können sich denken, dass es für einen Ghul nicht gerade leicht ist Arbeit zu finden. Es wiederspricht jeglicher Logik, dass ich meine einzige Chance auf Arbeit in einen See aus Blut verwandle...", sagt er schließlich rechtfertigend...Ginji jedoch beginnt nun auch etwas von sich zu geben. "Für mich stinkt das hier bis zum Himmel! Wie sollen wir mit dir "Kooperieren" du Armleuchter, wenn jeder in der Stadt meinen gammlingen Arsch will?", Ginjis Stimme klingt verächtlich und abwertend. "Unwissender Mensch, auf Grund deiner jämmerlichen Lebensspanne hast du wohl noch nicht viele Ghule in dieser Situation erlebt! Ich werde dir also auf die Sprünge helfen! Egal was du diesen Rangern oder den Bewohnern für Beweise gibst...mindestens die Hälfte dieser Primaten wird seine Meinung über den "Wahren Schuldigen" nicht ändern. Und ich gebe keinen kleinen Fic...", Ginji will weitersprechen, wird aber nun von Jizai unterbrochen. "Ich denke es ist klar, dass ich mein Wohl über das der Leute Stelle...die Versuchen mir eine Ladung Blei in die Gesichter zu jagen. Ich bin für eine Kooperation bereit...doch mein Leben werde ich verteidigen.", sagt er abschließend. Ginji ist wahrlich kurz davon entfernt sich einfach mit einem Knall zu verabschieden und seiner Wege zu gehen. Jedoch scheint er Jizai etwas entgegen zu kommen...ihm bereitet dies alles wohl großen Spaß.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 16 Okt 2016, 21:07

Die Situation ist mehr als Beschissen. Als Campbell nickt, als Zeichen, dass sie ihm folgen sollen, tut Eddy dies auch. Dazu bemerkt er auch, dass der Bengel Tommy abgehauen ist. Wer weiß, wo der sich rumtreibt und noch viel wichtiger, was weiß er?!

In der Backsteinhütte angekommen, betreten alle diese, wobei Eddy sich kurz umschaut, aber zu einem Fenster geht, sich aber dezent daneben aufhält. So, dass er rausblicken kann, aber genug Schutz genießt, nicht durchs Fenster getroffen zu werden. Während er ruhig da steht, hört er Campbell und Jizai zu, bis er den Ghul unterbrechen muss:

"Ginji! Genug!",

seine Stimme war tief, kräftig, befehlend. Er wollte diesen Schlagabtausch nicht noch voran treiben. Das führt zu nichts. Nun, mit etwas sanfterer, ruhigerer Stimme:

"Ich denke, wir haben verstanden, was du uns sagen möchtest.",

erklärt er, wobei er sich nicht umdreht. Seine Hände sind hinterm Rücken, am Handgelenk anfassend. Kurze Stille, bis er sich dann am Kopf kratzt. Er dreht sich um, gen Campbell:

"Aber er hat recht. Es wäre unlogisch. Davon ab. Hast du Beweise gegen ihn? Wenn nicht, nützen diese Beschuldigungen nichts. Du bist der Chef hier und somit ist es natürlich deine Aufgabe dafür zu sorgen, sowas aufzudecken. Natürlich werden wir kooperativ sein. Immerhin ist es auch in unserem Interesse."

Eddy stellt sich neben dem Fenster an die Wand, überkreuzt seine Arme, winkelt ein Bein an die Wand ab und schaut überlegend. Etwas über die Sonnenbrille schielend:

"Die Frage ist nun, was wir solange machen sollen. Wenn wir fragen stellen, wird uns keiner antworten, erst recht nicht, unserem Ghulfreund hier.",

wobei er gen Jizai nickt.

"Um ehrlich zu sein möchte ich nicht wissen, was du nun machst. Ich will ungern deine Arbeit behindern und mir nachsagen lassen, dass wir dich auf irgendeine Weise beeinflusst haben. Du könntest ja vier Leute abbestellen, die uns beschatten sollen, doch die Männer wirst du für die Ermittlung brauchen. Umso mehr, desto besser und... umso schneller."

Er versucht Campbell mit guten Argumenten zu überzeugen, dass er die Ermittlung beginnen soll. Er selbst hat keine Ahnung davon. Etwas grummelig in den Bart gemurmelt:

"Was Mason passiert ist, ist eine Tragödie. Scheiße."

Eddy empfindet wirklich so. So einen Tod hatte keiner verdient und davon ab. Ist nun die Frage, wer nun die Caravan leitet?! Eddy überlegt kurz, was sie tun könnten, doch zunächst fragt er Campbell:

"Nen Vorschlag, was wir tun sollen, solange? Ansonsten würden wir den Bengel Tommy suchen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 16 Okt 2016, 21:20

"Korrekt." entgegnet Mac. Und sie fügt hinzu: "Das... und den Caravan sollten wir auch nicht vergessen - bevor irgendein Kerl auf die Idee kommt, all das zu `konfiszieren´. Nach dem Mord ist Vertrauen egal gegenüber wem unangebracht."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 16 Okt 2016, 23:28

Campell kommt nicht umhin einen Lacher auszustoßen, eine gewisse Komik ist in dieser Situation sicher nicht von der Hand zu weisen. "Schon gut, Eddy! Ich kann seine Einwände verstehen. Ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, dass Mason Abschaum in seinen Caravan lässt, würde nicht zu ihm passen. Und trotz der Tatsache, dass dieser Ghul hier so ziemlich das skurillste ist, was jemals unser Nest betreten hat, muss der alte Haudegen wohl etwas von ihm gehalten haben. Ein ehrliches Maul scheinst du... ihr jedenfalls zu sein", meint er schlussendlich gen Jizai/Ginji.
"Um den Mob braucht ihr euch allerdings erstmal keine Sorgen machen, wir haben die Leute schon zurechtgewiesen. Für's erste werden sie Ruhe geben, solange ihr niemanden unnötig provoziert. Am besten meidet ihr auch jeglichen Kontakt mit den Rangern. Wenn dieser Tommy wirklich was wissen sollte, wäre das natürlich optimal. Ein paar angebliche Zeugen haben ich und meine Männer schon ausmachen können, wir werden uns in der Zwischenzeit mal in der Stadt umhören." Dann nickt der Milizführer zunächst bedächtig und fügt noch geschwind hinzu: "Ach ja, bevor ich's vergess: Die Sache mit dem Caravan, dass mit dem kein Bullshit getrieben wird, wäre übrigens auch im Interesse von Bluff. Schließlich würde sowas auch teilweise als schlechtes Licht auf uns zurückfallen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 16 Okt 2016, 23:33

"Positiv. Wir gehen zurück zum Caravan - und Sie und Ihre Leute hören sich um. Sie haben den Heimvorteil." bestätigt Mac. Klingt bis jetzt ja alles vernünftig. Und solange ihnen diese sogenannten Ranger nicht auf den Zeiger gehen, sollte auch alles in ordnung gehen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   So 16 Okt 2016, 23:53

Campbell scheint einsichtig genug, um Eddy zuzustimmen und sich davon zu überzeugen, dass der Ghul keiner war, der die Tat begangen haben kann. Als dieser sogar den Ghul lobt für sein "gerades Maul", zuckt kurz eine Augenbraue von Eddy hoch, worauf auch ein lächeln auf seinen Lippen entstand. So verkehrt scheint Campbell doch nicht zu sein. Er ist wenigstens ein Mann, der mit sich reden lässt.

Auf den gutgemeinten Rat mit den Rangern, verzieht sich Eddy's Mine wieder. Die Ranger. Nutzloses Pack. Genau die sieht er als Problem an. Eddy beschleicht ein ungutes Gefühl. Die Gruppe muss Tommy so schnell wie möglich finden.

Auf den Gedanken, dass die Caravan geschützt werden sollte, damit es kein schlechtes Licht auf Bluff wirft, stößt sich der Hüne von der Wand ab.

"Ich denke, die Caravane ist soweit sicher. Wir werden die anderen Leute bitten diese im Auge zu behalten. In der Zwischenzeit werden wir uns umschauen und Tommy suchen. Deal?"

Sollte Campbell nicht intervenieren, schaut er kurz zu Mac, Jizai und Aiyana. Es scheint so, als bräuchte Eddy etwas, bis er eine Gruppenzusammenstellung zusammen schustert. Kurz denkt er, dass einer mit Aiyana zusammengehen könnte, doch das würde mehr oder minder Probleme bringen. Nach mehrmaligem Brummen entscheidet der Hüne:

"Mac? Geh mit Aiyana bitte zur Caravane und sagt den Leuten,",

gemeint sind die Anderen, die während der Fahrt mitkamen,

"sie sollen auf die Karre aufpassen, solange wir hier sind.",

dann schaute er zum Ghul:

"Spaltkopf? Du kommst mit mir. Wir suchen direkt Tommy und schauen uns in der Umgebung um."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 17 Okt 2016, 07:18

Mehr oder weniger stumm ist Aiyana der Gruppe gefolgt. Sie überlässt die Abeit hier den Profis, was soll sie sich auch einmischen? Sie hat keine Ahnung wie die Leute hier in Bluff mit soetwas umgehen.
Was ihren Finger angeht, wird sie die Wunde nachher wohl doch behandeln müssen. Sie hat keine Ahnung wie übel ein Ghul-Biss wirklich ist, aber das Jucken ist ein deutliches Zeichen, etwas tun zu müssen.
Als Eddy die Rollen verteilt nickt sie und sieht lächelnd zu Mac. Sie will unbedingt noch Manapi holen, auf ihm hat sie einen besseren Blick über die Leute und findet Tommy womöglich leichter.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 17 Okt 2016, 12:57

Der Guhl ist verdutzt, dass der Mann anscheinend doch auf seiner Seite zu sein scheint. Er hatte mehr Misstrauen erwartet und Ginji offensichtlich auch. Stattdessen streckt Ginji Eddy die Zunge entgegen und verzieht eine Grimasse. Ginji fügt dem nichtsmehr hinzu, ihm scheinen Argumente ausgegangen zu sein. Außerdem wirkt er etwas geknickt, dass er keinen Streit oder eine Schießerrei vom Zaun brechen konnte. Als Eddy schließlich anfängt "Befehle" zu verteilen, kann Ginji jedoch nichtmehr an sich halten. "Dafür dass ihr einst Sklaven wart, seit ihr nun ziemlich gut im Befehle erteilen! Warum wählen wir ihn nciht zum ersten schwarzen Presidenten? HAHAHA", schon bekommt Ginji einen Schlag auf die Wange und brüllt auf. Jizai antwortet ruhig und gelassen, er ist diese Sprüche von Jizai gewohnt. "Kein schlechter Plan...ich würde jedoch vorschlagen, dass wir nicht in der Stadt nach Tommy suchen. Er wird wohl das weite Gesucht haben. Ich vermute er wird wohl an den Ort gehen an dem man zuletzt suchen würde...dieser Feigling. Wenn ich in seiner Haut stecken würde, würde ich mich auf dem Schrottplatz verstecken.", sagt er analysierend. Schließlich wendet er sich an Campell. "Ich möchte mich für ihren Einsatz bedanken...ich werde versuche meine "bessere" Hälfe im Zaum zu halten. Ebenso wäre es wirklich von Vorteil, wenn auch einer Ihrer Leute auf den Caravan achtet...ich denke das kann nicht schaden.". Wieder mischt sich Ginji ein. "Jizai du Idiot! Du hast das wichtigste Vergessen!! Warum müssen wir mit dem Schwarzen gehen? Lass uns doch lieber mit den Ladys auf die Jagdt gehen!", noch ein Schlag, seitens Jizai.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 17 Okt 2016, 16:51

Geduldig wartet Mac auf irgendein Zeichen, das bedeuten könnte, daß diese kaum bekleidete Person bereit ist...wozu auch immer. Obwohl in dieser Hinsicht nicht allzu bewandert wundert sich Mac schon, daß dieses Exemplar noch so... unberührt wirkt.
Es gibt viele Geschichten an den nächtlichen Lagerfeuern - vor allem von diversen Prachtexemplaren der Y-Chromo-Reihe, bei denen man sich nicht wundern muss, daß manche Frauen lesbisch sind.
Diesen Geschichten kann man entnehmen, daß die meistens in der Ich-Person erzählenden Hauptprotagonisten... manchmal offenbar recht triebgesteuert sind - und dann scheinen sie nicht mal besonders wählerisch zu sein. Tommy beispielsweise könnte da auch schlechte Karten haben.
Was bekommt man da nicht alles mit - ausgefallene Vorlieben, in Fransen hängende Rosetten, durch die hohl der Wind pfeift und andere ausgeleierte Teile der Anatomie, die einen unnachahmlichen Eindruck vor dem geistigen Auge entstehen lassen. Gemessen an ihrem Erscheinungsbild ist diese Wildgeborene selbst den unteren 40% der männlichen Bevölkerung körperlich unterlegen - es sieht zumindest so aus. Also hat sie wahrscheinlich einige unerfreuliche Tricks auf Lager.

Gut so.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 17 Okt 2016, 19:50

Dass Ginji's Großmaul sich gleich melden muss, ist förmlich vorprogrammiert. Eddy überlegt noch, ob er etwas dazu sagen soll. Währe Ginji ein selbstständiges Individuum, hätte er sich schon längst ne Schlägerei geleistet und mit dem Ghul, bzw. mit dessen hässlicheren Hälfte den Boden aufgewischt.

Für den Hünen ist es nur selbstverständlich, dass er etwas sagt. Wenn alle schweigen, ist er derjenige, der was sagt. Jeder hatte die Chance Vorschläge zu machen, selbst Jizai, bzw. Ginji, da diese aber nichts mitteilen, hat er dies übernommen. Nichtsdestotrotz schlägt Jizai etwas vor, was mal ausnahmsweise sinnvoll ist. Anstatt irgendwo anzufangen, sollen sie den Schrottplatz aufsuchen. Das klingt gut, daher nickt der Hüne nur bestätigend.

Als sich Ginji wieder zu Wort meldet, hat Eddy dies sich schon gedacht. Ohne groß darüber nachzudenken, plappert er seinen Gedanken aus:

"Kannst du doch. Oh.. stimmt ja. Du bist ja nicht mehr als ein Fliegenschiss am Hinterkopf von Jizai."

Ein breites Grinsen zeichnet sich auf Eddy's Lippen, bis er selbst realisiert, dass er sich auf das Niveau des Ghuls eingelassen hat. Kurz darauf brummt er verächtig auf, würde am liebsten hinrotzen, da er selbst davon angewiedert ist.

"Können wir?!",

fragt er etwas ungeduldig. Was hat er sich da nur aufgeladen. Der Ghul und er. Viel lieber wäre er auch mit Aiyana mitgegangen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 18 Okt 2016, 20:57

Campbell nickt abermals und gibt sich mit Eddys Vorschlag einverstanden. Allerdings erklärt er sich nicht bereit, Wachen für den Caravan zur Verfügung zu stellen, da er seine wenigen Leute für die Sicherheit der Stadt und die kommenden Ermittlungen einspannen muss.
"Passt auf euch auf, wenn ihr die alten Ruinen aufsucht. Ich gebe zwar nicht viel auf Geschwätz, aber die Leute melden sich ständig, dass es dort geistern soll. Absoluter Schwachsinn wenn ihr mich fragt", meint der Milizführer zuletzt noch. Dann machen sich die beiden Gruppen getrennt auf den Weg.

-------------------------------

Aiyana und Mac gehen zurück zum Trading Post. Als sie dort ankommen, können sie schon von Weitem erkennen, dass dort wohl ein Konflikt ausgebrochen ist - und die lautstarken Diskussionen sind auch nicht gerade überhörbar. Scheinbar versuchen die übrigen Wachen, den Caravan unter Kontrolle zu bringen. Sie wollen die Ware einfach untereinander aufteilen, weil der Chief nicht mehr da ist. Aber die Zivilisten unter den Mitreisenden, sind verständlicherweise nicht damit einverstanden. Mason war letztendlich der einzige, der von der NTC festangestellt gewesen ist.

//////////////////////



Eddy und Jizai passieren unterdessen den Friedhof, auf dessen gegenüberliegenden Seite sich die antiken Ruinen befinden. Sie bestehen aus 50 bis 60 Räumen, vier davon sind etwas größer und haben wohl einst als Versammlungsort gedient, daneben gibt es es einen noch größeren Hauptraum. Um direkt zu den Ruinen zu gelangen, gibt es zwei verschiedene Straßenfragmente, welche über eine Böschung nach oben zu einer Art Terrasse führen. Bisher sind zumindest keine Anzeichen von irgendwelchen Geistern oder ähnlichem Mumbo Jumbo zu bemerken.


Zuletzt von Micky am Di 18 Okt 2016, 23:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 18 Okt 2016, 21:12

Sich vergewissernd, daß Mason´s Sturmgewehr technisch einwandfrei ist macht Mac sich mit Aiyana auf den Weg. Demonstrativ stellt sie sich genau so auf, daß beide Parteien sie gut sehen können und sie sagt in ihrer typisch ruhigen Art: "Interne Streitigkeiten brauchen wir nun am wenigsten. Bitte um Erklärung."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 18 Okt 2016, 21:49

Hellhörig lauscht Aiyana Campbells letzten Worten. Dass dies absoluter Schwachsinn sein soll, kann man auch nur glauben, wenn man noch gefühlsloser für die Geisterwelt ist, als ein Stein. Denn selbst die können eine Verbindung zu Geistern haben.
Aber Sie schweigt weiter, jetzt noch diesen 'Milizführer' belehren zu wollen, würde ihre Situation wohl kaum verbessern.

Auf dem Rückweg wird sie dann schnell einmal Zeuge davon, wie gierig die 'zivilisierten' Menschen sein können. Es scheint einen Streit darum zu geben, wer was vom Caravan bekommen soll. Doch anstatt zu teilen, oder den Bedürftigen zu helfen, will jeder so viel wie möglich für sich selbst. Und an den toten Mason denkt schon lange keiner mehr...

Da sie jedoch keinerlei Bezug zu diesen Leuten hat, überlässt sie Mac das Schlichten und kümmert sie sich derweils um Manapi und ihren Finger. Sie hat bestimmt noch genügend Heilessenz, um den Finger behandeln zu können. Und anschliessend plant sie wieder auf ihren treuen Gefährten zu steigen, dort fühlt sie sich sicherer.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 19 Okt 2016, 13:00

Als Eddy und Jizai bei den Ruinen ankommen lächelt Jiazi und nimmt seine Jackhammer zur Hand. "Das war einfacher als erwartet Kumpel!", sagt Jizai an seinen Hinterkopf gewandt. "Hahaha hauptsache wir können nun tun und lassen was wir wollen! Gehen wir auf Menschenjagdt!!!", sagt Ginji freudig, während Jizai die Jackhammer mit Bologeschossen nachlädt. "Diesem kleinen Ass werden wir schon zeigen, wem er hier einen Mord in die Schuhe schiebt!", sagt Jizai gereizt, während Ginji lauthals antwortet: "Aber vergiss nicht, ein Bein weniger hält ihn nicht davon ab wie ein Vögelchen zu singen HAHAHA". Jizai betritt, ohne auf Eddy zu warten den Hauptraum der Runinen...dabei bleibt er jedoch vorsichtig und Checkt immer zuerst ob der raum auch sauber ist. Das erste was in den Raumstarrt ist für gewöhnlich die Jackhammer. Jizai, bekannt als alter Scavenger, fühlt sich in einer ruinenlandschaft wie zuhause. Natürlich hällt er hier vorallem auch Ausschau nach Komponenten die er für seine Waffen oder Geräte gebrauchen könnte.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 20 Okt 2016, 11:27

Nachdem das geklärt ist, gehen die beiden Gruppen getrennt ihren Aufgaben nach.

Am Friedhof angekommen, zieht auch Eddy seinen Revolver, prüft nochmal die Anzahl der Patronen, bis er die Trommel wieder schließt. Während Jizai und Ginji ein recht morbides Gespräch führen, folgt er dem Ghul:

"Na, na, na. Ihr könnt ihn auch nach der Befragung noch zersägen. Zunächst sollten wir ihn suchen und zu Campbell bringen. Doch nun, seid etwas ruhiger."

Auch Eddy schweigt nun und schaut auf dem Boden, um mögliche Spuren zu entdecken, wobei er den Pistolenarm angewinkelt hat und natürliche Hindernisse wie Säulen oder Brocken als Schutz verwendet. Er lauscht in die Gegend, um irgendwelche verräterische Geräusche zu hören.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 22 Okt 2016, 19:02

Mac bekommt die nötige Aufmerksamkeit, als sie auf den Plan tritt. "Die Typen denken nur weil sie die nötige Feuerkraft haben, können sie uns wie Dreck behandeln und hier alles übernehmen! Das ist los!! Mason war mein Freund, ich werde nicht zulassen, dass ihr seinen letzten Auftrag beschmutzt!!!", schimpft Winston, ein untersetzter Händler mit einer grauen zerzausten Langhaarhalbglatze - der Rest der Zivilisten stimmt ihm lautstark zu. Adam, scheinbar derjenige, welcher sich am ehesten als Masons illegitimen Nachfolger sieht, erwidert daraufhin: "Jo, alter Mann, was willst du eigentlich? Mason ist tot, also können wir den Caravan genauso gut unter uns aufteilen. Denkt euch für die NTC einfach irgendeine Story aus, dass wir überfallen wurden, fertig!! Was ist so schwer dran? Alle profitieren!!! Ich wollte sowieso nicht in diese Drecks Navajo-Stadt zurück."

Manapi ist immer noch da, wo Aiyana ihn zurückgelassen hat.
Was die Verletzung betrifft, ist diese an sich nicht tragisch und würde im Normalfall schnell von selbst wieder verheilen. Vielleicht ist der Juckreiz auch nur eine Nebenerscheinung, wegen den hygienischen Verhältnissen des Ghuls. Andererseits könnte es es sich ebenso gut um eine Vergiftung handeln. Leider hat sie keine Erfahrung mit irgendwelchen Ghul-Krankheiten, welche bei einem Biss eventuell übertragen werden könnten, und kann daher nur spekulieren.

////////////////////////////////////////////////////////

Im Hauptraum - genau wie in den ganzen anderen Räumen - ist es trotz der Tageszeit recht dunkel, weswegen die Wahrnehmung von Eddy und Jizai durchaus stark eingeschränkt ist.

Eddy kann nichts Besonderes feststellen, als er sich mit Ghul in die Ruinen traut. Allerdings hat er ohnehin keine großen Erfahrungen mit Ruinenlandschaften. Zumindest kann er vor dem Hauptraum bislang keine Spuren sehen.

Jizai wird in diesen Ruinen vermutlich nicht viel finden. Sie wurden bereits vor Hunderten von Jahren geplündert. Außer einigen Spinnenweben kann er zunächst keine Auffälligkeiten erkennen. Auch scheint sich hier kein Tommy zu befinden.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 22 Okt 2016, 22:02

Äußerst ärgerlich. Nun muss Mac doch was sagen. Das würde Eddie nicht taugen - aber der ist ja nicht da.
"Analyse: Folgendes spricht gegen diesen Plan." erwidert Mac ruhig und mustert diesen Mann genau. Adam heißt er, soweit sie sich erinnert.
"Punkt 01: Ihr aller Ruf wäre ruiniert und Niemand würde Sie mehr anheuern, weil sich rumsprechen würde, was für eine Art Person Sie sind - es sei denn, Sie haben vor, alle Augenzeugen zum Schweigen zu bringen und das führt uns zu...
Punkt 02: Die ortsansässige Miliz sucht derzeit einen willigen Täter für einen Mord - was also würde gegen jemanden sprechen, der gleich nach Mason´s Tod beabsichtigt, dessen Caravan zu plündern? Sie alle bieten sich ihnen ja geradezu an. Und Sie haben hier keinen Heimvorteil.
Punkt 03: Sie sind nicht viele. Machen Sie weiter Radau, stehen eventuell auch gleich jene zweifelhaften Ranger auf der Matte - und so, wie ich die einschätze, plündern die Sie gleich mit aus - als `Einsatzentschädigung´."
Dann geht Mac ruhig und gelassen zu Winston hinüber - und betrachtet den Mann mit ihren grünen, stechenden Augen. Sie geht um ihn herum, beobachtet ihn - und bleibt schließlich neben ihm stehen, wie das Bilderbuchmodell eines einsatzbereiten Elitekriegers: "Punkt 04, nur für den Fall, das Sie logischer Argumentation gegenüber nicht zugänglich sind: Sie müssen an mir vorbei. Das ist nicht unmöglich - aber es wird nicht leicht - soviel kann ich anhand Ihrer und meiner Einsatzerfahrung garantieren."
Sie lässt Adam nicht aus den Augen und fährt mit unverändert ruhigem Tonfall fort: "Punkt 05: Eddie Vincent und Jizai Ginji. Sollten Sie entgegen aller Erwartung aus diesem Konflikt als Sieger hervorgehen, werden Sie an dieser Tatsache nicht lange Freude haben. Diese Personen sind nicht für ihren Sinn für Humor bekannt. Sie sind wie ich bereit sehr weit zu gehen - nur sind ihnen Kollateralschäden egal, sobald sie wütend sind - was schnell passiert. Auch das kann ich Ihnen garantieren."
Das alles war vielleicht etwas viel und hart - daher kam die Soldatin zu folgendem Schluss: "Vorschlag: Mit einem Appell an Ehrgefühl, Berufsethos und Geschäftssinn - wahlweise auch austauschbar gegen gesunden Menschenverstand und Überlebenswillen schlage ich vor, Sie beenden diesen Auftrag wie geplant und von meiner Seite her hat sich diese schäbige Szene nie abgespielt. Bevor es noch weit schäbiger wird."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 24 Okt 2016, 16:55

"Howgh kola." begrüsst sie Manapi mit 'Hallo Freund' und tätschelt ihm den Hals.
Da sie spekulieren auch nicht weiterbringt, beschliesst sie einfach etwas Heilessenz zu benutzen. Sollte es dann doch noch in einer Vergiftung enden, hat sie immernoch genügend Gegengift, das für solche Mengen an Gift stark genug sein dürfte. Und dann hat sie in Canpazas bösem 'Zweig' wenigstens eine Quelle für neues Gift gefunden - was wohl die erste positive Eigenschaft wäre.

Doch genug mit solchen Gedanken - in jedem Lebewesen steckt gutes und schlechtes, beim Ghul ist die Trennung nur etwas deutlicher.

Den Finger rasch behandelt, schwingt sie sich dann in den Sattel und macht neben dem Speer, den sie stets bei sich trägt, auch noch Bogen und Pfeil bereit. Sie wird das Gefühl nicht los, dass Mason nicht der letzte gewesen sein könnte. Das Omen am Morgen war einfach zu deutlich, die Gefahr liegt immernoch in der Luft - und deshalb will sie vorbereitet sein.

"Iyaya yo!" gibt sie Manapi das Kommando loszugehen - und reitet zu Mac, die mit den Leuten redet.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 25 Okt 2016, 17:44

Als Eddy versucht dem Ghul den Mund zu verbieten, verzieht Ginji das Gesicht. Da Eddy hinter dem Mutanten steht kann er genau sehen, wie dieser ihm die Zunge rausstreckt. "Jetzt will dieser Bananenpflücker auch noch Befehle erteilen!", sagt Ginji und wird dann unterbrochen. "Schhhhhh, gib mir lieber deine Feuerzeug Eddy...und halt mir den Rücken frei", ist zu hören und lässt Ginji verstummen. Jizai kann hier nicht sehen, sogleich reißt er ein Stück seines Ärmels ab und sucht den Boden nach einem längeren Stock in der Nähe ab. Diesen nimmt er sich sogleich und umwickelt dessen Spitze mit dem Stück Stoff. Anschließend weicht er den Stoff mit etwas Ödlandessenz auf (er versucht sparsam zu sein um nicht zu viel des wertvollen Gesöffes zu verschwenden, aber genug um das folgende zu tun) und zündet diesen dann an. Jizai ist sich durch sein chemisches Verständniss ziemlich sicher, dass dieses Höllenzeug wie Zunder brennt. Die Fackel drückt er sogleich Eddy in die Hand um anschließend wieder seine Jackhammer in den Anschlag zu nehmen! Mit dem neu gewonnen Licht sieht er sich sogleich weiter um. Wenn Eddy zustimmt würden sie auch die anderen Räume genaustens untersuchen. "HA MacGyver hat zugeschlagen! HEy schwarzer Mann, wenn du artig bist erzähle ich dir vielleicht die Geschichte, wie Jizai aus einer Banane und etwas Uran eine Mini-Atombombe gebastelt hat! Hey Jizai ich mag ihn, wir sollten ihn auf einer Plantage halten!!!", sagt Ginji gehässig.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 26 Okt 2016, 14:24

Warum ist Eddy überrascht?! Es ist doch klar, dass Ginji nicht das Fressbrett halten wird, worauf Eddy nur seufzt. Als Jizai aber einmischt und nach Eddy's Feuerzeug fragt, ergreift er dieses und reicht es dem Ghul selbstverständlich. Genauso selbstverständlich wäre er früher oder später auch auf die Idee gekommen, nach Licht zu gucken - wahrscheinlich, irgendwann.

Während Jizai am werkeln ist, hält der Hüne ihn dem Rücken frei, bis sich ein helleres Licht bildet. Etwas verwundert dreht sich Eddy um, sieht die selbstkonstruierte Fakel, die er auch gleich in die Hand gedrückt bekommt.

"Wow. Nicht schlecht. Danke."


Nun schwingt der Hüne die Fakel etwas herum, um den Raum - in dem sie sich grad befinden - auszuleuchten. Auf Ginji's gehässigen Worte hin, leuchtet er leicht zum Ghul:

"Sag mal... Jizai... hast du dir schon jemals gedacht, wie man deine .. schlechtere.. Hälfte schaden könnte ohne dir zu schaden?"

Die Augen des Schwarzen werden etwas ernster, fast schon bedrohlicher.

"Ich bin kurz davor, Ginji die Fresse rauszufackeln!"

Dabei bewegt er die Fakel gen Ginji. Er deutet die Bewegung nur an, um diesen Angst einzujagen, nicht aber wirklich zu schaden.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Do 27 Okt 2016, 20:20

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Aiyana benutzt die Heilessenz und bereits nach kurzer Zeit stellt sich eine heilende Wirkung ein. Ihr Finger schmerzt jetzt nicht mehr, auch das Kribbeln scheint verschwunden. Die kleine Wunde dürfte erwartungsgemäß in den nächsten paar Stunden fast vollständig heilen. Alsbald kommt die Schamanin beim Rest vom Caravan an, wo sie den Streit mitverfolgen kann.

Adam fängt an zu lachen: "Welchen Ruf meinst du? Dort draußen gibt's doch genügend Arbeit; Kinlani ist nicht der Mittelpunkt des Ödlands." Er zeigt auf den Caravan. "Dieses Zeug hingegen kann man zu baren Deckeln machen und jeder von euch könnte von seinem Anteil mindestens einen Monat überleben." Dann schnaubt er nur nochmal. "Irgendwelche Anschuldigungen müsstest du erstmal beweisen, von dir lasse ich mir nicht drohen, was das angeht. Es gibt zig Zeugen, die gesehen haben, dass ich und die Jungs die ganze Nacht im Cafe am Zocken waren. Und wenn du uns bei den Rangern anschwärzen willst..." Die Caravan-Wache grinst. "...abgesehen davon, dass es sie nichts angeht, werden sie dir als Ghulfreund mit Sicherheit am ehesten zu Hilfe eilen."
Der kräftige Mann, welcher mindestens einen Kopf größer als Diega ist, kommt schließlich ein paar Meter auf eben diese zu. "Glaub ja nicht, dass ich mich vor einem Kampf verstecken werde." Er dreht sich zu den anderen Wachen um. "Meint ihr ich schaff unsere lebende Salzsäule hier?" Sogleich bekommt Adam lautstark den erhofften Zuspruch. Erneut fixiert er Mac: "Du hast die Wahl... machst du mich platt, werden wir Ruhe geben und alles geht seinen gewohnten Gang."
Winston zeigt sich aus lauter Verzweiflung kompromissbereit: "Ich möchte dich nicht dazu zwingen, Mac. Aber das Angebot klingt zumindest besser, als sich gegenseitig über den Haufen zu schießen..." Adams Grinsen wird jetzt umso breiter und er knackt mit den Fäusten: "Also lassen wir es schäbig werden. Wenn ich mit dir fertig bin, nehm ich mir Eddy und diesen Jiz... Gin... oder wie auch immer vor, falls sie auch das Maul aufreißen. Bist du dabei, oder ziehst du den nichtvorhanden Schwanz ein?"

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Jizai/Ginji kann sich mit seinen begrenzten Mitteln in der Tat problemlos eine Fackel zusammenschustern. Im Sand liegen noch genügend weitere Äste herum - selbst dickere.
Für Eddy sieht es so aus, als wären es Überbleibsel eines erloschenen Lagerfeuers, weil jemand hier campiert hat. Frische Fußspuren lassen sich allerdings leider nicht finden.

Als Eddy in Richtung des zweiten Gesichts leuchtet, kann dieses im Schatten der Ecke aufblitzende Augen erkennen. Die Silhouette bzw. die Augenposition verrät, dass es sich hierbei allem Anschein nach um ein gefährliches Tier in Lauerstellung handeln könnte. Dieses wartet vermutlich nur auf die Gelegenheit, den schwarzen Hünen hinterrücks zu attackieren.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Sa 29 Okt 2016, 08:28

Die genetisch optimierte Soldatin analysiert das Geschehen ganz genau. Was redet der Mann da für wirres Zeugs - hat der denn gar nichts begriffen? Als ob Mac es nötig hätte, irgendwen zu informieren. Oh nein - Krach lockt Leute an - was bedeutet, daß Adam und seine Jungz den Job für sie erledigen. Aber Mac geht inzwischen davon aus, daß Adam zu der Sorte Mensch gehört, die nur das hören, was sie hören wollen. Und ganz offenbar sieht er auch nur, was er sehen will - und blendet den Rest aus. Gut für sie - schlecht für ihn.

Als gnadenlos getrimmte und trainierte Frau hat sie den Vorteil eines dreimal so dicken Mittelhirnstammes - und der arbeitet gerade auf beängstigendem Niveau. Während Mac sich nicht im Geringsten zu rühren scheint, arbeitet ihr Geist auf Hochtouren - wie soll die Soldatin auf diese Situation reagieren? Was hat man ihr zeitlebens beigebracht? Und da erinnert sie sich...

"Krieg ist nicht fair. Wollt ihr überleben - beherzigt das und seid ebenfalls nicht fair." bläute ihnen ihr Ausbilder ein. Das bedeutet haushalten mit den Kraftreserven, jeden Vorteil gnadenlos ausnutzen und wenn möglich weiter ausbauen. Das jeweilige Ziel ist die Erfüllung des gegenwärtigen Auftrages - dies hat höchste Priorität für einen professionellen Soldaten - alles Andere hat hinten anzustehen.

Seltsam - der Mann bildet sich tatsächlich ein, daß Mac ihm abnehmen würde, daß er sich bei einem solchen `Duell´ an all das halten würde, was er soeben von sich gegeben hat. Sein Vorhaben und das, was er sagte - und wie er es sagte klassifizieren ihn aber nicht nur als Bedrohung für den Caravan - sondern eindeutig auch noch als Verräter. So jemandem ist nicht zu trauen. Adam heißt also nicht umsonst so - er benimmt sich tatsächlich wie der erste Mensch. Gut, daß es damals keine... vollautomatischen Kriegswaffen gab. Denn die `Eva´, die gerade vor ihm steht, hat nicht seinen skurrilen Sinn für Humor...

Mac kann Winston verstehen - die meisten Zivilisten haben von Natur aus etwas gegen Konfliktsituationen. Weshalb man Leute wie sie angestellt hat. Aber was haben sie von ihr erwartet? Daß sie bei der erstbesten Gelegenheit klein beigibt? Mac ist Soldatin - deswegen ist sie hier. Und dies... ist nicht einfach nur ein Job - dies ist ein Auftrag. Soldaten wie sie nehmen solche Aufträge an. Und die werden so präzise wie möglich durchgezogen.
Nun stellt sich heraus, daß der Caravan einer Bedrohung entgegensieht - nicht nur das, es zeigen sich eindeutig feindselige Tendenzen. Adam ist also als Feind einzustufen, als er auf sie zukommt und sagt: "Also lassen wir es schäbig werden. Wenn ich mit dir fertig bin, nehm ich mir Eddy und diesen Jiz... Gin... oder wie auch immer vor, falls sie auch das Maul aufreißen. Bist du dabei, oder ziehst du den nichtvorhanden Schwanz ein?"

Adam übersieht tatsächlich etwas Wesentliches.

"Ich habe Sie gewarnt." antwortet Mac ruhig.

Mason´s Sturmgewehr bewegt sich nur wenig.

Aber es findet ein großes Ziel, das auch noch freiwillig näherkommt.

Und dann feuert es - genau drei Mal.

So gesehen... beschützt Mason den Caravan noch immer.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mo 31 Okt 2016, 16:46

War Aiyana soeben noch froh, dass ihre Heilessenz Wirkung zeigt, so verfliegt die kleine Freude im Nu, als Mac das Feuer eröffnet, kurz bevor sie bei ihr ankommt.
Sie dachte eigentlich, dass die Frau den Konflikt auf andere Art und Weise lösen würde! Kann man die Leute denn keinen Moment aus den Augen lassen, ohne dass sie anderen gleich nach dem Leben trachten? Mana-eywa, schiesst ihr traurig durch den Kopf.

Sie zügelt indessen Manapi, damit dieser, obschon er relativ schussfest sein sollte, nicht versucht durchzubrennen. Als nächstes hebt sie ihren Speer an, bereit sich zu verteidigen sollte gleich das totale Chaos ausbrechen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 01 Nov 2016, 11:50

Ginji will gerade einen Spruch raushauen, als die Fackel vor seinem Gesicht wedelt, als er die rot glühenden Augen bemerkt. Auch wenn Jizais zweites Gesicht oftmals Schwierigkeiten bereitet, so ist es in Situationen wie diesen ein wahrer Segen. Ginji fackelt nicht lange und überrumpelt Jizai indem er den Körper unter Kontrolle nimmt und sich sofort auf der Stelle umdreht um mit der Jackhammer eine Ladung Bolo direkt auf die roten Augen zu feuern. "VERDAMMTE SCHEIßE!!!", sagt Jizai vor Schreck. "Heute gibt es für dich wohl keinen Neger am Spieß!!!", brüllt Ginji währendessen. Sollte das Wesen angesprungen kommen oder Ginji - wiederrum das Blickfeld hinter Jizai abdeckend - einen weiteren Feind bemerken, würde der Guhl versuchen auszuweichen, falls er nicht einen weiteren Schuss zu Stande bekommt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 01 Nov 2016, 21:28

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Adam hätte wohl nie damit gerechnet, dass er einfach von Mac über den Haufen geschossen wird. Die drei Schüsse sitzen aus dieser Entfernung erschreckend präzise. Dadurch, dass die Munition im Sturmgewehr ziemlich stark ist, wird Diegas Ziel beim letzten Schuss - trotz Lederrüstung und Statur - nach hinten umgeworfen. Der kräftige Mann liegt nahezu regungslos am Boden und beginnt zu verbluten - er stellt definitiv keine Gefahr mehr für den Caravan dar.
Doch wer jetzt ganz sicher eine Gefahr für den Caravan darstellt, sind die restlichen vier Wachen, welche ganz und gar nicht über die Tat der Söldnerin erfreut sind. Man sagt ja, dass es oft hilft der Schlange den Kopf abzuschlagen. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine Schlange, sondern eher um eine Gruppe von Wölfen, deren Rudelsführer just in diesem Moment in die ewigen Jagdgründe geschickt wurde. Dementsprechend stark ist der Hass, und nach einem kurzen Augenblick des Schocks, eröffnet eine geballte Ladung an Knarren das Feuer auf die junge Frau.
Mac wird mehrmals getroffen und von den Beinen geholt. Ihre Rüstung kann zwar den Großteil des Schadens kompensieren, doch ihre rechte Schulter wird dennoch in Mitleidenschaft gezogen. Eine der Kugeln bahnt sich zusätzlich ihren Weg in den rechten Oberschenkel der eiskalten Söldnerin. Außerdem rauscht der ein oder andere Querschläger in die Reihen zwischen den panisch werdenden Zivilisten! Es grenzt fast an ein Wunder, denn tatsächlich wird niemand getroffen. Um zu erkennen, dass man hier schleunigst das Weite suchen sollte, bedarf es nicht einmal einen 6. Sinn.

Manapi erschrickt zwar deutlich sichtbar, allerdings kann er von Aiyana noch im Zaum gehalten werden. Die Schamanin befindet sich im Augenblick glücklicherweise aus der Schusslinie und wird auch ansonsten nicht beachtet. Der gesamte Fokus der Aggressionen richtet sich gerade eindeutig gegen Mac und ihren - aus Sicht der Wachen - feigen Point Blank-Angriff gegen ihren Freund.

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Alte Ruinen

Jizais Körper fühlt sich seit dem Konsum der Wunderfrucht wesentlich flinker an. Darum ist es für Ginji ein Leichtes, das Vieh mit dem Jackhammer zu treffen. Denn was noch dazukommt ist die Tatsache, dass sein Gegner wohl nicht damit gerechnet hat, Augen im Hinterkopf gegenüberzustehen. Das Bolo-Geschoss saust also haarscharf an Eddy vorbei und zieht dem Viech erstmal einen blutigen Scheitel. Ein in den Ohren schmerzhaft quieckendes Geräusch erfüllt den antiken Raum.
Danach sieht Eddy nur noch im Feuerschein, wie eine Blutlache neben seinem Stiefel vorbeiläuft. Es hat sich bei dem Tier offensichtlich um einen grünen Gecko gehandelt, der seine Chance gewittert hat. Der Ex-Boxer weiß, dass Geckos nicht selten in Rudeln auf die Jagd gehen; also könnte es gut sein, dass es hier in der Nähe ein Nest gibt oder sie noch weiteren begegnen werden.


Zuletzt von Micky am Do 03 Nov 2016, 15:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 01 Nov 2016, 22:49

Mit der Möglichkeit getroffen zu werden muss man als Soldat rechnen. Und daß es wehtut, ist wohl unvermeidlich. Auch damit muss mal klarkommen - sonst sollte man sich eine andere Berufung suchen.
Wie verfährt man in einer solchen Situation? Wenn es so weit ist, muss man einfach weitermachen - bis es vorbei ist - oder nicht mehr geht. Rückzug ist ohnehin keine Option - aber es gibt einen anderen Trick, das Unvermeidliche noch etwas hinauszuzögern. Nun auf dem Rücken liegend macht Mac einige Kreiselbewegungen mit den Beinen, bis sie sich um 180" dreht und auf dem Bauch zu liegen kommt - das geht recht schnell, tut aber wegen dem Treffer ziemlich weh. Dennoch - so bietet sie ein kleineres Ziel, hat verhältnismäßig wenig Ärger mit der Schulterwunde - und nimmt gleich den Schmutzfuß mit der größten Waffe unter Feuer. Feurerstöße sind munitionssparend, effektiv und präzise - und es ist ein Zeichen von ziemlicher Coolness, auch unter Stress nicht gleich mit vollautomatischem Feuer loszupulvern. Ein klarer Kopf ist der halbe Sieg.

Das Unvermeidliche war nach dem, was Mac Adam´s Worten entnahm, ohnehin eine Konfrontation dieser Kackvögel mit den Händlern - froher oder später. Jetzt ist es eben früher. Nun aber haben die Händler wenigstens eine Chance, Deckung zu suchen - oder einmal etwas für sich selber und ihre Waren zu unternehmen - und zurückzufeuern. Aber da macht sich Mac erst mal keine Illusionen.

Andererseits - wenn sie noch einen oder zwei von diesen Kerlen ausschalten kann, haben die anderen vielleicht keine Lust mehr und hauen ab. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt - das ist auch bei Soldaten nicht anders. Einen kleinen Vorteil hat sie - Sturmgewehre sind zielsicher bis auf über 400 Meter* - und ihre Kontrahenten sind wesentlich näher.

Mac´s hart antrainierte Entschlossenheit ist weiterhin ungebrochen - wenn die örtliche Miliz nichts für den Caravan tun kann - oder eher will, muss sie das eben selber tun, das ist ja immerhin ihre Aufgabe. Fragt sich nur, wieso sich diese `Profis´ dann auch noch groß Sorgen um den Ruf ihrer Siedlung machen? Es war ja wohl mehr als offensichtlich, daß so etwas passieren würde, sobald eine Art Machtvakuum entsteht...

Sie fragt sich immer noch, wie diese Schlauberger auf die grandiose Idee kamen, diesen Stunt hier durchziehen zu wollen - wo es verflucht viele Augenzeugen gibt? Dümmer geht´s ja wohl nicht mehr. Aber das kommt eben dabei raus, wenn man Typen anstellt, die mehr Munition als Hirnzellen haben...

Und immerhin - jeder kann nun sehen, was hier passiert - einer vor dem Caravan, allein gegen vier, fünf Angreifer. Das sollte selbst nach ihrem Tod noch alle dummen Fragen beantworten. Auch Fragen von Leuten, die Mac nicht so gut kannten.

*eigentlich sogar das Doppelte - aber in 800 Metern Entfernung erkennt man kaum noch was ohne Zielfernrohr.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Di 01 Nov 2016, 22:50

Anstatt auf die Fackel zu reagieren, packt der Ghul seine Wumme und Ballert in die Dunkelheit, was Eddy sichtlich überrascht. Auch er hat für einen Bruchteil einer Sekunde die Augen in der Dunkelheit gesehen. Auf den Boden fließt ein Rinnsal an Blut entlang, worauf Eddy etwas zurück weicht, dass seine Stiefel nicht Blutgetränkt werden.

"Verdammte scheiße?!",

brummlt der Hüne aufgebracht. Der Schuss so nahe an seinem Ohr, lässt seine Ohren ganz schön klingeln. Als Eddy dann die Fackel zum Leichnam leuchtet, sieht er einen grünen Gecko.

"Tz. Verdammtes Vieh. Danke.",

bedankt er sich gen Ghul.

"Aber die Sache ist noch nicht ausgestanden. Wahrscheinlich lungern hier noch einpaar mehr herum."

Eddy stellt sich prompt mit den Rücken gen Ginji und leuchtet leicht wedelnd im Raum herum, um irgendwas erspähen zu können. Sobald auch nur was zucken würde, würde das Etwas auch sofort ne Kugel bekommen. Dabei würde Eddy recht sparsam mit den Patronen sein.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 02 Nov 2016, 11:10

"Oooh - Mist!" flucht Aiyana. Obschon Mac getroffen wurde, scheint sie noch nicht genug zu haben und feuert weiter. Das ist doch Wahnsinn! Wie viele müssen denn noch sterben?!

"AUFHÖREN! HÖRT AUF!" schreit sie über den Platz, in der Hoffnung jemand möge ihr Beachtung schenken. Solange man sie nicht angreift wird sie selbst auch niemanden verletzen. Aber für den Fall, dass es sich die Wachen anders überlegen ist ihr Speer immernoch bereit sich auf den Weg zu machen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Im Schatten der Twin Rocks   Mi 02 Nov 2016, 14:14

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In der Tat braucht sich Mac keine Illusionen machen, was die Händler angeht, denn diese sind bereits in Deckung gegangen oder sogar geflüchtet. Sie hört nur noch den fluchenden Winston, der mit allen möglichen Fäkalausdrücken um sich schmeißt und nicht gerade über die Situation begeistert zu sein scheint.
Diega bringt sich zwar in eine bessere Position als vorher, da sie allerdings immer noch nicht wirklich Deckung gesucht hat, kann sie ihren nahen Gegnern tatsächlich kein besseres Ziel mehr bieten. Im Gegenzug versuchen sich jene hinter ein paar Caravan Wägen zu verschanzen und wagen wegen Masons Sturmgewehr natürlich keinen Nahkampf mit der Söldnerin. Auf der anderen Seite verteilt die Latina weitere Feuerstöße. Sie trifft eine der Wachen im zweiten Versuch in den Rücken und streckt diese damit unweigerlich nieder - eine zweite wird am Bein verletzt. Dies ruft weitere Kugeln auf den Plan, denen sie aus ihrer ungünstigen Position nicht vollständig ausweichen kann.
Ihre rechte Schulter ist nun völlig unbrauchbar geworden und sie hat nur noch die Hälfte an Patronen im Magazin übrig. Die Verletzung beeinträchtigt allerdings nicht die Benutzung des Sturmgewehrs selber, da Mac als Frau über beträchtliche Stärke verfügt bzw. jenes problemlos einhändig bedienen kann. Plötzlich schlägt ihr 6. Sinn an; ihre Vorahnung würde kurz darauf durch eine tödliche Splittergranate bestätigt werden, welche gerade im Begriff ist in ihre Richtung geschmissen zu werden!

Die Schamanin kann froh sein, dass sie sich nicht zwischen diesem unsäglichen Kugelhagel befindet und das Schauspiel aus sicherer Entfernung mitansehen kann. Ihre Worte - ganz gleich ob sie von irgendjemand überhaupt wahrgenommen wurden oder nicht - stoßen auf taube Ohren. Sie wird, genauso wie die Zivilisten, nicht pauschal als potenzieller Feind deklariert. Zu allem Übel scheinen die Caravan-Wachen jedoch nun auch noch mit Splittergranaten größeres Geschütz aufzufahren, um Mac Herr werden zu können.


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Der schwarze Hüne kann im Raum erstmal keine weiteren Gefahren ausmachen. Er leuchtet über mit der Fackel herum und sieht auf der Wand zahlreiche Gravuren von eigenartigen mutierten Tieren mit riesigen Stoßzähnen und säbelartigen Hörnern. Unter einem breiten Gesims entdeckt er schließlich etwas, das aussieht wie ein kleines Gecko Nest. Darin tummeln sich ein paar wenige winzige Grüngecko-Babys, neben weiteren ungeschlüpften Eiern und zerbrochenen Schalen. Offenbar haben sie hier direkt ein Muttertier erlegt, was lediglich ihre Kinder beschützt hat.


Zuletzt von Micky am Do 03 Nov 2016, 12:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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